Mittwoch, 22. September 2010

LCHF-Rezept Kikilulas schweinische Spitzkohlpfanne und Suddas "Restevariation"

Auf meinem Ausflug konnte ich zuletzt einen Biospitzkohl ergattern.

Wohlweislich!

Denn ich hatte im LCHF-Forum ein Rezept von Kikilula (kennste nicht? drauf klicken!) gelesen, was mich seither nicht mehr losgelassen hat.

Ich hab mir die Freiheit genommen und einfach Kikis Zubereitungsbeschreibung geklaut. Darfst mir auf die Pfoten hauen, Kiki, wenn das blöd war...


Pro Person:

1 Hand voll Räucherspeck gewürfelt
1 rote Zwiebel in Streifen
2-3 EL Schmalz oder Butterschmalz
in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anschwitzen.

1 Nackensteak
fein würfeln und zugeben, weiterschmoren, bis die Zwiebeln leicht Farbe annehmen und das Fleisch knapp gar ist.

Würzen mit
1 TL Kümmel, ½ TL schwarzem Pfeffer, 1 Knoblauchzehe, etwas frisch geriebenem Muskat.

½ Spitzkohl
in feine Streifen schneiden und zugeben. Unter Rühren zusammenfallen lassen, mit Meersalz abschmecken und gleich servieren. Die Kohlstreifen sollten in den Rippen noch leicht Biss haben.





Suddas Variation hierzu:

In der Küche werd ich dann ja gerne kreativ... Was daran liegt, dass ich manche Sachen nicht habe oder aber andere Zutaten unglücklich und übrig im Vorrat lungern.

Zunächst mal hatte ich KEINEN Kümmel (möge heute Nacht alles gut gehen!!).
Fiel also aus wegen ISTNICHT.

Dafür hatte ich noch
einen halben Becher Sahne,
200 ml Rinderbrühe (weiß, dass das eigentlich ein Fauxpas in Kombi mit Schein ist)
und 200 ml Weißwein.

Und so habe ich variiert:

Nachdem Zwiebel, Speck und Fleisch gebraten und gewürzt waren, habe ich das Ganze mit dem Weißwein und der Brühe abgelöscht und 10 Minuten einreduzieren lassen. Das Einreduzieren des Weißweins ist wichtig, weil es sonst fiese Klümpchen gibt, wenn man die Sahne dazu gibt!!

Spitzkohl hinzu geben, wie oben beschrieben.

5 Minuten vor Ende der Garzeit habe ich die Sahne zugefügt und weiter köcheln lassen.




Ob so oder so.

SCHWEINISCH LECKER!

Machen, essen, genießen!!


P.s. Der Mann hat DREI Teller davon gegessen. Hmmm...
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Nachtrag zum Laufen... BÖSER, BÖSER MANN!

Ich schlepp mich nach dem Lauf auf die Couch, der Schweiß perlt meinen Rücken herab und sammelt sich im Hohlkreuz. Ich mag mich nicht mehr gerade aufrichten, weil es so unangenehm ist, wenn die heiße Haut an das naßkalte T-Shirt kommt.

Ich wisch mir die Sabberbrösel aus den Mundwinkeln und den Schweiß von der Stirn, greif mir totstolz mein Telefon und rufe IHN an.

IHN... den einzigen Helden meines Lebens (neben meinem Sohn... und die Tochter ist natürlich die größte Heldin überhaupt... neben mir!), meine große Liebe, der Mann mit dem ich Bett und Tisch teile, den ich jeden Abend bekoche...

Der, dem ich ständig zuhöre, wenn ihn was nervt, den ich bejuble, wenn was toll ist.

Der, mit dem ich sogar meinen letzten Wein teilen würde.

Jener Mensch, zu dem ich mal laut JA sagte und für den ich mich bei Sturm und Orkan ins Auto werfe, um ihm in der Apotheke Nasenspray gegen den Schnupfen zu kaufen.

Der, den ich zu nachtschlafender Zeit zum Bahnhof bringe, damit er in Ruhe mehrere Tage einfach so wandern gehen kann.

Der Kerl, für den ich interessiert tue, wenn er mir die neuesten Funktionen von Outdoorklamotten erklärt, mit dem ich wandere bis mir die Ferse abfällt...

Ihr wisst schon...

DEN MANN!

Vor Freude und Anstrengung ermattet erzähl ich ihm von meiner unfassbaren Glanzleistung.

Und er sagt:


























Na und? Was sind schon 10 Kilometer?


So, Freundchen. Heute gibt es Spitzkohl. Und NIX ANDERES.

Das übliche Ausweichgericht bei Nichtschmecken ist gestrichen.

PAH!
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Ich bin richtig, richtig stolz auf mich...

Ich war laufen.

Und nicht einfach nur laufen, nö...

ICH WAR 10 KILOMETER LAUFEN!

In Worten: ZEHN!

Ganz alleine und ohne sterben.

Gut, hat auch fast 1,5 Stunden gedauert. Denn Mr Emm hat gesagt, wir sollen es langsam angehen, damit wir uns nicht verausgaben und eher an der Dauer arbeiten, als auf die Geschwindigkeit zu schauen. Darum hatte ich mein schlaues Ührchen (GPS-Teil) auch in der Tasche und nicht am Arm... nur nicht irritieren lassen. Am Ende des Laufs will ich aber doch immer gern wissen, wie fleißig ich war und darum muss es mit.

Wehe, der ist nicht stolz auf mich.

*lach*

Gut, jetzt bin ich ordentlich geschwitzt und mein Augenlid zuckt ein wenig nervös, weil ich vor Durst gleich absterb, aber ich wollte euch das doch erst ganz schnell erzählen.

Jetzt aber huschhusch in die Dusche!
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