Sonntag, 27. November 2011

Auf's Detail geschaut... Heute: Meine Taille

Irgendwie fühlte ich  mich seit der OP recht schlank um die Taille. Und ich erwische mich natürlich immer wieder dabei, die zu begrabbeln.

Da aber Gefühle nie so genau sind, wie das Maßband, habe ich selbiges gezückt.

UND WAR GEPLÄTTET!

Aber sowas von...

Und da dachte ich, dass ich doch mal ne Runde mit meinem Taillenverlauf seit August 2009 angeben könnte...

*lach*

Notiere an dieser Stelle aber nur die Monate mit Veränderung ein.

Aug 2009: 124 cm 
Sep 2009: 116 cm (minus 8 cm)
Nov 2009: 110 cm (minus 14 cm)
Dez 2009: 104 cm (minus 20 cm)
Jan 2010: 103 cm (minus 21 cm)
Feb 2010: 102 cm (minus 22 cm)
Apr 2010: 96 cm (minus 28 cm)
Jun 2011: 94 cm (minus 30 cm)
Nov 2011: 84 cm (minus 40 cm)


Kommentar 1:

VIERZIG ZENTIMETER. 
VIER-ZIG!!!
40!
VIER-NULL!

Ich dreh ab.


Man greife mal ein Maßband, lege es sich um und ERWEITERE das EIGENE Maß um VIERZIG Zentimeter. Dann könnt ihr euch ungefähr vorstellen, was das für ein riesiger Unterschied ist.


Kommentar 2:

Davon habe ich einiges der Bauchdeckenstraffung zu verdanken.

Durch die beiden Schwangerschaften und das Übergewicht sind meine Bauchmuskeln sehr weit auseinander gedehnt worden (Rektusdiastase) und wurde bei der OP schlicht und einfach in ihren ursprünglichen Zustand zurück gebracht.

Genial!

Vor allem bin ich ja nach wie vor nach der OP angeschwollen.
Wo wird das alles noch hinführen?


YES! (mit Beckerfaust)

*einszweiChachacha*



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Mein eigenes LCHF

In letzter Zeit wurde ich öfters gefragt, an welche "Spielregeln" ich mich in der Zeit streng gehalten habe, als ich abgenommen habe.

Und die lassen sich eigenlich recht einfach zusammenfassen.

Zu beachten ist, dass ich ganz sicher nicht täglich alle Regeln eingehalten habe, aber gerade in meiner besten Abnehmzeit war ich wirklich eisern. Und doch... man menschelt. Fakt ist aber, dass die Abnahme besonders reibungslos fluppte, wenn ich alle sechs Grundregeln berücksichtigt habe.

1. Kalorienzufuhr

Ich habe zugesehen, dass ich (bei einer Länge von 1,72 m) in etwa im Bereich von 1.600 - 1.800 Kalorien täglich gelegen habe. Bei starkem Sportkonsum eher die obere Grenze oder auch etwas mehr.

Die meisten LCHFler achten NICHT auf die Kalorien, sondern nur auf ihr eigenes Sättigungsgefühl. Bei mir funktionierte das aber nicht, weil ich mir das Sättigungsgefühl durch zahlreiche Essattacken im Wechsel mit harten, kalorien- und fettarmen Diäten über die Jahre zerstört hatte. Ich kann Unmengen essen. Und es gibt bessere und schlechtere Tage, das ist klar.

Wie dem auch sei... Ich braucht FÜR MICH eine Möglichkeit festzustellen, wann ich genug gegessen hatte. Und das Mittel der Wahl war FÜR MICH das Kalorien zählen. Zum einen, weil ich durch jahrzehntelange Praxis damit Erfahrung hatte und zum anderen, weil es sich über fddb.de kostenlos sehr gut eingeben und nachvollziehen lässt.


2. Täglich max. 20 g KH

Liege ich drüber, tut sich abnahmetechnisch nichts oder nur sehr wenig. Würde ich dann noch abnehmen wollen, müsste ich die Kalorien reduzieren.

Wie gesagt, gilt für mich, nicht für jeden.


3. Max. 10 g KH pro Mahlzeit

Funktionierte bei mir gut, weil ich eh nur zwei Mahlzeiten am Tag esse.

Esse ich mehr als 10 g KH pro Mahlzeit laufe ich Gefahr, danach schnell wieder Appetit zu bekommen, weil mein Blutzuckerspiegel Party feiert.

Auch hier... das ist BEI MIR so.


4. Skaldemanratio +- 1,2 PRO MAHLZEIT

Alles zum Skaldeman Ratio hier:

LCHF-Leben leichter gemacht


5. Lebensmittelauswahl

Ich habe darauf geachtet, dass ich Lebensmittel auswählte, die nicht mehr als 5 g KH pro 100 g haben. Das hilft, die Tagesration an KH niedrig zu halten.

Natürlich ist diese Regel z.B. bei Knoblauch zu vernachlässigen, weil man davon ja nicht 100g isst.


6. Alkohol verboten

So traurig mich das persönlich auch stimmen mag, da ich am Wochenende ein gutes Glas Wein schätze, aber Alkohol verhindert die Abnahme zuverlässig.

Und das, obwohl ich eh außer Wein und Sekt keinen Alkohol mag. Alles andere ist sowieso komplett "out of space".

Es ist etwas täuschend, dass die KH-Angaben für trockenen Wein und Sekt wirklich niedrig liegen, denn der Alkohol verhält sich im Körper leider nicht ketosefreundlich.

Plus dass jeglicher Alkoholkonsum stets bei mir dafür sorgt, dass ich im Anschluss eine Kühlschrankinspektion durchführe und gezielt Lebensmittel eliminiere. Da können die noch so sehr LCHF sein, aber ein Zuviel ist und bleibt ein Zuviel... *soifz*



Soviel dazu.

Schönen 1. Advent!


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