Dienstag, 26. März 2013

Mausschulter

Die letzten zwei Wochen tat mir immer wieder mal die rechte Schulter weh.
Ich schob das auf intensives Training in den Kursen, aber irgendwie besserte es sich nicht so, wie ich erwartet hätte.

Aber dann kam ich der Ursache auf den Grund.

Wie ihr wisst, verbringe ich seit einigen Wochen extrem viel Zeit mit Arbeit am Rechner. Und wir hatten ja auch schon das Thema, dass ich am liebsten mitten im Volk sitze und nicht obenhinten im Arbeitszimmer. Da krieg ich nix mit und fühl mich allein, auch wenn ich mich ab und an darüber ärgere, dass dadurch der Glanz der Emsigkeit ein wenig flöten geht, weil ich ständig verfügbar bin.

Jedenfalls... Wenn ihr wissen wollt, wie es zu den ominösen Schulterschmerzen kam (das ist allerdings wieder mal so hohl, dass ich gar nicht weiß, wie ich das erklären soll), geht zu eurem Sessel und setzt euch drauf.

Soweit so gut.

Stufe 1:
Stellt das Laptop auf die linke Armlehne und die Maus auf die rechte.

Stufe 2:
Lehn dich Richtung Laptop und zieh beide Füße rechts vorbei unter den Po.

Stufe 3:
Versuche, es dir gemütliich zu machen.

Stufe 4:
Stütz den linken Ellenbogen auch noch auf die linke Armlehne ab und drück die linke Brust entspannt dagegen.

Stufe 5:
Lehn dich dennoch mit dem Rücken hinten an.

Stufe 6:
Und jetzt lecker mit dem rechten Arm die Maus bedienen... Bedeutet: Schulter schön ausdrehen und aufdehnen und rummausen.

Stufe 7:
Das 7 Wochen lang - 40 Stunden pro Woche.


Da muss ich mich doch wirklich nicht weiter wundern, oder?

:D



P.s.:

Zum Universum... Es macht mir keine Probleme, mir etwas von Herzen zu wünschen. Probleme macht mir aber, dass ich den Gedanken danach nicht entspannt loslassen kann. Ich will, ich will, ich will... Gegen mich ist jedes Kleinkind in Trotzphase, dass an der Supermarktkasse ein Ü-Ei haben will, ein kleines, erbärmliches Greenhorn.

Ommmmm...




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Montag, 25. März 2013

Bestellung beim Universum

Alle, die niemalsnienicht an Esoterik glauben und alle, die sich mit sowas beschäftigen, für völlig durchgeknallt halten, mal jüss (Übersetzung: eben) weglesen.

Ihr habt diese Zeilen nie von mir gelesen *hypnotisierendguck*. Ich will ja nicht so richtig an Glaubwürdigkeit verlieren...

*hust*

An alle anderen:

Wenn ich etwas beim Universum bestelle, muss ich das dann so konkret wie möglich formulieren? Quasi mit Adresse und allem pipapo?

Ich hab das noch nie gemacht, weiß aber, dass es Menschen gibt, die darauf schwören. Und *verdammt* ich könnte es gerade so gut brauchen!!!

Wie macht man das?
Und kann mir jemand Positives darüber berichten?
Mut zu mir!

Hilfe!

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Donnerstag, 14. März 2013

Wiegeergebnis

Wie war es also.

Wir erinnern uns...

Gestartet am 26.02.2013 mit 78,9 kg.

Am 06.03.2013 wog ich ebenfalls 78,9 kg, aber das lag daran, dass ich mir eine neue Waage zugelegt habe und die 900 g mehr anzeigte. Theoretisch wog ich also eigentlich 78,0 kg und hatte damit 900 g abgenommen. Nur habe ich beschlossen, dass mir diese Theorie nichts bringt, weil ich bei der neuen Waage bleiben will. Also nahm ich die neuerlichen 78,9 kg einfach hin.

Gestern, 13.03.2013 zeigte die neue Waage:

78,0 kg

Macht ein Minus von 900 g für die vergangene Woche, damit bin ich mehr als höchst einverstanden. Gut, so wird es vermutlich nicht weitergehen, aber im Moment lässt mich das breit grinsen...

Meine Zunahme war also definitiv draufgefuttert und wird jetzt eliminiert. Weg damit! Kein Plateau, keine Gemeinheiten des Orbits, einfach nur zu viel gegessen und in den Makronährstoffen mies verteilt. Ich brauche anscheinend auch nach über drei Jahren mehr Kontrolle als andere.

Aber dazu schreibe ich später noch etwas.

Ich bin gerade nicht so klar im Kopf... Meine Nacht war sehr durchwachsen. Mir war mehr als übel. Magen verdorben (ich wüsste allerdings nicht wovon...) oder Magen-Darm?

Keine Ahnung.
Jedenfalls habe ich kaum ein Auge zugemacht.




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Montag, 11. März 2013

Eine Etage tiefer!

Es gibt Dinge, die ändern sich einfach nienienie so richtig.

Als ich noch dick war und mein damals enormer Busen auf einem enormen Bauch ruhte, schlabberte ich mir bei ca. jeder zweiten Mahlzeit voll auf den "Balkon". (Die anderen Mahlzeiten wohl eher deshalb nicht, weil Butterbrote oder anderes "Trockenes" keine verräterischen Flecken hinterlassen.)


*petsch*

Ich bin nun mal die Schlabberprinzess.
Das ist genetisch.
Mein Bruder hat das auch.
Wir schlabbern sogar Kaffee beim Trinken.

Warum?

Psö..
Keine Ahnung.
MUSS daher genetisch sein.

Und das mit der Balkonlandung passiert vielen fülligeren Frauen.
Ich erinnere mich und muss lächeln, wenn ich es mitbekomme.

Jetzt ist das minimal besser.
Mangels Balkon schlabber ich mir heutzutage eher auf Hose oder Ärmel oder in Bauchnabelhöhe.


 *fluppspetsch*


Das ist aber immerhin außerhalb des direkten Blickfelds.


:D


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Sonntag, 3. März 2013

Taditaditada..

War ich auf der Waage?
War ich!

Hab ich mich gefreut?
Hab ich!

Verrate ich jetzt schon was?
Nein! Denn man soll die Abnahme nie vor dem Wiegetag loben und der ist bekanntlich mittwochs.

Das Wochenende stellt gerne Beinchen, von daher nur ein kleiner Freudenschimmer, verbunden mit dem Ehrgeiz, das neue Gewicht zu behalten.

Daumen drücken!
Danke!


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Samstag, 2. März 2013

Feiertag!

Heute gibt es etwas zu feiern und das tu ich auch gerade ausgiebig.
Innerlich.

Das LCHF.de-Forum (klickediklick!) wird heute 4 Jahre alt.

Wie die Zeit vergeht, myohmy.
Ich bin auch schon seit 3,5 Jahren dabei.

Das Forum ist für mich, genau wie mein Blog, ein wichtiger Anlaufpunkt. Wenn man so "merkwürdig" isst, wie ich, und immer wieder Diskussionen mit manchen "Normalessern" ausgesetzt ist, ist es umso schöner, wenn man einen Ort hat, ob hier oder dort, wo man sich mit anderen austauschen kann, ohne schräg angesehen zu werden.

Man kann alle Fragen, Sorgen und auch Jubel loswerden, immer ist jemand da, der einem einen guten Rat gibt, anfeuert, tröstet. Und nein, es geht nicht immer nur ums Essen. Es geht um alles, was das Leben bewegt.

Ich habe dadurch so viele tolle Menschen kennengelernt, die unterschiedlichsten Charaktere. Viele davon durfte ich sogar schon treffen, mit noch mehr habe ich zumindest einmal telefoniert. Und ich freue mich jetzt schon tierisch auf den Womens Run 2013 in Köln. Über 30 LCHFler haben sich bislang angekündigt. Party!!

Danke an Nicole.

Dafür, dass du die Website und das Forum ins Leben gerufen hast. Kostenlos für alle! Wo kriegt man das heute noch?

Freundin, Ratgeberin, Partnerin in vielen Lebenslagen, Wachrüttlerin... Ich bin mehr als froh, LCHF und dich gefunden zu haben. Ohne dich? Das wäre vermutlich nicht gut ausgegangen.

Wir haben so viel gemeinsam erlebt und wissen beide, dass wir noch viel, viel zusammen erleben und meistern werden. Die Zukunft wird spannend.

Let's go!






Neugierig geworden?

Hier geht es zum Geburtstags-Rückblick-Artikel:

Das LCHF.de/Forum hat Geburtstag






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Freitag, 1. März 2013

Endlich wieder normal essen?

Mir bereitet es tatsächlich ein wenig Gedankenberge, dass ich zugenommen habe. Es nervt.

Ich war mir sicher, dass ich nach 3,5 Jahren mit LCHF so im System bin, dass ich mich darauf verlassen kann. Es ist definitiv so, dass ich mein neues Gewicht in diesen Jahren deutlich länger gehalten habe, als die Abnehmerei gedauert hat. Sieht man ganz gut, wenn man sich meine Tabelle über die Gewichtsabnahme am rechten Rand ansieht. Und habe nicht zugenommen.

Warum also jetzt?
Darum kreisen meine Gedanken.

Klar, fest steht, woran es praktisch lag. Ich habe die Zügel gelöst und einfach vor mich hin gelebt. Essen ist schon lange nicht mehr etwas, was mich - im Gegensatz zu meinen dicken Zeiten - rund um die Uhr beschäftigt. Ich hab halt gegessen, wenn es nötig war. Und zwar das, was da war. Ohne Heißhunger, Schmacht, Jieper, nennt es, wie ihr es wollt.

Aber ich habe mich eben auch während des Essens nicht mehr darauf konzentriert. Essen wurde zu beiläufig. Wenig Zeit? Kein Problem. Dann esse ich eben während ich gleichzeitig über meinen Papieren oder dem Rechner brüte, tippe und grübele. Und so haben sich die Mengen nach und nach hochgeschraubt, weil ich gerne schnell und viel esse. Lösung: Wenn ich esse, esse ich. Dann ist Pause. Die Arbeit muss auch mal ruhen dürfen. Schließlich geht es dabei nur um einige Minuten.

Der zweite Faktor ist Überforderung. Ja, ich weiß, dass viele immer wieder besorgt anmerken, dass ich auf mich acht geben soll und mich fragen, ob ich es nicht übertreibe. Aber das Problem ist, dass sich das zur Zeit nicht vermeiden lässt. Im Moment ist es noch so, dass ich mein normales Leben (halbtags arbeiten, Kurse, Familie - das ist ein Vollzeitjob...) quasi mit einem zweiten Vollzeitjob koppele, was mir aber nicht so bewusst ist und im übrigen auch von meinem Umfeld nicht immer registriert, akzeptiert und verstanden wird, weil ich doch "nur Zuhause arbeite". Ich bin ja immer da. Das Projekt macht mir riesig Spaß, es ist eine tolle, neue Chance, aber mein Körper und mein Unterbewusstsein scheinen ein wenig zu meutern, weil ich NULL Freizeit habe. Meine gesamte Freizeit wandert zur Zeit in dieses Projekt. Führt auch dazu, dass ich zu wenig Schlaf habe. Wenn ich schlafe, kann es passieren, dass ich davon träume. Wenn ich nicht schon Licht am Ende des Tunnels sehen würde, würde ich das vielleicht gar nicht durchhalten.

Was auch eine große Rolle spielt, ist der Energieüberschuss. Ich habe keine Zeit, mir die Energie vom Körper zu rennen. Die Baustellen fordern, dass ich still sitze, arbeite und denke. Die Energie ballt sich zusammen, will raus und kann nicht. Ich habe gelernt, meine Emotionen in Energie umzuwandeln und Bewegung ist mein Blitzableiter. Der ist aber gerade "out of order". Hier muss ich ganz stark darauf acht geben, dass ich nicht stattdessen meine Energie wieder aufesse. Brandgefährlich!

Was ich ganz eigentlich mit diesem ellenlangen Post sagen wollte, ist:

Abnehmen und Gewicht halten ist viel mehr als nur eine Frage der richtigen Ernährung. Die Seelenarbeit fordert andauernde Bearbeitung und Aufmerksamkeit. 

Wenn man abnehmen und das Gewicht wirklich dauerhaft halten möchte, kommt man nicht umhin, ständig daran zu arbeiten und bewusst zu agieren. "Einfach nur so leben" können einige vielleicht, aber ich muss mich davon verabschieden.

Das was mein Übergewicht einmal verursacht hat, ist Teil meiner selbst und wird es auch immer, immer bleiben. Genauso werde ich wohl nie ein völlig natürliches Essverhalten haben. Ich werde immer aufpassen müssen, immer die Kontrolle wahren.

Ich hätte es mir sicherlich anders gewünscht und im Verhältnis zu früher ist es auch viel besser geworden. Aber es brennt stets auf kleiner Flamme ganz hinten irgendwo weiter.

Und doch ist das "ein Teil Sudda". Etwas, was mich auch ein Stück weit ausmacht.

Damit muss ich mich anfreunden.
Bewusst.
Tag für Tag.



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