Samstag, 11. Juli 2015

Ich so genau jetzt...

Ich sitze im Garten, die Füße auf dem Stuhl gegenüber, vor mir eine dampfende Tasse Kaffee mit einem Schuss 40%iger schwedischer Sahne drin, den der Mann eigens von Hand für uns aufgebrüht hat. Den Nachmittag haben wir bei einem Wechsel von Sonnenschein und Wolken am Meer verbracht, die Füße tief in den Sand gepuhlt. Es ist nicht unbedingt warm mit 20 Grad gewesen, aber am Meer macht das wenig aus, so lange die Sonne scheint und es nicht allzu windig ist. Zudem würde mich das Rollen der Wellen und das Kreischen der Möwen sowieso von allem ablenken, was störend sein könnte. Zieht man sich eben etwas wärmer an.

Ich atme tief ein und aus und genieße die Ruhe und Entspannung in mir und um mich herum.

Sende euch einen lieben Gruß und hoffe, dass es euch genauso gut geht.






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Mittwoch, 8. Juli 2015

Podcast #6: Katharina bewegt

Dieser Podcast und dieser Post stehen schon seit langem "auf Entwurf" und ich denke, es ist jetzt eine gute Gelegenheit, ihn an die frische Luft zu lassen. Mir geht es etwas besser und doch spüre ich, dass ich Zeit brauche.


Dieser Podcast ist ein wenig anders als die bisherigen. Es handelt sich dabei nicht um ein Zwiegespräch zwischen Kathrin Koehler und mir, sondern um ein Interview, dass Kathrin mit Katharina (ich nenne sie meistens Ina) für die Teilnehmer ihres Online-Kurses "Ran ans Fett" geführt hat. Das Interview ist allerdings so interessant geworden, dass wir finden, dass es nicht in irgendwelchen Dateiordnern verstauben sollte. Daher haben wir uns sehr gefreut, dass Ina damit einverstanden war, es zu veröffentlichen. Wir haben lediglich noch einige Gedanken ergänzt.

Und ich warne vor... an einer Stelle bin ich ein bisschen "quiekig", ist einfach vollautomatisch passiert, hab ich gar nicht gemerkt - erst hinterher beim Hören. Aber nur kurz am Anfang. ;)

Zu (Kathar)Ina:

Sie gehört zu der Sorte Mensch, die mich richtig berühren. Ich bin ihr beim LCHF-Treffen in Köln das erste Mal begegnet. Sie war irgendwie auf einmal da und hat sich mit Anlauf in mein Herz geschmuggelt. 

Jedenfalls haben wir seitdem schon einige Zeit miteinander verbracht, sehr, sehr viel miteinander gesprochen, gelacht und Nachdenkliches durchdacht. Ich bin sehr froh darüber, sie mit in meinem Leben zu haben.

Es gibt gerade für mich so vieles, was sie speziell macht, aber in diesem Interview geht es darum, dass sie es geschafft hat, unglaubliche 110 kg abzunehmen. Das fällt mir übrigens nach wie vor fast ein wenig schwer zu glauben, denn wer Ina das erste Mal sieht, sieht eine junge, wunderschöne Frau, die aussieht als habe sie schon immer so ausgesehen, wie sie aussieht. 

Ähm... gut, ich kann wieder einmal nicht vernünftig ausdrücken, was ich meine, aber ich denke, ihr versteht mich.

Ina war einen Abend Gast in meinem "Entpuppt"-Kurs und hat alle Anwesenden mit ihrer Geschichte und ihren Gedanken rund um das Thema Zunehmen und Abnehmen richtig stark bewegt. Sie konnte das alles unfassbar gut in Wort und auch Bild fassen - was sich verändert hat, wie sie es geschafft hat.

Über ihren Besuch bei Entpuppt wollte ich die ganze Zeit schon schreiben, aber bislang fehlten mir die richtigen Worte, um die Atmosphäre des Abends zu beschreiben. Das ist wirklich schwierig. Hm. Mache ich aber noch. 

Na, ich werde gar nicht mehr viel reden. Hört sie euch selbst an.

Musik wie immer "There's a better way" von Loveshadow. ♥




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Samstag, 4. Juli 2015

Etwas Zeit...

... brauch ich. Ein wenig Stille im Leben.


Mein Vater ist gestorben. 


Ich freue mich für ihn, denn es ging ihm so viele, viele Jahre schlecht.
Es tut dennoch weh und Erinnerungen drücken hoch.


Danke, Papa.♥




© www.fotolia.com - insider91 -  Kerze












P.S.: Ich schalte die Kommentarfunktion an dieser Stelle bewusst aus, nicht wundern.



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Donnerstag, 2. Juli 2015

Just another Wetter-Post


Whether the weather be fine

or whether the weather be not, 

whether the weather be cold, 

or whether the weather be hot,

we'll weather the weather, 

whatever the weather, 

whether we like it or not.


Diesen englischen Zungenbrecher hab ich dereinst (höchst dereinst quasi) in der Schule gelernt. Ihr auch? Jedenfalls fiel mir der gerade wieder ein. 

Gestern war ich im Supermarkt einkaufen (und ja, ich hasse es noch immer!) und als ich den Einkaufswagen wieder wegbrachte, quatschte mich ein fremder Mann von der Seite an.

"Hamm SIE dat Wetter bestellt?" Er wischte sich seufzend den Schweiß vom hochroten Kopf.

Exkurs:
Das ist nix Merkwürdiges. Wir Rheinländer tendieren dazu, mit jedem zu quatschen. Jedenfalls viele von uns - ich ganz besonders. Meine Tochter geht daher nicht so gerne mit mir einkaufen... Ich kann nicht kommunikationslos durch ein Geschäft gehen. ;)

"Neeeeeee", antwortete ich überrascht. Habe ich ja auch nicht. 

"Dat dat ävver immer drex su wärm werden muss", seufzte der Mann. (Das ist lediglich mein Versuch, euch zu zeigen, wie die hier ungefähr sprechen... Das ist NICHT richtig geschrieben, ich kann diesen Dialekt nicht korrekt schreiben. Jedenfalls heißt das übersetzt: "Dass das aber immer direkt so warm werden muss!")

Ich vermute, dass er mein "Neeee" auf seine Frage so gedeutet hat, dass es mir auch zu warm sei.

"Ist aber doch schön? Ich finde das Wetter total toll. Noch vor zwei Wochen haben alle Leute rumgeheult, dass das ja wohl kein Sommer sei und dass sie gefälligst Sonne möchten. Jetzt ist die Sonne da und dann ist das auch wieder Mist."

"Do hässe räsch, Mädsche! Eijentlisch. Ävver für misch is dat deffenetiv ze warm!", sprach's, setzte sich auf die Bänke der mobilen Frittenbude in die pralle Sonne und begann, die frisch gekaufte Portion Currywurst-Pommes-Spezial zu verzehren. (Übersetzung: Da hast du recht, Mädchen! Eigentlich. Aber für mich ist das definitiv zu warm!")

Exkurs 2:
Eigentlich duzen viele Rheinländer schon im ersten Satz gnadenlos. Hier erst im späteren Anlauf. Zeigt aber, dass ich ihm mit meiner Meinung nicht total unsympathisch war. ;)

Ich trollte mich zum Auto, habe aber noch eine ganze Weile darüber nachgedacht. Warum ist Wetter eigentlich andauernd so ein großes Thema? Und dann in aller wunderschöner Regel direkt auch in negativer Auslegung. Weil wir gerne nörgeln? Weil wir ein unverfängliches Thema zum miteinander reden brauchen? Schließlich kann man über Wetter mit jedem reden - anders als über Religion, Politik und das ganz dicke neue Streitthema: Ernährung! 

Exkurs 3:
Das war doch nicht immer  so, oder? Was ist Ernährung doch zu einer lagerspaltenden Geschichte geworden. Ätzend. Ich esse so, wie ich esse. Darüber brauche ich weder mit irgendwem diskutieren noch streiten. Ich respektiere, wenn andere anders essen als ich. Also mögen sie mich auch respektieren! Tatsächlich freue ich mich über jeden, der SEINE Ernährung gefunden hat. Ist doch toll. Da brauch ich doch nicht zu bekehren. Ich rede nur in "meinem Bereich" über meine Ernährung. Gut, das sind zugegebenermaßen dann doch einige Kanäle.. Blog, Buch, LCHF.de... Aber dennoch.



Ich finde das Wetter jedenfalls GRAN-DI-OS.

Ich passe einfach Kleidung, Essen und Getränke an die Situation an, wechsele nach Gusto von Schatten in die Sonne und fühle mich wie ein Gecko, der endlich Energie aufladen kann.

Falls mich jemand sucht:
Auf der Terrasse.
Im Schatten.
Mit Kaltgetränk.
Und Laptop.
Arbeiten kann sehr angenehm sein.

So long!



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Dienstag, 30. Juni 2015

Lappland 2.0 - Fjälli-Pirelli back on track

Wir machen es schon wieder. Wieder im Herbst! 

Lappland 2.0 - die Flüge sind gebucht.

Hm.. ab wann kann man eigentlich eine Vielfliegerkarte beantragen? Hehe. Nein, ich bin immer noch nicht glücklich mit dem Fliegen, aber was tut man nicht alles?

Ich freu mich bis Anschlag und denke viel darüber nach, wie es im letzten Mal in der Stille und Kühle Lapplands war. Irgendwie erholsam, wo es doch hier derzeit so heiß ist. 

Ich geh dann mal weiter Unkraut jäten. Das ist wirklich unverschämt, wie das Zeug gedeiht. Sollte ich JEMALS in meinem Leben reich werden, suche ich mir einen Gärtner. Das steht fest. Ich brauch keine Putzfrau, nö, nur einen Menschen für den Garten. Dann wäre ich schon glücklich.

Der Hund hilft mir übrigens vorzüglich. Sie kaut die Beeren direkt vom Strauch! Dann brauch ich die gar nicht mehr ernten... *rolleyes*

Auch bei dornigen Geschichten. Tse. Ich frage mich, wie ein Hund weiß, was er essen kann und was nicht? Ist das einfach irgendwo genetisch hinterlegt? Zielsicher geht das Tier an Himbeeren, Walderdbeeren und lauert darauf, dass die Heidelbeeren reif werden, vielleicht noch ein paar Felsenbirnchen - sonst nichts. Nur mit den Kirschen muss ich aufpassen. Ich denke nicht, dass eine Ladung Kerne so der Klopper für einen Hundemagen ist... 

Also... falls mich wer sucht... Ich grabe. Und so.
Menno.


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Freitag, 26. Juni 2015

*Tilt* und *ERROR* - Alltagsschnipsel?!

Moah, gestern war vielleicht ein Tag - menschmenschmensch. 

Nachdem ich in der Nacht zuvor bis 3 Uhr am Rechner saß, um die neue Webseite an den Start zu bringen, war schon gegen 6 Uhr wieder Ende schlafen. Und ich saß vor meiner Tasse Kaffee und fühlte mich als sei ein Bus über mich gefahren. 

Ich ergänze: Ich sah sogar aus, als wäre ein Bus über mich gefahren! 

Das nützte nun aber nicht viel, denn auch wenn ich einerseits müde war, war ich andererseits a) viel zu neugierig, wie die neue Webseite bei euch ankommt und b) war gestern der letzte Sporttag vor den Sommerferien. Also lieber noch eine Tasse Kaffee in die Frau, eine Lage Wasser durch das Gesicht und kühlende Löffel auf die Augen (mach ich gerne: Esslöffel kurz in den Kühlschrank packen und als Ersatz für schnieke Kühlpads eine Weile vorsichtig an die Augen halten...).

Zunächst einmal DANKE an euch alle für die lieben Wörters. Das tut so gut, wenn man sich so viel Mühe gegeben hat und so viele Stunden an etwas gesessen hat. Ihr seid die Besten! 

Exkurs:

Wobei ich es ein wenig schade finde, dass die Kommentare für den Blog durch Facebook quasi geteilt werden. Da ich dort auch die Texte für den Blog verlinke, kommentieren viele direkt vor Ort und die kann man dann hier natürlich nicht sehen! Das hat zur Folge, dass hier manchmal mehr oder minder tiefe Ruhe in den Kommentaren herrscht, während bei Facebook die Kuh steppt. Das ist auch das, was Oona in ihrem Kommentar zu gestern meint. 

Aber ich kann das niemandem verdenken, denn bei Facebook kommentiert es sich unfassbar einfach. Das Kommentarfeld ist immer schon auf, man ist schon angemeldet, klimpert den Zweizeiler da rein und drückt auf "Enter". Fertig. Ist und bleibt aber eben ein Nachteil für diejenigen, die nicht bei Facebook sind - eben weil sie die Kommentare gar nicht miterleben.

Danke nicht nur für das Lob und die Glückwünsche, danke auch für die Korrekturvorschläge vereinzelter Fehler auf LCHF.de. 

Wenn man selbst die ganze Zeit davor hängt, sieht man irgendwann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Zumal ein Großteil der Texte in "so ne HTML-Form" geschrieben werden mussten. Dann hast du in der Vorlage eben nicht nur Buchstaben bzw. den fließenden Text, sondern dann steht da zum Beispiel:

<p style="text-align: justify;"><a href="http://linkzummediencenter/2015/06/Marina-von-Foodpunk.jpg"><img class="  wp-image-4843 alignleft" src="http://linkzummediencenter/2015/06/Marina-von-Foodpunk-300x300.jpg" alt="Ketose - Marina von Foodpunk" width="203" height="203" /></a>LCHF gehört zu den ketogenen Ernährungsformen, daher ist es logisch, dass auf einer Seite wie LCHF.de auch ein Artikel zum Thema Ketose zu finden sein sollte. Als ich gerade im Begriff war, an dem Versuch zu verzweifeln, kam mir DIE Idee. Warum nicht einfach eine fragen, die es ganz genau weiß? Und daher bat ich Marina Lommel - vielen bekannt als kluger Kopf hinter <a href="http://www.foodpunk.de" target="_blank">Foodpunk</a> - um Hilfe, die umgehend erhört wurde.</p>

Das ist beispielsweise (leicht abgewandelt) die Einleitung vor dem Artikel "Ketose" von Foodpunk! Im Text werden eben die Kommandos mit verbaut, dass es Blocksatz sein soll, dass ein bestimmtes Foto in einer bestimmten Größe und Ausrichtung sowie ein Link mit drin sein soll. Aha! 

Ihr seht: Mutti musste in den letzten Wochen Dinge lernen, von denen sie davor keinen DEU hatte (und immer noch nicht so richtig hat. :D

Jedenfalls sind Fehler da eher schwer zu sehen. Und die Ruhe, alle Texte noch einmal in der Endversion auf der Webseite durchzulesen, hatte ich bislang nicht. Also immer her mit Fehlern!! Das ist ganz wertvoll und wird von mir definitiv nicht als negative Kritik aufgefasst. ♥

Nach einer Weile knickte dann die neue Webseite ständig weg. Viele kamen nicht mehr dran! Überlastung. Da war was mit Server und bla... Ein klarer Fall für Computerstephan, denn ich musste zur ersten Sportstunde. Mist. Aber da bin ich tiefenentspannt, wenn Stephan etwas macht, kann man sich drauf verlassen! Und so war es dann ja auch.

Die "Fit am Morgen"-Stunde war auch total wohltuend, es ist ein ruhiger Kurs. Ich konnte richtig abschalten. Danach eben schnell einkaufen und in die Arbeit einfliegen, Sarah bzw. Lady S. mal besuchen (sie ist bei den Erfolgen ja auch mit auf der Webseite - wollte ich ihr in vollem Glanze zeigen). 

Ganz eigentlich wollte ich auch arbeiten, aber stattdessen legte ich meinen Kopf auf den Schreibtisch und alles war leer im Gehirn. Also beschloss ich, dass kein guter Tag für Arbeit war und ich den Tag über besser nichts mehr mit Denken mache und fuhr heim. (Ist das nicht unfassbarer Luxus, eine Arbeitsstelle zu haben, wo die Cheffes so flexibel sind? Finde ich immer wieder. Die haben ganz viel Verständnis für meine Situation derzeit. Sagte ich schon mal, dass ich den weltbesten Bürojob habe? Danke!)

Auf dem Rückweg sammelte ich noch schnell einen Hallenschlüssel für die noch folgenden zwei Stunden am Abend ein... Ja, richtig gelesen, noch zwei folgende Stunden am Abend! Damit war ich in dieser Woche übrigens insgesamt 9,5 Stunden "im Einsatz" *rolleyes*

Mir war zu dem Zeitpunkt bereits klar, dass ich nicht den großen Fehler begehen und mich "eben mal ein paar Stunden hinlegen" dürfte. Ich wäre nie wieder aufgestanden! Ich weiß, dass manche das können - also schnell ein Nickerchen halten. Ich konnte das noch nie. Wenn ich das versuche, fühle ich mich den Rest des Tages wie ein angelutschter Drops!!!

Stattdessen fing ich unmotiviert an, ein wenig aufzuräumen und zu putzen. Das ist hier in den letzten Wochen definitiv zu kurz gekommen. Vor allem meine gesammelten Notizen mussten mal gesichtet und zusammengestrichen werden. Ich bin ja mehrfache Olympiasiegerin im Erstellen von To-Do-Listen, die ich dann großzügig an allen möglichen und unmöglichen Stellen des Hauses verteile! Und immer schön auf unterschiedlichen Zettel. Hm, ich muss da ein anderes System erdenken, das steht fest. Am Ende hatte ich einen schönen Berg Papiermüll produziert und es wurde Zeit zu kochen. 

Fertig gekocht und lecker essen? Weit gefehlt!

Fertig gekocht für die Familie und ab zum Sport! 18 Uhr weg - 20:45 Uhr wieder zurück. Duschen, endlich essen (übrigens gemischter Salat mit raffiniert gewürzten und gebratenen Rindfleischstreifen) und aufs Sofa. Da war nur noch ein Rauschen im Kopf! *TILT* und *ERROR*. Mein eigener Gehirnserver fuhr runter.

Und ich schlief.
Wie ein Stein.
Träumte unfassbaren Unsinn.
Aber das tat gut.

Jetzt bin ich wach. Ein neuer Tag.
VAMOS!









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