Montag, 31. August 2009

4. Wiegetag - nach 4 Wochen


Na denn… es war mal wieder soweit. MONTAG – WIEGETAG.

Schon gestern Abend war ich nicht sooo gut drauf, weil mir klar war, dass die Geschichte mit dem Rotwein nun wahrlich nicht meine beste Idee war. Streckenweise habe ich mir sogar überlegt, den Wiegetag aus Sicherheitsgründen (um MINUSMOTIVATION entgegen zu wirken) ausfallen lassen sollte.

Aber das wäre doch fast so wie Schummeln, oder? Schließlich will ich den Tatsachen offen und ehrlich ins Auge blicken. Und das geht eben nur, wenn ich akzeptiere, dass die Dinge mal nicht ganz so laufen, wie ich mir das vorgestellt habe.

Moment, Moment… es ist ja jetzt nicht so, als ob ich zugenommen hätte. Das mal schnell voraus geschickt:

MINUS 1,2 kg für die letzte Woche!

Bedeutet ein neues Gewicht von 113,5 kg und ein Gesamtverlust von 7,2 kg in 4 Wochen.

Durchaus respektabel.

Aber eben das schlechteste Ergebnis von Anbeginn an. Wenn ich heute mit einem „anderen“ Fuß zuerst aufgestanden wäre, hätte ich es vermutlich auch supertoll gefunden. Aber manchmal bin ich halt so drauf wie heute. Vor allem weil ich die 113,8 kg ja eigentlich schon letzten Dienstag persönlich auf der Waage gesehen hatte.

Wenn ich die letzte Woche Revue passieren lasse, weiß ich aber auch, dass ich mir – mal abgesehen vom Rotwein – nichts habe „zuschulden“ kommen lassen. Keine verbotenen Substanzen haben meine Lippen auch nur TANGIERT. Und darüber hinaus war ich am Samstag 3,5 Stunden mit meinem Mann im Hürtgenwald wandern. Getrunken habe ich auch reichlich – könnte ich wohl noch ein wenig ausdehnen. Ich merke an der Kleidung, dass sich einiges tut. Die Hosen werden weiter.

Aber vielleicht ist es das ja… Der Punkt, weshalb ich bisher irgendwann die Flinte ins Korn geworfen habe…

GEDULD IST NICHT MEINE STÄRKE…

Wie dem auch sei…

Ich steige dennoch motiviert in die neue Woche ein. Sollte es so sein, dass sich der Weinkonsum negativ auf mein Wiegeergebnis ausgewirkt hat, so sollte es nächste Woche besonders gut werden, nicht wahr?

Beziehungsweise… Solange die Tendenz NACH UNTEN weißt und ich über 1 KILO Abnahme der Woche liege, werde/kann ich mehr als zufrieden sein.

Bis zum Ende der Wette sind es noch genau 16 Wochen (meine Familie behauptet, dass nicht Neujahr sonder Weihnachten die abgemachte Deadline sei – da habe ich wohl mal wieder nicht richtig zugehört… Sei’s drum).

Es gilt also in 16 Wochen noch 13,6 kg zu verlieren. Bei einem Kilo die Woche läuft die Kiste wunschgemäß. Allerdings wäre ich froh, wenn ich mir noch einen größeren Vorsprung herausarbeiten könnte, damit ich nicht – wie sonst immer – auf dem letzten Drücker unterwegs bin.

DAUMEN HALTEN!!!


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Sonntag, 30. August 2009

Essen am 30.08.09



HEUTE POWERZUSAMMENREISSING WEGEN MORGIGEM WIEGETAG...


Frühstück:
ca 150 g 10%igen Naturjoghurt
1 Scheibe Gouda (so ne fertige von Aldi - 129 kcal oder so)

Nachmittags:
1 Schnitzel natur, so groß wie ca 2 Handflächen OHNE Finger
Blumenkohlpüree (da verschwanden rund 500g Blumenkohl und 2 EL Schmand drin, wobei die Hälfte noch im Topf ist)
zwei Hände voll grüner Salat mit selbst gemachtem Saure-Sahne-Dressing
eine Hand voll grüne, gedünstete Bohnen OHNE weitere Zusatzstoffe

Jetzt bin ich fein satt und das wird auch auf jeden Fall den Rest des Tages reichen. Werde noch ein paar Liter Wasser trinken!!!

Sport nicht erwähnenswert. Nur zu Fuss zur Wahl gelaufen (hin und rück etwa 1 Kilometer - jaaaa, nicht lachen... ICH habe gesehen, WIEVIELE die Strecke mit dem AUTO gefahren sind). Ansonsten hab ich AUA Popo und AUA Seite von Hüfte und AUA dicke Oberschenkel von der Wanderung gestern...

Mein liebes Rednoserunpet wollte mir als angehende WW-Spezialistin etwas über die Punkte sagen... Deshalb versuche ich, darüber Buch zu führen! Man darf ja nix vergessen!
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Freitag, 28. August 2009

So geht's bei mir zu!!! Leben mit meinem Mann...

Noch ein alter Eintrag - geändert hat sich das Leben seither aber nicht unbedingt...


Mann hat abgenommen. Mann hat einfach so drei Kilo abgenommen.

Das ginge ja noch... Das ginge ja noch, wenn er es einfach für sich behalten und sich innerlich freuen würde...

Aber Mann zankt Frau.

Mann sagt, Suddis wäre INKONSEQUENT und LABIL und würde daher NIEMALS Abnehmen schaffen.

Und es gibt Dinge, die tut man ebensowenig wie das man die Hand in die laufende Motorsäge hält... Neineinein!!!

Böser, böser Mann muss bestraft werden. Und Frau weiß, wie das geht...

Lege unauffällige Schokipfade aus...

Mann hat genialen Schokisensor und stöbert garantiert jedes einzelne Riegelchen auf! Ein Schoki im Vorratsschrank. Eins im Telefonbuchschublädchen (!). Eins im Wäschekeller (!!). Eins in der Krempelschublade in der Küche (!!!). Eins in meinem Nachttisch (!!!!!!!!!!).

So lässt sich auch sehr schön verfolgen, in welchem Rhythmus Mann welche Ecken durchstöbert.

Mann beißt an. Mann vernichtet Schoki. Lässt Beweise (Papierchen) liegen. Wie dämlich, nicht wahr?

Frau wartet mindestens einen Tag ab, bis Männilein sich in Sicherheit wiegt. Urplötzlich... aus dem Moment heraus... geht Frau - vor seinen Augen - Richtung "Verstecke/Falle"... langsam und gekonnt lässig... und sieht, wie ihm der Atem stockt. Ein gequälter Schimmer leuchtet in seinen bleu-farbenen Äuglein auf. Wie innerlich gepeitscht... Es röchelt nur noch leise.

Frau dreht kurz vor Ziel ab und entfernt sich noch mal ein bis zwei Meter in andere Richtung. Seine Panik weicht einem entspanntem Grinsen. Fühlt sich sicher...

Und ZACK... reiße ich Versteck auf und konfrontier ihn mit seiner


INKONSEQUENZ!!!!
Und das tut so gut!!!! 


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Sommerzeit... Grillzeit...

Der Sommer geht wohl leider nach und nach dem Ende zu. Also gilt es, die letzten Tage mit Sonne zu genießen und zu grillen, bevor alles wieder für die kältere Jahreszeit eingemottet wird.

Denn grillen ist natürlich für jemanden mit meiner Ernährungsweise DER HIT.

Gestern hatte ich leckere gegrillte Hähnchenbrust, Tomate-Mozzarella, Gemüsespieße (Paprika, Champignons, Zwiebel und Zucchini mariniert, auf Holzstäbe gezwillt und gegrillt), selbst gemachten Tzatziki aus 10%igem Naturjoghurt und grünen Salat mit Vinaigrette. An der Stelle, wo ich noch vor ein paar Wochen SPIELEND zwei größere Fleischstücke mit enstprechender Menge Beilagen vertilgt hätte, schaffe ich heute nur noch eines und bin soooo satt.

Im Anschluss daran habe ich mit meinem Mann zwei Gläser trockenen Riesling getrunken. Dabei hat sich mein Verdacht, dass ich Alkohol eigentlich nicht vertrage wieder verschärft. Nicht lange nachdem ich den Wein getrunken hatte, fingen Füße und Hände erst an zu kribbeln und schwollen dann an.

Deshalb habe ich heute Morgen die Waage auch lieber nicht betreten. Sonst werde ich noch ganz wuschig. Morgen wieder!!

Wie auch immer… am Grill kann man sich nach LCHF richtig austoben und auch die Beilagen kann man entsprechend auswählen. Es muss nicht immer Kartoffel- oder Nudelsalat sein! 


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Mittwoch, 26. August 2009

Essen von gestern...

Gestern hatte ich einen relativ hungrigen Tag. Ich weiß auch nicht so recht, woran das lag, aber es war einfach mal so.

Morgens habe ich, wie eigentlich immer, nichts gegessen. Mittags habe ich mir zwei Lummerkoteletts in Butterschmalz gebraten und dazu gab es eine handvoll Pilze/Knoblauch – auch gebraten - sowie Blumenkohlpüree (gekochter Blumenkohl, klein gematscht, mit Schmand vermischt und mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt). War sehr lecker. Aber schon drei Stunden später war ich hungrig. Also habe ich drei Scheiben Gouda gegessen.

Abends habe ich mir noch Tomate-Mozzarella gemacht, aus einer Kugel Mozzarella und einer handvoll Cocktailtomaten, Weißweinessig, Basilikum und Olivenöl.

Im Moment bin ich mir total unschlüssig, was ich HEUTE essen soll. Aber ich habe ja ordentlich Zeugs in Küche, Kammer und Garten. Verschiedene Gemüse, wie Brokkoli, Blumenkohl, grüne Bohnen, Avocado, Zwiebel, Zucchini, Pilze, Knoblauch, diverse Sorten Salate, Tomaten, Gurke. Im Kühlschrank habe ich IMMER Sahne, Schmand, saure Sahne, Creme Fraiche (im besten Fall BIO-Version). Außerdem natürlich alles mögliche an Fleisch und Fisch.

Mal sehen, worauf ich Lust entwickele. Denn Essen befriedigt natürlich vor allem dann im besonderen Maße, wenn es die Wünsche abdeckt. Interessanter Weise hält die Sättigung länger an, wenn ich mir vorher das gegeben habe, was ICH wirklich haben WOLLTE.

Wobei das „haben wollen“ halt den Spielregeln entsprechen muss. Keine Nudeln, Reis, Mehlgeschichten, Kartoffeln, Zucker, Stärke und alles, was man daraus machen kann, bzw. artverwandt ist…

Wenn ich anderen Menschen erzähle, was ich esse oder eben auch nicht, sieht man oftmals Verzweiflung in deren Augen aufflackern und ein Standardkommentar ist in der Regel:„Also neee, das kann ich nicht. Was soll ich denn dann frühstücken? Oder überhaupt... Ohne Nudeln/Kartoffeln geht GAR nicht! Da darf man ja GAR NICHTS!“


Aber das war für mich soooo einfach, dass ich es immer wieder betonen möchte. Bisher habe ich einfach nie das Gefühl gehabt, dass mir etwas fehlt oder dass ich mit den mir zur Verfügung stehenden Lebensmitteln nicht klar gekommen wäre.
Es gibt auch Lösungen für "Süßhunger". Beeren mit ungezuckerter Schlagsahne etwa oder "hochprozentige" (vom Kakaogehalt her natürlich) Schokolade in Sahne auflösen/aufwärmen, dann erkalten lassen und mit ein wenig Süßstoff zur Schokosahne aufschlagen oder Naturjoghurt mit Beeren. Aber ich gehe Süßstoff aus dem Weg.
Und so lange kein Jipper da ist, werde ich ihn auch nicht herbeilocken!!
Das Problem entsteht halt – wie so oft – im Kopf, nicht auf dem Teller.


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Dienstag, 25. August 2009

My new ABF!!! Die Waage...

Erst letzte Woche habe ich erwogen, die Waage in die unterste Ecke meines Kleiderschrankes zu verbannen. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich doch denke, dass sie da, wo sie im Moment steht (im Bad halt), bleiben sollte.

Wenn ich auf die Waage klettere, gibt es genau zwei Möglichkeiten:

a) Sie ist mir wohlgesonnen und zeigt hübsche Zahlen an
In diesem Fall werde ich automatisch motiviert und freue mich für den Rest des Tages.

b) Sie ist zickig und beleidigt mein Auge mit bösen ZahlenDann… na, dann bin ich zwar sauer/enttäuscht/motzig/stinkig/aggressiv, aber trotzdem reiße ich mich für den Rest des Tages zusammen, weil ich beim nächsten Mal wieder ein besseres Ergebnis haben will.

Diese Einsicht hat mich erleuchtet, weil ich heute Morgen glatt 900 g weniger hatte als gestern (yeah, yeah)! Und dann sagt sich so etwas immer mit lockerer Zunge.

Fraglich bleibt, was passiert, wenn ich mal über längere Zeit nur frustriert werde.

Aber… das kann ich mir ja DANN überlegen…
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Montag, 24. August 2009

Da krieg ich richtig Groll!!!

Ist nicht gerade förderlich für meine leicht aggressive Ader zur Zeit:


DIE FETT-LÜGE

http://www.lchf.de/die_fett_luege.pdf
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Ich habe es schon wieder getan...






… klingt erst einmal schrecklich, nicht wahr?

War aber nicht ganz soooo gruselig. Nur fast!

Am Samstag bin ich mit meinem Mann gewandert. Jawohl! Gewandert. Und zwar bei Monschau. Und zwar über 10 km. Gut, gut, das ist nicht gerade eine Riesenstrecke… Aber man fängt ja klein an! Eigentlich hat es schon fast Spaß gemacht. Vor allem, weil ich vorher zur Senfmühle shoppen konnte und nachher einen leckeren Salat bekommen habe. Was will man also mehr.

Und für shoppen und leckeres Essen tu ich schon ne Menge. Bin halt doch bestechlich!!

Hinterher war ich sehr zufrieden mit mir. Habe meinen Schweinehund überwunden, obwohl ich nicht gerade eine Wandersfrau bin.

Und wisst ihr was?

Am nächsten Tag bin ich noch einmal 1 ¼ Stunde mit dem mir Zugemuteten spazieren gegangen.

Tataaaaaaa...

Musste sogar den Mann antreiben, loszulaufen, weil der am Vortag eine heftigere Begegnung mit seinem Kumpel und einem Kasten Bier hatte!!!

ICH!

Jetzt kann man sich mal fragen, woher der Sinneswandel kommt.

Im Prinzip ist das eine einfache Sache.

Zum einen verbrenne ich beim Laufen Kalorien (auch wenn manche die Kalorientheorie für überholt halten – es beruhigt doch ungemein). Außerdem tu ich was für die Kondition und nicht zuletzt gegen die dicken Beinchen!

Denn HALLO…


ich hatte eigentlich NICHT vor, nach meiner Diät eine Rundumstraffung zu machen (Lockwood oder wie das heißt), nur weil meine Beine TANNENBAUMSYNDROM haben (und das ohne Osteoporose).

Ich hab ja schon genug Bammel davor, was meine Ärmchen mal später machen werden…


Für Fettschürze und Busen habe ich eine Lösung im Hinterkopf und auf dem Konto (und glaubt mir, ich werde nicht vor einem Skalpell zurückschrecken, wenn ich mein Ziel erreicht habe und mich der Zustand von Bauch und Busen zu Heulkrämpfen treibt!!), aber meine Chickenwings, Fledermausärmel oder Nachwinkermuskeln machen mir doch ein wenig Sorge.

Habe erwogen, heftige Gymnastikeinheiten einzuwerfen (Hanteln, Liegestützen rückwärts, Deuserband, etc.)

Fraglich ist für mich allerdings, ob das bei Hängehaut nützt, denn meines Erachtens strafft das höchstens die Muskeln UNTER der Haut.

Jetzt stell sich doch einer mal das Bild vor.

Ich in dünn, aber leiderleider hängt das Kinn wie beim Truthahn, winken die Batmanärmchen, der Busen wird beim Laufen nur noch von der Fettschürze davon abgehalten auf die Oberschenkel zu klatschen und die Beine fühlen sich einfach nur fluffig an, wie frisch gegangener Hefeteig.

*SEUFZ*

Boah, da kann ich mich richtig reinsteigern.

Aber NEIN, bin Optimist.

Alles wird gut – alles wird gut – alles wird gut - alles wird gut

Ooooooohhhhhhmmmmmmm………

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Satt sein...

Wenn ich mir überlege, WAS sich eigentlich seit dem Beginn meiner Ernährungsumstellung getan hat, muss ich eigentlich zuerst mein „Sättigungsgefühl“ nennen. Nicht nur, dass ich generell mit viel weniger Nahrung zufrieden bin, weil einfach das Fett in der Nahrung viel schneller zu einem Sättigungsgefühl führt und es gleichzeitig länger anhält. Ich habe auch gemerkt, dass sich meine Definition von SATT geändert hat.

„Früher“ (klingt ja fast ein wenig albern nach nur drei Wochen…) war satt ein Zustand, den man mit „Magen voll“ bis hin zu „Magen berstend voll“ treffend hätte umschrieben werden können.

Hatte ich nicht das Gefühl, dass der Magen voll war, entsprach es nicht meiner Vorstellung von satt und hat mich ergo auch nicht wirklich zufrieden gestellt.

Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll, aber ich konnte in diesem Fall ein leichtes bis schweres Gefühl von Verzweiflung entwickeln, weil ich mir GANZ SICHER war, dass ich zum einen „entbehrte“ und zum anderen nicht lange satt sein würde. Und so war es auch. Ich entbehrte, ich litt und ich war sehr bald wieder auf der Suche nach Essbarem. Wohl nicht wegen echtem Hunger, eher ein Automatismus.

Blutzucker dank Kohlehydrate hoch, Blutzucker runter… ESSENS-ALARM! Kohlehydrate nachfeuern, Blutzucker hoch, Blutzucker runter, usw. Eine Fress-Achterbahn. Suchtgefühle!

In den letzten drei Wochen hat sich meine Definition von SATT geändert. SATT ist jetzt komischer Weise einfach nur DIE ABWESENHEIT VON HUNGER! Das mag für den einzelnen jetzt ein wenig verwirrt klingen, ist aber – mengenmäßig gesehen – ein himmelweiter Unterschied!!!

Und ebenso merkwürdig finde ich, dass NULL Verzweiflung aufkommt, wenn ich den Magen EBEN NICHT bis zum Rand fülle. Im Gegenteil!

Meine Augen sind allerdings nach wie vor anderer Meinung als der Magen. Wenn ich mir den Teller „augengerecht“ voll laste, bin ich schon nach rund der Hälfte satt. Andersrum gesagt, wenn ich mir den Teller nach heutigen Maßstäben RICHTIG befülle und meine Augen eine „Mist, davon werde ich doch nicht satt“-Meldung/Panik ans Hirn senden mit dem kleinen P.S., dass ich bestimmt gleich noch mehr nehmen werde, bleibt mein ICH cool, belächelte die dummen Augen und ist schon nach der „kleinen“ Menge restlos zufrieden.

Genauso ist es mit dem „Bock“ auf die NEINNEIN-Lebensmittel. Es ist gar kein Gelüst da. Interessiert mich nicht. Auch nicht, wenn andere das vor meiner Nase verspeisen (mit Ausnahme von WEIN…). Ich halluziniere auch nicht nach Zucker oder Butterbroten.

Da ist einfach… NICHTS!

Manchmal versuche ich auch diese latente Panikgefühl künstlich (ohne zu essen) zu provozieren (und wer so lange wie ich ein KOHLENHYDRAT-JUNKIE war, weiß genau, welches Gefühl ich meine!!), aber da flackert oder flattert NICHTS in Magen oder Seele auf und das tut so VERDAMMT gut!

Das wir uns an dieser Stelle nicht falsch verstehen!! Rein technisch könnte ich GARANTIERT noch 2-3 Teller Pasta essen…

ABER ICH WILL SIE GAR NICHT!

HALLELUJAH!

Mein Kollege (Atkinsianer) meint, ich solle nach einiger Zeit einen VERSUCH machen und mir z.B. eine halbe Tüte Gummibärchen reinpfeifen. Einfach sehen, wie ich mich dabei/danach fühle.

Aber das werde ich nicht tun. Mal im Ernst… man steckt doch auch nicht die Hand in die laufende Kreissäge, um zu sehen, ob die tatsächlich die Finger abschneidet, oder?


Schließlich wollen wir den Tag mal nicht vor dem Abend loben. Bin Weltmeister in "superstartenunddannurplötzlichabbrechen".

Aber dieses Mal nicht.

NEINNEIN!

Never ever!

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3. Wiegetag - 3 Wochen seit BEGINN

Nach einer wirklich entspannten Woche folgt hier das offizielle Wiegeergebnis nach 3 Wochen. Mir war heute Morgen schon klar, dass ich mich gut gemacht hatte und bin fröhlich zwitschernd auf die Waage gehopst (nicht wie sonst… leise von hinten anschleichend und unerwartet auf die Waage geschlenzt):

114,7 kg
Das bedeutet ein MINUS von 1,9 kg in der vergangenen Woche und einen Gesamtgewichtsverlust von 6,2 kg seit Beginn dieser Diät.

WAS WILL MAN MEHR???

Wenn das so weiterginge, könnte mein Mann sich schon mal warm anziehen. Dummer Weise bekomme ich den Wetteinsatz nicht VOR Ablauf der Wette. Dabei fallen mir immer mehr wunderbare Dinge ein, die ich mir für die Summe kaufen könnte – hab da mal ne dezente Liste erstellt.


Der Mann und auch der Pubertist spekulieren vielleicht darauf, dass ich wieder rückfällig werde. Mag bisher so gewesen sein, aber dieses Mal werfe ich ihnen ein selbstbewusstes

VON WEGEN

entgegen!
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Donnerstag, 20. August 2009

Pessimissi-Tag (oder Pesti-Pissi-Misti-Tag)...

Also heute ist ja mal wieder so ein Tag, da könnte ich glatt die Wände hoch gehen. Ich habe mich durchaus schon daran gewöhnt, dass ich erstaunliche Stimmungsschwankungen durchmache, aber diese Stimmung hält mir jetzt schon ein wenig lange an!

Seit gestern Abend!

Problem ist, dass ich die Finger, bzw. eher die Füße nicht von der Waage lassen kann. Immer wieder steige ich drauf. Und im Moment zeigt sie keine weiteren Erfolge an. Das deprimiert! Schließlich habe ich mir in diesen ganzen 2,5 Wochen nicht einen Fehltritt geleistet – es sei denn, man bezeichnet das eine ausgehöhlte Brötchen vom vergangenen Wochenende als Fehltritt. Aber das kann ja wohl nicht die Ursache dafür sein, dass die Waage stillsteht, bzw. sogar mehr zeigt, als am vergangenen Montag!!!

Beruhigungstheorie #1:
Bisher hatte ich mehrfach am Tag das Vergnügen die Toilette zu einer „längeren Sitzung“ aufzusuchen. Jetzt passiert das nur noch alle 2 Tage. Außerdem hatte ich bisher auch eher Durchfall. Jetzt nicht mehr. Könnte also sein, dass sich jetzt der Darm wieder lecker füllt und das sich auf der Waage niederschlägt. Wenn dem so ist, müsste dieses bescheuerte Waagenphänomen vorübergehend sein.

Beruhigungstheorie #2:
Habe „Zyklus“ (gehabt) und das hat sich in all den Jahren auch jeden Monat auf der Waage bemerkbar gemacht. Alles Wasser! Auch das müsste ergo vorübergehend sein.

Beruhigungstheorie #3:

Ich habe eine denkbar schlechte Position für meine Waage gefunden! Wobei das nur ein schwacher Beruhigungsansatz ist, denn mittlerweile habe ich die Waage schon kreuz und quer durch das Bad geschoben und dummer Weise immer wieder ein ähnliches Ergebnis gehabt.

Beruhigungstheorie #4:
Jemand da oben versucht meine Geduld auszutesten!!! Erst vor kurzem habe ich doch geschrieben, dass ich nicht wüsste, WARUM ich meine Versuche abzunehmen immer aufgegeben habe. Jetzt ahne ich es… Es kommen Erinnerungen aus dem Dunklen hoch, denn Geduld ist nun wirklich nicht meine Stärke.

Beruhigungstheorie #5:

Zu salzig gegessen. Hatte Kassler und bin ansonsten generell ein „salziges“ Mädchen. Könnte auch Wassereinlagerungen geben.

Beruhigungstheorie #6:
Es ist tierisch heiß im Moment und auch das führt bei mir gerne zu geschwollenen Füßen und Händen.

Beruhigungstheorie #7:

Am Besten wäre natürlich, wenn es von allem ein bisschen ist. Denn dann kann ich das einfach aussitzen und bis nächsten Montag (Wiegetag) dürfte der Käse gegessen sein.

Jetzt muss ich mir überlegen, wie ich meinem Frust die Stirn bieten kann.
Unabhängig von den Zahlen auf der Waage kann ich nämlich mitteilen, dass ich an der Kleidung durchaus Veränderungen bemerke. Die T-Shirts und meine Lieblingshose werden weiter. Lustiger Weise scheinen vor allem meine „Birkenstockgemütlichzuhause“-Latschen immer größer zu werden. Gestern wäre ich damit fast die Treppe herunter gefallen.

Ich würde das ja gerne durch Messung nachweisen (jetzt weniger die Füße, aber den Rest), aber ich finde in meinem organisierten Chaos das verdammte Maßband nicht. Aber das werde ich schon noch aufstöbern. Die „Anfangsmaße“ habe ich zu Beginn genommen, damit ich mich daran aufbauen kann, wenn Bedarf ist.

UND DER IST JETZT DA, der Bedarf!

Als zweiten Schritt werde ich versuchen, das Salz drastisch zu reduzieren. Außerdem werde ich heute Nachmittag umgehend diese fiese Ische von Waage am Schopf packen und tief in den Schrank stecken. Und da kommt sie vor nächsten Montag nicht mehr raus.

Hoffe ich… 


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Mittwoch, 19. August 2009

Warum eigentlich…


Jedes Mal, wenn ich eine Diät angefangen habe, hatte ich am Anfang wirklich bemerkenswerte Erfolge zu verzeichnen.

Jedes Mal, wenn ich eine Diät angefangen habe, war ich von meinem Vorhaben total überzeugt und euphorisch.

Jedes Mal, wenn ich eine Diät angefangen habe, war ich der festen Überzeugung, dass nichts mich von diesem Weg abbringen könnte.

Jedes Mal, wenn ich eine Diät angefangen habe, haben die Menschen um mich herum auch die Fortschritte bemerkt.

Jedes Mal, wenn ich eine Diät angefangen habe, habe ich mich nach relativ kurzer Zeit auch viel besser gefühlt als vorher.

Jedes Mal, wenn ich eine Diät angefangen habe, habe ich sie plötzlich wieder aufgegeben.

Weshalb eigentlich?

Ehrlich gesagt…

ICH HABE KEINE AHNUNG!!!



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Dienstag, 18. August 2009

So schlimm sieht es wirklich aus!!!

























Damit ich mir das immer wieder vor Augen halten kann...

Mai 2009
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Montag, 17. August 2009

Uiuiui... Wochenende!!!

Wollte noch schnell festhalten, dass wir am Wochenende auf einer Feier waren...


Hatte erst ein wenig Schiss, schließlich lauern auf solchen Feiern immer reichlich Verführungen: Alkohol, Kuchen, Chips und was weiß ich. Und man kann mir sagen, was man will... MAN WIRD BEIM ESSEN BEOBACHTET!!! Und auf Fragen, weshalb ich dies und jenes nicht esse, hatte ich keinen Bock. Schließlich habe ich in den vergangenen 15 Jahren schon so manche Diät angedroht/gestartet/abgebrochen, so dass meine Glaubwürdigkeit ordentlich Federn gelassen hat.

Aber es lief toll. Ich hatte wohl vorher gesagt, dass ich keinen Alkohol trinken werde, weil ich davon so fürchterlich anschwelle. Stimmt ja auch! Und ansonsten wurde gegrillt - Fleisch kann ich ja essen und Krautsalat, Tzatziki, Kräuterbutter, etc. auch. Paar Nüsschen zwischendurch. Schließlich haben wir bis halb zwei nachts draussen gesessen...

Wir haben dort übernachtet und gefrühstückt. Dabei habe ich dann wohl ein Brötchen gegessen (das erste nach zwei Wochen) und soooo toll war das jetzt auch nicht. Habe die "Innereien" herausgeporkelt und meinem Sohn gegeben, der das sehr gerne isst, dann dick Butter drauf geschmiert und mit Käse belegt. Außerdem gab es noch zwei weiche Frühstückseier...

Als wir gestern Abend zurück waren, habe ich mir dafür frische Brombeeren mit ungesüsster Schlagsahne gegeben!!! LECKER!

Unterm Strich kann ich nur sagen, dass es keine große Sache war. Ich habe eigentlich befürchtet, dass ich innerlich weinen würde und im schlimmsten Falle fies daneben hauen würde. Aber da war nichts... Keine Verzweiflung, kein Wollen und kein Wimmern.

ICH BIN TOTAL STOLZ AUF MICH!




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Apfel? Birne? Neee, Barbapapas Barbamama!!!




Wenn ich in manchen Frauenmagazinen blättere, gewinne ich bisweilen den Eindruck, dass dort die Damenwelt in bestimmten "Formen" katalogisiert wird. Wahlweise Apfel- oder Birnenform.

Ich bin da nicht so einseitig… 


Wenn ich tatsächlich gedanklich meinen Bekanntenkreis rein körperlich durchkämme, so finde ich zwar sowohl für die Apfel- als auch für die Birnenform repräsentative Beispiele. Allerdings auch für meine persönlichen Kategorien wie „Sanduhr“ (oben breit/Mitte schmal/unten breit, „Golfschläger“ (alles oben normal, aber extrem breite Waden) sowie „Salzstange“ (bedarf wohl kaum einer Erläuterung). Nicht zu vergessen die Kategorie „Unverschämtheit“ (die wirklich perfekten Körper), die zum Glück superselten ist.

Leider passe ich persönlich in keine der vorgenannten Kategorien. Ich bin von oben bis unten zu dick. Gesicht dick, Hals dick, Arme, Bauch, Busen, Po dick, Beine dick, Hüfte dick, Knie dick…

Sogar Finger und Füße sind… na dick, halt. Meine Schuhgröße hat sich von 39 bei einem Gewicht von 65-68 kg auf heutige 42 hochgedient. Und auch meine Ringe sehen irgendwie nicht ganz so hübsch und dekorativ aus, wenn sie nur die obersten Fingerglieder zieren und müssen daher schön im Kästchen bleiben!!!

Melone? Michelin-Männchen? Barbamama?

Hilfe, wer bin ich???


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WIEGETAG nach 2 Wochen!!!

Heute Morgen war es wieder so weit!!!

Zeit, die Waage zu betreten und den Tatsachen ins Auge zu blicken!!!

Ich war aber relativ cool, weil ich absolut kein schlechtes Gewissen habe brauchte - war brav wie ein kleines Lamm in der letzten Woche. Einzig die Tatsache, dass ich mich in dem Bereich meines privaten Zyklusses befinde, an dem ich gerne 1-2 kg anlagere, konnte das Ergebnis noch zu meinen Ungunsten verzerren...

116,6 kg

Das bedeutet -1,7 kg für die vergangene Woche und insgesamt -4,3 kg in zwei Wochen.

Nicht übel, nicht wahr????

Jippieeeeeehhhhhhhhhhhhhhhhhhh!

Werde mir eine Tasse Kaffe holen und ein wenig über den Büroflur tanzen. Höhö!
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Freitag, 14. August 2009

VERÄNDERUNGEN NACH 10 TAGEN!!!

So, die ersten 10 Tage sind überstanden… Und weil ich mir verbiete, andauernd auf die Waage zu hopsen, mache ich mir heute statt dessen Gedanken darüber, was sich in diesen 10 Tagen verändert hat!

1.
Ich bin irgendwie hellwach und topfit. Laufe den ganzen Tag wie ein Rädchen im Uhrwerk. Aber dann… ganz plötzlich… abends…, werde ich müde als hätte man einen Schalter umgelegt. Vom einen Moment auf den anderen. Das war bisher nicht so. Da war ich dann mal ganz einfach IMMER müde, habe abends aufgedreht und war daraufhin erst weit nach Mitternacht im Bett. Jetzt kann es vorkommen, dass ich schon um 21 Uhr das Bett aufsuche und vor allem tief und fest durchschlafe!!!

2.
Bin leicht aggressiv! Oder besser gesagt… Ich bin eindeutig leichter auf die Palme zu bringen. Meine Familie versucht sich zu arrangieren. Ich weiß nicht, ob das an der Ernährung liegt oder einfach an der Tatsache, dass ich mir vorgenommen habe, nicht mehr allen Frust einfach im wahrsten Sinne des Wortes RUNTERZUSCHLUCKEN…

3.
Mein Gesicht, die Hände und die Füße sind schon deutlich abgeschwollen. Einige Tage musste ich andauernd aufs Klo. Mir selbst und auch meiner Familie ist das gerade im Gesicht schon aufgefallen.

4.
Ich habe viel mehr Lust, mich ausgiebig um mich selbst zu kümmern. Ich lese alles, was zu diesem Thema zu kriegen ist und kann neuerdings Stunden mit eincremen und Körperpflege verbringen. War mir vorher zu lästig. Jetzt bin ICH dran!

5.
Ich habe einen Geschmack im Mund als hätte ich rohen Pansen gegessen. Ekelhaft!

6.
Ich habe plötzlich wieder Durst, bzw. das Gefühl, dass ich jetzt etwas trinken muss. Vorher gab es eigentlich nur ein Gefühl… ESSEN (noch nicht mal unterschieden in HUNGER oder APPETIT – einfach nur Kommando ESSEN).

7.
Mein Blutdruck sinkt. Allerdings ist er sich morgens noch etwas unschlüssig. Ich messe immer vor Tabletteneinnahme. Und ich denke, dass ich vielleicht mal meinen Arzt aufsuchen muss und ihn fragen, wie ich mich tablettentechnisch verhalten soll, wenn der Blutdruck morgens bei normal liegt – nehmen oder nicht nehmen???

8.
Meine Verdauung weiß auch noch nicht so genau, was sie will.

9.
Die Hosen werden eindeutig und unzweifelhaft weiter und gemütlicher. *Haha* Ich bin schon sehr gespannt auf das Wiegen am Montag!

10.
Ich vermisse nichts… Weder Nudeln, Kartoffeln, Süßes oder was weiß ich von dem, was ich nicht mehr esse. NULL JIPPER! Ist das nicht toll? Kein Hunger, keine Verzweiflung, kein Bedarf… Toll!
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Hähnchenbrust in Tomatensahne!!!

Will ja nicht vorenthalten, was ich gestern Leckeres gekocht habe.

Zunächst habe ich Hähnchenbrustfilets (600 g waren in der Packung) gewürfelt und in einem Bräter mit Olivenöl angebraten. Gewürfelte Paprika, Champignons, gehackte Zwiebel hinzugefügt und eine Weile gebraten. 


Anschließend zwei Büchsen gehackte Pizzatomaten, einen Zweig Rosmarin, etwas Tomatenmark und einen Becher Biosahne (jaaaa, einen ganzen Becher - das war ein merkwürdiges Gefühl) dazu gegeben und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Dazu habe ich mir Salatgurke geraspelt und Eisbergsalat in feine Streifen geschnitten (quasi als Reisersatz).

Meiner Familie habe ich Reis dazu gekocht.

Das war soooo lecker.
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Donnerstag, 13. August 2009

Gestern hatte ich weder Zeit noch Nerv mir was „Anständiges“ zu kochen. Zum einen habe ich den ganzen Tag gearbeitet, zum anderen war ich irgendwie zu faul. Und so habe ich einen tiefen Blick in den Kühlschrank geworfen und bin auch noch fündig geworden:

Morgens:


10%iger griechischer Joghurt „mit ohne“ Geschmack

Mittags:


Den Rest Käse-Lauch-Hack-Suppe, gab einen knappen Teller voll!

Dazu Krautsalat selbstgemacht mit einem Dressing aus 1 Becher Creme Fraiche, 1 Esslöffel Mayo ohne Zucker, etwas Essig, Salz und Pfeffer sowie 3 Teelöffel Senf ohne Zucker. Diese Menge ist für einen ganzen, fein gehobelten Kopf Weißkohl gedacht. Ich habe natürlich nur eine Portion davon gegessen… Heißt aber nicht, dass davon noch etwas da ist, weil meine Familie diesen Krautsalat so gerne mag… Allealle!!

Abends:


Eisbergsalatblatt, Mayo (ohne Zucker), Gouda in Scheiben und gekochten Schinken aufeinander schichten und entweder einrollen oder wie ein „Butterbrot“ essen. Davon fünf Stück.

Danach war ich dann so satt, dass mir fast übel war. Aber lecker war's.
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Mittwoch, 12. August 2009

War dann mal weg…

Als mein Herzallerliebster mir vorgestern sagte, dass er am kommenden Abend ein wenig spazieren gehen wolle (ich würde es als straffes Wandern bezeichnen, aber die Schmerzgrenze liegt da ja bei jedem ein wenig individuell) – habe ich mich in einem kleinen Moment der Euphorie breitschlagen lassen, mitzugehen.

Es sei kurz nochmals erwähnt, dass ich WANDERN (und auch NORDIC WALKING) absolut hasse!!!


Ich liebe Schwimmen (echtes Schwimmen, nicht plantschen!), stundenlang, aber gehend fortbewegen ist nun wirklich nicht meins.

Ich kann da aber auch überhaupt nix für, das muss ein genetischer Defekt sein, den ich über meinen Vater von meiner Großmutter geerbt habe (ich armes Ding!!).
Weiß also nicht, welcher Teufel mich da schon wieder geritten hatte. Vielleicht die Tatsache, dass mein Mann mir eigens bei Globetrotter original superhypertolle Wandersöckchen gekauft hat, was ich ganz niedlich fand.

Gestern Abend also… 18 Uhr…


Mein Mann angetan mit hypertech atmender und abschweißender Wanderhose, dazu passend Hemd, Socken, Schuhe und – ICH SCHWÖRE – höchstfunktioneller Wanderunterwäsche… und ich in Jeans mit irjendsunnem T-Shirt, aber IMMERHIN mit meinen neuen Socken. Und mit Hund an Leine.

Wir also los. Zum Naherholungsgebiet. BERGAUF! BERAUFer! Und dann kamen sie… Die Schnaken (Stechfliegen)! In Scharen und Schwärmen. So schnell war ich noch nie zu Fuß unterwegs. Ich hasse diese Viecher. Und da war mir der Berg auf einmal total egal! Normaler Weise zieht der Hund MICH, wenn wir spazieren gehen. ABER… gestern habe ICH den Hund gezogen… der wusste gar nicht, wie ihm geschah!

Keuchend am Ende der Steigung angekommen, konnte ich meinen Mann überzeugen, dieses Naherholungsgebiet zu verlassen – dachte an zuhause… Aber nein, die Wanderung wurde durch die Felder fortgesetzt.

Nach zwei Stunden strammsten Marschierens kamen wir wieder Zuhause an. Meine Beine summten (Die können Musik machen – was für ein Talent).

Mein Mann fragte, ob wir am Donnerstag wieder gehen würden…

Ähm… also… hmmm… neeee… ähhh… weiß noch nicht…
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Gestern gegessen…

Frühstück:

fiel aus, weil ich absolut keinen Hunger hatte (und dann bringt es auch nichts, mich zu zwingen)

Mittags:


2 „Müslischüsseln“ voll (geschätzte 300 ml pro Schüssel) Käse-Lauch-Hack-Suppe (die klassische, sehr lecker!)

Abends:


Salat aus Romanasalat, Paprika und Gurke mit gebratenen Garnelen/Knoblauchscheiben und einem Stück geräuchertem Forellenfilet mit einem Löffelchen Sahnemeerrettich. Dazu ein Dressing aus Creme Fraiche, Kräutern, Leinöl, Senf, Essig sowie Salz und Pfeffer
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Dienstag, 11. August 2009

Top 12 der ANTI-DICK-SEIN-Gründe

1.
Das unangenehme Abchecken, ob Stühle aus Kunststoff einen Besuch überleben oder man gar darin eingeklemmt wird.

2.
"Applaus klatschende" Schenkel beim Rennen im Badeanzug.

3.
Wenn die Verkäuferinnen einen als potentiellen Kunden ignorieren, weil in ihrem Geschäft eh nichts in großen Größen vorhanden ist.

4.
Die konstanten, freundlichen Ratschläge meines Bruders, wie ich mein Übergewicht loswerden kann. *Aaarrrggghhhh*

5.
Der Bauch, der sich in Wasserfallformation aus der zu eng gewordenen Hose drückt.

6.
Die Blicke anderer, wenn die „fette Kuh“ sich ein Stück Kuchen reinschiebt. (Vermutete Gedanken des Beobachters: „Muss das denn sein?“ „Wenn ICH so fett wäre, würde ich es einfach sein lassen!“ „Das ist alles eine Frage der Disziplin!!!“)

7.
Der hohe Blutdruck

8.
Der offensichtliche Mangel an schöner, bequemer und gleichzeitig bezahlbarer Kleidung in Geschäften. Aschenputtelfeeling vorprogrammiert!

9.
Der Anblick im Spiegel und auf Fotos.

10.
Schnappatmung beim Schuhe binden und Fußnägel schneiden in Kombination mit oben erwähnter zu enger Hose.

11.
Geschminkt aussehen wie Miss Piggy auf Droge.

12.
Mangelndes Selbstbewusstsein, weil man sich einfach überhaupt nicht gefällt!
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Montag, 10. August 2009

Schon mal 'ne Kuh am Po geküsst???







Wenn ja, dann stelle ich mir vor, dass das ungefähr den Geschmack ergeben muss, den ich heute in meinem Mund mit mir herumtrage.


BLAH!

Ketose?

Mal nachlesen im www!
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WIEGETAG!!!

Na also... Ist doch bestens gestartet!!!

Neuer Stand am 10.08.2009:

118,3 kg

2,6 kg in der Woche
2,6 kg gesamt
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ACHTUNG:

AUGEN AUF DIE INHALTSSTOFFE!!!

Es können Zucker und Stärke in Dingen versteckt sein, bei denen man es nicht vermutet, z.B. Zucker in geräuchertem Schinken!!!
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Was ich NICHT esse…

Alles, was stärkehaltige Kohlenhydrate und/oder Zucker enthält:

Mehl, Brot, Nudeln in allen Variationen, Kartoffeln und Kartoffelprodukte (Püree, Fritten, Chips und Konsorten), Zucker, Reis, Schokolade, Süßigkeiten, Saucenbinder, Müsli, Flips, Joghurt „mit Geschmack“

MARGARINE und alle Fette bis auf s.o.

Glutamathaltige Dinge
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Was ich esse…

Alle Sorten Fleisch und Fisch, Wurst (sofern auf Inhaltsstoffe kontrolliert und für gut befunden…), Meeresfrüchte

Gemüse, dass über der Erde wächst, z.B.
Salat, Gurke, Tomate, Zucchini, alle Kohlsorten, Aubergine, grüne Bohnen, Spinat, Mangold, etc. – außer Mais

Geduldete „unterirdische“ Gemüse sind Zwiebeln, Lauch und Knoblauch sowie ab und an eine frische Möhre (bisher aber noch nicht verspeist!!)

Hartkäse und Frischkäse (Achtung!! Inhaltsstoffe!!) – mag nicht so gerne Weichkäse und schon gar keine „schimmeligen“ Geschichten

Pilze

Butter, Olivenöl, Rapsöl, Leinöl

Naturjoghurt (10% Fett – türkischer), Creme Fraiche, Bio-Sahne, Schmand, saure Sahne, Frischkäse

Kräuter, Salz, Pfeffer, Gewürze, Senf, Tomatenmark (sehr dosiert), Fond, Brühe (Vorsicht!! Inhaltsstoffe!!)

Wasser, Kaffee (bevorzugt entkoffeiniert), Früchtetee
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Freitag, 7. August 2009

Man wird alt wie ne Kuh und lernt doch dazu…

Großes Erstaunen, dass in mir bisher keinerlei Entzugserscheinungen nach Kohlehydraten aufkommen. Hätte gedacht, dass ich des Nächtens von Träumen mit kohlehydratreichem Inhalt geplagt würde… Vielleicht fliegende Pasta oder leise vor sich knisternde Chipstüten…

NIX!

Gut, ich muss aber schon zugeben, dass ich nie der große Süßzahn war. Das kann mir gestohlen bleiben. Bin eher ein BUTTERBROT-ADDICT! Aber bisher kann ich auch nicht virtuell den Geruch von frischem Sauerteigbrot in meinen Gehirnwindungen erfassen. Da herrscht – zumindest auf diesem Sektor – friedliche Ruhe…

Gestern gab es Mittags Nackenkoteletts mit Blumenkohlpüree und Krautsalat. Leider muss ich zugeben, dass diese Idee nicht so ganz optimal war. Anscheinend verhalten sich Blumenkohl und Kraut gemeinsam im Magen recht merkwürdig. Die Einnahme wurde mit leichtem Magendrücken und lustigen Geräuschen aus dem Inneren quittiert! Gab einen gewissen Lerneffekt!!!

Allerdings gab es diese Reaktion erst, nachdem ich abends noch eine Portion von dem Blumenkohlpüree und einige Scheiben Gouda gegessen hatte.

Habe festgestellt, dass ich viel länger satt bin und auch gar nicht so viel esse, wie ich es vielleicht tun würde, wenn es z.B. Pasta gäbe. Da konnte ich Berge verschlingen und ein Gefühl von SATT hielt nie besonders lange an. Jetzt bin ich rundum gesättigt, zufrieden und froh.

Heute Morgen hatte ich wieder ein Rendezvous mit der Waage… Eigentlich möchte ich das auf einen Gang die Woche beschränken, aber irgendwie kann ich die Füße nicht davon lassen… Und gerade am Anfang – wo es alles so hübsch rasant geht – tut es auch gut, sich das immer wieder bestätigen zu lassen…

Heute Morgen…

118,6 kg

Also 2,3 kg weniger als am Montag. Interessante Dinge dies!
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Donnerstag, 6. August 2009

Das Schiff ging vom Stapel!!

Die letzten beiden Tage habe ich damit verbracht, mich in mein neues Essengefühl einzuleben. Ich werde die Menge der Kohlenhydrate so weit wie möglich runterschrauben und die Menge des Fettanteils erhöhen. Es ist müßig hier zu erklären, wie das funktionieren soll und was ich mir allein gesundheitlich davon verspreche.

Schließlich möchte ich hier keinen Wissenschaftsblog eröffnen. Neinnein!

Aber wenn es jemanden interessiert, lässt sich alles was man dazu wissen muss unter http://www.lchf.de/ nachlesen. Eine ganz tolle Seite, erstellt von Nicole Lindborg. Ich lege diese Seite wirklich jedem ans Herz, der sich für eine ähnliche Ernährungsform interessiert.

Vielleicht mache ICH im Detail Fehler, das mag sein, aber es sind meine eigenen Fehler, die ich nur mir gegenüber rechtfertigen muss. Meine Informationen habe ich mir von dieser Seite geholt sowie aus Büchern zu diesem Thema. Sollte ich jemanden inspirieren es mir gleich zu tun (was ja auch irgendwie wieder schön wäre, da es voraussetzt, dass ich Erfolg damit habe), BITTE SELBST INFORMIEREN.

Ich übernehme keinerlei Gewähr für das Verhalten und die Gesundheit anderer Menschen!

Aber jetzt zum Wesentlichen:

Am Montag habe ich mit den berüchtigten 120,9 kg gestartet (vor meinem "Sanftstart" mit LCHF vor den Sommerferien waren es sogar 125,9!!) und heute morgen schalmeite mir meine Waage schon ein fröhliches 119,4 kg entgegen. Das ist doch schon mal was, nicht wahr?

Klaro – kommt schon und sagt mir, dass das alles Wasser ist. ABER… das ist mir TOTAL egal. Denn gerade das Wasser im Körper hat mir in den letzten Wochen sehr zugesetzt. Ständig hatte ich das Gefühl Rollen unter den Füßen, Würstchen in den Fingern und Tüten unter den Augen zu haben. Sollte das nun verlorenes Wasser sein… PRIMA! Soll wegbleiben!

Ich habe in den vergangen Tagen so viel gegessen, dass ich zu keiner Zeit in irgendeiner Form Hunger hatte. Im Gegenteil kann ich sagen, dass ich mich so satt wie in diesen Tagen schon lange nicht mehr gefühlt habe. Und vor allem dauerte das satte Gefühl auch ungewöhnlich lange an! Um mal einen Eindruck zu vermitteln, was ich esse, kommt hier die Auflistung des gestrigen Tages (Achtung festhalten!):

FRÜHSTÜCK:
Rührei aus zwei Eiern mit etwas Sahne aufgeschlagen und in Butterschmalz gebraten. Dazu Krautsalat mit einem Dressing aus u.a. Mayo, Creme Fraiche, Essig und Senf (unfassbar lecker).

ZWISCHENDURCH:
Ein paar Esslöffel 10%igen türkischen Joghurt ohne Extrageschmack

NACHMITTAG:
Ein Hähnchenfilet, umwickelt mit Bacon und gebraten, dazu hausgemachtes Tzatziki und Champignons und Knoblauch in Butterschmalz gebraten.

ABENDS (Geburtstag von Freundin):
1,5 Teller Käse-Lauch-Hack-Suppe und Hartkäse

Und da soll mir doch mal einer sagen, dass man davon nicht satt wird!!

Die Gewichtsdifferenz von Mittwoch auf heute war 0,5 kg (ob Wasser oder nicht – wie gesagt, wurscht)

Mir geht es prima! Hatte allerdings in den vergangenen Tagen ein wenig Kopfschemrzen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nicht der Tatsache zuzuschreiben ist, dass ich als bekennender Kaffeejunkie seit Montag auf koffeinfreien Kaffee umgestiegen bin. Heute Morgen habe ich mir nämlich die „echte“ Dröhnung gegeben und bisher ist Ruhe im Karton.

Soviel für den Moment.
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Einmal die Tochter absetzen!




03.08.09

Die Überschrift für meinen ersten Blogeintrag war ein wenig knobelig. Eigentlich wollte ich so etwas schreiben wie „Tochter zu verlieren“. Nicht, weil ich meine Tochter wirklich verlieren möchte, sondern weil sie recht genau das Gewicht hat, dass ich abzuschütteln beabsichtige. Allerdings fand ich das etwas geschmacklos und man soll niemals das Schicksal herausfordern, egal, wie nah der Titel indirekt an die Wahrheit herankommt! Und so habe ich mich anders entschieden…

Mein Name ist Sudda Sudda (nicht tatsächlich natürlich – aber belassen wir es dabei), bin fast 40, verheiratet, habe zwei Kinder und ein wirklich „schwerwiegendes“ Problem.

MEIN GEWICHT!

Boah, allein diese zwei Worte haben meiner Meinung nach schon so einen widerlichen Touch… Im Ernst! Mit meinem Gewicht stehe ich definitiv auf dem Kriegsfuss!

Na gut, raus muss es… Also… Ähem… Ich wiege fast 121 kg. 120,9 kg um präzise zu sein, aber mal ehrlich, DIE 100 g machen den Kohl jetzt auch nicht runder und vor den Sommerferien waren es sogar noch 125,9 kg!

Und meine Tochter… tja, die wiegt halt 55 kg oder so… Und das ist das Gewicht, was ich am liebsten verlieren würde. Sicher, so ganz klar bin ich mir darüber noch nicht. Vielleicht reichen mir schon 30 oder 40 kg. Aber das kann ich ja dann entscheiden, wenn ich soweit bin…

Kommt Zeit, kommt Rat. Erst mal wird nach den Sternen gegriffen. Ich hatte schon so manches Mal Tendenzen zum Höhenflug…

Ich bin am Wochenende aus meinem zweiwöchigen Urlaub in den nordischen Gefilden zurück gekehrt und nachdem ich mir postwendend die „wunderschönen Urlaubsfotos“ am PC ansehen durfte, war mir klar, das etwas geschehen MUSS! Nicht mehr sollte, könnte, dürfte… NEIN, es MUSS was geschehen.

Jahrelang habe ich es vermieden, mich ablichten zu lassen – aus gutem Grund - aber leider muss ich mitteilen, dass mein inneres Selbstbild dann doch DEUTLICH von den digitalen Tatsachen abweicht. Da hilft es auch nichts, zu sagen, dass man auf Fotos dicker aussieht. Ich fände es allzu vermessen, zu behaupten, dass es an der Kamera läge. Besonders schockierend fand ich, als meine Familie mir freudestrahlend zusicherte, dass das, was sich da meinen verschreckten Augen bot, sehr schöne Fotos von mir seien!


SCHOCKSCHWERENOT!


Der Beschluss ist gefasst und ich habe mich auch noch hinreißen lassen, mit meinem Mann eine Wette einzugehen. Sollte ich es schaffen, bis zum Weihnachten weitere 20 kg (insgesamt also 25 kg) abzunehmen, bekomme ich 400,00 Euro, die ich dann wohl auch brauche, um mir neue Kleidung zu kaufen. 

Das Ziel ist die 100,9 kg auf der Waage zu sehen.

Sollte ich es aber nicht schaffen, droht mir wahrhaft Schreckliches:
Mein Mann ist passionierter Wanderer, durch und durch! Und ich bin passionierte NICHT-Wanderin. 

Wenn ich es also nicht schaffen sollte, diese zusätzlichen 20 kg bis zum Jahreswechsel zu verlieren, muss ich ein Wochenende, sprich von Freitag bis Sonntag, mit ihm wandern gehen. Mit Übernachtungen zwar, aber HALLO, allein der Gedanke, dass ich erst kilometerweise wandern muss, dann schlafen darf mit der Gewissheit, dass ich am NÄCHSTEN TAG wieder so weit wandern muss… 

PFUI, kann ich da nur sagen, PFUI!

Wie dem auch sei… DAS IST DER STARTSCHUSS!

Das Datum unter meiner Überschrift weicht von dem tatsächlichen Eintragsdatum ab, weil ich mich erst mal innerlich sammeln musste, bevor ich meine Gedanken zu Papier bringen konnte…

Tatsächlich fiel der Startschuss also am 03.08.2009!

Na dann… Auf geht’s!
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