Donnerstag, 6. August 2009

Das Schiff ging vom Stapel!!

Die letzten beiden Tage habe ich damit verbracht, mich in mein neues Essengefühl einzuleben. Ich werde die Menge der Kohlenhydrate so weit wie möglich runterschrauben und die Menge des Fettanteils erhöhen. Es ist müßig hier zu erklären, wie das funktionieren soll und was ich mir allein gesundheitlich davon verspreche.

Schließlich möchte ich hier keinen Wissenschaftsblog eröffnen. Neinnein!

Aber wenn es jemanden interessiert, lässt sich alles was man dazu wissen muss unter http://www.lchf.de/ nachlesen. Eine ganz tolle Seite, erstellt von Nicole Lindborg. Ich lege diese Seite wirklich jedem ans Herz, der sich für eine ähnliche Ernährungsform interessiert.

Vielleicht mache ICH im Detail Fehler, das mag sein, aber es sind meine eigenen Fehler, die ich nur mir gegenüber rechtfertigen muss. Meine Informationen habe ich mir von dieser Seite geholt sowie aus Büchern zu diesem Thema. Sollte ich jemanden inspirieren es mir gleich zu tun (was ja auch irgendwie wieder schön wäre, da es voraussetzt, dass ich Erfolg damit habe), BITTE SELBST INFORMIEREN.

Ich übernehme keinerlei Gewähr für das Verhalten und die Gesundheit anderer Menschen!

Aber jetzt zum Wesentlichen:

Am Montag habe ich mit den berüchtigten 120,9 kg gestartet (vor meinem "Sanftstart" mit LCHF vor den Sommerferien waren es sogar 125,9!!) und heute morgen schalmeite mir meine Waage schon ein fröhliches 119,4 kg entgegen. Das ist doch schon mal was, nicht wahr?

Klaro – kommt schon und sagt mir, dass das alles Wasser ist. ABER… das ist mir TOTAL egal. Denn gerade das Wasser im Körper hat mir in den letzten Wochen sehr zugesetzt. Ständig hatte ich das Gefühl Rollen unter den Füßen, Würstchen in den Fingern und Tüten unter den Augen zu haben. Sollte das nun verlorenes Wasser sein… PRIMA! Soll wegbleiben!

Ich habe in den vergangen Tagen so viel gegessen, dass ich zu keiner Zeit in irgendeiner Form Hunger hatte. Im Gegenteil kann ich sagen, dass ich mich so satt wie in diesen Tagen schon lange nicht mehr gefühlt habe. Und vor allem dauerte das satte Gefühl auch ungewöhnlich lange an! Um mal einen Eindruck zu vermitteln, was ich esse, kommt hier die Auflistung des gestrigen Tages (Achtung festhalten!):

FRÜHSTÜCK:
Rührei aus zwei Eiern mit etwas Sahne aufgeschlagen und in Butterschmalz gebraten. Dazu Krautsalat mit einem Dressing aus u.a. Mayo, Creme Fraiche, Essig und Senf (unfassbar lecker).

ZWISCHENDURCH:
Ein paar Esslöffel 10%igen türkischen Joghurt ohne Extrageschmack

NACHMITTAG:
Ein Hähnchenfilet, umwickelt mit Bacon und gebraten, dazu hausgemachtes Tzatziki und Champignons und Knoblauch in Butterschmalz gebraten.

ABENDS (Geburtstag von Freundin):
1,5 Teller Käse-Lauch-Hack-Suppe und Hartkäse

Und da soll mir doch mal einer sagen, dass man davon nicht satt wird!!

Die Gewichtsdifferenz von Mittwoch auf heute war 0,5 kg (ob Wasser oder nicht – wie gesagt, wurscht)

Mir geht es prima! Hatte allerdings in den vergangenen Tagen ein wenig Kopfschemrzen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nicht der Tatsache zuzuschreiben ist, dass ich als bekennender Kaffeejunkie seit Montag auf koffeinfreien Kaffee umgestiegen bin. Heute Morgen habe ich mir nämlich die „echte“ Dröhnung gegeben und bisher ist Ruhe im Karton.

Soviel für den Moment.
Teilen

Einmal die Tochter absetzen!




03.08.09

Die Überschrift für meinen ersten Blogeintrag war ein wenig knobelig. Eigentlich wollte ich so etwas schreiben wie „Tochter zu verlieren“. Nicht, weil ich meine Tochter wirklich verlieren möchte, sondern weil sie recht genau das Gewicht hat, dass ich abzuschütteln beabsichtige. Allerdings fand ich das etwas geschmacklos und man soll niemals das Schicksal herausfordern, egal, wie nah der Titel indirekt an die Wahrheit herankommt! Und so habe ich mich anders entschieden…

Mein Name ist Sudda Sudda (nicht tatsächlich natürlich – aber belassen wir es dabei), bin fast 40, verheiratet, habe zwei Kinder und ein wirklich „schwerwiegendes“ Problem.

MEIN GEWICHT!

Boah, allein diese zwei Worte haben meiner Meinung nach schon so einen widerlichen Touch… Im Ernst! Mit meinem Gewicht stehe ich definitiv auf dem Kriegsfuss!

Na gut, raus muss es… Also… Ähem… Ich wiege fast 121 kg. 120,9 kg um präzise zu sein, aber mal ehrlich, DIE 100 g machen den Kohl jetzt auch nicht runder und vor den Sommerferien waren es sogar noch 125,9 kg!

Und meine Tochter… tja, die wiegt halt 55 kg oder so… Und das ist das Gewicht, was ich am liebsten verlieren würde. Sicher, so ganz klar bin ich mir darüber noch nicht. Vielleicht reichen mir schon 30 oder 40 kg. Aber das kann ich ja dann entscheiden, wenn ich soweit bin…

Kommt Zeit, kommt Rat. Erst mal wird nach den Sternen gegriffen. Ich hatte schon so manches Mal Tendenzen zum Höhenflug…

Ich bin am Wochenende aus meinem zweiwöchigen Urlaub in den nordischen Gefilden zurück gekehrt und nachdem ich mir postwendend die „wunderschönen Urlaubsfotos“ am PC ansehen durfte, war mir klar, das etwas geschehen MUSS! Nicht mehr sollte, könnte, dürfte… NEIN, es MUSS was geschehen.

Jahrelang habe ich es vermieden, mich ablichten zu lassen – aus gutem Grund - aber leider muss ich mitteilen, dass mein inneres Selbstbild dann doch DEUTLICH von den digitalen Tatsachen abweicht. Da hilft es auch nichts, zu sagen, dass man auf Fotos dicker aussieht. Ich fände es allzu vermessen, zu behaupten, dass es an der Kamera läge. Besonders schockierend fand ich, als meine Familie mir freudestrahlend zusicherte, dass das, was sich da meinen verschreckten Augen bot, sehr schöne Fotos von mir seien!


SCHOCKSCHWERENOT!


Der Beschluss ist gefasst und ich habe mich auch noch hinreißen lassen, mit meinem Mann eine Wette einzugehen. Sollte ich es schaffen, bis zum Weihnachten weitere 20 kg (insgesamt also 25 kg) abzunehmen, bekomme ich 400,00 Euro, die ich dann wohl auch brauche, um mir neue Kleidung zu kaufen. 

Das Ziel ist die 100,9 kg auf der Waage zu sehen.

Sollte ich es aber nicht schaffen, droht mir wahrhaft Schreckliches:
Mein Mann ist passionierter Wanderer, durch und durch! Und ich bin passionierte NICHT-Wanderin. 

Wenn ich es also nicht schaffen sollte, diese zusätzlichen 20 kg bis zum Jahreswechsel zu verlieren, muss ich ein Wochenende, sprich von Freitag bis Sonntag, mit ihm wandern gehen. Mit Übernachtungen zwar, aber HALLO, allein der Gedanke, dass ich erst kilometerweise wandern muss, dann schlafen darf mit der Gewissheit, dass ich am NÄCHSTEN TAG wieder so weit wandern muss… 

PFUI, kann ich da nur sagen, PFUI!

Wie dem auch sei… DAS IST DER STARTSCHUSS!

Das Datum unter meiner Überschrift weicht von dem tatsächlichen Eintragsdatum ab, weil ich mich erst mal innerlich sammeln musste, bevor ich meine Gedanken zu Papier bringen konnte…

Tatsächlich fiel der Startschuss also am 03.08.2009!

Na dann… Auf geht’s!
Teilen