Freitag, 14. Dezember 2012

Lizzy macht mich nachdenklich

Lizzy, ein weiterer, nagelneuer, aufgehender Stern am LCHF-Bloggerfirmament, hat auf ihrem Blog (klick!) einen Post geschrieben, der mich heute schon früh am Morgen ins Grübeln brachte.

Sie schrieb über ihr "früher" (klick!), eine Begebenheit, die sie wirklich verletzt hat.

Ich hab beim Lesen richtig mitgelitten, auch wenn ich "aus der Ferne" natürlich nicht in Ansätzen das gefühlt habe, was sie gefühlt hat.

Auch wenn Übergewichtige manchmal von dem berichten, was ihnen zustößt, stockt mir der Atem und ich bin extrem dankbar, dass ich so etwas nie erlebt habe. Das hätte mich fertig gemacht. Aber wie. Glasklar. Ich fand schon meine eigenen Gedanken, was die Menschen um mich herum denken KÖNNTEN, wenn sie mich sahen, ganz schrecklich. Wie wäre es dann wohl erst gewesen, wenn es nicht nur beim Denken geblieben wäre?

"Deutsche Panzer rollen wieder."
"Schau mal, die fette Sau."
"Mach den Stuhl bitte nicht kaputt."

Menschen können so geschmacklos sein. So brutal.
Warum? Was soll das?

Idioten. Das sind sie und nichts anderes.

Oder wie meine Freundin Sophiebalu so gerne sagt:

"Das Niveau sitzt unter dem Sofa und weint."

Wäre mir etwas zugestoßen wie Lizzy oder wäre ich derart beleidigt worden wie viele andere, es hätte meine Seele bröselig gemacht wie Salzstangen, die eine Saison in der Wüste vergessen worden wären. Das vergisst man doch nie wieder. Das brennt sich für ewig ein oder liege ich da falsch?

Das Dollste ist aber, dass Lizzy damals aus meiner Sicht nicht dick war!

Trotzdem krittelte man an ihrem Körper herum, wollte ihr "helfen" und gab "gute Ratschläge". Ich glaube, dass das tatsächlich ein typisches Beispiel für den Beginn einer unglückseligen Diätkarriere ist.

Kati hat tolle Kommentare zu Lizzys Post geschrieben. Sie hat absolut recht. Aber das könnt ihr selbst nachlesen.


LIZZY, KOPF HOCH, BRUST RAUS UND SCHULTERN RUNTER. 
DU BIST STARK, TOLL UND MUTIG.

Danke für diesen Grübelansatz.



Teilen