Donnerstag, 30. Mai 2013

Neues LCHF-Lesefutter und Buch zu verschenken!

Gestern klingelte der Postbote und brachte mir ein schweres Paket.
Das war von Eva und darin war ein Berg LCHF-Bücher.




Sie hat sie mir geschenkt, weil sie sie nicht mehr braucht.
Ist das nicht richtig superschnuckilieb?
Aufstockung für meine LCHF-Bibliothek.

Ich habe mich so gefreut und schicke an dieser Stelle auch noch mal eine Umarmung an Eva.
<3

Allerdings besitze ich das oberste Buch schon. Das von Doktor Dahlqvist. Es war eins der ersten, die ich mir gekauft habe, nur habe ich eine ältere Auflage ohne Rezepte (meine ich). Für mich einer der echten LCHF-Klassiker!

Als ich Eva das sagte, schlug sie vor, dass ich es an jemanden weitergeben soll, der es verdient hat. Hm... Nun, wer hat es nicht verdient?

Aber die Idee fand ich sehr gut.
Und daher werde ich es an einen von euch, der unter diesem Post kommentiert, dass er es gerne haben möchte und mir auch sagt, warum, verlosen.

Ich weise nur noch mal glasklar darauf hin, dass es ein gebrauchtes Buch in SCHWEDISCHER Sprache ist. Aber vielleicht doch interessant, vor allem für die, die ein wenig Schwedisch können oder sich gerne durch Sprachen fummeln.

Los da.




Gewinnt einmal das Buch "Doktor Dahlqvists LCHF guide & kokbok" auf Schwedisch.


Smörrebrödsmörrebrödrömmtömmtömmtömm...

:D

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Dienstag, 28. Mai 2013

Manchmal fühl ich echte Tiefenfreude

Könnt ihr euch noch an Inka erinnern?
Bzw. diesen Post von Inka hier  (klick!), denn Inka kennen wohl viele, die meinen Blog lesen.

Damals habe ich mich über das weltlustigste Vorher-Foto amüsiert.
Inka war neu bei LCHF, ich mochte sie von Anfang an und seither hat sie mich so oft schon zum Lachen gebracht.

Inka hat heute Jubiläum.
"Abnahmiläum!" (klick!) wie sie es so nett betitelt hat.

Wie ist es ihr denn in den letzten Monaten mit LCHF ergangen?
Wie viel hat sie abgenommen?

Seht selbst.

Oft wenn ich an Inka denke, habe ich sofort das eine Lied im Ohr (was dann dummerweise auch immer eine Weile bleibt):


Lajk eis in sö sanschein,
lajk eis in sö sanschein,
eim melting äwäääääääj..



Und den Rest macht sie auch noch mit Links.



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Angemeldet!

So langsam bekomme ich Gedanken und Ideen sortiert. Die Planung meiner Zukunft, von der ich euch demnächst in aller Ruhe und epischer Breite erzählen werde, nimmt Gestalt an. Wird auch Zeit. Aber ich habe mich lange ein wenig im Kreis gedreht, war nicht so leicht.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg ist eingeläutet!

Ich habe mich zur B-Lizenz angemeldet.
Zweiter Teil Trainerschein.

Zum einen das Basismodul Prävention Erwachsene/Ältere
Zum anderen Prävention Haltung- und Bewegungssystem

Abgesehen davon, dass eine Fortbildung immer gut ist, komme ich mit der B-Lizenz meinen Zukunftsplänen noch ein Stück näher. Mit der B-Lizenz kann ich (wenn noch einige weitere Bedingungen erfüllt werden) Krankenkassenkurse geben und ich fühle mich mutig genug, als Personaltrainer zu arbeiten. Mein Traum war ja immer, Menschen die Sportmotivation (zurück) zu geben. Ihnen zu helfen, sie auf den Weg zu bringen. Ob alleine oder in Gruppen. Ob übergewichtig oder nur unsicher, wie und womit man anfangen soll.

Es wird also neben dem Women's Run im August noch mehr Sport geben. Mit abschließender Prüfung.

Lustigerweise die gleichen Ausbilder, die ich schon in der C-Lizenz hatte. Das freut mich sehr. Einer kommentierte das mit "Da werde ich ein strenges Auge drauf haben".


Aber gerne.
Seit damals habe ich durch die Kurse, die ich gebe, sehr viel gelernt.
Also habe er ein Auge.

:D


Wisst ihr, manchmal erscheint es mir wirklich total unrealistisch.
Wie ein Traum.

Von der frustrierten, Rückenschmerz geplagten, jede Bewegung vermeidenden, schwer übergewichtigen Frau auf dem Sofa zu Sport als ein Teil (!) meiner beruflichen Zukunft.

Ist doch verrückt, oder?

Und dabei war es eigentlich so einfach.
Den Weg aus der Bewegungslosigkeit zur Freude am Sport ist für jeden möglich. Das kann ich nur ans Herz legen.

Ich geh mal ein wenig kopfschütteln.

Unglaublich.






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Montag, 27. Mai 2013

Gedankenberge zum Buch

Je mehr ich schreibe und je näher ich meinem Ziel komme, eben das Buch fertig zu stellen (dauert aber noch etwas, schließlich habe ich das andere Projekt dazwischen geschoben), desto mehr Fragen werfen sich auf.

Ich habe mich ein wenig in der Welt der Veröffentlichung und des Buchdrucks umgetan. Das ist gar nicht so einfach. Gerade für einen Laien, der gleichzeitig eine Tendenz zu Knoten im Kopf hat, wenn es um "Fachchinesisch" geht.

Fest steht, dass die gängigen on-demand-Anbieter (Buch wird erst gedruckt, wenn es bestellt wird) relativ teuer sind. Für ein Buch mit der Seitenzahl, auf die es bei mir herauslaufen wird, müsste man schon einen recht hohen Preis nehmen, haben wir ja schon bei anderen Büchern gesehen. Das liegt weniger in der Hand des Autors. Ein solches Buch hat von vorneherein einen höheren Grundpreis. Und das möchte ich vermeiden. Ich möchte, dass mein Buch für meine Leser erschwinglich bleibt. Klar, es wird seinen Preis haben, aber ehrlich? Es steckt auch extrem viel Arbeit in solch einem Buch.

Gut, andererseits kümmern sich viele on-demand-Anbieter dann auch um alles. Von der ISBN über Verkauf und Versand und Druck, ich müsste mich nur noch zurücklehnen und abwarten, ob es verkauft wird.

Andere Option ist der Selbstverlag, bzw. die Gründung eines eigenen Mini-Verlags. Würde Sinn machen, weil es mehr als ein Buch zu verlegen gibt! Aber noch rumort mein Magen bei dem Gedanken.

Dazu  müsste ich erst einmal genug Geld haben, denn dann würde ich beim Druck natürlich alles direkt selbst zahlen müssen. Und wie viele Bücher brauche ich überhaupt in gedruckter Version?

Gut, ich überlege, ob ich zunächst mein Buch nur als E-Book rausgeben und den Gewinn aus dem Verkauf anschließend für den Druck verwenden soll. Um herauszufinden, wie viele Bücher denn überhaupt gedruckt werden sollten, könnte ich eine Subskripitionsliste "auslegen", in der sich jeder einträgt, der Interesse daran hat, quasi "book a book". Damit könnte ich die Gefahr, hinterher auf einem Berg Bücher sitzen zu bleiben, verringern. Das entspräche meiner vorsichtigen Grundhaltung. Aber macht das Sinn?

Ich finde auf jeden Fall, dass ein Buch unbedingt auch gedruckt gehört. Ich bin nach wie vor ein Mensch, der gerne Bücher in der Hand hält. Geht dem ein oder anderen von euch sicherlich auch so.

Allerdings müsste ich dann auch selbst für den Verkauf und den Versand sorgen, sei es an Shops oder an Privatpersonen. Und noch vieles anderes.

Mensch, es ist so schwierig.
Manchmal macht mich das so verzweifelt, dass ich am liebsten das Laptop aus dem Fenster schmeißen will.

Es fängt doch schon damit an, eine Druckerei zu finden.
Welche ist gut? Preis ist ja nicht das einzige Kriterium, ich will doch auch Qualität. Was muss ich überhaupt bei Druckereien anfragen? Wenn ich die Kalkulationsseiten ansehe, stehen da schon Begriffe, die mich nachdenklich stimmen. Wie schwer soll Papier sein? Das Format? Der Umschlag?

Und bin ich selbst in der Lage, das Buch zum Ebook zu konvertieren? Sonst müsste ich da auch investieren. Aber auch da möchte ich BITTE, dass es gut aussieht. Manche Ebooks finde ich persönlich weniger schön konvertiert.

Man reiche mir eine Idee.
Man reiche mir eine gute Druckerei.
Man reiche mir Mut.

So ein Berg Gedanken.
Musste ich eben teilen.

:(







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Sonntag, 26. Mai 2013

LCHF-Rezept Warme Roquefort-Sahne-Sauce

Mein Inneres hat ein Problem mit Schimmelkäse.
Ihr wisst schon... Die Käsesorten, wo man dem Schimmel gewollt ins Auge blickt.

Da aber neulich ein kluger Mann zu mir gesagt hat (danke, Mopsi!), dass das nur in meinem Kopf ist, habe ich mir das stattdessen zu Herzen genommen und mal gebastelt.

Ich hatte ein gutes Stück Roquefort im Kühlschrank. War noch über von der Käseplatte letztens. Und bevor ich den wegwerfe...

Und außerdem habe ich letztens ein nettes Rezept in einem Skaldemanbuch gesehen, also - leicht variiert - ausprobieren.

Dieses Rezept kann man rappzapp anwenden, wenn man zu seinem Fleischstück oder Geflügel mal etwas anderes haben möchte.

Zutaten:

1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
1 EL Butterschmalz
500 g Sahne
118 g Roquefort (war halt so, man kann natürlich auch andere Mengen nehmen)
200 ml Brühe


Zubereitung:

1. Die Zwiebelwürfel im Butterschmalz anschwitzen.

2. Mit Brühe ablöschen. (ich mache gerade Schmorbraten und habe von dem Bratensud genommen - bin halt praktisch veranlagt. Dadurch gibt es vermutlich noch ein wenig extralecker Geschmack.)

3. Sahne und Käse dazugeben. Langsam erwärmen. Der Käse löst sich auf.

4. Nach Geschmack mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen.


Die Sauce hat es ordentlich in sich.. Aber man kann sie ja auch sparsam einsetzen, vor allem, wenn man noch Gewicht zu verlieren hat oder sehr empfindlich auf Kohlenhydrate reagiert.

Fett 208,2 g / 88 E%
KH 22,5 / 4 E%
Protein 39 g / 8 E%

Skaldeman Ratio: 3,39
Kalorien: 2130 kcal (für die GANZE Sauce!!)

Gehen wir davon aus, dass das 8 Portionen sind. Ja. Tun wir.
Dann dürft ihr die ganzen Werte durch 8 teilen. Und simsalabim ist es gar nicht mehr soooo tragisch.

Pro Portion:

Fett 26 g / 88 E%
KH 2,8 / 4 E%
Protein 4,9 g / 8 E%

Skaldeman Ratio: 3,39
Kalorien: 267 kcal



Das ist SO lecker.
SOSOSO!
Das ist die allerweltleckerstejemalsgegessene Sauce.























Memo an mich:
100 g reichen. Ja. 100 g sind genug. Du brauchst nicht mehr als 100 g. Wer braucht schon mehr als 100  g davon? Es gibt schließlich noch anderes zu essen. Pfui. Hör auf zu probieren. Du hast fertig gewürzt. 100 g, Frollein, 100g. Na gut, ungefähr 100 g...

:)



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Bunt wie das Leben...

Es hätte so schön sein können.
So einfach und entspannt.

Ich hätte als "Mentalist" verblüffen können, indem ich den Menschen das Gewicht auf den Kopf zugesagt hätte. Wäre zu Ruhm und Ehre gekommen.
Ich hätte zu "Wetten dass..." gehen können.
Wir hätten alle die Waagen durch Maßbänder ersetzen können.

Aber?
Nix.

So einfach ist es mal wieder nicht.
Wir sind bunt wie das Leben.

Neben den Angaben in den Kommentaren, habe ich zusätzlich noch jeden befragt, der sich mir genähert hat. Und so kam ich auf 67 WEIBLICHE Angaben.

Ganz doll gefreut habe ich mich übrigens über die Kerle, die sich zu Wort gemeldet haben. Aber die kann ich so nicht in die Statistik einflechten. Ihr seid zu speziell für meine peinlichen Mathematikkenntnisse! :)

Mit meinen ebenfalls stümperhaften Excel-Kenntnissen habe ich mir eine Tabelle gebastelt und die Werte, sofern ich sie hatte, mehr oder minder detailliert eingetragen.

Was lässt sich daraus erfahren?

* Im Schnitt sind wir Frauen 1,69 m groß und wiegen 85,3 kg 

... sollten also im Schnitt wirklich etwas für unsere Figur tun.
:)

*Ebenfalls im Schnitt ist unsere Taille 7,4 cm dicker als unser Gewicht und ich denke nach wie vor, dass das ein tendenzielles Äpfelchen ist - figurtechnisch gesehen

Aber lassen wir den Schnitt mal außer acht.

Es wurden einige interessante Feststellungen getroffen:

* Bei 11 Personen PASST es. Die Taillenzentimeter entsprechen +- 1-2 cm dem Gewicht. 

Ich finde schon, dass das prozentual gesehen recht viele sind! Ihr nicht?

* Bei manchen passen die Zentimeter zwar nicht, ABER sie stellten fest, dass 1 kg Abnahme bei ihnen dennoch 1 cm entspricht

Diese Damen kommen ja auch noch zu den o.g. dazu, denn selbst wenn ihr Gewicht nicht der Taille entspricht, können sie doch recht zuverlässig ihr Gewicht am Maßband ablesen!!

* Bei sehr schlanken Frauen funktioniert es anscheinend nicht. Irgendwann nimmt man aber auch an der Taille nicht mehr ab, denke ich. Denn sonst müssten sich ja Knochen, Innereien und ähnliches verdünnisieren.

*Bei einer entspricht der Taillenumfang dem Halsumfang mal 2

*Bei einer anderen entspricht der Taillenumfang dem Halsumfang mal fast 3

(DAS muss ich bei mir auch noch kontrollieren... wobei... ich bin eher ein stiernackiger Dickhals! Warmen Dank an meine Schilddrüse vermutlich.)

* Je älter man wird, desto mehr Gewicht lagert sich am Bauch an.

Fazit:

* Ich fand es super, dass ihr euch so zahlreich und offen zu Wort gemeldet habt

* Und es ist doch irgendwie schön zu sehen, dass wir keine Normmenschen sind

* Dennoch werde ich persönlich (weil es bei mir passt), das Maßband im Auge behalten



Hmpf...
Vielleicht sollten wir alle Mal unseren Waist-to-hip-Ratio (klick!) anschauen. Das finde ich nämlich auch interessant.



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Dienstag, 21. Mai 2013

Umfrage: Zückt mal das Maßband

Trinchen hat mich hier (klick!) drauf gebracht.

Sie schreibt, dass ihr Taillenumfang ihrem Gewicht ähnlich ist. Also die Zentimeter des Taillenumfangs stimmen in etwa mit den kgs ihres Gewichts überein.

Hab ich bei mir nachgemessen.
Shice, das stimmt.
Jedenfalls auch bei mir.
Ich hab sogar meine Maßtabelle gezückt und Werte verglichen.
Auch da.
Parallelen.

Bei Höchstgewicht von 126 kg hatte ich 129 Taille.
Heute habe ich bei rund 80 kg 81 cm Taille.
Ob das daran liegt, dass ich rundum gleichmäßig verteilt bin?

Seitdem ist mir das nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Ist das allgemein so?

Daher wäre es toll, wenn DU - ja genau DU - jetzt dein Maßband zücken, messen und mir sagen würdest, ob das bei dir auch so ist.

Die genauen Kilos will ich gar nicht, wenn du das nicht möchtest  und anonym geht natürlich auch.

Ich hätte gerne...

Mein Taillenwert ist um XY cm höher/tiefer als mein tatsächliches Gewicht.
Ich bin weiblich/männlich.
Ich bin untergewichtig/normal/leicht übergewichtig/schwer übergewichtig bzw (wer mag) ich wiege xy kg auf einer Länge von blabla m.
Mein Körperfett verteilt sich gleichmäßig/ich bin bauchlastig (Apfelform)/ich bin po-bein-lastig (Birnenform).

Ihr dürft das gerne für die Antwort kopieren, nicht Zutreffendes streichen und den Wert eintragen. Wäre voll toll. Ich bin sehr gespannt, was dabei raus kommt.

Ich mach auch ne Auswertung, dann haben wir vielleicht alle was davon.
Danke.

*neugierigwart*


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Samstag, 18. Mai 2013

Toleranz fängt auf dem Teller an

Sehr viele Neu-LCHFler machen sich ernsthafte Gedanken darüber, wie sie ihre neue Ernährungsweise ihrer Umwelt gegenüber verteidigen sollen. Einige erfahren tatsächlich harschen Gegenwind, wenn sie sich wagen, darüber zu sprechen.

Kenn ich - passiert mir auch manchmal. Aber höchst selten. Gerne zündet das Gegenüber eine mehrstufige Rakete ab. Isso.

Sagen wir mal, ich bin aus Versehen irgendwo, wo man mich und meine "merkwürdige Ernährungsweise" noch nicht kennt. Aus welchen Gründen auch immer streifen wir das Thema. Und sofort - aber wirklich sofort - sieht man das Interesse in den Augen des anderen aufblitzen. "Ha, ERNÄHRUNG, dazu kann ich auch was sagen. Moooooomennntttt...", denken sie vermutlich.

Es gibt eben einfach Themen, da fühlt sich jeder berufen, seine Meinung zu vertreten. Ernährung ist dummerweise eins davon.

1. Raketenstufe:

"Was? Keine Nudeln, keinen Reis, kein Getreide, kein Mehl, kein Zucker, keine Kartoffeln? DAS könnte ich nie."

Und dann kommt immer, aber wirklich immer:

"Was isst du denn dann zum Frühstück?"
"Ich frühstücke nicht."
"Och, das ist aber ungesund."
"Ich habe noch nie gefrühstückt. Ich habe morgens keinen Hunger. Das hat nichts mit LCHF zu tun."
"Ohne meine Nudeln und mein Brot könnte ich nicht leben."
"Brauchst du ja auch nicht. ICH ernähre mich so."

Kurze Schweigepause.


2. Raketenstufe:

"Aber das ist doch total ungesund. Das ganze Fett."

"Aber jeder weiß, dass man fettarm essen, Kalorien akribisch zählen und sich vor allem viel bewegen muss. Das ist doch wissenschaftlich erwiesen."

"Das kann nicht funktionieren!"

Und schon sieht man sich gezwungen zu diskutieren. Worauf ich aber nur manchmal Nerv habe.
Seit ich tatsächlich mit dieser Art und Weise abgenommen habe, ist das selten der Fall. Ich bin schließlich der lebende Beweis dafür, dass es - zumindest bei mir und vielen anderen - funktioniert.

Und final bricht das Gegenüber dann gerne die gesamte Unterhaltung ab, indem die letzte Stufe gezündet wird.


3. Raketenstufe:

"Du wirst schon noch sehen, was du davon hast."

Ach so.
Okay.
Stimmt.
Wäre ich doch besser dick geblieben.
Verdammt!

Was ist denn jetzt eigentlich so unfassbar "Abrakadabra" an LCHF? Ich esse lediglich natürliche Lebensmittel, mit dem Fettgehalt, der im Originalzustand darin enthalten ist. Außerdem streiche ich Getreide, Reis, Kartoffeln, Zucker, Stärke, Zusatzstoffe, etc....

Gemüse esse ich reichlich oder kann ich reichlich essen. Hier kann man sich die möglichen Mengen mal ansehen:
Meine Gemüseliste

Warum wird an LCHF so viel herumdiskutiert? Oder ist das bei jeder Ernährungsweise so? Okay, gut, ich denke Veganer kriegen noch deutlich mehr zu hören. 

Ich mag es nicht, wenn andere einem ihre Meinung aufzwingen wollen. Übrigens mag ich es genauso wenig, wenn manche LCHFler radikal sind. Und anderen, die sich so nicht ernähren möchten, das Gefühl geben, sie seien blöd und dämlich.

Ich hoffe nicht, dass ich so "rüberkomme". Das ist nicht mein Ansinnen und Ziel. Das möchte ich nicht. Kann ich auch gar nicht.

ICH kann nur für MICH sagen, dass LCHF für MICH die richtige Ernährung ist. Weil ICH damit MEINEN Heisshunger endlich in den Griff bekommen habe. Weil ICH damit prima und entspannt MEINE Kilos verlieren konnte. Und ICH MICH seitdem in MEINER Haut sehr wohl fühle.

Toleranz, das wünsche ich mir.
Kein DIE DA und WIR HIER.

In diesem Sinne gehe ich jetzt in die Küche und bereite Rosmarinkartoffeln für meine Gäste vor. 






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Dienstag, 14. Mai 2013

Visionen...

Völlig motiviert dadurch, dass ich allein durch die Wanderung bereits 900 g Wasser aus meinen Körper quetschen konnte, ging ich in mein Arbeitszimmer und schnappte mir den erstbesten Stapel LCHF-Bücher. Ich war auf der Suche nach Motivation, nach Rezepten, nach "den" Worten, die mich noch weiter peppen können, um die kleine Flamme meines Ehrgeizes richtig brennen zu lassen.

Und wo finde ich die?
Immer wieder in Büchern.

Es gibt so viele tolle und ich freue mich immer wieder, wenn ich ein neues ergattern kann. Ich hab sogar eine kleine Liste von Büchern, die ich gerne noch hätte.

Hier seht ihr einige der Bücher, die ich mir schon gekauft habe. Wenn ich das allerdings im Kopf überschlage, fehlen mindestens noch 6, die auch "zum Thema" gehören.






Man muss wohl sagen, dass sie zwar in den Grundsätzen alle ziemlich gleich sind, die Ausrichtung im Detail kann allerdings variieren. Da findet jeder "seins". Oder man macht es so wie ich und fischt sich hier und da eine Essenz ab.

Katrin Zytomierska "Dags att bli smal" - Frecher Ton und hier wird gegen Ende recht hart durchgegriffen, weil sie eben nicht nur abnehmen, sondern richtig schlank werden wollte. Und ja, sie hat es geschafft. Supersimple Rezepte, die alltagstauglich sind. Allerdings verwendet sie auch manches, was für mich nicht unbedingt LCHF ist.

Doktor Dahlqvist & Airam "LCHF-kokbok till helg & fest" - Airam hat einen bekannten LCHF-Rezepteblog (klick!), Dr Annika Dahlqvist ist eine der ganz großen LCHFler. Zusammen haben sie dieses Kochbuch mit Rezepten für besondere Anlässe geschrieben. Eben wenn man mal etwas besonderes machen möchte. Sehr schön!Von Dr. Dahlqvist habe ich noch ein Buch, das ich sehr mag.

Per & Katrina Wikholm "LCHF till vardags" - Alltagsküche mit einfacher, schwedischer Hausmannskost für das kleinere Portemonnaie. Leicht umsetzbar und mit einigen Erklärungen zu LCHF versehen.

Sten Sture Skaldeman "Ät dig ner i vikt" - Jepp, der mit der Ratio. Ein Mann klarer und einfacher Worte, sehr gut zu verstehen, kein fachchinesisch. Blätter vor dem Mund gibt es hier nicht und der Titel "Iss dich schlank" ist ziemlich aussagekräftig. Darum geht es - schlank essen. Und er weiß wovon er spricht... Er hat 65 kg abgenommen. Auch von ihm habe ich noch Bücher. Einmal ein Kochbuch und zum anderen eins speziell für Frauen. Seine Bücher sind sehr gutes Einsteigermaterial!

Pauline Demetriades & Katarina Wikholm "LCHF für Vegetarianer" - Eben für Vegetarier. Mag ich sehr gerne, denn es muss auch bei LCHF nicht immer Fleisch sein! Gewusst? Dieses Buch hat mich schon oft inspiriert. Ihm verdankt ihr auch das Rezept "Käse küsst Käse" in diesem Blog, das sich recht großer Beliebtheit erfreut.

Catherine Schück "LCHF to go" - Viele, viele Rezepte für Dinge, die man mitnehmen kann. Ob zur Arbeit, zum Picknick oder was weiß ich. Sehr schöne Fotos, prima Ideen. Und natürlich toll für alle, die ab und an eben etwas mitnehmen wollen/müssen und gerne etwas Appetitliches in der Lunchbox hätten. Mag ich!

Ulrika Davidsson "Gå ner i vikt med LCHF" - njamnjam, das ist nicht unbedingt mein Favorit. Ich finde es recht steif. Sie empfiehlt auch "Gemüsemoothies" zum Frühstück und das ist absolut nicht meins. Muss aber auch nicht. Aber es gibt bestimmt Menschen, die das mögen. Dennoch "peppt" sie, wenn man Motivation braucht.

Monique Forslund "LCHF för hela familjen" - Dieses Kochbuch finde ich wirklich gelungen. Monique ist aber auch eine tolle Frau! Abnehmerin, jetzt Zumbatrainerin und LCHF-Sternchen. Ihren Blog findet ihr hier (klick!). Da gibt es auch tolle Rezepte. Sie ist die Motivationskönigin, würde ich so sagen. Wirklich bewundernswert. In diesem Buch findet man Rezepte, die der ganzen Familie schmecken. Ob groß oder klein. Und alles LCHF.


Tsja.
So ist das in Schweden.
Und das ist nur eine Auswahl. Es gibt so viele tolle Bücher. So viele Informationen. Sogar Zeitschriften. Alles. LCHF findest du dort einfach im Supermarktregal. Also Bücher und Magazine. Dabei ist es so ein kleines Land. Nur ein Zehntel unserer Bevölkerung.

Hier in Deutschland sind wir wirklich noch Entwicklungsland. Anders kann man das nicht nennen. Wäre es nicht schön, wenn wir hier die gleichen Möglichkeiten hätten? Einfach in den Laden und das Material besorgen und drin blättern?

Aber ich bin zuversichtlich!
Sehr, sehr zuversichtlich.

Als die Schweden "annopief" die Gurtpflicht im Auto einführten, lag mein Vater vor lachen quer über dem Tisch und zeigte innerlich einen Vogel... Rund 10 Jahre später auch hier!

Als die Schweden "annopief" bereits tagsüber mit Licht am Auto fuhren, verhielt es sich ähnlich.

Es dauert eben.
Aber es wird.

Das weiß ich.
Ganz sicher.





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Sonntag, 12. Mai 2013

Heidenei!



Der Mann und ich wollten gestern mit einem befreundeten Pärchen meine Wandersaison 2013 an der Mosel einläuten. MEINE Wandersaison, weil die anderen schon gefühlte zillionen Kilometer in diesem Jahr - ob rennend oder wandernd - hinter sich gebracht haben.

Ich?
Nicht!

Kein Problem.
Hat die Mutti eben ihren stylischen, schwarzen Rucksack gepackt, zubbelte ihre Wanderhosen aus dem Schrank, stieg mit dem einen Bein ein und...

KLEMMTE FEST!

Alarmaalarma.
Fünf kg mehr sind eben nicht nur auf der Waage hässlich... Nö... sie verursachen auch eine extended Körperversion.

Ess-Zeh-Ha-Eh-Ieh-Ess-Ess-Eh!

(Ich kann mich eben benehmen und nehme keine schmutzigen Wörters in den Mund)

Ich war richtig sauer auf mich und fluchte wie ein Bierkutscher.

Normale Sporthosen sind eben kuschlig dehnbar, Wanderhosen eher nicht.
Meine Verzweiflung wurde auch nicht gerade durch das liebe- und verständnisvolle Verhalten des Mannes getröstet, der sich lachend neben mir abrollte, während ich zornbebend mit einem Bein in der Hose da stand. Ihm war wohl nicht bewusst, dass er dem spontanen Totschlag nur deshalb entkam, weil es mir nicht gelang, schnell genug zu ihm rüber zu hoppeln, um ihm eine Breitseite zu verpassen.

ES REICHT!
ES REICHT DEFINITIV!

Mag ja sein, dass Tabletten dick machen können, aber nicht mit mir. Ab heute wird sich gewehrt. Das geht so nicht. Und ich will wissen, was ich mit hammerhartem LCHF und deutlich mehr Ausdauersport daran ändern kann.

Ich will nicht nur wieder in meine Wanderhosen vernünftig passen.
Nein, ich will sogar, dass die mir viel zu groß werden.
Peng.

Irgendwie gelang es mir irgendwann doch unter Schnappatmung die Hose zu schließen und so wanderte ich zur Strafe schnappatmend den Traumpfad "Koberner Burgpfad". Übrigens eine unfassbar schöne Strecke. Megaempfehlenswert. Der schönste Traumpfad, den ich bisher gegangen bin. Mit dem Wetter hatten wir auch Glück.

Und vor allem... ich hatte dann auch endlich tatsächlich mein Hightech-Fuelband von Nike mit am Start.

Daher kann ich euch folgendes präsentieren:



Das ist übrigens "Pfadfinding-Sudda", die den Erklärbär mimt!




Ist das Gegend?
Herrlich, oder?

Wir hatten prächtig Spaß zusammen. Ob bei der Wanderung oder beim Päuschen im Weingut Gerlachsmühle, wo - rein zufällig natürlich - "Tag der offenen Flaschen" war. Macht schon Spaß, wenn man zu mehreren unterwegs ist.

Ich habe mich auch gefreut, dass ich keine Probleme mit den Bergen hatte und nur ein einziges Mal vom Mann ein paar Meter liebevoll bergauf geschoben wurde.

Und am Ende spuckte das Fuelband folgende Informationen aus:





Ha. Oder?

25.212 Schritte.
16,65 km.
1.714 extraverbrannte Kalorien.

Man sieht sogar, wo wir Päuschen gemacht haben.

Den Muttertag werde ich darauf verwenden, alle schwedischen LCHF-Bücher rauszukramen, mir einen gezielten Plan auf den eigenen Leib zu schneidern und mich einzunorden.

Daher später mehr von mir auf diesem Kanal.


Ach so.
Waage heute Morgen:

80,8 kg
Minus 900 g über Nacht.

Für mich ein Beweis, dass wohl tatsächlich viel Wasser im Körper eingelagert ist, was ich mir zum Teil also durchs Wandern rausdrücken konnte. Möge es fernbleiben!





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Dienstag, 7. Mai 2013

Irgendwie dann doch ganz anders

Gestern mal wieder echtes Chaos im Hause Sudda.

Das Tochterkind hatte Elternsprechtag, sowieso nicht unbedingt meine liebste Beschäftigung. Dieses Mal kam erschwerend hinzu, dass wir einen Termin um 17 Uhr und einen um 17 Uhr 20 wahrnehmen sollten.

Montags doof, denn um 18 Uhr muss ich in der Halle stehen und Kurse geben. Die Schule ist in Jülich, die Kurse sind 10 km weiter weg. Es war klar, dass das eng werden würde, zumal es nicht immer so ist, dass man auch pünktlich dran kommt.

Daher war es nur logisch, dass ich bereits mit gesamtem Kursequipment unterwegs sein müsste, um das alles zu schaffen.

Weil ich mir im letzten Moment in den Kopf setzte, abends mit den Mädelz Redondobälle zu benutzen, musste ich die auch noch aus dem Keller krempeln und so fuhren wir erst um 16.50 Uhr los. Knapp.

"Äh, Mamiiiiii...", piepste das Tochterkind während der Fahrt.

"Was?", schnaubte ich leicht gestresst.

"Ähm, wir haben schon um 17 Uhr Termin. Nicht um 17.10 Uhr!"

VERDAMMT!

Glücklicherweise fanden wir sofort einen Parkplatz (bei irgendwasundtausendSchülern bzw Eltern, die zum Sprechtag sollen, nicht immer gesagt!), dummerweise lag der allerdings... hm... abseits.

Also preschten wir los.
Über den Parkplatz, durch den Eingang, über den Schulhof durch die Flure, vorbei an überrascht-erschrockenen Eltern und Schülern, die wir mit unserem Fahrtwind aus ihren Gedanken rissen, und wohin?

Klar, in den ZWEITEN Stock.

Die Treppen rauf wie Rocky Balboa in seinen besten Zeiten, noch zweimal um die Kurve und mit Anlauf ins Sprechzimmer. Der Lehrer sah ein wenig verwundert aus, dann musste er doch lachen. So stürmisch ist der Zulauf auf Lehrer wohl eher selten.

Moaaah... war wieder so typisch für uns.
WIE IMMER!
Immer das Gleiche.

Typisch für das Tochterkind, weil sie sich die Termine nicht genauer angesehen hat. Für mich, weil ich hätte wissen müssen, dass sie chaotisch ist und ich auch selbst hätte schauen müssen.

Egal.
Es waren tatsächlich sehr angenehme Gespräche!

Ähnlich eilig nach den Gesprächen zurück, auf in den Kursraum.

Als ich gerade die zweite Stunde gab,
traf mich ein warmer Gedankenstoß ins Herz.
Und es kribbelte am ganzen Körper...

SO (klickediklick!) war es einmal. Früher.
HEUTE ist es irgendwie dann doch ganz anders.

:D

Und ich bin so dankbar dafür.
So unglaublich dankbar dafür!



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Donnerstag, 2. Mai 2013

Mopsi is(s)t brandgefährlich!

Es gibt da so einen neuen LCHF-Blog.
Und ich finde, dass der wirklich mehr als einen Blick wert ist.

Allerdings nur, wenn man gerade gegessen hat, glücklich satt und zufrieden ist.
Hungrig und nichts Gescheites im Kühlschrank?

VORSICHT!

Da wird eine köstliche LCHF-Essensinspiration nach der anderen rausgehauen. Unkompliziert. Nachkochbar. Lecker!

Ein interessanter Blog für alle LCHFler, die in der Kochschaffenskrise stecken, für LCHF-Interessierte, die gerne wissen möchten, "was man bei LCHF so essen kann" und gleichzeitig jemanden auf dem Weg zum schlanken Leben mit meiner Ernährungsweise begleiten möchten. Und vor allem einer der recht seltenen "Kerle-Blogs" zum Thema.

Mopsi, seines Zeichens MÄNNLICH, Jahrgang 78, is(s)t erst seit dem 21.03.2013 konsequent dabei und hat bislang 7,1 kg und 10% Bauchumfang verloren. 

Hier geht es lang!


Von mir ein freundliches "Hau rein, Mopsi! Weiter so. Du machst das super!!"






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Mittwoch, 1. Mai 2013

Vorbildlich!



Zielorientiertes,

sorgfältiges,

konzentriertes,

strukturiertes

Arbeiten

ist

eine 

wahre 

Kunst...






... die nicht jeder so perfekt beherrscht wie ich.













Aber manchmal braucht es eben eine Unze Chaos, um so langsam fertig zu werden!!!

Und NEIN... ich beantworte keine Rückfragen, was denn nagelneue Gartengummihandschuhe auf dem Tisch zu suchen haben.






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