Sonntag, 25. November 2012

Und sie bewegt sich doch!

Meine Ische (die Waage, meine Diva) ist ein ganz schön linkes Miststück.
Wochen... ach was... gefühlte JAHRE zeigt sie mir k*ckendreist immer die gleichen Zahlen an.

Kaum schreibe ich davon, dass die Buxen weiter werden, schleimt sie rum:

76,9 

TIEFSTSTAND seit Anbeginn mit LCHF.

Und somit habe ich 49 Kilos eliminiert.


Jetzt will ich aber auch die 50 sehen.
Aber das verrate ich der Ische besser nicht.
Sie hat einen absonderlichen Humor.


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Spielverderber!!!

Sagte ich nicht eben, dass mein Mann Bounty mag (siehe Post unten drunter)?

Ich mich breit grinsend vor ihn gestellt, ihm meinen Unterarm unter die Nase gehalten und quiekelig gesäuselt:

"Darfst mal an mir schnuuuuuppppppern. Aber nur schnuppern!"

*plingplingAugenaufschlag*

Er schnupperte:

"Pfoah - das riecht aber was zu doll."

Sprachs und ging seinem Tagwerk weiter nach.

Äh?

Tse.

Spielverderber.

*bebendeUnterlippe*
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Ein Bounty auf der Flucht

Als Kind und Jugendliche bis hin zu noch vor einigen Monaten fand ich alles, was im Entferntesten mit Kokos zu tun hat, einfach widerlich.

Dieser Geruch.
Bäh!

Und dieses grisselige Gefühl von Kokosflocken im Mund, dass ich einmal ertragen musste, als ich als Kind versehentlich in eine Kokosmakrone biss...
Bäh!

Am Anfang meiner LCHF-Karriere organisierte ich mir mal das Buch "Eat fat, lose fat" von Mary Enig. Der Titel hat mich.. nun... extrem angesprochen. Wie enttäuscht war ich als ich nach einigen (englischen) Seiten begriff, dass es nur um Kokos, Kokos und Kokos ging. Für mich stand damals noch fest, dass ich neverever in my life Kokos in irgendeiner Form mögen würde.

Weg damit.

Die Jahre zogen ins Land, ich wurde älter und weiser und weniger verbohrt und vorurteilsbelastet. Fett essen entspannt anscheinend. Jedenfalls wagte ich mich - ihr erinnert euch bestimmt - irgendwann an Butterkokosölkaffee (klick!) ran. Und siehe da: Saulecker!

Daher habe ich seitdem einen größeren Vorrat an Bio-Kokosöl aus dem Reformhaus auf Lager. Im Schraubglas. Ungehärtet versteht sich. Gehärtet ist PFUI!

Da ich ja das ein und andere über die Vorteile von Kokosöl gelesen habe und eins meiner Kokosölgläser langsam leer wurde, ging ich Schritt 2:

Schmier dich mit den Resten ein!

Also Gläschen unter den Arm geklemmt und ab ins Bad. Duschen und danach...

...HOSSA!

Das riecht aber mal intensiv nach Kokos. Nun denn.

Kokosöl aus dem Glas ist (es sei denn es ist Hochsommer in der Küche) fest und weißlich. Wenn es aber mit der Körperwärme in Kontakt kommt, schmilzt es sofort und wird natürlich durchsichtig. Also mit dem Löffel aus dem Glas gekratzt, auf die Pfötchen und dann aber schnell verteilen. Alle Narben gut massiert und das Kinn ebenfalls, denn da finde ich die Haut nach der Abnahme ein wenig zu fluffig. Vielleicht hilft es ja.

Könnt ja mal googlen wofür Kokosöl alles gut ist. Kann man angeblich auch als Deo nutzen. Wenn man lange genug googlet soll es sogar gegen Alzheimer helfen. Hm. Ich halte mich da raus. Außerdem soll man dann mehr als einen Teelöffel im Kaffee am Tag zu sich nehmen. Böh!

Im Nullkommanix glänzte ich wie frisch poliert und roch wie ein Bounty!

Na super. Ich stand da, umgeben von Kokosgeruch im Überfluss und spreizte die Arme weit von meinem glitschigen Körper weg.

Was anziehen?
Wie anziehen?

Und während ich noch so vor mich hin grübelte, stellte ich fest, dass die ganze Pracht ziemlich zügig einzog und die Haut ist seitdem irrsinnig weich und zart.

Einzig der Geruch...
Daran muss ich mich noch gewöhnen.

Aber wenn es schön macht.

Heute bin ich daher ein "Bounty auf der Flucht".
Denn wenn der Mann etwas besonders lecker findet, dann ist es...

... KOKOS!

Muss weg!

Später erzähl ich euch noch was über meine Ische im Zusammenhang mit den geschwundenen Umfängen...
Erstaunlich.   


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