Montag, 12. November 2012

Schleichender Rückfall - Rückfallgefahr #5

Da isser... der schleichende Rückfall.
Meiner Meinung nach die schlimmste Gefahr für jede Abnahme.

Man merkt es zunächst nicht so.
Schleicht ja auch.

Folgendes Szenario:

Du hast abgenommen, bist auf der Zielgeraden oder hast dein Ziel sogar schon erreicht. Jedenfalls bist du weit weg von dem, was du optisch einmal warst. Du bekommst vernünftige Klamotten, erschrickst dich nicht vor deinem eigenen Spiegelbild, kannst dich passabel bewegen, fühlst dich unter Menschen wohl, bist selbstbewusster und im Idealfall sind Rückenschmerzen, Blutdruck oder was weiß ich Geschichte.

Du bist im grünen Bereich sozusagen.
Das Leben lacht.

Dabei spielt es - jedenfalls in meinem Fall - keine Rolle, ob man tatsächlich sein persönliches, zu Anfang gesetztes Ziel oder Idealgewicht erreicht hat. Nö. Es kommt einfach der Punkt an dem du dich mit dir wohl fühlst. Deswegen nennt man es vielleicht auch Wohlfühlgewicht.

Kurz gesagt:
Der Leidensdruck ist weg.

Den erwähnte ich hier (klick!) schon mal.
Leidensdruck ist die Grundlage für den nötigen Biss.

Gleichzeitig hast du damit auch kein Ziel mehr auf dass du wirklichwirklichwirklich hinarbeiten willst.

Leidensdruck, Biss und Ziel... das waren wesentliche Erfolgsgaranten.

Am Ziel angekommen musst du dich auf etwas einstellen, worüber sich die Wenigsten im Vorfeld oder während der Abnahme Gedanken machen. Du musst nämlich im weiteren Verlauf in der Lage sein, dein Gewicht zu halten. Deine/Eine vernünftige Ernährung fortführen.

Hand aufs Herz bei allen akut Abnehmenden. Schon mal darüber nachgedacht? Pläne geschmiedet? Solltet ihr! Dringend. Ganz besonders dann, wenn eure Abnehmmethode nicht für die Dauer ausgelegt ist.


Svenja (kennste nicht? Klick!) schrieb einen treffenden Kommentar dazu:

Für mich war der Grund in vergleichbarer Situation früher immer derselbe: Der Leidensdruck schwindet mit jedem Kilo.Sowie ich mich nicht mehr total fett gefühlt habe, fehlte die Power, mich weiter einzuschränken.

Ebenso der Kommentar von Anne:

Ich glaube ich kann hier noch einen Punkt ergänzen, warum man so oft auf der Zielgeraden abbricht.Man schaut sich im Spiegel an und denkt: Wow, so viel hab ich schon erreicht. Klar, 8 Kilo fehlen eigentlich noch, bis zum Ziel. Aber so ist das schon mal gar nicht schlecht."Die Komplimente der anderen bestätigen einen, dass es so doch schon ganz gut ist.Und man denkt sich: Klar. Eigentlich brauche ich mich nicht mehr abquälen. Ich bin zufrieden so, wie es jetzt ist."Und dann kommt das, was du liebe Sudda hier schon oft beschrieben hast. Man isst wieder "normal", heißt: Man isst wieder falsch. Gönnt sich, weil man hat ja eigentlich fast geschafft, was man wollte. Und schwupps, hat wieder man ein paar Kilo zugenommen.Vorsicht vor der Zufriedenheit, sage ich! :)


Denn jetzt grätscht dir eine Unliebsamkeit dazwischen:
Du menschelst!

:D

Du genießt deinen Erfolg, gefällst dir gut und eine gewisse Einschränkung hast du ja durchaus über längeren Zeitraum durchlebt. Seien es Mengen oder eine eingeschränkte Nahrungsmittelauswahl. Alles andere wäre gelogen.

Du lässt die Zügel loser, sollst du ja auch. Denn wenn du an deinem Ziel angekommen bist, musst du ja aus dem Abnehmmodus aussteigen und in die Erhaltungsphase wechseln. Das geht mit einem gewissen Mehr an Nahrung einher. Logo, denn sonst würdest du weiter abnehmen.

Was absolut nicht funktioniert, ist zu glauben, dass man nach einer erfolgreichen Abnahme wieder "normal" essen kann, womit man "wie vorher" meint. Das ist der direkte Rückfahrschein, meine Lieben. Erster Klasse!

Ich sage es immer wieder:
Wäre das, was du vorher gegessen hast, normal gewesen... warum warst du dann dick?

Also schrittweise die Menge hochfahren und in meinem Fall entspannt lebenslänglich LCHF, weil ich für mich nichts anderes mehr möchte.

Aber wie viel mehr?
Sensibles Ding.

Damit sind wir nämlich schon bei meinem persönlichen Problem:

Ich habe keine große Lust alles weiterhin zu kontrollieren, was ich esse. Und so esse ich "freestyle" LCHF. Ich esse nur dann, wenn ich Hunger habe, esse so viel, bis ich keinen Hunger mehr habe, halte die KHs nach wie vor niedrig, aber ohne Kontrolle - vollständig entspannt.

Und da liegt sozusagen der Hase im Pfeffer:
Anscheinend kann ich perfekt genau so viel an Nahrung zu mir nehmen, wie mein Körper es braucht, um NICHT zuzunehmen. 

Rein instinktiv. Eigentlich toll, wären da nicht die blöden Restkilos, die ich eigentlich noch gerne eliminieren würde.

Nur... über diese Restkilos rege ich mich überhaupt nicht wirklich auf! Die stören mich noch nicht einmal bei meinem Gang auf die Waage. Nö, da bin ich total entspannt. Ich finde mich klasse, so wie ich bin.

Die fallen mir ab und an mal wieder ein. Dann schnackt mein Hirn nach hinten und ich ärgere mich. Aber höchstens bis zur nächsten Mahlzeit.

Aber es ist eben nur Feintuning.
Kein innerer Leidensdruck -> kein Biss.. ich sagte es schon.

Selbst wenn ich mal - wie bei SiEn8kausdfB! - wirklich anhebe und im Ansatz, in DEM Moment unbedingt will, verpufft die Energie sagenhaft schnell wieder (wobei man nicht vergessen darf, dass ich dabei immerhin 4 kg abgenommen habe, die ich auch wieder halten kann... Interessant, oder?). Wie die Wette ausgegangen ist, schreib ich euch noch. Ich tu mir total leid, übrigens.

Ich halte also mein Gewicht so vor mich hin.

Andere nehmen aber zu.
Warum?

Da sind wir an dem Punkt

SCHEISS AUSNAHMEN 

angekommen.

Du bist entspannt und denkst "Och, ich gönne mir mal eine Ausnahme!".

Schön, wenn man das im Griff hat.

Aber meistens ist es so, dass aus einer Ausnahme zwei werden. Dann drei. Immer häufiger und immer dichter aneinander. Es gibt ja auch so viele wichtige Anlässe!

Zunächst mal Weihnachten, dann Geburtstage, Sylvester, Urlaub, Einladungen diverser Art und wenn man nach einer Weile immer laxer im Zulassen von Ausnahmen ist, könnte es auch ein guter Grund sein, dass man einen anstrengenden Tag hatte und trotzdem noch die Spülmaschine ausgeräumt hat oder weil die Orchidee so nett blüht. Ja, oder weil die Menschheit so anstrengend war.

Typischer Satz auch hier:
"Man wird sich ja wohl mal was gönnen können..."

Ich kenne da einige Beispiele in meinem Umfeld, auch im Bloggerland. Vielleicht mögen die etwas dazu kommentieren, das würde mich sehr freuen.

Nach und nach schleifen sich die alten Ernährungsfehler wieder ein und ganz irgendwann ist man unter Umständen da, wo man her kam, in ganz ungünstigen Fällen sogar noch schwerer als vorher.

Das Zunehmen ist meist ein schleichender Prozess und doch bleibt er sicherlich nicht unbemerkt.
Die Hose kneifen wieder, die Waage verheißt nichts Gutes.

Aber sich dann wieder zusammen zu reißen und auf Spur zu bringen scheint schwieriger zu sein als der erste Beginn einer Abnahme. Anscheinend muss man wieder fast unten sein, um aufzuwachen.


Wie seht ihr das?
Halter oder Zunehmer?
Wie haltet ihr euch im Zaum?
Was hat euch aus der Bahn geworfen?
Wie kommt man wieder zurück auf die Spur?
Wie lange haltet ihr die Abnahme und was ist DER Trick?



Ich hoffe auf viele Kommentare und wertvolle Tipps und Erfahrungen...
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Kommentare:

  1. An genau diesem Punkt bin ich irgendwie gerade.. eigentlich sollten noch ein paar pupskleine Pfündchen runter, andererseits passt jetzt alles so wunderbar, ich bin schlanker als jemals in den letzten 10 Jahren, ich mag mich wieder. Und doch ist es schade, dass eben diese wenigen kleinen Rulzen doch noch da sind.
    Süße, Du bringst es immer wieder auf den Punkt.. ein paar Worte von Dir, das Hirn rattert und zack bin ich wieder auf Kurs. Klar, ich habe Zeit, aber da muß noch was passieren!

    Zu Deinen Fragen: Ein klitzekleines bisschen zunehmen und dann halten - zumindest war es so im Urlaub und da gab es viele Ausnahmen in Form von gutem Wein. Das ist auch definitiv mein Laster. Alles andere funktioniert und läuft einfach rund.. wäre da nicht immer das Glas Wein, was zum gemütlichen Feierabend lockt und ja, Ausreden kenne ich zu genüge.. ;o)

    Dieses Mal habe ich allerdings wirklich das Gefühl, dass ich so bleiben kann. Ich will nicht wieder zu irgendwas zurück, ich fühle mich angekommen, meine Ernährung ist für mich "normal" (geworden). Das ist tatsächlich zum ersten Mal in meiner langen Diätkarriere der Fall. Mir hilft dabei, mich wirklich immer wieder zu hinterfragen und auf meine Ernährung zu achten. Ich sehe es tatsächlich als Bereicherung, mich damit täglich auseinander zu setzen. Es ist keine Last mehr für mich, es gehört zu mir. Hört sich vielleicht komisch an, aber ich weiß es nicht besser zu beschreiben..

    LG
    Chillie

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  2. Also, meine Gewichtsabnahme war vor etwa einen halben Jahr zu Ende. Zwar hatte mein Kopf ehrgeizigere Pläne, aber vom Körpergefühl ist mein Gewicht jetzt richtig und ich sollte mir die letzten 2,5 kg schenken.So bleibe ich bei 12 abgenommenen Kilos. Und das ist mehr, als ich ursprünglich ganz dringend abnehmen wollte. Dringend waren 6 oder7.
    Meine Ernährung umzustellen hat mir weniger Einschränkung als vielmehr Erleichterung gebracht. Weil ich jetzt wieder sortieren kann was und wieviel ich essen möchte. Und weil ich den Teller nicht mehr leer essen muss. Weil ich immer erstmal nach innen höre. Damit ich trennen kann, ob ich Hunger habe oder Langeweile oder Unzufriedenheit, oder irgendwas anderes.
    So halte ich mein Gewicht. Mein Gleichgewicht. Innen wie aussen.

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  3. ich falle gerade...ganz langsam, aber ich falle gerade :(

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  4. Ich werd mich mal in deinem Blog niederlassen und hin und wieder zu Wort melden, wenn ich darf ;-)

    Also genau aus dem Grund, dass bestimmte Ernährungs"formen", für mich, auf Dauer nicht Alltagstauglich sind, habe ich mich entschieden mich gesünder zu ernähren aber dabei auf nichts zu verzichten. Bestimmte Lebensmittel gibt es eben nur selten ode es wird durch eine andere Mahlzeit ausgeglichen.
    denn genau vor solchen Situationen die du schilderst hab ich Angst und in vergangenen Versuchen wurden mir die Ausnahmen oft zum Verhängnis.

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  5. ...mich hat definitiv meine "Krankheit" aus der Bahn geworfen. Absolutes Sportverbot. 5 kg hab ich seit dem zugenommen kann sie aber so leidlich halten. Was aber noch blöder als die 5 Kilos ist, der Körper hat sich ohne Sport total zum negativen verändert. Gefühlsmäßig hab ich 5 am Bauch und je rechts und links an der Hüfte je 5 kg zugenommen. So zumindes fühl ich mich....örks. Es frustet aber mein Leidensdruck ist gerade definitiv nicht hoch genug - ich hab halt gerade eine andere Baustelle ;o)). Wo ich allerdings definitiv nicht mehr hin will ist da wo ich her komme...also Kleidergrößen hab ich da schon mal vorsorglich entsorgt....so locker sitzt die Kohle bei mir nicht, dass ich mich da jetzt wieder hochhangeln könnte. Also ausharren und hoffen, dass sich in den nächsten Monaten ein Problem von mir verabschiedet. Allerdings fang ich dan konditionsmäßig bei minus Null an, das wird hart!
    Liebe Grüße und danke für deine Ausführungen!!!
    Beate

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  6. Liebe Sudda,

    von Beginn an habe ich Deinen Blog verfolgt und mich gemeinsam mit Dir über jedes verlorene Gramm gefreut. Ich selbst habe etwa zur gleichen Zeit wie Du mit einer Diät begonnen, allerding ganz "klassisch" FDH. Damit hatte ich auch früher schon abgenommen, war aber immer wieder in den Jo-Jo Effekt gerutscht. Allerdings stand früher nie soviel auf dem Spiel wie 2009. Ich wog 82 kg bei einer Größe von 1,67m. Kleidergröße 46. 2 Schwangerschaften hatten halt ihre Spuren hinterlassen.
    Eines Abends im Juli rastete der berühmte Schalter im Gehirn ein und ich legte los. Im Oktober waren die ersten 10kg weg, Weihnachten weitere 7kg. Im neuen Jahr tobte eine erbitterte Schlacht zwischen meinem Willen und meinem Körper, denn nun ging es ans Eingemachte. Als ich die "5" zum ersten Mal vorne auf der Waage sah, habe ich ein Foto davon gemacht. Heute wiege ich 57 kg und dieses Gewicht halte ich nun August 2010. Für die 25kg Gesamtabnahme habe ich also ein gutes Jahr benötigt.
    Jetzt trage ich Gr. 36 und habe nur am Po etwas Hautüberschuß. Ich hatte großes Glück und offensichtlich ein gigantisch gutes Bindegewebe.
    Mehr als die Diät beschäftigt mich allerdings die Rückfallgefahr. Deswegen melde ich mich heute auch zum ersten Mal überhaupt zu Wort.
    Du hast es mit allen Beiträgen zu diesem Thema mal wieder auf den Punkt gebracht. Ich selbst lebe wie eine trockene Alkoholikern. Keine Ausnahmen, niemals und unter keinen Umständen. Das ist die einzige Möglichkeit mein Gewicht zu halten. Ich esse nicht mehr aus Höflichkeit, Langeweile oder weil gerade eine Party ist. Manchmal werde ich deswegen von meiner Umwelt komisch beäugt, aber das ist mir egal. Ich lebe nur für mich und nicht für Andere oder deren Meinung.
    Alles Gute für Dich weiterhin! Und Daumen hoch: Dein Blog inspiriert!

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  7. Vor ungefähr sieben Jahren habe ich beschlossen abzunehmen. Ich habe es auch geschafft - 12 Kilo runter, ich war schlank, schön, selbstbewusst und umwerfend.
    Dann kam ich nach Deutschland und nach einem Jahr hat es angefangen...
    Ausnahme hier und da, neue Arbeit (im Hotelküche ist IMMER was zum essen was lecker riecht...), private Probleme die ich mit dem Essen zu überdecken versuchte... Na ja, lange Rede kurzes Sinn: ich wiege heute 72 kilo, bin also von meiner damaligen Gewicht satte 22 kilo entfernt...
    Und kann immer nicht wieder anfangen abzunehmen...
    Es ist wahr, man ist sich nach der Abnahme so sicher, dass es schon immer so schön und einfach sein wird...
    Ein sch**** Erlebnis ist so was, sag ich euch...
    Danke für deine Posts Sudda! Es ist mir viel deutlich klarer geworden...

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  8. Kannze mir mal sagen, warum deine wohlgewählten Worte nu auch noch optisch in Form passen wie bei diesem Fragentannebaum unten?? Tse...

    Ich bin ja nun noch weit weg von meinem Endgewicht, trotzdem senfe ich mal mit.
    Ich lebe zurzeit auch eher freestyle lchf, einfach weil es mir gut tut, NICHT aufs Essen achten zu müssen. Ausnahmen beim Essen sind die absolute Regel, eher bewußt als aus Not, also zB nicht, weil der Kühlschrank nix anderes hergibt oder gerade nur ein Bäcker in der Nähe ist. Einzige Ausnahme (hallo Chillie): Weißwein. Feierabendabsacker. Ich halte mein Gewicht. Und weiß, würde ich den WW weglassen, ginge ees wohl weiter. Torschusspanik vor dem Uhu? Keine Ahnung.
    Fest steht für mich allerdings: mit lchf kann ich das Gewicht problemlos halten. Egal auf welcher Stufe. Mit dauernden Ausnahmen nicht.

    Also reizen mich die auch nicht so....

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  9. Ich hatte auch gerade die Erkenntnis, dass ich nie essen kann, ohne drueber nachzudenken. Ich war vor zwei Jahren schon mal deutlich weniger als jetzt. Jetzt bin ich gerade wieder drin (habe in einem Schlag mit Rauchen, Red Bull/Cola Light und Suessigkeiten aufgehoert. Soll nochmal einer sagen, ich bin nicht hammer hart! Die Cola und Red Bull waren vom Entzug uebrigens haerter als das Nikotin!). Ich musste einfach eine Wahl treffen: Fit sein (so fit wie ich sein will) oder rauchen. Essen oder schlank sein.

    Essen ist fuer mich eigentlich kein Problem. Ich esse gesund, Less Carb nicht low carb, alles selbstgekocht, gar kein Problem. Mein Problem ist, ich grase den ganzen Tag. Und da habe ich mal aufgeschrieben, was ich so alles esse. Dachte, es sind ja nur ein paar Kekse / Stueckchen Schoko im Buero. An zwei Tagen (nacheinander) kam ich auf je ueber 1000 Kalorien!! Nur fuers Snacken!! Das war mir weder bewusst, noch habe ich es genossen. Viel davon habe ich einfach gegessen, weil ich nicht "aufgepasst" habe, nicht aus Hunger oder zumindest Lust.

    Ich sage nicht, dass ich nie wieder Schokolade darf. Oder dass ich keine Cola Light trinke, wenn ich mal aus bin. Aber ich weiss, dass ich nie wieder so essen kann, wie ich es bisher getan habe. Und da ich meine gesunden Hauptmahlzeiten durchaus geniesse, sollte das auch nicht wirklich ein Problem sein. Ich kasteie mich nicht. Ich denke nur drueber nach.

    Bikey (die naechstes Jahr ihren 2. Dan haben will und dafuer super extra mega fit sein muss)

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  10. so max.10 kg könnten noch, 20 sind weg. Z.Zt. halte ich, weil ebenfalls andere Baustelle akut. Aber ich halte problemlos, irgendwo zwischen LCHF, SiS, GlyX und ähnlichem.

    Ein Mehr an Kohlenhydraten macht sich mit Blähbauch, Völlegefühl, Müdigkeit bemerkbar, bevor das Gewicht steigt - und sofort ist ein echter "Leidensdruck" wieder da ... Prima!

    Inzwischen vergleiche ich Zucker gerne mit Alkohol - ich spucke nicht hinein, ab und zu riskiere ich mal einen Kater, aber ich kann vor allem auch wochenlang ohne - und das ist entscheidend!

    Wenn ich die restlichen Kilos in Angriff nähme, brauche ich außerdem erheblich mehr Bewegung, das ist MEINE HauptSchweinehundBaustelle. Erkenntnis ...

    Sudda, du hast echt ein Talent, die Dinge so auf den Punkt zu bringen - klasse!
    Liebe Grüße - Anke

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