Montag, 21. Mai 2012

Wanderung Traumpfad Rheingoldbogen

Die erste Wanderung seit letztem September stand an.
Und nachdem ich dem Mann lang genug die Ohren vollgeknatscht hatte...

"Nicht so weit."
"Und vor allem nicht zu viel bergauf!"
"Was Leckeres zu essen will ich auch noch."

... suchte er für uns den "Traumpfad Rheingoldbogen" am Rhein aus.

Hmpf... den letzten Traumpfad an der Mosel fand ich nicht so dolle. Wenig traumhaft, eher langweilig. Also war ich zunächst ein wenig zögerlich mit meiner Begeisterung.

Klar war:

Streckenlänge: 12,5 km
Steigung: leicht - nichts besonderes - das meiste davon am Anfang
Beginn: Brey am Rhein / Parkplatz am alten Friedhof

Hier die Karte dazu:





Das Wetter war prima.
Sönnchen mit Wölkchen, nicht zu warm und nicht zu kalt.
Wahrlich perfekt.

Als erstes musste ich halt durch die Steigungen.
Aber die waren nicht sonderlich spektakulär und führten durch Wald und reichlich Gegend.






Auch wenn die Steigungen manierlich und friedlich waren...

Ich bin doch immer wieder froh, wenn es vorbei ist.
Echt.

Daher Pause wem Pause gebührt!
In diesem Fall mir.






Meinen Garmin hatte ich auch mit, damit ich für mich die Übersicht waren konnte, wie viel Strecke noch übrig ist. Das beruhigt meine Seele.

Weiter ging es durch viel Gegend.

Die Wege waren wirklich schön. Und da die Sonne recht kräftig schien, bin ich im Nachhinein auch sehr froh, dass es so abwechslungsreich war und nicht nur durch offenes Feld oder Weinberge führte.

Impressionen hierzu:



Burg, Gegend, Rhein und oben rechts 3 "Pinne".
Weiß vielleicht einer von euch, was es mit diesen 3 Pinnen auf sich hat?
Ich habe nicht die leiseste Ahnung!

So hübsche, relativ wilde Wege gab es zu bewandern.




Das hat mir besonders gut gefallen:




Noch mehr Weg





Irgendwann kamen wir dann in die Weinberge.
Schließlich muss man mal kontrollieren, was nächstes Jahr ins Glas kommt.





Das letzte Stück ging es durch die Felder.

Aber im Gegensatz zum Traumpfad an der Mosel war der relativ abwechslungsreich. Unmengen an Obstbäumen, was mir persönlich sehr gefällt!




Wieder Burg.





Am Ende der Wanderung kehrten wir in Rhens "Zum roten Ochsen" ein.

Wir hatten Glück,konnten noch einen Sitzplatz draußen ergattern und beschlossen den Abend mit richtig gutem Essen und einem kühlen Glas Weißwein.




Alles in allem eine wirklich schöne Tour.

Und entgegen meiner Befürchtungen, dass ich in der Zwischenzeit das Wandern verlernt haben könnte, ging es wirklich geschmeidig. Ich war fast traurig, als die Tour vorbei war. Sie war so ungewöhnlich kurz und es gab so viel zu sehen.

Mit dem Mann kann man nämlich nicht locker und lässig wandern.
Das ist sowas wie "Powerwandering" oder "Kilometerpluching".

Durchschnittlich 5,1 km/h konnte man hinterher von unserer Hightech ablesen.
Hammer, oder?


Fazit:

Sehr schöner Weg und noch schönerer Tag.

Diese Tour ist wirklich sehr empfehlenswert, wenn man sich nicht allzu sehr verausgaben und viele nette Ecken sehen möchte.

Ist auch nicht so überlaufen wie das Ahrtal beispielsweise.

Fahrt mal hin!

Deutschland ist schon schön.
Echt.

Man muss gar nicht so sehr in die Ferne schweifen.





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