Mittwoch, 4. Januar 2012

LCHF-Rezept Heinrichknäcke

EDIT:


ICH HABE DAS REZEPT ÜBERARBEITET, WEIL ICH VON ROBERT AUF SEINEM BLOG "PINKPOISON ON PALEO" (KLICK DRAUF!) FOLGENDEN WERTVOLLEN HINWEIS BEKAM:

"Du hast recht - mehrfach ungesättigte Fette (n3 und n6)können durch Hitze denaturieren und sich in potenziell gesundheitsschädliche Transfette verwandeln, was insbesondere beim Frittieren zu befürchten ist.

Wenn Du die Temperatur beim Backen Deines Leinsamenknäcke unter ca. 130 Grad hältst, dann vermeidest Du das und dämmst Du die nebenbei je nach Rezeptur zu befürchtenden Bildung von Acrylamid ein.

Ich selbst backe Leinsamenknäcke bei maximal 130 Grad und trockne es quasi mehr, als dass ich es wirklich backe und vermeide schwarze Krusten. So bleibt die Alpha-Linolensäure intakt."

Nachdem ich in den letzten Tagen viel zu gerne Knäcke gegessen habe, dass zwar im Verhältnis zu allen anderen Knäckes recht wenig Kohlenhydrate pro Scheibe hatte, aber dennoch zu viel, um dem Genuss in Ruhe zu fröhnen (nämlich 2,8 g pro Scheibe - Sesamknäcke von Aldi Süd), musste eine Alternative her.

Und die fand ich... in der Rezepteecke des LCHF-Forums.

Das berühmte Heinrichknäcke, liebevoll nach dem guten Heinrich benannt, den der ein oder andere von euch vielleicht aus Kommentaren bei mir kennt.

Die Basis für dieses Doityourself-Knäcke ist Leinsamen, welcher die wunderbarer Weise Nullkommanull g Kohlenhydrate zu haben, weil er "auf gut Deutsch" gesagt, die wundervolle Eigenschaft hat, unten wieder so raus zu kommen, wie man ihn oben eingeworfen hat.

(Wie soll man es sonst formulieren?)

Kaufen kann man ihn im normalen Supermarkt in der "Ökoecke".


Es gibt im Forum einige Varianten hierzu. Gewürzt mit Oregano, Brotgewürz, vermischt mit Kokosfett. Sonnenblumenkerne untergehoben oder Kürbiskerne. Da kann man sich sicherlich austoben.

Ich entschied mich für die Basisversion.

Man nehme:

100 g Leinsamen 
Wasser
eine Prise Salz

So gehe man vor:

Man packe den Leinsamen in ein hohes Gefäß, wie man es z.B. vom Sahne schlagen her kennt, und schrote ihn mit dem Stabmixer ein wenig an. Geht auch im Standmixer.

Anschließend füge man ein wenig Wasser hinzu und lasse den Leinsamen einige Minuten quellen. Derweil heize man den Backofen auf max. 130°C Umluft vor. Der gequollen Leinsamen sollte eine ziemlich breiige Konsistenz haben, etwa wie... wie... nein, das sage ich jetzt nicht... also wie gerührter Pudding oder so. Hmm... Sollte der gequollene Leinsamen fester sein, so füge man noch ein wenig Wasser bei und lasse ihn wiederum eine Weile quellen. Salz hinzufügen und umrühren.

Man greife sich einen Bogen Backpapier und verstreiche den Leinsamenbrei dünn darauf. Meiner war etwa 3-4 mm dick und gebe ihn auf ein Backbleck in den Backofen.

Dort backe man das Heinrichknäcke bis es richtig trocken ist. Achtung... es riecht beim Backen nicht gerade lecker. Aber das täuscht!

Mit der neuen Temperatur habe ich noch keine Erfahrung gemacht, werde es aber heute ausprobieren und dann mitteilen, wie lange das Prozedere in dem Fall dauert, bis das Knäcke getrocknet ist.

Das fertige Produkt sieht so aus:




Noch warm mit einem großen Messer in Stücke schneiden. Danach auskühlen lassen und nach dem Abkühlen nach Gusto belegen.

Die gesamte Dosis Heinrichknäcke (ohne Belag) bietet:

Fett 29,9 g / 75 E%
KH 0g
Eiweiß 22,9 g / 25 E%

Kalorien: 371 kcal

Skaldeman Ratio: 1,3



Ich mischte mir aus zwei hartgekochten Eiern, Mayonnaise, dem abgetropften Inhalt einer Dose Thunfisch in Wasser, Dill sowie Salz und Pfeffer eine grobe Paste, indem ich alles einfach mit der Gabel zerdrückte und verrührte. Schön auf das Knäcke packen und mit ein paar Scheiben Salatgurke toppen.

Easypeasy.

Also sah mein heutiges Heinrichknäcke so aus:






Saulecker!
Muss man genau so nennen.

Man kann es natürlich auch auf 1.234.567 andere Weisen belegen. Mindestens. Und die werden ich auch bestimmt fast alle austesten.

Ich hatte den festen Vorsatz, das gesamte Heinrichknäcke samt Paste zu verspeisen. Aber es gelang mir nicht, weil es extrem satt macht! Und das mir...

Gut, gibt es den Rest eben heute Abend.

Wobei...

Vielleicht sollte ich erst einmal abwarten, was der Leinsamen mit meiner Verdauung anstellt...

*hust*









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Kommentare:

  1. Ich mach diese Form des Knäckes, das es aber auch schon VOR unserem Heinrich gab(!) ;-), schon seit ewigen Zeiten und ich LIEBE es!!! Und wenn mir mal nach etwas Weicherem die Lust ist, dann rühre ich noch 2 EL gemahlene Mandeln & 1 Ei unter die Mischung, bevor ich's auf's Backpapier streiche. LÄCKAAAAA!!!

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  2. Oh, danke. Tolle Idee. Endlich muss ich die Leberwurst nicht mehr mit dem Löffel essen :-)
    Danke, Sudda!

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    1. Lach, aber Du weisst ja doch, in der Not "frisst" der Teufel die Wurst auch ohne Brot.... hi hi

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  3. mmhh... endlich eine Unterlage für meinen Nuri-Aufstrich, der nur mit Gemüse gedippt nicht so der Bringer ist :/

    (1 Dose scharfe Sardinen zerdrücken und mit - bei mir 125g - Frischkäse mischen)

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  4. Da warte ich mit Dir gespannt auf die Wirkung... :O)

    Bei mir gibt es Mini-Pizzen. Dinkelmehl,Olivenöl, Hefe, Salz und Tomatenmark, Mettwurst, Artischökchen aus der Dose und drüber Ziegenkäse, der bekanntlich nie unter 45 % hat.
    Aber ich mache nur noch die Hälfte der früherern Portion :O) *lach*
    Jetzt warte ich nur noch auf die Vorzeichen des Hungers.
    Grüßilie
    Oona

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  5. Bewundernswert Deine Energie hier immer selbst für die richtigen Lebensmittel zu sorgen :)

    Leider hat mich das viele "selbermachen" irgendwie vom LCHF wieder abgebracht. Obwohl es ansonsten super funktioniert hat.

    2012 will ich mich aber wieder mehr mit meinem Projekt 78 beschäftigen.

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  6. @Soleilrouge

    Klar gab es das schon vorher, aber ich mag den Namen.

    Da fällt mir ein... darf ich eigentlich mal über den SOLEILrouge-Flammkuchen schreiben? Denn der ist ja wirklich deine Erfindung und dann muss man fragen, finde ich.

    Wenn du das Knäcke mit Mandelmehl machst, ist das dann weich wie Brot? Ich kann mir das nicht so recht vorstellen. Machst du dann auch Backpulver rein?


    @Svenja

    Genau. Ich habe mir die Leberwurst bisher auch gerne auf Gurkenscheiben gepackt, aber da fehlte was.

    Ausprobieren.
    Wirklich gut!


    @Firesnake

    Der Dip klingt richtig läcka. Aber wo krieg ich scharfe Sardinen her? Das will ich auch.


    @Oona

    Noch rührt sich nichts... Aber was interessant ist... Ich bin sooo satt. Dabei hatte ich nicht allzu viel davon.

    He, das wäre aber schade, wenn sich dein Hunger bei DEN Aussichten nicht melden würde. Das klingt genial.


    @Der Dicke

    Nana.. Man kann sich rein technisch auch relativ stressfrei durchwurschteln. Wenn du es noch mal versuchst, kann ich dir da ein paar Tipps geben.

    Liebe Grüße!!

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  7. Ich habe mir das Knäcke auch schon gemacht. gaaanz dünn aufs Backpapier gestrichen ist es so lecker knusper, wie Chipsis.
    Durchschlagenden Erfolg gibt es bei mir nicht...von nix. Hätte ich gern :-(

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  8. Hmm das sieht wirklich köstlich aus...also meine LCHF Brotback aktionen waren nicht so der Burner aber das klingt doch interessant..ich hab sogar noch Leinsamenschrot...(den gibts in DM bereits geschrotet)...im Schrank. Wird ausprobiert! Jep! Danke! xoxo

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  9. @Kirsten

    Schon Magnesiumetwasüberdosiert versucht? Das "flutscht" bei mir immer. Bisher ist es bei mir auch eher ruhig. Hm.


    @Fleuraali

    Ausprobieren. Echt lecker. Aber irgendwas war mit fertig geschrotetem Leinsamen. Das ist nicht gut. Warum weiß ich nicht mehr. Aber es war sowas Unappetitliches wie Blausäure oder so. Ich guck mal nach.

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  10. hm... sowas muss man doch auch in Dtld bekommen. wird bei uns in Wien vertrieben, ist aber aus Portugal!
    "Nuri" - Sardinen in Olivenöl pikant gewürzt, zum Rohessen.
    mit Sardinen, Olivenöl, Piri-Piri, Karotte, Gurke, Gewürznelke, Pfeffer, Salz.

    http://www.oesterreichmarkt.de/2010/12/08/nuri-sardinen/
    http://fddb.info/db/de/lebensmittel/diverse_nuri_sardinen_in_scharf_gewuerztem_oliven_und_a_fisch/index.html
    http://www.codecheck.info/fleisch_fisch/fisch/fischkonserven/ean_5601268100034/id_827920/Nuri_Sardinen_in_scharf_gewuerztem_Oel.pro

    hier gibts noch ein erweitertes Rezept (statt Margarine aber Butter nehmen):
    http://www.kochbar.de/rezept/100040/Nuri-Aufstrich.html

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  11. Das klingt ja toll. Dieses Knäcke werd' ich auch mal probieren.

    LG Conny

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  12. Ich mag dieses Knäcke auch sehr gerne, kann es aber nicht jeden Tag essen, das macht meine Versauung nicht mit ;o)

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  13. Ich mag das Knäcke auch sehr gerne, aber ich kann das nicht mehrere Tage essen, das macht mein Bauch nicht mit ;o)

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  14. Na, auch endlich auf den Geschmack gekommen ? :-)Bei einem Stück am Tag sollte alles in Ordnung sein, bei mehr: vorsicht, Flutschgefahr.

    Geschroteter Leinsamen wird schnell ranzig und schmeckt dann nur noch bäh. Das Selbstschroten mit dem Pürierer geht schnell...

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  15. oh so lecker, habs auch schon ausprobiert, ich zerteile es gleich ,wenns auf dem Blech liegt , gibts später keine Krümelei,,,und wenn wir mal beim Thema sind , durchschlagenden Erfolg hatte ich bisher nicht,weil leinsamen dem Darm Flüssigkeit entzieht und so die Darmperistaltik angeregt wird und es zu einer völlig normalen Entleerung kommt, also alles schön reguliert !! Mahlzeit!!! ;;)))

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  16. Mist das sieht verdammt lecker aus.. Aber warum hat es soviel Fett? Kommt das nur vom Leinsamen?

    Also ihr LCFHler wollt das ja;)

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  17. @ Sudda
    JA, ich mag den Namen auch!!! :-)))
    Du darfst über meinen Flammkuchen berichten *stolzgrins* und wenn du magst, dann schick ich dir auch die Bilder dazu.
    Ganz so weich wie Brot ist es nicht, wenn man die gemahlenen Mandeln zugibt, aber eben auch nicht mehr so bröselig wie das reine Leinsamenknäcke... KEIN Backpulver, warum auch?

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  18. Dat wird ausprobiert. Danke für den Tipp!! Unbelegt sieht's leicht komisch aus - aber wir belegen's uns ja mit leckeren Sachen!!!

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  19. danke für das rezept :) aber warum muss ich ausser den kh die anderen nährwerte anrechnen bzw woher nimmst du den sk, wenn doch alles wieder 'durchflutscht'? dann muss ich ja die kcal auch nicht anrechnen? *grübel! *help :)

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  20. Hallo Anonym

    Den Skaldeman berechnet man so:

    Erst rechnest du die Gramm aus KH und Eiweiß plus. Danach rechnest du die Gramm aus Fett geteilt durch die Summe aus KH und Eiweiß, die du vorher ausgerechnet hast.

    Selbst wenn du keine KHs im Essen hast, so musst du ja doch noch die Eiweißgrämmer durch die Fettgrämmer teilen.

    Im Leinsamen sind vielleicht keine KHs drin, aber doch Fett und Eiweiß. Das siehst du auch an meiner "Inhaltsangabe" für das Knäcke. Alle Angaben dort gehen ja auf das Konto des Leinsamens, weil in Wasser und Salz nix drinne ist. Und natürlich musst du diese Kalorien anrechnen.

    Mit "durchflutschen" meinte ich, dass alles, was am Leinsamen auch nur annähernd wie ein KH wirkt (Faserstoffe) unten wieder raus kommt, weil es sich um reine Ballaststoffe handelt.

    Schau mal hier - letzter Absatz:

    http://www.leinoel-gesund.de/Lein-Eigenschaften/lein-eigenschaften.html

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  21. MIST---

    Im gleichen Artikel steht auch, dass man die 10fache Menge Wasser trinken sollte... *hust*

    100 g Leinsamen mal 10 = 1 Liter Wasser zusätzlich

    *kreisch*

    Na denn... Prost!

    Übrigens hatte ich wegen des selbstgemachten Knäckes NULL Schwierigkeiten mit meiner Verdauung. Weder in die eine noch in die andere Richtung.

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  22. dankie sudda für deine antwort, die aber so nicht korrekt sein kann? ich weiss schon, wie man den sk berechnet ;o) lächel... aber frau kann sich doch die carbs nicht 'schön rechnen'? und wie du schreibst, flutschen die leinsamen ja 'nur durch'? wenn ich die carbs nicht anrechnen brauche, warum die kcal oder fett??? *pleas help? die frage ist mir wichtig, weil ;o) wir alten lchf hasen wissen, ohne auf die kcal zu achten, geht das ganze einfach nach hinten los! wäre doch cool, ich könnte so viel knäcke essen, wie ich wollte...oder?

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    1. Ich weiß es nicht genau..

      Bei Wikipedia findest du zum Thema Leinsamen folgendes:

      "Unbehandelter Leinsamen (auch nach Quellung) verlässt weitestgehend unverändert das Verdauungssystem des Menschen, weshalb es zu keiner nennenswerten Aufnahme der Inhaltsstoffe (z. B. Linustatin, Cadmium, Linolsäure und Linolensäure) kommt."

      Kann also sein. Aber weiß man es genau?

      *soifz*

      Vielleicht findest du ja mehr Infos dazu!

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  23. Habs grad gemacht, gegessen und für lecker befunden...mal sehen, was es jetzt mit MEINER verdauung macht. Danke für den Tipp.
    Katrin

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  24. Cool, dass ich das Rezept heute dank Polki bei dir entdecke!
    Ich habe nämlich noch eine Packung Leinsamen hier rumlungern.
    Eigentlich wollte ich die Leinsamen plichtbewusst täglich für die Verdauung nehmen....

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  25. *kopf gegen die Wand schlag* pflichtbewusst, nicht plichtbewusst! Arg, ich vergesse ständig Buchstaben in den Kommentaren und dann kann ich die plöden Kommis nicht mehr ändern. grrr

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  26. ich trockne es nur bei 90°C
    es wird zwischendurch gewendet
    dauert zwar ne weile, aber dafür mache ich auch gleich mehrere bleche, man kann das ja sehr gut lagern

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    1. Und wie lange dauert das ungefähr? Das wär super, wenn du mir das verraten könntest.

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    2. ich hab den backofen ca. 2 stunden an, zwischendurch ruhig mal öffnen damit die feuchtigkeit raus kann
      das kommt ganz drauf an wie dick du deine masse auf dem blech hast

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    3. Danke, Fio. Dann hab ich einen Anhaltspunkt!

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  27. ach und weil ich gerade da so deine große platte sehe, ich nehme nach ca. 20 min backvorgang einen teigschaber und portionier die masse damit, dann kann man die stücke auch besser drehen

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  28. Danke! genau darum machte ich mir schon Sorgen, denn meine Kinder lieben es (ich eher nicht...) ich werde es mit 130 grad am Wochenende probieren.
    Danke nochmal!
    Ida

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  29. DANKE ,Sudda ,dass du den Hinweis von Robert gleich aufgegriffen und weitergeleitet hast an alle Knäcke fans,,bei mir gingen auch gleich alle Alarmlampen auf rot,, ich "backe es auch bei niederer Temperatur...dauert eben etwas länger,aber eben auch gesünder!! soviel Zeit muss sein...lass es einfach zum Schluss noch im Backofen bei leicht geöffneter Tür nachtrocknen ,, ach ich lieeeebe es so,,,,( sogar das Fett zeigt sich ,wenns wieder raus kommt;;)) )

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  30. oh - danke für den hinweis - das knäcke ist eins meine grundnahrungsmittel - gerade zum frühstück!!!

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  31. oberlecker .... danke Sudda.... <3
    mit lieben Grüßen aus dem miesepetrigen Schleswig-Holstein.... -Bibi

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  32. Hört sich alles toll an ihr Lieben. Aber zwei Stunden Backofen an für so ein kleines Stück Knäcke?? Die armen Eisbären. Und viel Spaß bei der Stromrechnung. Das esse ich lieber ein Knäcke von Aldi. Das ist mega Energie Verschwendung, mal ganz ehrlich.

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    1. Ich belasse es persönlich bei 150 Grad und das braucht eine Stunde.
      Da ich NIE Kuchen backe, ist das völlig okay, denke ich.

      Und ich backe direkt für eine Woche. Nicht EIN kleines Stück.

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  33. Ich hatte auch etwas im Hinterkopf, dass Leinsamen ungesund ist/sein kann. Zum einen wegen der Blausäure, wie weiter oben ja auch schon mal erwähnt (die Blausäure soll weitgehend unschädlich gemacht werden beim Erhitzen). Zum anderen bin ich bei Recherchen im Internet noch darauf gestoßen, dass Leinsamen auch noch Cadmium enthalten soll (http://de.wikipedia.org/wiki/Leinsamen). Sollte man deshalb vielleicht nicht eher zu ganzem statt zu geschrotetem Leinsamen greifen, evtl. enthaltene Giftstoffe wandern so ja einfacher und sicherer wieder aus dem Körper hinaus? Schwangeren wird vom Verzehr von Leinsamen sogar abgeraten.
    Seitdem habe ich endgültig kein so gutes Gefühl mehr bei Leinsamen.
    Hab natürlich mal nach Alternativen geschaut ... und siehe da: Flohsamen(schalen) wird als (gesündere) Alternative zu Leinsamen gehandelt. Er soll auch Schleim bilden, deshalb könnte ich mir vorstellen, dass man den Flohsamen als Ersatz für Leinsamen für dieses Rezept verwenden könnte. Kennt sich vielleicht jemand mit Flohsamen aus? Oder hat das vielleicht sogar schon mal jemand probiert, damit ein Knäckebrot zu basteln?
    Falls nicht, werd ich es mal probieren, muss allerdings erst mal zu diesen Flohsamen kommen (weiß nicht, ob es das hier zu kaufen gibt, sonst muss ich es erst im Inet bestellen).
    VG nuoro

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    1. Muss die Aussage bzgl. Schwangerschaft und Leinsamen etwas differenzieren: "Es gibt Hinweise, dass der Verzehr von Leinsamen durch Schwangere das Risiko für Frühgeburten erhöhen könnte."
      Und wegen dem Cadmiumgehalt: Es ist wohl so, dass bei regelmäßigem Leinsamen-Konsum die tägliche Menge von 20 g Leinsamen nicht überschritten werden sollte. Auch wird bei regelmäßigem Konsum die Verwendung von eher ganzen Samenkörnern angeraten, damit bleibt das Cadmium und leider auch die sehr gesunden Inhaltsstoffe eher im Samenkorn drin.

      Flohsamen (1,7 g KH auf 100 g) gibt's übrigens in der REW*. Deshalb eben gleich ausprobiert: Flohsamen mit Speckwürfel, Kräuter der Provence, Paprika, Knoblauch- und Zwiebelgranulat, einer Prise Salz und Wasser verrührt und weiter wie oben beschrieben verfahren. Schmeckt mir sehr, sehr gut, bin gar nicht mehr dazugekommen, noch Belag drauf zu machen ;-), hab's gleich so verputzt. ... und nun muss ich viiiieeel trinken ...

      VG nuoro

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    2. Hallo Nuoro,

      danke für die Infos, die du hier ergänzt.
      Das finde ich toll.

      In schwedischen Rezepten stoße ich oft auf Flohsamen bei Backrezepten und wollte auch anfangen damit zu experimentieren.

      Gibt es bei Flohsamen das Cadmiumproblem nicht?

      LG
      Sudda

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  34. Hallo Sudda,

    danke für die vielen tollen Rezepte auf Deiner Seite. Ich bin letzte Woche im Internet zufällig auf LCHF gestossen, hab mich stundenlang eingelesen, viel auf der LCHF Seite und vor allem bei Dir!

    Seither bin ich nur noch so weit wie möglich auf LCHF unterwegs, und mein allerliebstes Rezept ist dieses Heinrichknäcke... besser als jedes normale Brot!!!

    Es ist gesund, es hat einen tollen "Biss", es staubt nicht wie normales Knäcke, und ist nicht so gummig wie normales Brot. Von Weißbrot rede ich gleich gar nicht mehr. Und zubereitet ist es obendrein schnell und einfach.

    Egal welchen Belag ich drauf versucht habe.. am Besten schmeckt es mir allerdings immer noch am Einfachsten... einfach Doppelrahmkäse drauf, und ich bin glücklich - und satt ebenfalls!! :-)

    Herzliche Grüße aus Wien,
    Christian

    PS: Ach ja, erst seit 1 Woche süchtig.. ops, ich meine, auf LCHF bin, und schon Nachschub an Leinsamen kaufen mußte; die erste Packung davon war schnell weg; ich kann einfach nicht genug davon bekommen. Schmeckt gut, ist einfach, und gesund obendrein! Was will der Mensch mehr?! :-D

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  35. Klasse Idee & wird auf jeden Fall ausprobiert (inkl. Thunfischbelag).
    Danke für die Anregung!

    LG jbs80kl

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  36. Ich habe so das Gefühl wie früher bei meinen Diäten. Da aß ich auch Dinge, die eher "unnormal" erschienen, aber ich war voll davon überzeugt. Im Nachhinein fasse ich mir an den Kopf. Mit der Apfel-Essig-Diät habe ich mir meine Darm auf ewig verhunzt.

    Den Energieverbrauch finde ich enorm.

    Eine andere Lösung muss her. *grübel*

    Phönix
    aus B.

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  37. Das probiere ich sicherlich bald mal! Es gibt kaum Rezepte, auch bei den Low Carb Rezepten, wo man am Ende tatsächlich bei 0 g KH rauskommt. Und Leinsamen ess ich sowieso fast täglich wegen meiner Verdauung :)
    Hanna

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  38. Hurra, ich habe es gefunden. Heinrichknäcke.
    Na also, geht doch.

    Das klingt ja lecker. Könnte quasi der Nachfolger meines geliebten VK Brots werden.

    Danke.

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  39. Dieses Experiment starte ich gleich morgen. Leinsamen habe ich eh immer da :-) und der Belag.... Hmmmmmimmlisch :-)

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  40. Gestern gebacken, heute gleich 2 Kolleginnen infiziert - heute wieder gebacken. Selbst meinem Mann schmeckt es und er war mehr als skeptisch.... Extrem hocher Suchtfaktor....

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  41. Hallo, ich verzweifle an dem Zeugs. 130 Grad (Temperatur stimmt lt. Thermometer) im normalen Backhofen (habe keine Umluft) - da dauert das 6 STunden, bis es so ist, dass das am Rande knusprig ist, in er Mitte aber noch klebt. Läßt sich nicht umdrehen, zerbröselt. Noch mal mit dünnerem Teig. Dauert noch länger :-(.

    Für so ein Fitzelchen Knäckebrot ist das mit Strompreis aber ein happiger Preis.... Schmecken tut es wunderbar, aber so richtige Fladen kriege ich nicht hin. Die Brösel sind aber superleckerst auf Salat. Und ansonsten: hier ein Teelöffelchen Leberwurst und dazu einen Eßl. Heinrichgebrösel....

    Irgendwas scheine ich verkehrt zu machen...

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  42. Hallo, man kann den ungeschroteten Leinsamen mit Wasser anrühren und auch direkt in der Mikrowelle auf Backpapier oder Silikon zu Plätzchen verknuspern. Sehr lecker mit Kümmel und ein wenig Salz. Leinsamen ist nur ungeschrotet nährwertneutral, da der Körper die Körnchen allein nicht aufbrechen/verwerten kann. Geschrotet hat man dagegen die guten Fettsäuren, Vitamine etc. .. gut gegen Knusperhunger und für Leberwurst, in der Tat! LG Claudia

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  43. Ooooooh, die Teilchen sind ja super, mega lecker - und fix gemacht!!! Und mit Avocadodip ja besser als Chips mit Dip! Und auch unter 130°C war es in einer Stunde fertig...muss halt dünn genug ausgestrichen sein ;-)

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  44. Hallo zusammen wollte nur kurz meinen Senf dazugeben. Das Knäckebrot funktioniert auch supergut mit Chiasamen das quillt auch und hält ganz gut zusammen. Muss man vorher auch gut quellen lassen. Ansonsten die gleiche vorgehensweise. Schmeckt auch superlecker:)))

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  45. Danke für dieses geniale Rezept. Ich habe ne alte elektrische Kaffeemühle damit schrote ich meinen Leinsamen und hatte heute die Version in der Mikro gemacht. Jetzt frage ich mich wie es sich da mit schädlichen Substanzen verhält? Ohne Umluftherd finde ich es sobst energetisch ganz schön teuer...

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