Mittwoch, 28. September 2011

Dr. Walgenbach antwortet... Teil 2

"Extrem Schön" hat mir gestern gefallen.
Also der Doc.

Ansonsten bin ich da sehr gespalten.

Mir zerreisst es das Herz, wenn die Patienten ihr Herz vor der Kamera ausschütten. Die Schicksäler hinter der Person sind heftig. Und ich finde auch, dass da für die Quote ein bisschen zu sehr drauf rumgeritten wird.

Gleiches gilt für das Umstyling (hab das schon mit Louisa "diskutiert"). Das ist für mich viel zu weit entfernt von Natürlichkeit und Normalem. Die Haarfarben und die Lidschatten zu grell. Die Frisuren nicht immer gelungen. Irgendwie so maskenhaft. Nicht meins! Bekommen die Damen das später privat noch so hin (also FALLS sie so rumlaufen möchten)? Und wie sehen sie im normalen Alltagsleben aus?

Gut finde ich, dass gezeigt wird, was mittels plastischer Chirurgie möglich ist. Und auch, dass sie das Ergebnis am Tag danach zeigen. So kann man sich das selbst ein wenig besser vorstellen.

Auch gut, dass die Chirurgen sich und ihre Arbeit präsentieren können (und natürlich die Zahnärzte - wobei ich mich wirklich wundere, womit manche Menschen viele Jahre rumlaufen. Das muss doch richtig weh tun!).

Meiner Meinung nach ist Dr. Walgenbach sehr gut "rübergekommen".

Wichtig auch, dass immer und immer wieder erwähnt wird, dass eine solche Operation weder ein Spaziergang noch ein Friseurbesuch ist. Dass es Risiken gibt, die man mit überdenken sollte. Auch dass nicht nur die heile Welt, sondern auch die Komplikationen gezeigt werden... Gut so.

Soviel zu "Extrem schön".


Und weiter geht es im Text mit der Beantwortung der Fragen...

Ist es vorteilhaft, wenn ich die Zeit vor der OP nutze, um meine Haut auf den Eingriff vorzubereiten? Z.B. indem ich die Durchblutung durch Wechselduschen oder Bürstenmassagen anrege? Gibt es noch andere sinnvolle Maßnahmen? 

Dr. Walgenbach: 
Es gibt sicher keine wissenschaftlichen Studien darüber, ob diese Maßnahmen wirklich zur Vorbereitung einer Operation von Nutzen sind. Mit gesunden Menschenverstand betrachtet, machen diese Maßnahmen allerdings Sinn. 

Wenn die Durchblutung der Haut durch spezielle Maßnahmen wie zum Beispiel Bürstenmassagen oder Wechselduschen angeregt werden kann, dann ist dies sicherlich für eine geplante Operation hilfreich und nützlich. 


Ist es in Ordnung, wenn man im Vorfeld zur OP noch ordentlich abnimmt oder ist das eher kontraproduktiv?

Dr. Walgenbach: 
Man kann im Vorfeld einer Operation sicherlich sinnvoll abnehmen. 

(Radikale) Diäten sollten allerdings vier Wochen vor einem geplanten Eingriff beendet sein, um den Stoffwechsel zur Operation in eine ausgeglichene Situation zu bringen. 


Macht die Einnahme von Präparaten wie Wobenzym, Traumeel, Zink, Vitamin C o.ä. (da schwören viele drauf!) Sinn? Und wenn ja, wann sollte ich anfangen sie einzunehmen? Und wie lange danach? 

Dr. Walgenbach: 
Die Einnahme dieser Präparate macht, wie mir viele Patientinnen und Patienten bestätigen, absolut Sinn. Auch wenn es keine wissenschaftlich fundierten Studien über den Nutzen dieser Präparate nach Operationen gibt, so scheinen doch die Erfahrungen, die Patientinnen und Patienten nach Operationen mit solchen Präparaten machen, für die Einnahme dieser (homöopathischen) Medikamente zu sprechen. 

Es macht wahrscheinlich Sinn, diese Präparate ca. 2-4 Wochen nach der Operation einzunehmen.


Und anders herum gefragt… Ich weiß, dass man z.B. die Einnahme von ASS (Aspirin und Kollegen) einige Tage/Wochen vor dem Eingriff unterlassen sollte. Betrifft das noch weitere Medikamente oder sogar Nahrungsergänzungsmittel wie Vit D oder E? 

Dr. Walgenbach: 
Es ist absolut richtig, dass auf die Einnahme von Aspirin oder ähnlichen Präparaten ca. zwei Wochen vor der geplanten Operation verzichtet werden sollte. 

Diese Präparate führen zu einer Verdünnung und Hemmung der Gerinnung, was zu Problemen während oder nach dem Eingriff führen könnte (erhöhte Blutungsneigung). So kann auch Vitamin E in höheren Dosierungen zu Gerinnungsstörungen führen. Dies gilt auch für knoblauchhaltige Präparate. In verschiedenen Nahrungsmittel oder Zutaten, insbesondere bei asiatischem Essen, können ebenfalls gerinnungshemmende Substanzen vorkommen. 

Dies sollte ebenfalls vor geplanten Operation bedacht werden. 


Mitleserfrage: Bei einer Oberarmstraffung entstehen schon sehr lange Narben. Verblassen die so, dass es erträglich ist? Ist der Unterschied nach der OP diese langen Narben wert? 

Dr. Walgenbach: 
Der Preis einer jeglichen Straffungsoperation sind Narben. 

Dies gilt auch für eine Oberarmstraffung (klick drauf für Infos zur Oberarmstraffung!).  Allerdings sind diese Narben im Alltag grundsätzlich selten sichtbar. Die Narbe führt in der Regel von der Achselhöhle bis zum Ellenbogen auf der Innenseite des Oberarms. 

Selten sehen wir Verdickungen der Narben oder anhaltende Rötung. In aller Regel verblassen Narben im Verlauf der Monate nach der Operation. Dieser Prozess kann allerdings sehr lange dauern manchmal ein bis anderthalb Jahre benötigen.. 

Um die Narbenbildung günstig zu beeinflussen, empfiehlt es sich, Narbensalben anzuwenden und eine Narbenmassage durchzuführen. Dies kann einer überschüssigen Narbenbildung oder einer lang anhaltenden Rötung vorbeugen. 

Der Effekt nach einer Oberarmstraffung ist meistens sehr überzeugend. Daher empfinden die meisten Patienten die entstehende Narbe als wenig störend im Vergleich zu dem sehr guten und positiven Effekt der Oberarmstraffung. 


Morgen geht es weiter!!

DANKE, DOC!
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Fatsmoker2ironman

Manchmal begegnet man ganz besonderen Menschen.

Im wahren Leben und auch im Netz.

So war das mit fatsmoker2ironman. Ich glaube wir "begegneten" uns auf dem Blog von Jenke, als dieser gerade sein "Zunehm/Abnehmprojekt" im Gang hatte.

Vor einem Jahr begann er ein äußerst ehrgeiziges Projekt (kann man sich beim Namen schon ein wenig denken) und als ich das erste Mal davon las, riss ich die Augen weit auf und schlockerte mit dem Kopf. Sehr gefährlich, denn wer weiß, wenn Augen so weit aufgerissen sind und Kopf wild schlockert, dann könnten die evtl. rauspoppen...??

Er beschrieb es in seinem Blog so:

"My name is Martin, I am male, 39 years old, 192 cm tall, weighed 320 lbs in August/September 2010 after I stopped chain-smoking (maybe I even weighed 360+ lbs – none knows for sure). 

Edit-Addendum: By now I know for sure that I weighed in excess of 170kg. Took me some time to do the math and counting from my last weigh-in. Due to that I can tell that I started this blog at about 175kg = 385lbs. I will become an ironman. This is my journey."

Er beschloss also mit einem ungefähren Gewicht von 175 kg für den Ironman zu trainieren, um ihn innerhalb von 2 Jahren zu bestehen.

Jaaahaaaa... ihr habt richtig gelesen...

IRONMAN!

Dieser Entschluss klang für mich in dem Moment ungefähr so, als wolle ein Elefant sich Flügel wachsen lassen und Kunstflüge am Himmel starten!

Und ehrlich?

Ich machte mir ein wenig Sorgen um seine Gesundheit, denn angetrieben von Wetten mit seinen Freunden, legte er los, dass der Boden um ihn zitterte und die Luft flirrte... Er ließ sich von nichts aus der Bahn bringen, investierte unfassbar viel Zeit in Sport und natürlich auch auf der Suche nach seiner Ernährung.

Ein Jahr ist vorbei und er hat nicht nur sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt, sportlich vieles auf die Beine gestellt und irrsinnige 63 kg abgenommen.



Lieber fatsmoker2ironman...

ALLES LIEBE ZUM FEIERTAG!

Ich ziehe den Hut vor deiner Leistung!

Und hier (drauf klicken) findet ihr seinen Blog.

Er schreibt zwar auf Englisch, aber auch über deutsche Kommis und Gratulationen würde er sich garantiert freuen!!!

Und weil ich es so schön fand, habe ich das Video, dass er heute über sich in seinem Blog eingestellt hat, gemopst. Hoffe, dass das okay ist...





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