Montag, 31. Dezember 2012

2012... 2013

Das war ein sehr buntes, spannendes und aufregendes Jahr für mich. Als ich versucht habe, 2012 Revue passieren zu lassen, fiel mir überhaupt erst auf, wie viel eigentlich passiert ist. Schon heftig.

Und ja, es war ein sehr schönes Jahr, dass ich jetzt hinter mir lasse:

In der Familie ist alles so, wie es sein soll. Mal pubertiert es, mal nerve ich oder der Mann... Völlig normal und (meistens) entspannt. 

Ich durfte viele Menschen entdecken, einige davon habe ich sogar persönlich treffen dürfen und einigen Begegnungen und Wiedersehen schaue ich in 2013 gespannt entgegen. Es gab spannende Mails, nette Telefonate und so manche Post hat mich zu Tränen gerührt oder wirklich zum Lachen gebracht.

(Übrigens möchte ich mich an der Stelle noch eben aufregen: Es scheint, dass einige Weihnachtspost von mir nicht angekommen ist... Oder aber viel zu spät. Und das obwohl ich sie Mittwoch VOR Weihnachten abgeschickt habe. Das macht mich sehr traurig. :(  Es wäre sehr schön,, wenn sie noch auftaucht. Menno! )

Der Austausch mit euch war toll. Wir hatten einige Themen, die sich durch eure Kommentare weiter, weiter und weiter entwickelt haben, findet ihr nicht? Die Zuckersucht, die Rückfallgefahr, Mobbing, aber auch wenn es um Benzinpreise ging oder eBook-Reader... Ihr bringt euch klasse ein und ich kann viel von euch lernen und mitnehmen. Danke!

Das Gewicht konnte ich halten, bzw tatsächlich noch einmal mindern, auch wenn ich mir immer noch ein wenig die beleidigte Seele kraule, die eben doch SiEn8kauhsdfB! verloren hat.

Meine OP-Serie ist im März abgeschlossen worden und ich stehe nach wie vor hinter jedem Eingriff. Tatsächlich ist mein "neuer Körper" für mich derartig normal geworden, dass ich sogar vergessen habe, Updates zu schreiben. Werde ich nachholen.

Sportliche Rückschau: 2012 übernahm ich Kurs 2 und 3 und es macht mir nach wie vor viel Spaß. Falsch: Ich liebe es. Kurs 4 wurde mir angeboten, aber das übersteigt momentan meine zeitlichen Kapazitäten. Schade eigentlich. Allerdings war ich ein wenig lauffaul, da schreibe ich mir deutliche Verbesserung für 2013 auf die Fahne.

Spannend war eindeutig der Bericht im Focus im Juni. Das hat mir vorher doch einige schlaflose Nächte beschert. 

Und jetzt naht der Millionenklick. Auch aufregend, oder? In der zweiten Januarhälfte kann ich endlich die Gewinnspiele auslosen und mit euch darauf anstoßen.

Lektionen in Demut... Ja, die gab es auch. Ich habe die Tage gelernt, dass ich immer mit einem offenen Auge durch meine Ernährungswelt gehen muss. Klar entspannter als früher, aber wachsam. Oder wie Oona sagt: achtsam.
 


2013 kommt.

Mein Bauchgefühl ist eine Mischung aus Vorfreude, Schiss, Neugierde. Bis hierher stehen für meinen Geschmack hinter der 2013 noch viel zu viele Fragezeichen. Ich mag es lieber, wenn ich weiß, was auf mich zukommt, wenn ich besser planen kann, aber es ist nun einmal so.

Fest steht, dass 2013 voraussichtlich mehr in meinem Leben umwerfen wird, als die letzten Jahre zusammen. Darum auch von hier keine Vorsätze, ich bin froh, wenn ich das nächste Jahr gut hinbekomme, zusätzlichen Druck mag ich nicht aufbauen. Ich nehme allerhöchstens ein paar Anregungen für mich ins nächste Jahr mit.

Noch kann ich nicht viel dazu sagen, aber glaubt mir, ihr müsst da durch mit mir, ob ihr wollt oder nicht.

:D



Das war es für 2012.

Kommt gut rüber und passt auf euch auf.
Für das kommende Jahr wünsche ich euch Glück, Mut und Schattensprünge, Gesundheit, Freude, Liebe, schöne Momente, alles was man so braucht. Ich umarme euch.

Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam noch einiges zu erleben haben.

2013 - wir kommen!
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Sonntag, 30. Dezember 2012

Krönchen richten

Es mag sein, dass es manchen ein wenig albern vorkommt, wenn sie lesen, dass ich mich über ein wenig Erbsensuppe so aufgeregt habe.

Aber es war ja gar nicht die Erbsensuppe an sich, es war die Tatsache, dass ich etwas in Seele und Bauch gespürt habe, was ich seit langem "ad acta" vermutet hatte. Es ist dieses dunkle Gefühl, dass ich oft hatte, wenn ich eine Diät machte und litt, um sie durchzuhalten.

Hattet ihr das als Kind mal, dass ihr ununununbedingt etwas haben wolltet? Ganz unbedingt? Man war vielleicht in einem Geschäft und da war das schönste aller Kuscheltiere? Es konnste miniklein sein und eigentlich gar nicht teuer, aber du konntest es dir selbst nicht kaufen und der Erwachsene fand, dass das jetzt absolut unnötig sei? So ein Gefühl, als ob man ohne DIESES Kuscheltier eigentlich gar nicht weiterleben könnte? Und doch war klar, dass man chancenlos war?

Diese Verzweiflung?

Da ich schon damals nicht die Sorte Kind war, die sich auf den Boden schmeißen und kreischen, wenn sie nicht das bekommen, was sie haben wollen, "blutete" ich mehr nach "innen". Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht genauso aufgewühlt war, wie die, die es rausließen.

Ich bin in solchen Situationen wie gelähmt. Es wäre vermutlich besser, zu toben und es rauszulassen, denn diese negative Energie sitzt sonst richtig fest.

Was ich auf die Situation gestern rückblickend gut fand, war, dass ich es geschafft habe, den "Stressor" wegzunehmen. Aufstehen, wegpacken, die Situation (Küche) verlassen und abzulenken.

So wie meine Mutter damals, die dann vielleicht sagte "Komm, wir gehen noch eine Runde auf den Spielplatz!". Und dann war alles gut und vergessen.

Krone sitzt wieder gerade, aber hat noch einen stumpfen Glanz. Vielleicht sollte ich sie die Tage mal polieren.

Als ich heute Morgen aufwachte (und ich habe schon wieder richtig lange geschlafen - Yes!), war mein erster Gedanke:

Omelett mit Käse und einem Hauch von Zwiebel und Tomate

Sehr beruhigend und angenehm.
Schlaftrunken stand ich in der Küche und bereitete es mir zu.

Als es endlich fertig war (ich lasse es immer ganz langsam stocken), hatte ich keinen Bedarf mehr danach. Ich bin zufrieden. Und wenn der Hunger dann doch noch kommt, hab ich es hier... mein Essen.

Danke!


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Samstag, 29. Dezember 2012

Die Sudda auf der Erbse

Ganz selten, alle Jubeljahre quasi, wünscht sich die Familie Erbsensuppe.
Dazu muss aber draußen wirklich usseliges Wetter sein.
So wie jetzt.

Und meine Erbsensuppe ist natürlich kein Büchsenprodukt.
Nö, echte, stundenlange Handarbeit.
Keine fertige Brühe, nichts.

Da saß ich und sah zu, wie sie die Suppe genossen.

Erbsensuppe.

Wie gern hab ich die immer gegessen!

Auch Linsensuppe...
Mensch.

Mir lief der Sabber im Mund zusammen und ich merkte, wie ich richtig nervös wurde.

Ich hätte die Küche einfach verlassen können. Das wäre zwar nicht sonderlich höflich, aber besser als...

"Ach komm, ich brauche nicht mehr so drauf zu achten. Ein bisschen Erbsensuppe wird nicht schaden. Vor allem, wenn ich eine dicke Wurst reinschneide und nur ein kleines Dessertschüsselchen voll nehme."


 ... zu denken und den Plan in die Tat umzusetzen!

Es war lecker und satt war ich, weil ich vorher MEIN Essen hatte. Sehr leckeres "MEIN Essen":

Und jetzt?

Jetzt sitze ich hier und könnte meinen Kopf in den Topf stecken, so gierig bin ich danach.
Ich ertappe mich dabei, wie ich innerlich richtig jammere.

Also habe ich schnell den Rest eingefroren, den Topf in die Spülmaschine gestopft, alles was daran erinnert weggeräumt und sogar gelüftet.

So ein Dreck.
Das ist doch nicht normal, he!

Bin ich froh, dass ich hier meinem Kummer darüber freien Lauf lassen kann. Das musste jetzt mal raus. Auch wenn es mir ein wenig peinlich ist. Ich glaub, ich geh jetzt mal in die Wanne und versuche wieder die Nerven runterzufahren.

Dass mich das nach so langer Zeit so packt, das hätte ich nicht gedacht.
Befürchtet schon, aber wirklich geglaubt nicht.

Eure traurige
Sudda



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Donnerstag, 27. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenk!!!

Habt ihr mich vermisst?
Ich war dann mal spontan in Köln.

"Nurmalgucken", ihr wisst schon.
Allerdings ist das - wie so oft - mit "Nurmalfinden" verbunden, aber dazu ein anderes Mal.

Jetzt erzähl ich erst einmal von DEM Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr.

Vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass ich im Herbst an einem Gewinnspiel teilnahm, bei dem man etwas Sportliches gewinnen konnte.

Ich hatte davon vorher schon einiges gehört, aber ab dem Moment war ich angefixt.
Da man das gute Stück damals noch nicht normal in Deutschland kaufen konnte, war ich very amused, als die gute Chillie, die sich nach London begab, sich bereit erklärte, es dort für mich zu kaufen.

DAS NIKE+ FUELBAND!

In der Version "white ice" (li-mi-ted-e-di-ti-on!!!)
Also quasi frostglasähnlichdurchsichtig, mit vollem Blick auf die Technik.




Ist das nicht chic?

Ihr fragt euch, was das Dingen kann?

Es ist ein Fitnessarmband, dass die Aktivität desjenigen aufzeichnet, der es trägt. Es kann Dauer der Aktivität, Schritte und verbrauchte Kalorien erfassen.

Du kannst das Band vorher mit deiner persönlichen Zielsetzung über den PC füttern und dann zeigen dir blinkende LEDs (von rot über gelb nach grün), wie nah du deinem Ziel gekommen bist und ob du dein Ziel am Ende erreicht hast. Außerdem kannst du das ganze noch am Rechner (oder auf dem I-phone) auswerten, dann kannst du dir deine Aktivität im Detail ansehen.

Ich hab zwar schon die Forerunner von Garmin, aber die funktioniert eben nur draußen. Vom Fuelband erhoffe ich mir, dass es auch meine Kursaktivitäten mit aufzeichnet. Jedenfalls die mit heftigeren Bewegungen. Und Schickimicki finde ich es on top.

Problem:

Ej, jetzt habe ich mal Zeit, richtig abzulümmeln und nun mahnt das Gerät durch Anzeige von fortwährend wenig roten Punkten, zur Bewegung. 

Ich hab auf Igno geschaltet und es erst einmal beiseite gelegt.
Alles zu seiner Zeit.
Jetzt ist Ruhe.

Aber rattenscharf finde ich es auf jeden Fall!
:D

Hier noch Infofilmchen:

Fuelband ICE (so sieht meins aus)

Infofilm darüber generell




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Montag, 24. Dezember 2012

Bevor es zu besinnlich wird...


... um Blogs zu lesen, möchte ich euch allen ein wundervolles, entspanntes, leckeres, glückliches Weihnachtsfest wünschen. Auch wenn ihr Weihnachten nicht feiert, drück ich euch ganz dolle.

Lasst es euch gut gehen und bleibt wie ihr seid, nämlich einzig, nicht unbedingt artig!




Von Herzen hoffe ich, dass ich alle, die Leser sind und/oder jemals kommentiert haben, im nun folgenden dabei habe. Manche sind doppelt und dreifach (oder noch öfter in Einzelfällen) mit verschiedenen Identitäten vertreten, aber ihr wisst ja, lieb Ding hat viele Namen... Und lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Sollte ich jemanden vergessen haben, was absolut keine Absicht ist, tut es mir leid. Gerne in den Kommentaren piepsen, ich trage sofort nach und schäme mich eine Runde.

Sollte ich ab und an alphabetisch versagt haben, so sei es mir ob der Menge bitte verziehen.

Meine Grüße gehen an...

.. die stillen Leser, die mich begleiten ohne zu kommentieren und irgendwo eingetragen zu sein sowie diejenigen, die ich eventuell übersehen habe...

sowie an...



…15Pfoten, 107, a., Aaliyah, Aaron Z, Abalone, Acaillean01, Addy_Positiv, Adriana, Adriana R-P, Agnes Sch, Ailis, Aina, Alerya, Alexa, Alexander, Alexandra, Alexandra-Antonia, Alexandra D, Alexandra H, Alexandra Sp, Alison, allesinbutter, Alltagskampf, Ally, Andrea, Andrea B, andrea.sch****, Andrew, Androida goes LCHF, Androidas Futterkiste, Anette, a.nettes, Angela Duderstadt, Angelika K, Angelina, Angelina Pe, angi, angstfrei-leben, anika.luep*****, Anilea, anja, anja+, anja s, Anja T, Anka, Anke, Anke E, Anke N-Sch, Anke T, AnLi, Anna, Anna Lena, AnnaP, Anne, Anne A., Anne v.-G., Andy lavitadream, Annelie, Anneluise, Anne-Marie S, Annkathrin Gr***, Anny-Libelle, Anonym (stellvertretend für ganz viele „anonyms“), Anonym aus Norddeutschland, Antonia, Ari Himmel, art-wear, Astronella, Augenweiden, Auryn, Aya, b., BA, babsy, Babsy’s Scraps, Bär-Bellinda, Balla, Balla‘sreich, Bara, Basimahh, Basteltante, battledwarf, Bauchwechsel, Bea, Bea W., Beate, Beate N, Becca, Becki, Becky, Bella, berlinprimalgirl, Bernadette, Bete, Betti, Bettina H, Bettina N, Bianca, Bianca aus Appellund, Bianca K., Bibi, Bibiane, Bikergirl/Bikey, Biofee, bine, Birgit, Birgit G, Blondy, Blossom, Blumenkinder Jahreszeitentisch, bluna, BrightLy, Brigitte, Brigitte Ist Weg, Britta, Britta P, Britta W, Brooke, Brownie, Brünhild v. Island, BrummelBrot, buttercup, b.tina, By Fu, by Moma, C., C. aus M. i. d. E., CaloRee, Cardiogirl, carlos02, Caro, *Caro*, catchy.tune, CatStronglove, CatTheSlim, Cavienne, Ceridwen, Cher-rycake, CherryLee, CherryPie, Chillie, Chivas, chunky M., Chris, Christa, Christi-an, Christiane, Christiane Brigitte, Christina, Christina D, Christina H, Christine N, Cissi, Claudi, Claudia, Claudia R, Coco, coffee, Conny, Conny K, Connys-Strickstube, Coralita, Constanze G, Cornelia Sch, cubu, Curleyhel, Dajana, damn_dramaqueen, damn_good_journal, Dane0812, Dangerine, Dani, Da-niela, Daniela A, Daniele, Dany, darkhoney, das anonym, Da Sing, das Lischen, Dat Kristinsche, Denise L, Der Dicke, „der Hase“, der ganz normale Wahnsinn und Ladylike, Deutschlands-Ex-Moppel, Dezembermond, Diaboli, diamond81xlw, Diana, Diana W-B, Diandra, die Andi, dieblondy, Die Chaotin, dieDora, die Engelflüsterin, Die Frittenfacharbeiterin, die Frittenfachverkäuferin, die Frittenklöpplerin, Die KH-Verarbeiterin, die kleine Hexe, Die Kichererbse, dieMia, die Micha, die Plötzies, dieregenkatze, dieschröder2007, die.waschküche, dini, Dirk, Divinity, Djamilatou, Djiella, Dörte P, Dominika, Doris, dorismuehl****, Doris N, Doris T, Dorthe, Dot, duccio, Dupsi, DustlandFairytale, DVBT, ebisch, Edgarda P, eine Fänin, eine fleißige Leserin, eine stille Mitleserin, E., EiNToPFLARvE, Elena P, Elisabeth, Elke, Ellen – LCHF och mycket annat, Elly G, Em, Emma, Emma d. L., Enana, Engelchen Fiona, Enigma, enjoy, Ennie, ente Wurzel aus Kuh, Erbsenzäh-lereien, Erdbeermüsli, ersatzheldin, ESMI, Eusebia Blumenstengel, Eva, EvaP, eva.zau***, *Evelyn*, evelyn-schm***, Evonlaar, Fabienne M, Fam P W, Farrah A, fatsmoker2ironman, fein-handgemacht, Felix, Feuerschlange, Finchen, firesnake, Flaim, Fleischkatze, Fleuraali, Flohmarkt-Kati, Fräulein Fabelhaft, Fräulein Spiegelbild, FRaGIe SoUL, Franziska, Franziska aus Solothurn, Frau B., Frau B. Scheuert, Frau Gräde, Frau Judith, Frau N, Frau Nähfreundins Tagebuch, Frau Sumpfdackel, Frau Yubaba, Freya Sigridsdottir, Frieda, frierefritz, fritzie, Frollein Peet, Funny, Funkelglas, Gabi, Gabi K., Gabi Sch, Gaby, Gaby H, Gaby K, Gaby W, ganga, Gazellenpfad, Geckobabe, gegenwaertiges, geht doch, Gela, Geli, Gesche, Gina, Gisela, Gisela Bi, Gitte, Goldfoilangel, Goldmaedchen, Gloria, GRÄNNI SEW, Granny, GRAS.GRUEN, gretel, Grippen, GsbMey, H, H24, Habibi, Haferkeks, Hannah, hayfish, H(eike), Heike, Heike L, Heikes LCHFBlog, heike.wil****, Heinrich (mein lieber Heinrich!), Helena, HelenaHH, Helena M, Helga, Helga G, Helma, Herbert, Hexe, Hippona, hoffishexe, Holy Hortensie, Huppicke, ich, Ich will….., Ida, Ida A, Ida Positas, Ida Sch, Ilknur, Ilonka, Ilse, Ilse H, Ina, Ines, Ines G, Inez, Ingrid, ingrid waldviertelleben, Inka v.-d.-Warth, Inken, Irene W, Irina, Iris, Iris A, Iris J, Iris L, Iris R, Irmi, IronSonne, Isabell, Isibella, Ismiwurszt, Isolde, i-tüpferl & Sahnehäubchen, 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Sonntag, 23. Dezember 2012

Klitzikleiner Weihnachtswunsch

Darf ich mir etwas von euch wünschen?
Ein Minisuddaweihnachtswunsch?
Von denen, die sich hier im Blog und mit meinem Weg ein wenig auskennen?
Aber vielleicht auch von den "Neuen", die gerade durch den Blog unterwegs sind?

Es wäre superlieb und eine wirkliche Hilfe für mich, wenn ihr mir mal schreiben könntet, welche Texte ihr aus dem Blog besonders schön, wichtig, interessant, lustig oder hilfreich findet/fandet. 

Ich habe natürlich selbst gewisse Lieblingstexte, aber das ist ja höchst subjektiv!
Daher frage ich euch. Könnt gerne auch anonym antworten, wenn euch das zu persönlich ist.

Danke!



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Sonntag, 16. Dezember 2012

Frau Yubaba denkt weiter

Erinnert ihr euch noch an den Post über Lizzy (klickediklick!) ?

Ich auf jeden Fall, denn mich hat das Ganze richtig aufgewühlt. Denke immer noch darüber nach, was solche Erlebnisse mit MEINER Seele angestellt hätten, hätte ich ähnliches erlebt. Ich weiß es nicht. Aber es schneidet und brennt sicher.

Hätte ich heute so viel Selbstbewusstsein, wenn ich hie und da das billige Opfer für das schnelle Vergnügen anderer geworden wäre? Kleiner Lacher für die da, große Wunde für mich?

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich nicht so offen auf andere/Fremde zugehen könnte, wenn mir sowas widerfahren wäre. Geht man da nicht nur abgebremst in Halbdeckung auf andere zu? Oder vielleicht sogar lieber gar nicht? Immer Angst haben? Schlechtes befürchten?

Egal, ob dick oder dünn oder groß oder klein oder was auch immer - eben alles was von der Norm abweicht - scheint "zum Abschuss" freigegeben.

Und was, wenn das nicht nur einmal passiert, kein Einzelfall ist? Wenn man immer und immer wieder Opfer ist, schlimmstenfalls von klein auf?

Mich hat es sehrsehrsehr getroffen in den Kommentaren über den Post zu Lizzy zu lesen, dass es sogar schon im Kindergartenalter losgehen kann. Als Minifuzzi. Mensch, da weint mein Herz. Überlegt mal - so ein klitzikleines Zwerglein. 

Das prägt nachhaltig, jede Wette. Und wie wären diese Menschen heute, wenn es damals nicht so gewesen wäre? Mir kann keiner sagen, dass das nicht volle Ische prägt.

Und genauso wie ich weiter und weiter grübele, scheint es Frau Yubaba - tolle Frau! - ergangen zu sein.

Aber lest selbst hier (klick!).

Je mehr Beispiele sich finden, umso wünschte ich, man könnte etwas tun. Ein Zeichen setzen. Wie? Keine Ahnung. Aber ich wüsste es gerne.

Ehrlich? Mich wundert es kein Stück, dass alle nur "der Norm entsprechend" oder besser aussehen wollen. Nicht auffallen, bloß nicht. Freiwild für Wunderheiler und Wunderdiäten. Nur schnell raus aus diesem Albtraum und wenn es Gesundheit und viel Geld kostet.

Scheiß da.



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Wenn die Zuckersucht Weihnachten feiert

Gut, natürlich gebe ich zu, dass die Weihnachtszeit essenstechnisch eine echte Herausforderung darstellt. Schon im "Normalzustand" wird man überall mit Leckerchen konfrontiert... Geschäfte, Tankstellen, wenn man zu Besuch irgendwo ist, in der Werbung, alles voll.

Aber zur Weihnachtszeit quillt das Ganze sozusagen über.

Nicht einfach da zu widerstehen.
Gerade als Ex-KH-Süß-Suchti.

Sogar auf Facebook sieht man an allen Ecken und Enden sogenannten "Foodporn", Bilder der neuesten Kekskreationen und wenn man postet, dass man es endlich geschafft hat, die üblichen 5 kg Weihnachtsbäckerei herzustellen, wird man gefeiert wie ein Held.

Unterm Strich bekomme ich das Gefühl, dass die Weihnachtszeit ein riesiges Gelage geworden ist oder war das vielleicht immer schon so und mir ist es nie bewusst gewesen?

Hat mal irgendwer überschlagen, wie viel Süß der Durchschnittsbundesbürger in dieser Zeit - die ja perverser Weise schon gegen September in den Geschäften eingeläutet wird - konsumiert?

Und ich glaube tatsächlich, dass die Durchschnittsdosis für die Kinder, diese klitzekleinen Menschen, noch höher ist. Nikolaus, Adventskalender, Weihnachtsteller, Feier des Sportvereins mit der obligatorischen Süßtüte (bekamen wir jedenfalls schon damals immer), Adventskaffee bei Tante Trude und schnell noch ein Täfelchen ins Fäustchen gedrückt, weil es doch gerade gemütlich ist und man das so macht...

Meine Proteste wurden früher mit "Ach lass das Kind doch!" niedergeschmettert.

Zuckeroverload.

Jetzt steht man da als Ex-Zucker-KH-Suchti und versucht durch die Zeit zu kommen. Das ist nicht einfach, das glaube ich. Besonders intensive Erfahrung für diejenigen, die eh sehr anfällig für süß sind, in der Weihnachtszeit bislang generell gerne alle Fünfe haben gerade sein lassen oder eben erst damit angefangen haben, sich in Verzicht zu üben.

Was tun?

Es gibt vier praktizierte Ansatzmöglichkeiten:

1. Absoluter Verzicht - kategorisches Nein

Das verlangt zunächst viel Kraft, aber vielleicht ist es unter dem Strich der einfachste Weg, besonders wenn man noch in den Anfängen steckt, sehr empfindlich ist und eine große Abnahme vor einem liegt.

Weihnachten ist früher oder später vorbei, das ist sicher. Wenn man nämlich einmal nachgibt, könnten Dämme brechen.

Andererseits... wenn ich mich so unter Druck setze und mich im absoluten Nein übe, staut es sich auch enorm und manche knicken irgendwann unter der Last ein.


2. Weihnachten ist Weihnachten

Dann gibt es diejenigen, die in der Weihnachtszeit alles über Bord werfen und kopfüber in Weihnachten und alle Verführungen eintauchen. Frei nach dem Motto: "Weihnachten ist Weihnachten. Ich mache ab Neujahr weiter. Knallhart"

Heikel aus meiner Sicht.
Funktioniert nicht so irre gut.

Denn ich kenne mehr als eine(n), der im Januar eben keinen Griff mehr drum bekommen hat. Gut, vielleicht haben sie auch vergessen das Jahr dazu zu sagen, vielleicht meinten sie gar nicht den direkt folgenden Januar? Böse, Sudda, böse!


3. Bewusstes "daneben hauen"

Dann kenne ich einige, die bewusst daneben hauen. Wenn sie irgendwo sind und es gibt DAS Besondere, dann essen sie ein wenig davon. Also wenn beispielsweise handgehobeltes Rotkraut von Omma auf dem Tisch rumlungert oder Tante Trude stundenlang DIE Plätzchen der Kindheit geklöppelt hat.

Sie essen eine minikleine Menge davon und danach ist es wieder gut. In der Originalversion mit echtem Zucker. Und dadurch ist ihnen die Gefahr bewusst. Es ist und bleibt die Originaldroge.


4. Nachbauten  in rauen Mengen

Zuletzt diejenigen, die sich in großen Mengen Kuchen und Kekse u.ä. mit Süßstoffen und Nussmehlen nachbauen.

Achtung:
Ganz große Gefahr.

Denn wenn ich, im Glauben, dass diese Nachbauten okay sind, ganze Wagenladungen davon backe, mich einem Rezept nach dem anderen hingebe und schüsselweise davon auf dem Tisch stehen habe, dann greife ich auch reichlich zu, oder?

Schmeckt auch recht okay und "man darf ja"...

Was mir da fehlt ist das Bewusstsein, dass es eben nicht LCHF ist. Es ist und bleibt eine Ausnahme, denn per Definition, die ich beispielsweise auf der Startseite www.lchf.de finde (unter LCHF- Was ist das?), sind Nussmehle, Schokolade mit mehr als 70% usw nur in Maßen okay - nicht in Massen. Kleine Buchstaben, große Wirkung.

Unten drunter findet sich der Hinweis:

Während geplanter Gewichtsreduktion sollte man auf die oben genannten Lebensmittel verzichten. Wenn man sein Idealgewicht erreicht hat, kann man diese jedoch in kleineren Mengen genießen und selbst testen inwieweit man davon essen kann, ohne daß sie sich negativ auf die Gesundheit oder das Gewicht auswirken. (Quelle: http://lchf.de/praxis-nur-in-masen-geniesen/)

Darüber hinaus sind Süßstoffe auch nicht gerade als natürliche Lebensmittel zu bezeichnen.

Gut, wenn einem bewusst ist, dass es Ausnahmen sind und man davon nur ab und an etwas isst... Aber man sollte es sich wirklich immer wieder vor Augen führen.

Kurz gesagt: Die Menge macht das Gift. 


Hmm..

Was also tun, wenn man nicht absolute Abstinenz üben kann oder will?

Mach ich ja auch nicht. Dazu trinke ich zu gerne Wein, aber ich bin ja auch mit meiner Figur und meinem Gewicht zur Zeit zufrieden und es ist ein Unterschied, ob ich abnehmen möchte oder nicht. Wenn ich abnehmen möchte, muss ich viel härter durchgreifen, sonst wird das nichts, was man prima an mir sehen kann.

Ich denke, man sollte sich in dem Fall für Version 3 entscheiden.

Bewusst daneben hauen und sich die eventuellen Konsequenzen knallhart vor Augen führen. Das geht auch mit den Nachbauten hervorragend, WENN man sich dessen bewusst ist, dass es sich bei den Nachbauten eben nicht um einen Freifahrtschein handelt, sich nicht in der falschen Sicherheit wiegt, dass es okay ist.

So lange man eine kleine Menge direkt am Anschluss an ein echtes LCHF-Essen hat, kann es funktionieren. Aber ich sollte in dem Fall sensibel reagieren und nachspüren, ob ich wirklich damit umgehen kann. Und wenn schon, dann sollte es etwas Besonderes sein, nicht HinzKunzSchmitzKatzeegalwas.

Das können dann u.U. auch die LowCarb-Versionen von den Originalen sein. Aber sehr dosiert, nicht dosenweise. Denkt dran: Ausnahme!

Ich finde beispielsweise das, was Jasmin mit ihrem Soulfood Lowcarberia (klick!) macht, sehr hübsch. Persönlich probiert habe ich es noch nicht, aber es sieht unglaublich schön aus. Ich kenne einige, die dort schon bestellt haben und total zufrieden sind. Vielleicht gibt es noch ähnliche Onlineshops oder Cafés, das weiß ich nicht.

Davon dann mal eins oder zwei. Gut ist.
Von vorne herein nur eine sehr übersichtliche Menge her- oder bestellen, damit man gar nicht erst Gefahr läuft, zu viel oder zu oft davon zu essen.

Ich erwäge beispielsweise als Dessert an Heiligabend "Fondants au chocolat" zu machen, Sahne und Beeren dazu. So wie hier (klick!) und da würde ich dann auch den Zucker und das Mehl ersetzen.

Aber ob ich das selbst esse, weiß ich noch nicht, das entscheide ich dann. Und ich werde auch nur das einkaufen, was ich genau dafür brauche und den Rest gnadenlos wegwerfen oder verschenken. Will ich gar nicht im Haus haben.


Wie seht ihr das?
Wo findet ihr euch, wenn ihr euch die Punkte 1-4 anseht?











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Samstag, 15. Dezember 2012

Kannst du mir mal helfen?

Köln war relativ entspannt.
Jedenfalls in Anbetracht der Tatsache, dass Weihnachten wirklich naht.

Als ich im Buchladen rumlungerte, was ich immer wieder gerne mache, quasi stundenlang, bekam ich mit wie ein Kerl eine Frau ansprach:

"Entschuldigung. Kannst du mir mal helfen? Ich bin heute Abend bei einer Frau auf einen Geburtstag eingeladen. Und ich sag es mal so.. Sie steht total auf mich, aber ich nicht auf sie. Außerdem ist es so, dass ich eher der intellektuelle Typ bin und sie eher gar nicht..."

Verflucht, das klang spannend!
Ich rückte unauffällig näher, tat so als sei ich unfassbar interessiert an der Abteilung "Engelskarten", welche deutlich näher am Ort des Geschehens lag, denn meine Ohren sind altersbedingt nicht immer die besten.

"Und jetzt wäre ich froh, wenn du mir weiterhelfen könntest. Das Geschenk soll nämlich zu ihr passen, aber ihr absolut nicht das Gefühl geben, dass ich etwas von ihr will. Hast du eine Idee?"

Die Frau gab sich wirklich Mühe. Sie schlug das ein oder andere vor, meinte, dass Romane besser seien, da es da für jeden etwas gäbe und der intellektuelle Anspruch nicht immer so hoch sei.

"Du", setzte der Kerl fort, "scheinst mir sehr spontan zu sein. Kölnerin, oder?"

Die Frau bejahte.

"Habe ich mir doch gedacht. Kölnerinnen sind einfach spontan. Und da du spontan bist, möchte ich dich fragen, ob du nicht vielleicht Lust auf einen Kaffee mit mir hast." 

Was?
Cool.
Der hatte ja wohl Mut.

Aber die Frau wollte irgendwie nicht.
Gut, hätte ich auch nicht gewollt, denn der Typ war - sagen wir mal - alles andere als ein Augenschmaus.

Sie nuschelte was von "keine Zeit" und auch als der Kerl fragte, ob es denn dann vielleicht Morgen ginge, war sie um keine Ausrede verlegen. Gut, aber sie war höflich und wollte ihn wohl nicht vor den Kopf hauen.

Ich lächelte und zog weiter.
Der Kerl verabschiedete sich von der Frau und verschwand in den Tiefen des Buchladens.

Meine Runde durch die Regale war ausgedehnt. Ich komm wirklich vom Hölzchen aufs Stöckchen, wenn ich mal die Zeit und Muße habe. Ich liebe Bücher.

Und Kalender.
Und Notizbüchlein.

Meter für Meter kam ich voran.

Plötzlich vernahm ich hinter mir eine bekannte Stimme...

"Entschuldigung. Kannst du mir mal helfen? Ich bin heute Abend bei einer Frau auf einen Geburtstag eingeladen. Und ich sag es mal so.. Sie steht total auf mich, aber ich nicht auf sie. Außerdem ist es so, dass ich eher der intellektuelle Typ bin und sie eher gar nicht..."

Er baggerte an der nächsten.

Ich grinste wie ein Honigkuchenpferd und beobachtete die Szene amüsiert. Die gleichen Sätze, die muss er wirklich auswendig gelernt haben! Und wieder blitzte er ab.

Im weiteren Verlauf sprach er noch 4 Frauen an.

Unglaublich.
Wie desperat kann man eigentlich sein?

Andererseits...

EJ, MICH HATTER NICH GEFRAGT!
Muss ich jetzt beleidigt sein?

Aber wahrscheinlich war ich ihm zu jung.

:D


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Freitag, 14. Dezember 2012

Lizzy macht mich nachdenklich

Lizzy, ein weiterer, nagelneuer, aufgehender Stern am LCHF-Bloggerfirmament, hat auf ihrem Blog (klick!) einen Post geschrieben, der mich heute schon früh am Morgen ins Grübeln brachte.

Sie schrieb über ihr "früher" (klick!), eine Begebenheit, die sie wirklich verletzt hat.

Ich hab beim Lesen richtig mitgelitten, auch wenn ich "aus der Ferne" natürlich nicht in Ansätzen das gefühlt habe, was sie gefühlt hat.

Auch wenn Übergewichtige manchmal von dem berichten, was ihnen zustößt, stockt mir der Atem und ich bin extrem dankbar, dass ich so etwas nie erlebt habe. Das hätte mich fertig gemacht. Aber wie. Glasklar. Ich fand schon meine eigenen Gedanken, was die Menschen um mich herum denken KÖNNTEN, wenn sie mich sahen, ganz schrecklich. Wie wäre es dann wohl erst gewesen, wenn es nicht nur beim Denken geblieben wäre?

"Deutsche Panzer rollen wieder."
"Schau mal, die fette Sau."
"Mach den Stuhl bitte nicht kaputt."

Menschen können so geschmacklos sein. So brutal.
Warum? Was soll das?

Idioten. Das sind sie und nichts anderes.

Oder wie meine Freundin Sophiebalu so gerne sagt:

"Das Niveau sitzt unter dem Sofa und weint."

Wäre mir etwas zugestoßen wie Lizzy oder wäre ich derart beleidigt worden wie viele andere, es hätte meine Seele bröselig gemacht wie Salzstangen, die eine Saison in der Wüste vergessen worden wären. Das vergisst man doch nie wieder. Das brennt sich für ewig ein oder liege ich da falsch?

Das Dollste ist aber, dass Lizzy damals aus meiner Sicht nicht dick war!

Trotzdem krittelte man an ihrem Körper herum, wollte ihr "helfen" und gab "gute Ratschläge". Ich glaube, dass das tatsächlich ein typisches Beispiel für den Beginn einer unglückseligen Diätkarriere ist.

Kati hat tolle Kommentare zu Lizzys Post geschrieben. Sie hat absolut recht. Aber das könnt ihr selbst nachlesen.


LIZZY, KOPF HOCH, BRUST RAUS UND SCHULTERN RUNTER. 
DU BIST STARK, TOLL UND MUTIG.

Danke für diesen Grübelansatz.



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Mittwoch, 12. Dezember 2012

*schnaub*

*ArmeindieHüftenstemmMundverpitschundPATTPATTmitdemFußklopf*


Wer ist aktuell über den Suchbegriff

Diät für alte, dicke, unsportliche Frauen

auf diesen Blog gekommen?

Also echt. Ich  mach hier was mit...
Menno!

Aber trotzdem kann ich dir durchaus weiterhelfen.

:D













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Dienstag, 11. Dezember 2012

Ganz nah dran am echten Leben

Nachtrag zu den Mayas.

Per Mail erreichte mich folgender Kommentar:

"Übrigens, die Welt geht mit Sicherheit nicht unter, denn ich habe meine Steuer noch nicht fertig."


Das hat mich entspannt.

Kein Scherz!
Denn darauf ist mal immer Verlass.
Unser Finanzamt.

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Genervt und gleichzeitig ein wenig nachdenklich

Jaaa.. ich weiß, dass ihr jetzt vermutlich gleich alle "Boah, nö!" schreiben werdet, aber das hier ist mein Blog und dann kann ich auch schreiben, was mir durch den Kopf geht.

Und zwar die doofen Mayas.

*HändeschützendumdenKopfleg*

Überall laufen sie einem derzeit über den Weg, ich hab beim Brummelbrotschen Blog (mein ich) sogar gelernt, dass es einen Maya-Adventskalender gibt. Sowas. Ich halte es auch eher mit der Theorie, dass die Mayas irgendwann keinen Bock mehr hatten, weiter und weiter an ihrem Kalender zu schreiben und zufällig war dann eben am 21.12.2012 Ende.

Aber ganz manchmal ertappe ich mich beim Gedanken "Was wäre wenn?". Also was wäre wenn es doch so wäre? Was wäre, wenn am 21.12. das dicke Ende käme?

Voll abgebremst aus dem Leben, alles vorbei. So vieles, was man noch tun oder sagen möchte. Dinge, die vielleicht zu klären wären.

Gut, könnte einem dann auch egal sein. Dann sind wir ja quasi alle vom Planeten geschrubbt.

Wenn es wirklich so wäre, sollte ich mich dann lieber jetzt ein paar Tage zurücklehnen und alle Viere entspannt von mir strecken? Noch mal so richtig auspennen, Freundinnen treffen? Putzen wäre dann doch auch völlig überflüssig. Und bügeln.

Außerdem habe ich Angst vorm Sterben.
Nicht vorm tot sein an sich, nur vor dem Sterbevorgang als solchen.

Hm.

Klar gehe ich davon aus, dass am 21. nichts passiert, aber gegen funkensprühende Gedankenklöpse kann ich nichts ändern. Und sie sind definitv da.

Fest steht:
Ich werde am 20. und 21. was richtig Leckeres kochen und den besten Wein entkorken, den der Keller hergibt. Sicher ist sicher.

Ja, ich weiß, dass ich manchmal dumm bin. Das braucht ihr jetzt nicht kommentieren.
:)
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Sonntag, 9. Dezember 2012

Rückfall #6: Die Waage

Fast hätte ich sie vergessen, die Grande Dame der Stimmungsmanipulation. Wie konnte das nur passieren?

Dabei gibt es mehrere Gründe weshalb sie eine der Hauptverdächtigen im Bezug auf Rückfälle ist.

1. Schlechtes Wiegeergebnis

Ein schlechtes Wiegeergebnis ist immer wieder ein böser Fallstrick.
Man kann sich am Morgen noch so beschwingt, leicht und gut gefühlt haben, ein Tritt auf die Waage kann dieses Grundgefühl sofort mittels aufblinkendem Display zerstören.

Es nagt, es brennt sich ein, begleitet unter Umständen negativ durch den Tag. Hat man eh schon eine schlechte Zeit, kann diese Anzeige einer Sammlung von Drähten, Metall, Glas, Kontaktdingensens und Batterie wirklich traurig machen. Oder aggressiv. Man läuft Gefahr in den "Jetzt ist eh alles egal, bringt eh nichts"-Modus zu geraten.

Und wenn dann zufällig Tante Trude noch Geburtstag hat.. Ich sag's euch. Uiuiui.


2. Gutes Wiegeergebnis

Hoffentlich ist es bei euch so, dass euch ein gutes Wiegeergebnis so beschwingt, dass ihr motiviert an eurem eigenen Plan bleibt, dass ihr den nötigen Biss behaltet.

Nur.. der Schuss kann auch nach hinten losgehen.

Nämlich dann, wenn die gute Tante Trude Geburtstag hat und man sich zurücklehnt und "das kann ich mir leisten/gönnen" denkt.


3. Stagnation

Vielleicht hast du dich über Tage oder Wochen zusammengerissen und die Waage sieht das überhaupt nicht ein. Dabei sitzen sogar die Klamotten tatsächlich lockerer.

Egal, Waage bleibt unerbittlich.

Das kratzt das Ego extrem an, das ist so.

Wofür das Ganze? Warum soll ich mich so unter Druck setzen? Warum verzichten, wenn es doch schmeckt?

Hausinternes Beispiel:

Sobald ich bei SiEn8kauhsdfB! gemerkt habe, dass ich chancenlos war, dass ich die Wette eh verlieren würde, kam ich in den "Leck mich"-Modus.

Wofür kämpfen? War doch eh alles gelaufen.

Und ich ließ eine Weile die Zügel lockerer als ich sollte. Rappzapp zeigte die Waage fast zwei Kilo mehr an, bis ich endlich wieder "wach" wurde und das Ruder rumreißen konnte. Nein, ich habe nicht das Falsche gegessen, sondern einfach nur zu viel.

Sobald ich wieder in der Spur war, verschwanden die Kilos so schnell wie sie gekommen waren. Glücklicher Weise im Endeffekt folgenlos auf dem Lügenluder (Waage), aber dennoch. Hätte auch anders laufen können.

SIE HAT MICH RICHTIG IRRITIERT, DIE STAGNATION.
Richtig stark.

Tante Trude hätte in der Situation sicher ihre heile Freude an mir gehabt. Ich hätte größere Portionen in mich gepackt und vor allem das ein oder andere Gläschen Wein mehr getrunken.


4. Gesündigt und die Waage verrät es am Folgetag nicht! 

ULTRAHEIKEL!

Lese ich immer wieder.

Jeder scheint zu erwarten, dass eine Sünde schon am nächsten Tag voll durchschlägt. Aber doof gesagt... Wenn die Sünde nur 200 g gewogen hat, wie soll denn da ein Kilo mehr bei rumkommen?

Oder anders:

Ob ich am Vorabend ein 200 g Steak hatte oder 2 Tafeln Schokolade müsste doch der Waage zahlentechnisch am nächsten Morgen sowas von egal sein, oder?

Tatsächlich waren es aber vielleicht zwei Tafeln Schokolade. Im Prinzip eventuell auch nicht schlimm, wenn man nicht zuckersüchtig ist und ansonsten sofort wieder auf die Essbremse latscht.

Man reibt sich "am Tag danach" den Schlaf aus den Augen, geht mit schlechtem Gewissen auf die Waage und sie zeigt keine Zunahme an. Jippieh!

Was denken dann viele dummer Weise?

"Och, siehste, ist gar nicht schlimm. Kann man also mal machen. Ab und zu."

Und man füttert den Zuckertroll in sich mit liebgemeinten Kleinigkeiten. Macht ja nichts.

Erst ab und zu.
Dann öfter.
Dann zu oft.

Den Rest kann man sich denken.

Kenn ich, hab ich alles früher selbst erlebt.

Sollte Tante Trude dann demnächst ihren 70. feiern, lässt man sich so richtig gehen. Man weiß ja, dass die Waage die "einmaligen" Sünden gar nicht registriert und den 70. feiert sie schließlich nur einmal.



Wenn wir das alles geschmeidig summieren, ist die Waage - wenn man nicht gerade ein sehr distanziertes Verhältnis zu ihren Ansagen hat - richtig gefährlich.

Ich kenne viele Menschen, deren Leben von der Waage viel zu sehr bestimmt wird. Manche sogar, die nicht nur am Morgen, sondern auch am Abend draufsteigen, damit sie wissen, was ihnen am nächsten Tag HÖCHSTENS blüht. Denn am Morgen wiegt man normaler Weise weniger als am Abend. Ich hab schon die dollsten Rechentheorien gehört, wie man ungefähr berechnen könne, wie viel man am Morgen zu erwarten hat.

Wiegen kann süchtig machen.
Ich war grenzwertig gefährdet.

Früher sowieso und auch am Anfang meiner Abnahme mit LCHF. Da kreisten viel zu viele Gedanken um das Wiegen. Aber eigentlich doch nur menschlich und natürlich. Irgendwie.


Mir ist sie mittlerweile richtig egal.
Zum Glück.

Ich halte es da mit LCHF-Coco, die in ihrer Signatur folgenden Spruch stehen hat:

"In der allergrößten Not, schlag ich halt die Waage tot!"


Wie stehst du zum Wiegen?
Täglich?
Nie?
Egal?
Wichtig?
Hast du gar keine?
Oder eine mit allen Raffinessen der Technik?
Hat sie einen Namen?

Jemand hier, der ohne nicht kann?
Gerne auch einfach anonym.

Das würde ich gerne wissen.

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Samstag, 8. Dezember 2012

New kid on the blog

Ich habe immer wieder Spaß daran, neue Blogs zu entdecken. Besonders viel Spaß habe ich natürlich, wenn es ein neuer LCHF-Blog ist. Logo.

Und einen solchen gibt es zu entdecken und den möchte ich euch wirklich ans Herz legen.

Inka on her way

Inka bloggt dort zwar erst seit November, aber ich mag ihren Stil und vieles erinnert mich an meine Anfänge. Seit etwa Mitte Oktober isst sie LCHF (vorher hat sie die üblichen anderen Verdächtigen ausprobiert) und hat seitdem schon rund 10 kg abgenommen. Respekt, oder?

Einiges hat sie noch vor sich, aber ich bin davon überzeugt, dass sie es schaffen wird.

Bis vor Kurzem hatte sie nicht DAS Vorher-Foto. Aber wie ich heute bei ihr las, hat sich das geändert. Wobei DIESES Foto 25 Euro teuer war. Hab ich gelacht. Aber lest selbst, wenn ihr mögt:

Gute Fotos haben ihren Preis

Unverhofft passierte eben manchmal doch.
*lächel*

Falls ihr anderen Abnehmblogger sie noch nicht kennt, dann wäre es schön, wenn ihr sie in unserer Mitte aufnehmt, denn wir alle wissen, wie schön es ist, wenn man den Weg nicht alleine geht. Für mich war der Zuspruch von euch jedenfalls fast ebenso wichtig wie LCHF an sich.
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Montag, 3. Dezember 2012

Von hinten nach vorne

Manchmal fällt mir anhand der Statistik auf, dass sich anscheinend jemand "von hinten nach vorne" durch den Blog liest.

Denn dann tauchen Seiten "von ganz früher" in der Liste auf. Und wenn man immer wieder mal ganz genau hinsieht, kann man nachvollziehen, wie sich an die Jetztzeit Schritt für Schritt angenähert wird.

Das sind so Momente in denen ich grübele.
Ich frage mich, ob es jemand ist, dem es ähnlich geht, wie es mir damals ging.

Hallo du da!
Ich wünsch dir alles, was du für dich brauchst, so wie ich fand, was ich vermisste.

Schön, dass du da bist!
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Die 5-Minuten-Freude

Heute Morgen fummelte ich partiell noch schlafend im Halbdunklen meine Jeans an den Körper.
Gürtel zu.

Doch, wir haben Lichtschalter, aber die sind morgens überbewertet.

Och.
Was?

Ein siedendheißquiekendes Glücksgefühl durchfuhr meinen Körper blitzartig und durchblutete mich zuverlässig (gut gegen Faltenbildung).

DIE HOSE IST DEUTLICH WEITER GEWORDEN.
UND DEN GÜRTEL MUSS ICH DREI LÖCHER ENGER MACHEN!

Hammer!
Das war mir gar nicht aufgefallen.

Ob ich noch schnell auf die Waage...
Hab ich die 50 kg-Marke etwa geknackt?
Bestimmt, so wie Jeans saß.

Ich stolperte vorwärts... über die viel zu lang gewordenen Hosenbeine.

Hö?

Zu lang gewordene Hosenbeine?

Shit.

Ich hatte des Mannes Hose an.

Verdammt.
Erst war ich wirklich enttäuscht.
Aber dann erinnerte ich mich daran, dass ich mich früher, mit 126 kg, immer danach gesehnt hatte, mal jemals überhaupt in SEINE Hosen zu passen. Wenigstens mit einem Oberschenkel.



P.s. Doof wenn man die gleichen Gürtel hat...
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Sonntag, 2. Dezember 2012

Noch 4 Mal schlafen...

... dann kann man sich zum

WOMEN'S RUN 2013 

anmelden.


Ob ich dabei bin?
Was für eine Frage.

Logisch.

Und dieses Jahr freue ich mich nicht nur über den Lauf an sich, der für mich ja bereits in den letzten drei Jahren ein eindeutiges Jahreshighlight war, sondern auch weil:

- ODLO anscheinend für das berüchtigte rosa T-Shirt steht. Damit ist aus meiner Sicht beste Qualität so gut wie versprochen!!

- sich im LCHF.de/Forum schon 24 Teilnehmer bzw. Mitjubler gemeldet haben und da sind einige der sonst üblichen Verdächtigen - wie Schweinchen Schlau und Melli und und und - noch nicht dabei

- das Motto des Jahres "Powerfrau" ist

Und wie jedes Jahr wird es wohl wieder ein herrliches Rudelübernachten im Mercure-Hotel geben. Ich freu mich jetzt schon wie jeck.



Ort: Köln
Datum: 10.08.2013

5 oder 8 km.
Laufen oder Walken.
Wie ihr wollt.


ALSO!

WIE SIEHT ES AUS?
Das ist schaffbar.
Und ansonsten geht jubeln immer.




WER IST DABEI???




Infos HIER (klick!)

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Samstag, 1. Dezember 2012

O M G O M G O M G

Irrsinn.
Kracher.

Mein Zähler hat ja schon die 900.000 durchbrochen.

Es geht harsch auf die Mio zu.

Ohweiaohweia...
Ich hatte doch so viel vor. Will doch eine Verlosung machen. Aber das braucht - so wie ich es mir vorstelle/wünsche - ordentlich Vorlaufzeit.

Mistmistmist.

100.000 sind etwa zwei Monate.

Was mach ich nur, was mach ich nur..

EGAL!
Wird sich schon lösen.
Irgendwie.


Tausend Dank an euch.
Das ist der helle Wahnsinn.
Absolut.


Wer hätte das im August 2009 gedacht?
Ich nicht.

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Freitag, 30. November 2012

Für Anonym - faules Ei

Zum Post "Zuckersucht" erhielt ich einen interessanten Kommentar von "anonym" (bezog sich wiederum auf den Kommentar von Lieschen):

Liebe Sudda,
kannst du bitte mal was zu: "das schiebe ich bisher auf meine Faulheit diese Köstlichkeiten aus Gemüse, Ei und Fleisch herzustellen" sagen.

Klar kann ich!

Wenn mir Menschen sagen, dass sie zu faul sind, sich etwas Köstliches zuzubereiten, dann schlocker ich immer ein wenig mit den Öhrchen.

Ich überlege mir, woran das liegen könnte, dass man zu faul dazu ist.


Mangelnde Zeit?

Das glaube ich den wenigsten. Die meisten von uns haben doch recht viel Freizeit, oder? Immerhin Freizeit genug, um dieses und jenes TV-Programm zu schauen, für facebook und Konsorten, zu bloggen oder aber auch um genau jetzt hier zu lesen.

Ich weiß selbst wie es ist wenig Zeit zu haben, glaubt mir. Wenn ich am Mittag von der Arbeit im Büro heim komme, habe ich oft noch etwa eine halbe Stunde, um den Kindern und auch mir Essen auf den Tisch zu bringen. 

Es braucht gar nicht so viel Zeit.

Schaut euch mal meine Rezepte genauer an. Das sind fast ausschließlich simple Basisgerichte, die nicht übertrieben lange dauern. Schwierig ist etwas anderes.

Dennoch kann es sein, dass man hektische Tage hat. Aber essen nach LCHF ist supersimpel. Man kombiniert ein Stück Fleisch/Fisch oder Eier nach Wahl zubereitet mit Salat oder Gemüse und eventuell Kräuterbutter, pure Butter, Hollandaise oder kalte Creme Fraiche mit Kräutern und Gewürzen. Oder man nimmt das Fleisch nach dem Braten aus der Pfanne, gibt etwas Sahne hinein und würzt sie.

Peng fertig.

Vinaigrette (Salatsauce) bereite ich in größeren Mengen vor und bewahre sie im Marmeladenglas im Kühlschrank. Schütteln und gut.

Kräuterbutter kann man auch vorbereiten.

Und während der Fisch, das Fleisch oder die Eier in der Pfanne schmurgeln, wasche ich parallel Salat. Oder ich koche gleichzeitig Blumenkohl, Brokkoli oder Rosenkohl, püriere ihn mit viel Butter und würze. Oder ich werfe Gemüse nach Wahl in eine Auflaufform, packe etwas gefälschte Hollandaise für Eilige (Rezept) und Käse drüber und gebe es in den Backofen. Pilze zum Fleisch in die Pfanne... Auch immer wieder lecker! Ein Omelette muss in Ruhe stocken, in der Zeit kann ich sogar staubsaugen. Aufläufe kann ich am Vorabend vorbereiten, den Rest macht er im Ofen am nächsten Tag allein.

Am Wochenende koche ich ausgiebig und genieße das dann sehr.  

Das fand ich an LCHF immer so schön. Es gibt keine fertigen Tagespläne mit mengen- und produktmäßig festgelegten Rezepten. Das ist Freestyle. Da kann man dem eigenen Geschmack nun wahrlich viel Freiraum gewähren.

Mangelnde Zeit... gilt nicht.


Mangelndes Können?


Gute Nachrichten:
Ich glaube fest daran, dass jeder in der Lage ist, die Grundzüge des Kochens zu lernen, wenn er nur will. Das macht Spaß und wenn es hinterher auch noch schmeckt, durchaus zufrieden und stolz.

Traut euch.


Fakt ist:

Bei LCHF kommt man nicht drum herum, sich mit Kochen und Lebensmitteln auseinander zu setzen. Wer dazu nicht bereit ist, sollte etwas anderes suchen. Shakes vielleicht.


Mangelnde Lust?

Was heißt denn hier keine Lust? 
Isst man nicht gerne? 
Doch, oder?

Gesundes Essen zubereiten ist eine Wertschätzung des ICHS. Wertvolleres gibt es kaum in deinem Leben als dich und deine Gesundheit.  

Mangelnde Lust am Kochen ist vielleicht mangelnde Lust an dir!

Hast du so wenig Interesse an dir?
Echt?

Oder ist es vielleicht so, dass du dir lieber Fastfood und Süßes reinquetscht, weil es schnell greifbar ist? Und du dann weniger in die Verlegenheit kommst, dir bewusst zu werden, was du da tust? Quasi "Tüte auf - rein damit - Tüte wegwerfen - hat keiner gesehen - ist gar nicht wirklich geschehen"?

Ha.
So war es jedenfalls bei mir.

In Gegenwart der Familie schön brav gesund gekocht. DAVON bin ich wohl kaum dick geworden. 

Nö.

Das war eher das, was ich mir zwischen Tür und Angel, im Auto auf dem Weg vom Supermarkt nach Hause oder sonstwie heimlich gegessen habe. Mein Handschuhfach und eine meiner Kommodenschubladen sowie meine Handtaschen waren kleine Müllhalden.

Aus Angst erwischt zu werden, was mir richtig peinlich gewesen wäre.

Kennt ihr noch diese Geschichte hier (KLICK!)?

Könnt ihr auch die Technik "Schokolade in der Jackentasche mit der einen Hand öffnen, leise zerbröseln, Stückchen nehmen, Hand in Ärmel verschwinden lassen, so tun als ob man sich am Mund kratzt und schnell das Stückchen dabei inhalieren"?

Ich bin mehrfache Olympiasiegerin in dieser traurigen Disziplin gewesen.


****************************************

Erfolgreich Abnehmen setzt viel Einsatzbereitschaft voraus. 

Du musst dich mit dir, deiner Seele und deinem Körper auseinandersetzen. Du musst denken und umdenken, bewusst werden, verzeihen, ändern, verbessern, rauslassen, Eigenverantwortung übernehmen, wagen und abwägen, verarbeiten, deinen Körper bewegen und berühren, um ihn kennenzulernen. 

Kochen und essen gehört wesentlich dazu.







Es liegt an dir selbst.
Du bist in der Lage dir selbst unfassbar Gutes zu tun.
Und Leckeres.


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Donnerstag, 29. November 2012

No one said it would be easy

Neuer Tag.
Neues Glück.

So sehe ich das.
Nie unterkriegen lassen.

Nach wie vor sitze ich an meinem Buch zum Blog und im Moment empfinde ich es als sehr zäh.

Ich schreibe einen Text, überarbeite ihn Trillionen Mal, bin irgendwann zufrieden und der festen Überzeugung, dass es besser nicht geht, lege ihn beiseite.

Tage später - der gleiche Text - und schon wieder ändere ich.

Es hakt hier und es klemmt da.
Wörter fehlen.
Gedanken springen.
Was ist wichtig?
Was nicht?

Selbstzweifel wechseln sich mit Eigenstolz ab.

Stell dir vor du schreibst ein Buch und es interessiert nicht.
Dann ist es eben für mich selbst.
Der krönende Abschluss eines langen Weges.
Oder so.

Wann es fertig wird?
Boah, man frage mich etwas leichteres.

Es wird fertig, wenn es fertig ist.
Oder so.

Mir fällt es schwer mich zu fokussieren.
Es ist zu viel Alltag drumherum.

Vor allem kann ich mich nicht konzentrieren, wenn nicht alles in Ordnung ist. Also erst einmal aufräumen. Ach, und dann hat man noch Termine. Und so viele wichtige Mails, die man noch in Ruhe beantworten möchte.

Hm.

Man reiche mir eine einsame Hütte in der absoluten Ödnis.
Ohne Internetanschluss.
Ohne Termine und ohne Telefon.
Für einen Monat.
Mindestens.

Aber würde ich das überleben?
Nichts Genaues weiß man.








Edit:

Nur damit man manche Kommentare nicht falsch versteht...

Peinlichen Rechtschreibfehler im Titel korrigiert.
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Mittwoch, 28. November 2012

Nachtrag zur Zuckersucht

Liebe Liebenden,

tausendmillionenmilliarden Dank für die vielen tollen Kommentare hier und per Mail zum Post "Zuckersucht" von gestern. Ich bin richtig überwältigt.

Ich hatte minimal die Befürchtung, dass ihr mich für verrückt halten könntet, wenn ich so offensiv darüber schreibe, denn für Menschen, die dieses Problem nicht haben oder vielleicht gar nicht wissen, dass sie es haben, ist es schwer nachvollziehbar.

Eben weil Zucker eben nicht auf der "Drogenliste" steht, eben weil es so legal und gesellschaftlich integriert ist, eben weil wir damit groß wurden und es von Kindheit an Teil unseres Alltagslebens ist (und an der Stelle sollten wir Eltern mal über unsere Kinder nachdenken - ich inklusive - dazu komme ich aber mal in einem anderen Post).

Dass so einige LCHFler/LowCarbler mich verstehen würden, habe ich mir gedacht. Aber dass es so viele sind... Chapeau für eure Ehrlichkeit, Chapeau für eure Kommentare!

DANKE!

Auf einige Punkte in den Kommentaren möchte ich ein wenig eingehen:

Zuallererst noch einmal: 

Nicht alle Menschen sind zuckersüchtig. Ich glaube gerne, dass es Menschen gibt, denen dieses Problem völlig fremd sind, die völlig unbeschwert mit ihrer Dosis Zucker/Kohlenhydrate umgehen können!

Nicht dass wir uns da falsch verstehen und irgendjemand meint, ich würde pauschalieren.

An euch mein Dank, dass ihr euch dennoch gedanklich darauf einlassen und mich nachvollziehen könnt.


Zu Eva:

Doch, es ist tatsächlich ein großes Problem für mich. Und ich schiebe Begriffe wie "Genuss" im Bezug auf Zucker weit von mir. Ich kann nicht damit umgehen und dass ich erfolgreich abgenommen habe und unbeschwert und ohne Heißhunger und Rückfall leben kann, hat eben genau damit zu tun, dass ich mich "im Griff" habe, trocken bin.

Keine Nudel, kein Brot, kein Süß, nichtsnichtsnichts davon wäre es für mich wert, all das, was ich in den letzten drei Jahren gewonnen habe, was ich erreicht und erlebt habe, wieder herzugeben.

Aber ich verstehe, dass es schwierig ist, sich das vorzustellen. Also das ganze Ausmaß. Und darum verstehe ich Evas Kommentar auch im vollen Umfang.


Zu Monia:

Wie gesagt, es ist eine mehr als legale Droge, allgegenwärtig. Und genau deshalb begegnet man immer wieder der Situation, dass beispielsweise auf Familienfeiern gesagt wird "Ach komm, mach doch mal eine Ausnahme, das kleine Stück da. Das macht doch nichts. Ich hab extra den ganzen Tag gebacken/gekocht."

Daran kommen viele nicht vorbei, trauen sich nicht, aufmüpfig zu sein und zu verweigern. Weil man es nicht mag, wenn man als verbohrt und überzogen da zu stehen. Sich nicht ständig rechtfertigen möchte. Darüber hinaus ist das Angebot für viele Ex-Zuckersüchtige schwer verlockend. Das Entsuchten hat auch hier alle die Mechanismen wie bei anderen Drogen. Ist man noch am Anfang oder mitten in einer schlechten Lebensphase oder aber mitten in einer Gewichtsstagnation, wird es u.U. hakelig. Man knickt ein.

Für das Einknicken hat man dann praktischer Weise auch noch direkt eine Entschuldigung für die eigene Seele parat: Man konnte sich nicht wehren. Man macht nicht, es wird mit einem gemacht.

Eine weitere für sich selbst besser ertragbare "Entschuldigung" ist beispielsweise "ich brauche das jetzt unbedingt für meine Nerven. Mein Leben/Job/Zustand/Alltag ist so anstrengend, das gönne ich mir jetzt (ganz bewusst??)"

Merkt ihr was?
Hör ich nicht gerade unselten.

Ist einfacher zu ertragen, als wenn man einfach "nur" selbsttätg daneben haut, sich was gibt, was man nicht sollte. Wer gesteht sich schon gerne einfach nur Schwäche in dem Moment ein?

Zurück zur Umwelt und den Familienfeiern:

"Tante Trude", wie ich sie gerne nenne, meint das überhaupt nicht bös. Im Gegenteil. Sie will mir ja eigentlich was Gutes, wollte was Besonderes anbieten. Sie versteht nur einfach nicht.

Aus meiner Sicht muss man dagegen zwei Dinge tun:

1. Einmal feste zwischen die Augen und den eigenen Standpunkt klar machen. Erklären warum man nicht möchte. Vielleicht sogar sagen, dass man süchtig ist. Ich denke die wenigsten würden auf die Idee kommen, einem Ex-Alkoholiker ein Schnäpschen aufzunötigen. Lass dich auf die Diskussion ein. Mag unangenehm (oder sogar peinlich) sein, aber das ist abhängig und vor allem sehr dick sein erst recht.

2. Werde dir über deinen eigenen Zustand wirklich, wirklich klar! Es kann/darf/sollte nicht sein, dass du für die Freude anderer deine Gesundheit ruinierst. Das wäre albern und dumm. Und nutze es bitte nicht als Ausrede, um dir Stoff zuführen zu dürfen. 


Zu Oona:

Sie schrieb im Kommentar:

Gibt es einen Unterschied zwischen der rein stofflichen Zuckersucht und der Sucht zu essen, weil man die wahren Bedürfnisse im Leben sich nicht erfüllen / befriedigen kann? Kann eine das trennen oder ist das immer verbunden?? 

Oh ja, das ist verbunden!

Ich denke, die meisten körperlich Süchtigen nutzen ihr Suchtmittel ganz besonders intensiv dann, wenn es im Leben hakt.

Bei mir war es so.
Zuckersüchtig wie ich bin/war, aß ich, wenn ich unter emotionalen Druck kam. Und fütterte damit wieder die körperliche Sucht. Ein verdammter Teufelskreis.

Und ich merkte, dass die "Gründe", warum ich zugriff, immer phantasievoller (?? Mir fehlt das richtige Wort) wurden. Erst nur bei Traurigkeit. Später kamen Wut, Freude (entspannter, fröhlicher Essabend mit Freunden beispielsweise), Müdigkeit etc. dazu. Am Übelsten aber Langeweile!

Irgendwann war jede emotionale Abweichung von der Normalkurve ein Anlass.

Aus meiner Sicht waren das alles irgendwann gute Gründe.
Noch schöner: ICH konnte doch gar nichts dafür!

Entschuldigung liebe "alte" Sudda:
WER SONST?
FACE IT!

Aber wie kommt man aus diesem Teufelskreis wieder raus?
Das ist die Frage der Fragen in dem Fall.

Ich hatte Glück.
Verdammtes Glück.

Hummeldumm, wie ich nun einmal bin, fand ich LCHF und ließ mich einfach darauf ein. Kalter Entzug sozusagen, der bei mir so hervorragend klappte, weil ich ENDLICH wirklich satt war und problemlos erstaunlich viel Gewicht abwarf.

Hätte ich nicht diesen enormen Abnehmerfolg bereits am Anfang gehabt... weiß mans, ob ich es lange durchgezogen hätte? Schwierig.

Bis dahin war ich der festen Überzeugung, dass ich rein essgestört sei. Emotional essgestört. Punkt. Auf die Idee, dass eine körperliche Sucht dahinter stehen könnte, war ich nicht gekommen. Isso.

Daher war mir klar, dass ich nicht nur die Ernährung umstellen musste, nein, ich musste auch emotional "durchgreifen". Und glaubt mir, dass war für meine Umwelt gar nicht lustig.

Jemand der jahrelang "lieb" war, lebt Gefühle, Aufs und Abs, das muss man erst mal dosieren lernen.
Und so knallte ich gerne aus, bis ich das rechte Maß mit der Zeit fand.

Sich der Sucht bewusst werden, ist ein wichtiger Schritt. Und dabei nicht emotional vor Angst davor zusammen zu brechen.

Wie auch immer.. Ich hab das Pferd irgendwie von hinten aufgezäumt. Die körperliche Sucht bekämpft und als ich dadurch klarer sehen konnte, folgte das Emotionale hinterher. Noch heute habe ich da so einige emotionale Knoten, aber durch das "trocken sein" habe ich erst die Chance, sie zu sehen und mehr oder minder entspannt zu lösen.


Zu Ramona:

Uh.
Konditorin.

Dealer quasi.
:D

Aber dass du den tatsächlichen Alltagszucker so bewusst reduziert hast, finde ich klasse!



An euch alle einen dicken Rudeldrücker!

Wenn ich etwas Wichtiges nicht kommentiert habe, bitte piepen.
Ich bin gerade ein wenig überfordert!!


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Dienstag, 27. November 2012

Zuckersucht

Mein Name ist Sudda und ich bin süchtig.
Zuckersüchtig. Kohlenhydratsüchtig.
Was aus meiner Sicht das Gleiche ist.

Ich bin "trocken" dank LCHF - oder besser: dank mir - aber einmal süchtig, immer süchtig, oder? Selbst nach drei Jahren mit LCHF würde ich nicht leichtsinnig werden und mehr davon in meine Ernährung einbauen. Ich ahne, dass ES mich sofort wieder packen würde. Vielleicht bin ich empfindlicher als andere. Vielleicht. Aber ich habe einige erlebt, die sich ihrer Sache sehr sicher waren und einmal tief in die "Ausnahmeschublade" griffen. Warum? Gute Frage.

WEIL man süchtig ist und es sich nicht eingesteht?
WEIL man nicht begriffen hat, dass es nicht einfach verschwindet?
WEIL man leichtsinnig ist?
WEIL man sich nie wirklich damit beschäftigt und davon verabschiedet hat?

Sehr viele kamen anschließend mit dem Kopf nicht mehr aus der "Ausnahmenschublade" raus, denn aus einer Ausnahme, die im schlimmsten (ja, schlimmsten!) Fall keine Konsequenzen auf der Waage zeigte, wird schnell die zweite oder dritte… 

Ich befürchte instinktiv, dass ich rückfällig werden würde. Da bin ich ehrlich. Das würde ungefähr so gut funktionieren wie "Partyrauchen" beim Ex-Raucher oder "das eine Gläschen" beim Ex-Trinker: Es würde auf extrem fruchtbaren Boden fallen, der verkapselte Samen ausschlagen und im Handumdrehen  zum stabilen Unkraut heranwachsen.

Das Fatale an der Zuckersucht ist, dass es sich um LEGALEN Stoff handelt. Gibt es überall, frei verfügbar ohne jegliche Altersbeschränkung. Unsere Supermärkte quellen davon über, sogar an der Tankstelle liegt es im Überfluss, immer schön im Zugriffsbereich ab Kleinkinderhöhe an der Kasse. Obendrein wird man häufig zusätzlich auf Sonderaktionen hingewiesen: „Wollen Sie zwei Schokoriegel? Nur EIN Euro!“

Wir lernen früh, dass Zucker tröstet, dass er gesellschaftlich hoch angesehen ist, sonst wäre er nicht an besonderen Tagen gerne der Mittelpunkt der Festtafel. Aber es ist eben nicht nur der Zucker an sich, ich höre oft, dass man sich im Leben nicht vorstellen könnte, auf Sättigungsbeilagen wie Brot, Nudeln oder Kartoffeln zu verzichten. Warum eigentlich? Sind Sättigungsbeilagen pur wirklich lecker? Nackig? Ohne alles? 

Nein, natürlich ist nicht jeder Mensch zuckersüchtig. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es deutlich mehr sind als man denkt. 

Ich bin eine trockene Zuckersüchtige, obwohl ich relativ selten süß aß. Stattdessen bezog ich meinen ‚Stoff‘ aus Nudeln und extrem viel Brot. Bevorzugt aus Weißmehl natürlich, aber auch Vollkornversionen konnte ich bergeweise vertilgen. Vielleicht deshalb bergeweise, weil ich mehr davon essen musste, um an die gleiche Menge ‚Stoff‘ (Zucker halt) zu kommen? 

Gut, versucht man eben dieses LCHF. Einige machen sich mittlerweile auf die spannende Reise und viele, die es gewagt haben, haben am eigenen Leib spüren können, dass man zunächst eine körperlich schwierige Phase durchlebt, die gewisse Ähnlichkeit mit Entzug hat. 

Ungünstig finde ich, dass auch in LCHF-Kreisen sehr viele ‚süße‘ Rezepte kursieren. Nicht falsch verstehen, einige können bestimmt problemlos damit umgehen. Ich nicht. Hätte ich versucht, die Kohlenhydrate, auf die bei LCHF verzichtet wird, kreativ nachzubauen, wäre ich vermutlich nie davon losgekommen. Dadurch gäbe ich diesen Produkten einen hohen Stellenwert – mache sie nachbauensWERT. Das Begehren und Vermissen nimmt auf diese Weise jedenfalls wohl kaum ein Ende, oder?

Ganz selten habe ich es dann doch getan, an einer Hand abzählbar. Aber allein Panna Cotta hat mir fast das Genick gebrochen. Immer und immer wieder habe ich sie mir gemacht und mit Freuden genossen. Bis ich begriffen habe, dass das „Nachbauen“ der Süßspeise System hat, dass ich schon am Schalter stand, um den Rückfahrschein zu lösen.
Nein, es funktioniert nicht. Jedenfalls nicht bei mir. Da kann der Nettoanteil an Kohlenhydraten noch so gering sein.


Zu guter Letzt entschuldige ich mich in aller Form für die "süßen" Rezepte in meinem Blog. Es gibt wie gesagt noch viel mehr davon.

Aber seid versichert:
ICH esse das nicht mehr.

Ich frage mich, ob ich sie rausnehmen oder entsprechend kennzeichnen sollte.

Mein Name ist Sudda und ich bin süchtig.
Zuckersüchtig. Kohlenhydratsüchtig.
Was aus meiner Sicht das Gleiche ist


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Montag, 26. November 2012

Do - did - done

Der letzte Durchgang im Montagskurs ist durch.
WIR sehen uns am 07.01.2013 wieder.

Einerseits *böööh*, weil sie mir fehlen werden.
Andererseits mehr Zeit für die anderen Dinge des Lebens.

Bin gespalten.

Es war sehr schön.
Es war sehr entspannt.

Und am letzten Tag noch "ne Neue", die sich dann direkt für BEIDE Kurse ab Januar angemeldet hat. Wie so viele andere auch. Die kommen wieder.

*staun*

Ein weiterer Ritterschlag am heutigen Tag - aus meiner Sicht.

Bin wehmütig.
Irgendwie.

Aber so soll es sein.

Am nächsten Montag treffe ich direktemang mal das Schweinchen (klickediklick)
In mir gärt die Idee, euch zu Weihnachten ein Sportvideo mit uns beiden zu "schenken".

Schaun mer mal.

Ich bring auch ein Foto vom Schweinchen im Ganzkörper-Dalmatiner-Anzug mit.

*schwör*

Leser ihres Blogs wissen, wovon ich jetzt rede.

Aber wenn wir einen Film machen - welche Problemzone dürfte es sein?
WAS wollt IHR?

Ein Buch zum Sport ist auch in der Planung.
Ein knackig kurzes.
Dauert nur 15 min. - trainiert ALLES!
Das Schweinchen kann was.
Ich schwör.

:D




 

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Adelsschlag

Eigentlich schreibe ich gerade einen Artikel über Zuckersucht.

Aber dann sah ich in meiner Bloggerstatistik, dass "Jetzt" jemand mit dem Suchbegriff

berühmte Abnehmblogs

hierher kam.

:D

Wer auch immer du bist:

YOU MADE MY DAY!!


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Sonntag, 25. November 2012

Und sie bewegt sich doch!

Meine Ische (die Waage, meine Diva) ist ein ganz schön linkes Miststück.
Wochen... ach was... gefühlte JAHRE zeigt sie mir k*ckendreist immer die gleichen Zahlen an.

Kaum schreibe ich davon, dass die Buxen weiter werden, schleimt sie rum:

76,9 

TIEFSTSTAND seit Anbeginn mit LCHF.

Und somit habe ich 49 Kilos eliminiert.


Jetzt will ich aber auch die 50 sehen.
Aber das verrate ich der Ische besser nicht.
Sie hat einen absonderlichen Humor.


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Spielverderber!!!

Sagte ich nicht eben, dass mein Mann Bounty mag (siehe Post unten drunter)?

Ich mich breit grinsend vor ihn gestellt, ihm meinen Unterarm unter die Nase gehalten und quiekelig gesäuselt:

"Darfst mal an mir schnuuuuuppppppern. Aber nur schnuppern!"

*plingplingAugenaufschlag*

Er schnupperte:

"Pfoah - das riecht aber was zu doll."

Sprachs und ging seinem Tagwerk weiter nach.

Äh?

Tse.

Spielverderber.

*bebendeUnterlippe*
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Ein Bounty auf der Flucht

Als Kind und Jugendliche bis hin zu noch vor einigen Monaten fand ich alles, was im Entferntesten mit Kokos zu tun hat, einfach widerlich.

Dieser Geruch.
Bäh!

Und dieses grisselige Gefühl von Kokosflocken im Mund, dass ich einmal ertragen musste, als ich als Kind versehentlich in eine Kokosmakrone biss...
Bäh!

Am Anfang meiner LCHF-Karriere organisierte ich mir mal das Buch "Eat fat, lose fat" von Mary Enig. Der Titel hat mich.. nun... extrem angesprochen. Wie enttäuscht war ich als ich nach einigen (englischen) Seiten begriff, dass es nur um Kokos, Kokos und Kokos ging. Für mich stand damals noch fest, dass ich neverever in my life Kokos in irgendeiner Form mögen würde.

Weg damit.

Die Jahre zogen ins Land, ich wurde älter und weiser und weniger verbohrt und vorurteilsbelastet. Fett essen entspannt anscheinend. Jedenfalls wagte ich mich - ihr erinnert euch bestimmt - irgendwann an Butterkokosölkaffee (klick!) ran. Und siehe da: Saulecker!

Daher habe ich seitdem einen größeren Vorrat an Bio-Kokosöl aus dem Reformhaus auf Lager. Im Schraubglas. Ungehärtet versteht sich. Gehärtet ist PFUI!

Da ich ja das ein und andere über die Vorteile von Kokosöl gelesen habe und eins meiner Kokosölgläser langsam leer wurde, ging ich Schritt 2:

Schmier dich mit den Resten ein!

Also Gläschen unter den Arm geklemmt und ab ins Bad. Duschen und danach...

...HOSSA!

Das riecht aber mal intensiv nach Kokos. Nun denn.

Kokosöl aus dem Glas ist (es sei denn es ist Hochsommer in der Küche) fest und weißlich. Wenn es aber mit der Körperwärme in Kontakt kommt, schmilzt es sofort und wird natürlich durchsichtig. Also mit dem Löffel aus dem Glas gekratzt, auf die Pfötchen und dann aber schnell verteilen. Alle Narben gut massiert und das Kinn ebenfalls, denn da finde ich die Haut nach der Abnahme ein wenig zu fluffig. Vielleicht hilft es ja.

Könnt ja mal googlen wofür Kokosöl alles gut ist. Kann man angeblich auch als Deo nutzen. Wenn man lange genug googlet soll es sogar gegen Alzheimer helfen. Hm. Ich halte mich da raus. Außerdem soll man dann mehr als einen Teelöffel im Kaffee am Tag zu sich nehmen. Böh!

Im Nullkommanix glänzte ich wie frisch poliert und roch wie ein Bounty!

Na super. Ich stand da, umgeben von Kokosgeruch im Überfluss und spreizte die Arme weit von meinem glitschigen Körper weg.

Was anziehen?
Wie anziehen?

Und während ich noch so vor mich hin grübelte, stellte ich fest, dass die ganze Pracht ziemlich zügig einzog und die Haut ist seitdem irrsinnig weich und zart.

Einzig der Geruch...
Daran muss ich mich noch gewöhnen.

Aber wenn es schön macht.

Heute bin ich daher ein "Bounty auf der Flucht".
Denn wenn der Mann etwas besonders lecker findet, dann ist es...

... KOKOS!

Muss weg!

Später erzähl ich euch noch was über meine Ische im Zusammenhang mit den geschwundenen Umfängen...
Erstaunlich.   


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Freitag, 23. November 2012

Lebensträume

Habt ihr einen?
Einen echten Lebenstraum?

Ich hab da einen.

Haltet euch fest:

Ich wäre gerne weitestgehend Selbstversorger.

Hätte gerne:

- richtig, richtig viel Grundstück

- einen Teil wilde Wiese mit Nussbäumen, Obstbäumen, -sträuchern, gemischt mit Wildhölzern und -rosen, so groß, dass man auch genügend Landebahnen für Nachtvögel hätte. Darin würde ich auch kleine Insektenzuhauses unterbringen - da kann man so tolle selbst bauen.

- einen Teil mit geschickt geplanten Hochbeeten, Gemüse das ganze Jahr und dann tatsächlich Bio

- ein Gewächshaus für die empfindlicheren Pflänzchen

- Frühbeete aus alten Fenstern gebaut

- einen Teil mit einem wundervollen Garten, richtig schön anzusehen. Viele Stauden u.a., geschickt gepflanzt, so dass immer etwas Interessantes zu sehen ist

- einen genialen Kräutergarten, Typ Klostergarten mit Buchs und Kies

- Hühner

- bisschen Wald, um eigenes Holz für den Ofen "anzubauen"

- das Ganze relativ pflegeleicht

Ich würde gerne noch mehr als bisher mein eigenes Zeugs verspeisen, einmachen, einkochen, einfrieren. Bis hin zum eigenen Sauerkraut. Dann weiß man, was man wirklich hat.

Fleisch würde ich in Form von Halben-/Viertel-Rindern u.ä. von Höfen zukaufen, die mit den Tieren vernünftig umgehen (soweit man das überhaupt vernünftig nennen kann).

Im Netz habe ich die tollsten Anregungen gefunden.. Schmand selbst machen, Mozzarella, Suppenwürze (huhu, Eva!), Kräuterbouquets, Chutneys... 

Leckerlecker gesundes Essen herstellen. Kochen in aller Ruhe.

Natürlich gehört zu dem Lebenstraum auch, dass ich mehr Zeit hätte, damit ich das alles machen könnte. Andererseits würde man einiges an Kohle einsparen, also ist das ja quasi wie arbeiten gehen...

Ihr sagt, ich bin bekloppt?
Okay, macht nichts.

Hier geht es ja nur um einen LebensTRAUM... 

Aber sicherheitshalber hab ich das alles volle Lotte beim Universum bestellt.

:D

Ich wünschte nur, ich könnte "Garten" so super wie Renate. Ihr Blog ist für mich der Hammer. Sie ist aber auch ein waschechter Profi!!

Diesen Post mag ich besonders gerne:

Klick!


Und was träumt ihr so am helllichten Tag?


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Dienstag, 20. November 2012

Manche Menschen...

Bislang hatte ich persönlich eher den Eindruck, dass die Diätwellen nach Weihnachten/Sylvester oder aber nach Ostern besonders hoch schlagen.

Weihnachten/Sylvester, weil man dann in der Regel ein Phase intensivster Genüsse hinter sich hat und es dadurch anscheinend leichter fällt, gute Neujahrsvorsätze zu fassen. Ostern, weil es dann ja wärmer wird, die leichtere Bekleidung aus dem Schrank kommt (*weiaweia*) und es auf den Sommer(urlaub) zugeht (*kreisch*).

Merkt man übrigens sehr, sehr intensiv in den Sportkursen.

Mir ging es übrigens früher nicht anders.
Natürlich nicht, bin auch nur Mensch.

Aber die Vorweihnachtszeit?
Warum gerade jetzt?

Gerade rund um Weihnachten ist es für viele doch besonders schwierig.
Außerdem ist man - wegen der Temperaturen - doch relativ gut verhüllt.

Mich beschleicht das Gefühl, dass im Moment sehr viele wirklich verzweifelt sind. Sie fangen die eine Methode an, um sie nach nur wenigen Tagen abzubrechen und sich ebenso desperat/euphorisch in die nächste zu werfen. Da spürt man richtigen Druck. Es werden Wunder erwartet, wie sie sonst nur in manchen Magazinen versprochen werden.

Was mich dabei frustriert, ist, dass sich ganz oft noch nicht mal im Vorfeld informiert wird.

Beispiel:

Ich erhalte eine Mail (leicht abgewandelt):

"Hallo Sudda,

ab heute möchte ich auch LCHF ausprobieren. Ich habe ALLES gelesen, was darüber zu finden ist. ALLES."

Bis hierher doch ganz nett, oder? Wobei ich eine persönlichere Einleitungsform schon nett gefunden hätte.

"Ich muss unbedingt abnehmen. Am liebsten 20 kg. Ich wiege 75 kg. Aber mir würde es reichen, wenn ich bis zur Hochzeit meiner besten Freundin in vier Wochen schon mal 10 kg weg hätte."

Öh.
LCHF ist keine Crashdiät.

"Kannst du mir mal so für zwei Wochen aufschreiben, was ich essen soll?"

Nein.
Kann ich nicht.

1. weiß ich nicht, was sie gerne mag.

2. EIGENVERANTWORTUNG!!

3. hab ich wirklich besseres zu tun, als mir Pläne für zwei Wochen für eine wildfremde Person auszudenken, die noch nicht mal nette Einleitungsworte findet.

"Ist es bei LCHF eigentlich besser MORGENS oder ABENDS Nudeln und Kartoffeln zu essen??"

Kopf -> *karbautz* -> Tisch

Ähm. Ich denke sie hat alles gelesen???

Ich antworte ihr das, was ich oben schon aufgeschrieben habe, ergänzt um die Frage WO und WAS sie über LCHF gelesen hat, da mir das mit den Nudeln und Kartoffeln.. also nun... ihr wisst... ein wenig ungewöhnlich vorkommt.

Ich erhalte KEINE Antwort.

Falsch:
Ich erhalte ZUNÄCHST keine Antwort.

Etwa zwei Wochen später.
Darin steht:

"Ich will dir nur sagen, dass ich kein LCHF mehr mache. Ich habe drei Kilo ZUGENOMMEN. LCHF ist totale Scheiße. Das funktioniert gar nicht."

Ehrlich?
Da fällt mir nichts mehr ein.

Ich helfe echt gerne, aber manchmal verschlägt es einem wirklich die Sprache.




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Samstag, 17. November 2012

Schamlos ausgenutzt!

Wenn der Mann sich auf ein tolles Wochenende eingroovt, bei dem ihm (fast) alle Wünsche erfüllt werden...

Wenn man darüber hinaus den Rucksack für eine hübsche Wanderung im Ahrtal packt, was sein Herz noch höher schlagen lässt...

Wenn man sogar am Morgen die absolut korrekten Brötchen für ihn gekauft hat...

Wenn man nun im Auto auf dem Weg zur Wanderung sitzt, was tut man dann?

Man plinkert mit den Augen und der Mann fährt vorher noch ein Outlet an, denn er ist natürlich vor lauter Wuschigkeit sehr milde gestimmt! Noch besser: Es war tatsächlich seine Idee!

Heute:
Gerry Weber!

Ziel:
Finde eine Hose, in der man einen gescheiten Po hat.

Wir da rein.
Und ich habe Hosen anprobiert.

Kommentare des mir Zugemuteten des geliebten Göttergatten bei fast jeder Hose:
Neeeee, das geht gar nicht. Du hast einfach keinen Po mehr. Du musst was tun.

Laune auf Gefrierniveau, Trotztränen schon im Anschlag!
Gibt es denn gar keine Hosen für mich?
Ich habe es so satt.
Echt jetzt.

Was aber tut die kluge Frau, wenn sie keine Hosen findet?
Sie findet Oberteile. Und probiert statt frustiger Hosen eben die an.

Rollkragenpullover, V-Ausschnitt, das ganze Programm.

Grauen Rollkragenpulli angezwillt.
Größe 40.

Eng anliegender Schnitt.
Raus aus der Kabine.
Präsentieren.


Des Mannes Kommentar:

"Äh... DAS geht nicht. Geh zurück in die Umkleide!! Jetzt!!! Das sieht ja aus wie... dingens... wie heißt die noch? Lara Croft! Krass."
Öh.

Na gut.
Fand ich jetzt zwar nicht, aber ich seh mich ja auch nicht mit den Augen (m)eines Mannes.

Ich schiebe ihm - bescheiden wie ich bin - also lediglich zwei andere Pullover und eine Jeans zu und deue ihn liebevoll zur Kasse. Schließlich haben wir wenig Zeit, wir wollen ja noch wandern. Keine Firlefanzereien hier.

Dahinter stelle ich mich an.
Mit dem Lara-Croft-Pulli.
Logisch.

Heeee... das lasse ich mir doch nicht zweimal sagen.

Auch wenn ich mich vermutlich nur Zuhause traue, den zu tragen.
Oder mit Cardigan drüber.










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Freitag, 16. November 2012

Das Rippchen

Neulich im Büro.

Der externe Buchhalter war da.
Wie jeden Monat.

Ich beschwerte mich darüber, dass mir kalt sei.
Trotz einer Menge Kleidungsschichten.

Er sprach:

"Das ist eben so, wenn man nix mehr auf den Rippen hat!"



kreisch * verzückt guck * Innenapplaus * rotwerd * gnihihiiiii * auf Zettel notier * froifroi * Tränchen der Rührung wegschnipps * zappelzappel * virtueller Moonwalk durch den gesamten Blog * lach * so tu, als ob ich konzentriert arbeite * erwägen, extra Kaffee anzubieten * la ola * Augen plinker * in die Komplimentevitrine unter "B" wie Buchhalter ableg * backfischkicher * Finger verlegen dreh * 


Call me Rippchen!!

Tse.
Dass ich das in meinem Leben noch mal erleben durfte.
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