Dienstag, 19. Mai 2015

Entpuppt, das Kiloprojekt - 2. Treffen

Ich hole mal ein wenig weiter aus... Macht es euch gemütlich!

Am 06. Mai war es endlich wieder soweit. Wir hatten unser zweites Treffen. In den drei Wochen dazwischen waren wir alle sehr fleißig. Bis auf zwei Teilnehmer konnte ich zwischenzeitlich jeden einzelnen zu einem persönlichen Gespräch treffen, was mir richtig viel gebracht hat. Ich habe nicht nur mehr über die Hintergründe der einzelnen gelernt, sondern mir auch ein Bild von der Person gemacht - ebenso wie sie von mir. Außerdem konnten bei der Gelegenheit die ersten Fragen aus dem Weg geräumt werden.

Neben den persönlichen Treffen hatte jeder Teilnehmer zahlreiche Aufgaben zu lösen (natürlich immer sofern er/sie wollte). Das betraf jeden wesentlichen Bereich und reichte von:

Ernährung:


  • Tabelle: Welche Diäten hast du wann gemacht und mit welchem Erfolg. Wie lange hat der Erfolg gehalten? Was waren jeweils die Vor- und Nachteile der Diät? 
  • Arbeitsblatt: Wie sieht meine perfekte Ernährung aus? Einfaches Brainstorming rund um das Thema, denn ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Ernährung zu dir passen muss und nicht du zu deiner Ernährung!
  • Ein dicker Fragebogen (dezente 14 Seiten) mit allen möglichen grundlegenden Fragen rund um Ernährung, Seele, Alltag, Arbeit, Beziehungen, Gesundheit und Sportverhalten... das gibt mir eine sehr gute Übersicht, darüber hinaus sicherlich auch ein Gedankenanstoß für die Person, sich mal mit der eigenen Situation auseinander zu setzen. Den habe ich für alle meine Kunden entwickelt. Auch hier gilt: Alles kann ausgefüllt werden, muss aber nicht.

Mischbereich:

  • Tabelle "Ernährungs-Bewegungs-Laune-Trink-Protokoll": Was esse ich wann und warum? Wie viel trinke ich? Was macht die Bewegung? Wie war mein Tag? Drei Tage festhalten vorher - drei Tage nachher werden folgen. Was verändert sich dazwischen?
  • Informationen: Ganz zu schweigen von einer dezenten Ansammlung Informationen rund um den Kurs, den Kursablauf, LCHF (für die daran Interessierten), Ausnahmen, Sport... 

Seele:

  • Arbeitsblatt: Brainstorming Motivation - Womit motiviere ich mich? Was hält meinen Willen auf hohem Niveau? Die Ergebnisse werden in einer anderen Stunde zusammengeführt, so dass wir ein großes Gemeinschaftsergebnis haben.
  • Arbeitsblatt: Brainstorming Ausweichtaktiken - Was kann ich tun, wenn ich kurz davor bin, in die nächste Schokolade, Fritte, sonstwas zu beißen? Auch diese Ergebnisse werden noch  zu einem "großen Ganzen".
Der Unterschied zwischen einer Ausweichtaktik und der Motivation liegt für mich darin, dass die Ausweichtaktik die "Feuerwehr" in einer akuten, schwierigen Situation ist, während die Motivation etwas ist, woran ich gleichmäßig arbeite. 
  • Vertrag "Deal mit mir selbst" - Darauf soll der Teilnehmer festhalten, was er/sie für die Kursdauer bereit ist, zu "investieren", aber auch, was er/sie im Gegenzug für sich erhofft. Und ein Vertrag gehört natürlich unterschrieben. Brief und Siegel quasi. Sehr interessant übrigens.
  • Arbeitsblatt "Ich bin toll, weil.." - Notiere 3-5 Punkte, die du an dir selbst toll findest. Krönchenaufgabe: Trage dir deine Erkenntnisse selbst täglich vor dem Spiegel vor. Können natürlich auch mehr Punkte sein, aber glaubt mir, es ist für viele gar nicht so einfach, etwas Nettes über sich selbst zu notieren. Sich etwas Nettes denken, geht vielleicht noch, das Formulieren macht es schwieriger.. Dieses "schwarz auf weiß". Das musste ich richtig lernen - heute bin ich jederzeit in der Lage einen selbstbewussten Vortrag über mich selbst aus dem Stand zu halten. Hehe. 

Sport:

  • Aufgabe: Nutze die drei Wochen, um dich rund 10 mal sportlich zu betätigen (eine hat mit 14 mal den Vogel abgeschossen!). Dazu muss man nicht die Welt abreissen, je nach Sportlichkeit reicht schon ein zügiger Spaziergang. Die versierteren Sportler der Truppe bekamen die Aufgabe, sich 10 mal mit einer ANDEREN Sportart als der üblichen zu beschäftigen (Anmerkung dazu: Ich habe einen Ultramarathonläufer in der Gruppe. Und der läuft halt unfassbar viel. Aber wie wäre es mal mit Yoga, Pilates oder sonstiges? Badminton? Keine Ahnung. Kleine Horizonterweiterung quasi.)

Wie man unschwer erkennen kann, bekommen die armen Kursteilnehmer bei mir NIX geschenkt. Das ist echte Arbeit. Aber nur so kann es aus meiner Sicht funktionieren. Nur wenn man selbst bereit ist, etwas zu verändern, dran zu arbeiten, können echte Veränderungen stattfinden. Die sind wiederum enorm wichtig für eine dauerhafte Umstellung! Sonst ist es nix als eine Diät und dann kann ich auch schnöde Wochendiätpläne mit grammgenauen Vorgaben austeilen... Das ist nix für Mutti.

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Und so trafen wir uns nach drei Wochen wieder. Schon beim ersten Mal war die Atmosphäre untereinander super, das wurde jetzt direkt noch eine Stufe intensiver. Ich behaupte mal, dass alle sehr unterschiedlich sind, aber alle gehen wirklich liebevoll und respektvoll mit einander um. Eine bessere Truppe hätte ich mir nicht wünschen können für meinen Kurs. Herrlich!

Zunächst einmal wurde der Kurs offiziell von einem Vertreter des Vorstands der BSG begrüßt. Das hat mich sehr gerührt, weil dieser Mann für mich im Verein von Anfang eine große Rolle gespielt hat. Er ist so etwas wie mein Mentor - hat sich immer sehr geduldig meinen Ideen gewidmet. Nein, er ist nicht der einzige, ich fühle mich in "meinem Verein" sehr, sehr gut aufgehoben, aber er war nun einmal der erste. :)

Anschließend bot ich die Gelegenheit, jeden einmal zu Wort kommen zu lassen - eben WEIL so eine lange Zeit dazwischen lag. Jepp, wehe wenn sie losgelassen! Wahnsinnig kommunikativ, sag ich mal. Und es waren schon erstaunlich viele Kilos verschwunden und Blutzuckerwerte gesenkt, aber das erzähle ich ein anderes Mal, weil ich dazu genauere Zahlen haben möchte. Jedenfalls hochimposant! Und so kommunikativ, dass von der Theoriestunde am Ende theoretisch nur noch 10 Minuten übrig waren. Wie gut, dass ich das ein wenig so gestalten kann, wie ich möchte...

Aber ich wollte sie auch in ihrer Begeisterung nicht abbremsen, es war so erfrischend. ♥

Meinen Vortrag über die Vorteile von Sport habe ich ein wenig eingekürzt und hatte zum Glück auch ein Handout für die Teilnehmer dabei, für den Ordner. Dann können sie alles noch einmal in Ruhe nachlesen. Mir war nämlich - dezent gesagt - diese Schlagzeile reichlich auf den Keks gegangen, dass Sport zum Abnehmen nicht wichtig ist... Klar, ich kann auch ohne Sport abnehmen (kleiner Scherz: Kann man übrigens auch ohne essen), aber es gibt SO viele Vorteile, die Sport einem bringen kann. Physisch und psychisch - und ich denke, das konnte ich klarstellen. Vielleicht schreibe ich auch mal an anderer Stelle darüber. Solche Schlagzeilen nerven mich, weil sich natürlich jede Ernährungsform deutlich besser verkaufen lässt, je gemütlicher ich es für die Kunden gestalte. 

Neeeee... beweg dich nicht. Das ist nicht nötig. Du nimmst auch so ab! Sport ist TO-TAL überbewertet (übrigens las ich das Statement interessanterweise zuerst von einem Menschen, der dazu passt...)

Neeeee... du brauchst dich nicht einschränken oder umdenken. Ich hab da mal Ersatzprodukt xyz für dich. Kannste kaufen. Das bisschen Chemie, was darin unter Umständen enthalten ist, wird dich schon nicht töten.

Neeee... rühr nicht an der Seele. Seelenarbeit ist anstrengend. Du nimmst auch ab, wenn du einfach nur meinen Vorgaben folgst. Und schlank sein ist doch dein Ziel, oder? Wenn du das hinterher nicht halten kannst... macht nix. Zahlst du eben noch einmal und fängst von vorne an. Kein Thema nicht. 

Egal - ich schweife ab. Tut mir leid.

So. Dann sind wir - mit 15 min Verzögerung - raus. Auf dem Sportplan stand "Walking". Ich hatte das unglaubliche Glück, dass ich zwei weitere ausgebildete Walkingtrainer an meiner Seite hatte. Dafür noch einmal ein dickes DANKE an Angi und Claudia. Ihr seid Gold wert! ♥

Das gab uns die Möglichkeit, drei Gruppen zu bilden, in denen sich die Teilnehmer einordnen konnten.

  • Gruppe "Angi" - die Sausebraut hatte die "Schnellen" dabei, die problemlos ein ordentliches Tempo walken konnten.
  • Gruppe "Annika" - ich hatte das Mittelfeld. Zügig, aber noch entspannt. Wir konnten uns jedenfalls noch primastens unterhalten.
  • Gruppe "Claudia" - für diejenigen, die die Stocktechnik erst einmal erlernen und die ersten Schritte damit machen wollten

Das war toll, denn so war keiner unterfordert oder überfordert! Besser konnte es gar nicht laufen. Um 21:15 Uhr waren wir alle wieder beisammen und jeder einzelne hatte das gute Gefühl, vernünftig etwas getan zu haben. 

Einzelne möchten die Stocktechnik noch vertiefen - da muss ich mal sehen, wo ich das separat vielleicht noch einmal einbauen kann. 

So viel zum zweiten Treffen von "Entpuppt - das Kiloprojekt". Nummer drei wird folgen - da wurde es richtig emotional. Wird auch Zeit, denn morgen ist ja schon Nummer vier am Start... mit einer weiteren spannenden Sporteinheit mit Sondergast. ;)


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Montag, 18. Mai 2015

Alltagsschnipsel

Oha, wer dreht eigentlich immer an der Uhr, wenn ich nicht hinsehe? Unmöglich!

Erst war "Fattatach" und wir wandern. Bei der Gelegenheit habe ich mit die Ferse, die vom Laufen eh schon angeschlagen war, endgültig zerludert! Total kaputt - geschlossene Schuhe hinten erst wieder ca. in 2 Wochen, schätze ich. Das hat mir natürlich komplett die Wanderung an der Mosel zerhagelt, die schöne Umgebung verschwand hinter meinem Kampf Meter für Meter weiter zu kommen.

Anmerkung:
Meeetaaaa... rat mal, wo wir an der Mosel waren. 
:)

Freitag war mein Tag und ich habe mich unfassbar geliebt und gewertschätzt gefühlt. Vielen Dank für die unglaublich vielen Glückwünsche per Telefon, Whatsapp, Threema, Mail und bei Facebook. Es war ein großer Tag des Lächelns.

Ich habe tolle Geschenke bekommen, darunter eins, das meine Zukunft vermutlich nachhaltig verändern wird. Nicht wirklich zum Geburtstag, aber datumstechnisch irgendwie schon.

Samstag habe ich mich von Freitag ein wenig erholen müssen (man wird schließlich nicht jünger!) und habe angefangen, meinen Kleiderschrank auszumisten.

Njam.

Kennt ihr diese Projekte, die man motiviert anfängt und plötzlich mittendrin denkt "Wie doof kann man eigentlich sein, das anzufangen?" und sich einfach nur rückwärts kopfschüttelnd aus der Situation begeben möchte?

Abbrechen ging leider nicht, denn - praktisch veranlagt, wie ich nun einmal bin - hatte ich das Projekt damit begonnen, den Schrank und die Kommode zu öffnen und ALLES auf den Fußboden rauszufegen. Schließlich muss man den Schrank ja auch mal säubern. Hmpf.

Ich mache hier die Ansage, dass ihr mich bitte in Zukunft daran erinnern müsst, dass ich folgende Klamotten AUF GAR KEINEN FALL mehr brauche, egal, was ich behaupte:

  • graue oder schwarze Strickpullis! Dabei ist es TOTAL egal, welche Kragenform oder welches Grau, sogar welches Strickmuster... ich hab so ziemlich alle Versionen
  • Blusen/Hemden in irgendeinem Rot-Ton! Von "peng-rot" bis "Beere"... Nicht mehr kaufen!
  • Handtaschen! Ich verweigere ein Statement dazu - der Mann liest mit
  • Höherhackige Schuhe! Die trage ich nämlich fast gar nicht, trotzdem habe ich satt und reichlich
  • Tops! Da kann es noch so Sommer werden
  • Kleider! Da gilt das Gleiche wie für die hochhackigen Schuhe
  • Fleece- oder andere Sport-oder-Überziehpullis-und-Jacken!

Sehr faszinierendes Ergebnis, denn eigentlich hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, ich hätte nichts zum Anziehen. Alles Lüge!

Anschließend habe ich mein Büro sortiert, aber das ging schnell. Bissi Papier hier und da und fertig.

Sonntag war schlussendlich ein echter Gammeltag. Ich weiß nicht, wann ich das zuletzt hatte. Ich habe einfach mal NIX gemacht. Füße hoch im Garten (mit Polster unter weher Hacke) und in Ruhe durchatmen. Lesen und mit dem Mann quatschen. Stundenlang.

So viel dazu. Heute ist Montag und es ist schon klar, dass es diese Woche sehr viel zu tun und zu überlegen gibt. Aber ausschließlich spannende Dinge... Was will man mehr?

Und das nächste lange Wochenende lauert schon.
:)


Ich hoffe, dass es euch gut geht und schicke eine kleine, virtuelle Umarmung raus!


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Mittwoch, 13. Mai 2015

Ein ganz spezieller Abend...

... steht meinen "Entpuppt"-Teilnehmern bevor, denn heute Abend habe ich eine ganz besondere Gästin für die theoretische Stunde.



Ich bin unendlich stolz und dankbar, dass sie uns an ihrer Geschichte teilhaben lassen wird. Und für den Fall, dass sie bereits intensiv in die Tüte atmet vor Lampenfieber:

UNNÖTIG!

Du triffst auf eine ganz besondere Gruppe! Da trifft besonders auf besonders - idealer geht es kaum.

Heute Nacht oder Freitag berichte ich genauer (Morgen ist ja "Fattatach", da bin ich mit dem Mann unterwegs), sonst verrate ich im Vorfeld schon zu viel. Dann auch endlich der Bericht vom 2. Treffen, das bereits letzte Woche stattgefunden hat. Das stand unter dem Motto "I'm walking".

Jetzt bin ich aber erst einmal janz flatterisch vor heute Abend, tausend kleine Freu-Schmetterlinge.

:)




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Dienstag, 12. Mai 2015

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt..

Neulich war ich laufen. Das Wetter war wunderbar, nicht zu warm und nicht zu kalt, Sönnchen im Gesicht, was will man mehr.

Darüber hinaus lief es tatsächlich gut. Ich fand schnell meinen Rhythmus und fühlte mich sehr wohl und vor allem sportlich und unbremsbar. Yeah, Energie satt!

Ich konnte loslassen und war in tiefem Einklang mit mir, körperlich und seelisch. Die Gedanken liefen, wie meine Füße... eben leichtfüßig.

*tapptapp* (Schrittgeräusche)

"Mensch, ist das schön! Warum jogge ich eigentlich so selten? Ach so, ja, ich hatte das Walken für mich entdeckt. Hm, aber joggen ist schon cool."

*tapptapp*

"Kann ich ja immer machen, wie ich mich gerade fühle. Mal joggen, mal walken - freestyle. Yeah! Ich könnte Bäume ausreißen!"

*tapptapp*

"Pfoah, ist das schön mit diesem ruhigen Rhythmus. Man muss ja nicht immer einen Schnelligkeitsrekord aufstellen. Weit laufen tut es doch auch. Oder überhaupt laufen. Wie viele wohl jetzt einfach Bewegung meiden? Ich bin eine Heldin! Und das schon morgens!"

*tapptapp*

"Hach, ich könnte ewig weiterlaufen. Ewig! Wo wohl meine Grenze ist? Wie weit könnte ich theoretisch laufen am Stück? Hm."



Bilder lockern Texte auf - auch wenn das meine Walkingschuhe sind, die ich NICHT trug...


*tapptapp*

"Ich glaube, meine einzige Grenze ÜBERHAUPT ist die Langeweile. Oder anders: Wie lange macht es Spaß rumzulaufen? Was sollte mich sonst jemals bremsen? Dass ich keine Kraft mehr habe? NEVER!"

*tapptapp*

"Ist natürlich Kokolores. Irgendwann hat man glasklar keine Kraft mehr. Aber nach wie vielen Stunden oder Kilometern ist das? 20? Ach was, wenn ich ganz ruhig laufe, könnte ich bestimmt einen Marathon. Oder? Doch. Nein. Doch. Nein. Hm."

*tapptapp*

"Ich hab DIE Idee. Ich pack mir einen Rucksack mit viel trinken und dann laufe ich einfach los. Wie Forest Gump. Immer weiter. Bis ich nicht mehr kann. Dann lass ich mich abholen. Also Handy nicht vergessen!"

*tapptapp*

"Am besten bestimme ich vorher keine feste Route. Ich muss ja auch nicht weit weg laufen, theoretisch kann ich ja relativ nah ums Heimatgelände laufen. Ist egal, wenn ich manche Strecken zweimal oder dreimal laufe. Darauf kommt es gar nicht an, sondern darauf, wie unfassbar weit und lang ich laufen werde! Total frei sein, spontan entscheiden, welchen Weg man einschlägt. Geniale Idee. Unfassbare Freiheit, du bist so wundervoll."

*tapptapp*

"Das könnte aber vieleviele Stunden dauern. Bei der Geschwindigkeit wäre ein Marathon ja ewig lang. Hm.. EGAL! Ich lauf einen Marathon. Unstoppable! Unbreakable! Superwoman!"

*tapptapp*

"Blöd, würde ich am liebsten SOFORT machen. Aus dem Stand. So wie ich heute drauf bin! Suuuuper! Das wäre der HIT. Dumm, dass wir heute schon was vorhaben. Hm. Das geht nicht. Echt schade. Würde ich wirklich glatt tun. Bäm!"

*tapptapp*

"Aber ich habe jetzt doch noch reichlich Zeit. Ich mache einfach mal zur Probe den längsten Lauf meiner persönlichen Geschichte. GE-NAU! Ich bin so gut. *singt* Nothing's gonna stop me now. And I don't wanna talk it ooooooover."

Und so lief ich vor mich hin. Ja, ich stehe dazu, dass ich mit mir rede. Mit wem sonst, wenn keiner da ist? Ich, der Weg, die Sonne, die zwitschernden Vögelchen, meine Kraft - alles am oberen Anschlag!


Kilometer 6,5:
Etwas schabt an meiner rechten Hacke!

Kilometer 8,2:
Völlig entnervt humpele ich mit einer ausgewachsenen Blase an der Ferse die letzten Meter zum Haus.


Merke:

Nimm den Mund (oder das Gehirn) niemals zu voll. Es könnte schon an solchen Kleinigkeiten scheitern, dass du zu faul warst, dir die richtigen Socken anzuziehen, weil du sie nicht auf Anhieb gefunden hast... 

Gestern gab ich das erste Mal eine Sportkurs ohne Schuhe an den Füßen...
Ging nicht.

*rolleyes*

Aber das probiere ich dennoch irgendwann aus. Wenn alles schön verheilt ist... die Hacke UND das Ego. :D




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Freitag, 8. Mai 2015

Wochenendmotivationsspruch

Diesen Spruch fand ich heute und möchte ihn mit euch teilen, weil ich ihn grandios finde. Leider kann ich nicht herausfinden, wer der/die UrheberIn ist, sonst würde ich es natürlich dazu notieren. 



Und in diesem Sinne stellst du dich jetzt stabil auf, die Füße hüftbreit auseinander. Den Po etwas angespannt, den Bauchnabel ziehst du Richtung Wirbelsäule. Jetzt richtest du dich noch ein wenig mehr auf, schiebst die Brust etwas vor, rollst die Schultern entspannend über vorne nach hinten und tief, der Nacken schiebt sich ein dezentes Stück länger, der Kopf thront über der Wirbelsäule.

Zuletzt... aber ganz, ganz, ganz wichtig... zaubere eins deiner wunderschönen, selbstbewussten Lächeln auf die Lippen.

Und mit dieser stolzen Haltung schicke ich dich in den Tag. Mach was draus und lass die anderen (im Zweifel) zuschauen. 



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Donnerstag, 7. Mai 2015

Hoher Besuch

Im Leben begegnet man immer wieder neuen Menschen. Das ist etwas, was ich sehr schätze. Es sind die anderen um mich herum, die mein Leben lustig, nachdenklich, bunt und wild machen. Menschen mit ganz unterschiedlichen Charakteren und Geschichten. Sie prägen - einer mehr, andere weniger. 

Das ist einer der Gründe, warum ich z.B. gerne blogge. Menschen aus völlig anderen Ecken der Welt rücken in die virtuelle Nachbarschaft. Wie viele Leute hätte ich sonst nie kennengelernt? Reichlich!

Man begleitet andere auf ihren Wegen und bei ihren Gedanken. Man freut sich und lacht mit ihnen, teilt Erlebnisse, manchmal ist man aber ebenso gemeinsam traurig oder wütend. 

Zunächst ist es in erster Linie tatsächlich virtuell, aber manchmal ergibt sich die Gelegenheit und man steht sich "in echt" gegenüber. Das geht ab und an recht fix, bei manchen muss man schon mal etwas länger auf DIE Gelegenheit warten.

So ging es mir am Montag.

Fast seit Anbeginn meiner Bloggerei bin ich treue Leserin eines Blogs einer tollen Frau. Herrje, was habe ich manchmal bei ihren Geschichten gelacht! TRÄNEN (klickediklick)! Ich habe sogar den allerersten Post wiedergefunden, den ich je von ihr gelesen habe, nämlich diesen (klickediklick). Und damit weiß ich jetzt, dass ich seit dem 09. Dezember 2009 "dabei" bin, bei "Svenja and the City". Ein Blog mit Suchtcharakter. 

Für mich stand sie immer auf meiner gedanklichen "Boah, die möchte ich so gerne mal treffen"-Liste ganz oben. Unglaublich schön, dass es endlich geklappt hat, und ich hoffe sehr, dass das keine Eintagsfliege war. 

Möglich gemacht hat das übrigens die liebe Funny Fundurina (klickediklick), die von meiner kleinen Schwäche wusste. ♥

Vielen Dank, ihr beiden.
Es war wundervoll.


Naaaaaaaa, meine lieben "(Alt)BloggernachbarnundBegleiter"... ich kenn da die ein oder andere von euch, die jetzt mal so richtig neidisch ist, oder?

;)






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