Mittwoch, 29. September 2010

LCHF-Rezept: Fischfilet mit Senfsahne

Eins meiner liebsten Gerichte.

Ganz simpel.

Dazu brauchst du für 6 Personen:

1 ½ kg Fischfilet (Kabeljau, Schollenfilets...)
Zitronensaft
etwas Butterschmalz zum Braten

200 g Butter
4 EL mittelscharfer Senf
Pfeffer, Salz
400 ml Sahne
Gehackter Dill nach Geschmack



Und so einfach geht es:

Die Filets kalt abspülen und mit Küchenkrepp abtupfen. Von beiden Seiten mit Zitronensaft beträufeln, pfeffern und salzen. Normaler Weise werden die Filets dann gerne mit Mehl bestäubt... das spar ich mir einfach. Geht auch!

Etwas Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und die Filets je nach Dicke und Sorte etwa 4 bis 8 Minuten von beiden Seiten hübsch braten.

Für die Sauce Butter und Senf in einen Topf geben und langsam zerlassen. Die Sahne dazugießen. Wenn man den etwas abgekühlten Bratsud zufügt, schmeckt das extralecker.

Die Sauce unter Umrühren kurz aufkochen lassen, dann bei verringerter Hitze etwas einreduzieren. Würzen und den Dill einstreuen.

Sauce beim Anrichten auf dem Fisch verteilen.

Fertig!


Für mich gibt es dazu einen kalten, knackigen Gurkensalat. Der Familie reiche ich - weil ich so ein netter Mensch bin - Salzkartoffeln dazu.


Teilen

Dienstag, 28. September 2010

Lady S. - Bilder sagen mehr als Worte!

LCHF-HEADQUARTER NRW most proudly presents...

LADY S.


Meine Lieblingsarbeitskollegin hat mit LCHF mittlerweile 21 Kilo in ca. 1 Jahr verloren und DIE Bilder will ich euch auch definitiv NICHT vorenthalten..

Check it out:

Hier seht ihr ein Foto vor Beginn der Ernährungsumstellung.
Sie war wohl immer schon ein sehr hübsches Mädel.





Auf diesem Foto hatte sie bereits etwa 8 Kilo verloren:




Ein Foto von "irgendwannmittendrin". Aber ich mag das total!





 Auf diesem Foto ist Lady S. im Zieleinlauf vom Women's Run im August 2010 zu sehen. Ist das nicht schon der Hammerunterschied?





Und jetzt... ein Schnappschuss eben mal ganz schnell von gestern!
21 Kilo leichter und mit deutlich mehr Selbstbewusstsein.






Lady S.!

Ich bin so unfassbar stolz auf dich.
Jetzt und hier ist der Zeitpunkt gekommen, sich zurückzulehnen und über das zu freuen, was du geschafft hast.

Weg mit den letzten Kilos!!!


Deine Sudda
Teilen

Ellen ist unglaublich!

Da hätt ich doch fast einen total wichtigen Post auf einem anderen Blog übersehen.

Das geht ja gar nicht!

Und zwar bei Ellen. Ihr wisst, die Schwedin, die in Deutschland wohnt und auch LCHF macht. Ich hab schon mal von ihrem enormen Erfolg berichtet. Mittlerweile ist sie auch schon 32,5 Kilo leichter (wir liefern uns quasi ein Kopf-an-Kopf-Rennen)

ABER JETZT HAT SIE VORHER-NACHHER-BILDER EINGESTELLT.

*kreisch*

DAS sind Veränderungen.

Hier ist der Link dorthin (verstehen muss man nix... nur GUCKEN und vielleicht kommentieren, da wird sie sich freuen):

ELLENS VORHER-NACHHER-BILDER

Mensch Ellen, ich gratulier dir von Herzen!!
Teilen

Montag, 27. September 2010

Was macht eigentlich der Blutdruck?

Kann man sich ja mal fragen.

Schließlich lebe ich ja nun seit einer Weile völlig ohne Medikamente und hatte dem Arzt versprochen, mich weiterhin zu kontrollieren.

Das tu ich natürlich.

Und der Blutdruck ist und bleibt perfekt.

110/75 scheint mein neuer Lieblingswert zu sein. Und das fühlt sich richtig gut an, wenn man sich als alter Hypochonder mit damaligem Bluthochdruck schon so gut wie tot in der Kiste gesehen hat.

Was mich allerdings ein wenig verwirrt ist der niedrige Ruhepuls, den ich ab und an habe. Gestern zum Beispiel hatte ich einen Ruhepuls von 43. Das fühlt sich sehr merkwürdig an. Aber als Hypochonder halt eben auch erst ab dem Moment, wo man es auf dem Messgerät SIEHT.

Habe wohl gelesen, dass das bei sehr fitten Menschen so sein kann. Jan Ullrich hat angeblich einen von 30. Aber heee.... ich bin nicht Jan Ullrich!

Hmmm... Ob ich da noch mal nachfragen sollte?

Ich mein, ich fühl mich ja nicht schlecht.

Jemand Ahnung?

Das alte Hypochonderherz wäre sehr froh, wenn es hier jemanden mit Mehrwissen gäb.

Jetzt aber ab dafür zu Pilates/Yoga. Euch einen schönen Abend!!
Teilen

60. Wiegetag nach 1 Jahr 1 Monat 3 Wochen und 3 Tagen

Tätälätätääää...

Hallo Montag!

Hallo Endlosschleife??

Da sind wir wieder, in alter Frische sozusagen.

Die Ische war heute recht guter Dinge. Lächelte quasi schon als ich in Bad kam. Wahrscheinlich freut sie sich über jeden Wiegetag, weil sie (fast) jedes Mal ein wenig weniger Last zu ertragen hat. Daher zeigte sie mir heute Morgen ihr schönstes

87,5 kg

YEAHAW!

Dieses Mal also ein weeeeennniggggg großzügiger als die letzten beiden Male! Weitere 600g kann ich von meiner virtuellen Liste abstreichen und hoffe, dass sie für immer und ewig weg bleiben. Insgesamt kann ich mich demgemäß über eine Gesamtabnahme von 33,4kg in 60 Wochen freuen.

Aber...

Ein klitzekleines Bisschen gemein finde ich das Ergebnis durchaus schon, da ich Ende letzter Woche schon die 86Kommairgendwas gesehen habe!!!

Aber nur ein bisschen...

Wollen wir mal nicht undankbar sein.

AB IN DIE NÄCHSTE WOCHE!!
Teilen

Freitag, 24. September 2010

Jeans on!

Ich hab sie heute an!

DIE Jeans...

Ihr wisst schon, DIE Jeans, die dem Mann leiderleider nicht passt.

Aber MIR!

Gut, jedenfalls wenn man mal davon absieht, dass jeder Toilettengang nur eine Unze länger dauert, man beim Passieren anderer Menschen der Optik wegen den Bauch einziehen muss, weil es sonst ein wenig wallewalle wie ein eingefrorener Springbrunnen über dem Bund bauscht und ich sicherlich nicht gerade viel essen könnte, wenn ich Hunger hätte...

Aber ich hab sie AN und sie ist ZU.

Eeeeehhhh...

Das fühlt sich mal richtig genial an!


Teilen

Mittwoch, 22. September 2010

LCHF-Rezept Kikilulas schweinische Spitzkohlpfanne und Suddas "Restevariation"

Auf meinem Ausflug konnte ich zuletzt einen Biospitzkohl ergattern.

Wohlweislich!

Denn ich hatte im LCHF-Forum ein Rezept von Kikilula (kennste nicht? drauf klicken!) gelesen, was mich seither nicht mehr losgelassen hat.

Ich hab mir die Freiheit genommen und einfach Kikis Zubereitungsbeschreibung geklaut. Darfst mir auf die Pfoten hauen, Kiki, wenn das blöd war...


Pro Person:

1 Hand voll Räucherspeck gewürfelt
1 rote Zwiebel in Streifen
2-3 EL Schmalz oder Butterschmalz
in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anschwitzen.

1 Nackensteak
fein würfeln und zugeben, weiterschmoren, bis die Zwiebeln leicht Farbe annehmen und das Fleisch knapp gar ist.

Würzen mit
1 TL Kümmel, ½ TL schwarzem Pfeffer, 1 Knoblauchzehe, etwas frisch geriebenem Muskat.

½ Spitzkohl
in feine Streifen schneiden und zugeben. Unter Rühren zusammenfallen lassen, mit Meersalz abschmecken und gleich servieren. Die Kohlstreifen sollten in den Rippen noch leicht Biss haben.





Suddas Variation hierzu:

In der Küche werd ich dann ja gerne kreativ... Was daran liegt, dass ich manche Sachen nicht habe oder aber andere Zutaten unglücklich und übrig im Vorrat lungern.

Zunächst mal hatte ich KEINEN Kümmel (möge heute Nacht alles gut gehen!!).
Fiel also aus wegen ISTNICHT.

Dafür hatte ich noch
einen halben Becher Sahne,
200 ml Rinderbrühe (weiß, dass das eigentlich ein Fauxpas in Kombi mit Schein ist)
und 200 ml Weißwein.

Und so habe ich variiert:

Nachdem Zwiebel, Speck und Fleisch gebraten und gewürzt waren, habe ich das Ganze mit dem Weißwein und der Brühe abgelöscht und 10 Minuten einreduzieren lassen. Das Einreduzieren des Weißweins ist wichtig, weil es sonst fiese Klümpchen gibt, wenn man die Sahne dazu gibt!!

Spitzkohl hinzu geben, wie oben beschrieben.

5 Minuten vor Ende der Garzeit habe ich die Sahne zugefügt und weiter köcheln lassen.




Ob so oder so.

SCHWEINISCH LECKER!

Machen, essen, genießen!!


P.s. Der Mann hat DREI Teller davon gegessen. Hmmm...
Teilen

Nachtrag zum Laufen... BÖSER, BÖSER MANN!

Ich schlepp mich nach dem Lauf auf die Couch, der Schweiß perlt meinen Rücken herab und sammelt sich im Hohlkreuz. Ich mag mich nicht mehr gerade aufrichten, weil es so unangenehm ist, wenn die heiße Haut an das naßkalte T-Shirt kommt.

Ich wisch mir die Sabberbrösel aus den Mundwinkeln und den Schweiß von der Stirn, greif mir totstolz mein Telefon und rufe IHN an.

IHN... den einzigen Helden meines Lebens (neben meinem Sohn... und die Tochter ist natürlich die größte Heldin überhaupt... neben mir!), meine große Liebe, der Mann mit dem ich Bett und Tisch teile, den ich jeden Abend bekoche...

Der, dem ich ständig zuhöre, wenn ihn was nervt, den ich bejuble, wenn was toll ist.

Der, mit dem ich sogar meinen letzten Wein teilen würde.

Jener Mensch, zu dem ich mal laut JA sagte und für den ich mich bei Sturm und Orkan ins Auto werfe, um ihm in der Apotheke Nasenspray gegen den Schnupfen zu kaufen.

Der, den ich zu nachtschlafender Zeit zum Bahnhof bringe, damit er in Ruhe mehrere Tage einfach so wandern gehen kann.

Der Kerl, für den ich interessiert tue, wenn er mir die neuesten Funktionen von Outdoorklamotten erklärt, mit dem ich wandere bis mir die Ferse abfällt...

Ihr wisst schon...

DEN MANN!

Vor Freude und Anstrengung ermattet erzähl ich ihm von meiner unfassbaren Glanzleistung.

Und er sagt:


























Na und? Was sind schon 10 Kilometer?


So, Freundchen. Heute gibt es Spitzkohl. Und NIX ANDERES.

Das übliche Ausweichgericht bei Nichtschmecken ist gestrichen.

PAH!
Teilen

Ich bin richtig, richtig stolz auf mich...

Ich war laufen.

Und nicht einfach nur laufen, nö...

ICH WAR 10 KILOMETER LAUFEN!

In Worten: ZEHN!

Ganz alleine und ohne sterben.

Gut, hat auch fast 1,5 Stunden gedauert. Denn Mr Emm hat gesagt, wir sollen es langsam angehen, damit wir uns nicht verausgaben und eher an der Dauer arbeiten, als auf die Geschwindigkeit zu schauen. Darum hatte ich mein schlaues Ührchen (GPS-Teil) auch in der Tasche und nicht am Arm... nur nicht irritieren lassen. Am Ende des Laufs will ich aber doch immer gern wissen, wie fleißig ich war und darum muss es mit.

Wehe, der ist nicht stolz auf mich.

*lach*

Gut, jetzt bin ich ordentlich geschwitzt und mein Augenlid zuckt ein wenig nervös, weil ich vor Durst gleich absterb, aber ich wollte euch das doch erst ganz schnell erzählen.

Jetzt aber huschhusch in die Dusche!
Teilen

Montag, 20. September 2010

Ahrtal im September, die Zweite!

Boah, was hatten wir gestern Glück mit dem Wetter. Es war richtig schön!

Gestartet sind wir dieses mal von Bölingen aus. Auch ein Ort, der oberhalb des Ahrtals liegt.
In Bölingen selbst war Apfelfest auf dem Biobauernhof. Und da hab ich zwar keine Äpfel gekauft, aber leckeren Spitzkohl (will ein Rezept von Kikilula ausprobieren), Salat und für die Familie Birnen. Wir haben nämlich im Frühjahr einen Birnenbaum gepflanzt, der aber in diesem Jahr noch keine Früchte trägt und dort konnte man die Sorte Williams Christ halt kaufen.

Hart, aber lecker, sagt die Familie!

Am Anfang ging es durch einen tiefen, dunklen Wald. Das war total romantisch. Und Pilze soweit das Auge blicken kann. Hab ich mich geärgert, dass ich keine Ahnung von Pilzen habe.

Menno!

Gut, ich wusste immerhin, dass diese Gesellen nicht unbedingt zum Verzehr geeignet sind...





Nach einer Weile ging es dann auf dem Rotweinwanderweg weiter. Heute mit mehr Publikum als vor zwei Wochen. Aber es war noch erträglich, denn im Herbst kann es im Ahrtal fast so voll werden, wie auf den Haupteinkaufsstraßen deutscher Großsstädte. Kommt einem jedenfalls so vor.

Hier ein paar Fotos.








 Hier mal ein Bildchen von Sudda mit eingebauter Hasskappe. Was auf dem Bild nämlich nicht so gut zu erkennen ist, ist, dass es hier tierisch bergauf geht. Und nicht eben nur ein Stückchen... NÖ! Bestimmt mal so einen Kilometer lang. Ich glaub, da kann ich so fit werden, wie ich will... Berge sind NICHT meins.

Darum lauf ich besser vor, damit ich meine Aggressionen nicht am Mann auslasse. Und er bleibt besser hinten, denn wenn er mein zorniges Gesicht sieht, muss er lachen oder blöde Sprüche bringen und das KÖNNTE tödich sein.




 Und doch lohnt es sich... Was für eine Aussicht, oder?






Das ist die Ruine des Klosters Marienfeld.

Da könnte man auch einkehren. Sieht supergemütlich aus.




 Aber wir wollten ja nach Dernau... In den Burggarten... wie letztes Mal. Wir hatten immer noch den leckeren Salat mit Mettwurst und Tete de Moine im Kopf.

DER sollte es sein!

Und irgendwann waren wir da. Wir hatten tierisch Glück und haben ein richtig schönes Plätzchen ergattert. 20 Minuten später war alles voll. Wären wir dann erst gekommen, hätten wir unverrichteter Dinge weiterziehen müssen. Und das geht ja gar nicht!

Stattdessen Wein, Salat, Wasser, Kaffee und für den Mann ein hausgemachtes Stück Käsekuchen.

Genial!






Alles in allem ein toller Tag.

Ich krieg irgendwie nicht genug vom Ahrtal.

Auf dem Rückweg waren wir noch links und rechts in den Wäldern unterwegs. Pilze sammeln. Ich hab nämlich mal gelesen, dass alles was von unten "Schwamm" hat, essbar ist. Bei Lamellenpilzen kenn ich mich gar nicht aus.

Ein paar hab ich gefunden, aber ob man sich trauen soll?

Ich les heute mal.

Alles in allem waren das übrigens 15 total lohnenswerte Kilometer.

Ab dafür... Schuhe an und raus!
Teilen

Freitag, 17. September 2010

Soll und Ist

Es wurde ja noch schlimmer. Nicht nur, dass der Mann halbwegs freiwillig mit zu IKEA fuhr, nein, kurz vor Ausfahrt Godorf sagte er folgenden, unfassbaren Satz:

"ABER WIR NEHMEN UNS ZEIT!"

Häää?

Aber dann kam doch noch die Erlösung... der Satz "Wir kaufen nur das, was wir vorher geplant haben."

Also konnte ich Weibchen-naiv-Blick runterspulen und entspannt nach innen grinsen.

Machen wir es kurz, meine Damen und Herren...



Einkaufsliste Soll (vorher)

2 Wandbeschläge für Garndinenstangen

4 Gardinenschals




Einkaufsliste Ist (hinterher)

2 Wandbeschläge für Gardinenstangen

4 Gardinenschals

1 großer Übertopf für die riesige Orchidee im Bad

1 Pack weiße Kerzen (das ist ja nu obligatorisch, oder?)

2 Klobürsten

1 Vanilleduftkerze (ebenfalls obligatorisch)

2 Spülbürsten (auch wenn der Mann sich immer aufregt, aber ich liebe die Dinger mit den Saugnäpfen hintendran)

1 Bettwäsche für den kleinen Keks (gut, der Keks sammelt irgendwie eigene Bettwäsche... Hätte nicht sein müssen, war aber sehr chic!)

3 x 3er Set Holzkochutensilien (für 0,49 € auch immer ein MUST HAVE... kann man auch perfekt Farbe mit umrühren!!)

1 Schuhablageschränkchen (war wirklich chic)

4 Kissenbezüge für die Sofakissen (aber im Ernst mal... das konnte nicht so bleiben nach meinem Anstrich... Terracottafarbene Kissen zu graufliederfarbenen Wänden... das MUSS man ja wohl einsehen, oder?)

1 Bilderrahmen

2 Minikuscheltiere (hat der Keks sich gekauft... kann man auch mit 13 immer noch brauchen)

3 Tüten Gifflar (Hefegebäck) mit einem Pack Vanillesauce (war für 4,95 € im Angebot und der kleine Keks stirbt fast für Gifflar!)

1 Eierschneider, der Scheiben und Sechstel kann (bei meinem Eikonsum ja wohl total gerechtfertigt!)


Hmmm... war das schon alles? Keine Ahnung...


Also... alles wie immer. Keine besonderen Vorkommnisse. Und hinterher hatte der Mann dann auch endlich die typische MännerbeiIkea-Blässe... eben wenn sie fassungslos auf den Bon starren und nicht begreifen, wie das jetzt passieren konnte... hektisch nochmal alles überschlagen und sich dann ihrem Schicksal ergeben.

IKEA ist klasse. 

Der kleine Keks wünscht sich zu Weihnachten einen neuen Schreibtisch... Von IKEA... Also fahr ich da wohl bald wieder hin.

Mit dem Mann...



P.s. Allerdings, wenn ich die Liebenswürdigkeiten der vergangenen Tage zusammenrechne, krieg ich echt ein wenig Schiss vor dem Wochenende... Hmmm...


Teilen

Dienstag, 14. September 2010

Der Mann hat gesagt...

Also Männer, diese harrigen, zweibeinigen Biester, die einem manchmal so richtig die Laune verhageln können...  Ihr wisst schon...

...können ja soooo süß sein.

Steh ich am Herd und koch dem Holden sein Futter. Wie immer eben.

Sagt der auf einmal:

"Von hinten siehst du schon aus wie ein Strich in der Landschaft!"


(Gut, vorne ist noch zu viel Landschaft dran und eigentlich bin ich eher "balkig" als "strichig", aber es ging jetzt mal um den Flair des Augenblicks...)

*schmelz*

Auch wenn er vielleicht nicht unbedingt hören will, dass er SÜSS ist...

Ich fand es... süß, süß, süß, süß, süß!




Teilen

Montag, 13. September 2010

58. Wiegetag nach 1 Jahr 1 Monat 1 Woche und 3 Tagen

Wie schon vor ein paar Tagen angekündigt, gibt es was zu Feiern...

Mit der freundlichen Bestätigung der Ische kann ich vermelden, dass ich heute

88,5 Kilo

wiege, somit 400 g in der letzten Woche und insgesamt 32,4 Kilo zum Teufel gejagt habe!


Das Größte dabei aber ist, dass ich es geschafft habe, mich von einem BMI von fast 41 (MORBIDE Adipositas nennt man das im Übrigen auch *grusel*) auf einen BMI von exakt 29,9 herunter zu arbeiten!

Somit bin ich fortan nicht mehr als ADIPÖS zu bezeichnen!!!

Bei fddb.de steht nunmehr nach Eingabe meines aktuellen Gewichts:

leichtes Übergewicht!

Das geht runter wie Öl... Hätte mir das jemand noch vor etwas über einem Jahr gesagt...
Den hätte ich wohl ausgelacht.

Das muss ich feiern...
Wie nur? Wann nur? Womit nur?

Fragen über Fragen!

Gleichzeitig freu ich mich total über meinen 100. Leser!

WILLKOMMEN DJAMILATOU!

Schön, dass du hier bist!

Eine dicke Umarmung an euch alle da draußen.

Mir geht es so richtig gut!

Teilen

LCHF-Headquarter NRW meldet Großabwurf!

Lady S. und ich sitzen ja zusammen im Büro. Und weil wir beide LCHF machen, nennen wir uns gerne scherzeshalber LCHF-Headquarter NRW.

Und heute gibt es richtig gute Nachrichten von hier:

Insgesamt haben wir gemeinsam über 50 Kilo dank LCHF verloren!

Beat this!

Das sind mehr als...

50 Pakete Zucker oder Mehl
2 Säcke Zement
200 Pakete Butter
5.555 Tütchen Backpulver (oder so)
1 dicker, großer Hund

und vor allem...

18 ganze BMI-Punkte!

Lady S., Baby, wir sind so toll. Ich bin froh, dass ich dich hier hab und wir gemeinsam unsere LCHF-Welt rocken.
Teilen

Sonntag, 12. September 2010

Schwimmen guter Sport für Dicke?

Sagt man ja gerne.

Eben weil es gelenkschonend ist.

In meinen dicksten Zeiten war das aber GAR NICHTS für mich, obwohl ich eigentlich eine gute und begeisterte Schwimmerin bin.

Denn zum einen wäre ich vermutlich auf dem kurzen Weg von der Umkleide ins Becken vor Scham verstorben...

... und...

ICH BEKOMME TIERISCHEN HUNGER NACH DEM SCHWIMMEN!

Ganz schlimm. Während ich nach anderen Sportarten zufrieden und glücklich bin, eher keinen Hunger verspüre, könnte ich nach dem Schwimmen kleine Kinder essen.

Aber warum?

Hab ich folgende Erklärung in einem Artikel in der "Brigitte balance" (Heft 4/10) gefunden:

"Je kälter das Wasser, desto größer der Hunger danach. Offensichtlich geht es uns ähnlich wie den Walen. Die legen sich auch eine dicke Fettschicht zu, die sie im Wasser vor Unterkühlung schützt."

AHA!

Hmmmm...
Teilen

Donnerstag, 9. September 2010

LCHF-Rezept Oopsiedog (Hot dog)

Kam mir so in den Sinn...

Den Coleslaw kann ich sowieso morgen noch gebrauchen und Oopsies backen wird langsam zur Gewohnheit. Und beides unkomplizierte Rezepte. Von daher gute Grundvoraussetzungen mal einen eigenen Oopsiedog zu basteln.


Dafür brauchst du:

Oopsies (fürs Rezept drauf klicken)
Coleslaw/Krautsalat (fürs Rezept drauf klicken)
Bockwürstchen (die hier wiegen jeweils 200g)
Bacon
Olivenöl zum Anbraten
Mayonnaise
Senf
Salz, Pfeffer, Chilisauce
Deko (Tomate, Gurke, Paprika, Käsestreifen... je nach Geschmack) 
Serviette


Und so einfach geht es:

Zunächst hab ich die Würstchen an beiden Enden kreuzweise eingeschnitten. Das macht an und für sich keinen Sinn, sieht nur nach dem Braten lustig aus, weil die Enden sich dann hochbiegen...

Anschließend hab ich sie mit jeweils 3 Scheiben Bacon ummantelt und in Olivenöl knackig gebraten.




Aus Mayonnaise, Senf (jeweils zu gleichen Teilen) und den Gewürzen habe ich mir eine Sauce zusammengerührt, die ich dann als Grundlage auf die Oopsies verteilt habe. Darauf habe ich im Anschluss Krautsalat und die gebratene Wurst gepackt, wie man auf dem folgenden Foto erkennen kann.




Die bunte "Deko" in Form von klein geschnittener Tomate, Gurke und Paprika habe ich erst danach drauf gepackt. Das Foto ist nichts geworden, es war total verwackelt, obwohl ich drei Versuche gemacht habe. Wahrscheinlich war ich schon zu aufgeregt, wollte endlich da reinbeißen...

Was man jetzt noch braucht ist ein stabiler Griff, um das zusammenzufaltende Oopsiedog zu "beherrschen" und eine Serviette gegen Kleckereien.

Aber das kennt man ja schon vom Hotdog.

Hmmm...

LÄCKA!
Teilen

Gestern war ich laufen...

Und *YAY* ging das zäh...

Widerlich.

Der Muskelkater zwackte, die Wege waren matschig und ich war nicht gut drauf - quasi relativ bocklos. Gegenwind pfiff mir um die Ohren und Regenwolken drohten aus der Ferne.

Menno.

6 km in 50 Minuten.

Richtig schlecht.

Aber so Tage gibt es eben auch. Und immerhin hab ich überhaupt meinen Hintern hochbekommen.

Vielleicht ist das auch so ein bisschen Psycho, weil ich weiß, dass die beim Lauftreff am Samstag eine Stunde durchlaufen. Ich kann zwar eine Stunde laufen, aber nachher sind die total schnell...

Abwarten!
Teilen

Ergänzung bei "Über mich"

Das wollte ich mal gesagt haben, weil es mir total wichtig ist:



WICHTIG:

Ich möchte dich darauf hinweisen, dass ich kein Mediziner bin. Das, was ich hier in meinem Blog schreibe, ist meine persönliche Erfahrung und jedes Risiko, dass ich eventuell mit meiner Erähungsumstellung eingegangen bin, habe ich aus eigener Entscheidung hin getan.

Solltest du stärker übergewichtig sein, unter Herz- oder Blutdruck- oder sonstigen gesundheitlichen Eínschränkungen leiden, so bitte ich dich, vorher einen Arzt zu befragen und dich gründlich untersuchen zu lassen, bevor du es mir eventuell nachmachst.

Das gílt im Übrigen für ALLE Diäten und Ernährungsumstellungen, die die bisherige Lebensart auf den Kopf stellen. Die Verantwortung für dein Leben und deinen Körper liegt bei dir. Gehe sorgsam mit ihm um!

Ich hab vielleicht einfach Glück gehabt, aber hast du das auch?
Teilen

Mittwoch, 8. September 2010

Hab mich selbst über einen Meter kürzer gemacht!

War mal wieder soweit, habe das Maßband zu Rate gezogen... Hier die aktuellen Werte vom heutigen Morgen:

Hals -6 cm

Oberarm -8 cm (dickste Stelle)

Busen -18 cm

Taille -30 cm

Hüfte -21 cm

Oberschenkel -15 cm (dickste Stelle)

über dem Knie -11 cm (dickste Stelle)

Wade -6 cm (dickste Stelle)

Fußgelenk -4 cm

Das macht in der Summe der Dinge ein MINUS von 119 ZENTIMETER! 

Quasi 1,19 METER!

Seit der letzten Messung im April bin ich um weitere 18,5 Zentimeter geschrumpft.

Und lustiger Weise rund um den Busen. Aber ACHTUNG: Meine Körbchengröße hat sich NULL verändert. NULL! Dabei hätte ich doch gerne ein niedliches D statt eines blöden E's! In D gibt es ja richtig nette Teilchen, bei E sieht das was anders aus. Außerdem hat nur die eine Seite E, die andere... pfoah... nö, 'ne?

Also muss das mal das Rückenfett gewesen sein!!! Ergo die Unterbrustweite. Was logisch wäre, denn seit zwei Wochen ist mal wieder sonnenklar, dass ich neue BHs brauche, weil der Verschluss wieder gen Norden wandert (zum Nacken). Das ist sogar Mrs Emm beim letzten Laufeinsatz aufgefallen.

Ist das nicht unglaublich? Aber es geht noch weiter...


Fettgehalt 33,6% (letzte Messung im Juni war 35Kommairgendwas)

Wassergehalt 47,3%

Merke:
Auch ein Scheißmorgen kann sich in was Tolles verzaubern!
Teilen

Dienstag, 7. September 2010

LCHF-Rezept Rindergeschnetzeltes mit Champignons und Paprika

Hab ich mir eben spontan in die Pfanne gehauen.

Einfach, schnell und läcka!

Dazu brauchst du für 2 reichliche Portionen:

2 Rinderrouladen natur (also noch nicht fertig gewickelt - gibt es ja auch)
1 rote Paprika (so kommt ein wenig Farbe ins Spiel ;o) )
200 g Champignons
2 Zehen Knoblauch
100 g Schlagsahne
50 g Creme Fraiche
Salz & Pfeffer
Paprika edelsüß
Butterschmalz oder Olivenöl zum Anbraten


Und so einfach wird es gemacht:

Die Rinderrouladen klopf ich zunächst mal ein wenig mit dem Fleischhämmerchen zart und schneide es anschließend in feine Streifen. Dann im Butterschmalz scharf anbraten. Würzen.

Champignons in Scheiben schneiden, die Paprika in schnieke Streifen verwandeln und den Knoblauch auf Wunschgröße zerkleinern.

Champignons und Paprika zum Fleisch geben und eine Weile mitbraten. Den Knoblauch zufügen, Temperatur auf mittleren Wert runterschalten und nach rund einer Minute die Sahne und Creme Fraiche einrühren. Die Sauce so lange einkochen lassen bis die persönlich gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Erst dann nochmal schnell nachwürzen...

Hauch frisch gehackte Petersilie drüber wär optimal... Gibt den Vitamin C-Kick des Tages!

LÄCKA UND FERTIG!

Dazu empfehle ich einen kühlen, sahnigen Gurkensalat.




Foto leider nicht vorhanden. Als mir das wieder einfiel, hatte ich schon aufgegessen.

*SOIFZ*
Teilen

Montag, 6. September 2010

200 Gramm...

Nur 200 alberne Grämmer trennen mich noch von einem BMI unter 30.

YEAHAW!

Mit einem BMI unter 30 verabschiede ich mich aus der adipösen Welt und bin fortan nur noch banal übergewichtig. Also bitte Däumchen drücken, dass wir nächste Woche auf meine neue "Stufe" anstossen können.

Auf Nimmerwiedersehen, Adipositas. Komm bloß nie wieder zu mir. Verlauf dich sonstwo oder fall tot um!

By the way...


Ich hab da ne Hose, die mir passt, aber zu lang ist. Und weil das ne ganz normale Unisexjeans ist (mit vielen Knöppes statt Reissverschluß, etc.), habe ich den Mann gefragt, ob er sie nicht mal anprobieren wolle.

Ich mach es kurz...

ICH LASSE SIE WOHL BESSER UMNÄHEN!

*höhö*

Das erste Mal seit weiß der Geier wann ist der Mann

a) schwerer und
b) umfangreicher

als ich.

Gut, klar, EIGENTLICH ist das ja normal, dass der Mann größer und umfangreicher ist als die Frau. In unserem speziellen Fall war das aber eben nicht so. Und jetzt feier ich meinen kleinen Triumph, auch wenn es relativ unfair ist, wenn man bedenkt, dass der Kerl einen Kopf größer ist als ich.

Und dennoch... Die Botschaften in diesem Post sind meines Erachtens nach allesamt noch besser als der Gewichtsabwurf von heute Morgen, oder?
Teilen

57. Wiegetag nach 1 Jahr 1 Monat und 3 Tagen

Ladida, ladidu…

Guter Ischentag, find ich.

Jedenfalls war sie so freundlich, mir heute Morgen ein entspanntes

88,9 Kilo

entgegen zu werfen.

Das ist ein Minus von 700 g für die vergangene Woche und ein Gesamtverlust von exakt 32 Kilo für den gesamten Zeitraum.

Genialomatiko!

Mehr brauchte ich für den schnellen Kick am Morgen nicht und hätt ich nicht so einen unfassbaren Muskelkater, würde ich jetzt mal zur Abwechslung Breakdance statt Samba tanzen.

Aber so geht das leider nicht. Ich brauch ja schon fast einen LIFTA, um zur Toilette zu kommen. Bin heute auf der Arbeit schon mehrfach schwer verlacht worden.

*gemein*

Mobbing am Arbeitsplatz…

Als ich mich darüber beschwerte, meinte mein Juniorchef nur, dass das kein Mobbing sei, sondern eine „freundliche Arbeitsatmosphäre“.

Soso!

*lach*
Teilen

Sonntag, 5. September 2010

Fahr echt mal ins Ahrtal!!

BEAT THIS, AHRTAL!

Nachdem mir zuletzt im Ahrtal eine fiese Blase von den beknackten Steigungen des Ahrtals zugefügt wurde (wir erinnern uns - drauf klicken!), war es heute Zeit für die große Revanche.

Gleicher Ausgangspunkt, gleicher Weg und wie ich eben auf den Fotos gesehen hab, sogar fast gleiche Klamotten... außer dass ich dieses Mal eine andere Hose anhatte. Und andere Schuhe, denn...

ICH HAB PSYCHOFÜSSE!!!

Eigentlich wollte ich die Wanderschuhe anziehen. Eben die, mit denen ich mir letztes Mal die fette Blase einkassiert habe. Und letzte Woche haben die auch noch bombig gepasst. Den ganzen Tag lang. Problemlos.

Als ich heute am Parkplatz hineinschlüpfen wollte, war mir sofort klar, dass das nichts wird. Die waren saueng und unbequem. Und ich muss mein eigenes Unglück ja nicht herbeischreien, bzw. in diesem Fall... herbeilatschen. Also hab ich mal direkt lieber die Laufschuhe angezogen!!


Start war in KALENBORN, oberhalb des Ahrtals. Von dort ist es nur ein kurzes Stück bis zum Beginn des Wanderweges. Guck mal, ist das nicht idyllisch?

Die Idylle haben wir mal schnell fotografiert für Zuhause, denn ich war so schnell unterwegs, dass ich keine Muße dafür hatte.




Hier dann quasi das "Tor" zum Ahrtal mit mir drauf. (Was für ne bescheidene Körperhaltung. Echt! Aber ist nunmal so gewesen.) An dieser Stelle hatte ich beim letzten Mal bereits schon die Blase... ca. nach 2-3 Kilometern also.




Jetzt mal ein paar Fotos von der Gegend. Vor allem auch, damit ihr seht, wo ich lang musste. Und zwar von ganz oben nach ganz unten und auf dem Rückweg eben auch wieder ganz hoch!!! Das sind bescheidene 250 Höhenmeter, falls das jemanden interessiert.







Hier Schnappschuss von Eidechse mit Beute. Heute waren sehr viele Eidechsen unterwegs. Man musste ein wenig aufpassen, dass man sie nicht zertrat. Andauernd huschten sie über den Weg.



Das hier sah einfach nur nett aus!




Nach 9 km kehrten wir in Dernau "Im Burggarten" ein (kennste nicht? Drauf klicken!) ein. Unfassbar schöner Innenhof. Da kann man STUNDEN sitzen. Genialer Wein, viel zum Gucken und klasse Essen!






Ich hatte einen Salat mit Tete de Moine (Mönchskopfkäse) und Mettwurst. Yummyyummy!



UND...

TATAMTAAAAA!!

Keine Blasen und die 18 Gesamtkilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4,9 km/h und einem sagenhaften Verbrauch von 1300 Kalorien (mein Dank geht an Garmin) zurückgelegt.

Das Ganze bei bestem Wetter und hochmotivierter Sudda. Ich bin quasi die Hänge auf dem Rückweg hochgedonnert. Wie ein Blitz. Gut, ein Kugelblitz halt. Aber auch ein Kugelblitz ist und bleibt ein Blitz.

;o)

So, jetzt hab ich aber keine Zeit mehr. Ich hab dem Mann den Snackteller (kennste nicht? Drauf klicken!) versprochen und wir wollen noch ein wenig im Garten rumchillen.

Morgen hab ich viel bei euch zu lesen. Gehabt euch wohl bis dahin!!

Teilen

Gute und schlechte Nachrichten für den Mann

Gestern Abend kam ich freudestrahlend von meinem Kölntrip mit Nuggy wieder.

Sudda:
Hallo Mann. Ich hab 4 gute und 1 schlechte Nachricht für dich.

Mann:
Na klasse. Dann nehm ich erst die schlechte.

Sudda:
Nönö, das bestimm ich lieber selber.
Also Nummer 1, gute Nachricht:
Wir hatten einen richtig schönen Tag in der Stadt.

Mann:
Ist ja toll, aber das denk ich mir.

Sudda:
2. gute Nachricht:
Wir haben bei Rosendorn in der Sonne gesessen und einen spektakulär guten Salat gegessen.

Mann:
Und warum ist das jetzt ne gute Nachricht für mich?

Sudda (semi empört):
Freust du dich nicht, wenn es mir gut geht?

Mann (hastig):
Dochdoch. Klar. Aber...

Sudda:
Na also. Und den Gedanken behalten wir jetzt mal bei. DIR geht es gut, wenn es MIR gut geht. Gute Nachricht Nummer 3:
Ich hab eine ganz tolle Hose gefunden. Nuggy hat mir prima geholfen und es hat auch gar nicht weh getan. Die sitzt super und sie konnte mich sogar davon abhalten, schwarz zu kaufen.

Mann:
Preis?

Sudda:
Das ist die 4. gute Nachricht. Die Hose hat nur 39 Euro gekostet.
Jetzt kommen wir zur schlechten...
Ich hab mir auch noch hohe Stiefel gekauft. Schließlich war das eine StiefelHOSE und dazu braucht man auf jeden Fall Stiefel. Logisch, ne?

Mann:
Du kaufst eine StiefelHOSE bevor du überhaupt STIEFEL hast? Hä? Im Ernst?

Sudda:
murmelmurmel... hmmm... pfff.. na gut... Ich hab zuerst die Stiefel gefunden und die waren auch ein Schnäppchen. Aber in echt. Und die sind aus Leder und es sind die ersten Stiefel, die mir an den Waden passen seit ungefähr 100 Jahren!!! Und sonst hab ich auch nix gekauft. Echt nix...
Fast...

Um mich nicht weiter selbst in den Mist zu ziehen, habe ich erstmal den Mann mit zwei Flaschen Weißwein abgefüllt und ihm dann erst vor einer "spektakulären Nacht" von dem genialen Pulli von COMMA, erzählt, der auch mit musste.

MUSSTE. Der spukte nämlich schon seit 4 Wochen in meinem Kopf rum. Das musste also sein. Auch wenn der Größe 40 ist und ich Größe 44/46 habe. Ist ja nur ne Frage der Zeit.

Heute Ahrtal, wir fahren mit meinem Auto dorthin. Ich freu mich schon. Das wird toll. Mache auch Fotos.

Bis denne..






P.s. Scheisse... Dann muss ich ja noch heimlich die restlichen Tüten aus meinem Kofferraum... Hmmm... wie mach ich das am Besten... Garage... Keller... reinschmuggeln... unten im Schrank verstecken... grübelgrübel...

Teilen

Mittwoch, 1. September 2010

LCHF-Rezept Oopsieburger (Hamburger)

Hammeridee und supersuperlecker!

Dazu brauchst du für 4 Burger:

8 Oopsies (siehe Oopsie-Rezept)

Für die "Frikadellen":
500 g Hackfleisch (Sorte nach Gusto)
1 Ei
Salz, Pfeffer, Paprikapulver süß

Für die Garnitur:

Eisbergsalat, Zwiebel, Möhre, Tomate, Gurke & Senf

Für das Hamburgerdressing:

Mayonnaise
4-6 Cornichons (Gewürzgürkchen)
Chilisauce (hier: Willy's Chili fruchtig scharf)
Parikapulver süß


Und so funktioniert es:

Die Oopsies setze ich voraus. Die muss man natürlich schon mal vorher fertig machen.

Das Garniturgemüse waschen und zurechtschneiden. Die Möhren habe ich einfach mit dem Sparschäler bearbeitet, dann gibt es herrliche Streifen. Eine Möhre reicht dicke... geht nur um den Farbkick auf dem Burger.

Für die "Frikadellen" mische ich das Hackfleisch mit dem Ei und würze mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver. Aus dem Teig forme ich flache Hamburgerfrikadellen und brate sie zunächst scharf in der Pfanne an, damit sie eine hübsche Farbe erhalten, schalte dann die Pfanne auf niedrige bis mittlere Temperatur runter, damit sie in Ruhe gar ziehen, während ich mich um den Rest kümmere.




Für das selbstgemachte Hamburgerdressing schneide ich zunächst die Cornichons (Gewürzgürkchen) in feine Würfelchen. Das dauert ein bisschen. Vorsicht... Finger!




Anschließend vermische ich die Würfelchen mit Mayonnaise und schmecke das Ganze mit Chilisauce und etwas Paprikapulver ab. Willy's Chili hab ich mal von datBea geschenkt bekommen und ich sag euch... das ist genial. Nicht so sauscharf und vor allem... in dem Chilifläschchen (siehe Bild) auch wirklich dekorativ!





So sieht das Hamburgerdressing aus, wenn es fertig ist... Und für mich ist eins klar... VERGESST DIE FERTIGSAUCEN!!




Endlich kann alles zusammengebaut werden.

Folgende Reihenfolge hier... von unten nach oben:

Oopsie
Hamburgerdressing
Eisbergsalat
Frikadelle
Senf
Gemüse
Hamburgerdressing
Oopsie





Was sagt ihr jetzt???

Der Mann hat es nicht nur direkt gegessen, sondern der Mann hat auch gesagt, dass das der beste Burger EVER war. Und wenn der Mann das sagt... Ne?

Aber ich sag das auch!
Teilen

LCHF-Rezept Oopsies... beliebter Brotersatz

Normaler Weise fehlt mir Brot überhaupt nicht. Aber ich weiß von ganz vielen schwedischen Blogs, dass sie dort u.a. diese Oopsies backen. Das hab ich dann auch mal versucht – einfach weil ich einen kreativen Anflug für das Abendessen habe. Dazu brauch ich nämlich „was zum Festhalten“ sozusagen.

Hier aber mal zunächst die Oopsies an und für sich.

Dazu brauchst du:

3 Eier
100 g Philadelphia Doppelrahmstufe


Und so einfach geht es:

Die Eier fein säuberlich trennen. Das Eiweiß so steif wie möglich schlagen. Dieser Tipp ist ernst zu nehmen, wenn das wirklich hübsche Oopsies geben soll.


Den Frischkäse und das Eigelb gemeinsam aufschlagen.






Die Frischkäsemasse vorsichtig unter den Eischnee heben.

6 schnieke Häufchen auf Backpapier drapieren und bei 150°C Ober-/Unterhitze für 30 min im Backofen backen. Dann sehen sie so aus. Riechen nach Eischnee, schmecken soweit erstmal neutral.







Dem Oopsieteig kann man übrigens sehr kreativ entgegentreten. Man kann z.B. Käse oder gebratene, kalte Speckwürfelchen unterheben, vielleicht ein wenig Pizzakräuter oder alles zusammen. Ich hab auch von Oopsies mit Zimt gelesen und darauf wurde dann Schokosahne gegeben. Vielleicht eine Alternative zu einem Teilchen?

Die Weiterverwendung des Ur-Oopsies ist jedem selbst überlassen. Da ich ja neugierig bin, hab ich mir folgendes Oopsie belegt:




Mit auf dem Bild: Butter, etwas Mayonnaise, gekochter Schinken, Gouda, Eisbergsalat, Tomate, Gurke, schwarzer Pfeffer und ein Oopsie... Ach so, und ein Teller, aber das spielt keine kulinarische Rolle!

Und wisst ihr was?

Das war SAULECKER!

So, nachher geht es noch weiter. Vielleicht wollt ihr ja noch erfahren, wofür ich die Oopsie-Dinger denn eigentlich gebacken habe....

Und ICH bin gespannt, was mein privates Versuchskaninchen - also DER MANN - dazu sagen wird. Ihr wisst ja... es ist immer ein wenig heikel mit dem "Bauern" und dem "f(r)essen"!


Teilen