Montag, 30. Januar 2012

Schnee macht dumm!

Merke:

Bevor du den Scheibenwischer betätigst,
um die Schneedecke schwungvollst von 
der Windschutzscheibe zu entfernen,
solltest du die Fahrertür SCHLIESSEN!

*narf*
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So wie Sudda #3

3. MEINE Ernährung nach LCHF

Heute geht es in meiner kleinen Serie darum, wie ich mich nach LCHF ernährt habe.

LCHF ist innerhalb seiner Grundlagen eine Ernährung, die jeder sich nach seinen individuellen Bedürfnissen und Zielen anpassen kann. So ist es zum Beispiel ein Unterschied, ob man abnehmen oder sich einfach gesund ernähren möchte. Auch die Toleranzgrenze für Kohlenhydrate ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Der eine muss die KHs extrem niedrig halten, der andere verträgt mehr und nimmt dennoch ab. Manche nehmen schlecht ab, wenn sie Milchprodukte essen oder vertragen sie schlicht und einfach gar nicht. Und nicht zuletzt hat doch jeder so seine Vorlieben, wenn es ums Essen geht. Manche Dinge mag man schlicht und einfach nicht.

Da gilt es, ein wenig auszuprobieren und zu basteln, zu lesen, bis man seins gefunden hat.

Ich wiederhole noch einmal, dass meine Art LCHF zu essen, nicht für alle LCHFler gilt. Es gibt gewisse Teile, die uns schon allgemein betreffen, aber ich hatte ein klares Ziel vor Augen (abnehmen und zwar kontinuierlich und zügig) und habe herausgefunden, dass dies die Regeln sind, mit denen es bei mir funktioniert.

Und hier folgt jetzt MEIN LCHF, wie ich es lebte als ich in der dicksten Abnehmphase steckte:


1. Keine Ausnahmen

Jepp... Das ist - wie auch bei allen anderen Ernährungsumstellungen, besonders wenn man Tendenzen zu Heißhungerattacken hat - wesentlich. Wenn man sich in der Abnehmwelt so umsieht, dann entdeckt man immer wieder, dass Menschen Ausnahmen machen, diese dann auch als "menschlich" und "richtig" verteidigen.

Leider beginnt dann meist eine Abwärtsspirale. Einer Ausnahme folgt der nächsten und die Einschläge kommen zeitlich immer näher, bis man sich ganz aus dem System geschossen hat. 

Isso.
Habt ihr alle schon irgendwo gesehen oder selbst erlebt, nicht wahr?

Also Finger weg von Ausnahmen, so lange ihr nicht auch nur annähernd an eurem Ziel angekommen seid.

Dazu muss ich bei LCHF manchmal Fingerspitzengefühl beweisen. Gute Beispiele dafür sind Panna Cotta, Quark mit Sahne und leider auch Wein.

Ist alles nach dem LCHF-Flyer in Maßen erlaubt!
So weit, so gut.

ABER... ich entwickle Süchteleien, weil es mir so gut schmeckt und weil es mich nicht so richtig lange sättigt.

Mag sein, dass es in Maßen erlaubt ist, ICH sollte aber so vernünftig sein und die Finger einfach nur davon lassen.


2. NICHTS essen, was mehr als 5 g KH pro 100 g hat

Da brauchen wir nicht lange diskutieren. Gerade am Anfang ist das superwichtig, denn dadurch scheiden enorm viele Lebensmittel völlig natürlich aus, die meine Abnahme behindern.

Darunter fallen u.a.:

Brot und alles andere, was aus Mehl gemacht ist (Nudeln etc.)
Reis
Kartoffeln
Mais und Produkte daraus
generell Stärkehaltiges
Schokolade und generell Süßes 
die meisten Obstsorten

Zur Schokolade ist z.B. zu sagen, dass sie laut LCHF mit extrem hohen Kakaoanteil (80% zum Beispiel) hie und da als EINZELSTÜCKCHEN - also in Maßen - erlaubt ist.

Ganz abgesehen davon, dass ich bittere Schokolade überhaupt  nicht mag, so denke ich, dass es am Anfang wichtig ist, um alles einen großen Bogen zu machen, was an alte Süchteleien erinnert oder ein Ersatzstoff ist, für das, worauf zu verzichten einem schwerfällt. Erst mal durch den Entzug, das Ziel anpeilen. Schokolade, gekauftes KH-armes Knäcke und Konsorten sind nette Ergänzugen, wenn man mal nah an sein Ziel herangekommen ist und nicht mehr so akribisch darauf schauen muss.

Erst später, als ich mich in meine Ernährung entspannt eingelebt hatte, habe ich auch mal Dinge verkocht, die mehr als diese 5g KH pro 100 g hatten. Denn dann konnte ich aus Erfahrung (und manchmal fddb.info sei Dank) einschätzen, dass die Gesamtbilanz stimmte. Und Knoblauch und Zwiebel haben zwar mehr KHs als erwünscht, aber man verwendet sie eher sparsam.

Manchmal musste ich auch ein wenig umdenken. Paprika ist so ein Beispiel. Rote Paprika hat mehr KHs als grüne Paprika. Also wählte ich die grüne.

Allerdings warne ich davor, die Leine zu locker zu lassen. Aus einer Zehe Knoblauch werden dann zwei und ein Extraschluck Sahne dabei, vielleicht doch etwas mehr rote Paprika... So summieren sich die KHs auch prächtig. 

Generell habe ich am Anfang viel Zeit mit der Kohlenhydratetabelle verbracht, die ich hier auf dem Blog verlinkt habe. Eine gute Idee ist es, sich aus der Fülle der Lebensmittel die herauszuschreiben, die a) kh-arm sind und b) einem persönlich gut schmecken. Und am Anfang arbeitet man am Besten eng mit dieser Liste zusammen.

Im Supermarkt kann man hinten in der Nährwerttabelle des Nahrungsmittels schnell erkennen, ob es nach dem obigen Prinzip für LCHF geeignet ist...

Der allererste Blick fällt auf die Angabe für die Kohlenhydrate.

Mehr als 5 g pro 100 g Ware? 
WEGLEGEN! Kompromisslos!

Weniger als 5 g pro 100 g Ware?
Prima

Weiter geht es mit Punkt 3.


3. Mehr Fett als KH und Eiweiß zusammen im Nahrungsmittel

Jetzt habe ich also Nahrungsmittel gefunden, die einen sehr geringen Anteil an KHs haben.

Nun folgt der nächste Schritt.

Ich addiere die Werte für KH und Eiweiß und schaue nach, ob die Gramm in Fett höher oder niedriger liegen. Ist der Fettanteil höher als der für Kohlenhydrate und Eiweiß (Protein) zusammen, so ist es uneingeschränkt für LCHF geeignet.


Am Anfang erscheint es vielleicht ein wenig aufwendig, wenn man jede Schachtel aufmerksam beäugen muss, aber das wird schnell Routine und nach einiger Zeit kennt man seine bevorzugten "Pappenheimer".

Wichtig sind auch die Informationen zum Skaldeman Ratio hier:

http://suddas.blogspot.com/2010/01/lchf-leben-leichter-gemacht.html


4. Aber z.B. Gemüse ist doch nicht fettig!

Stimmt.

Deshalb sorge ich dafür, dass die einzelnen Komponenten einer Mahlzeit gemeinsam mehr Fett als KH und Eiweiß zusammen haben. Dazu nehme ich mir, solange ich unsicher bin, fddb.info zur Hand.

Es sei denn, meine Mahlzeit besteht nur aus Komponenten, wo es von vorneherein klar ist, dass die Bilanz stimmt. So zum Beispiel, wenn ich hartgekochte Eier mit Mayo esse. Oder Butterkaffee. *lächel*

Stimmt die Bilanz nicht, fette ich mir die Mahlzeit auf. Mit Creme Fraiche, Mayo, Kräuterbutter, gutem Öl... Oder nehme weniger von dem, was eher KH-haltig ist.

Funktioniert das alles nicht, trinke ich VOR der Mahlzeit einen Butterkaffee oder einen Kaffee mit Sahne (Achtung: Sahne hat nicht schlecht wenig KHs!).

Folgende Regel muss aber auch dringend beachtet werden:



5. Nicht mehr als 20 g KH pro Tag und nicht mehr als 10 g KH pro Mahlzeit

Um da die Übersicht zu wahren, ist fddb.info - ein kostenloses Ernährungstagebuch - wirklich Gold wert. NUTZEN!

Ich nehme NICHT ab, wenn ich diese Regel missachte!



6. Nur essen, wenn man hungrig ist und KEINE Zwischenmahlzeiten

Nicht aus Bock, nicht aus Jieper, nicht aus Frust, nicht aus Freude, nicht aus Langeweile...

Klingt so einfach, aber das war es am Anfang nicht. Ich habe richtig intensiv in mich reinhören müssen, denn ich hatte sogar verlernt Hunger und Durst zu unterscheiden.

Isst man nur, wenn man wirklich hungrig ist, gibt es keine Zwischenmahlzeiten!!

Denn Zwischenmahlzeiten sind eine "Kleinigkeit" und wenn ich mit einer Kleinigkeit zufrieden bin, war ich nicht wirklich hungrig. Habe ich Hunger, dann esse ich vernünftig viel.

Zwischenmahlzeiten pushen den Blutzuckerspiegel und das will ich vermeiden. Ich will Ruhe im System.

Vor allem habe ich mich von festen Uhrzeiten gelöst, wenn es um das Essen geht. Mein Körper funktioniert nicht richtig nach Stechuhr. Und wenn ich immer nur dann esse, wenn ich hungrig bin, dann kann das weiß der Kuckuck wann sein. Manchmal auch erst um 22 Uhr!

Da galt es den erlernten Gewohnheiten ein Schnippchen zu schlagen.



7. Strategien gegen den Jieper oder Appetit zurechtlegen

Ich schrieb mir eine Liste, was ich tun könnte, wenn mich der Appetit oder Jieper und NICHT der Hunger überkam.

Laufen, spazieren gehen, meinetwegen laut schreien, was trinken, irgendwo gegen treten, telefonieren, eine Freundin treffen, Musik an und mitgröhlen oder tanzen, shoppen. Ablenkung! Ins Bett legen und lesen funktioniert übrigens nicht, denn dann denke ich noch mehr darüber nach. Es muss genügend anderes um mich herum passieren.

Dann verging der Anflug schnell wieder.

Hinterher, wenn der Anflug vorbei war, konnte ich oftmals gut reflektieren, woher die Attacke rührte. Ärger, Stress, Langeweile... Aber während des Anflugs habe ich mir die Gedanken darüber verkniffen, denn davon wurde es nur schlimmer!



8. Nur so viel essen, bis man unhungrig/satt ist

Auch nicht so einfach.

Dazu ist es notwendig, dass man die Ruhe hat, entspannt in sich reinzuhören, dass man langsam isst, weil die Sättigung erst nach einer Weile einsetzt und dass man überhaupt einen gescheiten Deu davon hat, was "unhungrig" ist. Ich schreibe bewusst nicht satt. Denn satt ist noch viel schwerer zu definieren.

verdammt hungrig - hungrig - Appetit - unhungrig/satt - zu satt - voll

Da soll es in der Skala hin. Mitten rein sozusagen.

Das war/ist für mich die schwierigste Aufgabe. Meine Augen sind mein gierigstes Organ. Und ich esse viel zu schnell. Das funktioniert sehr schlecht. Und wenn man zu viel relativ fettreiches Essen ist, wird einem plötzlich unweigerlich und unfassbar übel. Nicht gut. Außerdem hatte man dann definitiv zu viel.

Und ich sagte mir immer wieder, dass ich das Essen ruhig weglegen und später essen kann. Es läuft mir nicht davon!

Anders herum... hat man nach einer Mahlzeit schnell wieder Hunger, dann hatte man bei der Mahlzeit entweder generell zu wenig oder aber zu wenig Fett.

Da ich Probleme mit dem Sättigungsgefühl habe, zählte ich Kalorien.


9. Nicht mehr als 1600-1800 Kalorien am Tag

Mit LCHF kann ich zwar deutlich mehr essen ohne zuzunehmen als mit herkömmlicher Ernährung (bis 2500 kcal am Tag haben keinerlei Auswirkungen auf mein Gewicht), aber ich wollte ABNEHMEN. Und gleichzeitig brauchte ich ein Maß, das mir klar machte, wann es einfach reichte, eben weil die Sättigung nicht funktionierte, wie ich das gewollt hätte. Kalorien hatte ich mein halbes Leben lang gezählt, von daher stellte es kein Problem dar. Ich habe nicht auf die Kommastelle genau berechnet, sondern habe im Gehirn ca. mitgerechnet. So wie ich im Supermarkt über den Daumen gepeilt mitrechne, was ich an der Kasse zu erwarten habe.

Ansonsten kann man gerne mit fddb.info genauer mitrechnen.

Kalorien sind innerhalb von LCHF eine Streitfrage. Dazu gibt es viele verschiedene Meinungen und es gab auch schon Dispute darüber.

Aber das ist meine Einstellung. Ich brauchte es einfach und brauche es noch, wenn ich abnehmen möchte. 



10. Iss das, was du wirklich haben willst

Keine Kompromisse. Manchmal bin ich extra noch einmal losgezogen, weil ich plötzlich etwas ganz Bestimmtes essen wollte. Einmal am Tag brauche ich das, was für mich innerlich "summt". Gut ist auch, wenn man entsprechend etwas vorrätig hat.

Das gilt natürlich nur innerhalb des LCHF-Rahmens.



11.. Essensplanung

Ich habe in mich reingehorcht, worauf ich Lust hatte, habe mir eine Liste geschrieben und alles Nötige eingekauft. Solange ich mir im Detail unsicher war, habe ich es in fddb.info im Voraus geplant. Da kann ich in der Detailübersicht gut erkennen, ob ich richtig liege oder noch etwas basteln muss.


Nicht zuletzt:


12. Keine blöden Zusatzstoffe

Keine Süßstoffe, kein Hefeextrakt, Glutamat... Möglichst pure Lebensmittel und diese dann selbst weiterverarbeiten. Möglichst E-Stoffe vermeiden.



Alle diese Regeln sind wichtig.

Aber die wichtigste Regel ist und bleibt die erste:

KEINE AUSNAHMEN!

Mir sind keine untergekommen. Ich hatte Biss wie ein Terrier.
Und darum hatte ich Erfolg.
Mir war klar, dass es allein in meiner Hand lag.

ICH bin verantwortlich und zuständig für MICH.
Sonst niemand.

Ich muss daran arbeiten, geschenkt wird einem nichts.

Aber es gibt wohl nichts Wohligeres, als wenn man die Verantwortung in die eigene Hand nimmt, daran arbeitet und es FUNKTIONIERT. 

DAS ist Balsam für die geschundene Seele, DAS ist ein Push für das Ego.

Es mag einen minimalen Bruchteil Menschen geben, bei denen es trotzdem nicht funktioniert, auch wenn sie superhart dran bleiben. Das tut mir sehr leid. Aber woran es liegt, das weiß ich leider nicht. 

So, ich muss los und Kurse geben. Hoffentlich habe ich nichts vergessen. Ich schaue nachher noch einmal in Ruhe drüber, denn ich habe ob der Länge des Textes ein wenig die Übersicht verloren und mein Kopf qualmt ein wenig.

Schreiben werde ich noch über Strategien, die das Leben mit der LCHF-Ernährung erleichterten (z.B. bei Verwandtschafts- und Restaurantbesuchen, wenn es mal schnell gehen muss oder man länger unterwegs ist), wiegen/messen und Sport.









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Sonntag, 29. Januar 2012

LCHF-Rezept - Buntes Püree

Letztens schrieb ich im LCHF-Forum, wie eklig ich Sellerie finde. Hinterher habe ich mir überlegt, dass ich einmal in meinem Leben Kartoffel-Sellerie-Püree gegessen und für lecker befunden habe. Trotz des Selleries!

Also schlug ich die Tür zu meiner experimentellen LCHF-Versuchsküche ganz weit auf und fabrizierte ein hervorragendes Püree als Beilage für Wasauchimmer!

Dazu brauchst du für ca. 5 Portionen:

750 g Blumenkohl (ich nahm TK-Ware, weil die Deppen 2,99 € für einen frischen wollten, der noch nicht mal sonderlich frisch aussah...)
100g Knollensellerie (weiter geht meine Bereitschaft erst einmal nicht)
150 g Karotten/Möhren
60 g Creme Double (von Dr. Dingens - halber, gelber Becher)
70 g Butter
Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskat


So geht es:

Man reinige, schäle und zerschnippele das Gemüse und gare es in einem Topf in gesalzenem Wasser.




Anschließend Kochwasser abschütten, Butter und Creme Double hinzufügen und mit dem Pürierstab so lange bearbeiten, bis man die gewünschte Konsistenz vorfindet. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

Bei mir sah das so aus:




Das Ganze kombinierte ich gestern mit Rinderbraten (falsches Filet - Irish Beef) und Endiviensalat in Vinaigrette. War köstlich. Aber das Fleisch wäre absolut nicht nötig gewesen.

Endiviensalat mit Püree schmecken in Kombination unfassbar. Allerdings erspare ich euch ein Foto vom vermischten Zustand der beiden Komponenten und stelle liebe dieses zivilisierte Bild hier ein:





Dieses Püree hat pro 250 g etwa folgende Werte (etwa 250 g würde ich als eine Portion bezeichnen, ansonsten könnt selbst rechnen...):

Fett 17,3 g / 78 E%
KH 6 g / 12 E%
Eiweiß 4,7 g / 10 E%

Kalorien: 198 kcal

Skaldeman Ratio: 1,6

Mal im Vergleich gesehen... 250 g Kartoffeln haben 35,5 g Kohlenhydrate. Also spart man auf diese Weise schon ziemlich!



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Samstag, 28. Januar 2012

So wie Sudda #2

Weiter im Text.

Bisher hatte ich über die Grundlagen geschrieben. Jetzt kommen wir zur Ernährung als solche, wobei auch in diesen Bereich die Seele ganz tief mit drin hängt. Wenn das nicht so wäre, wäre ich wohl kaum so dick geworden.


2. Teil - Die Wahl der Ernährung (und auch die Seele)


Entscheidung für eine bestimmte Ernährung

Diäten habe ich unzählige gemacht. Und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nicht immer wieder zu Anfang gedacht habe, dass DAS der Stein der Weisen sei. Ich bin immer höchst optimistisch kopfüber gestartet. Ob es Pünktchen zu zählen gab, stinkende Suppen gebrodelt oder Shakes angerührt wurden, ich war dabei.

Und zu Anfang ging das alles gut. Echt.

Ich litt zwar Hunger und war verzweifelt, aber ich hatte noch den Startschwung und sah Ergebnisse auf der Waage. Außerdem dachte ich, dass müsste so sein. Dass es normal sei, wenn man bei einer Diät ENTBEHRT! Aufs Heftigste.

Aber dieser Dauerhunger oder der Dauerappetit ließ mich nicht los und nach kurzer Zeit scheiterte ich heftigst in Form von echten Essanfällen. Ich schob wahllos alles in mich hinein, was nicht weglaufen konnte.

Auch wenn ich versuchte mir rein mit dem Verstand mitzuteilen, dass ich genügend Input in Form von Energie oder Kalorien hatte, es half nichts. Sättigung war nur von kürzester Dauer und schlug dann in das absolute Gegenteil um.

Mir schwante, dass irgendetwas mit mir nicht so ganz richtig war und ich nahm an, dass ich halt einfach verfressen, schwach, undiszipliniert und essgestört sei. Und nein, das ist absolut nicht gut für die Seele, denn man fühlt sich wie ein Versager auf ganzer Linie.

Dann stieß ich per Zufall auf LCHF und begann zu lesen. Und es erschien mir so logisch!

Stärkere Blutzuckerschwankungen entstehen durch die Einnahme von zu vielen und vor allem falschen Kohlenhydraten und wenn der Blutzuckerspiegel nach seinem Zwischenhoch abfällt, stehe ich am Kühlschrank. Mit brüllendem Essenswillen.

Konnte es also sein, dass ich nicht schwach oder labil oder ein Versager, sondern nur ein Opfer meines Blutzuckerspiegels war?

Ja, könnte.

Oh, da stand auch etwas darüber, dass diese Ernährung gesund sei.

Gesundheit?

Mal im Ernst. Gesundheit war für mich damals sicher ein netter Nebeneffekt, aber grundsätzlich ging es mir zu diesem Zeitpunkt um genau eins: ABNEHMEN!

Wenn ich damals die Gesundheit immer im Fokus gesehen hätte, hätte ich sicherlich in meiner Verzweiflung nicht jede noch so schwachsinnige Diät ausprobiert!

Ich las und las und las und noch währenddessen begann ich, so langsam die KHs abzubauen. Noch vor meinem offiziellen Start mit LCHF. Damit kam ich sehr gut klar. Und ich merkte bereits mit einer leichten Reduzierung der KHs, dass der Heißhunger weniger wurde.

Es trieb mich nichts mehr ständig an den Trog. Und es kam erste Ruhe und Entspannung in mir auf.

Aber die Fotos aus dem Schwedenurlaub führten dazu, dass ich endgültig und zu 100% LCHF-Abnehmerin wurde. Die waren so schrecklich.

Einige davon sind unter den Fotos bei mir zu finden, s.o. der Reiter "Bilder" oder hier drauf klicken...

Das erste auf dem Stein oder das mit der Sonnenbrille - schlimmer ging es kaum.

Am Schlimmsten fand ich, dass ich damals merkte, dass mein INNENBILD von mir selbst NULL zur Wahrheit passte. Als die Fotos entstanden, fand ich mich SCHÖN. Als ich sie sah, starb etwas in mir ab! Noch schlimmer, dass meine Kinder die Fotos auch bei Ansicht schön fanden. DAS war ich NICHT. Auf gar keinen Fall. Und irgendwie doch.

Es stand fest:

DAS wollte ich NICHT sein.

Und so begann alles.

Ich wollte es wissen.

Könnte ich es endlich schaffen?
Mein hohes Gewicht abbauen?
Ein anderes Leben führen?


Für mich ist LCHF der richtige Weg.
Für mich.

Nach über 2,5 Jahren bereue ich nichts, vermisse nichts, komme gut klar und ja, werde so mein Leben lang weiter machen (die Frage wird mir öfters gestellt.)

Nudeln oder Brot wären es niemals wert, all das wieder zu verlieren, was ich in dem Zeitraum gewonnen habe. So toll finde ich die jetzt auch nicht.

Und weil ich mich, meinen Blutzuckerspiegel und mein Heißhungerpotential kenne, weiß ich, dass ich unweigerlich die Rückfahrkarte lösen würde, wenn ich solches wieder essen würde.

Aber ich bin ich.
Und ihr seid ihr.

Ich erzähle gerne von meiner Ernährung, aber eure Wahl, wie ihr die Kilos bekämpfen wollte, müsst ihr ganz alleine treffen und ich bitte euch nur, euch gut zu informieren und eine für euch persönlich gescheite Wahl zu treffen.

Eine Ernährungsumstellung ist nichts, dass nur auf eine Weile ausgelegt sein soll. Sondern auf Dauer. Für immer und ewig. 

Vielleicht mit engeren Bandagen während der Abnahme und Lockerungen, wenn ihr erst einmal am Ziel angekommen seid, aber ich denke schon, dass jeder, der einmal so dick war wie ich, sein Leben lang darauf wird achten müssen. Am Ball bleiben.

Ich würde niemals herablassend auf andere blicken, die einen anderen Weg der Ernährung wählen. Dafür haben sie - hoffentlich - gute Gründe.

Und ich kann es nicht ertragen, wenn ich sehe, wie manche ihren Ernährungsglauben postulieren und versuchen, andere zu manipulieren oder herablassend mit Menschen umgehen, die eben einen anderen Weg gehen.

Jedem seins.
Von Herzen.



Ende für diesen Eintrag.

Als nächstes folgen meine höchsteigenen LCHF-Regeln, denn LCHF hat so einen weiten "Anwendungsrahmen" und die meisten basteln sich innerhalb der Grundzüge ihr eigenes LCHF zusammen.

Wie mein LCHF aussieht, erfahrt ihr beim nächsten Mal.
Bis denne.
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Freitag, 27. Januar 2012

So wie Sudda #1

Ab und an erreichen mich auf dem ein oder anderen Weg Nachrichten, in denen Menschen sagen, dass sie gerne so wie ich abnehmen möchten.

Leider meinen sie damit in erster Linie SO VIEL und SO SCHNELL, selten kann ich glauben, dass sie sich auch wirklich mit MEINEM Weg auseinander gesetzt haben, wirklich wissen WIE ich es gemacht habe.

Damals. 

Denn dass ich heute, nachdem ich so viel abgenommen habe und aus dem schlimmsten Übergewicht raus bin, ein wenig entspannter an die Sache rangehe, ist nur natürlich.

Mein Erfolg beim Abnehmen setzt sich aus so vielen Komponenten zusammen und wenn man bedenkt, dass wir darüber hinaus nicht gleich sind, sondern jeder sein eigenes Individuum ist, dann ist es natürlich niemals garantierbar, dass es bei anderen genauso schnell und genauso erfolgreich läuft, selbst wenn alle Punkte akurat genauso durchgezogen werden.

Und doch dachte ich, dass ich mal eine Serie mache, in der ich aufliste, wie ich vorgegangen bin, was bei mir alles zusammen kam und schlussendlich zum Erfolg führte. Dann kann sich jeder überlegen, ob er den gleichen Weg gehen kann und will. Oder ob man nicht vielleicht doch die eigenen Erwartungen mal ein wenig runterschrauben sollte.

Ich bin (und nicht nur ich) schon als HARDLINER innerhalb des LCHF-Abnehmens bezeichnet worden und ich befürchte, da ist etwas dran. Aber das könnt ihr selbst entscheiden.

Da das aber so viele Einzelpunkte sind, werde ich es aufsplitten, weil das an sich sonst schon ein Buch wird (wenn auch nur ein Pixibuch) und somit viel zu viel für einen einzelnen Post.


1. Teil
Grundvoraussetzungen und die Seele


1. Ich hatte zu Beginn ein Übergewicht von etwa 50 kg.

Je mehr man wiegt, umso schneller nimmt man in der Regel am Anfang ab.

Die letzten Kilos sind die übelsten und ich habe volles Verständnis für jeden, der sich auch nur über 5 Kilo zu viel aufregt, auch wenn andere dann vielleicht denken, dass das albern oder übertrieben ist. Jeder muss selbst wissen, welches Gewicht er haben möchte, so lange es sich im vernünftigen Rahmen befindet und nichts mit dem Streben nach Untergewicht zu tun hat. Auch wenn ich selbst irgendwann mit einem Gewicht um die 75 kg auf einer Länge von 1,72 m zufrieden bin, muss das noch lange nicht für andere gelten.

Aber natürlich kann man bei relativem Normalgewicht nicht davon ausgehen, dass man pro Woche 2 kg abnimmt!!


2. Gesundheit und körperliche Fitness

Abgesehen von einem medikamentös gut eingestelltem hohen Blutdruck und ebenso gut eingestellter Unterfunktion der Schilddrüse war ich tiptop gesund. Keine Diabetes oder andere Molesten.

BITTE IM VORFELD MIT DEM ARZT ABKLÄREN!

Ich hatte zwar Rückenschmerzen und morgens stöhnten die Beine schmerzhaft über mein Gewicht und hatten wenig Lust ihr Tagwerk aufzunehmen, machte aber seit vielen Jahren bereits Pilates, so dass ich zumindest über eine gute Muskulatur verfügte. Plus dass ich immer schon sehr beweglich war.

Generell warfen mich nur ab und an Nebenhöhlenentzündungen aus der Bahn, aber das war es schon. Ich habe mich immer als gesunden Menschen empfunden. Ich bin nicht sonderlich zimperlich mit mir selbst und kann einiges vertragen, ohne zusammenzubrechen.


3. Der Punkt

Ich war definitiv an DEM Punkt angekommen. Der berühmte, sagenumwobene Klick im Kopf.

Es reichte.

So wollte ich nicht mehr weiterleben.
Es musste etwas passieren.

Mir war klar, dass ich sonst früher oder später ernsthafte, gesundheitliche Probleme bekommen hätte und seelisch tat es mir erst recht nicht gut. Ich habe so viel geweint. So wollte ich nicht mehr aussehen und so wollte ich mich auch nicht mehr fühlen.

Das war kein VIELLEICHT oder MAL GUCKEN.

Ich wollte etwas ändern.
Definitiv.
Sofort!
Ohne Wenn und Aber.

LCHF hatte ich schon entdeckt und für mich beschlossen, dass das mein Weg war.

Ich habe von Anfang an meine Ziele klar für mich formuliert. DA wollte ich hin.

Und es beschäftigte mich - zumindest im ersten Jahr - sehr.

Ich visualisierte das Ergebnis, badete in Tagträumen und pushte mich mit meiner Motivationsmusik. Positiv denken, nach vorne blicken, nicht jammern.


4. Die private Situation

Meine Kinder waren groß genug. Groß genug dafür, dass ich sie stundenlang alleine lassen konnte, wenn ich Sport oder ähnliches gemacht habe. Groß genug dafür, dass sie nicht mehr so viel Zeit beanspruchten.

Zehn Jahre früher hätte ich diese Egoschiene nicht fahren können.
Nicht in diesem Ausmaß!

Wenn Kinder kleiner sind, kann man nicht selbst derart die erste Geige spielen.

Darüber hinaus arbeite ich nur halbtags.
Gut, Haushalt, Kinder, blabla... Aber dennoch blieb genug Zeit für mich.
Und die ist nötig gewesen.

Der Mann an sich stand auch und absolut hinter mir.

Was will man mehr?


5. Mein Körper

Ich beschäftigte mich enorm mit mir selbst. Ich war mein eigenes Projekt.
Dazu gehörte auch die Arbeit mit dem eigenen Körper.

Im wahrsten Sinne des Wortes "be-greifen" und wenn es nur beim Eincremen war. Bewusst vor den Spiegel stehen und sich ansehen. Ob nackig oder angezogen. Ebenso habe ich mich fast täglich gewogen und einmal monatlich die Umfänge abgemessen:

FACE IT!

Schau den Tatsachen voll ins Gesicht.


6. Informationen sammeln

Am Anfang habe ich gelesen, gelesen, gelesen. 

Damals gab es nur das lchf.de-Forum und einige schwedische Infoseiten zum Thema LCHF. Schwedische Bücher kaufte ich mir auch.

Meiner war der allererste Blog in Deutschland zum Thema.

Ich meldet mich im Forum an (sehr empehlenswert und kostenlos) und bekam alle Hilfe und Informationen, die ich brauchte.
Ich stellte Möglichkeiten zusammen, was ich essen könnte, welche Nahrungsmittel ich mir besorgen sollte.

Da war EIGENinitiative gefragt und ich wette, dass das auch ein Punkt war, der mir sehr geholfen hat. Mir hat niemand etwas auf dem Silberteller präsentiert, Essenspläne ausgedruckt oder gar gekocht. Ich habe daran gearbeitet und mich damit auseinander gesetzt.

Leider beschleicht mich immer wieder der Eindruck, dass das vielen schon zu anstrengend ist. Auch das Kochen soll am besten zackzack gehen. Nur keinen Aufwand. Nicht großartig selber denken. Und bei diesen Menschen ist es in der Regel auch so, dass sie genauso schnell wieder von der Bildfläche verschwinden, wie sie aufgetaucht sind.

Ärgert mich nur dann, wenn man sich vielleicht Mühe gegeben hat und so einen Spruch beim Abgang kassiert nach dem Motto: "LCHF klappt nicht, war ja klar."

Doch, es klappt.
Aber nicht so.

Und ich wette, dass in solchen Fällen zu 99,9 % gravierende Fehler oder sogar Selbstbetrug im Spiel sind.

Wer sich nicht grundlegend damit auseinandersetzt und nur oberflächlich liest/informiert, macht Fehler.
Normal.

Ich habe am Anfang auch Fehler gemacht, OBWOHL ich so viel gelesen habe.
Na klar!

Aber ich habe sie auch entdeckt und ausgemerzt.


7. Die Außenwelt

Ich bin von Anfang an sehr offensiv damit umgegangen. Hier im Blog und genauso im richtigen Leben.

Meine Befindlichkeiten mussten raus, meine Fortschritte, meine Rückschläge, mein "Früher". Verarbeiten, das war wichtig.

Rauslassen, statt reinfressen. 

Lernen, dass man auch noch gemocht und geliebt wird, wenn man sauer, wütend, ungerecht oder nervig und knatschig ist. Mit runden Formen anecken.

Das Echo war eine enorme Unterstützung.
Durch Familie, Freunde und auch durch euch Leser.
Das trug mich von Moment zu Moment.
Von Tag zu Tag.
Bis hierher!

Isso!



Das war es für den Moment.

Beim nächsten Mal schreibe ich von meiner Ernährungsumstellung und welche Regeln ich dabei beachtet habe, um abzunehmen.

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Mittwoch, 25. Januar 2012

Abspeckblogger

Dangerblood sammelt auf seinem Blog "Schweinehundkiller" (kennste nicht? Klickste drauf!) Abspeckblogger.

Eine gute Idee, wie ich finde.

Dazu schrieb er folgendes:

"Heute fragte jemand bei Meiga, ob noch jemand Abnehmblogs kennt. So einige Abnehm/Ernährungsblogs kenne ich ja, aber es dümpeln sicher noch so einige unbemerkt im Netz herum. Gerade jetzt zum Jahresanfang sind sicher wieder so einige dazu gekommen. Mich würde mal interessieren, wo ihr alle steckt ?!
Meldet euch doch mal (entweder per Mail oder hier in den Kommentaren), ich nehme euch dann gerne in diese Liste hier auf. Dazu müsst ihr nicht zwingend ausschließlich über Abnehmen oder Ernährung bloggen, mache ich ja auch nicht. Aber wenn ihr über eure Gewichtsabnahme berichtet in eurem Blog, würde ich den gerne hier mit auflisten.
Mit dieser Liste möchte ich die Blogs/Blogger mal an einem Ort sammeln, die über ihre Gewichtsabnahme berichten. Ich wurde schon öfter mal gefragt, ob ich noch weitere Abnehmblogs kenne, und ich denke, die Nachfrage ist da. Denn vielen auch Abnehmenden geben solche Blogs bzw. die dortigen Artikel Kraft und Motivation für ihre eigen Gewichtsabnahme. Und zuletzt geht das Abnehmen ja auch in der Gruppe einfacher. Was ist also besser, als die Vernetzung der Abspeckblogger."

Und so findet sich dort bereits eine nette Auflistung der verschiedensten Abnehmblogs und ich muss zugeben, dass ich so einige davon noch gar nicht kannte.

*staun*

Sehr interessant.

Bunte Mischung der unterschiedlichsten Abnehmvarianten. Mag ich.

Und damit man die Auflistung auch immer wieder finden kann, hat Dangerblood dieses chice Logo gebastelt, dass man im eigenen Blog einbauen kann:



Abspeckblogger - Gemeinsam stark


Das habe sogar ich Computerblondie geschafft. Siehe rechts, relativ weit oben auf meinem Blog. Klickt man nun auf dieses Symbol, so landet man direkt bei der Auflistung.

Viel Spaß und mein Dank an Dangerblood.

Meldet euch dort, falls ihr ebenfalls gelistet werden wollt.

Zusammen sind wir stark!




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Donnerstag, 19. Januar 2012

Simpel

Da ich heute den ganzen Tag unterwegs sein werde, habe ich mir soeben im Laden meines Vertrauens Mettwürstchen und Scheibenkäse gekauft. Dazu noch ein hartgekochtes Ei.

Ausreichend Proviant also, selbst wenn ein Schneesturm aufkäme und ich im Auto übernachten müsste.

Da soll mal einer sagen, LCHF sei kompliziert.

Tse.
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Montag, 16. Januar 2012

LCHF-Rezept Panna cotta

Ich bin im Rausch.
Genauer gesagt im Panna-cotta-Rausch.

Panna cotta bedeutet so viel wie "gekochte Sahne" und ist meiner Meinung nach mit keinem herkömmlichen Puddingmist zu vergleichen.

Unglaublich lecker.

Dazu brauchst du für 6 Schälchen:

1 kg Sahne
10 Blätter Gelatine (o.ä.)
Stevia
1-2 Vanilleschoten (nach persönlichem Gusto)

dazu passen diverse Beeren

Und so easypeasy geht das Ganze:

Die Gelatineblätter nach Anleitung auf der Verpackung wässern.

Die Sahne mit dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote vermischen. Wobei ich persönlich gemahlenes Vanillepulver aus dem Gläschen nehme. Das kauf ich immer in Schweden. Ob es hier so etwas gibt, weiß ich nicht. Vanillezucker ist für LCHFler eben nicht so der Bringer...

Sieht so aus:




Aus der Reihe "viel hilft viel" (ich liebe Vanille) verwende ich nicht gerade wenig davon:





Verrühren und die Vanillesahne mit Stevia nach Geschmack süßen und aufkochen:




Etwa 5 min köcheln lassen, aber vorsicht... die Vanillesahne kocht gut hoch auf, wenn sie heiß wird. Nicht, dass sie euch aus dem Topf hüpft.

Den Topf vom Herd nehmen und die aufgelöste Gelatine gut unterrühren bis sie sich aufgelöst hat. Die Masse in kleine, konisch geformte Schälchen geben und in aller Ruhe abkühlen lassen.

Dazu habe ich keine Kosten und Mühen gescheut und ein Päckchen Heidelbeeren aus dem Supermarkt geschossen. Darüber hinaus werde ich aus aufgetauten, ungezuckerten Himbeeren eine Himbeersauce machen, bzw. die Himbeeren einfach pürieren. Süß ist ja die Panna cotta schon an sich.




Und jetzt starre ich die Panna cotta an, auf dass sie fest und kalt werden möge, denn in ein paar Stunden werde ich sie an meinen Kindern und den Wuppertaler Versuchskaninchen ausprobieren.

;o)

Foto vom Endprodukt wird nachgereicht.
Also hoff ich.


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Samstag, 14. Januar 2012

MaMi40plus - steh ich total drauf!

Ich saus kreuz und quer durch Bloggerland und immer wieder gibt es Neues zu entdecken.

Bei Lily - Dornröschen holt die Heckenschere raus - (kennste nicht? Dann klick mal drauf!) fand ich einen Tipp zu einem Beautykanal.

Immer interessant.
Aber diesen Tipp fand ich gleich mal ultraheiß.

Es gibt eine über 100teilige Serie von MaMi, Kosmetiktipps und mehr für Frauen jenseits der 40.

Einmal entdeckt fing ich an, mir ein Filmchen nach dem anderen reinzuziehen. Und auch wenn ich natürlich noch nicht durch alle Filmchen durch bin... ich bin richtig begeistert. Die beiden Mädelz sind so liebenswert und klasse, man muss sie einfach toll finden!

Und es gibt eine Menge zu lernen.
Wirklich!

Aber schaut selbst mal...

MaMi40plus - Augen auf - Kapitel 3
MaMi40plus - Tränensäcke - Kapitel 37
MaMi40plus - Das Fotoshooting bei Michaela 
MaMi40plus - Schlank wäre schöner - Kapitel 69

Wie?
Was?

Es wird gemunkelt, dass ich mich daraufhin heute Morgen in die Herzogstadt aufgemacht hätte, um zwei verschiedene Töne Foundation, diverse Pinsel, braunen Lidschatten und transparenten Puder zu kaufen?

*hust*

Ich steh total auf Natürlichkeit.

Nur manchmal macht es Sinn, die eigene Natürlichkeit ein wenig zu unterstützen.

Hab jetzt keine Zeit mehr.
Muss mal ins Bad.
Für eine längere Weile.

Ich muss mich natürlich machen, weil wir heute auf Schwieva's Geburtstag eingeladen sind.




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Freitag, 6. Januar 2012

Meine beste Freundin...

... des Tages ist meine Ische!

Nachdem sie mir noch am Mittwoch die unfassbare, nachweihnachtliche, unverschämte, dennoch nicht unerwartete, hinterhältige, gemeine, zorneserrötende, Übelkeit erregende, Gallenflüssigkeit anregende 81,3 kg gezeigt hatte, bot sie mir - quasi mit wedelnder weißer Fahne - heute Morgen schon wieder die 80,5 kg an.

Nicht perfekt, aber im Ernst...

WAS WILL MAN MEHR?


Ob das der Leinsamen ist?

*lächel*
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Mittwoch, 4. Januar 2012

LCHF-Rezept Heinrichknäcke

EDIT:


ICH HABE DAS REZEPT ÜBERARBEITET, WEIL ICH VON ROBERT AUF SEINEM BLOG "PINKPOISON ON PALEO" (KLICK DRAUF!) FOLGENDEN WERTVOLLEN HINWEIS BEKAM:

"Du hast recht - mehrfach ungesättigte Fette (n3 und n6)können durch Hitze denaturieren und sich in potenziell gesundheitsschädliche Transfette verwandeln, was insbesondere beim Frittieren zu befürchten ist.

Wenn Du die Temperatur beim Backen Deines Leinsamenknäcke unter ca. 130 Grad hältst, dann vermeidest Du das und dämmst Du die nebenbei je nach Rezeptur zu befürchtenden Bildung von Acrylamid ein.

Ich selbst backe Leinsamenknäcke bei maximal 130 Grad und trockne es quasi mehr, als dass ich es wirklich backe und vermeide schwarze Krusten. So bleibt die Alpha-Linolensäure intakt."

Nachdem ich in den letzten Tagen viel zu gerne Knäcke gegessen habe, dass zwar im Verhältnis zu allen anderen Knäckes recht wenig Kohlenhydrate pro Scheibe hatte, aber dennoch zu viel, um dem Genuss in Ruhe zu fröhnen (nämlich 2,8 g pro Scheibe - Sesamknäcke von Aldi Süd), musste eine Alternative her.

Und die fand ich... in der Rezepteecke des LCHF-Forums.

Das berühmte Heinrichknäcke, liebevoll nach dem guten Heinrich benannt, den der ein oder andere von euch vielleicht aus Kommentaren bei mir kennt.

Die Basis für dieses Doityourself-Knäcke ist Leinsamen, welcher die wunderbarer Weise Nullkommanull g Kohlenhydrate zu haben, weil er "auf gut Deutsch" gesagt, die wundervolle Eigenschaft hat, unten wieder so raus zu kommen, wie man ihn oben eingeworfen hat.

(Wie soll man es sonst formulieren?)

Kaufen kann man ihn im normalen Supermarkt in der "Ökoecke".


Es gibt im Forum einige Varianten hierzu. Gewürzt mit Oregano, Brotgewürz, vermischt mit Kokosfett. Sonnenblumenkerne untergehoben oder Kürbiskerne. Da kann man sich sicherlich austoben.

Ich entschied mich für die Basisversion.

Man nehme:

100 g Leinsamen 
Wasser
eine Prise Salz

So gehe man vor:

Man packe den Leinsamen in ein hohes Gefäß, wie man es z.B. vom Sahne schlagen her kennt, und schrote ihn mit dem Stabmixer ein wenig an. Geht auch im Standmixer.

Anschließend füge man ein wenig Wasser hinzu und lasse den Leinsamen einige Minuten quellen. Derweil heize man den Backofen auf max. 130°C Umluft vor. Der gequollen Leinsamen sollte eine ziemlich breiige Konsistenz haben, etwa wie... wie... nein, das sage ich jetzt nicht... also wie gerührter Pudding oder so. Hmm... Sollte der gequollene Leinsamen fester sein, so füge man noch ein wenig Wasser bei und lasse ihn wiederum eine Weile quellen. Salz hinzufügen und umrühren.

Man greife sich einen Bogen Backpapier und verstreiche den Leinsamenbrei dünn darauf. Meiner war etwa 3-4 mm dick und gebe ihn auf ein Backbleck in den Backofen.

Dort backe man das Heinrichknäcke bis es richtig trocken ist. Achtung... es riecht beim Backen nicht gerade lecker. Aber das täuscht!

Mit der neuen Temperatur habe ich noch keine Erfahrung gemacht, werde es aber heute ausprobieren und dann mitteilen, wie lange das Prozedere in dem Fall dauert, bis das Knäcke getrocknet ist.

Das fertige Produkt sieht so aus:




Noch warm mit einem großen Messer in Stücke schneiden. Danach auskühlen lassen und nach dem Abkühlen nach Gusto belegen.

Die gesamte Dosis Heinrichknäcke (ohne Belag) bietet:

Fett 29,9 g / 75 E%
KH 0g
Eiweiß 22,9 g / 25 E%

Kalorien: 371 kcal

Skaldeman Ratio: 1,3



Ich mischte mir aus zwei hartgekochten Eiern, Mayonnaise, dem abgetropften Inhalt einer Dose Thunfisch in Wasser, Dill sowie Salz und Pfeffer eine grobe Paste, indem ich alles einfach mit der Gabel zerdrückte und verrührte. Schön auf das Knäcke packen und mit ein paar Scheiben Salatgurke toppen.

Easypeasy.

Also sah mein heutiges Heinrichknäcke so aus:






Saulecker!
Muss man genau so nennen.

Man kann es natürlich auch auf 1.234.567 andere Weisen belegen. Mindestens. Und die werden ich auch bestimmt fast alle austesten.

Ich hatte den festen Vorsatz, das gesamte Heinrichknäcke samt Paste zu verspeisen. Aber es gelang mir nicht, weil es extrem satt macht! Und das mir...

Gut, gibt es den Rest eben heute Abend.

Wobei...

Vielleicht sollte ich erst einmal abwarten, was der Leinsamen mit meiner Verdauung anstellt...

*hust*









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Sonntag, 1. Januar 2012

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Quelle: Kostenloser Facebook-Fanpage –Disclaimer von Juraforum.de



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