Dienstag, 27. November 2012

Zuckersucht

Mein Name ist Sudda und ich bin süchtig.
Zuckersüchtig. Kohlenhydratsüchtig.
Was aus meiner Sicht das Gleiche ist.

Ich bin "trocken" dank LCHF - oder besser: dank mir - aber einmal süchtig, immer süchtig, oder? Selbst nach drei Jahren mit LCHF würde ich nicht leichtsinnig werden und mehr davon in meine Ernährung einbauen. Ich ahne, dass ES mich sofort wieder packen würde. Vielleicht bin ich empfindlicher als andere. Vielleicht. Aber ich habe einige erlebt, die sich ihrer Sache sehr sicher waren und einmal tief in die "Ausnahmeschublade" griffen. Warum? Gute Frage.

WEIL man süchtig ist und es sich nicht eingesteht?
WEIL man nicht begriffen hat, dass es nicht einfach verschwindet?
WEIL man leichtsinnig ist?
WEIL man sich nie wirklich damit beschäftigt und davon verabschiedet hat?

Sehr viele kamen anschließend mit dem Kopf nicht mehr aus der "Ausnahmenschublade" raus, denn aus einer Ausnahme, die im schlimmsten (ja, schlimmsten!) Fall keine Konsequenzen auf der Waage zeigte, wird schnell die zweite oder dritte… 

Ich befürchte instinktiv, dass ich rückfällig werden würde. Da bin ich ehrlich. Das würde ungefähr so gut funktionieren wie "Partyrauchen" beim Ex-Raucher oder "das eine Gläschen" beim Ex-Trinker: Es würde auf extrem fruchtbaren Boden fallen, der verkapselte Samen ausschlagen und im Handumdrehen  zum stabilen Unkraut heranwachsen.

Das Fatale an der Zuckersucht ist, dass es sich um LEGALEN Stoff handelt. Gibt es überall, frei verfügbar ohne jegliche Altersbeschränkung. Unsere Supermärkte quellen davon über, sogar an der Tankstelle liegt es im Überfluss, immer schön im Zugriffsbereich ab Kleinkinderhöhe an der Kasse. Obendrein wird man häufig zusätzlich auf Sonderaktionen hingewiesen: „Wollen Sie zwei Schokoriegel? Nur EIN Euro!“

Wir lernen früh, dass Zucker tröstet, dass er gesellschaftlich hoch angesehen ist, sonst wäre er nicht an besonderen Tagen gerne der Mittelpunkt der Festtafel. Aber es ist eben nicht nur der Zucker an sich, ich höre oft, dass man sich im Leben nicht vorstellen könnte, auf Sättigungsbeilagen wie Brot, Nudeln oder Kartoffeln zu verzichten. Warum eigentlich? Sind Sättigungsbeilagen pur wirklich lecker? Nackig? Ohne alles? 

Nein, natürlich ist nicht jeder Mensch zuckersüchtig. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es deutlich mehr sind als man denkt. 

Ich bin eine trockene Zuckersüchtige, obwohl ich relativ selten süß aß. Stattdessen bezog ich meinen ‚Stoff‘ aus Nudeln und extrem viel Brot. Bevorzugt aus Weißmehl natürlich, aber auch Vollkornversionen konnte ich bergeweise vertilgen. Vielleicht deshalb bergeweise, weil ich mehr davon essen musste, um an die gleiche Menge ‚Stoff‘ (Zucker halt) zu kommen? 

Gut, versucht man eben dieses LCHF. Einige machen sich mittlerweile auf die spannende Reise und viele, die es gewagt haben, haben am eigenen Leib spüren können, dass man zunächst eine körperlich schwierige Phase durchlebt, die gewisse Ähnlichkeit mit Entzug hat. 

Ungünstig finde ich, dass auch in LCHF-Kreisen sehr viele ‚süße‘ Rezepte kursieren. Nicht falsch verstehen, einige können bestimmt problemlos damit umgehen. Ich nicht. Hätte ich versucht, die Kohlenhydrate, auf die bei LCHF verzichtet wird, kreativ nachzubauen, wäre ich vermutlich nie davon losgekommen. Dadurch gäbe ich diesen Produkten einen hohen Stellenwert – mache sie nachbauensWERT. Das Begehren und Vermissen nimmt auf diese Weise jedenfalls wohl kaum ein Ende, oder?

Ganz selten habe ich es dann doch getan, an einer Hand abzählbar. Aber allein Panna Cotta hat mir fast das Genick gebrochen. Immer und immer wieder habe ich sie mir gemacht und mit Freuden genossen. Bis ich begriffen habe, dass das „Nachbauen“ der Süßspeise System hat, dass ich schon am Schalter stand, um den Rückfahrschein zu lösen.
Nein, es funktioniert nicht. Jedenfalls nicht bei mir. Da kann der Nettoanteil an Kohlenhydraten noch so gering sein.


Zu guter Letzt entschuldige ich mich in aller Form für die "süßen" Rezepte in meinem Blog. Es gibt wie gesagt noch viel mehr davon.

Aber seid versichert:
ICH esse das nicht mehr.

Ich frage mich, ob ich sie rausnehmen oder entsprechend kennzeichnen sollte.

Mein Name ist Sudda und ich bin süchtig.
Zuckersüchtig. Kohlenhydratsüchtig.
Was aus meiner Sicht das Gleiche ist


Teilen

Kommentare:

  1. Die Ausnahmeschublade ist ne riesengroße. Man verirrt sich im Dickicht der Ausreden und fragt sich später was man denn falsch gemacht hat. Häng auch grad drin fest.
    Danke für den stubs.
    Ich bin übrignes Njala und ich bin süchtig, kohlehydratsüchtig.

    AntwortenLöschen
  2. Ich bin Caro und ebenfalls süchtig. Ich kämpfe jeden Tag mit mir, einmal mehr, einmal weniger...
    Danke für den Text, ich werde ihn mir am besten eintättowieren!

    Liebe Grüße,
    Caro

    AntwortenLöschen
  3. Danke für eure Offenheit.




    Meine Rezepteecke habe ich ein wenig umgebaut...

    AntwortenLöschen
  4. Ich bin Lieschen und ich bin akut kohlehydratsüchtig.

    Au Backe, ist das die Erklärung für meinen immer wiederkehrenden Absprung bzw. Rücksprung? Ich lebe ja mit einem Zuckerholic zusammen und da ist es echt schwierig, nicht auch zu essen. Tipps wie einfach rausgehen kann ich nicht brauchen, wir sehen uns eh nicht viel am Tag.

    Ich sage oft: LC(HF)gern, ist köstlich, aber ich brauche täglich ein Leckerli. Und das mache ich meistens aus wenig Beere, Stevia crystal und MoPro. An guten Tagen (die überwiegen) komme ich auch prima damit zurecht. An anderen Tagen eben nicht, und das schiebe ich bisher auf meine Faulheit diese Köstlichkeiten aus Gemüse, Ei und Fleisch herzustellen. Ich habe inzwischen tolle Rezepte, aber es ist immer mit Vorarbeiten, Kochen oder Braten verbunden. So "auf die Schnelle" fehlt es mir.

    Ansonsten befinde ich mich Hand in Hand mit dir in Bezug auf den Rückfahrschalter. Aber auch bei der traumhaften Selbstversorgung.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Sudda,
      kannst du bitte mal was zu: "das schiebe ich bisher auf meine Faulheit diese Köstlichkeiten aus Gemüse, Ei und Fleisch herzustellen" sagen.

      Löschen
  5. Ach mahn, du bist ganz normal. Kohlenhydrate sind einfach super duper lecker, ist so. Ich bin nicht zuchersüchtig, ich könnte echt auf Süßkrams verzichten, auf eine leckere Pizza (Kohlenhydrate + Fett = ganz schlecht), oder auf Nudeln oder mal ein frisches Brot? Nein, das wäre für mich eine echte Einschränkung in der Lebensqualität. Viel besser ist es doch, sich dessen bewußt zu sein und zu sagen, ok, heute esse ich halt meine Pizza (oder du dein Popcorn, ist übrigens gar nicht sooo schlimm), dafür halte ich mich am darauffolgenden Tag zurück. Oder an dem davor. Wenn man sich immer alles versagt, was man eigentlich sehr gerne ißt, dann wird doch die "Gier" da drauf nur immer größer. Und du bist echt eine Granate in "Lebensmittel-Kunde". Du weißt, das Bewegung wichtig ist. Und die Ausgewogenheit. Wenn du mal (weil du Geburtstag hast oder weil Wochenende ist oder was weiß ich), ein paar Nudeln ißt, glaube ich wirklich nicht, dass dich das so zurückwirft, wie du meinst. Ganz ehrlich nicht. Du kannst das. Es kommt auf die Ausgewogenheit an. Ein Genießertag und dann wieder ein bewußter Tag.
    Ein kleines bißchen Genießerlein darf man doch schon sein. Man hat ja auch nicht jeden Tag Appetit auf so ein Zeug, nur manchmal, also ich. Ich kann mich tagelang gesund ernähren und das auch gerne und dann muß einfach eine Pizza her. Na und? Wie gesagt, das gehört für mich zur Lebensqualität dazu. Wir machen es uns oft viel zu schwer. Es gibt soviele Menschen, die keine Ahnung von Ernährung haben, da gehörst du aber nicht dazu!!!!!!!!!
    LG Eva

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hmm, eigentlich wundert es mich das dieser Kommentar so unkommentiert hier steht.

      Das es ohne geht sehen wir doch z.B. Bei Sudda.

      Das dieses Verhalten nicht normal ist hat Sudda sogar oben beschrieben.
      WIR BEKOMMEN ES SCHON ALS KINDER EINGEIMPFT.

      Schade...

      Löschen
    2. @der normale Wahnsinn/ Eva:
      Hm... Du weißt aber schon, was eine Sucht ist? *freundlich gefragt*
      Oona

      Löschen
    3. ... und manche machen es sich viel zu leicht.
      Liebe Eva, ich glaube, daß Du leider den Ernst der Lage nicht erkannt hast. Nudeln und Brot essen zu können hat überhaupt nichts mit Lebensqualität zu tun - eher das Gegenteil ist der Fall.
      Auch eine Zigarette "schmeckt" dem Raucher, obwohl jeder weiß, daß sie scheußlich sind. Zuckersucht ist so real wie jede andere Sucht auch.
      Ich vermisse meine Drogen nicht. Und trotzdem bin ich immer nur ein Haarbreit von der Sucht entfernt. Deshalb ist Sudda aus meiner Sicht zu Recht vorsichtig und wachsam. Die Sucht wird die kleinste Lücke, das kleinste Einknicken des Willens sofort erkennen und die Chance nutzen!

      Löschen
    4. ...doch Eva, die paar Nudeln werfen dich zurück, glaub mir, ich hab es selbst ausprobiert und habe Sudda GEWARNT, sich auch nur ein Stückchen Schoki oder ein einziges Gummibärchen in den Hals zu werfen!
      Lebensqualität ist sicher auch was anderes, als Brot und Nudeln zu essen.....
      Lieben Gruß
      Beate

      Löschen
    5. ... @ Eva ... Du kannst mit Deinem Metabolismus nicht diskutieren. Essen ist nicht Emotionen sondern hormonale Schalter, die Stoffwechselwege in Gang bringen. Deine Argumentation ist die der Sucht - desjeigen der nicht weiß, welche Auswirkungen sein Tun hat .. biochemisch. ... Paris hat den richtigen Vergleich gebracht - niemand würde, wenn Arsen gut schmecken würde, sagen: ... nur ein kleines Bisschen - tut ja nicht weh!!
      LG Adriana

      Löschen
    6. Ich sage ja nicht, dass Kohlenhydrat-Essen die einziger Lebensqualität ist, bitte richtig lesen. Aber sie gehört, zumindest für mich, absolut dazu. Ich habe auch nicht bestritten, dass es ohne geht. Klar geht es ohne. Es geht ohne alles mögliche, aber Spaß macht das nicht. Und Arsen und Kohlenhydrate zu vergleichen, halte ich schon für sehr gewagt. Arsen ist giftig, Kohlenhydrate sind es nicht. Sie werden momentan sehr verteufelt, weil ein Zuviel davon schädlich ist. Ein Zuviel von allem ist schädlich. Vor einigen Jahren wurde noch Fett verteufelt, es gab eine Low Fat Bewegung, bis man gemerkt hat, das ist es gar nicht. Es geht um die Balance, um die Ausgewogenheit. Das wollte ich mit meinem Post ausdrücken, wenn man sich ausgewogen ernährt und genügend bewegt, dann sind Kohlenhydrate nicht schlecht. Ich glaube, Sudda hat mich ganz gut verstanden. Und klar hat jeder andere Geschmacksvorlieben. Der eine süß, der andere herzhaft, aber deswegen ist keiner schlechter oder gar dümmer. Ich habe sehr wohl verstanden, um was es geht. Ich wollte nur sagen, daß nicht eine einzelne Nahrungsgruppe schlecht ist. Auch die so viel in Erinnerung gebrachten Neandertaler haben KH's gegessen in Form von Obst und Wurzeln usw. Natürlich in geringerem Umfang, aber trotzdem!
      Es gibt übrigens auch eine Menge Menschen, die noch nie was von LCHF gehört haben und trotzdem rank und schlank sind und gesund. Mit Brot und Nudeln. Muß einfach jeder für sich selbst entscheiden.
      Eva

      Löschen
    7. Liebe Eva, ich denke einfach jeder Mensch hat einen unterschiedlichen Stoffwechsel, verschiedene genetische Bedingungen und sollte leben nach seiner Facon. Natürlich gibt es Menschen , die schlank und gesund sind trotz KH, aber wir sind es eben nicht. Kennst du das Gefühl, ein Keks zu essen und dann nicht mehr aufhören zu können, immer mehr Süßigkeiten zu essen oder Brot oder Nudeln? Es ist wirklich nicht schön und ja es gleicht einer Sucht. Ich bin froh, dass ich aus diesem Strudel entkommen bin und nach "Low Carb" mehr Lebensqualität gewonnen habe.
      Ich persöhnlich kann mir auch mal KH gönnen, aber meistens hab ich danach echt nen kleinen Kater und spätestens 2 Tage später hab ich überhaupt keine Lust mehr auf KH.

      Löschen
  6. Danke für diesen Post.

    Mehr geht gerade nicht.

    AntwortenLöschen
  7. interessanter Blickwinkel. Danke für den tollen Beitrag. !!!

    AntwortenLöschen
  8. Mein Name ist Doris und auch ich bin massiv kohlenhydratsüchtig. Ich habe Anfang des Jahres meiner ungezügelten Süßigkeitensucht den Kampf angesagt, der Erfolg läßt sich sehen und es ist wie vieles andere eine Kopfsach. Ich bin im Umgang mit Süßigkeiten sehr vorsichtig geworden. Laß ich mir freien Lauf (schon passiert an bestimmten Tagen - jene, die mit den Hormonen) fresse ich hemmungslos alles in mich rein was nur annähernd nach Süßigkeit aussieht. Erschreckend gierig, daher Finger weg von allem Süßen. Kein Obst, keine Nachereien nichts, manchmal klappts nicht, meisten allerdings doch.

    AntwortenLöschen
  9. Mein Name ist Ramona und ich bin Stark Zucker (KH) Süchtig... ich liebe Pasta und Kuchen (Ist ja als Konditorin von Vorteil), ich kann und will nicht Ohne Leben.
    In sehr vielen Bereichen habe ich aber meinen Zucker/KH reduziert,z.B. trinke ich meinen Kaffee seit gut 1,5 Jahren Schwarz,klingt banal aber ich Trinke gut 2 Kannen Kaffee am Tag,vorher pro Becher mit 3 Stück Zucker... und ich Esse sehr wenig Süßigkeiten, danach ist mir einfach nicht... Denke also ich kann ganz gut damit umgehen.
    Lieben Gruß
    Ramona

    AntwortenLöschen
  10. Auch ich bin süchtig und mir wurden die Ausnahmen zum Verhängnis ;-( und trotzdem schaffe ich es nicht, sie wegzulassen, dabei weiss ich dass es funktioniert, wenn ich sie weglasse.
    Liebe Grüsse
    Bernadette

    AntwortenLöschen
  11. Ich bin definitiv nicht zuckersüchtig. Ich kann prima auf Zucker/gesüßte Getränke verzichten, Macht mir nix. Wenn ich mal Lust darauf habe, esse ich ein Teil und dann ist es wieder gut. Kommt nicht täglich vor. Kohlenhydratsüchtig aber schon. Für mich würde es eine enorm große Einschränkung bedeuten, auf Nudeln, Brot, Obst etc. zu verzichten. Brot ist lecker, auch ohne Belag. Außerdem haben diverse Selbstversuche gezeigt, dass ich ohne Kohlenhydrate extrem unleidlich werde, außerdem weniger leistungsfähig. Mein Weg wäre das nicht. Ich leide aber auch nicht unter Fressanfällen, vertilge keine Riesenberge und sehe da auch insgesamt kein Problem.

    Ich finde aber für dich gut, dass du deinen Weg gefunden hast und damit gut klarkommst. Dass du zufrieden bist, gesund und so weiter. Und wenn du dir sicher bist, dass du rückfällig werden würdest, dann lass die FInger davon, Ende aus. Kein Risiko eingehen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das finde ich total toll.
      Darauf kannst du sehr stolz sein.

      Nur eine piekige Frage am Rande:
      WARUM wirst du ohne KHs unleidlich?

      Löschen
    2. Weil ich dann nicht satt werde, denke ich. Und Hunger macht mich unleidlich. Ich fange an zu frieren wie doof. Das passiert auch nicht, wenn ich ausgewogen esse. Ich muss aber zugeben, dass ich eine sehr fettreiche Mahlzeit nach LCHF noch nicht probiert habe.

      Löschen
  12. Ich bin auch kohlenhydratsüchtig. Ein bisschen Nudeln oder Reis probieren und schon müsste ich einen ganzen Teller davon haben. Auch bei Weißbrot könnte ich mich nicht zurückhalten. Also besser ganz darauf verzichten, als wieder rückfällig zu werden.

    AntwortenLöschen
  13. Je länger ich mich mit Dir über die Zuckersucht unterhalte / über Kommentare austausche, desto mehr wird mir einiges klar. Das wäre einen eigener langer Post wert.
    Gibt es einen Unterschied zwischen der rein stofflichen Zuckersucht und der Sucht zu essen, weil man die wahren Bedürfnisse im Leben sich nicht erfüllen / befriedigen kann? Kann eine das trennen oder ist das immer verbunden??
    Diese Fragen fallen mir gerade ein. Wird überall da, wo Menschen mit Eßstörungen behandelt werden / sich behandeln lassen deutlich, dass Zucker genau genommen ein Rauschmittel ist, weil er im Körper (teilweise?) zu Alkohol umgewandelt wird.

    Es ist wohl noch ein Weg der Bewußtwerdung in der Gesellschaft, dass Zuckersucht eine Sucht ist wie Nikotin- oder Alkoholsucht. Mit dem Unterschied, dass wird sehr gut ohne Fluppe oder Alkohol leben können, aber eben immer essen müssen. Um allein schon diesen Körper am Leben zu erhalten. Und Zucker ist - wie Du es geschrieben hast - eben überall zu haben und vorallem überall drin vorhanden.
    Es ist schon schwierig eine Wurst !! zufinden, wo kein Zucker drin ist.
    Ich durfte einmal 6 Wochen lang keinen Zucker essen. Kein Fruchtzucker, kein Industriezucker etc. Da weiß eine dann, wo Zucker alles drin ist.

    Herzlichst
    Oona

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. @Oona
      Zucker löst im Gehirn den die chemeische Reaktion für "Belohnung" aus. Der eine spricht mehr darauf an, der andere weniger. Bedeutet, wenn wir Menschen Zucker zu uns nehmen, wird dem Gehirn signalisiert, dass es betwas sehr gut gemacht hat und dafür belohnt wird. Daher möchte das Gehirn immer wieder Zucker haben! Ich hatte dazu mal einen Fernsehbericht der BBC gesehen mit entsprechenden Studien. War schon ziemlich erschreckend - es hat schon seinen Grund warum in fast allen Lebensmitteln Zucker drin ist ...

      Grüsse Doris

      Löschen
    2. @ Doris: Danke für Deinen Antwortkommentar!
      Wenn ich auf Zucker verzichte und es eine Zeit lang durchhalte (bei mir ist die Motivation des nicht berauscht seins und weil ich Angst vor Diabetes habe), dann bekomme ich schreckliche Kopfweh.
      Natürlich merkt man den Entzug überall, aber ich finde es schon erstaunlich, wie sehr der Kopf beeiträchtigt ist.
      Hm... und wie Sudda hier schon schreibt: dann ist Zucker = Kohlehydrate zu vermeiden ein wichtiger Punkt, um aus dem "Teufelskreis" Sucht rauszukommen.
      Mit den Kohlehydraten wie Nudeln, Brot tue ich mich schwer. Weil ich durch die starke Fruchtzuckerunverträglichkeit und anderen Unverträglichkeiten eh schon stark in meiner Lebensmittelauswahl eingeschränkt bin.

      Grüße
      Oona

      Löschen
    3. SCHINKEN war für mich damals der DRÖHNER!

      ZUCKER in SCHINKEN!

      Löschen
    4. Zucker ist Geschmacksträger daher wird er in fast alle industriell hergestellen Lebensmittel gepumpt. Aus Kohlenhydraten stellt der Körper ja Zucker her, dswegen ist es letzteendlich egal, ob Du Zucker zu Dir nimmst oder Kohlenhydrate in Form von Nudeln etc. pp.
      Also, ich gebe zu ganz ohne kann ich auch nicht, dann werde ich schlapp, aber ich habe für mich den besten Weg gefunden, vielleicht kommt das für Dich, Oona, auch in Frage. Ich esse morgens reines Müsli ohne Zuckerzusatz und mische Alpro Soyajoghurt natur darunter. Manchmal schnibbel ich noch eine Banane rein, wenn die Hormone "kommen". Diese Menge entspricht ungefähr 75- 80 Gramm Kohlenhydrate. Damit komme ich gut über den Tag und meine Gier nach mehr ist ausgebremst. Eiweiß nehme ich morgens gar nicht mehr zu mir. Also kein Käse, keine Wurst , kein Ei in Kombi mit KH's. Das peitscht bei mir die Gier seltsamerweise wieder hoch.

      Löschen
    5. Danke für den Hinweis.
      Gerade überlege ich, wie ich es mit LCHF schaffen kann aus der Zucker-Geschichte rauszukommen.
      Noch wuckelt es in mir. Das ich kein Obst essen darf ist ja praktisch. Aber Gemüse geht halt nur sehr bedingt und ... hm....
      Würde auch Naturjogurt gehen? Es gibt meinen Ziegenjogurt in Natur und mit 9 % Rohrzucker. Leider kann ich nämlich auch Kuhmilcheiweiß nur wenig und am besten nicht...
      Wieder einmal wünschte ich mir, dass ich essen könnte was ich wollte und alles vertragen könnte. Mein Leben wäre wesentlich einfacher.
      Ich müßte mich da ganz reingraben, aber natürlich gibt es Anteile in mir, die das gar nicht lustig fänden, wenn ich den Zucker tatsächlich weglasse. Ist klar.

      Löschen
    6. Moin Süße,

      gibt es den auch mitohne Zucker? 9% ist schon ne heftige Maschine.

      Vielleicht stattdessen Stevia und langsam ausschleichen? Wenn es nu schon süß sein muss.

      Oder ganz anders:
      Es wird gesagt, dass du da eine recht gut kennst, die sich mit LCHF relativ gut auskennt...

      :D

      Ich biete dir an, dass wir gemeinsam überlegen, welche Lebensmittel du magst UND verträgst und DEIN LCHF daraus basteln. Wahlweise schrittweise Annäherung oder kalter Entzug. So wie DU es brauchst und willst. Ich schiebe dich gerne durchs erste Dickicht.

      I'm here.
      Ready when you are!

      Löschen
  14. Also. Ich bin sicherlich zuckersüchtig. Grund: ich kann mit Süßem (oder auch mit Kohlehydraten) nur ganz schwer aufhören. Unlägst aß ich einen Tag lang weitgehend kohlehydratfrei und war sehr verwundert: ich hatte den ganzen Tag kaum Hunger und auch nicht das Gefühl,jetzt was essen zu wollen. Ich wußte, was immer ich esse enthält keine Kohlehydrate bzw. keinen Zucker, und war damit nicht besonders spannend...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Interessant, oder?

      Du scheinst ein kleiner Glückskeks zu sein, wenn du so stressfrei ohne größere Entzugserscheinungen durch den Tag gekommen bist. Vielen geht es richtig, richtig schlecht am Anfang.

      Löschen
    2. Nja, das ging ganz gut, allerdings hatte ich mich in meinem Wahn für so eine Internet-Keksschickerei angemeldet und musste dann am Tag darauf backen, backen und noch mal backen. Dann bekam ich ein Paket mit Keksen. Also fehlt mir noch jeglicher Langzeittest. Der beginnt (ehrlich, jetzt. Die Kekse sind aus.) MORGEN.

      PS: Heute mittag übrigens auch - Avocado, Paprika und Käse zu Mittag, und es war super. Ich hatte Energie und ewig lang keinen Hunger. Mal sehen, wie lang das so geht.

      Löschen
  15. Ich bin auch ober-zuckersüchtig. Nudeln, Reis usw. brauche ich eigentlich nicht. Da fehlt mir nix. Aber das ganze süße Zeug ist mir in der Kindheit als Belohnung eingetrichtert worden und erscheint mir deshalb als so besonders, dass es mir manchmal scheint, als ob es das Leben erst lebenswert macht.

    Ich komme monatelang ohne aus und finde es dann auch gar nicht schlimm drauf zu verzichten, aber eine kleine KH-haltige Sache kann mich u.U. in den absoluten Ruin treiben. Wenn ich dann glaube, dass ich eine Scheibe Weißbrot mal so als Ausnahme essen kann, lande ich fast immer bei einer Tafel Schoki an der Tanke oder wo man sonst die Drogen her kriegt.

    Für mich gibt es zwei Probleme dabei, "trocken" zu bleiben.

    Der erste Grund ist die ständige Verfügbarkeit der Drogen. Egal, wo ich bin, ich komme damit in Kontakt. In 99% aller Fälle kann ich widerstehen und das eine kleine blöde Prozent haut mich dann wieder raus. Die falsche Stimmung, ein blöder Tag, eine demütigende Begegnung... und wenn dann auch noch der zweite Punkt dazu kommt, ist es vorbei mit meiner Beherrschung.

    Der zweite Punkt ist nämlich sozialer Art. Es ist sowohl mein Wunsch, nicht aufzufallen als auch mein Wunsch, dazuzugehören.
    Ich habe viele Leute in meinem Umkreis, die die Balance in der Ernährung haben. Normalgewicht oder vielleicht 5kg drüber. Die können KH essen, so viel sie wollen. Ich bin da ein richtiger Fremdkörper. Ich weiß für mich, dass LC das richtige ist, möchte aber nicht immer komisch angeguckt werden.

    Ich möchte bei meiner besten Freundin Mittagessen können, ohne dass sie für mich Extrawürste anbieten muss. Ich möchte einen Geburtstagskuchen mit Kerzen drauf und den Kuchen dann auch essen "dürfen". Ich möchte bei nem Frauenabend nicht als einzige da rum sitzen und nur entkoffeinierten Kaffee mit Süßstoff trinken. Ich möchte meiner Tochter nichts vorenthalten, weil sie kein verkrampftes Verhältnis zum Essen kriegen soll. Ich möchte auf Feiern nicht immer Nein sagen müssen oder mit gekochten Eiern aus der Handtasche rumsitzen. Ich möchte einen Laden haben, wo man mal eben reinspringen kann und holt sich LC-taugliche Snacks to go. Ich möchte meiner Großtante keine Ausreden auftischen, warum ich ihre Schwarzwälder Kirschtorte jetzt nicht und vielleicht auch nie mehr essen werde.
    Dieser zweite Punkt, der ist für mich echt ein Riesenproblem.
    Wie schafft ihr das, dass ihr immer herausstecht?

    Ich schaffe das, solange ich gerade im Abnehmfluss bin, ohne Probleme. Aber sobald meine Stimmung sich verschlechtert, fällt mir das alles so unendlich schwer und dann tue ich mir so leid und dann bin ich einfach hochgradig rückfallgefährdet.
    In einer Welt, in der alle LC leben würden, wäre ich rank und schlank und glücklich.

    Wird das besser, wenn man es lang genug macht? Fühlt man sich nicht mehr komisch, wenn alle um einen herum Bescheid wissen und sich dran gewöhnt haben? Wie handhabt ihr das mit neuen Leuten, die ihr kennenlernt? Man kommt doch einfach immer wieder an den Punkt, wo man sich outen muss, oder?

    Entschuldigt, wenn ich gerade so oberfrustriert rüberkomme. Aber zur Zeit hänge ich gerade mal wieder total durch. Wie eigentlich immer vor Weihnachten. Durch die ganzen Feiern mit Plätzchen und Süßkram ist mein Nervenkostüm gerade ultradünn. Ach und nicht zu vergessen: ich hab nen totalen Rückfall und schon wieder 4kg drauf.

    Vielleicht könntest du liebe Sudda zu dem Psycho-Thema ja noch einen Post aus deiner Sicht beisteuern. Oft schreibst du genau das auf, was ich gerade hören möchte oder hören muss. Du hast einfach eine tolle Art, anderen Mut zu machen oder sie zum Nachdenken zu bringen.

    Falls ich es noch nicht gesagt habe: Danke, dass es dich und deinen Blog gibt. Du bist für mich ne Riesen-Inspiration!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ...ich kann das 1:1 unterschreiben!!
      Lieben Gruß
      Beate

      Löschen
    2. Ich sage immer was Sache ist und verstecke mich nicht. Die meisten sind erst ungläubig,können es dann aber gut verstehen, weil sie Vorher-Nachher kennen. Und glaube mir, es gibt sehr, sehr viele Menshcen die dieses Problem haben. Vielen wird erst bewußt, wenn ich darüber erzähle, was auch bei ihnen schief läuft.

      Viele Grüsse Doris

      Löschen
    3. Ja Doris.
      Das ist der Weg.

      Noone said it would be easy.

      Wenn es so einfach wäre, warum gibt es dann so viele süchtige Menschen.

      Löschen
    4. @Monia: Danke für diesen Kommentar. Ich mache kein LCHF, aber seit 14 Jahren habe ich eine starke Fruchtzuckerunverträglichkeit und kann auch anderes nicht essen. Dieses immer "besonders" sein, dass ist an manchen Tagen echt schlimm.
      Manchmal bin ich es leid alles mitzubringen und immer wieder Menschen zu enttäuschen, die sich Gedanken und Mühe gemacht haben und ich es dann dennoch nicht essen kann.Weil sie nicht wußten, dass Erdnussöl nicht geht, oder Haselnüsse oder das ich auf Alkohol nicht gut reagiere.
      Und immer fragt jemand: Warum ißt Du nichts oder "was bist Du eigen".

      Grüße
      Oona

      Löschen
    5. Die Frage nach dem "wie macht Ihr das" kommt ja auch im Forum gerade von Neulingen immer wieder... ich weiß nicht, ob ich das jetzt gut erklären kann, aber für mich hat das viel mit der "Selbst"verständlichkeit zu tun. Mir machen diese Situationen nichts (mehr) aus, seit mir bewußt ist, dass ich nicht mehr eine Extrawurst darstelle als andere. Warum hat eine Freundin das Recht, keine Zwiebeln zu mögen (und dann böte ich ihr bei mir auch nie was mit Zwiebeln an) und ich muss "sozialkonform" essen, weil das sonst doof ist? Meine Freunde trinken keinen Alkohol? Nicht, weil sie trockene sind, sondern weil es einfach nicht schmeckt? Macht nix, bei mir gibts auch nichtalkoholisches. Aber wenn ich jemanden besuche muss ich konform essen? Nö.

      Löschen
    6. @dat Bea:
      Das ist sicherlich eine Baustelle, an der ich noch arbeiten muss und will. Mich nicht als Sonderling zu sehen sondern als Oona, die eben so ist (ißt) wie sie ist (ißt).
      Merke gerade, dass ist ein wichtiger Punkt.
      Meiner Selbst bewußt zu essen was ICh für richtig halte.
      Ob nun wegen der Fruchtzuckerunverträglichkeit (blödes langes Wort :O) oder weil ich zuckerfrei esse.
      Oona

      Löschen
  16. Ich bin auch zuckersüchtig.
    Ganz egal ob es sich um Einfachzucker oder Mehrfachzucker handelt - für das Gehirn ist es schlußendlich dasselbe.
    Ich finde die Bemerkung mit den Vollkornnudeln besonders treffend, habe auch Berge davon gegessen, genauso Kartoffeln. Ich konnte problemlos 5 mittelgroße davon zu einer Mahlzeit essen. Genauso Brot. Auch mal 6 Scheiben. Ich wurde einfach nicht satt. Und dann noch Obst. Und Süßes.
    Jetzt wo mir klar ist, daß mein Gehirn jahrelang - nein jahrzehntelang - am Glukosetropf hing, ist klar, es ist eine Sucht, die es nicht zu verharmlosen gilt. Das Gehirn signalisiert, daß es einen "Schuß" braucht, nichts anderes. Es hat schon lange verlernt, sich anderweitig zu versorgen, daher wohl auch die starken Entzugserscheinungen zu Beginn der Umstellung.

    Liebe Grüße,

    Paris :o)

    AntwortenLöschen
  17. Hallo in die Runde,
    ich bin Minze und KH süchtig.
    Ich weiß dass, weil ich gut ohne KH auskommen kann. Sogar Jahrelang.... ich sage konsequent NEIN dazu.
    Doch dann,... ich weiß es genau, hatte der Mann Geburtstag und ich sagte Ja, zum Kuchen. Warum nicht.... Einmal...
    Es war nicht ein mal, es war der Rückfahrtschein... ohne Stopp und ohne Umwege.

    Deshalb ist es FÜR MICH einfacher, stur bei dem Nein zu bleiben.

    AntwortenLöschen
  18. Ich bin auch zuckersüchtig.

    Zuckersucht gibt es und sie kann so schlimm sein wie jede andere Sucht auch. Wenn man als Mutter sein Kind angeschrieen hat, weil es einen beim heimlichen Verschlingen erwischt hat... Wenn man jeden Tag den Süßkram der Kinder aufisst, obwohl einem gerade das gerade gar nicht schmeckt und man "schwitzt", dass die Kinder es merken könnten bevor man heimlich nachgekauft hat. Wenn man während eines Mädelstreffens die ganze Zeit nur überlegt ob man schon als verfressen auffällt oder doch noch das und das und das süße Teil essen kann. Wenn die Freundin sagt: "Was? Du kannst eine ganze Tafel am Stück aufessen???" und man denkt: Eine? Hält doch nur eine Minute? Wenn man sich ausrechnet, dass man vom Geld für Süßkram locker einen tollen Urlaub bezahlen könnte.
    Das Übergewicht ist da (bei mir) nur ein Klacks.

    Ich habe bislang nie länger als 21 Tage lang Zuckerverzicht durchgehalten. Aber -Leute!- wie anders ich mich während dieser Tage gefühlt habe. Und ich habe bisher einmal 10 Tage lang Zucker, Nudel, Kartoffel und Brot komplett gemieden - Leute! - das fühlte sich so gut an! Warum nur, warum nur, warum nur konnte ich plötzlich die Kinderschokolade nicht im Schrank lassen?

    Es ist eine widerliche Sucht.
    Aber ich geb den Kampf nicht auf. Ich schaff das noch.
    Aber ich glaube auch, dass ich Kohlenhydrate jahrelang meiden muss. Ein paar MOnate oder nur bis ich wieder mein Normalgewicht habe werden nicht ausreichen.

    Uns allen alles Gute und Sudda Dank für ihren motivierenden blog,
    Huppicke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Genau so ging es mir auch - jahrelang
      Low Carb musste sein, so weit war ich lange schon, und hab's nicht durchgehalten. Der Knackpunkt zum Durchhalten ist High Fat!

      Mit dem Mehr an Fett (nicht bis zum Übelwerden, ganz vorsichtig einsteigen!) bleibt man satt, vermisst keinen Geschmack und der Körper steigt langsam, langsam aus der Gier aus.

      Ich möchte nicht sagen, dass es den Rückfahrschein dann nicht mehr gibt, denn den habe ich auch mal wieder gerade in der Tasche. Sudda, dein Post kommt mal wieder zur rechten Zeit. Ich kann nichts weiter tun als dir immer und immer wieder für die Tritte zu danken !!!

      Ich habe mal gelesen, dass unser Körper zwei Möglichkeiten des Stoffwechsels hat:
      - Supermodus, Modell Formel 1, Allerhöchstextremleistung, aber schnell verschlissen und fehleranfällig, basiert auf Kohlenhydraten, und
      - Dieselmodus, Modell Trecker, kraftvoll, langlebig, sparsam, basiert auf Fettverbrennung
      dieses Bild vor Augen hat mir den Einstieg ins Fett sehr erleichtert.

      Liebe Grüße - Anke

      Löschen
  19. Hi an alle Betroffenen,
    mein Name ist Kati und ich bin zucker- und kohlenhydratsüchtig. Anfang September habe ich einen Strich gezogen und auf Süssigkeiten und Kohlehydrathaltiges weitgehend verzichtet bzw. hab nur die "gesünderen" KH mit einem niedrigen GLYX Index gegessen.Das hat so lange gut funktioniert bis ich einen Magen-Darm-Infekt bekam und nur Nudeln und Kartoffelbrei essen durfte. Seit dem schaffe ich es nicht mehr auf KH und Süsses zu verzichten. Erschwerend kommt hinzu, dass ich einen Freund habe, der alles essen kann und nicht zunimmt. Und er nascht gerne. D.h. ich werde mit meinen Drogen permanent konfrontiert. Legt mal einen Junkie Drogen vor die Nase. Der wird da auch nicht "Nein" sagen können...
    Mit Hoffnung auf Besserung grüßt Euch
    Kati

    AntwortenLöschen
  20. Mein "Entzug" war in den ersten paar Tagen auch hart. Körperlich. Nun verzichte ich seit über einem Jahr (weitestgehend) auf KH und komme so gut damit klar, dass ich noch gar nicht genau weiß, wie ich essen soll, wenn ich mein Zielgewicht erreicht habe.

    Auf "süß" habe ich allerdings nur zum Anfang verzichtet, im Laufe der Zeit habe ich verschiedenste Süßungsmittel ausprobiert und bin schlussendlich bei Xucker gelandet. Ich komme allerdings auch gut klar damit, kann Maß halten, habe keine Heißhungerattacken o.ä. und auch die Ketose hat es nicht beeinflusst.

    Ich weiß aber aus Erzählungen, dass das eben nicht bei jedem LowCarber so ist, und dann denke ich auch, dass es besser ist, ganz auf gesüßtes zu verzichten.

    AntwortenLöschen
  21. danke für diesen super post!
    schreibst mir aus der seele und bestätigt das,was ich schon seit jahren sage!!!!
    dazu gabs auch mal eine super reportage im tv (45 minuten/zucker)bei den dritten...
    zu den süßen rezepten möchte ich folgendes sagen,ich finde es gut,das du sie im blog stehen hast!
    denn sie sind eine gute anfangsalternative um den einstieg leichter zu finden und sich,das süßes abzutrainieren,so wie ich es immer mehr mache!
    nimm sie bitte nicht raus,ich denke,das dann was fehlt...
    glg jesily

    AntwortenLöschen
  22. Danke für diesen tollen Beitrag! Du bringst es auf den Punkt, denn Zucker incl. aller Ersatzstoffe ist eines der Kernprobleme. Nicht ohne Grund wird Zucker incl. aller Süßstoffe und Ersatzstoffe bei LCHF gemieden.
    Wenn Du mich fragst, dann würde ich die Rezepte ganz rausnehmen, denn die haben nichts mit einer wirklichen Ernährung nach LCHF zu tun. LCHF Brot gibt es ebenso wenig, wie LCHF Kuchen oder Süßspeisen, das ist ein Widerspruch in sich selbst. Es gibt ja auch keine vegetarischen Fleisch Rezepte.

    Seit ich mit LCHF begonnen habe (also nun fast 2 Jahre), habe ich Zucker incl. aller Ersatzstoffe komplett weggelassen, und ich muss sagen, mir fehlt nichts! Ich lebe ein reines LCHF, mit für viele extrem niedrigen KH und bin glücklich und zufrieden damit. An Nudeln, Brot oder Kartoffeln verschwende ich keinen Gedanken mehr, sondern konzentriere mich auf die Lebensmittel, die LCHF zur Verfügung stellt, und da habe ich alles was ich brauche.

    Wenn ich Abends vor dem Fernseher unbedingt was zum knabbern brauche (was nur noch selten vorkommt), dann nehme ich mir ein paar Krabben oder Garnelen, etwas Ayoly dazu, und kann dann ohne Reue knabbern. LCHF ist auch viel Kopfsache, man muss ein wenig umdenken. Ich persönlich bin sozusagen bei LCHF angekommen, und habe mit Zucker und KHs keine Probleme mehr.

    Was in meinen Augen auch sehr wichtig ist: Geschmacksverstärker haben die gleichen Auswirkungen wie Zucker und KHs, deshalb gibt es bei mir nichts, aber auch gar nichts mehr, was Geschmacksverstärker oder Zusatzstoffe enthält!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Doch!
      Gibt es.

      Es gibt Fakewürstchen und Bolo und und und aus Soya.
      Noch nicht gesehen??

      Löschen
  23. Soja ist übrigens auch sehr zwiespältig zu beurteilen. Es gibt im Logi-Forum einige Links dazu, wo man das nachlesen kann. In der KiWu-Behandlung wurde ich auch drauf hingewiesen, dass es den Stoffwechsel beeinflussen kann und daher nicht gegessen werden soll. Unterschied ist auf jeden Fall zwischen fermentiert und unfermentiert. Eins von beiden ist besonders böse, weiß aber nicht welches. Wer also grundsätzlich wie ich Probleme mit dem Stoffwechsel hat und nicht nur die Zuckersucht, sollte sich näher informieren!
    Grüße,
    Monia

    AntwortenLöschen
  24. Liebe Sudda

    Dein Post trifft es wirklich direkt. Genau da hin wos weh tut.
    Ja, auch ich bin Zucker, und nach langem Kampf etwas weniger Kohlehydratesüchtig...
    Was ist es nur was der hat, dieser Zuckerschock?
    Anstatt sich in einer stressigen Situation einfach mal kurz zurück zu ziehen und es anderweitig versuchen diese Situation zu entlassten greifen die meisten (wenn nicht sogar so ziemlich alle, dich da mal ausgeschlossen (mein grösster Respekt!!!))zu Schokolade und co.

    Mich als begeisterte Hobbybäckerin und angestellte einer der besten und edelsten Konditoreien der Schweiz stellt das tag täglich in eine enorme Zwickmühle.
    Und ja, ich bekenne mich. ICH BIN SÜCHTIG!!!! Und man sieht es mir leider auch an...
    Ich habe dieser verhängnisvollen Affäre den Kampf angesagt. Zu lange schon diktiert er meine Tage.

    In diesem Sinne liebe Sudda, meinen grössten Respekt für dich und dein Weg!

    Allerherzlichste GRüsse
    Miss FI

    AntwortenLöschen
  25. Hallo Sudda,
    Mensch kam ich erst jetzt dazu den Zucker-Post zu lesen,... DANKE ich erkenn mich in so vielem, war auch nie ne Süße, aber wie du sagst das Zeug steckt ja auch in nicht-Süßem.
    Viele liebe grüße, Auryn

    AntwortenLöschen
  26. Liebe Sudda, bei mir isses klar, ich hab mich suchtartig mit Süßkram gemästet. Klar wurde mir das 2005, ich hab auch immer mal wieder zuckerarme Zeiten gelebt, bin aber auch immer wieder zurückgefallen in die Sucht. Es ist nicht einfach. Und ich glaube, einmal süchtig für immer süchtig. Auch in trockenen Zeiten.

    Die Aufgabe ist m.M.n. das Leben so zu gestalten dass es auch ohne Sucht derartig lebenswert wird dass man loslassen kann. Das hört sich so dramatisch an und viele denken: Öh- bloss nicht so viel Show, mein Leben ist doch lebenswert. Klar. Aber scheinbar nicht so sehr dass man die Sucht loslassen kann. Und süchtig sind viele, bewußt oder unbewußt.

    Ich wünsche allen die es möchten dass sie von dem Stoff loskommen.
    LCHF ist die erste Methode die ich persönlich kennenlerne wo ich glaube damit könnte es gelingen.

    LG
    Saranka

    AntwortenLöschen
  27. Oh weia, Gleichgesinnte :'-(
    Zucker, bei mir in Form von Schoki, beherrscht mein Leben. Hab ich welche im Haus, kann ich die Finger nicht davon lassen, bis sie leer ist, auch wenn mir schlecht wird, ich muss sie aufessen, spätestens am 2. Tag. 2 Tafeln Schoki, 1 ganzer Kuchen alleine? Kein Thema! Dafür kann ich tagelang auf Brot verzichten.
    Manchmal (häufig) fahre ich extra in den Supermarkt und kaufe Schoki-Nachschub und esse schon auf dem Weg von der Kasse zum Auto einen nicht geringen Teil auf, weil ich es nicht bis daheim aushalte. Und wenn ich doch mal aushalten muss, dann genieße ich nicht, ich schlinge.

    Dieses "sich nicht stoppen können" habe ich immer mangelnder Willenskraft zugeschrieben.

    Ich mag nicht mehr! Ich möchte mein Essverhalten selbst wählen und nicht fremdbestimmt leben! Der Leidensdruck steigt und steigt. Genießen tue ich Schoki schon lange nicht mehr, ich brauche immer größere, (sozial) auffällige Mengen, um einigermaßen befriedigt zu sein!

    Sudda, meinen größten Respekt! Und btw: sehr gut geschrieben.

    Trotzdem bleibt da der nagende Zweifel: Ist LCHF für mich umsetzbar? Werde ich nach 2 Jahrzehnten Zuckersucht davon loskommen? Fehlt einem da nicht doch etwas?
    Und für mich ganz wichtig: ist LCHF nur eine "Modeerscheinung" wie oben geschrieben wurde? Entweder sind die "bösen bösen" Fette Schuld, nun die Kohlenhydrate...
    Dabei möchte ich doch alles "richtig" machen, die Ernährung EINMAL überdenken und dann - endlich selbstbestimmt essen und genießen.

    Es gibt nicht nur schwarz und weiß, das stimmt. Ich gehöre aber anscheinend zu den Menschen, die nur sehr sehr schwer von "gesellschaftlichen Konventionen" und dem was "man mal gelernt hat" loskommen, kopfmäßig meine ich (Ernährungspyramide etc.).

    Ganz viele liebe Grüße und viel Erfolg an alle!

    Lady M

    AntwortenLöschen
  28. Nach knapp 2 Monaten LCHF muss ich sagen: nie wieder anders! Ich habe keinerlei Schoko-Heißhunger, es können sogar stundenlang Schokokekse auf dem Tisch gegenüber stehen und ich habe keinen Appetit darauf! Ok, ich gebe zu, ich hatte 2 Mal jeweils über mehrere Tage dauernde Süßhungerattacken und habe dann gefrorene Beeren mit viel Sahne und Sahnequark gegessen, also ohne nachzusüßen, Sahne schmeckt ja schon süßlich und die Früchte sowieso. Könnte mir vorstellen, dass es zyklusbedingt war. Aber selbst da - kein Appetit auf meine sonst so heißgeliebte Schoki! Als ich einer Arbeitskollegin von meiner Zuckersucht berichtete, wiegelte sie ab, das kenne ja jeder, aber später wurde ihr wohl doch klar, wie belastend es für mich war und nun versteht sie etwas besser, wieso LCHF so eine enorme Befreiung für mich ist.

    AntwortenLöschen
  29. Restart von LCHF.
    Ich habe letzes Jahr mit LCHF begonnen und sehr konsequent durchgezogen und einiges abgenommen. Bis zum Urlaub. 2 Wochen lang "ein wenig sündigen". Pustekuchen! Aus dem bißchen wurde Stillstand und Richtung Weihnachten wurde es zum JOJO.
    Auch ich bin sehr empfindlich, vor allem für Zucker. Durch eine Erkrankung am Anfang des Jahres war ich noch zusätzlich faul und "ausnahmenempfänglich". Zusätzlich kam noch hinzu, dass ich quasi keine körperliche Aktivität verrrichtete.
    Durch deinen Blog und vor allem die Rezepte, mit denen ich auch meine Frau verlocken kann, LCHF zu kochen, bin ich nun wieder zurück auf Schiene.
    Das Verlangen nach Zucker ist nach wie vor da, egal wie satt ich bin. Und Ja, Zucker kann eine Droge sein, mit der man umgehen muß wie mit Alkohol oder Nikotin. Robert Lustig - The Truth about Sugar
    Ich möchte mich an dieser Stelle für deine unermüdlcihe Arbeit und dein Engagement bedankten.
    LG
    feschesheli

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das freut mich sehr, sehr, Helmut!

      Und danke!!

      Grüße auch an die Gattin.

      Löschen
  30. Nach einem seelisch (einfach schwach geworden) bedingten Süß-Rückfall und der Angst und Erwartung der völligen inneren Zufriedenheit und Glückseligkeit kann ich höchst zufrieden berichten, dass diese nicht (!!!) eintrat! Noch nicht mal bei meiner Lieblingsschokolade und meinem Lieblingskuchen! Nix! Gegessen - hat mir nicht mal wirklich geschmeckt - und nachher hab ich mich nur elend gefühlt, körperlich wie psychisch. Früher fühlte sich das anders an, ungefähr alle 1-2 Stunden MUSSTE Süß-Nachschub her, sonst bin ich richtig unruhig geworden und auch gereizt, nach dem Konsum dann ruhiger, befriedigt, aber auch schuldbewusst und ängstlich, wann der nächste "Schuss" sein muss, um wieder in diesen Zustand der momentanen Zufriedenheit zurückzufinden.
    Und jetzt, nach 4 Monaten LCHF und dem ersten, dann aber auch direkt mehrere Tage andauernden Zuckerkonsum (kompletter Rückfall ins alte Essverhalten) kann ich, mit Freuden, berichten: ich bin nicht mehr die Alte!
    Ist die Zuckersucht bei mir also überwunden?
    Nein, das glaube ich nicht! Die wird nie weg sein! Aber anscheinend verlagert sie sich bei mir von einer Süß-Sucht zu einer Ess-Sucht, denn ich esse immer noch zu viel, zu häufig und auch innerhalb LCHF gern süß (Sahne in rauen Mengen und allen Varianten).
    Fazit: Zucker befriedigt mich nicht (mehr) in der Form, wie es mal war. Dafür habe ich andere Baustellen, die mir seit LCHF noch deutlicher bekannt sind.
    An denen arbeite ich jetzt ganz individuell für mich.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, dass du von deinen Erfahrungen berichtest.
      Das finde ich sehr interessant.

      Die Frage ist nur... Warum dauerte das mehrere Tage an? War es problemlos wieder aufzuhören?

      Umarmt
      Sudda

      Löschen
  31. Liebe Sudda, vielen Dank für deine 3 Zucker-Sucht-Posts. Sie regen zum nachdenken an. Sicher werde ich sie nich öfter lesen und sie bestärken mich dafür zu sorgen, dass auch meine Familie in Zukunft weitestgehend drauf verzichtet(obwohl ich glaube, dass der 'Kleine' fast williger sein wird als der Große).

    Danke auch für die anderen Posts und deine Rezepte. Ein paar habe ich schon erfolgreich getestet.

    Viele Grüße
    Uti

    AntwortenLöschen
  32. Wow!

    Liebe Sudda,
    ich muss gestehen, ich bin nur durch einen Zufall auf Deinen Block gestoßen. Heute Morgen habe ich angefangen mich quer durch Deinen Block zu lesen und da sah ich Deine "Eingeständnis". Ich habe mir hier jeden Kommentar durchgelesen und bin erleichtert. Ich bin nicht alleine!

    Ich bin ein KH- Junky und ein Quartals-Zuckerer (Süßes).

    Ich versuche gerade für mich den richtigen Weg in der Ernährung zu finden und muss sagen, viele Dinge, die ihr hier angesprochen habt, habe ich nie bedacht! Zucker im Schinken?! Nun bin ich um einiges schon schlauer und werde mir die Produkte beim nächsten Einkauf, die ich kaufen möchte, genauer ansehen.
    Ob ich es schaffen werde, komplett KH und zuckerfrei zuleben, dass weiß ich noch nicht. Aber dein Block gibt mir viele Denkanstöße und auch Motivation mein Essverhalten grundlegend zu ändern. Dafür möchte ich einmal Danke sagen!
    Und auch lange war ich am Überlegen, wie man der Mutter erklärt, dass man ihren Kuchen nicht mehr essen möchte. Und dat Bea hat völlig recht! Ich nehme immer auf andere mit ihren Essgewohnheiten Rücksicht. Warum sollte ich mir das nicht auch zugestehen und mir mein Extra-Würstchen braten?!
    So long: Vielleicht habe ich wie Lady M auch bald meinen persönlichen "Durchbruch". Ich werde berichten, wenn ich darf.

    Viele Grüße,
    Friedel

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nein, du darfst nicht nur, du sollst sogar.
      Ich würde mich sehr freuen.

      Ebenso, wie es mich freut, wenn ich Gedanken in dir auslösen kann.

      :)

      Liebe Grüße
      Sudda

      Löschen
  33. Ich bin Julia 25 Jahre alt und hochgradig Zucker und KH süchtig!
    Seit Anfang der Woche habe ich logi angefangen und möchte mich mehr in die LCHF einlesen...
    Habe Entzugserscheinungen und Kopfweh und seh nur leckeres, Zeitung, Werbung, Läden...
    Danke für den tollen, für mich persönlichen Arschtritt und Erkenntniss das ich nicht plem plem bin sondern süchtig und das es hilft Abstinent zu leben!
    Leider hatte ich in 3 Jahren 3x schon angefangen es kam Ostern mit Familie =Rückfall! Weihnachtsessen = Rückfall! an den ersten Rückfall kann ich mich nicht mehr erinnern :-(
    Ich bin dadurch irgendwie gehemmt da leider immer n Rückfall kam und hoffe einfach diesmal durchzuhalten!
    Wünsche allen die Stärke den Mut und den Willen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Willkommen, Julia!

      Du bist nicht allein, wie du siehst. Mach es dir gemütlich und viel Erfolg.

      Löschen
  34. Liebe Annika.

    Auch wenn Dein Post schon einige Monate auf dem Buckel hat - ich habe über Robert zu Deinem Blog gefunden und gerade diese drei Texte sind für mich nun Stein des Anstoßes. Heute mache ich mir einen Plan und dann springe ich ins kalte, erfrischende, reinigende klare Wasser! Ich hab Spundus aber freu mich auch drauf ... !!

    Für alle, die Ansporn vertragen können, werde ich berichten: http://fruehstuecksbratwurst.blogspot.de/p/its-spooky.html

    Ich schreibe aber auch gerne später eine Zusammenfassung, wenn Du interessiert bist - Du musst auch nicht verlinken, wenn Du nicht magst ; )

    Herzliche Grüße aus Sachsen,
    Franziska.

    AntwortenLöschen

Es kann etwas dauern, bis dein Kommentar freigeschaltet wird, weil ich mich für "Handarbeit" entschieden habe.

Ich danke für dein Verständnis und deinen Kommentar!