Donnerstag, 28. Februar 2013

27.02.2013

Auch dieser Tag verlief gut, ich bin stolz!


Morgen: 

Nix


Mittag:

Ich hab einen Stapel Frikadellen gemacht.

Dazu nahm ich 1 kg Hack, 2 Eier, 1/2 Becher Schlagsahne, 100 g leicht gewärmte Butter (damit ich besser kneten konnte), 1 EL Dijon-Senf, Salz und Pfeffer.

Ergibt hervorragend, fluffige Frikadellen, kann man auch gut mal mitnehmen. Skaldeman Ratio übrigens 1,6.

Ich habe schätzungsweise 400 g davon gegessen. Pur. Ich wollte nichts dazu.


Abend:

2 Minutensteaks vom Rind (etwa 200 g), ein wenig Eisbergsalat und Salatgurke mit Creme fraiche-Petersilie-Essig-Mayo-Olivenöl-Dressing, 1 netter TL Kräuterbutter sowie eine halbe Avocado.


Tagesbilanz:

F 150,5 g / 74 E%
KH 12,9 g / 3 E%
E 104,2 g / 23 E%

Kalorien: 1.819
Tagesskaldeman: 1,29

Dafür, dass ich nicht im Voraus geplant, sondern den Tag erst am Abend bei fddb eingegeben habe, bin ich sehr zufrieden. Bisschen beleidigt vielleicht, weil die doofe Avocado direkt mal mit 8,5 g KH reingehauen hat. Aber dafür ist sie sehr gesund.


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Trinken: 

Ja. Ganz gut. Ist aber noch verbesserungswürdig.


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Das werte Befinden: 

Ich habe Kopfweh, dafür ist der blöde Geschmack im Mund weg.


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Fazit:

Ein guter Tag. Allerdings war ich am Nachmittag ein wenig maulig, vermutlich wegen der Kopfschmerzen. Macht nichts, meine Familie liebt mich trotzdem!


Wenn ihr irgendwelche Fragen zu meinem Essen habt, heraus damit.


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Mittwoch, 27. Februar 2013

Memo an mich

Man fette das Backpapier bevor man Heinrichknäcketeig darauf verteile und backe.

Na toll.
Jetzt kann ich das nicht essen, weil das Papier dran festbappt, wie ein Etikett an einer CD-Hülle.

Alles auf Start.

Oder hat jemand Ahnung, wie viel KH Backpapier hat?

:D

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26.02.2013


Essen:

Morgen:
Nix

Mittag:
Minutenschnitzel mit Salat

Abend:
Omelett mit Restsalat darin eingepackt (übrigens herrlich lecker!) und Butterkaffee


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Kritik:

Ich trinke zu wenig! Daran muss gearbeitet werden. Da bin ich wieder in so nem Muster. Ich verspüre so gut wie nie Durst. Noch nicht einmal bei 1,5 h Kurs! Und daher befürchte ich, dass es vielleicht so ist, dass ich den Durst nur nicht erkenne, sondern als Hunger deute...

Gegenmaßnahme:

Kanne Tee und Glas mit Wasser stehen hier griffbereit. Und jedes Mal, wenn ich daran vorbeikomme, trinke ich. Ende.

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Sport:

Gestern Abend vor dem Kurs...

Ich:
Mädelz, schluss mit lustich. Ich war auf der Waage. Da müsst ihr jetzt mit mir durch. Tut mir leid. Es wird hart!

Einwurf von Seite:
Hö? LETZTE Woche war doch schon sooooo hart.

Ich:
Falsch. Gegen das, was heute passieren wird, war letzte Woche nicht hart!

Es prasselten knackige Übungen für Ärmchen (viele, viele, viele Mädchenliegestützen) und  Bauchmuskelübungen auf die Damen herunter... liebevoll abgerundet durch geniale Beinübungen.

Nach dem Kurs wurde mir die Nutzung manipulierbarer Fremdwaagen angeboten...



Zu meiner Verteidigung:
Die Mädels können einiges vertragen und haben sich mittlerweile an mich gewöhnt. Die leiden gerne und kommen sogar immer wieder. Mit Anfängern bin ich liebevoller.

War auch anscheinend nicht so schlimm, mir tut jedenfalls heute nix weh!



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Seele:

Mir tut es deutlich besser, wenn ich mich wieder in die Spur schleife.
Das ist eindeutig das, was ich brauche... Geordnete Bahnen.

Ich sollte den Tipp annehmen (war es die.waschküche?) und mein Leben mal ein wenig organisieren und im Voraus planen. Denn planlos ist für mich schädlich. Ich renne dann aufgescheucht durch die Gegend, mach ein wenig hier und ein wenig da, aber nix so richtig gescheit.

Heute Abend steht großes Pflegeprogramm auf dem Zettel. Wanne bei Kerzenlicht, abschrubbeln mit Massagebürste, eincremen, Mani- und Pediküre, Gesichts- und Haarkur.


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Fazit:

Schöner Tag! Richtig schöner Tag


Und eurer?







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Mittwoch, 20. Februar 2013

Gerührt, nicht geschüttelt

Damals begann ich diesen Blog für mich. Genauso wie ich LCHF natürlich in erster Linie für mich begann.

Es funktionierte.
Heureka.

Ich schrieb, schrieb, schrieb mir das Gewicht vom Leibe. Durch eure Kommentare wurde es immer lebendiger. So viele Anregungen und auch wertvolle Tipps... von dem Umgang mit Heißhungr bis hin zu erster Hilfe bei Computerproblemen, ihr lasst mich nie allein.

Und immer wieder mal bekomme ich persönliches Feedback von Menschen, die sich durch meinen Erfolg motiviert gefühlt haben, sich auch auf den Weg zu machen. Seien es ganz neue Sternchen am LCHFler-Himmel, wie Nicky (klick!), was mich echt überrascht und gefreut hat, oder aber auch von denjenigen, die nun schon ein wenig länger dabei sind und mich wissen lassen, wie es läuft.

Gestern prangte plötzlich folgender Eintrag auf meiner FB-Pinnwand:

Liebe Sudda,
genau heute vor 3 Monaten habe ich deinen Blog entdeckt habe mir ein Herz gefasst und einen großen Teil meines Lebens über Bord geworfen. Nun sind 3 Monate ins Land gegangen und 18 Kilo davon geflossen.
Ohne Dich wäre ich heute nicht da wo ich bin. Weniger Ballast mehr Lebensfreude.
Ich bin dir unsagbar Dankbar, vielen vielen Dank!
Deine Madi

Ist das nicht süß?
Ich bin immer noch total gerührt.

Als ich selbst vor 3,5 Jahren die ersten wackligen Schritte tat, hätte ich mir das nie träumen lassen. Nie.

Ich als Vorbild.
Unfassbar.

Daher jetzt:
Kaffeetasse in die Pfote und Moonwalk rückwärts zur Kaffeemaschine.



Madi,

ich danke dir.

Dafür dass du dich auf den Weg gemacht und mir damit auch ein Stück weit vertraut hast. Weißt du, ich hab noch deine erste Mail. Von damals, als du "einfach mal so" geschrieben hast. Damals las ich noch "Dein Weg ist nicht mein Weg". Jetzt gehen wir ihn zusammen.

Deine Annika

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Dienstag, 19. Februar 2013

Was esse ich? 18.02.2013

Ich bin gebeten worden, öfter aufzuschreiben, was ich denn nun den Tag über esse. So als Beispiel. Schließlich gehöre ich zu einer Spezies LCHFler, die reichlich nach den Grundsätzen lebt, ohne großartig viel ergänzenden Schnickschnack, wie Zuckerersatzstoffe und "Gebackenes".


Morgen:
Nix.

Reflektion:
Nach wie vor ist es so, dass ich am Morgen keinen Hunger habe. Das ist nicht erst seit LCHF so, Frühstück war noch nie meins. Ganz früh ekelt mich Essen einfach an. Anscheinend muss ich mein System erst einmal am Morgen hochfahren. Abgesehen davon bin ich direkt nach dem Aufstehen putzmunter und lege in der Küche bei guter Radiomusik schon lauthals mitsingend die ersten Sohlen aufs Parkett. Natürlich wenn kein Publikum in der Nähe ist..

Bis 14 Uhr verspüre ich keinen Hunger.

Mittag:
50 g Creme Fraiche, 1/2 Paket geräucherte Forelle, 30 g Mayonnaise, frisch gehackter Dill, etwas Zitronensaft, 3 hartgekochte Eier, ein kleiner, grüner gemischter Salat mit Vinaigrette

Kühlschrank auf, was ist noch da, worauf hätte ich Lust? Aus den ersten Bestandteilen habe ich mir eine Creme püriert, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und auf die hartgekochten Eihälften verteilt. Sehr lecker übrigens.

Reflektion:
Mit geräuchertem Fisch bin ich stets ein wenig vorsichtig, denn wenn ich davon zu viel esse, läuft er mir lange hinterher, sprich: mir ist übel.

Am Abend gab ich Kurse. War erst um etwa 20:30 Uhr zuhause. Zeit für das Abendessen. Das hatte ich mir bereits am Vortag in den Kopf gesetzt... Gruß an Pinselchen79.


Abendessen:
4 Eier, etwas Wasser, 2/3 Paket Bacon (mit der Schere zerschnippelt), 70 g Gouda, 4 Cocktailtomaten, etwas frische Zwiebel, Pfeffer und Salz, großzügig Butter für die Pfanne

Butter in der Pfanne schmelzen, Bacon, Zwiebel- und Tomatenstücken anschwitzen. Die Eier mit ein wenig Wasser kräftig aufschlagen, verhalten würzen (Salz schon in Gouda und Bacon). Eimasse in die Pfanne geben, Käse drüber zerbröseln, Pfanne für etwa 20 min bei 180°C Umluft in den Backofen. Fertig. Frittata. Genial einfach und lecker.

Reflektion:
Eiertag, was? Ja, Eiertag. Habe ich manchmal. Ich mag Eier.

Alles in allem war das am Abend ein wenig wenig. Normalerweise esse ich deutlich mehr. Aber der eine Tag ist eben nicht wie der nächste. Weil mein Hungersystem immer noch recht sensibel ist, befand ich, dass ich zunächst einmal warten solle, bevor ich mir noch etwas zu essen nehme. Meistens ist es dann nämlich doch genug. Ich wartete, wartete, wartete, war schlussendlich zu faul noch einmal in die Küche zu gehen und schlief demonstrativ auf dem Sofa ein.



Mittag 
Fett  79,8 g / 73 E%
KH 3,7 g / 2 E%
Protein 61,6 g / 25 E%

Kcal: 992 kcal
Skaldeman Ratio: 1,49


Abend
Fett  66,4 g / 82 E%
KH 3,6 g / 2 E%
Protein 29,1 g / 16 E%

Kcal: 730 kcal
Skaldeman Ratio: 2,03




Summe der Dinge
Fett  146,2 g / 77 E%
KH 7,3 g / 2 E%
Protein 90,7 g / 21 E%

Kcal: 1.722 kcal
Skaldeman Ratio: 1,49



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Montag, 18. Februar 2013

Ich geb einen aus!!

Tausend Dank für eure Tipps.

Erst heute Abend bin ich dazu gekommen, mich durchzutesten und was soll ich sagen..

VOLKER?

DU HAST EINEN BUTTERKOKOSÖLKAFFEE GUT!

ARMIN KRIEGT AUCH EINEN!


Akku raus (ich gebe nicht zu, wie lange ich gebraucht habe, um zu begreifen, wie man den ausbaut), bisschen Knopf gedrückt, Kabel ran und...

.. Taaaadaaaaaaaa!!

Natürlich sofort meine Dateien gesichert. Pfoah, zum Glück ist das noch mal gut gegangen!

Meine Nervenruhe ist wieder hergestellt.
Wenn ich euch nicht hätte.

Danke!



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Super-GAU am Morgen

Wessen Laptop springt ohne Grund nicht mehr an?

Das Laptop, das noch kein Jahr alt ist?

Wer hat die gesamte Arbeit des Wochenendes nicht extern gespeichert, weil sie es vergessen hat?

Leute, jetzt gehe ich echt mal in meinen Kaffee weinen.
Ich bin fertig mit den Nerven.
Aber richtig.


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Samstag, 16. Februar 2013

LCHF und die anderen #2

Na denn, heiter weiter.

Man ist ja selten völlig allein in seinem Leben. Wie ist es denn nun mit den anderen, wie verhalten sie sich, wenn es um abnehmen geht? Wie war es bei mir?

Lebenssitutation "Dick sein"

Wenn du dick bist, haben viele, viele Menschen enorm gute Ratschläge für dich. Und je näher sie emotional an dir dran sind, desto intensiver werden gerne die Tipps.

Andere haben sich damals wirklich große Sorgen um mich gemacht. Punkt. Das ist so und auch wenn es abgelutscht klingt: Sie wollten mir helfen. Sie meinten das gut.

Problem war nur, dass ich das alles natürlich selbst wusste. Ich wusste, dass man nicht abnimmt, wenn man schrecklich viel und schrecklich falsch isst. Ich wusste, dass ich etwas ändern musste, wenn ich gesund bleiben/werden wollte. Ich wusste, dass ich mich mehr bewegen sollte. Aber ich hatte - verdammt noch mal - gar keinen BOCK mit denen darüber zu diskutieren. Weil es mir unangenehm war und weil es lästig war, sich Fehler offen einzugestehen.


Irgendwann war ich am Punkt der Resignation. Ich konnte und wollte nicht mehr. Jede Diät scheiterte nach kurzer Zeit, egal wie euphorisch ich sie begonnen hatte. Und ganz besonders wollte ich nicht mehr das Lamento anderer hören.

Was tut man also?
GENAU!
Angriff ist die beste Verteidigung.

Ich begann, Stein auf Bein aggressiv zu tönen, dass ich mich so mögen würde, wie ich sei, meinen Körper akzeptieren würde und dass sie mich endlich miit ihrem Gelaber in Ruhe lassen sollen. Ich sei alt genug und sie sollten sich gefälligst um ihren eigenen Scheiß kümmern. Das muss man natürlich intensiv durch laute Stimme und bestimmte Körperhaltung unterstreichen, sonst ist die Wirkung nicht groß genug. Ich bin normaler Weise ein entspannter Mensch, aber wenn ich böse werde, sollten alle Umstehenden versuchen, die Flucht anzutreten. Das wird gefährlich.

Ich denke, einige werden Ähnliches durchlebt haben wie ich. Oder?


Dann fand ich LCHF, ich war euphorisch. Merkt man auch, wenn man die ersten Posts dieses Blogs noch einmal liest. Jedem, der nicht bei drei auf den Bäumen war, erzählte ich davon. Ich war so gut drauf, dass ich ständig und immer darüber reden musste, vor allem, als ich tatsächlich rasant die ersten Kilos verlor.

Manche waren aufgeschlossen, hörten zu.

Aber viele andere meldeten Bedenken an, klar, LCHF klingt zunächst total anders als alles, was man uns jahrelang als Stein der Weisen in Bezug auf Ernährung eingetrichtert hatte. Solange eine Unterhaltung über LCHF in normalen entspannten Bahnen ablief und beide Parteien die Sicht des anderen aufnehmen und einfach als den Weg des anderen akzeptieren konnten, war alles gut. Leider rief das auch eine Menge "Ernährungsexperten" auf den Plan. Glücklicher Weise hatte ich mich von Anfang an gut belesen und konnte Argumente kontern. Das ist wichtig.

Und natürlich ist es als dicker Mensch schwierig, sich selbstbewusst mit einem prächtig fettigen Essen und einem Becher Sahne für den Kaffee in der Pause zu den Kollegen zu setzen. Da kann man sich der ungeteilten Aufmerksamkeit sicher sein. Aber richtig!

Es empfiehlt sich daher, ein wenig Selbstbewusstsein aus den hintersten Ecken der Seele herauszuporkeln, auf Hochglanz zu polieren und offen zur Schau zu tragen. Auch hier ist vielleicht Angriff die beste Verteidigung. Ich habe in solchen und ähnlichen Situationen am Anfang oft gedacht: "Warte ab. Wir werden bald sehen, wer hier recht hat!" Das hat mich stark gemacht.

Natürlich bietet eine Ernährung wie LCHF reichlich Stoff zur Diskussion. Was mich immer wieder erstaunte, war aber, dass besonders diejenigen, die offensichtlich selbst eher ein Gewichts- oder Gesundheitsproblem hatten, oftmals extrem kontra waren.

Ganz am Anfang hieß es "So ein Blödsinn. Das KANN gar nicht funktionieren. Du und deine merkwürdigen Ideen. Wirst schon sehen, was du davon hast. Und dann noch so ungesund. Du musst nur gesunde, fettarme Dinge essen und auf die Kalorien achten, das weiß ich genau.". Dabei rollten sie verächtlich ihre Augen und schaufelten sich gerne parallel Kuchen oder noch eine handvoll Chips ins Gesicht.

Wichtig ist, von Anfang an als LCHFler selbstbewusst zu sagen "Ich mach das jetzt, weil ICH das WILL und PUNKT!" Ich habe von Anfang an allen erklärt, was ich esse und was nicht, Feierabend.

Es empfiehlt sich absolut, Tante Käthes Kuchen vehement abzulehnen, auch wenn sie lautstark jammert, und die eigene Ernährung demonstrativ durchzusetzen.

Das ist im Übrigen kein Problem, denn wenn ich wusste, dass ich auf einer Feier vermutlich wenig passendes zu Essen bekommen würde, habe ich mich einfach vorher zuhause satt gegessen. Als LCHFler ist das einfach, denn wenn ich gegessen habe, bin ich über gut 5-7 Stunden satt und zufrieden. Da lässt sich so eine Feier spielend aussitzen.

In Restaurants und bei Buffets gibt es kein Problem. Man kann sich entweder das vom Buffet fischen, was passt oder man fragt, wenn man von der Karte bestellt, einfach nach, ob man statt der Sättigungsbeilage ein wenig mehr Gemüse oder Salat bekommen kann. Ich habe noch nie erlebt, dass man schräg angesehen wird. Im Gegenteil, man war stets bemüht, mir meine Wünsche zu erfüllen. Sprechenden kann eben geholfen werden.

Im Übrigen ist es für mein eigenes Leben deutlich wichtiger, dass ich mich wohlfühle, als dass Tante Käthe glücklich ist. Wenn sie traurig ist, weil ich ihre liebevoll gebackene Torte verschmähe, ist es ihre Sache. Da kann ich ihr nicht weiterhelfen. Ihr Verhalten empfinde ich eher als respektlos mir gegenüber und reichlich albern.

Die Erfolge wurden irgendwann offensichtlich und ich hatte mich vollständig in meine neue Ernährung eingelebt. Auch meine Umwelt hat sich gewöhnt, was die Sache deutlich vereinfachte.

Gleichzeitig wurde mein Bedürfnis geringer, ständig darüber zu reden. Es lohnt sich meistens nicht. Auf die Frage, wie ich denn abgenommen hätte, antwortete ich entspannt "Mit gesunder Ernährungsumstellung und Sport."

War ja auch richtig. Was mein Gegenüber daraufhin für ein Kopfkino zum Thema "gesunder Ernährungsumstellung" schob (vermutlich viel Obst, Gemüse und Fettarmes), war mir schnurz. Nur wenn das Gegenüber dann mehr Details wissen wollte, habe ich weiter ausgeführt. Darüber zu reden macht nur Sinn, wenn der andere aufnahmebereit ist, sonst ist es blanke Energieverschwendung.

Natürlich wurden die Kontra-Stimmen eh immer leiser, offensichtlich funktionierte es ja doch. Jedenfalls bei mir.

Nur die Chips-und-Kuchen-Spezialisten versuchten es noch mit "Ich habe gestern im Fernsehen gesehen, wie wichtig Kohlenhydrate sind. Die kann man nicht weglassen, dann funktioniert das Gehirn nicht mehr richtig!".

Aha. Okay.
Tante Käthe hat noch ein Stück Torte für dich über, vielleicht denkt es sich dann besser.

Und heute?
Alles gut.

Es wird nur noch selten über LCHF gesprochen, ist einfach meine Ernährung.
Normalität eben. Allgemein akzeptiert.

Ein letztes Aufbäumen der Chips-und-Kuchen-Fraktion "Das kann nicht gesund sein. DU wirst noch sehen, was du SPÄTER davon hast."

Stimmt, vermutlich wäre es für mich deutlich gesünder gewesen, weiterhin fast 126 kg zu wiegen und den viel zu hohen Blutdruck mit Tabletten zu bekämpfen.

Mist jetzt.
Echt.





Fazit:

Finde deinen Weg.
Geh ihn.
Für dich.
Ohne Umwege.
Lass dich nicht beirren.

Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an jeden gedacht.

Und...

Wer zuletzt lacht, lacht am Besten.













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Freitag, 15. Februar 2013

LCHF und die anderen #1

In schönster Regelmäßigkeit erreicht mich die Frage, wie man sich denn nun anderen Menschen gegenüber verhalten solle, wenn man LCHFler ist.

Das ist eine merkwürdige Frage?
Für LCHFler nicht, denke ich.

Es ist wohl manchmal schon schwierig genug, als normaler Abnehmender akzeptiert zu werden, aber als LCHFler ist es noch ein wenig komplizierter, da LCHF von der gängig akzeptierten Ernährung abweicht.

Folgende Situation könnten zu bewältigen sein:

1. Die ersten Einkäufe

Du stehst als frisch gebackener LCHFler im Supermarkt und ja, du hast nun mal noch ein recht "ausgeufertes Format". Kurz gesagt, du bist wirklich dick.

Eifrig liest du dich durch die Nährwertangaben, vergleichst und packst nach und nach DEINE Produkte in den Wagen. Ich gebe zu, dass man am Anfang gerne reichlich geflasht ist, weil auf einmal so vieles auf deinem Einkaufzettel steht, was du dir Jahre verkniffen hast. Also hatte ich das Gefühl, dass ich das haben MUSS. Im Einkaufswagen stapelt sich daher schnell ein typischer Anfängergrundstock an Nahrungsmitteln:

Creme Fraiche und Creme double, fettere Fleischstücke, vollfetter Käse, paketeweise Bacon, Bauchspeck, Doppelrahmfrischkäse, ButterButterechteButter, Sahnequark, Brühwürste, Fleischwurst, Thunfisch, Mayonnaise, Fetakäse, Räucherlachs, Oliven und Bio-Sahne, ganz, ganz viel Bio-Sahne - die mit dem leckeren Rahm drauf. Und zunächst habe ich nicht sonderlich viel Gemüse gegessen.

Am Anfang kaufte ich viel zu viel. Aber ich wollte das einfach nur HABEN! 

Damals hatte ich den Punkt mit den Zusatzstoffen zwar schon verstanden, aber umgesetzt habe ich ihn nicht immer. Ich habe einfach unter dem Angebot das ausgewählt, was am wenigsten Zusatzstoffe enthielt und vor allem keinen Zucker, keine Stärke und so wenig Kohlenhydrate wie möglich. Es lohnt sich nämlich durchaus, ähnliche Produkte miteinander zu vergleichen.

Ein gutes Beispiel dafür ist Sahnequark. Da variieren die Angaben zwischen den einzelnen Marken gründlich (an dieser Stelle ein lieber Gruß an "gut und günstig" - ihr wart unschlagbar)

Mit der Zeit hat sich mein Geschmack übrigens reichlich verändert. Ich bevorzuge das "pure Zeug". Fleischstücke wie sie sind, keine Wurst, denn die ist mir viel zu salzig und schmeckt merkwürdig. Gekaufte Mayo ist auch nicht mit selbst gemachter zu vergleichen, wobei ich Mayo auch nur noch selten verwende.

Du bist dick, du gehst einkaufen und das Ende des Einkaufsrauschs kommt an der Kasse. Da merkst du auf einmal, dass dein Wagen randvoll mit Produkten gefüllt ist, die jeden Veganer und jede Hardcorediäterin sowie jeden, der auch nur entfernt mal etwas von Abnehmen gehört hat, die Augen fast rausfallen lässt. 

Was?
Die Dicke kauft sowas?
In den Mengen?
Igitt!

Das war MIR ganz am Anfang richtig peinlich. 

Und es gab sie, die Blicke.
Und es gab sie, die Bemerkungen.

"Kein Wunder!", sagte mal eine Kundin hinter mir, als sie sah, was ich auf das Band packte. Danach schob sie demonstrativ ihre Selleriestangen, Halbfettmargarine, Magerquark und Lightkäse aufs Band.

Ob ich  mich geschämt habe?
Ehrlich.
Ich habe mich geschämt.

Um mein Selbstbewusstsein war es da noch nicht sonderlich gut bestellt.
Wie auch?
Man hat LCHF gerade gefunden und es widerspricht allem, was einem als Dicken jahrelang nahegelegt wurde. Und wenn man ehrlich ist, hat es was davon, wie ganzganz früher ein mutiger Segler loszusegeln und nicht zu wissen, ob man am Ende des Horizonts doch von der Erdscheibe fällt.

Man steht da, ist dick und glaubt und hofft. 

Und ich gebe jetzt mal was zu...

Ab und an, wenn ich wusste, dass ich wirklich viel Fettiges brauchte, habe ich meine Einkäufe auf mehrere Geschäfte aufgeteilt, weil es mir richtig peinlich war. Das legte sich mit den ersten Erfolgen. Da wusste ich, dass es funktioniert. Das war deutlich mehr als GLAUBEN. Die Kilos wichen und ich fühlte mich schnell schlanker. Daraus entwickelte sich eine Art Rebellenhaltung.

JETZT ERST RECHT.
Das gab mir das Selbstbewusstsein, meine Waren demonstrativ auf das Band zu packen, mit triumphalem Blick.

Nur wenige Wochen später fing ich sogar an, den Wageninhalt anderer Menschen mit den Blicken zu sezieren und sie ausgiebig innerlich zu bedauern.


Mich würde echt interessieren, ob das für euch auch so war.
Oder ob ich überempfindlich war.



Soviel für jetzt.

Ich wünsche euch einen geschmeidigen Tagesbeginn.




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Donnerstag, 14. Februar 2013

Genüssliches Abendessen

Man nehme einige ganze Blätter Eisbergsalat und drapiere sie dekorativ flach auf dem Teller.

Belege sie mit frisch gepuhlten Krabben, geräuchertem Lachs und Scheiben vom hartgekochten Ei.

Vermenge leckere Mayonnaise mit Dill und ein wenig frisch gepresstem Zitronensaft und dupse die Sauce klecksweise darüber.

Genießen.

Ein frisches Abendessen mit gegen Null gehender Menge Kohlenhydraten (sofern die Mayo selbst gemacht ist) und ausreichend Fett, um wirklich gute Werte zu kriegen.

Was will man mehr?

Foto?

Das hättet ihr mal früher sagen sollen.
Erst hatte ich Krabbenstinkpfötchen, dann klebte frisch gehackter Dill und Zitronensaft daran fest und am Ende hatte ich viel zu viel Hunger, um noch genügend Contenance zu entwickeln, um ein Foto zu machen.

Pech.
Nächstes Mal.
Hoff ich.


:)

Schlaft schön!




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Dienstag, 12. Februar 2013

Kuschelkurs

Der rheinischen 5. Jahreszeit entsprechend, waren heute deutlich weniger Teilnehmer im Kurs. Da konnte ich ganz andere Geschütze auffahren als sonst...

Aufwärmung:
Gegenseitiges Befechten mit Poolnudelstücken.

Herrlich, wenn erwachsene Frauen wild fuchtelnd und quiekend durch die Halle springen und alles geben, um dem anderen eine zu verpassen. Das tut nicht weh, aber man wird Unmengen an Energie los. Nach etwa 5 Minuten hat man Schnappatmung und quasi Nahtoderfahrungsvibrations.

Dazwischen recht normal und am Ende Massage mit den Poolnudeln, sowohl klopfend als auch mit Druck über den Körper rollend.

Mooaaahhh... ich bin SO tiefenentspannt.
Echt.

Jetzt Füße hoch - es war ein sehr anstrengender, hetziger Tag.




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Sonntag, 10. Februar 2013

LCHF - keine Abnahme # 2

Hier (klickediklick) erinnere ich gerne noch einmal an Teil 1.

Zusammengefasst daraus lässt sich schon einmal sagen, dass wir alle unterschiedlich sind. Du möchtest dein Übergewicht loswerden, also musst du dich um dich kümmern, gut zu dir sein und dich vor allem nicht an anderen messen, denn...

4. Ich bin ich und du bist du 

Dir sollte bewusst sein, dass du dich nicht realistisch mit anderen messen kannst, denn deine Basis ist eine andere, individuell wie du selbst.

Selbst wenn zwei Menschen gleich groß, gleichen Geschlechts, gleich schwer und gleich alt sind, sind sie individuell. Die eine hat das Übergewicht gleichmäßig am Körper verteilt, vom Ohrläppchen bis zur dicken Zehe, die andere vielleicht eher in der Körpermitte gesammelt.

Die eine meidet Bewegung nach allen Regeln der Kunst, sitzt den ganzen Tag im Büro still vor dem PC und ist von Natur aus eher ein ruhiger, langsamer und behäbiger Mensch, während die andere vielleicht trotz des Übergewichts eher zapplig ist, zwei kleine Kinder hat, die sie ständig in Bewegung halten und beruflich nebendran noch körperlich arbeitet. Die eine hat Grunderkrankungen und muss dauerhaft Medikamente nehmen, die andere nicht. Die eine ist zuckersüchtig, die andere unglücklich, hat viel zu viele Päckchen aus ihrem Leben zu tragen.

Verstehst du, was ich meine?

Und oben drauf thronen noch die Unterschiede, die innen ablaufen. Stoffwechsel und ähnliches.

Nein, wir können und wir dürfen uns nicht vergleichen, so schwer das auch fällt. Also hüte dich vor allzu hoch gesteckten Erwartungen und konzentrier dich auf deine Kernkompetenz: DICH SELBST.

Beschäftige dich mit dir und sieh zu, dass du deinen Weg findest, dich gesundest und für dich abnimmst.

Und ob du schnell abnimmst oder nicht...
He, hallo, es ist schon toll, wenn man den für sich richtigen Weg gefunden hat, eine weitere Zunahme ausgebremst hat und beginnt abzunehmen. Ob das schnell oder langsam geht, tsja..

Wenn jemand jammert, dass es so langsam geht, frag ich ganz gerne nach, wie lange das drauffuttern gedauert hat. Das geschah wohl kaum über Nacht und es ist nur fair, dem Körper und der Seele als Einheit mindestens dieselbe Zeit zum abnehmen und heilen zuzugestehen, wie es gedauert hat, dick zu werden. Oder?

Wunder sind eher selten!

Als nächstes komme ich zur Gretchenfrage, die eigentlich so einfach ist, aber anscheinend doch so kompliziert für viele:

Willst du abnehmen?
Mit LCHF?
Und zwar mehr als nur eine Hand voll Kilos?
Hast du in etwa das Format, mit dem ich gestartet bin?

Dann kommen wir jetzt zur wichtigsten Ursache, weshalb manche  mit LCHF vielleicht nicht abnehmen...


Eigentlich hatte ich bereits begonnen, eine ellenlange Abhandlung darüber zu schreiben, worauf man alles achten sollte, wenn man mit LCHF erfolgreich abnehmen möchte, wo die Fehler des einzelnen liegen könnten, natürlich wie immer basierend auf meinen eigenen Erfahrungen, erweitert um die Erfahrungen, die ich mit dem Kontakt zu anderen Personen gewonnen habe, denen ich bislang schon ein gutes Stück auf dem Weg weitergeholfen hatte. Meterweise Tipps zur Analyse, quasi.

Doch dann verwarf ich das alles wieder.
Ich hatte viel zu kompliziert das ausgedrückt, was ich eigentlich deutlich einfacher und klarer formulieren kann.

Alles was ich schrieb, lässt sich auf den folgenden Abschnitt reduzieren. 


5. Isst du überhaupt LCHF zum Abnehmen, oder nicht?

Ganz klar ist zu sagen, dass ein Unterschied zwischen dem generellen LCHF für Normalgewichtige besteht und dem, wie man essen sollte, wenn man abnehmen möchte.

Abnehmen ist ein wichtiges Projekt und es war für mich notwendig, härter durchzugreifen. Wenn ich durch meinen Blog blättere und sehe, was ich damals gegessen habe, als ich in der Abnehmphase war und dann sehe, was einige für sich daraus machen, liegen die Unterschiede oftmals klar auf der Hand.

Ja, es gibt Menschen, die LCHF sehr liberal auslegen können und dennoch abnehmen, zu denen gehöre ich aber nicht und du vielleicht auch nicht. Das musst du selbst herausfinden.

Bevor du dich aber (bei mir) beschwerst, dass du zwar LCHF isst, aber nicht abnimmst, schlage ich vor, dass du für einen Zeitraum von 4 Wochen folgendermaßen isst:


a)

Iss nur, wenn du wirklich Hunger hast. Nicht nach Appetit, nicht der eventuellen Gesellschaft zuliebe und schon gar nicht nach Uhrzeit.

b)

Iss so viel, dass der Hunger abklingt und du unhungrig bist. Ich spreche in dem Zusammenhang nicht von satt, denn das Wort bietet viel zu viel Spielraum für persönliche Auslegungen. Das kann von "angenehm gesättigt" bis "pappsatt" reichen.

Befolgt man Punkt a) und b) sind Zwischenmahlzeiten vollständig ausgeschlossen. Denn eine Zwischenmahlzeit würde bei echtem Hunger niemals ausreichen... Im Übrigen ist Kaffee mit Sahne oder Butterkaffee aus meiner Sicht eine Zwischenmahlzeit, jedenfalls wenn man abnehmen möchte.

c)

Bausteine der täglichen Ernährung:

Zu jeder Mahlzeit isst du eine normale, übliche Menge Fleisch/Ei/Geflügel/Fisch und ergänzt sie um eine Hand voll Gemüse aus meiner Gemüseliste. Guckstu hier (klick!).

Hast du fettes Fleisch zur Hand (Fett durchzogen), dann reicht das. Ist dein Fleisch eher magerer Natur (Hähnchenbrustfilet, Pute, magere Fisch- und Fleischstücke wie Hüftsteak) ergänzt du um selbst gemachte Kräuterbutter, Mayonnaise, Hollandaise oder ähnliches.

Du darfst gerne mit Butter, Butterschmalz, Kokosöl (aber ungehärtetes!), (natives) Oliven- und Rapsöl ergänzen/zubereiten. Als säuerliche Komponente für Salatsauce u.ä. eignet sich ein Hauch Weinessig oder frischer Zitronensaft.

Aus Leinsamen lässt sich hervorragend Heinrichknäcke (siehe Rezeptteil) backen. Darin sind keine Kohlenhydrate enthalten, dafür aber eine Menge Fett.

Auch Hartkäse funktioniert für die meisten und enthält annähernd Null Kohlenhydrate. Würde ich aber nicht im Übermaß essen.

Trink Wasser, bisschen Kaffee, Kräuter- oder Schwarztee. Aber in erster Linie klares Wasser.

Würze mit Salz, Pfeffer, frischen Kräutern und Einzelgewürzen. Meide Gewürzmischungen, da gerne eine Menge Unsinn drin verbastelt ist.

d)

Folgendes würde ich nur höchst sparsam verwenden, bzw nur ab und an, auf gar keinen Fall täglich und nur in kleinen Mengen:

Milchprodukte wie Quark, Sahne, Creme Fraiche, Mascarpone, Creme double, Doppelrahmfrischkäse, Weichkäse...

e) 

Aus meiner Sicht nicht für LCHF zum Abnehmen geeignet sind:

Nüsse und Mehle daraus (Mandelmehl, Kokosmehl), jegliche Zuckerersatzstoffe (Süßstoffe), Fertigprodukte (die gerne vor Zusatzstoffen wie Glutamat/Hefeextrakt/Würze und E-Stoffen strotzen), Lightprodukte jeglicher Art, gewöhnliche Milch, Alkohol, Obst, dunkle Schokolade und Backkakao, Margarine, gehärtete und ungesunde Fette. Das gilt auch für Wurst und Schinken, wenn man nicht die Chance hat, welche ohne schlechte Zusätze zu kaufen.

Dass man nichts essen soll, was aus Getreide, Kartoffel, Stärke, Reis oder Zucker gefertigt ist oder worin Bestandteile dessen enthalten sind, ergibt sich von selbst, das diskutiere ich gar nicht erst.

f)

Keine Ausnahmen!
Keine!



Noch mal...

Es ist für mich persönlich ein himmelweiter Unterschied, ob ich mit LCHF abnehmen möchte oder relativ normalgewichtig bin und mich einfach nur gesünder ernähren möchte. Es wird anders, wenn du erst einmal dein Projekt "Abnehmen" hinter dich gebracht hast, dann kannst du dir die Karten neu legen. 

Mit meinem LCHF zum Abnehmen war ich nie hungrig, sondern sehr zufrieden. Heißhunger habe ich nie gehabt. 

Die Frage ist, ob ich wirklich abnehmen möchte und das geradlinig und ohne größere Plateaus und Umwege oder nicht. Mach das vier Wochen konsequent und wir können reden. Sehen, was dein Gewicht dazu sagt.

Das ist dir zu hart?
Aha.


Dann akzeptier, dass du eventuell mit LCHF nicht oder nur langsam abnimmst. Wenn es denn überhaupt als LCHF zu bezeichnen ist, was du machst.

Und vor allem:
Beschwer dich nicht.

Dennoch:
Egal, wie du es machst. Es ist immer DEINE Entscheidung.
Nie vergessen.







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Freitag, 8. Februar 2013

Doofe Frage?!?!?

Ähm..

Mal nur so.
Weil es mich siedendheiß durchfuhr.
An alle Deutschprofis.
Aber wirklich nur die.
Ich mein die Frage verdammt ernst.

Heißt es eigentlich

DER Skaldeman Ratio

oder

DIE Skaldeman Ratio


? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?


Duden behauptet nämlich, dass "Ratio" eine DIE ist.
Und ich dachte immer, es sei ein DER...
DIE klingt aber auch einfach doof, finde ich.

Mist... dabei weiß ich doch, dass es DIE Ultima Ratio ist.


*dunkelrotwerdbisinHaarwurzel*



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Persönliche Bestleistung!



Aus dem Bett hochgeschreckt:

07:49 Uhr

Auf der Arbeit angekommen:

08:14 Uhr

Mit zusätzlichen Erschwernissen wie Hund wässern und füttern sowie Mülltonne rauszerren...

Fragt nicht, nein, fragt nicht...


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Donnerstag, 7. Februar 2013

LCHF-Buch - and the winner is...

Als nächstes steht das erste deutsche LCHF-Buch "Schlank & gesund durch mehr Fett" von Jürgen A. Becker aka Schnitzel auf dem Programm.

And I did my very best.
Ohne Telefongeklingel oder sonstige Störfaktoren.
Sogar ein bisschen gesungen habe ich - nur für euch.

:D








GLÜCKWUNSCH, JUTTI!!

Bitte sei so lieb und schick mir deine Adresse per Mail, damit ich sie an Jürgen weiterleiten kann.

Viel Spaß damit und ein dickes Dank an Schnitzel fürs Sponsern.



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Mittwoch, 6. Februar 2013

Morgenkaffee


Aufstehen.
Und das mit so starkem Muskelkater...

Nach unten gehen.
Kaffee!
Bitte Kaffee!
Ich brauch jetzt "Hallo wach".

Treppe.
Oberschenkel.
Ungute Kombination!

RÜCKWÄRTS, jammernd, Schritt für Schritt - natürlich am Geländer festgeklammert - die Treppe runter. 

Kaffeemaschine anschalten.

Geräteanzeige:
"Wassertank füllen und einsetzen"

Schon wieder?
Wer macht den eigentlich ständig leer?

Tank rausgezerrt, *auaaua* zum Wasserhahn gestorcht, befüllt, *auaaua* wieder zurück, Wassertank einsetzen. Jetzt aber.

Geräteanzeige:
"Abtropfschale leeren"

Neinnein.
ALLES, WAS ICH WILL, IST EINE SCHNELLE TASSE KAFFEE!

Abtropfschale und Behälter rausgeporkelt, *auaaua* zum Becken gestorcht, beides geleert und gereinigt, *auaaua* zurück zum Gerät, einsetzen...

Kaffee.
Kaffee?

Geräteanzeige:
"Getränk wählen"

Aaaahhh..
Endlich.
Schnell Tasse drunter und Knöppschen drücken.

Tasse.
Tasse?

*Auaaua* zum Geschirrschrank gestorcht, Tasse rausgezerrt, *auaaua* zurück zur Maschine. Knöpfchen gedrückt.

Kaffee.
Kaffee?

Das Geräusch, dass das Mahlwerk von sich gibt, verrät eindeutig, dass der Bohnenbehälter leer ist.

Das ist jetzt ja wohl nicht wahr, oder?
Ich flipp aus.

Geräteanzeige:
"Bezug wird abgebrochen"
"Bohnenbehälter füllen"

So langsam reicht es mir aber. Wo ist die Kamera?

Es hilft nichts. *auaaua* zum Kühlschrank gestorcht und die diversen (drei) Kaffeebohnenbehältnisse durchgerappelt. Leer, leer und... leer. Och nö.

Ich stehe vor dem Kühlschrank und meine Schultern hängen. Aber richtig tief. Ich atme mehrfach ein und aus, um nicht in den Griff der Kühlschranktür zu beißen. Schließlich habe ich die Contenance wiedergewonnen und storche *auaaua* in den Keller zu den Vorräten, die Kellertreppe rückwärts runter, immer schön am Geländer sichern. Immerhin ist noch ein Kilo Kaffee vorhanden. Das wäre es jetzt noch gewesen.


Kaffeepackung unter den Arm geklemmt und *auaaua* wieder die Treppe hochgezogen. Paket aufschneiden, Bohnen einfüllen. Gut 100 g Kaffeebohnen fallen daneben, hopsen über die Anrichte, plockern auf den Dielenboden als sei Discoabend, um sich dann gleichmäßig bis unter den Heizkörper zu verteilen.

Bück dich, Fee...

Ich beschreibe jetzt nicht en Detail, wie lange es gedauert hat, bis ich gebückt war. Sicherheitshalber habe ich mich direkt auf die Knie niedergelassen und bin über den Boden gerobbt. Da ich nun schon einmal unten war, konnte ich direkt auch noch die anderen Gegenstände wegräumen, die sich so fanden.

An der Küche *auaaua* wieder hochziehen.
Kaffee gezogen.

Langsam, ganz langsam vor dem Laptop Platz genommen.

Hallo Tag, da bin ich!

Und WEHE, das geht so weiter.
Dann lass ich mich von dir scheiden.
Ich schwör.

Euch allen einen geschmeidigeren Start in den Tag.
Deutlich geschmeidiger!


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Sonntag, 3. Februar 2013

400.. hoppla.. 401

Da wollte ich ganz stolz meinen 400. Leser begrüßen und was sehen meine müden Augen da?

Die Nr. 401 ist auch schon da!

Uhunnnddd... 282 Follower auf Facebook.
Wow, oder?

WILLKOMMEN!
Fühlt euch wie Zuhause.

Das gilt für alle Leser.
Ich bin froh, dass ich euch hab!

*umärmel*

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LCHF-Rezept: Skaldemans Salsa

Zuhause habe ich mittlerweile einen beachtlichen Stapel schwedische  LCHF-Zeitschriften und LCHF-Kochbücher.

Trotzdem koche ich immer wieder das Gleiche, was mich zur Zeit ein wenig langweilt. Neues muss her. Also blättere ich mich durch die Stapel und suche. Und damit ihr auch etwas davon habt, möchte ich euch nach und nach welche davon einstellen. Bissi Inspiration kann nicht schaden, denke ich.

Da ich ab und richtig gerne etwas "Pikantes" esse, blieb ich an dem folgenden Rezept aus der Zeitung "Allt om LCHF" im Januar 2012 hängen. Dort haben einige schwedische LCHF-Größen einige ihrer Rezepte veröffentlicht. Das Rezept ist von Sten Sture Skaldeman, der mit dem Ratio...

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich das überhaupt als LCHF-Rezept deklarieren soll, weil es das aus meiner Sicht (zumindest fetttechnisch) nicht ist, aber es handelt sich um eine "Salsa", also etwas, was man in nur sehr geringen Mengen isst, eher ein Klecks am Rand.

Das schmeckt garantiert tiptop zu einem guten Steak und Kräuterbutter sowie einem kühlenden Salat. Werde ich in der kommenden Woche ausprobieren.

Ich übersetze das Rezept direkt und hoffe, dass es verständlich ist. Wenn nicht... sagt was. Meine eigenen Anmerkungen setze ich kursiv in Klammern dazu.

Schade finde ich übrigens, dass keine konkreten Mengenangaben für die "Pfefferfrüchte", Jalapeno und Zwiebel angegeben sind. Muss man also austesten. Aber wenn ich verschiedene Pfefferfrüchte nehme, sind das ja schon keine kleinen Mengen Salsa, die dabei herauskommen.. Hm... Muss ich drüber nachdenken.


SKALDEMANS SALSA

"Pepparfrukter", gerne verschiedene Sorten
(Edit: er sagte auf Nachfrage, dass er die unterschiedlichsten "Pfefferfrüchte" meint, wie Pepperoni, Chili, Cherry mild, Poblano, Yellow Wax Hot, Malagueta, Habanero... - danke an Minze für ein paar Fruchtnamen!! - mehr oder minder scharfe, da gibt es ja die unterschiedlichsten Sorten!)

Jalapeno 

gelbe Zwiebel

Sambal Oelek

gehackte Tomate 
(er meint gehackte Tomatenwürfel aus der Dose/Tetrapak)

Tomatenpüree

Knoblauch

Zitrone

Brühwürfel
(hier hätte ich stattdessen selbstgemachte Brühe genommen, weil ich Glutamat resp. Hefeextrakt, was üblicher Weise in fertigen Würfeln drin ist, weiträumig meide.)

Salz und Pfeffer




 1. Ich hacke die "Pfefferfrüchte" und Jalapeno fein und brate sie in Bratfett in der Pfanne an. Willst du es weniger scharf haben, begnügst du dich mit der Schale und schmeißt die Samenkerne weg. Meistens hacke ich auch eine gelbe Zwiebel und gebe sie dazu. (Hier bekam ich den Tipp von Minze, dass man besser mit Gummihandschuhen an den scharfen Schoten rumschnippelt. Und ich ergänze aus eigener Erfahrung: Niemals dabei die Augen mit den Pfötchen reiben!!)

2. Ich reduziere die Hitze, zerkleinere einige Knoblauchzehen und füge sie hinzu, gebe einen Schluck gehackte Tomate dazu. Einen Brühwürfel, etwas Tomatenpüree und 1 EL Sambal Oelek füge ich ebenfalls meist hinzu. (Dadurch, dass ich eigene Brühe nehme, die natürlich nicht trocken ist wie ein Brühwürfel, reduziere ich die Masse ein wenig ein, sonst ist das zu viel Flüssigkeit)

3. Und dann presse ich Zitronensaft hinein! Das ist notwendig. Der Punkt bei einer perfekten Salsa ist, dass man scharf und sauer ausbalanciert. Das mache ich aus dem Gefühl. Dann ist es an der Zeit abzuschmecken.

4. Wenn es wie Feuer brennt, gebe ich mehr von der gehackten Tomate hinzu und vielleicht noch etwas grob zerkleinerte "Pfefferfrüchte". Und mehr Zitrone. Salz und Pfeffer natürlich ebenfalls (auf Pfeffer würde ich verzichten... das ist garantiert so schon scharf genug).

5. Dann lasse ich das Ganze eine Weile köcheln. Am Schluss würze ich mit gemahlenem Kümmel, getrocknetem, gemahlenem Koriander und vielleicht einem EL Paprikapulver (diese Gewürze würde ich nur sparsam verwenden und wenn Koriander, dann wohl eher frischen... mag ich persönlich nicht so gerne. Aber das ist Geschmacksache)

6. Anschließend schalte ich den Herd aus, lege den Deckel auf den Topf und lasse die Mischung noch mit der Restwärme nachziehen. Meistens ist die Salsa dann perfekt. Ansonsten gebe ich noch etwas Zitrone oder Salz hinzu.


 Fotos folgen, wenn ich das Rezept ausprobiert habe.

Frage an die, die sich auskennen:

Wie lange kann man das wohl im Glas im Kühlschrank aufbewahren?


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Samstag, 2. Februar 2013

NachderFeier-Kater

Manchmal...

Wenn ich irgendwo eingeladen bin und das Essen so gut wie gar nicht meins ist..

Wenn nach dem Essen eine Menge Süßkram auf den Tisch gebracht wird und sich alle - außer ich - darauf werfen...

Wenn außer dem Süßkram Chips dazu gestellt werden...

Wenn alle Bier trinken und ich Wasser...

Wenn ich währenddessen total stolz bin, dass ich DAS nicht brauche und will...


Dann komm ich doch heim und meine Seele will ETWAS.
Obwohl ich nicht hungrig bin.

Ich füttere sie mit Käse.
Sie gibt Ruhe.

Und doch weiß ich, dass ein gewisser Rest meiner Essstörung noch in mir schlummert, manchmal leicht erwacht und mich müde, aber wachsam, Lid hochgezogen, durch ein Auge beobachtet.

Ich habe Respekt.
Weiß, dass es niemals weg sein wird.

Für heute lässt sich sagen:

ICH WAR STÄRKER!





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Grenzenlose Bloggerwelt

Da daddelt man sich durchs Orbit. Interessiert sich für Ebooks. Findet eins, liest und mag.
Das Buch einer wildfremden Frau. Schreibt darüber und...

... die Autorin meldet sich bei dir im Blog persönlich!

Guckstu hier (klickediklick!)... ganz unten in den Kommentaren. Klara Adams, die Autorin von Konfetti-Chaos hat mir einen richtig netten Kommentar hinterlassen!!! Und sie scheint bereit zu sein, ein wenig mehr über das Veröffentlichen von Ebooks zu schreiben. Das wäre wirklich wertvolle Information für mich.

Wie cool ist das denn?

Ist schon schräg, oder?

Früher ohne Internet, als man maximal stolz darauf war, wenn die Eltern schon ein schnurloses Telefon ihr eigen nannten und man im Gegensatz zu den Freundinnen nicht mehr im kalten Flur (in dem die Familie dann immer lecker auf und ab ging - rein zufällig) an der Strippe hing, wäre das doch undenkbar gewesen.

So, keine Zeit.
Jetzt wird endlich gelost.
Das Hochladen wird wieder ewig dauern und ich muss heute Nachmittag dringend weg.


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