Mittwoch, 30. Januar 2013

Altes Weib

Verdammt.

Heute fühle ich mich wie einmal durchgekaut und ausgespuckt.
Echt.

Ich hatte mir für meine Sportkurse überlegt, dass es doch mal an der Zeit sei, dem Rücken und dem Po mehr Beachtung zu schenken. Es gibt halt einfach Regionen, die man gerne sportlich "umschifft", aus welchen Gründen auch immer. Bei mir wohl, weil ich mit dem Rücken gar keine Probleme habe und mein Po eh "verschwindend gering" geworden ist. Außerdem sehe ich beide höchst selten, weil hinten angesiedelt.

Huxflux schön nagelneue Übungen für diese Bereiche herausklamüsert (kennt ihr das Wort "klamüsern"?), denn oftmals braucht es nur kleine Bewegungsablaufsänderungen und schon wird ein anderer Muskel angesprochen, wovon wir ausgesprochen viele haben. Eben nicht der Muskel "ganz links außen", sondern quasi der "zwei daneben". Den, den man sonst außer Acht lässt. Neue Reize setzen.

Sowohl Montag als auch Dienstag ordentlich zugeschlagen. Gestern war ich on top richtig gut drauf und hab generell einen beachtlichen Tacken draufgelegt. Hab ich manchmal. Ich wette, die werden die nächsten Tage noch an mich denken.

Was soll ich sagen... Zwei Fakten kann ich auf den Tisch werfen:

1. Ich weiß wieder GANZ GENAU, wo bei mir hinten ist. Das spüre ich bei jeder Bewegung.

2. An "hinten" hängt eine Menge dran... Arme, Beine... Und bewegt man selbige, weiß man auch wieder, was man getan hat.

Der Tag begann damit, dass ich mich aus dem Bett rausrollte. Nice. Danach verbrachte ich mich jammernd und stöhnend in die Senkrechte. Oder in das, was man gerne als Senkrechte bezeichnen würde. Sitze heute lieber auf Sessel als auf hartem Stuhl.

*hmpf*

Ich würde ja gerne mal wissen, ob es anderen Trainern auch bisweilen so geht wie mir. Ob die auch noch Muskelkater bekommen. Vermutlich geben die das einfach nicht zu.


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Dienstag, 29. Januar 2013

Konfetti-Chaos und die Wüste

Jetzt hab ich sie doch tatsächlich für mich entdeckt.
Diese Ebooks.

Das ist eine Seuche, seitdem ich die Tipps aus euren Reihen bekam, dass man die sehr gut auch auf den Rechner runterladen kann. Einen Reader habe ich immer noch nicht, aber das liegt daran, dass ich mich nach wie vor einfach nicht entscheiden kann.

Und es geht wider Erwarten recht gut am Laptop. Mir macht das jedenfalls Spaß.

Auch interessiert mich das Thema gerade deshalb, weil ich mir ja, wie ihr wisst, gerade selbst die größte Mühe gebe, mein Buch zu schreiben. Daher sauge ich natürlich besonders gerne gerade alles ein, was mir ein wenig Mut macht, dass ich es auch schaffen werde. Außerdem erwäge ich, mein Buch zunächst einmal lediglich als Ebook zu vertreiben und dann später mit dem Verlag meiner Vorstellungen und Träume zusammen zu arbeiten.

Auf meiner Suche bin ich beispielsweise auf die "Meine Schwiegermutter, die Wüste und ich" (klick!) gestoßen, deren Schreibstil ich sehr gerne mag. Sie hat "das Dingen schon gewuppt" und ihr Buch "Schwiegermutter inklusive" ist das nächste auf meiner Liste. Ich muss das lesen. Muss!

Zur Zeit lese ich aber ein anderes Buch. Es heißt Konfetti-Chaos (klickediklick!) und wurde mir wärmstens empfohlen. Ist noch recht frisch auf dem Markt.

Es geht um Karneval, Köln und Kerle.
Chicklit.

Passt voll in die Jahreszeit und weckt millionenmilliarden nostalgische Gefühle in mir. Habe ich eigentlich schon mal erzählt, dass ich mir den eigenen Mann im rheinischen Karneval zugezogen habe?

*hach*

Da fühlt man sich doch glatt zurückversetzt.

Richtig smart finde ich übrigens, dass die Autorin Klara Adams extra einen Blog zum Buch gemacht hat. Heißt natürlich auch Konfetti-Chaos (klick!).

Das muss ich noch sacken lassen und schauen, ob es einen Blog mit meinem Buchtitel schon gibt.

Obwohl... ich brauch ja eigentlich keinen Blog zum Buch, ich mach ja eher ein Buch zum Blog..

*lächel*

Könnt ihr noch Ebooks empfehlen?

Aber bitte nicht die, die jeder kennt. Ich suche nach Ebooks "aus der Nachbarschaft". Von Menschen, die einfach auf die Idee kamen, mal ein Buch zu schreiben. Gerne auch mit Erfahrungsberichten über das Schreiben und Veröffentlichen.



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Montag, 28. Januar 2013

Du bist nicht allein

Als ich vor Jahren frustriert auf meinem Sofa abhing, schwer und traurig, fühlte ich mich manchmal fürchterlich allein. Meine Familie und vereinzelte Menschen waren mein einziger Halt.

Nur MIR ging es so schlecht.
Nur MICH hatte das Schicksal so hart erwischt und mich mit so viel Übergewicht und Disziplinlosigkeit beworfen.
NIEMAND verstand mich.

Ich wollte am liebsten nicht mehr vor die Tür und mich der Öffentlichkeit aussetzen, ich fühlte mich wie ein verzweifelter, unterlegener Einzelkämpfer gegen eine schwer zu bekämpfende Übermacht. Windmühlen waren ein scheiß dagegen.

Durch das Bloggen schubste ich unbewusst eine Tür auf. Unbewusst, weil ich den Blog eigentlich zunächst nur für mich führte. Ein elektronisches Tagebuch, gesperrt für die Öffentlichkeit. Sollte ein Weihnachtsgeschenk für den Mann werden, die Dokumentation meiner ersten verlorenen Kilos.

Ich schrieb und mochte mein Geschreibsel. Wollte teilen. Öffnete den Blog. Eine Freundin empfahl ihn weiter, die ersten Leser erschienen. Fremde Menschen lasen und begannen, meine Gedanken zu kommentieren.

Ich war nicht allein!
Da draußen waren noch mehr Menschen, die mich und meine Gedanken nachvollziehen konnten. Und ich begann, mich schrittweise zu öffnen.

Ab Oktober 2009 ging ich den nächsten Schritt und begann "unbekannte Schreiber" im echten Leben zu treffen. Bea, Reddie und Pfeffermiinze waren die ersten. Viele, viele andere folgten.

Am Samstag traf ein lustiger Haufen LCHFler "and friends" in Frankfurt. Und es ist unglaublich zu erleben, wenn die Menschen hinter dem geschriebenem Wort echte Person werden. Real.

Da war nichts fremdes. Es wurde liebevoll begrüßt, erzählt, als kenne man sich ewig und drei Tage, in der Toilette fanden kleine Modenschauen statt, Kleidung wechselste von links nach rechts den Besitzer, da die einen aus dem rausgeschrumpft sind, was dem nächsten noch passt.

Eine Menge "wir".
Kein "ich und die da".

Da wird der ollen Sudda warm im Herzen.

Der Nachmittag war alles in allem ein riesiges Highlight, gekrönt dadurch, dass Soleilrouge - die liebe - als Überraschungsgast auftauchte und ich nach über 3 Jahren Bloggernachbarschaft Bluna, oder auch DVBT (klick!), nebst dem königlichen Mann und Hund Lucie ganz feste in den Arm nehmen durfte. Was für eine geniale Frau, ein Mensch, von dem man noch vieles lernen kann.

Bluna, die Grafikerin meines Vertrauens, wenn es um mein gedeihendes Buch geht.






Falls du gerade einsam und traurig vor dem Rechner sitzt und dies hier gelesen hast... Wink mal raus, öffne dich, es gibt eine Menge wundervolles Echo da draußen. Menschen, die dich begleiten, die mit dir fühlen, denken wie du.

Nein, ich bin nicht allein.
Und das brauchst du auch nicht sein. 



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Donnerstag, 24. Januar 2013

LCHF - keine Abnahme? #1

Manche machen sich mit LCHF auf den Weg und möchten ihr überflüssiges Gewicht abwerfen. Aber es tut sich nichts...

Warum?
Woran kann das liegen?

Manche meiner Gedankenanstöße werden LCHF betreffen, aber gerade die ersten sind vielleicht allgemeingültig...

Ich splitte das Ganze auf, damit es nicht zu viel auf einmal wird...

Bevor du die Flinte ins Korn wirfst, würde ich mir folgende Gedanken machen:


1. Persönliches Befinden

Stress, Krankheiten und der weibliche Zyklus grätschen einem u.a. immer wieder gerne in die Abnahme. Muckt vielleicht obendrauf die Verdauung? Nimmst du Medikamente, die eine Abnahme blockieren könnten?

Hast du vielleicht viel Sport gemacht und starken Muskelkater? Davon nehme ich zu. Legendär als ich den Trainerschein machte, viel, viel Sport bei dem Lehrgang absolvierte und ordentlich zunahm!! Zwar nur vorübergehend, aber - Hand aufs Herz - es frustriert doch erst einmal.

Manche denken ja, dass sie wegen starkem Muskelaufbau zulegen. Davon bin ich nicht so überzeugt, obwohl ich es nicht wirklich weiß. Denn so schnell funktioniert Muskelaufbau bei normalem Sportpensum wohl kaum und schon gar nicht kiloweise. Aber vielleicht weiß hier irgendwer mehr, bin durchaus bereit, meine Meinung zu revidieren.

Falls du neu mit LCHF angefangen hast... Wenn du vorher viele Diäten gemacht hast, insbesondere sehr stark kalorienreduzierte, muss dein Körper den Stoffwechsel und den Energiebedarf erst einmal wieder normalisieren.

Sola würde jetzt noch die Frage nach der Schilddrüse nachwerfen. Hast du das mal überprüfen lassen? Und wenn ja, wie sehen die Werte aus? Wenn ich das richtig verstanden habe, werden die Werte von manchen Ärzten nicht ganz richtig gedeutet. Von daher ist ein vermeintliches "okay" nicht immer wirklich okay...

Ein weiser Mensch schrieb einmal (ein Schwede, ich weiß aber nicht mehr, wer):
Der Körper muss gesunden, bevor er bereit ist, loszulassen.

Und ich bin der gleichen Meinung.


2. Plateau

Außerdem gibt es da noch die blöden, nervigen Plateauphasen mitten in der Abnahme. Der Punkt, an dem die Abnahme einfach stockt. Genau kann ich die nicht erklären, aber ich stelle mir das persönlich so vor, dass der Körper eine Pause braucht, um sich zu sortieren.

Ganz eigentlich ist das noch nicht einmal verkehrt, denn auch die Seele muss Zeit haben, um dem neuen Körper nachzurutschen. Meine Seele hatte damit bisweilen Schwierigkeiten. So kam es beispielsweise vor, dass ich mich im ersten Moment vor meinem eigenen Spiegelbild erschreckte, weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass ich so anders aussah, weil ich mich nie in Ruhe angesehen hatte.

Oder die Situation in einem Lokal, wo ein Mann mich ungeniert beobachtete, ich Stirnschweiß bekam, weil ich dachte, der "mustert die fette Kuh" und macht sich innerlich lustig, stattdessen begann er kurz darauf, mit mir zu flirten! Etwas, was ich gar nicht auf der Rechnung hatte, etwas was so lange her war.

Genau wie das Erlebnis in der Dusche, als ich vermeintlich eine riesige Geschwulst an meinem Brustkorb ertastete, panisch nackend und emotional so gut wie tot aus selbiger heraushüpfte, um später in Ruhe zu realisieren, dass es sich schlicht und ergreifend um eine Rippe handelte, die mangels Masse wieder tastbar war...

Sehr lustig, wenn es nicht so verflucht traurig wäre.

Plateaus hinnehmen, auch wenn sie nerven. Denn wenn man über längere Zeit nicht abnimmt, sondern das Gewicht gleich bleibt, dann heißt es doch gleichzeitig auch, dass man nicht zunimmt. Und Gewicht halten ist eine Königsdisziplin. Sei stolz drauf.


3. Zu hoch gesteckte Erwartungen

Ich habe gerade zu Anfang sehr schnell sehr viel Gewicht verloren.
Das ist nicht Standard! (Diesen Satz bitte ca. 10 Mal lesen)

Zum einen hatte ich mit fast 126 Kilo auf 172 cm ein sehr hohes Ausgangsgewicht und anscheinend war mein Körper glücklicherweise fit und gesundet genug, um von Anfang an loszulassen.

Klar, man träumt natürlich von einer schnellen Abnahme. Weiß ich doch von mir damals, bevor ich meinen Weg fand.

Wie oft hab ich nicht mit Stift und Papier dagesessen und "durchgerechnet" wie viel ich in etwa bis zum nächsten Urlaub schaffen könnte oder bis zur Feierlichkeit XY? Unzählige Male. Erst letzte Woche fand ich in einer uralten Handtasche so ein Berechnungsrelikt. Das hat mich richtig traurig gemacht, denn ich weiß noch genau, wie viel Hoffnung ich jeweils in diese Listen gesteckt habe. Hoffnung, die nie erfüllt wurde, sich eigentlich gar nicht erfüllen konnte, weil sie viel zu schöngerechnet war. Listen, die daher im Endeffekt richtig frustriert haben. Ich fühlte mich wie ein Versager. 

Wie oft habe ich mich an anderen gemessen. Mir vorgestellt, dass ich es doch genauso toll schaffen könnte, wenn nicht sogar besser. In einem Abnehmforum war eine, die habe ich damals maßlos bewundert. Über ein Zentner weg, leider auf sehr ungesunde Weise. Aber das war mir total egal, Hauptsache abnehmen. Ich hab mir ganze Teile ihres Diättagebuchs ausgedruckt, eine Mappe daraus gebastelt. Oben drauf ihre Gewichtsabnahmetabelle... Funktionierte auch nicht besser als die oben genannten Berechnungen.

Dabei hätte mir klar sein müssen, dass ich eben ich bin und nicht "die" und auch, dass ich ein Mensch bin und keine linear berechenbare Größe.

Geduld, das ätzendste Wort für alle Abnehmwilligen, ist dennoch das, was ich ans Herz legen möchte. Nie vergessen... Wenn man anfängt abzunehmen, muss man erst die Zunahme bremsen, die Wende einlegen und dann geht es abwärts. Wie schnell?

Das lässt sich nicht vorhersagen.


***********************************************

MORGEN DIE NÄCHSTE VERLOSUNG.
ICH HATTE DIE KAMERA ZUHAUSE VERGESSEN.

Möööö...
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Mittwoch, 23. Januar 2013

LCHF bei IKEA

Neeee.
Nicht in Deutschland.

NOCH nicht.

:D

Aber hier:

LCHF-Salat bei IKEA






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Montag, 21. Januar 2013

Eiskalt draufgehalten

Während ich verbidnungs- und tatenlos quiekend meinen Millionenklick verpasste und so viele tapfere Recken und Reckinnen draußen vor den Bildschirmen die Screenshots einfingen, gab es einen, der eiskalt geschmeidig die Kamera draufhielt.

Und so konnte ich auch in echt sehen, was da passierte.

Verpasst?

Guckstu hier:





DANKE SCHNITZEL!
Das ist eine wirklich spezielle Erinnerung für mich.


Kracheridee.

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Sonntag, 20. Januar 2013

Hören statt sehen

Woran merkt man IM SCHLAF, dass es draußen schneien muss?

Man hört unseren Nachbarn, der verzweifelt versucht, gegen den tobenden Schnee die Gehwege freizuhalten und dabei ständig mit seiner Schippe über den Asphalt SCHABT!

Manchmal habe ich unbändige Lust, Menschen zu verhauen.
Echt.




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Samstag, 19. Januar 2013

Was für ein Krimi - pfoah!

Als allerallererstes möchte ich mich ganz herzlich für die ganzen Gratulationen und lieben Worte bedanken, die ihr mir unter dem letzten Post, auf FB, im Forum, in Posts und per Mail hinterlassen habt.

Ich bin immer noch richtig wuschig im Herzen.

Ebenso heftigen Dank an all die, die gestern live mitgefiebert haben - ich wette, eure Tastaturen haben geglüht, um die Million zu pushen.

:D

Wobei... da brauche ich gar nicht wetten, ich weiß es und ich kann es sogar beweisen:



Und jetzt könnt ihr mal versuuuuuchen zu raten, an welcher Stelle uuuuungefähr der millionste Klick gefallen ist... :)

Aus meiner Sicht verlief der millionste Klick so:

Noch am Morgen hatte ich mich emotional auf Mitternacht eingestellt. Prima, denn ein Freitag (besser konnte es kaum kommen) und dann auch nicht am frühesten Morgen, was will man mehr.

Als ich am späteren Nachmittag nach dem Wochenendeinkauf den Rechner anschaltete und hier rein sah, schwante mir so langsam, dass ich wohl nicht so richtig mit euch gerechnet hatte...

Hatte ich vorher Kathi, die gesagt hatte, dass sie zwischen 4 und 7 weg sei, völlig lässig geantwortet, dass es Mitternacht wird, war jetzt Zeit einzusehen, dass das vermutlich nicht ganz stimmen würde.

Marion schrieb mir, dass ich wohl eher zum Dessert damit rechnen könne..
Haha, lachte ich innerlich, soooo früh jetzt wohl auch nicht.

Gegen vier fiel mir ein, dass ich doch einen Minifilm machen könnte. Oder? Das wär doch lustig. Gesagt, getan, Laptop aufgeschlagen... Einfach gemacht. Nur ein Versuch, denn es wurde langsam dunkel. Viel Zeit blieb dafür nicht, da ich das Ganze ja noch auf die Tube laden musste und mindestens eine handvoll Menschen befragen, ob ich mich damit zum Volldeppen mache.

Den Link hier hin und dort hin verschickt, schnell noch drüber telefoniert, um Kritik gebeten - und dummer Weise kriegt man die ja auch prompt, wenn man danach fragt. Also an der Kritikfähigkeit muss ich noch ein wenig arbeiten... :)

Oona, die immer sehr vorsichtig und achtsam, aber ehrlich kritisiert, sagte als ich "schnippte"... "Aber DU hast mich doch danach gefragt."

Ömmm.. stimmt.

Mit Halbdepp konnte ich leben - die berechtigte Kritik der diversen Damen reichte von "du schaust die Leute nicht an" (ja, da war leider das Bild und das fand ich so spannend, dass ich da die ganze Zeit draufgestarrt habe. Es irritierte, dass es sich nicht so wie ein Spiegelbild, sondern genau anders herum verhielt) über "das wird dir nicht gerecht, das kannst du DEUTLICH besser" oder (O-Ton datBea) "du hast zu viel Pipi in den Augen" bis hin zu "und was ist mit lächeln?" (dazu ging das alles zu schnell und es ist SEHR merkwürdig, wenn man sich das erste Mal selbst filmt - aber ich werde üben).

Zwischendrin stellte ich schnell die Bitte ein, man möge mir Screenshots schicken. Klar, das ließ den Zähler wieder stärker sausen, aber ich bin SO froh, dass ich das gemacht habe, dazu später.

Prompt liefen die ersten Screenshots ein. Ich hab mich so gefreut, ich kann die dollsten Zahlen dokumentieren!

Der Mann hatte sich für 19 Uhr angesagt - kochen und essen.

Völlig planlos hoppste ich wie ein hysterisches Huhn zwischen Küche (Herd) und Laptop (Couch im Wohnzimmer) hin und her. Warum ich den Rechner nicht einfach in die Küche geholt habe?

Fragt mich nicht, denn das frage ich mich gerade selbst.
Hm.

Essen... Genuss ist was anderes. Ich glaube, ich hätte sonstwas essen können. Hätte ich sowieso nicht registriert. Der Mann schüttelte den Kopf, konnte das gar nicht so richtig nachvollziehen, dass ich hektisch wie ein kompletter Bienenstock vor ihm rumsummte.

Als ich endlich zurück am Sofa war und den Ticker aktualisierte, zeigte der Zähler 999.968!

WAAAAAHHAAASSSS??

Ich kreischte durchs Haus, Puls im Anschlag.
So, jetzt cool warten.

Starrte gebannt auf den Bildschirm und den Zähler, der ja auch im Stand mittickert. Wollte ein zweites Fenster mit dem Blog öffnen, um schon mal den "Million Dank"-Post schussbereit zu setzen.

DA SPACKTE MEIN WLAN-ROUTER AB!

Kein Scherz.
Unten auf den Balken, die den Empfang anzeigen, erschien dieses besch.... gelbe Warndreieck.

DAS DARF JA WOHL NICHT WAHR SEIN!
MEINE MILLION!

Ich quiekte.
Ich schwör, ich quiekte.

Aber das nützte nichts.
Das musste ich aussitzen.
Einfach warten.
Wenn eine Minute stundenlang wird...

Als der Empfang wieder da war und ich aktualisierte, zeigte der Ticker die 1.000.083!

Neeeeeeeiiiiiiihhheeeeennnnnn...
Waaaa....

Aber wenn auf irgendjemand Verlass ist, dann auf euch!!
Und so weiß ich doch, wie die Million vor sich gegangen ist.

Kurz von halb acht...

Anscheinend ist der Ticker zunächst auf 100.000 gesprungen. Nicht auf die Million und auch nicht - wie ich zwischenzeitlich befürchtet hatte - auf Null.

ZACKZACK... flogen im Mailkasten zunächst Screenshots von der 100.000 ein. Simone (klick) war die allererste. Im Fotofinish mit Abalone (klick!). Auch Trinchen (klick!) erwischte die 100.000 frisch auf der Tat.





Gleichzeitig schmiss Nicky direkt einen Post mit persönlichen Glückwünschen und darüber raus, dass nur 100.000 zu sehen sind... schaut mal HIER!

Die erste echte Mio, die mich erreichte kam von Heinrich, mein Heinrich (klick)!!









Dichtestens gefolgt von Jutta M.!!

Ein riesiges Paket Screenshots sandte mir nur kurz darauf die Anke. Sie hatte die 999.666, 999.777, 999.888, 999.000 sowie die unfassbare 999.999 UND die 1.000.000 im Gepäck.

Hammer, oder???





Nur kurz darauf flog eine Mail von Minze ein, die sowohl die 999.999 und die 100.000 voll erwischt hatte. Hab ich jemanden vergessen? In meinem Mailaccout ist nämlich das schiere Chaos geboten...

Mensch, Mensch...
Irre, oder?

Während ich noch verzweifelt die WLAN-Kiste anquiekte, erreichten mich diese ganzen Bilder. Und siehste... hätte ich vorher nicht darum gebeten, hätte ich vermutlich jetzt blöd aus der Wäsche geschaut.

:)

Die Emotionenwelle schlug um sich. Glückwünsche in aller Form prasselten ein und ich zappelte nur noch durch die Gegend. Der Mann schaute mich ziemlich entgeistert an, dabei sollte er doch den Schampus öffnen. Tse.

Und während ich dann endlich schlürfte und die Tränchen der Rührung bekämpfte, las ich alle eure Kommentare und in Bloggerland:

Oona - Königsberger Klopse & warten auf den Klick
Abalone - die Millionärin
107 - Suddas Mio-klick
Ühu-Uhu-Juchhu - Sudda hat's geschafft



Danke!
Echt!




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Freitag, 18. Januar 2013

Mio-Wächter

Ich wünschte es gäbe so eine Art "Tickerwecker".
Dass der Rechner fiepen würde, kurz bevor die Mio kommt, damit ich das nur ja nicht verpasse.

1.000-und-ein-paar-Gequetschte noch.

Falls, also wirklich nur falls, jemand von euch zufällig die Mio auf dem Ticker sieht, könnt ihr dann mal ganz schnell auf Screenshot drücken? Und mir zumailen? Natürlich die echte Mio, keine bildbearbeitete.

So wie hier Bernadette mir ein Bild von der 999.000 geschickt hat. Aber ich glaub, das ist ein Foto, oder Bernadette??






*plinkerplinkerÄugelein*

Das wäre grandios.

Ich hätte das SO gerne und hab Schiss, dass ich das selbst verpasse, obwohl ich natürlich mein Bestes geben werde.

Im Gegenzug lasse ich mir eine klitzige Kleinigkeit einfallen. Nix Dolles, aber einen kleinen, netten Gedanken. Ganz zu Schweigen von meiner ewigen Dankbarkeit, die euch fortan begleiten würde...

Champagner ist kalt gestellt.
Ich bin bereit.
Mio kann kommen.


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Update Gewicht

Die 50-kg-Abnehmmarke vor der Mio zu knacken, das wäre es doch gewesen, oder?
Hab ich so oft gedacht.

Ich nehme es direkt vorweg, es hat nicht funktioniert.

Was hätte ich denn gebraucht, dass es funktioniert?

Bewusstes daran Arbeiten.


Ja, ich esse immer LCHF.

Und nach wie vor beschränken sich meine Ausnahmen (mal abgesehen von dem kurzen Erbsensuppenintermezzo) auf ein wenig Wein hier oder da. Alles andere vermisse ich nicht und würde mich vermutlich ernsthaft in Gefahr bringen - der Biss ins Brötchen könnte dem Ziehen eines Rückfahrscheins am Automaten entsprechen. Und warum tun, wenn ich noch nicht einmal einen Gedanken daran verschwende?

LCHF ist keine Diät.
LCHF ist eine Ernährungsweise.

Die elementaren Grundbausteine sagen erst einmal nichts weiter aus, als dass man die Kohlenhydrate auf ein Minimum beschränken soll (vor allem Verzicht auf Getreide, Kartoffeln, Reis, Stärke, Zuckerhaltiges und Produkte aus den einzelnen Bestandteilen), die daraus energietechnisch entstehende Lücke mit gesunden Fett auffüllt (vorzugsweise tierischer Art), wohingegen nicht mehr Protein als üblich zu sich genommen wird. Außerdem ist auf natürliche Lebensmittel zu achten (keine Fertigprodukte, E-Nummer, Glutamat, usw.).



Das ist natürlich sehr einfach beschrieben, denn zu jedem einzelnen Punkt könnte man jetzt eine Menge schreiben, aber das lasse ich für den Moment einfach so stehen.

Selbst wenn man den Vorgaben folgt, ist der Spielraum innerhalb der Definition recht groß und ermöglicht jedem per Eigenverantwortung die eigenen Grenzen und "Spielregeln" zu definieren, mit denen man sich wohlfühlt.

Und glasklar besteht für mich ein großer Unterschied zwischen "Abnehmen mit LCHF" und "Alltag mit LCHF".

LCHF ermöglichte mir die Abnahme, weil ich dadurch endlich das erste Mal in einem Abnehmprozess satt sein durfte und überhaupt keinen Heißhunger hatte. Gleichzeitig entspricht LCHF anscheinend dem, was mein Körper benötigt, da ich extrem viel Energie und Kraft daraus gewinne.

Und doch war es FÜR MICH nötig, dass ich mich mit offenen Augen auf das Abnehmen konzentrierte.

Ich nehme nur dann ab, wenn ich die Kohlenhydrate sehr niedrig halte, daher galt es, ständig abzuwägen, in welcher Form und Menge ich die Kohlenhydrate in der Nahrung verbaute. Ebenso wesentlich war es für mich, das rechte Maß zu finden. Es sollte energietechnisch nicht zu viel, aber vor allem auch nicht zu wenig sein. Wenn ich nämlich einmal "Blut gewittert" habe und im Rausch der Abnahme war, konnte ich die Sache auch in die andere Richtung vollständig überziehen und viel zu wenig essen. Dass das nicht gut für den Stoffwechsel ist, ist mal klar. Und darüber hinaus: Wie lange hält man das durch - gesundheitlich und nervlich?  

Dazu kam eine Menge Seelenarbeit und Schattensprünge. Ich lernte, mich zu öffnen, es rauszulassen statt aufzuessen. 

Als legendärer Überesser galt es, mein Essverhalten ständig tatsächlich und seelisch zu reflektieren. Das funktionierte toll.

Das gilt nicht für jeden. Wir sind bunt und unterschiedlich wie das Leben selbst. Ich kann und will nur für mich sprechen. Ich habe meinen Weg, ihr euren!

Trotzdem soll es doch Ziel einer jeden Ernährungsumstellung sein, dass man zu einem automatisch richtigen und gesunden Essverhalten findet, ohne ständig wissenschaftlich abzuwägen.

Sobald ich gewichtstechnisch "aus der Schusslinie" raus war, habe ich die Zügel gelöst und die ständige Kontrolle (die für mich persönlich vorher nötig war) gelöst. Einfach so rumleben, essen ist nur ein Bestandteil dessen und sollte nicht mehr Aufmerksamkeit bekommen als nötig ist.

Und siehe da:
Es funktioniert hervorragend.
Mein natürliches Sättigungsgefühl läuft wie am Schnürchen.

Manchmal gibt es zwar noch "Neues", was mich verunsichert, weil ich es bis dato nicht kannte, wie letztens, als ich auf einmal - völlig natürlich - eine Weile gar keinen Hunger hatte. Ich war ein wenig wie vor den Kopf geschlagen, als mir Normalos (mein Dank an die.Waschküche) auf die Sprünge halfen und mir klar machten, dass das NORMAL ist, denn das kannte ich bis dato nicht.

Ich bin heute ein völlig normaler Mensch, mit einem völlig normalen Essverhalten geworden. Lebe ohne den Kopf ständig um Nahrungsmittel kreisen zu lassen. Esse, wenn ich Hunger habe, höre auf, wenn ich satt bin. Und ich fühle mich sehr befreit, wenn ich darüber nachdenke.

Konsequenz daraus ist allerdings:
Ich esse instinktiv genau so viel, wie mein Körper in seinem jetzigen Zustand braucht. Und das 50. Kilo will nicht fallen.

Und wisst ihr was?

Scheiß drauf!

Das, was ich über die Jahre gewonnen habe, ist viel mehr wert als die Zahl voll zu machen.

Im Moment geht es mir zu gut. Ich lebe. Ich bin glücklich. Ich bin frei.

Und wenn der Tag kommt und ich definitiv abnehmen möchte... ich weiß ja, wie es geht!




Es grüßt euch liebevoll eure

drissnormale Sudda






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Dienstag, 15. Januar 2013

Haarscharf an der OBERpeinlichkeit vorbeigeschreddert

Die gute Frau Sudda ist manchmal wirklich die Obernuss auf der Erde.

Da mach ich Werbung für den Women's Run 2013 in Köln, rekrutiere die Damen, feuere bei ersten Trainingsläufen an (während ich fröhlich pfeifend auf dem Sofa hocke), ermuntere zur Anmeldung, schwärme...

Als heute die COCO im Forum schrieb, dass sie sich nun auch angemeldet habe, schnalzte mit einem Mal mein Kleinhirn heftig, es krabbelte die Röte der Peinlichkeit über den gesamten Körper und gleichzeitig trat kalter Schweiß auf meine Stirne.

SHICE, ICH HATTE MICH NOCH GAR NICHT ANGEMELDET!!

Aaarrrgghhh...
Vor lauter Begeisterung total vergessen.

Schnell den Anmeldelink (klickediklick!) gedrückt und getan, was eine gute Sudda zu tun hat.

Was stand oben drüber?

... weniger als 500 Plätze verfügbar.

Phoah...

DAS wäre ja wohl mal so richtig, richtig peinlich gewesen.



Ich bin dabei.
Wenn du auch willst... mach hinne.

Das dauert nicht mehr lange und die Anmeldung ist dicht.


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Donnerstag, 10. Januar 2013

16:42

Immer noch kein Hunger.

Hmmm...

Ich hab viel nachgedacht über eure Kommentare, aber diese haben mich besonders aufmerksam gemacht:

  1. Sudda, ich habe solche Phasen immer schon gehabt und an Deiner Stelle würde ich mich freuen. Denn ich sehe das als eine natürlichen Vorgang des Körpers, der mir genau zeigt WANN er etwas braucht, WANN mehr und WANN weniger. An Deiner Stelle würde ich jubeln, dass Dein Körper wieder so sensibilisiert ist und Dir wieder zeigen kann "Du, ich mag jetzt nicht, später"!!!! Früher hast Du gegessen, gegessen, gegessen alle körperlichen Hinweise ignoriert bis keine mehr kamen, freu Dich das jetzt wieder welche kommen, die sagen das es derzeit völlig ausreichend ist.
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  1. Äh,ich nochmal DAS ist kein Problem, Dein Körper spricht endlich wieder mit Dir in einem vernünftigen Ton und Du verstehst ihn wieder! Nicht jeder Tag ist gleich, auch bedingt durch unsere stetigen weiblichen Hormonwechsel. Mal hat man einen brüllenden Hunger und kann ein halbes Schwein auf Toast zu sich nehmen und dann reichts grad mal für eine Handvoll Nüsse. DAS IST TOTAL NORMAL!!!Ich sitze hier und feix mir eins ... hör auf ihn, er weiß was ihm gut tut.

Sie könnte so verdammt recht haben.

Danke dafür.

Ich sitz das jetzt aus.
Und freu mir gerade ein Loch in den Bauch.


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Ungewohntes Problem

Seit dem Überangebot an Essen und damit verbundenem Geruchsoverload zu Weihnachten, habe ich Probleme mit meinem Appetit, bzw Hungergefühl.

Ich werde einfach nicht mehr hungrig!

Dabei wollte ich doch nach Hungergefühl essen.

Stattdessen knicke ich irgendwann vorher ein und esse, weil ich der festen Überzeugung bin, dass es jetzt wirklich langsam mal Zeit wäre. Aber ohne Hunger.

Wenn ich esse, dann desinteressiert und mit wenig Appetit. Und bin im Nullkommanichts satt und fast genervt vom Essen.

Hm.
Und nun?

Soll ich das einfach aussitzen und auf den echten Hunger warten?
Riskiere ich damit, dass ich zu wenig esse?
Und in Folge, dass ich mir damit meinen lecker hochgefahrenen Stoffwechsel versaubeutel, wenn das nicht nur eine kurze Phase ist?

Wenn das jetzt nur ein oder zwei Tage so wäre, wäre es ja vollkommen in Ordnung. Man hat natürlich nicht immer gleichbleibend viel Appetit, aber was wenn nicht?

Mein Essensunwillen begleitet mich ja schon etwas länger.

*grübel*

Wie seht ihr das?


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Mittwoch, 9. Januar 2013

Das Nike+ Fuelband und die Sportkurse

Mich hat ja interessiert, wie das nun mit dem Nike+ Fuelband in der Halle funktioniert. Wäre schließlich toll, wenn es auch die Aktivitäten dort aufzeichnen würde.

Es zeichnet tatsächlich auch in der Halle auf!!!

ABER...
Woran ich vorher nicht dachte..

Es zeichnet natürlich nur "heftigere Bewegungen" auf.
Nicht das kleine Leiden bei unendlichen Crunches oder ähnlichen Übungen.
Aber das wäre wohl vielleicht auch ein wenig viel verlangt.

Egal.
Ich bin zufrieden und für meine Belange reicht es vollständig.

Und hier jetzt mein Aktivitätsprofil von Montag.

Da könnt ihr ja mal überlegen, an welcher Stelle des Tages ich die Kurse gegeben habe. Die Uhrzeit stimmt allerdings nicht. Die muss ich anscheinend noch richtig einstellen.

:)



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Sonntag, 6. Januar 2013

Video über das Kalorien zählen

Stoffel77 hat es im lchf.de/forum verlinkt und weil es mir so gut gefällt, lege ich es denjenigen unter euch, die abnehmen, ans Herz.

Ich zitiere Felix von seiner Seite www.urgeschmack.de dazu:

Ist es sinnvoll, Kalorien zu zählen? Ist eine Kalorie immer gleich eine Kalorie? Oder ist das alles Unfug? Wie funktioniert die Energieverwertung? Warum nimmt man nicht immer ab, wenn man ein Kaloriendefizit erzeugt? Und warum nehmen einige Menschen nicht zu, obwohl sie immer viel essen?

Felix und seine Seite "Urgeschmack" lese ich sowieso immer wieder gerne, man kann eine Menge bei ihm lernen. Und ein Netter ist er auch noch, finde ich.

Zum Video kommt ihr hier (klickediklick!).






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Freitag, 4. Januar 2013

Komplette Übersicht Nike+

Ich hab mich über die kcal auch gewundert, aber ich habe meine Einstellungen bzgl. Größe und Gewicht noch einmal kontrolliert - alles richtig.

Vielleicht liegt es daran, dass ich wegen der sumpfigen Strecke und meiner Jammerei eine Stunde gebraucht habe.

Guck mal... komplette Übersicht.

Die "aktive Zeit" ist allerdings die komplette Zeit, die ich das Band trug. Und das war eben länger als der Lauf. Man sieht so einen minimalen "Huckel" ab dem Moment, in dem ich das Band anzog... Mein Pfeil sitzt nicht so ganz richtig.







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Schlitterpartie


Was hoppelt dort fluchend über die Feldwege, im Tempo so mild,
das ist doch die Sudda, ich glaub, ich werd wild!


Kaum ist man erst zuletzt im August des vergangenen Jahres gelaufen, schon war man wieder unterwegs.

*räusper*

Ist schon ein wenig peinlich.


Schönred-Fakten:

Es lief wie geschmiert, ich habe aus dem Stand nach langer Pause am Stück 6,5 km geschafft.


Traurige-Tatsachen:

Wie geschmiert waren die Feldwege. Heidenei! Stellenweise wie Schmierseife, stellenweise versank ich schmatzend bis zum Knöchel.

Tipp für Feldwegläufer:
Niemalsnienicht weiße Laufschuhe kaufen.

Nach 300 m hatten meine Beine keinen Bock mehr, nach 700 m haben sie es sich zum Glück noch einmal überlegt.

Bei 1,2 km setzte Sprühregen ein.
Klasse.
Ich hasse das.
Vor allem, weil ich Brille trug und nix zum Wischen dabei hatte.

Kilometer 3 - ich steckte gerade knöcheltief im Niemandslandsumpf und verfluchte mein Leben - kam mir ein Mann entgegen. Schnell laufend, fast tänzelnd. Der berührte kaum den Boden. Ich beschloss spontan, ihn doof und richtig unsympathisch zu finden. Ich wette, er hat keine Freunde.

Ab Kilometer 4,5 wurde ich wimmerig, weil mir klar wurde, dass ich bis dahin noch gar nichts gegessen hatte und Hunger bekam - hatte ich schlichtweg vergessen. Das Schöne am FeldweginPampalaufen ist, dass du so laut jammern kannst, wie du willst, kriegt eh kein Schwein mit.

Die letzten 600 m fiel meinen Beinen schlagartig wieder ein, dass sie keinen Bock hatten und sie zwiebelten. HERRLICH.



Aber dann..

Zuhause, duschen und sich selbst völlig klasse finden.

Und vor allem:
ESSEN!

Yeahaw.

So sieht das übrigens ausschnittstechnisch bei der Fuelband-Auswertung von Nike+ aus:






Und 867 kcal wurden wir dafür auch noch gutgeschrieben.

:)




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