Donnerstag, 31. Mai 2012

*AngebmodusvolleLottean*

Guckt mal, was ich bekommen hab.
Das fehlte mir noch in meiner Sammlung!

*kreisch*












Danke Nicole, dass du mir durch deinen Kontakt so eine tolle Überraschung beschert hast!!

Ich bin dann mal lesen...


EDIT FÜR RAINER:

"Hallo Annika!
Hier bekommst du einige gute Ratschläge von mir. 
Viel Glück!
Sten Sture Skaldeman"

Richtig toller Kracher, oder?



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Freitag, 25. Mai 2012

UNgleichung

Gelernt?!

Ich kann:

- doch ganz gut schießen
- ertragen, dass die Sonne erbarmungslos auf meinen verschwitzten Körper niederbrennt
- manierlich passen
- ab und an possierlich sprinten
- Gegner mit meinem Körper fernhalten
- mit dem Ball laufen
- Ball aus freier Fahrt stoppen
- sehen wo jemand frei steht
- auch mal ein Tor reinsemmeln
- veratmen, dass so kleine Chicas mich in Grund und Boden spielen


Ich kann nicht...


... doch ganz gut schießen + ertragen, dass die Sonne erbarmungslos auf meinen verschwitzten Körper niederbrennt + manierlich passen + ab und an possierlich sprinten + Gegner mit meinem Körper fernhalten + mit dem Ball laufen + Ball aus freier Fahrt stoppen + sehen wo jemand frei steht + auch mal ein Tor reinsemmeln + veratmen, dass so kleine Chicas mich in Grund und Boden spielen...

... GLEICHZEITIG!

*narf*

Binnen kürzester Zeit war ich fix und foxi.
Es gibt noch viel zu lernen, das steht fest!



Und das alles während die Mütter, der auf dem Platz trainierenden Bambini-Mannschaft (miniminiklein) im Schatten schnatternd ein Picknick abhielten.

Neeee... is kla'!




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Donnerstag, 24. Mai 2012

Gelöscht

Seit gestern befinde ich mich auf einer Reise zurück zu meinen Anfängen.
Zu den Anfängen meiner Abnahme und somit auch zu meinem Bloganfang.

Die Umgestaltung des Blogs hat die Lust in mir erweckt, ihn generell zu überarbeiten. Und so lösche ich im Moment diverse Posts aus dem Blog heraus. Posts, die meines Erachtens wirklich überflüssig sind und gar keine wirkliche Rolle spielen.

Um aber entscheiden zu können, welche Posts sinnvoll bzw sinnleer sind, ist es wesentlich, alle Posts selbst noch einmal zu lesen, um den Zusammenhang zwischen den verbliebenen Posts zu sichern.

Mittlerweile sind von über 2.000 Posts (herrje, ich hab wirklich ein Schnattergen) gut 300 eliminiert worden und ich "befinde" mich erst im März 2011.

Bis dahin kam mir alles "wie gestern" vor. So als sei es eben erst geschehen. Wobei mir so einige "Ach ja"s entfahren. So manches Mal war ich wirklich versucht, Posts zu ändern, weil ich die Dinge heute dann doch aus einer anderen Perspektive sehe. Aber das wäre nicht richtig, denn damals habe ich es eben genau so gefühlt und erlebt.

März 2011 also.

Ich denke von diesem Zeitpunkt an rückwärts gesehen, geht es so richtig emotional ans "Eingemachte".

So vieles steht bei mir zwischen den Zeilen und das kann dann schon mal reichlich "pieken". Da können die offensichtlichen "Töne" noch so fröhlich sein - ich weiß, was in mir los war.

Oft gelingt es mir, das Gefühl, dass ich damals beim Schreiben meiner Texte hatte, wieder aufzurufen. Mit der Distanz, die ich heute dazu habe, ist es erträglich. Quatsch, im Gegenteil, es tut gut, denn ich spüre, dass sich meine Abnahme eben tatsächlich nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf emotionaler Basis vollzogen hat.

Und dass Seele und Körper bei so einer Veränderung in die gleiche Richtung losgelaufen sind, bzw. sich entwickelt haben, ist vermutlich mein Erfolgsrezept gewesen.

Das Übergewicht hatte schließlich seine Ursache.
Bei mir, wie bei den meisten anderen auch.

Jaja, ihr braucht mir nicht damit zu kommen, dass immer noch das falsche Essen oder/und viel zu viel davon verantwortlich für die Ausuferungen des Körpers sind.

KLAR ist es das.

Aber was bringt einen dazu?
Warum verhält man sich so?
Weshalb leitet man die Gefühle in "ich esse" um, statt in "ich lass das jetzt mal zu" oder "ich lass das jetzt mal raus"?

DAS ist der Punkt!

Und dieses Verhalten will erkannt sein, damit es nachhaltig geändert werden kann, das Verhaltensmuster durchbrochen wird.

Nur dadurch, dass ich mein Essen ändere, ändert sich noch gar nichts an dem Grund, weshalb es einmal so ausuferte.

Vielleicht wählen deshalb so viele Menschen Diäten, die auf den Millimeter vorgeben, wann man was in welcher Menge zu essen hat. Es soll einfach nur funktionieren, das Gewicht soll verschwinden, aber an die seelische Arbeit will man nicht ran. Viele merken vielleicht gar nicht, dass da "was ist".

Ich glaub, bei mir war es vorher so.

Ich kenne so einige, die "gut durchstarten", aber es nicht schaffen, ihr seelisches Päckchen auszuwickeln, zu betrachten, zu reflektieren, zu überarbeiten und entspannt beiseite zu stellen.

Das muss nicht immer eine traurige oder heftige Vergangenheit sein.
Nö.

Manchmal ist es beispielsweise die Tatsache, dass man gar nicht den Raum, die Zeit dafür hat, sich um sich selbst zu kümmern. Denn das tut in dem Fall Not. Man muss den kleinen Egozentriker in sich befreien und etwa mehr an sich selbst denken.

Sich an die Poolposition des eigenen Seins schrauben.

Nie vergessen:

Soweit wir es heute wirklich wissen, haben wir nur dieses eine Leben.

Und es ist bannig kurz dafür, es darauf auszurichten, nur für andere da zu sein, die uns gegebenen Rollen zu erfüllen und uns selbst zu sehr zu vergessen.

Stattdessen hat man Kinder, Job/Studium/Ausbildung, andere Verpflichtungen, blablabla, erfüllt die vorgegebenen Normen und Rollen, stellt sich auf jeden Fall hintan. Hinter all diese Dinge.

Und das führte in meinem Fall dazu, dass ich, um mich noch spüren zu können, eben aß. Mir etwas "Gutes" tat. Der schnelle Kick. Das ging mal eben im Stehen vorm Kühlschrank oder war der Schokoriegel auf der Heimfahrt vom Supermarkt.

Trauer, Wut, Frust, Freude, Stress, Langeweile, etc.... aufgegessen!

Hätte ich mich mit diesen Gefühlen auseinander gesetzt, anstatt sie aufzuessen, dann wäre es mir aus damaliger Sicht schwer gefallen, meine Rollen zu erfüllen. Denn damals dachte ich noch, dass es für die perfekte Erfüllung meiner Rollen absolut notwendig sei, mich hinten anzustellen, nicht anzuecken, lieb zu sein, Harmonie zu erhalten und gemocht zu werden. 

Teufelskreis:

Die Dicke soll gefälligst lieb und nett sein, supereifrig und bitteschön fröhlich ihre Pflichten erfüllen und am Besten noch ein wenig darüber hinaus, damit sie nicht auffällt und "aneckt". Wenn man das tut, muss man emotional "vieles Schlucken".

Also schluckt man... Essen!
Und eckt natürlich nicht an, weil man gut gepolstert ist.

Mal drüber nachdenken...

Außerdem war ich viel zu sehr in der Rolle drin.

Da auszubrechen ist schwierig. Mit kleinen Kindern sowieso, denn natürlich kommen die immerimmerimmer an erster Stelle. In dem Fall geht Egotrip nur total begrenzt. Aber auch da lassen sich sicherlich Nischen finden. Es geht ja auch gar nicht darum, ab sofort nur noch an sich selbst zu denken und alles andere liegen zu lassen.

Es macht allerdings Sinn, ein wenig aus dem Schatten zu springen und die Gewohnheiten, auf die man sich eingenordet hat, zu ändern, zu modifizieren. Manchmal braucht es dazu nur eine Kleinigkeit, manchmal erscheint es einem aber sicherlich auch wie eine Mount-Everest-Bezwingung.

Nicht einfach, ein vernünftiges Gleichgewicht zu finden. Wirklich nicht.

Dennoch sehr lohnenswert...

Wie der Mann so gerne sagt:

Wenn jeder ein Stück weit an sich selber denkt, ist an jeden gedacht!





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Naja, dieser Post ist mal wieder ganz anders geworden, als ich mir das vorgestellt hatte.

Eigentlich wollte ich nur davon erzählen, dass ich gerade den Blog von hinten nach vorne lese und überflüssige Posts lösche.

Das, was jetzt alles da oben steht, ist das, was zwischen den Zeilen gestanden hätte, hätte ich es jetzt nicht doch in die Tastatur tropfen lassen.

Tse.



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Dienstag, 22. Mai 2012

Für Trine: Die Geschichte hinter dem Kleid

Noch bevor ich das Bloggen begann, war ich in einem relativ großen Abnehmforum mal mehr, mal weniger aktiv.

Daher kenne ich übrigens sowohl Bikergirl, als auch Nuggy und Rednoserunpet.
Hm, noch wer?

Wie dem auch sei...

Als Trine vorhin im Kommentar fragte, ob es denn einen Post zu der Geschichte des Kleides gab, war ich mir sofort sicher, dass ich damals darüber schrieb.

Und nur für die Trine hab ich mich kopfüber in mein Forentagebuch gequetscht und eine Seite nach der anderen durchgelesen.

Ta-tam-taaaaa...

Sudda Sudda Productions "proudlichst" presents the Originaltext:

23.10.2007 (!!!)
Die „LIEBLINGSKLEID-CHALLENGE“ 
Wie versprochen, erläutere ich heute mal meine ultimative Challenge.
Es begab sich zu einer Zeit, als Suddis wieder mal so richtig heftig zugenommen hatte, aus Gründen, die eigentlich keine Entschuldigung sind. Viel zu viel gutes – und auch schlechtes – Essen zu völlig falschen Zeiten. Mein Gewicht ist förmlich nach oben wegexplodiert und ich fühlte mich von Tag zu Tag schlechter.
Hatte noch nicht mal mehr Bock die Treppen nach oben zu gehen, war frustriert und hätte eigentlich über den Tag verteilt einige Male heulen können. Wie das halt so ist.
Die Hosen spannten immer mehr und die Hemden wurden an den Ärmeln merkbar enger.
Am 4. Oktober war meine Mom bei mir zu Besuch und ich schlug ihr vor, ins nahegelegene Outlet zu fahren. Hier bekommt man äußerst hochwertige Kleidung zu kleinem Preis und meine Mom ist zur Zeit etwas verknallt und wollte für ihr Date etwas Ansprechendes zum Anziehen haben. Gesagt, getan, losgefahren…
Im Outlet war es wie immer. Es gibt dort sogar Kleidung bis Größe 56, aber das ist doch genau die Sorte Kleidung, die ich absolut nicht haben will. Tendenziell will ich mir eh keine Kleidung in großen Größen kaufen, weil das für mich fast so wäre, als ob ich alle Hoffnung aufgebe. Also habe ich mir immer nur das Nötigste gekauft und mich entsprechend aschenputtelmäßig gefühlt.
Nachdem ich wieder einmal die Kinderkleidungsabteilung durchwühlt hatte, ging ich um meine Mutter zu unterstützen und schnüffelte in den „kleineren“ Größen rum (meine Mutter trägt 40!!!). Schon das allein fühlt sich für jemanden wie mich nicht gerade schön an. Irgendwie hat man das Gefühl beobachtet zu werden.
Und DA war es.
MEIN KLEID!
Von Marc O’Polo in dunkelgrau. Fühlte sich an wie Flanell. So im Audrey Hepburn-Stil, ganz gerade geschnitten und ohne Ärmel. Unter der Brust mit einem schwarzen Band abgesetzt. Darunter müsste man etwas chices schwarzes, vielleicht Langärmeliges anziehen, aber das dürfte wohl das kleinste Problem sein.
MEIN KLEID!
Bedauerlicher Weise gab es das nur in Größe 40!!
Darüber hinaus weiß ich aber auch, dass es an „größeren Menschen“ wirklich nicht aussehen würde…
Ich zeigte es meiner Mom und sie fand es auch sehr, sehr schön. Auf einmal wusste ich, dass ich es haben muss.
Meine Mom starrte mich mit großen Augen an und fragte, wann ich das denn bitte schön anziehen wolle und dass ich ja wohl spinnen würde.
Und ich sah sie an und sagte wie aus der Pistole geschossen: „Weihnachten!“
Meine Mom lachte und sagte, dass wenn ich das schaffen würde, würde sie mir das Kleid nachträglich bezahlen. Und so war es beschlossene Sache und ich habe mir das Kleid gekauft!
Zuhause angekommen, konnte ich es mir nicht verkneifen und zeigte nach einigem Zaudern meiner Restfamilie das Kleid.
Mein Sohn sah mich an und sagte, dass wenn ich das schaffen würde, würde er mir einen passenden Lippenstift dazu kaufen.
Und so wurde die Sache zum Selbstläufer…
Kleid von Mom, Lippenstift von Sohn, passende Ohrringe von Tochter, passende Schuhe von Mann, Unterwäsche von Freundin 1, Nylons (!) von Freundin 2, Oberteil darunter von Freundin 3, neue Frisur von Freundin 4...  
Ist das nicht klasse?
Das war also am 04. Oktober und die Gewichtsbestandsaufnahme am 08. Oktober sagte mir das, was ich befürchtet hatte: 120,4 kg
Hmmmm...
Dennoch habe ich mich kopfüber in das Abenteuer geworfen. Mit Alma zum Frühstück und Auslassen von BAH!-Kohlehydraten (Weißmehl, Nudeln, Zucker, Reis und Kartoffeln), Vermeidung von Fettigem sowie 3 Liter Wasser am Tag habe ich mich in den Ring begeben!  (Anmerkung d. Verfassers: Ej, das habt ihr jetzt aber nicht gesehen... Damals glaubte ich noch daran. Obwohl... der Ansatz mit der drastischen KH-Reduktion war damals schon da.)
Montags wird gewogen (wobei ich schon festgestellt habe, dass das taktisch nicht so klug ist, weil es am Wochenende doch immer etwas mehr wird und sich das entsprechend fülltechnisch negativ auf der Waage niederschlägt…)
Kleid hängt derweil offen am Kleiderschrank, damit ich mein Ziel nicht aus den Augen lasse!!! 

Die Details hinter der Geschichte hatte ich schon verdrängt und ich freu mich jetzt, dass ich sie - Trine sei Dank - wiedergefunden habe.

Denn... was zwischen den Zeilen steht:

Nicht nur ich habe immer fest an mich geglaubt und gehofft, nein, ich hatte auch noch schon immer eine Menge liebender und unterstützender Menschen um mich herum.

Ja.
Schön.
Aber richtig.



P.s.:

Und ich glaub, dass Schweinchen Schlau die Nylons spendieren wollte! Oder die Frisur.

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Montag, 21. Mai 2012

Wanderung Traumpfad Rheingoldbogen

Die erste Wanderung seit letztem September stand an.
Und nachdem ich dem Mann lang genug die Ohren vollgeknatscht hatte...

"Nicht so weit."
"Und vor allem nicht zu viel bergauf!"
"Was Leckeres zu essen will ich auch noch."

... suchte er für uns den "Traumpfad Rheingoldbogen" am Rhein aus.

Hmpf... den letzten Traumpfad an der Mosel fand ich nicht so dolle. Wenig traumhaft, eher langweilig. Also war ich zunächst ein wenig zögerlich mit meiner Begeisterung.

Klar war:

Streckenlänge: 12,5 km
Steigung: leicht - nichts besonderes - das meiste davon am Anfang
Beginn: Brey am Rhein / Parkplatz am alten Friedhof

Hier die Karte dazu:





Das Wetter war prima.
Sönnchen mit Wölkchen, nicht zu warm und nicht zu kalt.
Wahrlich perfekt.

Als erstes musste ich halt durch die Steigungen.
Aber die waren nicht sonderlich spektakulär und führten durch Wald und reichlich Gegend.






Auch wenn die Steigungen manierlich und friedlich waren...

Ich bin doch immer wieder froh, wenn es vorbei ist.
Echt.

Daher Pause wem Pause gebührt!
In diesem Fall mir.






Meinen Garmin hatte ich auch mit, damit ich für mich die Übersicht waren konnte, wie viel Strecke noch übrig ist. Das beruhigt meine Seele.

Weiter ging es durch viel Gegend.

Die Wege waren wirklich schön. Und da die Sonne recht kräftig schien, bin ich im Nachhinein auch sehr froh, dass es so abwechslungsreich war und nicht nur durch offenes Feld oder Weinberge führte.

Impressionen hierzu:



Burg, Gegend, Rhein und oben rechts 3 "Pinne".
Weiß vielleicht einer von euch, was es mit diesen 3 Pinnen auf sich hat?
Ich habe nicht die leiseste Ahnung!

So hübsche, relativ wilde Wege gab es zu bewandern.




Das hat mir besonders gut gefallen:




Noch mehr Weg





Irgendwann kamen wir dann in die Weinberge.
Schließlich muss man mal kontrollieren, was nächstes Jahr ins Glas kommt.





Das letzte Stück ging es durch die Felder.

Aber im Gegensatz zum Traumpfad an der Mosel war der relativ abwechslungsreich. Unmengen an Obstbäumen, was mir persönlich sehr gefällt!




Wieder Burg.





Am Ende der Wanderung kehrten wir in Rhens "Zum roten Ochsen" ein.

Wir hatten Glück,konnten noch einen Sitzplatz draußen ergattern und beschlossen den Abend mit richtig gutem Essen und einem kühlen Glas Weißwein.




Alles in allem eine wirklich schöne Tour.

Und entgegen meiner Befürchtungen, dass ich in der Zwischenzeit das Wandern verlernt haben könnte, ging es wirklich geschmeidig. Ich war fast traurig, als die Tour vorbei war. Sie war so ungewöhnlich kurz und es gab so viel zu sehen.

Mit dem Mann kann man nämlich nicht locker und lässig wandern.
Das ist sowas wie "Powerwandering" oder "Kilometerpluching".

Durchschnittlich 5,1 km/h konnte man hinterher von unserer Hightech ablesen.
Hammer, oder?


Fazit:

Sehr schöner Weg und noch schönerer Tag.

Diese Tour ist wirklich sehr empfehlenswert, wenn man sich nicht allzu sehr verausgaben und viele nette Ecken sehen möchte.

Ist auch nicht so überlaufen wie das Ahrtal beispielsweise.

Fahrt mal hin!

Deutschland ist schon schön.
Echt.

Man muss gar nicht so sehr in die Ferne schweifen.





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Mittwoch, 16. Mai 2012

Jeanskauf

Nachdem ich mir so viele nette Klamotten gekauft habe, darf er sich natürlich auch mal was gönnen.
Fand ich.

Eine neue Jeans sollte es sein.

Also fuhren wir letzte Woche los.

Ich wollte ihm beratend zur Seite stehen.
Kann sich ja nicht nur alles um mich drehen.
Neinnein.

Schließlich habe ich mittlerweile doch schon recht viele Klamotten.

Die eine Jeans war toll. Sie saß genau an den Stellen knackig, wo sie knackig sitzen soll. Leider war die Länge, die er braucht, nicht vorrätig. Typisch!

Aber dann...

Wo sind sie hin, die ganz normalen Jeans?
So wie früher?

Warum - in drei Teufels Namen - müssen die zerfetzt, durchlöchert oder oben auf den Schenkeln ausgeblichen sein?

Das sieht NICHT gut aus.
Das sieht BILLIG aus.

So.

Und wo ist sie hin, die ganz normale Passform?

Wer trägt (außerhalb der Altersklasse 12-20) Jeans, die IHN aussehen lassen, wie ein Balletttänzer kurz vor dem Auftritt?

Dazu dann Preise, die einen in Schnappatmung versetzen...

Ätzend.

Wenigstens fand er einen neuen Gürtel.
Den kann er ja dann tragen, wenn er jemals die richtige Jeans findet.

Das tat mir echt leid.
Also tröstete ich mich mit einer klitzekleinen Strickjacke und einer minimini weißen Bluse.

:D





Memo an mich:

Ich glaub, der Mann braucht eine Brille. Als ich an der Kasse stand, fiel mir auf, dass er immer die Augen so verdreht hat.

Auch mit der Atmung scheint manchmal etwas nicht so recht zu stimmen.

Der Arme.

Ich muss mich echt öfters so intensiv um ihn kümmern.










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Dienstag, 15. Mai 2012

'schwünschmirwat

Glaube kaum, dass ich meinen Tag je so unspektakulär erwachsen begangen habe...

Es ist mitten in der Woche, arbeiten geh ich auch, freue mich heute Abend auf meinen Kurs, fast ganz normaler Alltag.

Und ich schwebe zwischen Vernunft und ein miniwenig Trotz.

Das bin ich nicht gewöhnt!
Hatte ich in 42 Jahren noch nie.

Heute nur ein bisschen feiern, aber das auf jeden Fall.
Für mich im engsten Kreis.

Vielleicht hinterlasst ihr mir ja eine kleine Nachricht nach dem *piep*, das hatten wir zwar schon mal vor längerer Zeit, aber es macht mir so unbändig viel Freude.

Ich weiß, dass ihr da seid, aber dennoch...

Wenn man es sogar lesen kann, macht es doppelt so viel Spaß!







*pppiiieeeeeeeepppppppp*



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Sonntag, 13. Mai 2012

Mein neues Profilbild

Weiß nicht, ob ihr das alle schon gemerkt habt...

Aber ich wollt dann doch ein bissi angeben.
Denn ich mag mein neues Profilbild total gerne.





Darauf "erkenne" ich mich total.

Die, die mich im wahren Leben kennen...

Seht ihr das auch so?
Oder eher nicht?

Das würde mich wirklich interessieren...

Mein warmer Dank geht an Funny Midget alias... äh... alias.. hm... alias...

Nun, wer es weiß, der es weiß!

Sie flog mal eben schnell hier an, zückte die Kamera, machte einen Haufen wunderbarer Fotos und sauste wieder davon. Das war richtig entspannt.

So soll es sein.


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Samstag, 12. Mai 2012

Das Muttertagsgeschenk

Jedem, der meinen Blog eine Weile gelesen hat, ist wohl klar, dass mein Leben nicht so richtig normal ist.

Oder vielleicht ist es das doch?
Hm.
Entscheidet selbst.

Wir hatten ja schon das ein oder andere Mal das Thema "Der Mann und seine Mitbringsel". Im Gegensatz zu den Klischees unserer westlichen Welt, erhalte ich eben nicht Parfüm, nette Unterwäsche, Blumen oder Pralinen.

Nö.

Dafür habe ich schon u.a. Bettwäsche, echte Leinenhandtücher zum Polieren für Gläser, gute Küchenmesser, einen Kaffeevollautomaten, schweineteure Kaffeesorten, Wein- und andere Gläser, blablabla und nicht zuletzt einen "superdupernen" Bodenwischer kredenzt bekommen.

Er ist eben eher praktisch veranlagt.

Wobei.. ich will ja nicht lügen.

Ich hab wohl schon Unterwäsche bekommen.
Funktionsunterwäsche!
Damit ich schneller wandere, oder so.

Egal!

Gestern.. ich bereitete gerade für den Mann und mich liebevoll ein Abendessen zu, sah dabei verträumt aus dem Küchenfenster... bog der mir Zugemutete um die Ecke und steuerte auf den Eingangsbereich zu.

Unter dem Arm etwas rotes, längliches...

Er sah mich strahlend an, zog die "Stange" hervor und wedelte beidhändig zur Begrüßung damit.

Äh?
Hä?

Als gutes Weibchen öffnete ich ihm die Haustüre und gewährte ihm Einlass.

Die Tür schloss sich, mein vor Erstaunen weit geöffneter Mund nicht.

*BÄM* legte er die Stange auf den Küchentisch.

Sie entpuppte sich als...
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FAST VIER KILO ROASTBEEF AM STÜCK!

Fein vakuumiert.

Jaja, jetzt seid ihr platt, was?

Schon mal vier Kilo Fleisch vom Gatten bekommen?

Bestimmt nicht.

Dialog dazu:

"Da staunst du, was?"

"Äh ja."

"Schenk ich dir zum Muttertag."

"Äh! Muttertag? Üblicher Weise gibt es da doch Blumen und so."

"Tsja. Aber du bist ja auch nicht meine Mutter."


Stimmt!
Wo er recht hat, hat er recht.

Jetzt muss ich aber los.
Einkaufen.
Heute kommt lecker Fleisch auf den Grill.
Das steht fest.


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Freitag, 11. Mai 2012

Apfelessig

In meinem Leben sind mir immer wieder irgendwelche Trends begegnet.
So kleinere und größere Hypes.

Einer davon betraf den Apfelessig.

Der wurde getrunken, aufgetupft, in die Haare gespült und wie die Eierlegendewollmilchsau angepriesen. Keine Ahnung mehr, was sonst noch.

Ich kann euch auch nicht mehr zeitlich einsortieren, ob das vor oder nach dem Hype war, als mit dem Eigenurin entsprechend gehandhabt wurde!

Mir ließ damals allein der Gedanke an eine Kombi aus Apfel (fruchtig-süß) mit Essig (sauer eben) die Fußnägel wenig dekorativ aufrollen.

Mein Kopf schlägt mir so manches Schnippchen.
So war es auch mit dem Butterkaffee, aber das hat sich zum Glück beizeiten gelegt.

Gestern war ich mal schnell im N*tto. Schon weil die wirklich erschwingliche und leckere Bio-Sahne mit herrlich dicker Creme unter dem Deckel führen.

Ansonsten brauchte ich Spüli und Essig.

Ich nehme zwar auch gerne mal Zitronensaft für meine Salatsaucen, aber eben nicht immer.
Sonst einen respektablem Weinessig.

Und so stand ich vor dem Essigregal.

Auf den "Aceto"-Schmarrn falle ich schon lange nicht mehr rein.

Da reicht EIN Blick auf die beinhalteten Kohlenhydrate und dann der nächste auf die Inhaltsstoffe und man weiß als überzeugter LCHFler, dass das gar nicht geht.

Ich ließ den Blick schweifen und er landete auf dem BioBio-Apfelessig.

Bio, wenig Kohlenhydrate (< 0,2 g pro 100 mll) UND günstig.
Dafür konnte ich ihn zumindest ausprobieren.
Vorurteil hin, Vorurteil her.

Gestern Abend produzierte ich damit meinen obligatorischen halben Liter Vinaigrette. Die mache ich gerne auf Vorrat, packe sie in saubere Schraubgläser und verwahre sie im Kühlschrank.

Schütteln - einsatzbereit.

Herrlich!

Es gab geschmorte Beinscheibe mit Kräuterbutter und eine ordentliche Portion gemischten Salat mit Vinaigrette.

War wirklich gut.
Auch der Apfelessig.

Wirklich essbar!

Wieder was gelernt...

Mögt ihr Apfelessig?







P.s. Ansonsten habe ich recht erfolgreich Unterwäsche gerissen. Dazu später mehr!

P.s. 2: SPÜLI hab ich natürlich vergessen. Was auch sonst.


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Dienstag, 8. Mai 2012

LCHF-Rezept: Thunfisch-Ei-Salat

An den Tagen, an denen ich Kurse gebe, esse ich mittags ganz gerne etwas mehr.

Normaler Weise gibt es am Mittag nämlich nur eine Kleinigkeit, wie beispielsweise zwei Spiegeleier mit etwas gemischtem Salat oder etwas Käse mit Tomate und Gurke. Nix Besonderes eben. Das heb ich mir lieber für den Abend auf. Butterespresso dazu und schön ist.

Aber mit so wenig im Magen sieht es gegen 18 Uhr nicht mehr so prosper aus mit der Energie. Zumal ich natürlich NACH dem Training erst wieder esse, nicht vorher. Mit vollem Bauch "stylt" es sich recht schlecht "body".

Ich schweife mal wieder von dannen...

Kühlschrank und Kämmerchen auf, einmal durchgescannt...
Was ist noch da?

Nicht viel.
Morgen gehe ich einkaufen.

Aha.
Reicht aber.

Heraus kam folgender Salat:

Dazu brauchst du:

100 g Eisbergsalat
1 Dose Thunfisch in Wasser
3 wachsweich gekochte Eier
1 EL Olivenöl
1 EL frischen Zitronensaft
75 g Mayonnaise (Rapsöl)
Salz und Pfeffer


So geht es:

Eier kochen und in kaltem Wasser abkühlen. In Stückchen bröckeln oder schneiden.

Salat in Streifen schneiden und waschen.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, wild umrühren und 15 Minuten stehen lassen (ich bilde mir ein, dass es dann besser schmeckt... nein, sagt jetzt bitte nichts!)

Mit Salz und Pfeffer würzen.


Darin enthalten:

F 89,5 g / 75 E%
KH 7,2 g / 3 E%
E 60,6 g / 22 E%

Kalorien: 1.048 kcal

Skaldeman Ratio: 1,32 


Ich fand es praktisch, einfach, günstig, echt lecker und vor allem reichlich sättigend.

Entgegen meiner Vermutung blieb von der Menge etwas weniger als die Hälfte über. Ich wollte es wirklich AUFESSEN.

Aber das habe ich nicht geschafft. ICH!

Das gebe ich mir im Anschluss an das Training auf reichlich Heinrichknäcke.

Und "fertig ist die Laube" bzw. das Essen für den Tag.

Das Leben lacht!


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Nicht schöner, trotzdem gelitten!

Neues Augengel.

Weg mit den Falten.
Und so.

War wohl nix.

Ich heul dann mal weiter.
So circa den ganzen Tag noch.
Vornehmlich mit dem rechten Auge.

Ich lerne das anscheinend nie.
Eigentlich hätte ich das von vorneherein befürchten müssen.
An einer unauffälligen Stelle vorher testen, wie ihr mir schon gesagt habt.

Naja.

Jetzt sind die Falten auch verschwunden...

Halt wegGESCHWOLLEN!

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Mittwoch, 2. Mai 2012

LCHF-Rezept: Lachs und Spargel zackzack!

So einfach, so lecker, so schnell!

Da kann mir niemand mit "das ist mir zu aufwändig" kommen.

Pro Person:

500 g weißen Spargel schälen, jede Stange in drei bis vier "mundliche" (statt handliche) Stücke teilen und in Salzwasser mit einem Stich Butter bissfest garen.

200 g Lachsfilet in "mundliche" Würfel schneiden, in einer Pfanne kurz anbraten, Hitze reduzieren und gar ziehen lassen.

Spargel abschütten und mit den Lachsstücken in eine Schüssel geben, einen ordentlichen Schub Butter (50 g) oben auf setzen, mit Salz und etwas Zitronensaft würzen. Alles noch heiß gut mischen.

Essen!

Drinne sind:


F 70,1 g / 74 E%
KH 6,3 g / 3 E%
E 49,4 g / 23 E%


Kalorien: 871 kcal


Skaldeman Ratio: 1,26


Foto?

Geht nicht.
Direkt aufgegessen.


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