Freitag, 29. Juni 2012

Von der Hand in den Mund

Obst ist nicht so mein Ding.
Ist mir zu süß, was aber nichts mit LCHF zu tun hat, sondern damit, dass süß noch nie meine bevorzugte Geschmacksrichtung war.

Nur in meinen Höchstgewichtszeiten, als ich richtig in der Essspirale gefangen war, begann ich plötzlich auch, Schokoriegel zu konsumieren. Ich denke, dass ich irgendwann den wirklich schnellen Zuckerkick brauchte. Das hat sich hochgeschaukelt. Geschmeckt hat es mir trotzdem nicht wirklich.

Aber ich schweife ab.
(Nichts Neues, oder?)

Wo war ich.

Ach ja, Obst.

Im Moment ist in meinem Garten Saison für so kleine Biester, denen ich nicht widerstehen kann und möchte.

Wie nennt man sie auf Deutsch?
Wilde Erdbeeren?
In Schweden heißen sie "smultron".

Und so kann man mich dabei beobachten, wie ich ab und an durch meinen Garten streife und mir eine Hand voll Süßigkeiten in den Mund stopfe. Mit Genuss. Frisch gepflückt. Sonnenwarm. Intensivster Geschmack.

Da Beeren (oder in diesem speziellen Fall "Sammelnüsse" - danke an anonym für den Hinweis) oftmals im Verhältnis zu den meisten Obstsorten recht wenig KHs habe, auch absolut reuelos.

Bio, ich spritze im Garten nicht um mich und gedüngt werden brauchen die auch nicht. Sehr gute CO2-Bilanz, weil hier vor Ort wie Unkraut gewachsen und gepflückt. Ohne Vitaminverlust durch Transport und Lagerung.




Leckerlecker.

So schmeckt für mich der Sommer.
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