Samstag, 31. Dezember 2011

Bleibt nur noch...

So geht es zu Ende, das Jahr 2011. Eigentlich wollte ich noch etwas dazu schreiben. Meine Gedanken in Worte fassen, reflektieren.

Es gab so viele besondere Momente. Größere und kleinere, lustige, traurige, schöne, sentimentale, spannende, warme, kühle...

Bunt wie das Leben eben ist.

Aber wisst ihr...  eigentlich lässt sich nicht alles einfach so mal schnell in Worte fassen. Manches kann man besser nachfühlen. Und das werde ich heute Abend sicherlich tun.




Bleibt nur noch euch allen einen entspannten Rutsch zu wünschen und ein 2012, das viele spannende und besondere Momente bereit hält.

Wir sehen, lesen, spüren, erleben uns. 

Und darüber bin ich sehr, sehr froh.

Passt auf euch auf!


Eure olle
Sudda
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Sonntag, 25. Dezember 2011

Durch Anspannung zur Entspannung..

Eine andere passende Überschrift wäre "Alle Jahre wieder" gewesen.

Es gibt so Rituale, die bei uns gepflegt werden. Ob die jetzt schön sind, Sinn machen.. egal. Da müssen wir anscheinend durch.

Und so war es gestern, am heiligen-Vormittag-vor-dem-Abend, wieder soweit.

"Lasset uns über die Anspannung hoffentlich zur wahren, tiefen Entspannung gelangen", so das Motto quasi.

Jedes Jahr beginnt dieser Morgen traditionell mit einem Frühstück, an dem in den vergangenen Jahren nur der Mann und ich teilnehmen, da der Mann gegen halb 9 dringend essen muss, da er sonst bestimmt Gefahr läuft, binnen kürzester Zeit zu sterben, während die Kinder ihren wohlverdienten (*hust*) Schönheitsschlaf benötigen.

Bis dahin alles tutti...

Aber dann.

Der Mann macht sich daran, die Tanne in die Senkrechte zu befördern. Und ich habe den undankbaren Assistenzjob. Ich muss fast ohne Anweisung sofort wissen, was er vor hat, die richtigen Türen zu richtigen Zeit aufhalten und das Bäumchen in die richtige Richtung neigen und vor allem festhalten, festhalten, festhalten.

Folgende Sätze MÜSSEN bei diesem Ritual gesprochen werden, damit es gelingt:

"Scheiß Baum. Nächstes Jahr kaufe ich keinen mehr!"

"Ich will aber einen! Weihnachten ohne Baum ist kein Weihnachten!"

"Oder ich kauf einen kleinen!"

"Ein Weihnachtsbaum MUSS groß sein. Menno. Du nervst."

"Wenn die Kinder aus dem Haus sind, holen wir aber keinen mehr. Oder wir stellen den auf die Terrasse, dann nadelt der Mist wenigstens nicht."

Ritual ist auch, dass wir keine wolligweiche Nordmanntanne kaufen. Nönö... ein Entscheidungskriterium des Mannes scheint auch zu sein, wie pieksig die Nadeln sind. Außerdem muss ich den Baum dann beim Ausrichten OHNE Handschuhe halten.

Okay, ich könnte mir Handschuhe holen, aber dann würde ich das Ritual durchbrechen. Geht gar nicht.

"Jetzt pack doch mal den Baum vernünftig, Mensch!"

"Das geht nur so langsam. Der piekt so schrecklich."

"Hol dir Handschuhe!"

"Nein, ich habe keinen Bock in die Garage zu gehen."

"Dann mach eben!"

Ab dieser Stelle muss ich natürlich jedes Mal hysterisch quieken, wenn ich in die Äste greifen soll. Das Greifen in die Äste ist von mir absolut nur in Slowmotion zu erledigen.

Männernervenzerreibende Slowmotion!

Der Mann liegt währenddessen unter dem kratzig-piekigen Baum, setzt sein Gesicht den Ästen aus und will nichts als aus dieser Situation erlöst werden.

Irgendwann ist der Baum dann absolut senkrecht ausgerichtet - jedenfalls nachdem der Mann den Weihnachtsbaumständer das ein oder andere Mal gelöst hat, mit dem Gesicht jeweils in den Nadeln natürlich, bis wir zufrieden sind.

Im nächsten Schritt muss der Baum herbe vom Mann kritisiert werden (dabei hat er ihn selbst gekauft):

"Der ist viel zu groß! Der ist zu breit. Guck mal, schieb was rüber." 

(Mann hätte sich das viiiieeeelllleeeeiiiicchhhttt denken können, weil der Baum beim Kauf NICHT in so ein Netz passte.... Hätte man als Indiz sehen können. Hätte - täte - könnte!)

"Aber der piekt so."

"Schieb jetzt, Frau!"

"Der klemmt!"

"Du klemmst! Schieb!"

Die Stimmen schrauben sich langsam in aggressive Bereiche. In perfekt abgestimmter Choreographie quasi, Nuance für Nuance.

Jetzt wird es Zeit für einen wahrlich brisanten Vorgang:

Der Mann beginnt die - seiner Meinung nach - zu ausladenden Äste zu beschneiden.

Ich flipp derweil aus, weil ich es absolut nicht schön finde, vorne auf der Sichtfläche helle Schnittstellen zu haben. Und ich mag Bäume so, wie sie gewachsen sind.

Nützt nix... schnickschnickschnick und schon sind die rituellen Schnittflächen in den Sichtbereich gesetzt. Mindestens fünf!

Resignierend bitte ich ihn, das Tannengrün auf die Terrasse vor dem Wohnzimmer zu legen, damit ich es noch zum Dekorieren verwenden kann. Der Mann hingegen ignoriert in aller Regelmäßigkeit diese Bitte und wirft das Tannengrün irgendwo hin, auf dass man es nicht mehr verwenden kann.

Mittlerweile hat die alljährliche Halsschwellung bei beiden eingesetzt.

Diese verstärken wir nun erfolgreich dadurch, dass der Mann stundenlang unter der Tanne saugt und mir dabei mitteilt, dass ich nicht in der Lage bin, richtig zu staubsaugen oder zu selten staubsauge oder zu oberflächlich und das, seit er nur noch am Wochenende da ist, Sodom und Gomorrha quasi als Untermieter bei uns eingezogen sind.

Daraufhin werfe ich ihm vor, dass er sich raushalten soll, da er sich selbst nicht gerade mit Arbeitseifer bekleckert, obwohl auch er hier Dreck macht. Und kritisieren darf nur, wer besser ist.

Weiter geht es nun mit dem heiteren Lichterketten setzen.
Männerjob.
Ich bin ja nicht blöd.
Das piekt viel zu sehr und so Fummelskram ist nichts für mich.

Während der Mann die Lichterketten in den Baum flucht, ist es besser räumlich größeren Abstand zu nehmen.

Aber das kann er tatsächlich gut. Da er Pedant ist, gibt es wohl kaum einen Baum mit gleichmäßigerer Kerzenverteilung. Da ist er ähnlich gründlich wie bei der Organisation des Spülmaschineninnenlebens! Toll!

Zwischendrin müssen natürlich die Kinder noch aus dem Bett gekegelt werden. Man erteile ihnen - noch schlaftrunken... - einen Sack voll Arbeit und lasse sie schon vor dem Frühstück eskalieren, rege sich anschließend über dieses faule Volk auf und überlade sie mit Floskeln a la "Das hätten wir uns früher nicht getraut!".

WICHTIG!

Die Kinder reagieren auf ihre Weise, schmeißen ggf. Zimmertüren.

Man wundere sich gemeinsam über diese frechen Kinder! 

Und nun können wir uns den ein oder anderen Erziehungsfehler gegenseitig herzlich vorwerfen. Hierbei ist es essentiell die "PLUS EINS"-Strategie akribisch anzuwenden. Bedeutet, dass, was immer der andere soeben an Bemerkung ins Spiel gebracht hat, die nächste Bemerkung PLUS EINS schlimmer sein sollte.

Üblicher Weise äußere ich an dieser Stelle zischend meinen Herzenswunsch nach einer einsamen Zweizimmerwohnung mit kleinem Balkon für mich alleine.

Den Gipfel der Anspannung erreichen wir dadurch, dass der Mann mir in dieser Situation bei der Wohnungssuche quasi gerne behilflich sein möchte.

Und wir sind sauer und gestresst und böse.

Aber genau an diesem Punkt wandelt sich alles.
Warum auch immer.
Vermutlich haben wir dann genug Druck abgelassen.

Alle Jahre wieder....

Wir fahren runter, beseitigen die Kartons, die das Schmückmaterial beinhaltet haben, trinken friedlich und gemeinsam eine Tasse Kaffe, sind entspannt und freuen uns auf Weihnachten.

Der Mann fotografiert stolz den diesjährigen Weihnachtsbaum.
Und wir befinden diesen Baum als den schönsten, den wir jemals hatten.
Wie jedes Jahr.
Wir haben Fotos von 17-Baumjahren.

Das sind unsere vorweihnachtlichen Rituale.
Nicht in Gänze, aber schon...

Hmmm...



Sti-hille Nacht, heilige Nacht...
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Freitag, 23. Dezember 2011

Es wird Zeit...

... bevor ihr mit den Köpfen tief in den Töpfen steckt

... mit Geschenken beladen eure Reisen antretet

... die ersten Kerzen anzündet

... euch den Feiertagen hingebt

... keinereiner in Bloggerland weilt


FROHES FEST, IHR BESTEN!


Ich wünsch euch allen entspannte, harmonische, beschenkte, fröhliche, glückliche, lachende, herzjuckende Weihnachtstage.

Passt gut auf euch auf.

Wir sehen uns bald in alter Frische wieder.
Für Neujahrswünsche ist es jedenfalls definitiv zu früh.

In diesem Sinne
eure Sudda
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Montag, 19. Dezember 2011

Alphabetisches Deutschland

Am Morgen erhielt ich eine echte Überraschung per Mail.

Eine junge, neu restaurierte, namentlich nicht näher zu nennende (was für eine Sammlung von "n"-Wörtern)  Dame übersandte mir die Liste der Städte, in der ihr Leser wohnt...


FEINSÄUBERLICH ALPHABETISCH SORTIERT!

Mensch.
Ist das eine Überraschung?
Ist das ein Geschenk?

Da hat sie nicht nur ein paar Minütchen dran gesessen.
Sind immerhin über 770 Städte und Dörfer.

TAUSENDMILLIONENMILLIARDEN MAL DANKE!!

Dafür kriegste einen Cappuccino.
Ich schwör!

Und nun also für alle von euch, die das gerne von A-Z haben wollten, die Liste. Die weltbesten Leser wohnen in:


Aachen Aalen Abensberg Achim Aerzen Ahaus Ahrensburg Aichtal Aitrach Albstadt Allendorf Alsdorf Altenberge Altenkirchen Altenmarkt Altleiningen Altötting Alzenau Alzey Amberg Andernach Annaberg-Buchholz Ansbach Apfelstadt (das klingt total niedlich!) Arnsberg Arnstadt Arnstorf Aschaffenburg Aschersleben Asperg Attendorn Aue Augsburg Aurich

Backnang Bad Bentheim Bad Berleburg Bad Berneck Bad Bramstedt Bad Dürkheim Bad Hersfeld Bad Hornburg Bad Kreuznach Bad Laer Bad Liebenzell Bad Mergentheim Bad Neuenahr-Ahrweiler Bad Neustadt a.d. Saale Bad Oeynhausen Bad Oldesloe Bad Reichenhall Bad Rothenfelde Bad Sassendorf Bad Schwalbach Bad Schwartau Bad Segeberg Bad Soden Bad Tölz Bad Vilbel Baden-Baden Baesweiler Balingen Bamberg Barmstedt Barsinghausen Baunatal Bautzen Bayreuth Bendorf Bensheim Berching Berchtesgaden Bergheim Bergisch Gladbach Bergkamen Berlin Bernburg Besigheim Betzdorf Biberach Biblis Biedenkopf Bielefeld Bietigheim Billerbeck Bingen Birkenau Birkenfeld Bissendorf Bitburg Bitterfeld Blaubeuren Böblingen Bocholt Bochum Boizenburg Boll Bonn Bonndorf Boppard Borken Bornheim Bottendorf Bottrop Brake Bramsche Brandenburg Bremen Bremerhaven Bretten Bruchsal Buchen Buchholz i.d. Nordheide Buchloe Bückeburg Büdelsdorf Büdingen Bühl Burgau Burghaslach Burghausen Burgkunstadt Burglengenfeld Burgsalack Burladingen Burladingen Burscheid Buseck Buxtehude

Cadolzburg Calw Castrop-Rauxel Celle Cham Chemnitz Clausthal-Zellerfeld Cloppenburg Coburg Cochem Coesfeld Coswig Cottbus Crailsheim

Dachau Damme Darmstadt Dassel Deggendorf Deidesheim Delmenhorst Detmold Dettelbach Dettingen Dieburg Dießen Dietzenbach Diez Dillingen Dinklage Ditzingen Donauwörth Donzdorf Dormagen Dornach Dorsten Dortmund Dreieich Dresden Duisburg Dülmen Düren Düsseldorf

Eberbach Ebersberg Eckernförde Edelsfeld Edewecht Ehlingen Ehingen Ehningen Einbeck Eisenach Elmshorn Eltville Elz Emden Emmerich Emsdetten Eningen unter Achalm Ennepetal Erbach Erding Erfurt Erkelenz Erkrath Erlangen Erwitte Eschborn Eschenau Eschenbach Eschenburg Eschweiler Espelkamp Essen Esslingen Ettlingen Euskirchen Everswinkel

Fassberg Fellbach Feuchtwangen Filderstadt Finowfurt Finsterwalde Fintel Flensburg Floss Forchheim Franken Frankenberg Frankenthal Frankfurt a.d. Oder Frankfurt a.M. Frechen Freiberg Freiburg i.B. Freilassing Freising Freudenberg Freudenstadt Friedberg Friedrichsdorf Friedrichshafen Fulda Fürstenfeldbruck Fürstenwalde

Garching Geesthacht Gefrees Geislingen Gelnhausen Gelsenkirchen Genthin Gera Geretsried Gerlingen Germering Germersheim Gevelsberg Gießen Gifhorn Gilching Goch Göppingen Görlitz Goslar Göttingen Gottenheim Gottingen Grafenwohr Grasbrunn Greidwald Greiz Greven Grevenbroich Gröbenzell Gronau Groß Hansdorf Groß Kienitz Großbeeren Großenhain Groß-Gerau Grünstadt Gudensberg Gummersbach Günzburg Gunzenhausen Gütersloh

Haar Hachenburg Hagen Haiger Halberstadt Halblech Hallbergmoos Halle Hallerndorf Hallstadt Haltern Hamburg Hameln Hamm Hammersbach Hanau a.M. Hannover Hardheim Hassloch Hattingen Hatzfeld Heeslingen Heide Heidelberg Heidenheim Heilbronn Heinersreuth Heinsberg Hennef Heppenheim a.d. Bergstraße Herborn Herdecke Herford Hermsdorf Herne Herrenberg Herten Herzberg Herzogenaurach Herzogenrath Hettstedt Hiddenhausen Hilden Hildesheim Hochberg Hochheim Hockenheim Hof Hofheim a. Taunus Hohenstein-Ernstthal Hohr-Grenzhausen Hoisdorf Holzkirchen Holzwickede Homburg Horb a.N Horstmar Horstmar Höxter Hoyerswerda Hückelhoven-Ratheim Hückeswagen Hude Hürth Husum

Ibbenbüren Idar-Oberstein Idstein Illertissen Immelborn Ingelheim Ingolstadt Iserlohn Isernhagen Ismaning Ispringen Itzehoe

Jena Jork Jülich

Kahl a. Main Kaiserslautern Kall Kaltenkirchen Kamenz Karben Karlsbad Karlsruhe Karlstadt Kassel Kaufbeuren Kelsterbach Kempen Kempten Kerpen Kevelaer Kiel Kierspe Kirchheim u. Teck Kirchlengern Kleve Koblenz Köln Königsbach Königsberg Konstanz Kornwestheim Korschenbroich Krefeld Kriftel Kronberg Kulmbach Künzelsau Kürten

Laatzen Ladenburg Lage Lampertheim Landau i.d. Pfalz Landstuhl Langen Langenau Langenfeld Lauchhammer Lauf Lauffen a.N. Laupheim Lausitz Lauterbach Lerbach Leer Leimen Leinburg Leinfelden-Echterdingen Leipzig Lemgo Lenggries Leonberg Leopoldshöhe Leverkusen Lichtenfels Lilienthal Limburg Lindau Lingen Linnich Lippstadt Lohmar Lohne Lorch Lörrach Lübbecke Lübeck Lüdenscheid Lüdinghausen Ludwigsburg Ludwigshafen Ludwigshafen a. Bodensee Lüneburg Lünen

Magdeburg Mainburg Maintal Mainz Manheim Mannheim Marbach a.N. Marburg Markdorf Marktheidenfeld Marl Marsberg Mechernich Meckenheim Meerbusch Memmingen Menden Meppen Merseburg Mertingen Merzig Meschede Messkirch Metzingen Michelstadt Miesbach Minden Mittweida Moers Mönchengladbach Monheim Monsheim Montabaur Morbach Mörfelden Morsbach Mosbach Mücke Mühlacker Mühldorf a. I. Mühlhausen Mülheim Mülheim a.d. Ruhr München Münster Murnau Mutterstadt

Nabburg Nagold Naila Naumberg Neckarsulm Neckartailfingen Neckartenzlingen Neuberg Neubrandenburg Neuenhagen Neu-Isenburg Neumarkt i.d. Oberpfalz Neumünster Neunkirchen Neuss Neustadt a.d. Weinstraße Neu-Ulm Neuwied Neukassel Niedernberg Niedernhausen Nieder-Olm Niederviehbach Nienburg Nordenham Norderstedt Nordhausen Northeim Nürnberg Nürtingen

Oberessendorf Oberhausen Oberkirch Oberkochen Oberndorf Oberrot Oberursel Offenbach a.M. Öhringen Olching Oldenburg Olfen Olpe Ortenberg Oschatz Osterrode a. Harz Ostfildern Ottersberg Ottobrunn Ottweiler Overath Owen Oyten

Paderborn Papenburg Parchim Parkstein Passau Peine Pfaffenhofen a.d Ilm Pforzheim Pfronten Pfullendorf Pfungstadt Pinneberg Pirmasens Plattling Plauen Plettenberg Plochingen Pohlheim Potsdam Preetz Prien a. Chiemsee Puchheim Putbus

Quedlinburg Querfurt Quickborn

Radebeul Radolfzell Ramstein-Miesenbach Rangendingen Rastatt Ratingen Raunheim Ravensburg Recke Recklinghausen Regensburg Reichelsheim Reinbek Rellingen Remagen Remscheid Rendsburg Renningen Reutlingen Rheda-Wiedenbrück Rheinfelden Rodenbach Rodgau Roetgen Rohrsdorf Rosengarten Rosenheim Rösrath Rostock Rotenburg Roth Rottenbach Rottenburg Rottweil Ruhstorf a.d. Rott Rüsselsheim

Saarbrücken Saarlouis Sachsenheim Salzburg Salzgitter Salzkotten Sangerhausen Sankt Andreasberg Sankt Wolfgang Saulgau Schalksmühle Schkeuditz Schleswig Schmalkalden Schönaich Schorndorf Schortens Schwabach Schäbisch Gmünd Schwäbisch Hall Schwabmünchen Schwandorf in Bayern Schwarzenbrück Schweinfurt Schwelm Schwenningen Schwerin Schwerte Schwetzingen Schwieberdingen Seebrück Seevetal Selb Sembach Senftenberg Siegburg Siegen Sigmaringen Simbach Simmern Sindelfingen Sinsheim Sittensen Soest Solingen Soltau Spangdahelm Speyer Springe St. Augustin Stade Stadtallendorf Stadtlohn Staffelstein Steinheim a.d. Murr Stolberg Stralsund Straubing Strausberg Stuttgart Suhl Sulingen Sulzbach Sussen Syke

Tauberbischhofsheim Teningen Teunz Thalmassing Tirschenreuth Tittmoning Tönisvorst Traunreut Traunstein Trier Troisdorf Trossingen Tübingen Tuttlingen

Überlingen Uelzen Ulm Unna Unterhaching Unterschleißheim

Vaihingen a.d. Ems Vallendar Valley Varel Vechta Velbert Vellmar Verden Verl Versmold Viernheim Viersen Villingen-Schwenningen Vilshofen Vlotho Vreden

Waakirchen Wachtendonk Waiblingen Waldaschaff Waldbronn Waldenburg Waldkirch Waldkraiburg Waldshut Walldorf Walluf Warburg Waren Warendorf Wasserburg a. Inn Wedel Wedemark Weetze Weiden Weil a. Rhein Weilburg Weilheim Weimar Weingarten Weinheim Weinsberg Weissach Weissenburg in Bayern Weissenheim Weißwasser Weiterstadt Wendelstein Wendlingen a. Neckar Werdau Werdohl Werl Wermelskirchen Werningerode Wesel Wetzlar Wiehl Wiesbaden Wiesloch Wilhelmshaven Wilhelmsthal Willich Willingen Winnenden Wismar Wissen Witten Wittenberg Wolfenbüttel Wolfsburg Worms Worrstadt Wunstorf Wuppertal Würselen Würzburg Wurzen

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Freitag, 16. Dezember 2011

To all my readers out there in the world..


I feel very honored that so many of you read my blog and share my life and thougts with me.
And I would be delighted and honoured if you would leave a comment below... plleeeaaassseee!
 
I wish you a wonderful Christmas 
and a fantastic New Year!!!


And never forget...


Everything is perfect as long as you stay wild!




I would like to send my thankful greetings to (Please excuse in case I should have misspelled the names of some cities...):



Österreich:
Wien, Schwechat, Graz, Hagenberg, Linz, Krems a.d. Donau, Steinbach a.d. Steyr, Spittal a.d. Drau, Klagenfurt, Dornbirn, Alkoven, Innsbruck, Horsching, Salzburg, Bregenz, Wels, Unterweitersdorf, Villach, Sölden, Sankt Pölten, Wiener Neustadt, Zell am See, Wiener Neudorf, Frohnleiten, Guntramsdorf, Purkersdorf, Vösendorf, Unterpremstätten, Hohenems, Wieselburg-Land, Mauthausen, Hall in Tirol, Eisenstadt, Neusiedl am See, Wimpassing a.d. Leitha, Amstetten, Moosbrunn, Neunkirchen, Schwadorf, Traiskirchen, Wartmannstetten, Gmunden, Marchtrenk, Niederwaldkirchen, Ried im Innkreis, Hallein, Koflach, Kundl, Schwaz, Brand, Feldkirch, Ybbs a.d. Donau

USA:
Decatur, Cypress, Cincinatti, Hebron, Sunnyvale, Mountain View, San Francisco, Tuscaloosa, New York, Las Vegas, Mobile, Chino, Modesto, Playa del Rey, Broomfield, Denver, Honolulu, Shreveport, Boston, Farmingdale, St Robert, Jackson, Walden, Amelia, Lancaster, San Antonio

United Kingdom:
London, Beeston, Manchester, Peterborough, Ewell, Sutton, Banstead, Ilkeston, Epsom, Lambeth, Nottingham, Waltham Cross, Wembley, Folkestone, Stapleford, Edinburgh, Brentford, Brierly Hill, Chorley, Edgbaston, Leicester, Milton Keynes, Southhampton, Sunderland

France:
Lyon, Rennes, Antibes, Paris, Surbourg, La Wantzenau, Strasbourg, Bordeaux, Premery, Lorient, Levallois-Perret, Suresnes, Narbonne, Angers, Compiegne, Vallauris, Archamos, Grenoble, Sallanches, Valence

Italy:
Trento, Bruneck, Padova, Bressanone, Iesola, Verona, Bolzano, Florence, Conselve, Pisa, Roma, Corropoli, Trieste, Montebelluna, San Vendemiano, Scorze, Alonte, Dueville, San Bonifacio

Schweiz:
Zürich, Aargau, Solothurn, Bern, Vaud, Lucerne, Basel Stadt, St. Gallen, Geneva, Basel Country, Nidwalden, Zug, Ticino, Grisons, Thrugau, Fribourg, Neuchatel, Schwyz, Valais

Spain:
Palma de Mallorca, Manacor, Madrid, Barcelona, El Puerto de Santa Maria, Alicante, Elche, Huelva, Sevilla, Leon, Santa Barbara, La Coruna, Getafe, Gandia, Valencia, Zaragoza

Portugal:
Lisbon, Porto, Coimbra, Viseu, Santo Tirso, Aveiro, Portimao, Amadora, Felguieras, Sao Joao Da Madeira, Ribeirao, Faro, Sintra

Netherlands:
Rotterdam, Kerkrade, Lichtenvoorde, Groningen, Venlo, Goirle, Oosterhout, s Hertogenbosch, Enschede, Meer, Rhenen, Kattwijk an Zee, Voorbourg

Sverige:
Stockholm, Göteborg, Malmö, Vetlanda, Karlstad, Jönköping, Vanersborg, Linköping, Lund, Västerås

Finland:
Tampere, Jyväskylä, Helsinki, Nurmijarvi, Rovaniemi, Kouvola, Manta-Vilppula, Seinajoki

Denmark:
Copenhagen, Hvide Sande, Fredriksberg, Billund, Helsingǿr, Haderslev, Ringkǿbing Belgium: Brussels, Namur, Ixelles, Borgerhout, Leuven, Liege

Norway:
Kongsberg, Oslo, Klepp, Tonsberg, Sandnes, Stavanger, As

Russia:
Krasnodar, Moskau, St Petersburg, Syktyvkar, Nizhny Novgorod

Croatia:
Zagreb, Vukovar, Rijeka, Osijek, Split

Poland:
Warsaw, Torun, Poznan, Pajeczno

Australia: 
Adelaide, Sydney, Melbourne, Perth

Costa Rica: 
San Isidro, San Jose, Puntarenas

Turkey: 
Antalya, Isparta, Istanbul, Izmit

Hungary: 
Kecskemet, Budapest, Gyongyos

Greece: 
Athens, Ioannina, Thessaloniki

Canada: 
Laval, Calgary, Oakville

India: 
Hyderabad, New Delhi, Lucknow

Brazil: 
Rio de Janeiro, Sao Paulo, Cascavel

Slovakia: 
Banska Bystrica, Trencin

Serbia: 
Belgrade, Novi Sad, Kragujevac

Montenegro: 
Budva, Podgorica

Czech Republic: 
Liberec, Prague

Luxembourg: 
Luxembourg, Ehlerange

Bosnia and Herzegovina: 
Doboj

Malta: 
San Gwann

Ireland: 
Dublin

New Zealand: 
Auckland

Panama: 
Panama City

Liechtenstein: 
Vaduz

Hong Kong: 
Hong Kong

Estonia:
Tallinn

Vietnam: 
Hanoi

Thailand: 
Bangkok

South Korea: 
Seoul

Israel: 
Tel Aviv

Sri Lanka: 
Colombo

United Arab Emirates: 
Dubayy

Jordan: 
Amman

Chile:
Santiago

Ecuador: 
Quito

Uruguay:
Montevideo

Malaysia: 
Kuala Lumpur




Deutschland folgt noch...

Das sind so viele Städte/Orte...
Puh!
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Darf man eigentlich...

Ich verwende auf meinem Blog seit September Google Analytics (kenntlich gemacht im Impressum sowie ganz unten auf der Startseite).

Für mich sehr interessant.

Vor allem aus welchen Ländern und Städten ihr Leser kommt, welche Posts am meisten interessieren und welche Seiten. Im Verhältnis zur Blogger Statistik ist Google Analytics genauer aufgedröselt.Ganz grob gesehen schon ähnlich, halt deutlich detaillierter.

Heute kam ich auf die Idee einen weltweiten Gruß an meine Leser zu senden. Und im nächsten Schritt auch für Deutschland (alle auf einmal ist zu viel)..

Dazu wollte ich Länder und Städte nennen.
Sonst nichts.

Ist das okay?
Jemand Ahnung?

Sollte jemand nicht wollen, dass seine Stadt genannt wird, bitte ich um kurze Mail an mich unter suddasudda@gmail.com

Das gilt natürlich nicht für große, mittlere und kleinere Städte, denn aus der Info, dass Leute dorther stammen, kann man NULL Rückschlüsse ziehen. Anders sieht es natürlich für "Pusemuckel" aus, wo vielleicht nur 1 Leser herkommt.



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Donnerstag, 15. Dezember 2011

Essen vom 14.12.2011

Weil Fio es gerne wissen wollte...

Gestern gab es:

Butterkaffee mit 30 g Butter und ca. 200 ml Kaffee

350 g geschmorte Beinscheibe vom Rind (benötigte viel Geduld) mit selbstgemachter Mayo sowie 100 g Feldsalat mit recht wenig Vinaigrette

100 g Gouda gewürfelt dazu 30 g Fleischwurst und Salatgurkenwürfel (da bekam ich urplötzlich Lust drauf)


Darin waren enthalten:

F 133,3 g / 75 E%
KH 5 g / 1 E%
E 97,2 g / 24 E%

Kalorien:
1.606

Skaldeman Ratio für den Tag:
1,3


Heute Morgen schon wieder ein nettes Erlebnis auf der Waage.
Ich hab so richtig FLOW!


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Dienstag, 13. Dezember 2011

Gute Butter im Kaffee...

Seit 2 Jahren, 4 Monaten und 10 Tagen lebe ich LCHF-style und fühle mich mit meiner Ernährung absolut wohl.

Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich NULL Fettphobie. Ob Fettränder oder Schweinehaxe... lecker. Ordentlich Butter oben auf das Gemüse... superlecker.

Da habe ich eindeutig eher eine KH-Phobie.

Aber es gab sie..
Die Grenze!

Im LCHF-Forum schrieb Schnitzel immer wieder von "Butterkaffee". Butter als Alternative zu der so heißgeliebten Sahne im Kaffee!

BUTTER!

Der bloße Gedanke daran, die Vorstellung allein, trieb mir die Tränen in die Augen und zog mir die Magenwände zusammen.

Schlagendes Argument für die Butter im Kaffee ist allerdings, dass man sich auf diese Weise einiges an KHs (Kohlenhydrate) sparen kann. Trinke ich meinen Sahnekaffee, so gehen in die Kaffeeschale etwa 100g Sahne. Das entspricht aber gut und gerne 3 g KH.

Und Sahnekaffee ist für mich Ritual. Es gibt nichts Schöneres als nach der Arbeit heim zu kommen, die Schuhe in die Ecke zu klompen und sich eine Schale Sahnekaffee in Ruhe zu gönnen, bevor die Kinder das Haus entern! Wundervoll warm und weich im Bauch, beruhigend, labend, sättigend.

Manchmal werde ich übermütig und genieße gleich zwei. Dann wird es aber schon sehr eng für die KH-Tagesration! Zwei Sahnekaffees ersetzen auf der anderen Seite aber tatsächlich eine ganze Mahlzeit. Einmal theoretisch, weil ein Pott Sahne (200 g) rund 600 kcal hat und praktisch, weil danach wirklich NICHTS mehr runtergeht. Das macht so satt!

Ein kleiner Sahnekaffee vor dem Essen pusht ansonsten immer wieder wunderbar den Skaldeman Ratio!

Jedenfalls gibt allein der Sahnekaffee schon mal 3 g, manchmal eben aber auch 6 g KH auf den Zähler.

Kohlenhydrate, die man sich eigentlich auch für ein deutliches Mehr an wunderbarem Gemüse sparen könnte! Oder eben komplett einsparen und so die Abnahme beschleunigen bzw unterstützen.

3 - 6 g Kohlenhydrate klingt für Otto Normalverbraucher natürlich nach pillepalle... Das ist wahrscheinlich etwa eine Gabel voll Nudeln, oder so.

Lebt man aber relativ striktes LCHF, weil man - wie ich - damit abnehmen möchte und festgestellt hat, dass das tatsächlich am Besten funktioniert, wenn man die KHs so weit runterdrückt wie möglich, dann wird um jedes KH-Gramm gefeilscht!

Mag sein, dass andere nicht so empfindlich sind, wenn es um die Tagesmenge der Kohlenhydrate geht, ich versuche aber aus eigener Erfahrung 15 g KH am Tag nicht zu überschreiten. Gelingt mir nicht immer, aber doch meistens. Und maximale Grenze ist für mich 20 g KH am Tag.

Da hauen 3 g für ein Schälchen Kaffee natürlich gründlich ins Geläut!

Plus dass es mit Sicherheit für alle LCHFler, die immer noch ab und Jipper auf "süß" haben, deutlich besser ist, die KH-Schwelle besonders niedrig zu halten, weil das der beste Jipperschutz ist, meiner Meinung nach.

Wo nix großartig blutzuckert, kann nix schwanken und Jipper auslösen!

So viel zum pro Butterkaffee.
Eine Frage der Ersparnis also.

Aber mal im Ernst.
Was denkt ihr, wenn ihr lest, das manche Menschen sich Butter in den Kaffee quirlen?
Kleines Zeigefingerchen ans Stirnchen, oder?

So dachte ich auch.

Jedoch wurde der Butterkaffee so warm und glühend beworben. Immer mehr Anhänger versicherten und schworen mir, dass das Gebräu schmecken soll.

Und gestern habe ich beschlossen, es zu wagen. Soeben habe ich meinen Beschluss in die Tat umgesetzt...

Hier folgt nun der Beweis:

Man bereite sich einen Kaffee zu...

In meinem Fall entschied ich mich für "große Tasse" und "stark"... Besser ist das, dachte ich. Viel Kaffeegeschmack übertönt im Zweifel bestimmt einiges...





Nun wiege man die Butter ab...

Ich entschied mich sozusagen für die "Butterkaffee light"-Variante von 20 g (manche Zeitgenossen geben 50 und mehr Gramm hinein!!).

Und 20 g empfand ich als recht tapfer.
Echt!






Sicherheitshalber erhitzte ich den Kaffee noch einmal ordentlich im Topf, denn wenn mittelwarmer Kaffee auf kalte Butter trifft, dann kann das unter Umständen nicht so der Geschmackshit sein, dachte ich.




Nicht fototechnisch festgehalten ist der nächste Arbeitsschritt...

Ich gab den heißen Kaffee in ein hohes Mixgefäß, warf die Butter dazu und brachte den Pürierstab gründlich zum Einsatz (mir wurde zugetragen, dass jemand mal versucht hat, das Ganze in einem Kaffeepott zu zelebrieren... Nun, die Küche wird danach wohl recht interessant ausgesehen haben...).

Ergebnis:





Ich hätte vielleicht noch ein wenig länger pürieren können, aber so gefiel mir die Konsistenz auch schon sehr gut.

Jetzt musste ich mich nur noch trauen.

Es roch wie ganz normaler Sahnekaffee. Nicht anders und nicht auffällig. Gefiel mir.

Und..

Und...

Und????

Wäre ich eine Freundin primitiverer Wortwahl, würde ich

GEIL

sagen. Aber das "tut man nicht"!

;o)

Mindestens so gut wie Sahnekaffee.
Dann noch die KH-Ersparnis.
Nur minimaler Mehraufwand arbeitstechnisch.

Was will man mehr?



Und doch... genauso hat es eigentlich geschmeckt.



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Donnerstag, 1. Dezember 2011

Fotos von heute - finde den Fehler!

























Willkommen Dezember 2011
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Montag, 28. November 2011

Mehr Erfreuliches!

Irgendwie habe ich gerade Partyflow.

Zu meinen Taillenerfolgen ergänze ich:

Körperfettanteil von 27,2 %

und somit nach dieser Tabelle "mittel" (jetzt kann ich so bleiben und wenn ich einfach vier Jahre älter werde, bin ich im Bereich "gut"... Jippieh!

Und ich habe schon wieder die

80,9 kg

gesehen.

Und dieses Mal blieb sie sogar stehen.

Gute Vorzeichen für den Wiegemittwoch.

Frau Sudda geht entspannt in die Woche!


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Sonntag, 27. November 2011

Auf's Detail geschaut... Heute: Meine Taille

Irgendwie fühlte ich  mich seit der OP recht schlank um die Taille. Und ich erwische mich natürlich immer wieder dabei, die zu begrabbeln.

Da aber Gefühle nie so genau sind, wie das Maßband, habe ich selbiges gezückt.

UND WAR GEPLÄTTET!

Aber sowas von...

Und da dachte ich, dass ich doch mal ne Runde mit meinem Taillenverlauf seit August 2009 angeben könnte...

*lach*

Notiere an dieser Stelle aber nur die Monate mit Veränderung ein.

Aug 2009: 124 cm 
Sep 2009: 116 cm (minus 8 cm)
Nov 2009: 110 cm (minus 14 cm)
Dez 2009: 104 cm (minus 20 cm)
Jan 2010: 103 cm (minus 21 cm)
Feb 2010: 102 cm (minus 22 cm)
Apr 2010: 96 cm (minus 28 cm)
Jun 2011: 94 cm (minus 30 cm)
Nov 2011: 84 cm (minus 40 cm)


Kommentar 1:

VIERZIG ZENTIMETER. 
VIER-ZIG!!!
40!
VIER-NULL!

Ich dreh ab.


Man greife mal ein Maßband, lege es sich um und ERWEITERE das EIGENE Maß um VIERZIG Zentimeter. Dann könnt ihr euch ungefähr vorstellen, was das für ein riesiger Unterschied ist.


Kommentar 2:

Davon habe ich einiges der Bauchdeckenstraffung zu verdanken.

Durch die beiden Schwangerschaften und das Übergewicht sind meine Bauchmuskeln sehr weit auseinander gedehnt worden (Rektusdiastase) und wurde bei der OP schlicht und einfach in ihren ursprünglichen Zustand zurück gebracht.

Genial!

Vor allem bin ich ja nach wie vor nach der OP angeschwollen.
Wo wird das alles noch hinführen?


YES! (mit Beckerfaust)

*einszweiChachacha*



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Mein eigenes LCHF

In letzter Zeit wurde ich öfters gefragt, an welche "Spielregeln" ich mich in der Zeit streng gehalten habe, als ich abgenommen habe.

Und die lassen sich eigenlich recht einfach zusammenfassen.

Zu beachten ist, dass ich ganz sicher nicht täglich alle Regeln eingehalten habe, aber gerade in meiner besten Abnehmzeit war ich wirklich eisern. Und doch... man menschelt. Fakt ist aber, dass die Abnahme besonders reibungslos fluppte, wenn ich alle sechs Grundregeln berücksichtigt habe.

1. Kalorienzufuhr

Ich habe zugesehen, dass ich (bei einer Länge von 1,72 m) in etwa im Bereich von 1.600 - 1.800 Kalorien täglich gelegen habe. Bei starkem Sportkonsum eher die obere Grenze oder auch etwas mehr.

Die meisten LCHFler achten NICHT auf die Kalorien, sondern nur auf ihr eigenes Sättigungsgefühl. Bei mir funktionierte das aber nicht, weil ich mir das Sättigungsgefühl durch zahlreiche Essattacken im Wechsel mit harten, kalorien- und fettarmen Diäten über die Jahre zerstört hatte. Ich kann Unmengen essen. Und es gibt bessere und schlechtere Tage, das ist klar.

Wie dem auch sei... Ich braucht FÜR MICH eine Möglichkeit festzustellen, wann ich genug gegessen hatte. Und das Mittel der Wahl war FÜR MICH das Kalorien zählen. Zum einen, weil ich durch jahrzehntelange Praxis damit Erfahrung hatte und zum anderen, weil es sich über fddb.de kostenlos sehr gut eingeben und nachvollziehen lässt.


2. Täglich max. 20 g KH

Liege ich drüber, tut sich abnahmetechnisch nichts oder nur sehr wenig. Würde ich dann noch abnehmen wollen, müsste ich die Kalorien reduzieren.

Wie gesagt, gilt für mich, nicht für jeden.


3. Max. 10 g KH pro Mahlzeit

Funktionierte bei mir gut, weil ich eh nur zwei Mahlzeiten am Tag esse.

Esse ich mehr als 10 g KH pro Mahlzeit laufe ich Gefahr, danach schnell wieder Appetit zu bekommen, weil mein Blutzuckerspiegel Party feiert.

Auch hier... das ist BEI MIR so.


4. Skaldemanratio +- 1,2 PRO MAHLZEIT

Alles zum Skaldeman Ratio hier:

LCHF-Leben leichter gemacht


5. Lebensmittelauswahl

Ich habe darauf geachtet, dass ich Lebensmittel auswählte, die nicht mehr als 5 g KH pro 100 g haben. Das hilft, die Tagesration an KH niedrig zu halten.

Natürlich ist diese Regel z.B. bei Knoblauch zu vernachlässigen, weil man davon ja nicht 100g isst.


6. Alkohol verboten

So traurig mich das persönlich auch stimmen mag, da ich am Wochenende ein gutes Glas Wein schätze, aber Alkohol verhindert die Abnahme zuverlässig.

Und das, obwohl ich eh außer Wein und Sekt keinen Alkohol mag. Alles andere ist sowieso komplett "out of space".

Es ist etwas täuschend, dass die KH-Angaben für trockenen Wein und Sekt wirklich niedrig liegen, denn der Alkohol verhält sich im Körper leider nicht ketosefreundlich.

Plus dass jeglicher Alkoholkonsum stets bei mir dafür sorgt, dass ich im Anschluss eine Kühlschrankinspektion durchführe und gezielt Lebensmittel eliminiere. Da können die noch so sehr LCHF sein, aber ein Zuviel ist und bleibt ein Zuviel... *soifz*



Soviel dazu.

Schönen 1. Advent!


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Donnerstag, 24. November 2011

Denkt euch... #2

Denkt euch, ich hab die 80,9 gesehen.
Sie zitterte ein wenig und blieb dann nicht stehen...

(dreist entlehnt von Jamama)

*narf*

Aber ich krieg sie.
Ich schwör!
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Montag, 21. November 2011

Wie motivierst du dich?


Luisa schrieb in ihrem letzten Kommentar:

 „Liebste Sudda, 


ich hätte da mal eine Bitte: könntest du mal einen Bericht dazu schreiben, was dich immer in Tiefs dazu bewegt hat doch weiterzumachen, nicht aufzugeben. 


 Oder hattest du etwa nie Tiefs und LCHF macht dauerhigh ;) 


 Liebste Grüße, Luisa“ 


Die Frage fand ich richtig gut, denn über die ganze Zeit motiviert zu bleiben, ist nun wahrlich für Fortgeschrittene, oder?

War ja nicht mein erster Versuch, Gewicht zu verlieren.
Jedes Mal bin ich gescheitert.

Ob an den Gewichtsbeobachtern oder an der Kohlsuppe, Almased, FDH. Ich habe natürlich auch LowFat versucht oder LowCarb (ohne HighFat), Fettaugen gezählt. Dann gab es da noch so eine Diät von meinem alten Hausarzt, in der es vor hart gekochten Eiern, Brötchen, Kaffee, Steak und grünem Salat ohne Dressing nur so wimmelte (sollte angeblich den Stoffwechsel in Gang scheuchen). Blablabla…

Jede Chance, die wie eine Sternschnuppe mit hoffnungsgebendem Charakter am Firmament auftauchte, ergriff ich. Und oft dachte ich, ich hätte das „Ei des Columbus“ entdeckt, war überzeugt, dass ich es dieses Mal schaffen würde. Denn eins war mir immer klar…

Mit dem Dicksein arrangieren, es zu akzeptieren, das war für mich nie eine Option.
Dazu war ich viel zu schwer.

Jeder Schritt schmerzte, ich fühlte mich schlapp und dauermüde, ich war aus der Puste, wenn ich auch nur versuchte 100 m schneller zu gehen.

Und Kleidung?
Ehrlich, das war das Allerletzte.

Nicht genug damit, dass man körperlich ausgegrenzt war. Nö, das durfte man dann auch noch in der optischen Verpackung signalartig unterstreichen.

Irgendwo öffentlich essen und andere sahen einem zu?
Nein, dann doch lieber heimlich, wenn es keiner sah. Zu groß die Angst, dass jemand etwas sagen könnte. 

Überhaupt… Öffentlichkeit…

Am Schluss wollte ich nicht mehr vor die Tür und ich habe so manches Mal Termine oder Krankheit vorgeschoben, um nur ja nicht auf eine Party gehen zu müssen. So ein Event, wo man sich stundenlang schlecht fühlen würde und darüber hinaus nichts essen (oder wenn dann nur am kalorienarmen Salatblatt knabbern), weil was würden die anderen denken??

Kurz gesagt: Das Dicksein an sich beschäftigte mich am Tag 16 Stunden. 

Natürlich nicht dauerhaft, aber immer wieder zuckte irgendein Gedanke oder ein Gefühl durch mein Gehirn, das in irgendeinem Zusammenhang mit dem Gewicht stand. Die anderen 8 schlief ich und ich habe mit Sicherheit auch noch des Öfteren davon geträumt.

On top dann noch die Angst, dass der Mann vielleicht doch irgendwann mal die Nase von seiner fetten Frau voll haben könnte, egal was er auch immer wieder beteuerte. Beteuern musste, denn ich nötigte ihn ständig zu Aussagen dazu, ob er mich noch liebte und ob ich für ihn noch schön sei.

Ich war unsicher.
Die Unsicherheit in Person.
Natürlich nicht nach außen, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Zurück zum Thema…

Abnehmen musste ich, wollte ich… Zwingend.

Und der Tag an dem mir LCHF und Nicole über den Weg liefen, war mit Sicherheit der Tag, der mein Leben auf den Kopf stellte.

Zum einen kam ich mit dieser Ernährung wirklich von Anfang an perfekt klar. Sie entspricht meinen persönlichen, ernährungstechnischen Vorlieben.

Natürlich hatte ich großen Respekt vor dem KH-Verzicht. Schließlich war ich persönlich mitverantwortlich für die guten Umsätze des Handels im Bereich Pasta und Brot!

Aber zu dem Zufall, LCHF gefunden zu haben, gesellte sich ein zweiter Umstand:

ICH HATTE DIE NASE GESTRICHEN VOLL VOM ÜBERGEWICHT. 

Ach was, das ist zu schwach…

ICH HATTE DIE SCHNAUZE VOLL DAVON, FETT ZU SEIN! 

Ich war an DEM Punkt angelangt.
Der berühmte KLICK im Kopf.
Jetzt oder nie.

Seit Wochen schon ging es mir so schlecht, dass ich befürchtete mich wegen Depressionen behandeln lassen zu müssen.

Ich wollte so nicht mehr.
Falsch: Ich KONNTE nicht mehr.

Sterben hatte ich auch schon erwogen, so hart das klingen mag.
Nein, kein Suizid.
Aber hätte mich der Schlag getroffen, wäre ich mit Sicherheit nicht undankbar gewesen.

Ich begann mit LCHF. Nicht ein bisschen, sondern direkt total. Und bereits in der ersten Woche nahm ich enorm ab. Einfach weil ich die Kohlenhydratspeicher leerlebte und die gespeicherten Kohlenhydrate enorm viel Wasser mit sich führen und im Körper einlagern.

Klar, nur Wasser.
Aber ich sag’s immer wieder gerne: Auch Wasser sieht – prall unter die Haut gelagert – echt shice aus! Der Druck wich aus dem Körper und die Waage zeigte rasant immer schönere Zahlen an.

Und wenn das nicht motiviert...

ICH WITTERTE EINE CHANCE, ES ZU SCHAFFEN. 

Der Verzicht auf Brot, Nudeln, Reis, Süßes, etc. fiel mir dadurch erstaunlich leicht und vor allem verschwand der Heißhunger, der mich sonst immer begleitet hatte, sofort.

Und ich war satt.
Richtig satt.

Bei so mancher Diät vorher habe ich geweint. Vor Heißhunger, vor Hunger, vor Verzweiflung. Ganz schrecklich.

Dieses Mal nicht.
Ich aß leckere Sachen, das Wasser wich, die Kilos auch. Und sehr schnell wichen auch die Schmerzen aus meinem Körper. Anstelle dessen hatte ich enorm Energie.

Nach all den Jahren war ich einfach nur energiegeladen und vor allem glücklich. So von innen raus. Das war der Anfang…

Nein, ich habe tatsächlich nie ein echtes Abnehmtief gehabt. Ich war meist dauerhigh.

Wenn ich aber merkte, dass es mir mal nicht so prickelnd ging, half mir Folgendes:

LCHF-Forum 

Es ist nicht ganz einfach, wenn man sich so „exotisch“ ernährt, wie ich das tue. Was man braucht sind Gleichgesinnte.

Und im Forum fand ich immer meine Anfeuerung, meinen Trost, meinen Zuspruch, Austausch, Informationen. Fragen wurden beantwortet. Wir teilen unser Leben sehr liebevoll miteinander.


Blog 

Jede Woche Wiegetag und ich wusste, dass meine treuen Leser darauf warteten.

Herrlich motivierend. Oder auch tröstend, wenn es mal nicht flutscht.

Wenn man sich jahrelang shice gefühlt hat und auf einmal so viel Aufmerksamkeit und nette Worte hört, getröstet wird, einem so viele gute Tipps zugetragen werden, das pusht enorm.


Familie und Freunde 

Die konnten einem schon ein wenig Leid tun. Ich habe ständig davon gequasselt.

Es beschäftigt mich eben. Und ich brauchte die Meinung anderer manchmal wirklich richtig dringend!

Dumm vor allem für jene, die selbst nicht LCHF leben oder gar nichts mit Übergewicht an der Kappe haben. Musste sie nämlich trotzdem geballt durch. Ich habe schon versucht, meinen Redebedarf gleichmäßig zu verteilen und niemanden zu sehr zu strapazieren, aber… naja.

Mittlerweile ist das nicht mehr so tragisch. Ich bin sehr mit mir selbst zur Ruhe gekommen, aber einen Telefonjoker habe ich immer zur Hand. Sicher ist sicher. ;o)


Musik 

Ich habe da so ein paar Motivationslieder, die mich aus der finstersten Ecke wieder hervorlocken.
Die höre ich immer wieder gerne.


Selbstsuggestion 

Abends im Bett, vor dem Einschlafen, habe ich mir immer und immer wieder in den buntesten Farben vorgestellt, was ich alles tun würde, wenn ich schlank wäre.

Wie ich aussehen würde, was ich anziehen würde, was ich HinzundKunz für Retourkutschen verpassen würde, wie mein Mann mich anschmachten würde. Ich sah mich als schlanker Mensch in sportlichem Alltag.


Kleidung

Ich hatte immer ein "tolles Teil" im Schrank, dass zu klein war. Supermotivierend für mich. Und jetzt passt alles!


Listen und ähnliches 

Ich bin bekennender Listenjunkie…

Und so erstellte ich die merkwürdigsten Listen: Geplanter Abnahmeverlauf (wann ich wiege ich etwa wie viel?), Belohnungslisten, Einkaufslisten.

Schnitt aus den Zeitschriften und Katalogen Bildchen aus… Anregungen, was ich später mal anziehen wollen würde, Frisuren, Gymnastikübungen. Was weiß ich.

Die klebte ich mir in Kladden, so dass ich später immer wieder darin blättern konnte.

Klar, die ganz ehrgeizigen Ziele, die ich mir bisweilen in meinen Listen setzte, waren teilweise nicht einhaltbar. Aber egal, schrieb ich mir eben wieder eine Neue. ;o)


So, mehr fällt mir nix dazu ein.
Aber ich denke, das reicht auch.

*lach*
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Mittwoch, 16. November 2011

Sudda und der Nadelstreifenanzug

*hektischer Blick links*
*nervöser Augenaufschlag rechts*



Ist Ehemannsvolk zugegen?

Nein?

Gut!

Dann kann ich ja entspannt berichten...

Wenn es iiiirrrgggeeeennndddetwas gibt, was ich mir immer gewünscht habe, wenn ich mal abgenommen habe,  dann war das ein Nadelstreifenanzug (jepp... bekenne mich dazu eher die spießigere Fraktion zu sein).

Ist jetzt nicht so, als wenn nicht die beste aller Jellys, die unlängst aus einem solchen herauswuchs, mir nicht den ihren geschenkt hätte, nö, aber...

Heute Vormittag stand ein "Event" mit Tatie T. auf dem Programm... Unser lokales Outlet hatte via elektronischer Post vermeldet, dass "Mitgliedskartenbesitzer" bis Ende November auf einen Einkauf 36% bekommen würden, wenn sie in diesem Jahr bereits etwas gekauft hätten. Und natürlich müsse man beim Einkauf die Plastikkarte vorweisen, um in den Genuss des wirklich sensationellen Rabatts zu kommen.

Weil ich mich ja nun persönlich schon recht lange kenne, habe ich mich am Morgen bewusst vor meinen recht *hust* üppig bestückten Kleiderschrank gestellt und minutenlang folgendes Mantra vor mich her gebrabbelt:


DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DUBRAUCHSTNIX! DU BRAUCHSTNIX! 


In der Hoffnung, es würde sich in meinem Unterbewusstsein festsetzen...

Aber was bitte kann man mit einem pisseligen, schnöden Mantra gegen den großen Klamottentraum ausrichten?

Hä?

Und vor allem zu folgenden Konditionen:

Ich fand einen Nadelstreifenanzug, der im Original dereinst unfassbare, atemraubende 450 Öcken gekostet hat und nun schon dort für knapp 90 zu haben war.

Dem nicht genug...

Auf die nunmehr knapp 90 Euro kamen zusätzlich noch besagte 36% Rabatt!

Was soll ich groß sagen...

Bilder sagen mehr als Worte (man missachte bitte sowohl Hund als auch Staubsaugerendstück, mangelndes Styling und Bildqualität, bedenke, dass noch ein Bauchpanzermieder unter der Jacke Platz finden muss... und... der Pubertist fungierte als Fotograf):





Das gute Stück gab es allerdings nur noch in 42, nicht mehr in 40.

Aber ich habe da so gute Freundinnen und eine Mama, die im Gegensatz zu mir mit Nähmaschinen, die sich in ihrem Besitz befinden, tatsächlich umgehen können (also nicht so wie ich).

Mädelz... ich setz auf euch... ca. im Mai!

Obwohl, vorher könnte mir mal jemand bitte die Beinlänge einkürzen.
Danke!












P.s.:

Nachdem ich auf diese Weise so enorm viel Geld gespart hatte,  musste ich natürlich noch ein passendes schwarzes sowie ein niedliches bordeauxfarbenes Oberteil einstecken. War ja dann quasi "all inclusive", oder?
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Montag, 14. November 2011

Uiuiui...

Denkt euch, ich hab meine Hüftknochen gesehen!

Und nicht nur im Liegen, sondern auch beim Stehen und Gehen.


YES!

Life rocks.
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Von der Kunst, den richtigen Wiegetag zu wählen

Hmmm..

Darüber mache ich mir jetzt seit einigen Tagen Gedanken.

Welcher Tag ist der richtige?

In der heftigsten Abnehmphase war es bei mir definitiv der Montag. Und so hatte ich ihn ja auch damals festgelegt.

Denn die Wochenenden sind die "labilsten" Tage, an denen man im normalen Leben recht gerne über die Stränge schlägt. Und mit dem Wiegetag im Nacken war ich etwas vorsichtiger. Habe mir genau überlegt, was ich gegessen habe.

Aber aus der heftigsten Abnehmphase bin ich nun raus. Im Gegenteil. Wenn ich jetzt noch abnehme, dann sollte das langsam und entspannt vor sich gehen. Sonst ist mein hübscher Bauch eindeutig gefährdet. Und das will ich natürlich nicht.

Ich befinde mich in der Feintuningphase. Ich erlebe tatsächlich ständig Schwankungen von plus/minus 2 kg, die aber mit dem ab und an auftretenden Genuss von Wein und sonstigen Befindlichkeiten zu tun haben.

Feintuning bedeutet für mich, dass ich früher oder später bei rund 75 bis 77 kg landen möchte. Ganz entspannt und ohne Hetze. Mein Körper bestimmt das Tempo selbst. So seh ich das.

Gleichzeitig ist das hier ein Abnehmblog. Und um zu zeigen, dass ich mein Gewicht mit LCHF spielend halte, bzw wenn überhaupt noch etwas auf der Waage passiert, dann ein langsames Abwärts.

Welchen Tag also wählen?

Montag - ist mir zu viel Druck. Das brauche ich nicht mehr.

Freitag - gleichzeitig ein Freifahrtschein für das Wochenende. Das wäre das andere Extrem.

Wochenende - dümmer geht es kaum, denn am Wochenende ess ich mengenmäßig in der Regel mehr. Weil ich mehr Gesellschaft habe und mir mehr Zeit zum Kochen nehme. Mehr essen bedeutet auch mehr Gewicht im Umlauf (Darm).

Der Entschluss fiel irgendwann dann doch noch:

Mein neuer Wiegetag ist nunmehr der Mittwoch.

Mittwochs habe ich alle Zeit der Welt, weil ich frei habe, da ist es auch eher unwahrscheinlich, dass ich das vergesse. Schließlich muss ich mich aus den Klamotten porkeln (denn das Mieder wiegt gute 300 g und das geht ja wohl gar nicht) und üblicher Weise mache ich das im Moment abends, weil ich dann in Ruhe duschen kann, den Bauch versorgen und genieße, mal eine Weile ohne zu sein.

An Arbeitstagen würde ich das zeitlich gar nicht schaffen.

Bauchversorgung kostet mich eine Stunde (mit an- und ausziehen, eincremen, massieren, duschen, etc).

Ich bin gespannt, wie aussagekräftig die Wiegetage in den nächsten Wochen sein werden. Denn noch schiebe ich eine ordentliche Pocke mit mir rum. Die Bauchmitte - und besonders linke Seite - ist noch gut geschwollen. Aber egal.

Motto ab dieser Woche...


LET'S WIEGETAG AGAIN... ON WEDNESDAYS!!




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Samstag, 12. November 2011

Herrje, bin ich dämlich!

Seit einer Woche besitze ich das Miederteil.
Seit einer Woche frickele ich mich täglich aus dem Teil rein und raus.

Komisches Konstrukt, befand ich.
Es hat am oberen Ende Träger, die man auf die richtige Länge einstellen kann. Mit Klett. Aber vorne lagen die Ansätze der Träger mitten unter dem Busen. Und hinten mittig.

Wie soll man als Frau Träger tragen, die mitten unter dem Busen beginnen?
Einmal um die Oberweite herumschlingen?

Ich erwog schon, die Träger abzuschneiden, denn für den Halt brauchte ich sie eh nicht. Aber besser nicht, wer weiß. Also stopfte ich sie mir irgendwo hin.

Und das untere Ende des Mieders drückte so doof gegen die Hüfte. Irgendwie war das vorne recht lang.

Na egal, wenn es schön macht.

Heute fiel mir beim Anziehen auf, dass hinten am Rücken eine große Verstärkungsplatte eingenäht ist. Echt stabil das Teil. Für den Rücken.

Und auf einmal war mir alles klar.

Seit einer geschlagenen Woche ziehe ich das Teil  

FALSCH HERUM 

an.

Die Haken gehören auf den Rücken, die Verstärkungsplatte auf den Bauch.

Was ja eigentlich auch logisch ist. Wenn irgendwo verstärkt werden soll, dann ja wohl vorne.

Och nö.

Bin ich dämlich!!

Das kommt davon, wenn man immer schnellschnell macht und die Bedienungsanleitung nicht liest, Frollein Allwissend!

Und auf einmal machen sogar die Träger Sinn. Und die Beinenden sitzen dann doch tatsächlich sehr komfortabel.

Peinlich.

Aber andererseits...

Wie soll man allein in das Teil reinkommen, wenn die Haken hinten sind und man schon sehr zerren muss, um es überhaupt an den Körper zu bekommen?

Finde ich blöd.

Kein Mieder für alleinstehende Personen.

Das ist mal klar.



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Montag, 7. November 2011

SMS-Dialog

Gestern durfte der Mann alleine auf die Weinmesse in Düsseldorf.
Ich opferte mich als Fahrdienst zum Bahnhof und zurück.
Ist ja nicht so weit.

Pünktlich erhielt ich einen Anruf, wann ich ihn vom Bahnhof abholen solle und gehorsam enterte ich mein Auto zwecks Abholung des Gatten.

Nach ein paar Minuten eine SMS vom Gatten, noch aus der Bahn...


Er:
Ich liebe dich.

Ich:
Oha, war es SO lecker?

Er:
Es war sehr lecker!


Also manchmal finde ich ihn ganz besonders süß.

*hachmach*
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Freitag, 4. November 2011

Heute bei Doc Walgenbach - Kontrolle

War mal wieder soweit.
Kontrolle nach 2 Wochen.

In der letzten Woche hatte ich  mir ja Sorgen über eine Schwellung rund um das linke Ex-Drainageloch gemacht. Das war unter der Woche ganz langsam zwar kleiner geworden, aber auch immer näher Richtung Naht "gerutscht".

Und ich wäre ja nicht ich (Hypochonder der ersten Güte), wenn ich mir nicht im Geiste bereits ausgemalt hätte, dass das MIN-DES-TENS eine Wundwasseransammlung oder sogar eine fette Entzündung wäre, die dann wiederum heute vor Ort MIN-DES-TENS punktiert werden müsste und die Suppe nur so spritzen würden, wenn nicht sogar ohne Betäubung. Das alles natürlich um eine MIN-DES-TENS halbwegs lebensbedrohlich Blutvergiftung gerade so noch abzuwenden.

Wie gesagt... ein hohes Phantasievermögen ist nicht immer sehr hilfreich im Leben.

Hinzu kam, dass ich wusste, dass heute die ganzen millionenmilliarden kleinen Pflaster von der Narbe abgepellt werden würden. Und die saßen teilweise doch wirklich bombe.

Und auch die kleine Naht am Nabel würde bei der Gelegenheit gelöst werden.
Ich nahm mir vor in dem Moment zumindest richtig still zu halten.

Kopfkino vom Feinsten.

Dr. Walgenbach kam im OP-Dress angerauscht. Im dekorativen Bleu.

Oha. So schlimm?

Aber nein, er hat heute OP-Tag und ich war dazwischen fällig.

*puh*

Also habe ich meine Pracht topmutig ausgepackt und nicht ohne Stolz präsentiert.

Bringen wir es auf den Punkt:

1. Meine Wundwasseransammlung-schlimmstenfalls-Abszess-auf-dem-Weg-zur-Blutvergiftung ist ein harmloses, tiefliegendes Hämatom, was sich natürlich nach und nach selbst erledigt.

2. Pflaster abziehen war kein Problem (hat es also doch was genutzt, dass ich völlig aus Versehen das Dingen immer wieder mal zufällig mit Arnikasalbe gefettet habe. ;o)

3. Faden ziehen habe ich gar nicht gemerkt.

Einzig "unangenehm" fand ich, dass er ein wenig im Nabel "rumgeporkelt" hat, weil da noch eine Stelle ist, die zur Zeit noch ein wenig zäher heilt. Rund um den Nabel spüre ich nicht viel. Das ist normal und solche Gefühlsstörungen brauchen eine Weile bis sie wieder weg sind. Aber ich bin ein wenig nabelsensibel (mein Nabel gehört mir) und den Druck bei dem Vorgang an sich war ein wenig gruselig.

An der großen Naht ist auch noch eine Stelle an der es ein wenig "suppt", aber wir waren beide sehr zufrieden.

Jetzt habe ich also nur noch ein Pflaster über dem Nabel und eins auf dem betroffen Nahtstück. Alles andere ist nackig.

Fühlt sich ein wenig strange an, sieht aber schon richtig gut aus. Vor allem, wenn man bedenkt, dass das Ganze echt erst zwei Wochen her ist!

Mal sehen... ich mach mal neue Fotos. Am Wochenende habe ich einige Termine, aber vielleicht komme ich doch dazu.

Hier also große Freude und Erleichterung.

Nächster Kontrolltermin ist ca. einen Monat nach der Operation fällig, am 23.11.

JIPPIEH!
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Mittwoch, 2. November 2011

Nebenkostenabrechnung

Soooo... auch das gehört dazu:

Grundlegend ist zu Bedenken, dass eine plastische Operation, die nicht medizinisch indiziert ist und nicht von den Krankenkassen finanziert wird (wie meine Bauchdeckenplastik) eine Reihe von Zusatzkosten, neben denen der Operation an sich, mit sich bringt.

Eine solche Operation fällt unter "reines Privatvergnügen"!

Und darüber sollte man sich im Vorfeld auch im Klaren sein.

Und abgesehen davon, dass man die Operationskosten komplett selbst trägt, fällt noch der ein oder andere Zusatzeuro an. 

„Indirekte Kosten“ sind zum einen die Tage, die man Urlaub nehmen muss.

Man wird natürlich nicht krank geschrieben. Weder für die OP und die Tage im Krankenhaus, noch für die Zeit, die man braucht, um hinterher wieder fit zu werden.

Da ich nur halbtags arbeite und auch nur etwa 5 Minuten Anfahrtszeit zur Arbeit habe, habe ich für mich zwei Wochen Urlaub kalkuliert plus der Tag der Operation und (Luxus) auch noch den Tag vor der Operation, um in Ruhe meine Vorbereitungen treffen zu können.

Nächste Woche geht es wieder zur Arbeit und ich kann euch  flüstern, dass ich froh darüber bin, nur halbtags zu arbeiten und nur einen kurzen Anfahrtsweg zu haben. Ich glaube nicht, dass ich so recht in der Lage wäre, Vollzeit nach zwei Wochen auf dem Bürostuhl zu sitzen. Obwohl ich zu den eheren fitteren nach einer solchen OP gehöre!

Plus dass  ich in einem sehr netten und familiären Betrieb arbeite und mir sicher bin, dass ich jederzeit abbrechen und heim fahren darf, wenn ich nicht mehr kann.

Eine Freundin von mir, die Vollzeit arbeitet und nicht "umme Ecke" zur Arbeit wohnt, hat daher direkt mal vier Wochen Urlaub eingespart.

Wenn man eher körperlich arbeitet oder viel stehen muss, sind zwei Wochen Urlaub aus meiner Sicht definitiv zu wenig!

Hinzu kommen die Urlaubstage, bzw. im günstigsten Fall abzufeiernde Überstunden, die man schlussendlich dafür benötigt, um die Nachsorgetermine wahrnehmen zu können. So wurde ich am 21.10. operiert und habe/hatte Nachsorgetermine 26.10. und am 04.11.. Diese Termine fallen noch in meinen generellen "Post-OP-Urlaub" und mit dem nächsten rechne ich einen Monat Post-OP. Aber das weiß ich noch nicht so genau und das gilt natürlich auch immer nur dann, wenn keine Komplikationen auftreten.

Trotzdem... mir wäre das alle Urlaubstage der Welt wert. Und ich würde es jederzeit wieder tun. Will nur, dass ihr - solltet ihr über eine solche Operation nachdenken, die nicht von der Krankenkasse getragen wird - das mit einkalkuliert.


Zu Bedenken ist auch, dass man in den ersten zwei Wochen selbst nicht so richtig in der Lage ist, selbst ein Auto zu steuern. Ich denke, dass das auch versicherungstechnisch ein Problem sein könnte, denn wenn was passiert und hinterher festgestellt wird, dass man relativ frisch operiert war (also nicht 100%ig fit war)... Hmmm... Ob man da nicht automatisch mit am Fliegenfänger klebt?

Gleiches gilt Zuhause. Man ist in den ersten Tagen zu nichts in der Lage, was Haushalt angeht. So langsam geht es bei mir wieder. Aber wenn ich zum Beispiel den Mann nur zum Einkaufen begleite, nichts trage, einfach nur mit dabei bin, bin ich nach den etwa 1,5 Stunden wirklich platt. Man ermüdet deutlich schneller, auch wenn man sich eigentlich bombig fühlt.

Alleine einkaufen? Sofort vergessen.

Ihr braucht also Hilfe. Genauso sollte am Anfang immer jemand bei euch sein, falls irgendetwas passiert. Die ersten Tage sind es so banale Dinge wie der helfende Arm, der einem gereicht wird, um überhaupt aus dem Bett hoch zu kommen!

Ich persönlich denke auch nicht, dass es gut funktioniert, wenn man gleichzeitig noch sehr kleine Kinder zu versorgen hat, die eigentlich noch relativ viel gehoben werden müssen.

Zusammengefasst:
Urlaub, Haushalt, Fahrten, Hilfe... muss sehr gut geplant sein.

Weiter...

Es empfiehlt sich für die OP eine Folgekostenversicherung abzuschließen. Denn die Krankenkasse trägt eventuelle Folgekosten nicht. Darf sie nicht.

Und im schlimmsten Fall eine Weile wegen Thrombose auf der Intensivstation zu liegen, kann schon mal bis zu 50.000 € kosten.

Dagegen sind die 120 € für die Zusatzversicherung, die ein Jahr lang gültig ist (im Falle einer Brustvergrößerung kann man auf drei Jahre verlängern - ich nehme an wegen der Gefahr von Verkapselungen - aber fragt mich nicht nach dem Preis) wirklich Peanuts.

Aber zur Zusatzversicherung schreibe ich noch ein anderes Mal ausführlicher.

Jedes Mal, wenn ich in der Apotheke stehe, treibt es mir fast die Tränen in die Augen...

Wobenzym plus, Traumeel Tabletten, Vitamin C, Zink, Arnika Salbe (gegen Schwellungen), ggf. Ibuprofen, Kompressen und so weiter werden mich locker bis zum Ende 100 € kosten, wenn ich damit mal hinkomme.

Man kann das natürlich günstiger online bestellen, aber ich steh auf die sehr gute, persönliche Beratung in der Apotheke.

Später möchte ich mir Silikonpflaster kaufen, damit die Narbe besser abheilt. Die Dinger kosten pro Stück zwischen 60 und 90 €. Man kann sie auswaschen (Tipp: Mit Spüli) und trocknen lassen. Aber wenn eins trocknet, braucht man ja noch ein weiteres. Also brauche ich davon direkt mal zwei!

Und es gibt natürlich noch Salbe zur Narbenpflege und und und... Da muss jeder seine eigene Philosophie entwickeln, was er braucht und was nicht. Muss... muss nicht. Aber Ziel ist es doch, ein wirklich gutes Ergebnis zu erzielen. 

Gleiches gilt natürlich auch für die ganzen Nahrungsergänzungsmittel (Wobenzym, Traumeel, etc). Muss nicht. Aber ich denke, mir hilft das sehr gut.

Ich habe diesen einen Bauchgurt. Leider bin ich  perfekt darin, mir das Viech nachts im Schlaf auszuziehen. Und... lecker sieht der nach fast 14 Tagen dann auch nicht mehr aus. Ich müsste ihn waschen. Aber da ich ihn gleichzeitig die ganze Zeit tragen muss, geht das nicht.

Also bräuchte man einen zweiten Bauchgurt.
Oder ein Kompressionsmieder.

Ich habe mir jetzt eines bestellt. Schon weil ich das wohl nicht nachts im Schlaf ausziehen kann. Hoffe ich. Und ich kann dann den zwischendurch mal waschen und so lange nur das eine anziehen.

Ein Kompressionsmieder schlägt mit 100 bis 200 € zu Buche.
Ein weiterer Gurt bis 100 €.

Wie gesagt, alles Faktoren, die zu berücksichtigen sind.

Wollte ich nur mal gesagt haben.






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Freitag, 28. Oktober 2011

Und eurer so?

Manche haben solche Männer, andere wiederum solche...

Meiner ist anders.

Ich schwör.
Aber das liegt mit Sicherheit daran, dass ich selbst auch nicht so die konventionellste aller Ausgaben bin...

Was macht ein Mann, dessen Frau sich in Vollnarkose mehrere Stunden lang operieren lässt?

Also sagen wir bei einem Zeitfenster von 7 Stunden?

(Ich habe ihn ja fort geschickt, nachdem ich im KH "eingecheckt" hatte und gesagt, er brauche vor 17 Uhr gar nicht zurück kommen, da ich vorher wohl eher nicht ansprechbar wäre...)

Manche laufen im Wartebereich auf und ab, besorgt vor sich hin leidend und/oder schwitzend. Nervös. Unentspannt.

Habe aber auch schon von Männer gehört, die ihre Angetrauten nur mal schnell absetzen, danach ihrem üblichen Tagwerk nachgehen.

Extreme in die eine und in die andere Richtung sind möglich.

So, was macht dann wohl der Suddasche Zugemutete???

Erst geht er natürlich wandern, das stimmt. Ist schließlich doch einiges an Zeit zu überbrücken. Im Ahrtal, was quasi um die Ecke herum liegt.

Und danach?

Danach findet er seiner Frau mal schnell die perfekten Schuhe für den Winter...

DAS IST KEIN WITZ!

Beweis:







Und wenn ihr mich fragt...

Genau mein Geschmack! Volltreffer.

Habe mich gefreut wie Bolle. Solche wollte ich schon immer haben. Immer!

Ist das nicht liiieeeeebbbbbbb? *quiek*

Und natürlich direkt weitergesponnen...

Knickerbocker, Stiefelhosen.. natürlich verschiedene Farben, Strickstulpen. Aber dann passt die Lieblingswinterjacke nicht mehr. Also farblich. Bräuchte ich noch was in der Nuance. Und dann Schal und Handschuhe natürlich passend zu den Stulpen. Oder den Knickebockern/Stiefelhosen.

Wo krieg ich denn heute noch Knickebocker?

Ah, Jagdausrüster bestimmt. Kettner in Köln. Aber eher beige oder eher bräunlich? Oder beides?

Handtaschen müssen übrigens auch farblich passen. Finde ich.

Und gibt es was Übleres, als wenn das Portemonnaie nicht zur Handtasche passt? Oder der Gürtel?

Darüber hinaus sollte das Leder die gleiche Struktur haben? Also idealer Weise das von Handtasche, Gürtel, Schuhe und so weiter?

Vor Freude zwitscherte ich meine Gedanken so vor mich hin.

Plötzlich fiel mein Blick auf den Mann.
Komisch, der war so blass.

Nicht dass der krank wird.
Hmmm...

Der muss mich doch noch pflegen!!




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Heute Abend noch zwei exklusive Fotos der interessanten, neuen Farbgebung meines Körpers.


Uuupppssss...
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Freitag, 14. Oktober 2011

Sudda und der "Low Carb-Anästhesist"

Menschmensch...

Gestern war ich so beschäftigt, dass ich zu nichts gekommen bin (Klassenarbeitsphase im vollen Gange *narf*), dabei will ich doch in Ruhe von meinen Operationsvorgesprächen erzählen.

Donnerstag um 10 Uhr hatte ich Termin in der Uniklinik. Zwei Gespräche standen an, eines mit der Anästhesie und das andere mit Dr. Walgenbach und damit der Text nicht unerträglich lang wird, fang ich hier mit dem Anästhesiegespräch an und schreibe über das mit Dr. Walgenbach später. Ich will eure Augen nicht zu sehr stressen (ist das nicht nett?).

Das Anästhesiegespräch hat mich im Vorfeld etwas nervös gemacht.

Alles Betäubende - na gut, außer Wein - finde ich ein wenig unheimlich. Aber der Arzt war sehr sympathisch. Kam mir wohl zunächst was jung vor - man fragt sich doch direkt, ob der das denn richtig kann - aber das verflog schnell. Außerdem bin ich eh schlecht darin, das Alter anderer Menschen einzuschätzen.

Exkurs:


Legendär als ich zur komplizierteren Geburt meines Sohnes am WOCHENENDE morgens um HALB VIER eine Rückenmarksbetäubung brauchte, weil es nicht mehr anders ging. Man telefonierte nach dem Anästhesisten und herein kam ein junger Kerl, der sich heftig den Schlaf aus den Augen rieb und herzhaft gähnte, weil er gerade ein wenig in der Bereitschaft geschlafen hatte. 


PANIK!


Am Tag nach der Entbindung tauchte der junge Anästhesist wieder an meinem Bett auf und wollte das Baby sehen, denn es war das ALLERERSTE BABY, bei dem er an der Anästhesie beteiligt war. Richtig stolz war er. Man hätte fast meinen können, es wäre sein Kind!


Zum Glück hatte er mir das nicht vorher gesagt!! 
Sonst wäre ich von der Liege gehopst. 
Ich schwör.


Zurück zum aktuellen Anästhesisten.

Wie gesagt, sehr sympathisch.

Bevor er die Chance hatte loszulegen, bin ich erst einmal meine dringlichste Frage losgeworden:

Kann es nachteilig sein, dass ich nur minimal Kohlenhydrate zu mir nehme? Also für die Narkose oder in Notfällen?

Er grinste und sagte: "Ah, Low Carb. Ich esse auch Low Carb!"

Und wieder war mir der Bursche noch eine Unze sympathischer. Jetzt glaubte ich ihm sogar, dass er Ahnung hat!

Und NEIN... es macht nichts. Ich soll einfach so weiter essen wie bisher. Die während der Narkose verwendeten Lösungen, und was weiß ich was die sonst noch benutzen, sind alle zuckerfrei! Das heißt, dass mein Blutzuckerspiegel da gar nicht in Stress gerät. Allerdings hat er sich notiert, dass man im Zweifel mit Glucose vorsichtig vorgehen sollte.

Das hat mich sehr beruhigt, denn ich weiß ja nicht, wie mein Körper reagieren würde, wenn er nach über 2 Jahren Fast-Abstinenz auf einmal mit einer Zuckerdröhnung konfrontiert werden würde. Tief ausgeatmet! Super.

Dann las er sich in Ruhe die Formulare durch, die ich vorher noch schnell ausgefüllt hatte (Vorerkrankungen, Allergien, Medikamente, akute Beschwerden, schon überlebte OPs und wann die waren, Gewicht, Größe, Alkohol- und anderer Konsum, Alter, etc.), stellte Fragen dazu, ließ mich meine stellen und erläuterte sehr ausführlich, machte Notizen.

Wesentlich für mich war:

a) Ich hatte mal eine Vollnarkose, die höllisch gebrannt hat, nachdem man mir sie verabreicht hatte. Man spürte wie es die Ader hochkroch und ich geriet in Panik, weil ich dachte, da läuft jetzt was richtig schief. Die Ärzte damals sagten nur "Ist gleich vorbei!". Ich hatte Angst um mein Leben bis ich "weg" war. 

Der Anästhesist erklärte mir, dass es sich dabei um ein Narkosemittel handelt, was sehr gut ist (und besonders schöne Träume macht). Nur brennt es. Und bei manchen eben mehr. Bei mir war das kein Brennen, das waren SCHMERZEN. Und vor allem... hätten die Ärzte mir das damals nicht VORHER sagen können? Warum mussten die mich so in Panik einschlafen lassen? Hätte ich gewusst, dass das normal ist, wäre es doch okay gewesen. Verdammt.


b) Nach Vollnarkosen friere ich unglaublich und zittere, dass das ganze Bett wackelt.

Das - so erklärte er mir - sind auch Nebenwirkungen von bestimmten Mitteln. Aha! Und ich dachte das käme daher, dass der Körper irgendwie vielleicht durch die OP gestresst wäre oder so.

Jedenfalls notierte er sich das alles und ich hoffe, dass ich jetzt ein besonders tolles Mittel bekomme.

Und dann kam der Punkt an dem ich ihn fast adoptiert hätte vor Freude...

Er fragte mich nach meinem Sportpensum. Was ich so mache und wie oft.

Und dann schrieb er in sein Notizenfeld:

Sehr sportliche Frau

Ist das nicht süß??
*hachmach*

Da bin ich nicht so schnell drüber hinweg gekommen. Und hätte er mir danach erzählt,. dass er mir die Narkose durch die Schädeldecke einfüllen will.. wär mir alles egal gewesen. *lächel*

Natürlich habe ich auch alles über Nebenwirkungen und Gefahren bei der Narkose erfahren.

Und... ich darf bis etwa Mitternacht am Vortag essen und trinken (klare Flüssigkeiten - keine Milch/Zucker im Kaffee - aber mag ich eh nicht) bis etwa drei Stunden vor der OP.

Ich habe auch die hochoffizielle Erlaubnis am Vorabend noch ein Glas Wein zu genießen!

So war das.

Ich hatte noch nie so ein umfassendes und ausführliches Anästhesiegespräch. Alle Fragen sind beantwortet und das hat mich wirklich entspannt.



Schalten Sie wieder rein, wenn ich später verrate, um wie viel Uhr ich operiert werde, was man in einem OP-Vorgespräch vom plastischen Chirurgen so alles erfährt, wovor ich ihn im Zusammenhang mit mir gewarnt habe und wie Dr. Walgenbach mich als Ausrede verwenden wollte.

;o)


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Mittwoch, 12. Oktober 2011

Zucker in den Arsch geblasen

Mittwoch am späten Abend, "Stammtisch" für "nächste Woche kommt der Bauch weg und Angehörige"... Und wenn welche sich treffen, denen dasselbe zeitnah widerfährt (allerdings verschiedene Kliniken), dann kommt natürlich alles zum Thema auf den Tisch (und noch einiges andere - logo).


Herrlich! Das tut so gut!

"Wie ist das denn bei dir mit dem Abführen. Musst du?"

"Ich hab auf jeden Fall Abführmittel mit auf den Weg bekommen!", sage ich und ziehe - triumphierend, weil ich endlich mal was auf den ersten Griff in den unheimlichen Tiefen meiner Handtasche finde - ein Tübchen heraus und fuchtele damit im Restaurant herum.

"Das kleine Dingen reicht?", fragt mein ebenfalls nächste Woche bauchzustraffendes Gegenüber.

"Joa, das Dingen kommt in den Hintern und dann drückt man ab... warten und ab dafür!", entgegne ich mit einer lässigen Handbewegung.

"Und ich soll so ein Zeug trinken!", grummelt es.

"Moment mal!", kontert Ma'm H, die Dritte im Bunde, "DA ist doch Zucker drin. Das ist so."

Und ich lese auf der Rückseite:

SORBITOL-LÖSUNG!

Wookiee...

Süßstoff? Zucker? Süßstoff? Zucker?

Weiß nur eins:

Da bekomm ich jetzt also anal, was ich jahrelang nicht oral hatte!

*kreisch*

Und Zack fiel mir natürlich die oben stehende Überschrift ein.

"Na, da bin ich gespannt, ob du das so schreibst?", leicht zweifelnde, aber lachende Vibration in der Stimme.



WETTEN DAS?

*harrharr*


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Mein Bluttest...

GPT  NA  QICK  HB  HKT  CRP  YGT  CHE  K  PTT  ERY  THRO  SERU  GOT  GLUC  KREA  LEUK  INR


... haben sich alle sehr lieb, fassen sich an den Händen und tanzen im Kreis.

Perfektes Blutbild!

*puh*

Die Leukozyten zwar noch erhöht im Verhältnis zum Test im Sommer (weil ich letzte Woche krank war)... statt damals 6.3 zur Zeit 8.6, aber immer noch in der Toleranz.

Ich habe natürlich ALLE Werte erstmal nachgegooglet. Ich lass mir ja nix von so angegebenen Normwerten erzählen... lächel... Dabei ist mir aufgefallen, dass so einige dieser Werte nicht nur mit dem Blut bzw der Gerinnung, sondern auch mit der Leber zu tun haben.

Keine Anzeichen für Zirrhose, Fettleber oder ähnlichem. Für alle, die sich fragen, ob LCHF nicht in dem Bereich zu Problemen führt.

Mein EKG ist auch in Kopie dabei. Davon habe ich zwar keine Ahnung, sieht aber sehr chic aus und drunter steht vor allem:

normofrequenter Sinusrhythmus
Normaltyp
unauffälliges EKG

Das Leben lacht. Ich bin glücklich und denke, die Anästhesie kann das auch sein.

Was will man mehr.
Wieder ein wichtiger Schritt zum Ziel erledigt.
1 mit Sternchen.

Also nachher gemeinsam mit Lady S. und Ma'm Dschee nach Bonn zu Doc Walgenbach, Ergebnischeck für sie und OP-Vorgespräch für mich.

Ich freu mich.
Wie jeck!


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Dienstag, 4. Oktober 2011

Dr. Walgenbach antwortet, Teil 3

Sooo...

Genug gejammert.

Mir geht es zwar immer noch ein wenig doof, aber es wird. Und ich denke mir, dass ich Erkältungen und ähnliche Sperenzien lieber jetzt hinter mich bringe, als in 3 Wochen!

3 Wochen?

NOCH NICHT MAL MEHR!

17 Tage!

Bei der Gelegenheit möchte ich einen kleinen, liebevollen Gruß in die nicht allzu weite Ferne schicken, an eine Dame, die in genau 13 Tagen mit der gleichen OP fällig ist, wenngleich andere Klinik!

*wink*

Na?
Schon Düse?

Ich schon manchmal...

Wo war ich...

Ach ja... weiter geht es mit dem Fragenkatalog. Ein dickes Danke wie immer an Dr. Walgenbach von der Uniklinik Bonn!! (Kennste nicht? Klickste drauf!)


Sie haben mir gesagt, dass man versuchen könnte, bei der Bauchdeckenplastik auf die Drainagen zu verzichten. Da wäre ich sofort dabei! Von anderen Chirurgen habe ich aber gehört, dass die die Drainagen manchmal bis zu 10 Tage liegen lassen müssen. Auch bei der Bruststraffung von Lady S. haben sie völlig komplikationslos auf Drainagen verzichtet, wohingegen viele ihrer Kollegen auch dabei Drainagen einsetzen. Wieso ist das so unterschiedlich oder anders gefragt: Was unterscheidet ihre Operationsweise von der anderer Chirurgen? 

Dr. Walgenbach: 
Wir sehen bei vielen chirurgischen Eingriffen heute grundsätzlich eine Tendenz, weniger Drainagen einzusetzen oder sogar ganz auf Drainagen zu verzichten. Wir haben an der Uniklinik in Pittsburgh bereits vor zehn Jahren Studien durchgeführt, bei denen wir untersucht haben, ob man bei unterschiedlichen Brusteingriffen auf Drainagen verzichten kann. 


Seit dieser Zeit verwende ich bei den meisten brustchirurgischen Eingriffen, wie Brustvergrößerung, Bruststraffung oder Brustverkleinerung in den meisten Fällen keine Drainagen mehr. 


Bei Bauchdeckenstraffungen verwende ich zur Zeit meistens noch zwei Drainagen, welche für ein bis zwei Tage nach der Operation verbleiben. Allerdings ist auch hierbei die Flüssigkeitsmenge, die über die Drainagen gefördert wird, so gering, dass man wahrscheinlich auch guten Gewissens auf diese Drainagen verzichten kann. 


Voraussetzung dafür ist allerdings, dass beim Wundverschluss die durchaus große Wundhöhle bei einer Bauchdeckenstraffung durch innere Fixierungsnähte verkleinert wird, was der Bildung von zu viel Wundsekret vorbeugt. 


Und wenn auf die Drainagen verzichtet wird, wie oft kommt es zur Punktion, weil sich doch zu viel Wundwasser angesammelt hat, was nicht von selbst weggeht? 

Dr. Walgenbach:
Ich habe bei meinem OP-Verfahren, bei dem ich viele Nähte zur Verkleinerung der Wundhöhle setze, noch keinen einzigen Fall erlebt, bei dem ich nach der Operation Wundsekret abpunktieren musste. In einigen Fällen habe ich bereits ganz auf die Einlage von Drainagen verzichtet. Auch in diesen Fällen kam es nicht zu einer messbaren Ansammlung von Wundsekret nach der Operation. 


Sie vernähen die Bauchmuskulatur. Tut das hinterher nicht weh oder fühlt sich merkwürdig an? Kann der Bauch sich danach nicht mehr vorwölben? 

Dr. Walgenbach: 
Durch Schwangerschaften, aber auch Übergewicht wird auch die Bauchmuskulatur überdehnt. Daher macht es Sinn, die Bauchmuskulatur in der Mittellinie zu raffen und zu vernähen. 


Dies führt zu einer deutlichen Stabilisierung der Muskelschicht und letztendlich zu einem flacheren Bauch. Zudem wird durch das Raffen der Bauchmuskulatur auch die Taille wieder betont. 


Diese Nahtreihe macht allerdings tatsächlich die meisten Beschwerden, welche von den Patienten am ehesten wie ein starker Muskelkater beschrieben werden. Der Effekt einer solchen stabilen Raffnaht ist allerdings beeindruckend, der Bauch wird deutlich flacher kann sich nicht mehr kugelartig vorwölben.


Mir wurde an anderer Stelle gesagt, dass ich einen Bauchnabelbruch habe. Wird der durch das Vernähen der Bauchmuskulatur behoben? 

Dr. Walgenbach: 
Wenn ein kleiner Bauchnabelbruch vorliegt, kann dieser in der gleichen Operation mit korrigiert werden. Durch das Vernähen der Bauchmuskulatur wird eine zusätzliche Stabilität erreicht. 

Brauche ich einen T-Schnitt? Auf die Narben bin ich nämlich nicht wirklich besonders scharf. 
(Zur Erklärung... Wenn am Oberbauch zu viel Haut ist, wird ein T- oder Ankerschnitt bei der Bauchdeckenstraffung durchgeführt, um diese zu reduzieren. Ich finde gerade kein gutes Bild, damit man den Unterschied versteht. Auf jeden Fall bliebe im Falle eines solchen Schnittes nicht nur eine Narbe von links nach rechts über den Bauch zur Hüfte, sondern auch noch einer senkrecht in der Mitte nach oben)

Dr. Walgenbach: 
Ich gehe nicht davon aus, dass Sie einen T-Schnitt brauchen. Man muss allerdings zugeben, dass Bauchdeckenstraffungen mit einem T-Schnitt, wenn er denn notwendig ist, zu einem kosmetisch sehr überzeugenden Ergebnis führen. 




Mitleserfrage: Machen Sie auch Faltenunterspritzungen, vor allem an den Lippen? Kommt das öfter vor, dass man einen Chiara-Ohoven-Gedächtnismund davon trägt? Wie lange hält das Ergebnis? Ist eine solche Unterspritzung an den Lippen nicht sehr schmerzhaft? Wird das vorher betäubt? (Anmerkung: Das habe ich mich auch schon gefragt.. Das muss doch RICHTIG weh tun. Dafür bräuchte ich garantiert eine Vollnarkose!!) 


Dr. Walgenbach: 
Ich führe natürlich auch regelmäßig Faltenunterspritzungen durch. Dazu gehören auch Unterspritzungen der Lippen. Hierbei gilt besonders: weniger ist mehr! Schlauchboot-artige Lippen dürfen einfach nach einer solchen Behandlung nicht auftreten, oberstes Gebot ist dabei die Natürlichkeit.  


Für mich liegt das Ziel in einer Lippenunterspritzung darin, die Form der Lippen besser zu betonen und herauszuarbeiten, die reine Vergrößerung ist dabei sekundär.  


Wichtig ist es, die Lippenrot-Hautgrenze zu definieren und dann das Lippenrot durch eine wohldosierte Gabe von Hyaluronsäure besser zu betonen. Die Lippen sollen dabei immer noch natürlich wirken, die Form und das Volumen müssen dezent angepasst werden. Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, dass die Proportionen von Ober- und Unterlippe stimmen. 


Das Ergebnis kann durchaus ein halbes bis, in manchen Fällen, ein dreiviertel Jahr halten. 


Eine Unterspritzung an den Lippen ist in der Tat recht schmerzhaft und wird nur von wenigen Patienten ohne vorherige Betäubung toleriert. Ähnlich wie beim Zahnarzt wird in die Lippenschleimhaut eine örtliche Betäubung gesetzt. Damit kann die gesamte Ober- und Unterlippe betäubt werden, so dass ein stressfreies und akkurates Arbeiten möglich wird.









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