Samstag, 17. März 2012

Alter Falter!

Als Kind konnte ich zaubern:
Ich schlief auf dem Sofa ein und wachte automatisch in meinem Bettchen auf.

Das Alter entzaubert:
Heute schlafe ich auf dem Sofa ein und wache an gleicher Stelle mit gefühlt gebrochenem Rücken wieder auf...



Alter Falter!

Freitag, 16. März 2012

Provokant

Die Sonne scheint, die Vöglein zwitschern, das Leben lacht, Sudda ist glücklich!

Beschwingt enterte ich - meinem FreitagsnachderArbeitGewohnheiten ausnahmsweise recht fröhlich nachgehend - den Supermarkt meines Vertrauens, entspannt einen mich belagernden Ohrwurm vor mich hinsummend.

Ich schob meinen Wagen durch die Gänge und kam irgendwann vor der Kühltheke, Bereich Molkereiprodukte, neben einem älteren, äußerst griesgrämig dreinblickenden Herrn zum Stehen.

Und Milch... und Butter... summsumm... und Feta... bissi Mozzarella (wir wollen Morgen für die Saison angrillen)... summdidumm... vielleicht Weichkäse für den Mann...

Der Herr starrte mich ungeniert an. Ich hob den Blick.

Uuuhhh... mit dem war garantiert nicht gut Kirschen essen.
Aber egal, wer braucht schon Kirschen?

Was haben wir denn da? Geriebenen Käse... summsumm.... gezielte Pakethalse, um Näheres über den Inhalt zu erfahren... summelisumm... Stärke.. Ha! Schon wieder! Ich glaub, das gibt es gar nicht ohne.. summsumm...

Plötzlich tippte der Mann mir auf die Schulter. Ich unterbrach jäh meinen Gedankenfluss und sah ihn an.

"Hören Sie mal, die Dame! Wollen sie mich eigentlich PRO-VO-ZIE-REN mit ihrer Summerei?"

Dicker Hals und roter Kopf.
Für eine Diagnose brauchte es hier kein Blutdruckgerät!!!

Hä?
Öh?

"Nein, tut mir leid, ich bin so geboren!", entgegnete ich und schob ab.

"Frechheit... blabla... unglaublich... kreisch... ", spektakelten seine Wortfetzen hinter mir her.

Tse.

Was soll man dazu sagen?

Einfach nichts.


Summdisummm.... doppelsumm... summsumm...






Heute in ZWEI Wochen...

Weiaweiaweia...

Genau Freitag in zwei Wochen liege ich unter dem Messer.
Heftig, oder?

Und das Programm ist kein kleines...


Brust

Meine Brust ist stark asymmetrisch. Bedeutet konkret, dass die linke Brust doppelt so groß ist wie die andere. Wir sprechen von einem mehr als prall gefüllten E-Cup links mit einem vom MDK (medizinischen Dienst der Krankenkassen) gemessenen Gewicht von über 1.000 g und auf der rechten Seite glänze ich maximal mit einem C-Cup und einem Gewicht von 500 g (und auch das liegt ja schon über der "Norm").

Die Cup-Größe rechts kann ich nur schätzen! Denn bedingt durch das E-Cup links konnte ich nie in meinem Leben BHs tragen, die auf beiden Seiten die richtige Größe haben. Mir ist jedenfalls noch nie ein BH mit verschiedenen Cup-Größen links und rechts untergekommen.

Allein das muss schon ein wundervolles Gefühl sein, einen BH kaufen, der einfach nur wirklich passt.

Gleichzeitig haben meine jetzigen Brüste die Gestalt von Bodenscheinwerfern. Hinzu kommen viel zu große Brustwarzen. Schön, meine Lieben, ist wirklich etwas anderes.

Ohne BH kann ich gar nicht leben. Besonders in der zweiten Zyklushälfte habe ich darüber hinaus sehr starke Schmerzen links in der größeren Brust, weil das Drüsengewebe zu allem Überfluss extrem anschwillt und schmerzt. Ich werde dann auch des Öfteren nachts wach, weil ich mir beim Wenden irgendwas eingeklemmt habe und es so weh tut.

Für die zweite Zyklushälfte besitze ich einen extrem weichen und gepolsterten BH, den ich dann sogar im Bett trage.

In der Operation wird Dr. Walgenbach von der Uniklinik Bonn also die linke Seite verkleinern und straffen, die Brustwarze wird etwa um die Hälfte im Durchmesser verkleinert. Die rechte Seite wird gestrafft und eventuell durch ein Implantat verstärkt, damit ein gleichmäßiges und vor allem nicht zu kleines und schönes Ergebnis erreicht wird.

Alles in allem also eine Brustverkleinerung/-straffung links und eine Bruststraffung/-vergrößerung rechts.

Die Schnittführung/weitere Infos dazu könnt ihr euch hier ansehen:
Brustverkleinerung
Bruststraffung
Brustvergrößerung


Bauch

An meinem bereits operierten Bauch sind kleine Korrekturen nötig.

Zum einen ist der Doc so lieb und korrigiert meinen Bauchnabel, denn ich mir selbst erfolgreich direkt nach der OP "zerstört" habe. Ich reiche noch ein Foto vom Jetzt-Zustand nach. Durch meine Zappeligkeit habe ich mich nach der OP viel zu schnell wieder viel zu viel bewegt, woraufhin die Naht eingerissen ist und an Ort und Stelle erst einmal notdürftig geflickt wurde.

Aus diesem Grund bildete sich im Heilungsprozess eine Haut ÜBER dem eigentlichen Nabel. Der Nabel an sich ist also nicht weg, aber er ist eben nicht mehr zu sehen. Ich kann ihn allerdings unter der Haut ertasten.

Da damals schon klar war, dass ich mir später auch die Brust operieren lassen würde, wollte Dr. Walgenbach während der Bauchdeckenstraffung nicht allzu sehr Fett absaugen, da das die Gefahr für Wundheilungsstörungen deutlich erhöht. Aber es ist natürlich ein ordentlicher Unterschied in der Hautdicke zwischen der Haut oberhalb des Bauchnabels und der Haut über dem Schamhügel. Auf der einen Seite ist der Übergang sehr schön geworden, über dem anderen ist eine Art "Restfettwurscht" geblieben. Nicht groß, aber dennoch. Dieses überschüssige Fett wird bei der OP ebenfalls entfernt, bzw. abgesaugt.

Und dann wäre auch noch ein mittelprächtiger Knubbel unter der Narbe. Der rührt daher, dass das Gebiet um den Nabel durch den Riss extrem stark anschwoll und zu viel "Zug" auf das Hautgebiet unterhalb des Nabels bis hin zur Narbe verursachte. Es heilte dort deutlich schlechter und nun hat sich dort ein Knubbel gebildet. Die Haut ist durch den Knubbel mit der Unterhaut verwachsen und gut tastbar. Dadurch kann sich die Haut zwischen Nabel und Narbe nicht glattziehen, sie hängt quasi fest.

Ihr seht, es gibt viel zu tun.
Und in zwei Wochen ist es so weit.

In mir wallt eine Mischung aus JippiehjippiehjipiiehWEIA auf.

Angst habe ich bisher null, denn das letzte Mal habe ich mit der Uniklinik Bonn wirklich gute Erfahrungen gemacht. Ich kann mir nur überhaupt nicht vorstellen, wie ich mit normalen Brüsten aussehen werde, denn die habe ich noch nie in meinem Leben gehabt.

Das ist so spannend!

Ich reiche Fotos vom Bauch nach.

Ob ich vielleicht dieses Mal jemand Nettes als Zimmernachbarin bekomme? Das letzte Mal war ich alleine und das ist ehrlich gesagt ein wenig langweilig.


Donnerstag, 15. März 2012

Ähm... *hust*

Ich lasse mich wirklich gerne von meinen Blognachbarn inspirieren. Da kann man viel lernen.

Heute war es dann mal wieder soweit.

Die liebe Ida (klick doch mal drauf!) schrieb vor einiger Zeit, dass sie in der relativ kurzen Spanne, die sie bloggt, schon 55 Word-Seiten voll geschrieben hat. Und auf meine Nachfrage hin, wie sie das denn festgestellt habe, erklärte sie mir, dass sie ihren Blog exportiert und in Word konvertiert habe.

STIMMT!

Das habe ich vor gefühlten Jahrtausenden auch mal gemacht (relativ zu Anfang), schon um meine eigenen Texte zu sichern, aber seit Ewigkeiten nicht mehr. Damals habe ich mir das erste Mal Gedanken darüber gemacht, aus dem Blog im Endeffekt ein Buch zu machen. Und bei dem Gedanken war es weitestgehend geblieben, obwohl ich mit Bluna (ebenfalls beklicken!) auch noch eine superfähige Künstlerin für die künstlerische Ausgestaltung an meiner Seite hätte.

Aber wie das so ist... Zeit... Mangelware.

Zurück zu Idas Ideengebung. Hinzu kommt die Tatsache, dass ich Kay (klickklick!) unfassbar dafür bewundere, dass er jetzt auf die ersten druckfrischen Exemplare seines eigenen "Diätratgebers" wartet und das kann dann schon mal positiven Neid auslösen (nicht zu verwechseln mit "missgünstigem Neid" - ihr wisst was ich meine).

Ich also den Blog exportiert.

Komisch, das dauerte recht lange.
Hmm...

Ach da.
Endlich.

Mausklick rechts und ab ins Wordprogramm damit.

Und es tat sich nichts, außer dass sich die Leiste unten, in der man die Anzahl Seiten/Zeilen/etc. erlesen kann, ausgeblendet wurde und flackerte. Gleichzeitig tauchte ein kleines Buch auf mit einem Stift, der eifrig kritzelte und kritzelte und kritzelte.

HA!

Die ersten Seiten tauchten auf dem Worddokument auf.

Der Stift kritzelte weiter.
Keine Seitenangabe.

Die ersten Seiten waren gebündelte HTML-Geschichten.
Gut, das brauch ich für das Buch wohl eher nicht.

Ich löschte sie raus.

Der Stift kritzelte und kritzelte und kritzelte.
Keine weiteren Angaben.

Der Scrollbalken auf der rechten Seite wurde immer kleiner und kleiner und kleiner.

Gut, ich hab ja auch schon den ein oder anderen Post geschrieben.
Hmpf.

Und es kritzelte und kritzelte...

Langsam wurde ich ein wenig nervös.
Wie viele Seiten darf man eigentlich maximal in einem Worddokument speichern?
Nicht, dass das ganze Dingen stöhnend in die Knie gehen würde, weil es zu viele sind?

Dann fiel mir ein, dass bei diesen exportierten Geschichten alle Kommis unter die Texte gelagert sind. Die könnte ich ja zunächst mal rausnehmen.

Versuchte runter zu scrollen.
Gefühlte Ewigkeiten lang.
Als ich es endlich geschafft hatte, zeigte sich das Worddokument gnädig und begann die Seitenmenge anzuzeigen.

Aber nur nach und nach.
Mehr als 5.000 Seiten!

Oh... 5.037, 5.066, 5.123...

VERDAMMT!

Die Seitenzahl stieg weiter an und der kleine Stift kritzelte und kritzelte fleißig in dem Notizbuch herum.

Ich fand die Kommentare und begann sie hektisch zu markieren und zu löschen.
Nein, nicht einzeln, sondern Markierung ansetzen und hochziehen, Finger gedrückt halten und halten und halten...

Ich will das nicht zu lang machen...

Nachdem ich etwa 15 Minuten immer wieder markiert und gelöscht hatte (etwa eine Minute dauermarkiert und dann gelöscht), kam endlich die Kehrtwende. Die Seitenzahl stieg nicht mehr an, sondern wurde mit weiterem Löschen rückläufig.

Puh!

Die Anzeige "sagte" 6.819 Seiten!!

Also löschte ich die Kommentare weiter.

Das tat echt weh, denn die Kommentare bedeuten mir extrem viel. Aber sie sind ja nur auf dem Worddokument gelöscht und nicht im Blog. Ich wusste mir einfach nicht anders zu helfen.

Irgendwann kam ich auf den Dreh das gesamte Dokument auf Schriftgröße 4 zu reduzieren und dann weiter zu löschen. Das ging deutlich schneller!

Über 40 Minuten war ich mit Löschen beschäftigt. 
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Trotzdem war der Ehrgeiz gepackt und seither sitze ich hier, seit Stunden, lese meinen eigenen Blog und lösche "unwichtige" Posts raus. Und erst dann werde ich die "wertvollen" Posts rauskopieren, ins richtige Format bringen und aufhübschen. Im Moment sieht das noch sehr merkwürdig aus, nämlich so:




Übrig sind jetzt "nur noch" 949 Seiten - bei Schriftgröße 8.




*soifz*

Feststellung:

Unfassbar!
Ich bin so eine Mega-Labertasche!!


Habe keine Zeit mehr... muss lesen.

P.s. Wie viele Seiten darf ein Buch maximal haben? Gut, dieses könnte man vermutlich auch als Küchenhocker benutzen... Oder als Bremsklotz... Oder oder oder...







Mein Gewicht


Gestern war ich denn auch mal wieder offiziell auf der Waage.

Manchmal glaube ich, die ist kaputt. Die kann nämlich nur noch Zahlen zwischen 79,7 und 80,9.

Die 80,9 bekam ich gestern serviert, die gibt es immer genau dann, wenn ich Zyklus habe, so wie jetzt. In einigen Tagen sieht das wieder anders aus. Aber es tut sich absolut nichts Interessantes.

Das nervt einerseits ein wenig, andererseits ist es ein gutes Zeichen. Nämlich das Zeichen, dass ich mein Gewicht einfach gut halten kann. Ohne größere Ausreißer, denn ich denke, dass diese Schwankungen im völlig normalen Rahmen sind.

Das ist aber auch schon der Grund, warum ich fast nie über das Gewicht schreibe. Was auch? Ist ja immer dasselbe.

Natürlich hätte ich vor der OP gerne noch an Gewicht verloren, aber ich habe keine Lust, mich unter Druck zu setzen oder mir das Essen einzukürzen.

Und mehr Sport?
Wann?

Bis hierher wollte ich die Gefahr der Jojos meiden, warum sollte ich jetzt damit anfangen?

Anscheinend ist es gegen Ende einer Abnahme so, dass der Körper immer widerwilliger Gewicht abgibt. Die Plateauphasen werden eindeutig länger und widerspenstiger.

Angenehm ist, dass ich mir nur wenig Gedanken darüber mache. Weder um mein Gewicht, noch um mein Essen. Essen ist LCHF - Punkt und Ende. Jetzt und vermutlich immer!

Ich vermisse nichts, ich leide nicht, wie manche vielleicht vermuten würden, wenn sie das erste Mal von LCHF lesen. Diese Ernährung ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. Ist halt meins.

Unterm Strich bleibt eine Menge zu feiern und das sollte man nie vergessen:

1. Ich habe eine enorme Menge abgenommen.


2. Ich halte mein Gewicht äußerst erfolgreich.


3. Ich mag meine Ernährung im wahrsten Sinne des Wortes. Sie ist für mich normal und lebenstauglich. 


4. Ich bin gesund und fit und... AUF DER ZUNGE ZERGEHEN LASSEN... sportlich. Ich!

Update Dienstag und Mittwoch

Dienstag...

... war ich richtig tapfer und habe mich nach der Arbeit und vor dem Kurs wieder ans Laufen gemacht. Fast 6 km und das mit Hund. Der sah mich nämlich so erwartungsvoll an als ich meine Schuhe schnürte.

Na gut.

Keine richtig gute Idee.

Zumal ich die Flexi-Leine dabei hatte und die ein ziemliches Eigengewicht hat plus dass der Hund gerne teils ein Ründchen vor läuft und dann aber abrupt stehen bleibt. Von der Leine lassen konnte ich sie nur streckenweise, da sie ein starke Affinität zu Fasanen und Hasen hegt und wenn gleichzeitig eine Straße in der Nähe ist, dann HolladieWaldfee!

Außerdem saß der Vortag mit den drei Stunden Kursen und der Laufeinheit mir ordentlich in den Beinen. Ich bin echt nichts mehr gewöhnt.

In der Zeit, die ich hinterher zwischen laufen und Kurs auf dem Sofa verbrachte, befürchtete ich schon, dass ich abends beim Kurs keine Bewegung mehr hinbekommen würde. Der Muskelkater brandete an wie ein Tsunami.

Wenn ich mich dann wieder bewege, hört es auf.
Zum "Leidwesen" meiner Teilnehmer, die sich bei meiner Ansage, dass ich langsam machen würde, weil ich so enormen Muskelkater hätte, schon freudig die Händchen rieben. Stattdessen würde ich die Stunde mit "hart, aber fair" umschreiben wollen.

Man wird noch an mich denken...

;o)

Zu essen gab es Rindfleisch mit Matschepatsche und gemischten Salat zum Mittag und drei Spiegeleier zum Abend.

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Mittwoch...

Gestern zum Arzt. Hat der Urlaub!

Verdammt!

Die ganze Woche.

Und ich lass mir nicht von der Vertretung Blut abzapfen. Nönö!

Aber ich werde heute früh wenigstens die Vorzimmerdamen aufsuchen und für nächste Woche ein fixes Date machen. Das wird mir sonst wirklich zu knapp.

Ist hier jemand, der weiß, ob man vor einer Blutabnahme Kaffee trinken darf? 

Wichtig!
Ich bin doch Kaffeetante!!

Gestern war ich so energiegeladen, dass es kaum auszuhalten war. Trotzdem verzichtete ich auf das Laufen, weil ich noch nicht mal ohne größeres Gestöhne zum Stehen kommen konnte. Stattdessen ging ich zu Tatie T. und trank mit ihr ein Tässchen Kaffee und quatschte über alles, was einen so bewegen kann. Wunderbar!

Abends Aufregung in der Gemeinde!

Bombenfund (2. Weltkrieg) bei Jackerath. 

Und das Viech musste gesprengt werden. Dazu wurde sogar die Autobahn gesperrt. Spannend.

Zu essen gab es am Mittag Leinsamenknäcke (siehe Rezeptteil) mit Ei und abends selbst fertig gebackenen Leberkäse mit Rettichsalat und selbst gemachtem Bärlauchquarkcremefraiche (oder wie man das nu nennen soll). Richtig lecker!

Nachher schreibe ich etwas über mein Gewicht.
War ja schon länger nicht mehr Thema.




Mittwoch, 14. März 2012

Off to the doctor

Ich versuch jetzt mal - trotz üblem Muskelkater - mich aufzufrischen und in die Klamotten zu kommen.
Dann saus ich zum Arzt und schau mal, ob er Zeit hat, mir Blut abzuzapfen und ein EKG zu machen. Ansonsten soll er mir einen Termin geben...

Sagte ich schon mal, dass ich absolut nicht auf Nadeln stehe...

Aber was tut man nicht alles.

*soifz*

Dienstag, 13. März 2012

Panic Room

Noch 16 Mal schlafen bis zur OP.
Verdammt, die Zeit vergeht so schnell.
Habe dann heute beschlossen, dass es wohl Zeit wird, Morgen früh den Doc aufzusuchen, um noch rechtzeitig ein EKG und ein Blutbild zu bekommen.

Das hätte ich fast vergessen.
Eigentlich nicht wirklich vergessen, aber ich dachte, ich hätte mehr Zeit.
Keine besonderen Sudda-Vorkommnisse.
Aus welchen Gründen auch immer bin ich sehr gerne auf dem letzten Drücker unterwegs.
Auch wenn ich mir etwas anderes vorgenommen hatte.

Egal.

Ich spüre, dass ich im Moment eine "Bloß-nicht-krank-werden"-Paranoia entwickele.
Das wäre richtig übel.

Zuerst umschiffte ich haarscharf die Magen-Darm-Seuche, jetzt tut sich neuer Unbill auf. Der Sohn liegt mit Angina im Bett. Da geht gar nichts mehr!

Das schlich sich seit ein paar Tagen an.
Und mein Sohn und ich teilen uns Hals-technisch definitiv einen Genpool (der arme Kerl).
WENN krank dann Hals und Nebenhöhlen.

Und ich erinnere mich höchst ungern an die zwei Wochen vor letzten OP:
Angina und Nebenhöhlen satt!

Klingt jetzt vielleicht doof, aber als er gestern so malade auf dem Sofa siechte, hat es mich sogar ein wenig genervt, dass er mit seiner u.U. ansteckenden Atemluft die Umgebung verpestet.

Aber das kann man natürlich nicht laut sagen...

Rabenmutter!

Heute habe ich ihn auf jeden Fall aus dem Verkehr gezogen.
Nix Schule, dafür Arzt.

In solchen Situationen hätte ich gerne einen Panikraum (kennste nicht? Klickste drauf!).

Allerdings nicht, um mich und meine Familie vor Einbrechern zu schützen, sondern um den verdammten Killerviren zu entkommen! Solche Räume sind sogar separat belüftet.

Aber ich glaube, das gäb Ärger, wenn ich den Burschen einsperren würde.

Hmpf.

Wünscht mir Glück!

Montag, 12. März 2012

Kurze Montage

Ich bitte um spontane Tageszeitverlängerung.
Für Montage im Speziellen.

06:00 Uhr
aufstehen, Familienfrühstück, ausführliche Restaurationsarbeiten im Sanitärbereich, Einkaufszettel schreiben, Gymnastik, aufräumen, bloggen und Blogs lesen, blablabla und zur Arbeit fahren

08:07 Uhr 
Arbeitbeginn. Bin - wie eigentlich immer - leicht zu spät

12:30 Uhr
Beschließe die Arbeit früher nieder zu legen, da es heute bei Aldi Laufröcke gibt. Bin mir zwar nicht sicher, ob die mir a) stehen, b) passen und gar c) ich mich trauen würde, damit zu laufen, aber sei es drum. Haben will! Und das für wirklich kleines Geld!

12:39 Uhr 
bis hierher verstricke ich mich noch schnell in ein Gespräch über den Sinn von Schmerzmitteln nach Extraktion aller Weisheitszähne.

Gute Besserung, Lady Hamster S. ;o)

12:57 Uhr 
entere den Aldi

13:09 Uhr
Liege UNTER den Warenständern, weil ich zufällig DORT den letzten Laufrock sichten konnte. Ganz hinten unten drunter, wo sonst.

Schon mal bei Aldi flach auf dem Boden unter den Warenständern gelegen? Nein? Ich jetzt schon! Guckten nur noch die Beine raus...

Shice! Größe 40. Na, wenn das mal passt.
Egal, sonst tausch ich um!

Weiter zu Edeka und so...

Schlüssel für den Kursraum abholen nicht vergessen!

14:23 Uhr
Home, sweet home.

Kochen: Fleisch und gemischter Salat für die ganze Familie.
Einkäufe wegräumen, bzw. Kinder zwingen, die Einkäufe zunächst einmal reinzuschleppen.

15:02 Uhr
Laufen gehen. 5 km. Beine wie Blei.
Merke: Laufen nach zu viel Steak ist nicht so dolle.
Die neuen Schuhe sind wie Wölkchen.
Begegne der halben Nachbarschaft. Lustig.

15.45 Uhr
Schnell umziehen, aufräumen. Sporttasche und Equipment packen.

I-pod aufgeladen? Ja! Super.

UHR ANZIEHEN (ich trage nur zum Kurs eine, damit ich die zeitliche Übersicht nicht verliere, sonst nie.)

Zeit für viel Sprudel und Internet!!

Warte auf die Kursdamen auf Wuppertal. Zerre schon mal Kaffeetassen aus dem Schrank. Und Sahne. Für Moni!

So geht es weiter:

17:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Re-Fit

18:10 Uhr bis 19:10 Uhr 
BauchBeinePo

19:15 Uhr bis 20:15 Uhr
Pilates

Noch ein bissi erzählen, aufräumen, heim fahren.

20:30 Uhr
Kurz Vokabeln abfragen, duschen und endlich COUCHEN!



Wisst ihr was?

Ich mag Montage.
Macht über 1.400 verbrauchte Kalorien alleine aus Sport heute.


Wwwwoooaaaahhhhh!!



UND ICH FIND MICH RICHTIG FLEISSIG!
Aber sowas von.

Effektivstes Training für Po und Oberschenkelrückseiten

Jedes Jahr die gleiche Leier.

Die Sonne scheint.
Die Vögel zwitschern glücklich und toben durch die Büsche.
Ich geh in den Garten, wusele, grabe, bücke mich (und natürlich NICHT rückengerecht), hocke auf den Knien wie dereinst im Sandkasten, rupfe, ziehe, zerre, ruiniere mir die Fingernägel, weil ich für Handschuhe zu blöd bin, jage mir Dornen in die Finger und Splitter dazu und...

... kann am Folgetag kaum noch laufen.

Verdammt...

Ich habe fürchterlichsten Muskelkater in den Rückseiten der Oberschenkel und im Po.
Volltreffer!

Sollte ich vielleicht mal die Teilnehmer meiner Kurse zu einer "Übungseinheit" in den Suddaschen Garten einladen?

Ich schwörs... eine Ente hat heute im Vergleich zu mir eine ballerinagleiche Eleganz.

AUA!

Sonntag, 11. März 2012

Same procedure as every year!




Hiermit bestätigen wir Ihre Anmeldung zum Women`s Run Köln 2012 mit folgenden Daten: 
Meldeadresse:
Sudda Sudda
Blablaweg 1-10
52hustefuste Irgend'nOrt
Buchungsnummer: RWKN-000059282 (oder so)
Buchungsdatum: 11. März 2012
Zahlungsart: Einzugsermächtigung



BIN DABEI!
Drittes Jahr in Folge!!

11.08.2012 in Köln!

Du auch?

Sonst mal schnell anmelden!!!

Wahlweise...

5 km gehen
5 km laufen
8 km gehen
8 km laufen

Über die Hälfte der Plätze sind meiner Info nach schon vergeben.

Möchte hier Namen sammeln!! Meldet euch in den Kommis oder per Mail.

Mit dabei auf jeden Fall:
datBea, Diaboli, Dot, Dupsi, Jellyflake und Schwester (mit angeblich megalangen Beinen - Pfusch!!), Lady S. plus eine Freundin,  Laufschnecke, Nicole, Nuggy, Sola, Sonne, Sudda, Suzie

Mit dabei, glaub ich:
Schweinchen Schlau, Melli

Vielleicht dabei:
allesinbutter, Brownie, Chillie,

Sollte ich jemanden vergessen haben... Nicht sauer sein, HIER schreien. Habe im Moment ein schlechtes, vollständig überfordertes Gedächtnis!!

Los jetzt.

Hintern hoch.

5 km gehen schafft ihr!
Auf jeden...

Guckstu hier:
http://womensrun.runnersworld.de/koeln.195737.htm



P.s.
Was zieh ich nur an?
*grins*

Samstag, 10. März 2012

UPDATE: Kleid Größe 38

Eben im Bad noch einmal in Ruhe anprobiert.
In Ruhe.. nicht in verstohlener Hektik wie in der Umkleidekabine im Outlet.

Ach was... Schluss mit der Lügerei...

ICH HATTE ES NOCH NICHT EINMAL ANPROBIERT.

Ich wollte es einfach haben.
Größe 38 hin oder her.
Gekauft.
Ende.

Vorhin dann eben doch im Bad in Ruhe anprobiert.
Okay, abgeschlossen hatte ich die Badtür schon, denn es hätte peinlich werden können.

Es geht bis eine Handbreit über dem Knie.
Echt sexy.
Nur mit hohen Hacken tragbar.
Svenja (falls du DEN Blog nicht kennst, dann hast du sowas von verpasst - ein absoluter Liebling meinerseits! Klick drauf! KLICK!) wird stolz auf mich sein!!

Ich gebe zu, das Kleid "klemmt".

ABER ES KLEMMT NUR ÜBER DEM BUSEN!

*Augenbrauensüffisantdreifachhochzieh*

Yes!

*doppelteBeckerfaust*

Und ich denke, dass ihr alle mittlerweile wisst, dass das verhasste E-Cup Ende des Monats Geschichte sein wird.

Stopstop... nach wie vor ist das eine SEHR große 38.

Allerdings werde ich NATÜRLICH das Größenetikett vorsichtig raustrennen und VORNE für alle sichtbar applizieren.

Habe VORHER-Fotos gemacht...
NACHHER-Fotos folgen im Sommer.

Ihr werdet staunen!

Manchmal erkenn ich mich selbst nicht mehr.

Unbelievable!



Nur Rindenmulch...

"Wo wollt ihr denn hin?", fragte die Tochter als der Mann und ich uns heute Morgen die Schuhe anzogen.

Die Kinder sind gut abgehärtet. Wir sind eigentlich nie samstags den ganzen Tag zuhause. Irgendwas ist immer. Und sie sehen auch sehr fröhlich aus, wenn wir die Tür hinter uns zu ziehen.

Merkwürdig.

"Schnell mal in den Baumarkt. Wir brauchen NUR Rindenmulch", entgegnete ihr der Mann, noch überzeugt von seiner Aussage.

Mir schwebte Praktiker vor, der von hier aus gesehen nächste Baumarkt, aber der Mann wollte zu Hornbach, denn das könne man mit einem Besuch im Hofladen verbinden, wo er am liebsten Honig kauft.

Hm... Mir fielen allerdings direkt noch ganz andere und viel interessantere Läden ein, die auf dem Weg liegen, aber an der Stelle schwieg ich lieber.

Und es war... des Mannes kleiner Untergang und Alptraum, glaub ich.

Der Hofladen war zu.

Aber die anderen Läden waren dafür umso "auffer"...

Sportoutlet Drucks:

Ich brauche ja schon seit ewigen Zeiten endlich neue Laufschuhe. Diese Laufschuhe waren dort eh schon um die Hälfte reduziert. Zusätzlich gab es - nur heute - 20% auf Laufschuhe!

Wäre frau also schön blöd gewesen, wenn sie nicht zugeschlagen hätte.
Stimmt doch!






Fast neben der ersten Station liegt Sport Fergen:

Dicke Prozentschilder im Fenster, magische Zugkraft! Und die Prozente galten auch nur noch bis heute... Wenigstens mal gucken, 'ne?




Jaja, ich weiß, dass ich sehr viele Sporthosen habe.
Aber so eine hatte ich noch nicht.

Ich habe ja bisher so Workout-Klamotten gehabt und Laufhosen. Das ist quasi eine Universalbuxe und die geht vor allem auch draußen und auf dem Fußballplatz. Da gab es 20% drauf.

Und das Shirt hier habe ich wegen der unfassbaren grünen Farbe gekauft. Das Foto zeigt das aber nicht richtig. In Wahrheit ist das Shirt sozusagen "BÄM!Brasilien-grün". Ich wette ich hatte NOCH NIE in meinem Leben ein Kleidungsstück in dieser Farbe.





Der Mann kaufte seiner Tochter eine wunderschöne Trainingsjacke, lachsfarben. Weil sie gestern mit ihrer Mannschaft ein Unentschieden geschafft haben. Bisher haben die Damen ja eher verloren.

Aber die Jacke hätte ich auch gerne gehabt.
Mist!

Fast letzte Station... Krause Outlet:

Ich such doch schon ewig eine Hose. Und diese hier war immerhin ganz gut. Cord. Der Mann findet die blöd, weil Cord leicht glänzt. Aber der Mann hat ja auch keine Ahnung. Der Mann ist schließlich Mann.




DAS Kleid musste ich kaufen. Das hat ein lautes *quuuiiieeeekkkk* bei mir ausgelöst. Und solchen Schwingungen muss man folgen. Außerdem kommt der Sommer und Kleider habe ich nicht so viele.

Warum ich Größe 38 gekauft habe?

Weil ich nach wie vor größenwahnsinnig bin (im wahrsten Sinne des Wortes, wie man sieht!) und außerdem ist das eine sehr GROSSE 38. Eigentlich mindestens eine 40! Mindestens.

Ansonsten braucht man auch immer mal ein neues Ziel, oder?





An dieser Stelle verließ der Mann den Laden.
Die Luft sei so schlecht.

Der Arme muss aber auch sehr starke Nackenverspannungen haben, denn ich beobachtete, wie er beim Verlassen des Ladens den Kopf schüttelte...

Vielleicht massier ich ihn heute Abend mal.

Ich kaufte dann aber auch nur noch ein schwarzes T-Shirt. Feste Qualität, schwarz. Mir ging es dabei in erster Linie um Kragen und Ausschnitt. Finde ich schön.




Endlich kamen wir im Baumarkt an.
Der Mann konzentrierte sich auf den Rindenmulch.

Ich auch.
Natürlich.

Und auf Tomatensamen, Zucchinisamen, Gurkensamen, rote Steckzwiebeln, Anzuchttöpfchen in zwei Größen, Steckknoblauch...
Braucht man alles.


Jetzt sind wir wieder daheim.
War wirklich gut, dass wir das mit dem Rindenmulch heute erledigt haben, finde ich.
Regnet eh.

Vielleicht hätten wir doch besser zum Praktiker fahren sollen. Wäre vermutlich günstiger geendet.

Wobei... DA ist ein größeres Möbelgeschäft in der Nähe.

;o)


Und du?

Genügsam und vernünftig oder auch SHOPPINGQUEEN?





P.s. Übrigens hat der Mann sich auch ein Hemd und eine Hose gekauft. So ist es jetzt nicht.


Donnerstag, 8. März 2012

Das Runde SOLLTE in das Eckige, oder so...

Schon länger geplant, wegen diverser Diversitäten deutlich verzögert, stand ich gestern zum ersten Mal als Co-Trainerin der lokalen Mädchenmannschaft (in der die Tochter mitspielt) auf dem Fußballplatz!

Ich könnte jetzt versuchsweise einwerfen, dass ich in der Blüte meiner Jugend selbst im Fußballverein war, aber da breite ich lieber den Mantel des Schweigens warm und weich drüber aus, da es 100pro rühmlichere und hoffnungsfrohere Karriereversuche in meinem Leben gab. Ich war so grottig, dass ich sogar verdrängt habe, wie lange ich dort war.

*hust*

Immerhin weiß ich wenigstens, was und wann Abseits ist und dass die natürlichen Überreste unter den Stollen von durchschnittlich vier Mädchen beim Abholen nach dem Training jedes Auto sofort in eine Dreckschleuder verwandelt.

Ist doch schon was, oder?

Fußball also.

Den Trainer von Tochterns Fußballmannschaft habe ich von Anfang an für seine Ruhe, seine Engelsgeduld und seine Leidenschaft für das Projekt "Mädchenmannschaft" bewundert.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie vor etwas mehr als einem Jahr in den Anfängen gerade mal so viele Mädchen vorhanden waren, um überhaupt an einem Hallenturnier teilzunehmen (da sind deutlich weniger Spieler nötig). Und soweit ich mich erinnere, gab es kein Kontingent an Auswechselspielerinnen.

Und auch daran, wie sie während des Turniers mit wildem Blick, riesige Fragezeichen in der Mimik, auf dem Feld standen und nicht wussten, was zu tun war als zu ihren Gunsten vom Schiri ein Freistoß gegeben wurde.

Wie sie mit gefühlten 100:0 mehrfach abgebürstet wurden (Frustrationstoleranz will gelernt sein!).

Und trotzdem steht das Tochterkind mit der Mannschaft pünktlich zweimal die Woche auf dem Platz zum Trainieren und ist begeistert. Sogar taktische Aufzeichnungen habe ich schon in papierener Form in ihrem Zimmer gefunden!

Vor allem stelle ich fest, dass Fußballtraining ausgeglichen und glücklich macht und dass es ein Mythos ist, dass Fußballspielerinnen alle die Eleganz und körperliche Geschmeidigkeit von Hulks Nichte ersten Grades besitzen.

Trainer ließ sich nie beirren, stopft sein Herzblut in diese Mädelz und als er um Trainerunterstützung bat, war ich gerne bereit.

Dummer Weise habe ich mir im Vorfeld wenig Gedanken über meine Rolle gemacht, was sich noch als Manko erweisen sollte, aber dazu später mehr. Manchmal nehme ich die Dinge zu sehr auf die leichte Schulter.

Das lag aber daran, dass mir berichtet wurde, dass ein anderer Co-Trainer-Aspirant beim Training erst mal nur zugesehen hatte. Das kann ich gut.

Ich enterte das Clubheim und freute mich sehr zu sehen, dass insgesamt 17 Mädchen zum Training und der Besprechung vorher angerückt waren, wovon 2 im Anschluss an die Besprechung sogar nur zusehen konnten, weil sie krank waren. Trotzdem da, prima, oder?

Wir erhielten diverse Infos, ich durfte mich vorstellen und ab ging es auf den Platz.

Und was passiert, wenn Sudda das erste Mal seit tausend Jahren auf einem Fußballplatz steht, gewillt zu trainieren?

GENAU!

Es regnet. 

Ach wat, Regen... Es kübelte fast.

Was auch sonst?

Trainer ließ die Mädchen ein wenig warm werden und...

"Machst du dann die Dehnung?"

Ähm, ja, genau darüber hätte ich mir mal ein wenig mehr Gedanken machen sollen. Klar, ich dehne leidenschaftlich. In meinen Kursen. AUF DEM BODEN!

Im Stehen sieht die Welt schon anders aus. Witterungs- und temperaturbedingt war es nämlich nicht so günstig, sich auf dem Kunstrasen zu wälzen...

"Was mach ich nur, was mach ich nur", flickten die Gedanken wie Funken durch das Gehirn. Und immer wenn das passiert, fällt mir wenig ein.

Aber irgendwie schusterte ich mir etwas zusammen.
Macht Spaß!

Notiz Nr. 1 für das nächste Mal:
Erstelle eine sinnvolle Dehnung und sieh zu, dass die Mädelz vorher noch ein wenig besser aufgewärmt sind. 

Quasi eine Miniaufwärmung aus dem Bodystyling, die auch mit Stollenschuhen funktioniert und sinnvolle Dehnung im Stehen. Für meine übliche Hardcoredehnung waren die Frolleins nämlich definitiv zu kalt und leider muss ich immer wieder feststellen, dass die Jugend von heute ganz schön steif ist.

Für dieses Mal war ich ziemlich sanft, denn ich will es mir nicht direkt mit ihnen verscherzen. Und ich musste ja auch erst einmal sehen, wozu sie in der Lage sind und woran vielleicht gezielt gearbeitet werden muss.

Danach rannte ich mit der Mannschaft ein wenig hin und her über den Platz.

Notiz Nr. 2:
Ist ja schön, dass du prima und lange joggen kannst, aber an deiner Sprintausdauer solltest du hart arbeiten, um dich nicht bis auf die Knochen zu blamieren.

Die haben mich MIT Ball an den Füßen teilweise richtig versägt! Und ich war ohne Ballhandicap. Gut, ich bin ja auch nicht mehr die jüngste... *yamma*

Notiz Nr. 3:
Übe das mit dem Ball. Das schaffst du schon. Bälle sind eigentlich nicht böse! Gehe heimlich auf den Fußballplatz umme Ecke und versuch es einfach. Vielleicht hilft Tochter dir.

Es regnete, es war kalt und vor allem reichlich windig. Wenn ich stehen blieb konnte ich beobachten, wie das Wasser in kleinen Rinnsalen die Jacke runterlief. Und Regen macht Kunstrasen ein wenig glatter. Schlecht, wenn man keine Stollenschuhe hat.


Notiz Nr. 4:
Mützen können von Vorteil sein, auch wenn es nicht stylisch ist. Erwäge die Anschaffung von Stollenschuhen und normalen Trainingshosen (habe nur Kurskrempel - wenig Fußballplatzkompatibel). 

Ich gab mir Mühe und ich hoffe, dass ich nicht allzu sehr nulpig war. Aber ich muss halt noch lernen. Nicht zuletzt die Namen der Spielerinnen, das wär nett. Denn es ist nicht soooo toll, wenn man beim Trainingsspiel versucht, anzufeuern und zu loben und dies tut, indem man den Satz mit "Ehhh, Dings, du da... ähhh... nein, nicht du, sondern die da..." (Erwähnte ich eigentlich schon mal, dass ich ein unfassbar schlechtes Namensgedächtnis habe??).

Notiz Nr. 5:
Rund 20 Namen müssen drin sein. Vor allem, weil ich davon locker 6 von Kindesbeinen an kenne...

Wichtig wird auch sein, ein Vertrauensverhältnis zu den Mädelz aufzubauen. Aber das dauert - vor allem in dieser Lebensphase (Pubertistenpower!).

Drückt mir die Daumen.

Tropfend und dampfend kam ich zuhause an, schwang mich in die Dusche und versuchte, wieder warm zu werden.

Als ich dann auf meinem Sessel thronte und die Decke bis zur Nase hochgezogen hatte, war ich richtig stolz auf diese ehemals schwerstgewichtige, "bessernichtbewegen"-denkende Trutsche von damals.

Jetzt steht'se sogar auf dem Fußballplatz.

Wer hätte das gedacht?

Ehrlich?

ICH NICHT!










Dienstag, 6. März 2012

Schub!

aepjirjapetohtspodifg apddfg aapoofgp üßüphj gfbp jfgspydpogg gjfgg...

MOMENT!

Tschuldigung, ich musste meine Finger erst in Ruhe taktisch auf der Tastatur platzieren. Meimeimei, tun mir die Ärmchen weh...

In mir wallt irgendwas auf.
Fragt mich, ich weiß es nicht.

Seit Sonntag habe ich Frühling in der Seele und irgendwas im Blut... Was auch immer es ist, ich will einen gediegenen Vorrat davon für schlechtere Zeiten.

Ich bin wach, ausgeruht, glücklich, alles auf einmal. Die Ernährung ist megakonsequent und Hardcore-LCHF. Könnte mich bewegen, bewegen, bewegen. Da ist wieder dieses Empfinden in mir, dass ich mal als "Karnickel auf Droge" beschrieben habe.

Duracellhase nach dubiosen Substanzen.

Gestern und heute habe ich herrliche Kurse gegeben. Wohl anstrengend für die Mädelz, aber das kann ja nur von Vorteil sein, denn acht gebe ich dennoch auf sie.

Der zweite Kurs fiel am Montag mangels Masse aus (alle scheinen zur Zeit krank zu werden...) und was tut man, wenn man eine Halle eine Stunde frei hat und nicht heim fahren möchte?

Genau.

Man zieht die Anlage auf "volle Suppe" und tanzt und trainiert, dass einem der Schweiß den Rücken runterläuft.

Und das Glücksgefühl lief über. Aus der Seele durch den ganzen Raum. Ich habe mich richtig weggetanzt.

Bei der Gelegenheit übrigens festgestellt, dass ich auch nach 20 Jahren immer noch adrette, recht präzise Pirouetten ziehen kann. Bis zu vier hintereinander ohne Pause (wobei die letzte dann weniger adrett und präzise ist).

Jaaaaa... ist okay. Nennt mich verrückt.

Und nein, ich geb euch nix ab!

;o)

Dienstag später Abend und ich bin so richtig alle. Der ganze Körper vibriert warm nach.
Und egal, was ich versuche zu bewegen, ich spüre jede Rührung.

Derber Muskelkater wird mich überfluten.
Macht nichts!
Herzlich willkommen.
Der einzige Schmerz, den ich mag.

Endspurt?

JA!

Und zwar im Sprint.

Montag, 5. März 2012

Frühling in Sicht

ER KOMMT!
BALD!!


Nicht nur kalendertechnisch, sondern tatsächlich.

Da bin ich mir seit heute ganz sicher, denn...

1. Die Wildgänse sind zurück und haben heute Abend lautstark auf den Wiesen hinter'm Dorf zwischengeparkt.


2. Igel ist wach! 

Als ich heute nachsehen war, hatte sie ihre Hütte auf den Kopf gestellt, den Wassernapf umgestupst und ordentlich gefuttert. Sie lebt, sie lebt (ich hab ja immer erst vorsichtig geschnüffelt, ob es nach Verwesung riecht, bevor ich den Schuppen geentert habe... man weiß ja nie).


JIPPIEH!

Aus meiner Vorratskammer

Immer wieder mal erreicht mich ein kleines, nörglerisches Fiepen, dass LCHF doch recht aufwändig zu praktizieren sei.

 Bei aller Liebe, das kann ich nicht verstehen.

Es gilt nur, sich richtig darauf einzustellen und eine geschickte Vorratshaltung zu praktizieren. Mit dem Grundstock, der bei mir in der Regel stets vorhanden ist, kann ich mich recht lange „beschäftigen“ und die Zubereitung des Essens geht zügig und unproblematisch.

Also dachte ich, ich bewerf euch mal mit meiner Vorratsliste.

Bitte zu beachten, dass ich im Moment recht wenig Milchprodukte (außer einer Menge Butter und ab und an mal Käse) und Wurstwaren/Geräuchertes esse. Dennoch habe ich das ein oder andere Produkt dieser Kategorie mit aufgenommen, weil es doch immer wieder mal eine gewisse Rolle spielt.

Prinzipiell gibt es bei mir zur Zeit genau zwei Sorten Mahlzeiten:

1. kalte Küche:


Heinrichknäcke mit irgendeinem Belag




2. warme Küche:


Wahlweise kurzgebratenes Fleisch/Fisch oder eine Eiervariation mit Gemüse bzw. Salat. Wie auch bei Pinkpoison füllt das Fleisch/Fisch/Ei etwa 1/5 des Tellers, das Gemüse bzw. der Salat den Rest. Wie wir hier (klick drauf) gesehen haben, kann man sich, wenn man geschickt wählt, wirklich reichlich auf den Teller packen!


Dazu gibt es eine beliebige Sorte selbstgemachter Kräuterbutter (siehe Rezeptteil), Suddas Matschepatsche oder nur Mayo.

Das gilt unter der Woche, weil ich da eine Freundin der einfachen und zackigen Küche bin. Ausführliches, "echtes" Kochen hebe ich mir für das Wochenende auf und dann genieße ich es auch.

Hier nun meine Vorratsliste:

Eier - 
20 Stück finden sich im Schnitt im Vorrat. Aus Eiern kann man so vieles machen... Spiegelei, Rührei, gekochte Eier (weich oder hart) mit Butter drauf, gefüllte Omelettes und als Grundstock für Oopsies, Mayo oder Hollandaise braucht man sie auch. Im Moment habe ich eine extreme Vorliebe für "gestocktes Ei". Aber das Rezept dazu werde ich in aller Ausführlichkeit noch nachreichen.

Rindfleisch - 
Besonders gerne kaufe ich Rouladen, denn die sind vielfältig verwendbar. Man kann es in Streifen schneiden, als eine Art Minutensteak nutzen oder eben echte Rouladen daraus machen. Ansonsten natürlich auch Steaks oder Beinscheiben, die hervorragend schmecken, wenn man ihr die Zeit lässt, im Ofen in Ruhe zu schmoren.

Ich friere immer Einzelportionen davon ein. Wenn man für die ganze Familie braucht, muss man eben entsprechend mehr aus dem Tiefkühler holen.

Diese Woche wieder bei "Einmalhinallesdrin": Irish Beef.
Vielleicht erinnert ihr euch noch daran (klick drauf!).

Wurstwaren/Geräuchertes - 
Bockwurst und Bacon.
Bockwurst, weil es einfach schnell geht und man die auch mal gerne im Rührei oder gebraten verwenden kann.
Bacon geht auch mit so vielem oder man packt die Scheiben auf Backpapier in den Backofen und lässt sie in Ruhe knusprig werden ohne den ganzen Herd zu versauen.
Gekochten Schinken esse ich ab und an auch recht gerne.

Aber diese Produkte habe ich schon länger nicht mehr gegessen.

Fisch & Meeresgetier - 
Thunfisch in der Dose (natur) passt in Salat oder mit Mayo und Gurkenstückchen vermischt auf das Leinsamenknäcke.
Ansonsten TK-Lachs, portioniert.
Wenn ich mal einen richtig faulen Tag habe, schmeiß ich mir Schlemmerfilet Bordelaise (Typ 2 Mal im Jarh) in den Ofen, ordentlich mit Butter beworfen. Aber ich kauf dann das von Aldi, denn das von I*lo hat deutlich mehr KHs. Im TK findet sich meist auch das ein oder andere Päckchen Meeresfrüchte und Krabben.

Leinsamen - 
ohne geht gar nicht. Das Heinrichknäcke backe ich sehr regelmäßig, quasi fast täglich. Natürlich ganze Leinsamen. Schroten geht mit dem Pürierstab blitzschnell. Und es hat meine bisherige Vorliebe für das Sesamknäcke von Aldi komplett verdrängt!

Öle und Fette - 
Ich mag dummer Weise absolut kein Kokos... Bevorzuge Olivenöl.
Immer im Kühlschrank: Mindestens ein Stück Butter.

Gemüse - 
Immer im Tiefkühler:
Blumenkohl, Rosenkohl, Brokkoli, Blattspinat.
Gerade aus den Kohlsorten lässt sich herrlich schnell und einfach ein köstliches Püree zaubern: Einfach gar kochen, einen Klatsch Butter draufwerfen, pürieren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und mit Salz und Pfeffer würzen. Das müsste sich auch fertig zubereitet in passenden Portionen einfrieren lassen. Habe ich allerdings noch nicht ausprobiert, weil ich es zu gerne esse.

Immer im Vorrat:
Blattsalate (Endivie, Feldsalat, Kopfsalat, zur NOT auch mal Eisbergsalat), Gurke, Tomaten, Zwiebel, Champignons, Knoblauch
Diese Produkte kaufe ich immer zeitnah, ich lagere sie max. 2 Tage.

Auch immer vorhanden: TK-Kräuter

Andere Gemüsesorten kaufe ich, wenn Bedarf und Lust drauf vorliegt.
Sonst nicht.

Milchprodukte - 
Gouda (brauch ich z.B. zum Überbacken und für mein gestockes Ei) und Feta. Butter könnte ich hier auch noch mal erwähnen, weil ich nicht sicher bin, ob das eher zu den Milchprodukten oder zu den Fetten gehört. Früher habe ich auch immer Sahne, Creme Fraiche, Creme double gekauft, aber das brauche ich im Moment gar nicht.

Sonstiges - 
Mayo, Ajvar mild (passt zu fast allem), Sambal Oelek (für die scharfen Momente), Stevia fluid (aus dem Reformhaus), Senf und Weinessig (Achtung... Die "Balsamicos" sind richtige KH-Schleudern).

Vinaigrette bereite ich selbst auf Vorrat zu. Im Kühlschrank hält sich das locker eine Woche. Kurz aufschütteln und gut ist. Damit ist Salat wirklich eine schnell zubereitete Beilage.


Soviel dazu. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

Daraus lässt sich so vieles "basteln" und mir persönlich reicht diese Auswahl.

Wenn ihr Fragen habt... fragt.


Und was habt ihr IMMER im Vorrat?






Sonntag, 4. März 2012

Nur Mut - Rettung naht!

Du hast die Wirkungskraft auf andere wie ein Stück labbriges Toastbrot?

Niemand sieht dich wirklich?

Man geht an dir vorbei als wärst du nicht anwesend?

Auch aufgemotzt fällst du weniger auf als die 7. Dachschindel von rechts in der 12. Reihe auf Nachbars Dach?

Keiner flirtet mit dir, obwohl du das gern hättest?

In der Disco stehst du allein in der Ecke wie ein welkendes Primelchen?

Selbst bei Facebook ignoriert man dich?

Kein Lächeln Unbekannter ist für dich übrig?



KEINE ANGST!
RETTUNG NAHT!


Folgendes vollmundige Versprechen schalmeite mir gestern von einem Werbeplakat im Schaufenster einer Apotheke entgegen:



Klinisch getestete Resultate
 32% weniger Falten
 31% mehr Ausstrahlung in nur 3 Monaten*
* Klinische Studie an 24 Frauen bei zweimaliger Anwendung pro Tag


Unglaublich, oder?

*kreisch*


Glaubst du nicht?
Guckstu hier (mittig)!

Samstag, 3. März 2012

Gute Besserung, aber hau ab!

Der Mann sagt immer wieder, dass er sich wundert, dass ich eigentlich so gut wie vor nix "fies bin". Will meinen, dass es schon sehr viel braucht, bevor ich mich ekle.

Als Mutter ist das wohl auch etwas schwierig.

Bis man die Kinder halbwegs gescheit groß hat, hat man so einige Kubikmeter Rotz weggewischt, neben den Windeln auch Durchfälle betreut und war so manches mal froh, wenn man "nur" den Kopf über der Schüssel festhalten musste, statt direkt den ganzen Boden oder das Bett zu sanieren.

Auch OPs kann ich mir spielend in Farbe und makrogezoomt ansehen. Gut, die Grenze geht hier eindeutig bei Facelifts und Operationen der Nase, aber wenn die Chirurgen in solchen Fällen mit dem Hämmerchen... oder die Pelle von den Wangen präparieren... das ist schon für Fortgeschrittene.

Was Ansteckungskrankheiten angeht, greife ich gerne durch. Lady S. wurde schon das ein oder andere Mal mit einem liebevollen "Gute Besserung, aber hau ab. Fahr heim!" aus dem Büro geschickt, denn sonst wäre schrubbdiwupp ganz zügig nicht nur sie out of order, sondern ich eben auch.

Innerhalb der Erkältungskrankheiten gibt es auch besonders unerträgliche Geschichten für mich, nämlich Halsschmerzen.

Glasklar:
Wenn ich irgendwas so kurz vor einer OP nicht brauche, dann Ansteckung!

Die Angina vor der Bauchdeckenstraffung war die Hölle!

Also weiträumig umgehen.

Heute entere ich allerdings die Großstadt, weil wir Karten für die Kölner Weinmesse von einigen unserer Lieblingswinzern geschenkt bekommen haben und "freue" mich sehr darauf, dass wieder irgendwelche Dödel einen schon in der Bahn ungeniert fast ins Gesicht niesen.

Da werd ich zum Tier.
Das ist so ekelhaft.

Oder der Hauch von Feuchthusten trifft einen im Nacken.

Da habe ich mich schon vielfach gefragt, wo denn bitte die sogenannte gute "Kinderstube" geblieben ist. Hat deren Mama nicht gepredigt, man möge sich wegdrehen, Hand und Taschentuch vor den Auswurf halten oder noch besser: daheim bleiben?

Unglaublich.

Manchmal kann ich sogar die Bilder aus asiatischen Metropolen nachvollziehen, auf den außer den typischen Augen von den Gesichtern nur noch der Mundschutz zu sehen ist.

Zur heutigen Vorbereitung des Ausflugs gehört jedenfalls eindeutig das genaue Einstudieren angewiderter Gesichtsmimik vor dem Spiegel, das Körper warm machen für reflexartiges, blitzschnelles Beseitespringen sowie das Einlernen bösartiger Phrasen.

Euch auch einen schönen Tag!


Freitag, 2. März 2012

Märzplanung

Der März steht ganz im Zeichen der anstehenden Operation.

Falls es irgendjemand noch nicht mitbekommen hat (was ich mir kaum vorstellen kann):

Am 30.03. wird bei mir die Asymmetrie der Brust ausgeglichen. Die eine Brust ist doppelt so groß wie die andere und über die Form wollen wir mal überhaupt nicht reden.

Form? Was ist das?
Unform? Das weiß ich.

*hust*

Zunächst werden also die Brüste größentechnisch angeglichen. Danach werden bei beiden die Brustwarzen verkleinert und das Ganze in eine vernünftige Form gestrafft. Ob in die eine Brust ein Implantat muss, ist noch nicht fertig diskutiert.

An und für sich bin ich gegen Implantate, aber was nützt es mir, wenn nach der Straffung der kleineren Brust nur noch ein sattes A-Körbchen übrig bleibt und die andere wegen der Angleichung genauso klein wird?

Ich bin keine Elfe, der das stehen könnte...

Für die Krankenkasse scheint schon fast klar zu sein, dass ein Implantat ins Spiel kommt, O-Ton am Telefon: "Dann kriegen sie bestimmt ein Implantat, nicht wahr?"

Sicher, ich hatte mit dem Doc das Thema schon angerissen, muss aber gestehen, dass ich tendenziell Themen gerne wechsele, wenn mir der Inhalt nicht gefällt. Und darum habe ich nicht zugehört.

Da muss noch einiges besprochen werden...

Gerade wegen des PIP-Skandals im Hinterkopf und auch wegen möglicher Verkapselungen. Plus dass es doch ein Fremdkörper ist.

Gleichzeitig finden die letzten "Renovierungsarbeiten" an meinem Bauch statt, nachdem ich im Herbst eine Bauchdeckenplastik hatte. Aber was da im Einzelnen gemacht wird und warum, werde ich später in Ruhe erklären, mit Fotos, damit man das besser versteht. Schwer erklärbar sonst.

Durchgeführt wird diese OP von Dr. Walgenbach (Uniklinik Bonn) - für Infos anklickbar.

Wie ihr wisst hat er schon die Bauchdeckenplastik wunderbar hinbekommen und ich habe mich wahrlich sehr gut aufgehoben gefühlt. Ich freu mich drauf.

Noch 28 Mal schlafen.

Wie darauf vorbereiten?

Ich habe den Vorteil nicht aus Krankheitsgründen operiert werden zu müssen. Also kann ich versuchen, mich gesundheitlich vor der OP zu optimieren. Die Chance haben die meisten, die unter dem Messer landen, wohl eher nicht.

Und es gibt noch einen weiteren Grund, weshalb ich mich besser auf die OP vorbereiten will, aber das werde ich erst später erzählen, führt jetzt zu weit.


Essen:

Mein Körper scheint mal wieder anderer Meinung zu sein als ich. Ich persönlich hätte es fürchterlich nett gefunden, wenn ich bis zur OP um die 75 kg gelegen hätte. Meinem Körper ist das aber anscheinend wurschtegal. Der findet das prima, so wie es ist, mit meinen 79-80 kg.

Ich esse nach wie vor LCHF, allerdings hat sich der Inhalt der Nahrung in den letzten Tagen ein wenig geändert. Ich habe wenig Lust auf Wurstwaren, Schweinefleisch und Milchprodukte.

Das völlig ohne Zwang!

Mag einfach nicht.

Stattdessen bin ich kopfüber in einer Eierphase (das Ei - die perfekte Erfindung der Natur. Außer Vit C alles drin!) und esse meine KHs lieber in Form von Gemüse als in Form von Milchprodukten. Auch Fisch steht regelmäßig auf meinem Plan.

Ich begrüße diese Veränderung, weil ich denke, dass mir das gesundheitstechnisch zuträglich ist. Ich fühle mich körperlich sehr fit damit. In zwei Wochen muss ich wegen der OP zum Bluttest, dann sehen wir das Ergebnis, denke ich.


Trinken:

Habe ich in letzter Zeit vernachlässigt, bzw. nicht weiter drüber nachgedacht. Bis ich mich erwischte, dass ich wieder mehr Kaffee als Wasser am Tag trank.

Das geht gar nicht.

Ich habe keine Einwände gegen Kaffee, aber eine vernünftige Balance sollte schon gehalten sein.

Rein mit dem Zeug!


Nahrungsergänzungsmittel:

Ich nehme nach wie vor Vit D. Es ist Winter.

Dazu kommt seit einigen Tagen Vit C mit Zink, denn beides ist für die Wundheilung nach der OP sehr wertvoll.

Und Wobenzym. Die sind allerdings spätestens zwei Wochen vor der OP abzusetzen.

Vit E bekomme ich reichlich aus dem Fisch, den ich esse, denke ich.


Sport:

Eine OP ist meiner Meinung nach eine enorme Anstrengung für den Körper. Und darum will ich vorbereitet sein.

Daher habe ich das Laufen wieder fest eingebaut.

Also gehe ich ab dieser Woche wieder 2-3 Mal laufen, gebe 2 Tage pro Woche Sportkurse und gymnastiziere des morgens auf dem Wohnzimmerberber für eine halbe Stunde (außer am Wochenende).

Ich denke, dass gerade eine gute Kondition eine wichtige Grundlage für die OP ist.

Erwäge außerdem, wieder schwimmen zu gehen. Wasser war früher mein Element. Und neben den Effekten für die Muskulatur und die Kondition (wenn man schwimmt und nicht planscht) sind phantastisch. Auch die Haut wird beiläufig mitmassiert, finde ich.


Pflege:

Jedes Mal, wenn ich dusche, rubbele ich mich gründlich mit dem Massagehandschuh ab. Beende den Duschvorgang kreischend mit heißen und kalten Wechselgüssen und creme mich intensiv ein.

Bilde mir zumindest ein, dass es gut ist, wenn die Durchblutungsleistung der Haut gefördert wird. Denn die Gefahr für Wundheilungsstörungen kann so vielleicht gemindert werden.


Seele:

Seit gestern habe ich damit begonnen, mich auf mein Ziel zu konzentrieren.

Wie ich das mache?

Ich lese unheimlich viel über die anstehende Operation. Wie das funktioniert, was gemacht wird (als ob ich das nicht eh schon wüsste) und nutze die Zeit vor dem Einschlafen, um mich in mein Ziel zu träumen.

Und schon ist es wieder da. Das Vorfreudekitzeln im Bauch.
So einfach geht das.


Vorsätze:

Dieses Mal werde ich nach der OP die Füße länger still halten. Ich war nach der letzten viel zu schnell auf den Beinen. Das führte u.a. zu kleinen Problemen mit der Quittung, dass die Korrekturen am Bauch und Nabel nötig sind. Wie gesagt... dazu ein anderes Mal mehr.

Ich werde nicht mehr das Klinikpersonal terrorisieren, weil ich raus will und ich werde auch mehr Zeit auf der Couch verbringen, anstatt Dauerschleifen in den Boden zu trampeln.




Soweit mein Plan.

Jemand noch Ideen oder Einwände?