Montag, 11. Juni 2012

Essen - eine Rückschau

Mymymy...

Darüber habe ich ja immer noch nicht geschrieben.
Seit letzten Mittwoch habe ich schließlich wieder begonnen, ein wenig darauf zu schauen, was ich mir "zufüge". Und wenn ich jetzt im Nachhinein darüber nachdenke, finde ich, dass ein auffälliges Muster zu erkennen ist.

Aber seht selber.

Im ersten Schritt will ich lediglich die Kohlenhydrate reduzieren und "innen" darauf achten, nur so viel zu essen, dass ich satt bin - ohne zählen.

Denn mein Ziel ist es, am Ende meines Weges in der Lage zu sein, mich ohne "Kopfdruck" und Zählerei ernähren zu können. Lieber vernünftig reflektieren und Änderungen einziehen. Nicht fixieren. Noch ist unklar, ob das reicht, aber wir werden sehen.

Daher schreibe ich hier natürlich nur selten Mengen auf (es sei denn, es ist augenscheinlich zählbar), sondern nur, was ich gegessen habe, mit kleinen Kommentaren dabei. Gegessen habe ich jeweils so viel, dass ich satt war, es sei denn, es steht etwas anderes dabei.

Mittwoch:


Kaffee mit Sahne
Leinsamenknäcke mit Butter und Tatar
gebratener Lachs, Spargel und gefälschte Hollandaise für Eilige


Donnerstag:
(Lauftag - 5 km)

Rührei (3 Eier, Schluck Sahne, Baconwürfel, Butterschmalz)
Sauce Bolognese, gehackter Eisbergsalat, getoppt mit viel Parmesan und etwas Creme Fraiche, Sahnekaffee
Wein mit dem Mann im Garten, Nüsse, Käse


Freitag:
(Besuch im Outlet)

Leinsamenknäcke mit Butter und wachsweich gekochtem Ei on top, Sahnekaffee
Bratwurst im Outlet - natürlich ohne Brot
Sauce Bolognese, gehackter Eisbergsalat, getoppt mit viel Parmesan und etwas Creme Fraiche


Samstag:
(Tochterkind hatte Geburtstag - Familienfeier am Abend)

Zwei Mettwürstchen vom Metzger
Am Abend bot ich Aufschnitt- und Käseplatte mit Brötchen, Antipasti, Salate, etc an. Für mich Leinsamenknäcke statt Brötchen. Dazu gab es Wein.

Und ich hielt mich den ganzen Abend dran - fies, wenn so leckere Dinge die ganze Zeit vor einem stehen! Ich aß viel zu viel zwischendurch, einfach weil es lecker war. Pfui, pfui, pfui!


Sonntag:
(Fußballturnierfahren und 2 h wandern mit Mann am Rursee)

Morgens war ich noch viel zu satt vom Vorabend!
Gemischter Salat mit sahniger Sauce und gebratenen Rindfleischstreifen
Rinderbraten mit Blumenkohlpüree


Zwei Fakten sind mir bei der Beobachterei aufgefallen:

1. Unter der Woche bin ich eindeutig viel disziplinierter als am Wochenende, wenn der Mann da ist. Da siegt die "Gemütlichkeit"...

Und dies war ein langes, langes Wochenende durch den Feiertag in unserer Region - quasi vier Tage lang. Alles, was unter der normalen Woche prima klappt und mich sogar stolz macht, ist am Wochenende fast pure Makulatur.

Das Schlimmste ist, dass ich das ganz genau weiß... unter der Woche gehe ich jeden Tag auf die Waage und freue mich diebisch, am Wochenende gar nicht mehr! Und montags guck ich besser nur durch die Fingerritzen aufs Display und halte die Luft an.


2. Wein ist nicht nur primär shice, weil der Alkohol natürlich nicht gerade der Ketose zuträglich ist und auch noch das ein oder andere Kohlenhydrat enthält, nö, es hat auch sekundäre Folgen in Form von "Hirn schnackt nach hinten und wir essen mal ein wenig extra".

Andererseits sitze ich wirklich gerne mit dem Mann am Abend beisammen und trinke ein Gläschen. Das ist Wochenende. Und unter der Woche ist er ja nicht da. Es ist doof.


Fazit der Woche bis hierher:

Eindeutig Verbesserungspotential!
Ich bin echt gespannt auf den Wiegetag.
Weia.

Aber kann ja nur besser werden.
Kein Feiertag mehr in Sicht... und diese Woche ist terminlich recht straff bestückt:


Soviel von hier.








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Kommentare:

  1. Ach Sudda, das wird schon. Irgendwie ist das richtige Essen und Trinken ein langer Prozeß, der von ständigen Versuchungen begleitet wird. Bei mir ist es so, dass ich nur noch ans Essen denke, sobald ich mir vornehme, abzunehmen. Allein der Gedanke reicht schon, um "Essensgelüste" auszulösen. Ich muss mich mit anderen Dingen beschäftigen und zwar 100 % den ganzen Tag, dann rückt die Esserei in den Hintergrund und es klappt auch gut. Langeweile oder Müßiggang dagegen sind tödlich. Und beim Thema Alkohol gilt leider dasgleiche. Wenn ich mir vornehme, gar nichts zu trinken, dann steigt der "Appetit". Ich trinke abends gerne Sekt. Und der ist wirklich Mist, was die Figur angeht. Und er macht auch nochmal Hunger. Wenn ich lange arbeite und kaputt ins Bett falle, dann brauche ich das alles nicht. ??? Ich muss meinen Tag und meinen Abend mit irgendwas Interessantem füllen und mir auf keinen Fall vornehmen, asketisch zu leben. Dann klappt es am besten. Das ist eine Logik, oje. Aber bei mir stimmt es so.
    Bin gespannt auf deine weiteren Berichte.
    LG Eva

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  2. Hallo liebe Sudda,

    Hihi, kenn ich, dieses Wochenendgeschlöre.... :))) ... da hilft nur: ein paar Wochen eiserne Disziplin. Denn wenn Du etwas ändern willst, musst Du etwas ändern!

    Wie wäre es zum Beispiel mit:
    - Weinrationierung, also etwa eine 0,5l-Karaffe für Sudda für den ganzen Abend. Wenn die Karaffe leer ist, ist sie leer oder sogar
    - Alkoholverzicht für das kommende Wochenende (schwer, aber geht!)

    Du schaffst das, Du findest den richtigen Weg für Dich!

    Liebe Grüße
    Jelly

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  3. Ich finde es toll, dass du aufschreibst was du ißt.
    (Mach ich z.Z. auch - find ich persönlich aber schwer)
    Außerdem machst du ja soooo viel Sport!
    Das muss sich doch zu Buche schlagen!

    *drücker*
    Martina

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  4. Ein kleiner, lieber Gruß an Dich.
    Oona

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  5. mir fällt dafür der sport momentan unheimlich schwer, ich mach zwar immer noch alles was geht zu fuß, aber sport mach ich momentan nur sehr sehr spärlich, irgendwie hab ich momentan total mit allergien zu tun :/

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  6. Oh, wie ich das kenne. Bei mir verhält es sich so: unter der Woche gibts mittags meine "grosse" Mahlzeit und abends nur eine Kleinigkeit. Am Wochenende ist es genau umgekehrt und das tut nicht gut. Ich könnte den ganzen Tag futtern. Beim Alkohol das Gleiche in grün! Wir machen es jetzt so, dass es nur einmal pro Woche Alkohol gibt. Das funktioniert jetzt langsam.. aber wenn es nach mir ginge, ich könnte jeden abend so einen (oder zwei oder drei) gemütlichen Wein trinken. Alles Gewohnheit.. und um eine Gewohnheit wieder los zu werden, muss man echt ackern. Dumm nur, dass Dinge wie täglich Sport nur ganz langsam zur Gewohnheit werden.. Gemein!

    LG
    Chillie

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