Mittwoch, 25. August 2010

LCHF-Rezept Grundrezept für Frikadellen

Das Grundrezept für Frikadellen ist unheimlich wandelbar.

Mach traditionelle Frikadellen oder fülle sie mit Fetakäse oder Mozzarella, füg gehackte Oliven und Knoblauch bei, vielleicht auch mal Curry oder Kräuter der Provence.

Roll dir winzige Köttbullar (die IKEA-Teile), gescheite "Bremsklötze" oder form dir einen schönen Hackbraten. Vielleicht Cevapcici-Form? Oder press den Teig in Parikaschoten, ausgehöhlte Tomaten, Zucchini oder Zwiebeln und gare diese z.B. mit Tomatensauce.

Da ist der Fantasie kaum eine Grenze gesteckt.

Bei LCHF ist natürlich klar, dass in die Frikadelle kein Paniermehl oder altes Brötchen kommt, nicht wahr?

Also mach ich meine wie folgt:

1 kg Hack (egal ob Rind, Schwein oder Mix)
3 Eier
1 Becher Schlagsahne
1 EL Senf
1/2 Zwiebel
Butterschmalz
Salz & Pfeffer

Und so geht es:

Die Zwiebel hobele ich auf der Mandoline in mikrobisch kleine Teilchen. Man kann sie auch über die Reibe ziehen. Dann schmor ich die Zwiebeln in Butterschmalz in einer Pfanne an. Zum einen gefällt mir der Geschmack besser und zum anderen können meine armen, armen Kinder dann nicht den gefürchteten "Kreisch-ich-hab-in-Zwiebel-gebissen"-Anfall bekommen (jepp, den gibt es auch noch mit 13 und fast 16!!). Die Zwiebelmasse abkühlen lassen.

Anschließend alle Zutaten miteinander vermischen und wirklich gut durchkneten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das ist der Grundteig.

Danach ist eure Phantasie gefragt...

Wie mögt ihr eure Frikadellen am Liebsten?


So sahen meine heute aus. Stinknormal eben. Aber die Familie wünschte sich Gemüse, Sahnesauce und Kartoffeln dazu.

Die restliche Frikadellen sind superbegehrte Mitnahmeobjekte für das Lunchpaket des Folgetages!!! Daher mach ich direkt eine größere Menge!




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