Montag, 24. August 2009

Da krieg ich richtig Groll!!!

Ist nicht gerade förderlich für meine leicht aggressive Ader zur Zeit:


DIE FETT-LÜGE

http://www.lchf.de/die_fett_luege.pdf
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Ich habe es schon wieder getan...






… klingt erst einmal schrecklich, nicht wahr?

War aber nicht ganz soooo gruselig. Nur fast!

Am Samstag bin ich mit meinem Mann gewandert. Jawohl! Gewandert. Und zwar bei Monschau. Und zwar über 10 km. Gut, gut, das ist nicht gerade eine Riesenstrecke… Aber man fängt ja klein an! Eigentlich hat es schon fast Spaß gemacht. Vor allem, weil ich vorher zur Senfmühle shoppen konnte und nachher einen leckeren Salat bekommen habe. Was will man also mehr.

Und für shoppen und leckeres Essen tu ich schon ne Menge. Bin halt doch bestechlich!!

Hinterher war ich sehr zufrieden mit mir. Habe meinen Schweinehund überwunden, obwohl ich nicht gerade eine Wandersfrau bin.

Und wisst ihr was?

Am nächsten Tag bin ich noch einmal 1 ¼ Stunde mit dem mir Zugemuteten spazieren gegangen.

Tataaaaaaa...

Musste sogar den Mann antreiben, loszulaufen, weil der am Vortag eine heftigere Begegnung mit seinem Kumpel und einem Kasten Bier hatte!!!

ICH!

Jetzt kann man sich mal fragen, woher der Sinneswandel kommt.

Im Prinzip ist das eine einfache Sache.

Zum einen verbrenne ich beim Laufen Kalorien (auch wenn manche die Kalorientheorie für überholt halten – es beruhigt doch ungemein). Außerdem tu ich was für die Kondition und nicht zuletzt gegen die dicken Beinchen!

Denn HALLO…


ich hatte eigentlich NICHT vor, nach meiner Diät eine Rundumstraffung zu machen (Lockwood oder wie das heißt), nur weil meine Beine TANNENBAUMSYNDROM haben (und das ohne Osteoporose).

Ich hab ja schon genug Bammel davor, was meine Ärmchen mal später machen werden…


Für Fettschürze und Busen habe ich eine Lösung im Hinterkopf und auf dem Konto (und glaubt mir, ich werde nicht vor einem Skalpell zurückschrecken, wenn ich mein Ziel erreicht habe und mich der Zustand von Bauch und Busen zu Heulkrämpfen treibt!!), aber meine Chickenwings, Fledermausärmel oder Nachwinkermuskeln machen mir doch ein wenig Sorge.

Habe erwogen, heftige Gymnastikeinheiten einzuwerfen (Hanteln, Liegestützen rückwärts, Deuserband, etc.)

Fraglich ist für mich allerdings, ob das bei Hängehaut nützt, denn meines Erachtens strafft das höchstens die Muskeln UNTER der Haut.

Jetzt stell sich doch einer mal das Bild vor.

Ich in dünn, aber leiderleider hängt das Kinn wie beim Truthahn, winken die Batmanärmchen, der Busen wird beim Laufen nur noch von der Fettschürze davon abgehalten auf die Oberschenkel zu klatschen und die Beine fühlen sich einfach nur fluffig an, wie frisch gegangener Hefeteig.

*SEUFZ*

Boah, da kann ich mich richtig reinsteigern.

Aber NEIN, bin Optimist.

Alles wird gut – alles wird gut – alles wird gut - alles wird gut

Ooooooohhhhhhmmmmmmm………

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Satt sein...

Wenn ich mir überlege, WAS sich eigentlich seit dem Beginn meiner Ernährungsumstellung getan hat, muss ich eigentlich zuerst mein „Sättigungsgefühl“ nennen. Nicht nur, dass ich generell mit viel weniger Nahrung zufrieden bin, weil einfach das Fett in der Nahrung viel schneller zu einem Sättigungsgefühl führt und es gleichzeitig länger anhält. Ich habe auch gemerkt, dass sich meine Definition von SATT geändert hat.

„Früher“ (klingt ja fast ein wenig albern nach nur drei Wochen…) war satt ein Zustand, den man mit „Magen voll“ bis hin zu „Magen berstend voll“ treffend hätte umschrieben werden können.

Hatte ich nicht das Gefühl, dass der Magen voll war, entsprach es nicht meiner Vorstellung von satt und hat mich ergo auch nicht wirklich zufrieden gestellt.

Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll, aber ich konnte in diesem Fall ein leichtes bis schweres Gefühl von Verzweiflung entwickeln, weil ich mir GANZ SICHER war, dass ich zum einen „entbehrte“ und zum anderen nicht lange satt sein würde. Und so war es auch. Ich entbehrte, ich litt und ich war sehr bald wieder auf der Suche nach Essbarem. Wohl nicht wegen echtem Hunger, eher ein Automatismus.

Blutzucker dank Kohlehydrate hoch, Blutzucker runter… ESSENS-ALARM! Kohlehydrate nachfeuern, Blutzucker hoch, Blutzucker runter, usw. Eine Fress-Achterbahn. Suchtgefühle!

In den letzten drei Wochen hat sich meine Definition von SATT geändert. SATT ist jetzt komischer Weise einfach nur DIE ABWESENHEIT VON HUNGER! Das mag für den einzelnen jetzt ein wenig verwirrt klingen, ist aber – mengenmäßig gesehen – ein himmelweiter Unterschied!!!

Und ebenso merkwürdig finde ich, dass NULL Verzweiflung aufkommt, wenn ich den Magen EBEN NICHT bis zum Rand fülle. Im Gegenteil!

Meine Augen sind allerdings nach wie vor anderer Meinung als der Magen. Wenn ich mir den Teller „augengerecht“ voll laste, bin ich schon nach rund der Hälfte satt. Andersrum gesagt, wenn ich mir den Teller nach heutigen Maßstäben RICHTIG befülle und meine Augen eine „Mist, davon werde ich doch nicht satt“-Meldung/Panik ans Hirn senden mit dem kleinen P.S., dass ich bestimmt gleich noch mehr nehmen werde, bleibt mein ICH cool, belächelte die dummen Augen und ist schon nach der „kleinen“ Menge restlos zufrieden.

Genauso ist es mit dem „Bock“ auf die NEINNEIN-Lebensmittel. Es ist gar kein Gelüst da. Interessiert mich nicht. Auch nicht, wenn andere das vor meiner Nase verspeisen (mit Ausnahme von WEIN…). Ich halluziniere auch nicht nach Zucker oder Butterbroten.

Da ist einfach… NICHTS!

Manchmal versuche ich auch diese latente Panikgefühl künstlich (ohne zu essen) zu provozieren (und wer so lange wie ich ein KOHLENHYDRAT-JUNKIE war, weiß genau, welches Gefühl ich meine!!), aber da flackert oder flattert NICHTS in Magen oder Seele auf und das tut so VERDAMMT gut!

Das wir uns an dieser Stelle nicht falsch verstehen!! Rein technisch könnte ich GARANTIERT noch 2-3 Teller Pasta essen…

ABER ICH WILL SIE GAR NICHT!

HALLELUJAH!

Mein Kollege (Atkinsianer) meint, ich solle nach einiger Zeit einen VERSUCH machen und mir z.B. eine halbe Tüte Gummibärchen reinpfeifen. Einfach sehen, wie ich mich dabei/danach fühle.

Aber das werde ich nicht tun. Mal im Ernst… man steckt doch auch nicht die Hand in die laufende Kreissäge, um zu sehen, ob die tatsächlich die Finger abschneidet, oder?


Schließlich wollen wir den Tag mal nicht vor dem Abend loben. Bin Weltmeister in "superstartenunddannurplötzlichabbrechen".

Aber dieses Mal nicht.

NEINNEIN!

Never ever!

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3. Wiegetag - 3 Wochen seit BEGINN

Nach einer wirklich entspannten Woche folgt hier das offizielle Wiegeergebnis nach 3 Wochen. Mir war heute Morgen schon klar, dass ich mich gut gemacht hatte und bin fröhlich zwitschernd auf die Waage gehopst (nicht wie sonst… leise von hinten anschleichend und unerwartet auf die Waage geschlenzt):

114,7 kg
Das bedeutet ein MINUS von 1,9 kg in der vergangenen Woche und einen Gesamtgewichtsverlust von 6,2 kg seit Beginn dieser Diät.

WAS WILL MAN MEHR???

Wenn das so weiterginge, könnte mein Mann sich schon mal warm anziehen. Dummer Weise bekomme ich den Wetteinsatz nicht VOR Ablauf der Wette. Dabei fallen mir immer mehr wunderbare Dinge ein, die ich mir für die Summe kaufen könnte – hab da mal ne dezente Liste erstellt.


Der Mann und auch der Pubertist spekulieren vielleicht darauf, dass ich wieder rückfällig werde. Mag bisher so gewesen sein, aber dieses Mal werfe ich ihnen ein selbstbewusstes

VON WEGEN

entgegen!
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