Donnerstag, 11. Juli 2013

Dachbodenfundstücke

Bei meinen Aufräumarbeiten habe ich gestern zum ersten Mal den Speicher "tangiert". Speicher sind so Orte, an dem die dollsten Dinge lauern, Sachen, die man schon längst verdrängt hat, im Guten wie im Schlechten.

Gut war, dass ich einen Blazer wiederfand, den ich jetzt wirklich gut brauchen kann. Und mal wieder habe ich mich gefreut, dass ich mich eher konservativ kleide, wenn es um festlichere Kleidung geht. Sieht nämlich immer noch toll aus.

Irgendwann stieß ich auf einen ganz alten Karton mit Handtaschen. Davon habe ich recht viele, wobei ich da tatsächlich großzügig das Ausmisten begann. Die ein oder andere würde ich heute nicht mehr verwenden und dann kann sie auch wirklich weg.

Handtaschen.
DAS Kaufobjekt für mich als dicke Frau.

Wenn sonst nichts mehr an den Körper passt, Handtaschen passen immer, oder?

Schuhe und Schmuck und viele andere Accessoires passen zwar auch, aber mir hatten es Handtaschen besonders angetan. "Warum eigentlich", überlegte ich, während ich die Taschen aus dem Karton krempelte.

Vermutlich, weil sie praktisch sind. Oder?

Ich öffnete eine Tasche nach der anderen, um zu sehen, ob und was sich darin befindet. Schätze?

Interessanterweise fanden sich hier und da einige Lippenstifte. Interessant deswegen, weil ich maximal zweimal im Jahr überhaupt Lippenstift verwende. Trotzdem kaufe ich immer wieder welche. Lohnt sich gar nicht! Ich bin untalentiert im Bereich Lippenstift und Schminke generell. Ich bin die erste, die auf den Lippen kaut, wenn etwas drauf ist und ebenso die erste, die sich herzhaft und unbedarft die Augen reibt, wenn sie die Augen geschminkt hat. Schminken ist nicht so meins. Ich fühle mich verkleidet.

Gefreut habe ich mich über die Einkaufschips, die hier und da in den Falten der Taschen zu finden waren. Die sind immer weg, wenn ich sie brauche. Verschwinden in dunkle Kanäle und ich darf mich schon wieder an die Kasse begeben und Kleingeld wechseln, um einen Euro für den Wagen zu haben. Kleingeld fand sich darüber hinaus.

Tempopackungen, Dosispackungen Brillenputztücher... da soll der Mann sich noch mal beschweren, dass ich nie welche dabei habe. Tse. Da waren sie doch.

Einkaufszettel. Auch interessant. Denn eigentlich vergesse ich die ständig auf dem Küchentisch und stehe anschließend ratlos im Supermarkt.

Unten im Karton eine größere Sporttasche. Höchst praktisch. Sporttaschen kann ich immer brauchen, schließlich habe ich diverses Kursequipment, das einzeln verstaut werden will, damit ich sie immer separat greifen kann. Ich zog den Reissverschluss auf, aber was quoll mir da entgegen?

Mir wurde umgehend heiß im Gesicht und mir war sofort klar, dass ich wohl puterrot angelaufen war. Oj, was habe ich mich geschämt!

Bonbon- und Schokopapier, Papiertütchen, die mit Sicherheit einmal belegte Baguettes enthalten haben, andere Lebensmittelverpackungen... ich hatte anscheinend einmal ein Lager für "böse Verpackungen"...

Eine Menge Bilder und Gefühle von früher fluten mein Hirn. Ich erinnere mich. Erinnere mich an Situationen wie diese (klick!). Es ist so unangenehm.

Warum eigentlich heimlich? Hatte ich etwas zu befürchten? Was wäre denn passiert, wenn der Mann mich zum Beispiel dabei erwischt hätte? Dass ich heimlich esse? Nichts Dramatisches. Das weiß ich, denn manchmal hat er mich natürlich erwischt. Das Verstecken geht nicht immer gut. Er war natürlich traurig, dass ich mich so verhielt, aber er hätte niemals bösartig reagiert. Es war die Scham, die mich verstecken ließ. Schließlich war mir klar, dass ich mich nicht normal verhielt. Es ist nicht normal, wenn man bergeweise Nahrungsmittel heimlich isst.

Was wohl nicht in meinen Kopf will, ist, warum ich die Hinterlassenschaften verwahrt habe. Warum habe ich sie nicht einfach über den Müll entsorgt? Wäre doch gar kein Problem gewesen. Wollte ich eigentlich erwischt werden? Dass mir jemand hilft, mich an die Hand nimmt und "da" raus holt?

Ich weiß es nicht, so sehr ich auch nachdenke, ich komme zu keiner Lösung. Ich weiß nicht, ob es irgendjemandem da draußen genauso geht, wie mir damals, aber wenn ja, weißt du, warum?

Ich grabe mit der Hand durch die Sporttasche (wie ironisch, oder?) und die Tränen tropfen heiß auf das Nylon.

*plöck* 

Ich weine um das, was mal war. Ich weine um das, was ich einmal war. Ich weine, weil ich es nicht verstehe. Die Papierchen rascheln zwischen den Fingern. Dabei ist es doch vorbei. Warum Tränen? Warum nicht einfach zurücklehnen und wissend lächeln, dass ich es geschafft habe, den Weg heraus fand. Weil es eben doch um mich geht, egal, wie weit es weg ist. Es geht nicht um einen Fremden.

Nach außen hin war ich stark, nach innen im Stillen verletzlich und kaputt. Gelähmt, bewegungslos, starr, ratlos, frustriert.

Und warum habe ich es nicht einfach sein gelassen? Warum trieb es mich so um? Warum musste ich so schrecklich schlimm viel essen? Warum heimlich? Warum, warum, warum? 

Ich aß, weil es mich erdete und mich tröstete und ganz schnell war ich in der Sucht gefangen und die forderte ihren Tribut, ihr Futter. Seelisch, aber vor allem bald auch körperlich. Ich musste essen. Ich musste einfach. Und weil ich nicht wollte, dass andere meine "Perversitäten" mitbekamen, musste ich es heimlich tun. Weil ich selbst damals nicht begriff, was mich zwang, ich wusste nur, dass mein Verhalten nicht normal ist.

Ich weiß es nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass es der Alkoholsucht sehr ähnlich ist. Nur dass die Beschaffung deutlich unauffälliger ist. Essen muss jeder. Also kann man auch einkaufen. Wenn man darüber hinaus Einkäufer für eine vierköpfige Familie ist, muss man besonders viel einkaufen.

Man wird davon nicht betrunken, "nur" dick (als wenn das nicht auffällig genug wäre). Jedenfalls ist Esssucht kein Stück lindriger als Alkoholsucht. Eine Art Tod, Schritt für Schritt. Erst ein Seelentod, dann ein Körpertod auf Raten.

Nein, das ist nicht überzogen. Ich weiß das, ich war gut 15 Jahre gefühlt tot. Und ich wäre es vielleicht heute definitiv, wenn ich nicht meine Bremse und meine Kehrtwende gefunden hätte. Ansonsten wäre ich zumindest noch dicker, noch unbeweglicher, noch unglücklicher. Schon 2009 wollte ich nicht mehr. War kurz davor, die weiße Fahne zu schwenken.

Rückblickend ist vieles aus der Zeit unlogisch. Offiziell war ich Dauerdiäter. Wenn man schon dick ist, muss man der Umwelt ständig signalisieren, dass bald alles wieder gut ist. Dann kann man das Dicksein noch gerade so entschuldigen. Ist ja nur ein vorübergehender Zustand, oder?

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich es jemals auf die Drüsen geschoben habe, dass ich dick blieb. Als Besitzerin einer Schilddrüsenunterfunktion hätte ich ja ein akzeptiertes Medium in der Hand gehabt. Gene? Einige Dicke säumen meine Familie. Ich kann mich nicht mehr erinnern. Echt nicht. Das ist weg. Aber ich frag am Wochenende mal den Mann.

Ich weiß, dass ich jede neue Diät euphorisch kund tat. Jedem davon erzählte. Und ebenso euphorisch erzählte, wenn ich abnahm. Im selben Moment, in dem ich ein- und die Diät abbrach, schwieg ich. Wenn ich merkte, dass andere auf das Thema schwenkten, schwenkte ich geschickt ab. Ich war ständig auf der Hut und achtete auf alle Zwischentöne einer Unterhaltung. Schließlich wollte ich nicht darüber reden. Und ich wusste für jeden ein Thema, zu dem sich wechseln ließ, damit das Thema schnell vergessen war.

Später, als ich schon nicht mehr konnte, sowohl körperlich als auch seelisch, wurde ich aggressiv, sobald sich jemand wagte, das Thema anzuschneiden. Ich stand mit dem Rücken gegen die Wand - konnte nur noch angreifen. "Ich gefalle mir, so wie ich bin" oder "Das geht dich nichts an, ich will nicht darüber reden!" oder sogar noch stärkerer Gegenschlag "Willst du mich auf meinen Körper reduzieren? Auch dicke Menschen sind tolle Seelen. Dieser ganze Körperwahn ist doch krank. Als wenn schlank sein alles im Leben ist."

*BÄM*

Jaha, du Gegenüber du, sag was!
Beat this.

Taten sie nicht. Natürlich nicht, denn nicht nur ich besitze die Eigenschaft des Fremdschämens. Es ist nicht einfach, andere offen zu kritisieren, oder? Man überlegt sich schon recht lange, ob man z.B. eine Freundin kritisiert. Will nicht verletzen, aber macht sich dennoch Gedanken oder Sorgen. Man überlegt sich eine günstige Strategie, tastet sich ran... aber wenn man dann sofort einen Konterschlag erhält, lässt man es lieber sein. Ist so. Das war meine Rettung!!?!

Gedankenberge, mächtig und groß.

Ich musste essen.
Ich war süchtig.

Jetzt bin ich trocken.
Aber sicher nicht geheilt.
Kann man davon geheilt sein?

Ich habe tiefen Respekt.

Energisch griff ich die Hinterlassenschaften von damals und brachte sie in die Mülltonne. Wo sie  hingehören. Weg. Vorbei.

Ob ich mich jemals wagen werde, den Karton mit meinen Tagebüchern aus der Zeit auszupacken, kann ich euch nicht sagen. Denn die Erinnerung an die dort niedergeschriebenen Zeilen von damals wallte mit den Papierchen in der Hand auch wieder hoch.

Ich weiß eigentlich, was geschrieben steht.

Mensch, eigentlich so weit weg und doch noch aufrufbar. Hätte ich doch mal nicht den doofen Speicher aufgeschlossen.





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Kommentare:

  1. Es gibt halt "Narben" die immer berührungsempfindlich bleiben - aber sie gehören zu einem, wie die Nase.

    Ich denke, jeder von uns hat so bestimmte Dinge, wo selbst nach Jahren noch Emotionen hochkommen, die man eigentlich gar nicht mehr haben will. Anstatt sich zu sagen "das ist vergangen und wird auch nicht so nochmal wieder kommen", spüren wir den Schmerz der vergangenen Zeiten.

    Lass die Tagebücher wo sie sind, in deinem Herzen ist eh alles geschrieben. ;-)

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    1. Stimmt, es hat etwas von einer Narbe. Und theoretisch weiß ich, dass es wenig Sinn hat, darüber zu grübeln, denn es kommt keine Lösung, keine Antwort. Vielleicht kommt sie auch und ich seh sie nicht oder mag sie nicht hören. Das weiß ich nicht.

      NOCH bleiben sie auf jeden Fall da. Ich habe den Karton ganz hinten in die Ecke geschoben.

      Danke!

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  2. ... ich sehe es so wie chephe. Auch ich habe meinen "Seelenleichen" im Keller, wohlverstaut. ich weiß von ihnen, weiß um diese Schwächen, Süchte, Ängste. Ich weiß das ich sie habe, und seit ich sie wissentlich akzeptiert, gebündelt und verstaut habe kann ich mit ihnen sehr gut umgehen. Diese alte Zeit ist vorbei Sudd. Vielleicht war die Begegnung auf dem Speicher mit Deiner Vergangenheit der unwiderbringlich, endgültige Schritt in Dein neues Leben und mußte sein.

    LG Doris

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    1. "Ich weiß das ich sie habe, und seit ich sie wissentlich akzeptiert, gebündelt und verstaut habe kann ich mit ihnen sehr gut umgehen. Diese alte Zeit ist vorbei Sudd."

      So ist es bei mir auch. Schon, weil ich an Vergangenem nichts ändern kann. Wer stets nach hinten schaut, riskiert vorne irgendwo gegen zu rennen, oder nicht? Ich lebe im Jetzt und Hier und genau Jetzt und Hier ist es wunderschön. Es wäre sonst, als würde ich ständig die Kruste von Wunden abreißen, dann heilen sie nie.

      Ich war wohl nur nicht darauf vorbereitet, so mit der Nase darauf gestoßen zu werden.

      Danke für deine Worte.

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  3. Hugggg!!!!!!

    Es war an der Zeit, Liebes, einfach an der Zeit....

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  4. War in jenem Karton auch ein Gegenstand, der es wert war, genau jetzt in diesem Moment von dir (wieder) entdeckt zu werden?

    Falls ja, was war es?

    (obiges vorausgesetzt) Und was kann er dir erzählen, dass dir in der Gegenwert hilft zu signalisieren, was dich bewegt? (möglicherweise bewegt hat genau jetzt im Dachgeschoss zu wühlen?

    Alles liebe
    Die Märchentante



    elcher Gegenstand war in dem Karton,

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    1. Nein, etwas Besonderes gab es dort nicht. Der Grund war total blöd. Ich hatte im Kleiderschrank ebenfalls Taschen aussortiert (ups, ich hab mehrere Taschenaufbewahrungsstellen) und wollte diese Taschen in den "Taschenkarton" auf dem Speicher packen. Und da ich weiß, dass ich gerne Restkrempel in Taschen habe, habe ich nachgesehen.

      Ich denke, es war in dem Moment zu unerwartet für mich.

      He, wann trinken wir endlich mal Kaffee???
      Wenn ich darüber nachdenke, dass du nur umme Ecke wohnst, finde ich es richtig schade.

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    2. Hallo meine liebe,
      tut mir leid, dass ich mich in letzter Zeit so rar gemacht habe. Terminstress und viel Krankheit haben mich einfach dahin gerafft. Aber ich bessere mich: Ich lege jetzt Krankenheiten zusammen! Ha! Habe mir letzte Woche den linken Fuss mit 2 langen Nägeln, verborgen in einer alten Holzlatte, fast vollständig gepfählt. Ich denke, das sollte so eine Art Nachstellung der Kreuzigungsszene werden aber keine Angst, ich habe danach aufgehört. Hat zu weh getan für einen weiteren Fuß und zwei Hände. Naja, damit keine Langeweile aufkommt noch einen Magen-Darm-Virus draufgepackt.
      Aber juchuh: Sonntag bis Mittwoch geht endlich meine Aufstellungsausbildung weiter: Orgaaufstellungen, Glaubenssatzpolaritätenaufstellungen, Ziel vs. Blockade...ich freue mich sehr darauf und die anschließenden Aktionen damit.
      Kurzum: ab der übernächsten Woche ist dann ausgiebig Zeit für Kaffee und Märchen. Schlag mir doch bitte mal Termine vor - ich denke, du bist auch sehr eingebunden und dann schauen wir, welchen wir nehmen.
      Echt jetzt!
      Kaffee mit Happyend!

      Die Märchentante

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  5. Warum heimlich? Vielleicht kommt es einem dann weniger wahr vor? Und natürlich die tief versteckte, gar nicht so wirklich realisierte Scham! Ich verstecke Papier aus Scham, dass die Familie den Müll im Mülleimer sieht, irgendwann wird er dann mal in farbigen Tüten versteckt und ganz nach unten in den Müll gestopft! Ich dachte immer, nur ich sei so freakig! Ja, es ist eine Sucht...........
    Danke für deine Worte, man ist nicht allein! Danke, dass du als Ex-Dicke uns Noch-Dicke nicht vergisst, sondern und die virtuelle Hand reichst ;-) Es macht Mut uns selbst auf den Weg zu machen!
    C-Star

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    1. "Vielleicht kommt es einem dann weniger wahr vor?"

      Da ist etwas dran. Was keiner gesehen hat, zählte irgendwie nicht. Ich konnte das tatsächlich völlig entspannt ausblenden, wenn ich am Ende des Tages überlegt habe, was ich gegessen hatte. Als sei das nicht gewesen.

      "irgendwann wird er dann mal in farbigen Tüten versteckt und ganz nach unten in den Müll gestopft!"

      Nur du freakig? NEIN. Auch das mit den farbigen, undurchsichtigen, nach Befüllen mit "Beweismitteln" schön flachgeknüllte und tief unten in der Tonne versenkten Tüte... kenne ich.

      "Danke, dass du als Ex-Dicke uns Noch-Dicke nicht vergisst, sondern und die virtuelle Hand reichst"

      Ich werde diese Zeit nie vergessen. Sie ist ein Teil von mir und hat mich ordentlich charakterlich geprägt. Ich bin unausdrückbar glücklich und dankbar, dass ich es "geschafft" habe, das wurde mir beim Anblick des Dachbodenfundes wieder ganz bewusst.

      Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder den Schritt raus schaffen kann, vorausgesetzt man ist bereit, wirklich den Hintern hoch zu heben und etwas zu tun. Es nützt nichts, wenn man glaubt, die Lösung käme von selbst, am Besten mit einem vorgeschriebenen Ernährungsplan.

      Die meisten von uns sind nicht nur deshalb dick geworden, weil sie zu viel essen. Die Erfahrung lehrt mich, dass bei den vielenvielenvielen echte, dicke Geschichten dahinter liegen.

      Die Verantwortung und die Arbeit (JA, es ist ARBEIT) liegt bei einem selbst. Seid mutig und geht los.

      Danke!

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  6. Ich kann es exakt so nachfühlen. Ich bin zwar noch(?) mittendrein in dieser Phase, aber zu mindest habe ich sie jetzt erkannt - dank dir.
    Es ist schön zu lesen, dass es eine Fortsetzung zu dem "Wie es war dick zu sein"-Thema gibt... auch wenn es für dich eher keine gute Erfahrung war. Auch ist es interessant, dass es noch nicht zu Ende scheint und das ein Rückfall - wie du schon mehrfach schriebst, durchaus noch vorhanden ist. Ich denke du solltest jetzt aufpassen, dass du die aufgewühlten Erinnerungen kein Rückfall kommt.
    Ich für meinen Teil hätte die Tasche einfach weggeworfen um einen Strich ziehen zu können, ohne zu gucken was darin ist und ohne zu gucken was das für eine Tasche ist... aber ich bin ein Mann :)

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    1. Ihr Männer seid oft ein wenig "praktischer" veranlagt, vielfach weniger unlogisch als wir Frauen, das ist mir schon aufgefallen.

      Und doch... das Grundproblem (Essverhalten) scheint doch ähnlich, oder?

      Es mag jetzt für dich merkwürdig klingen, aber mich würde mal interessieren, was für eine Ursache bei einem Mann "dahinter" liegt. Es ist einfach so, dass ich überwiegend mit Frauen zu tun habe, bzw. dass Männer sich zwar zu Wort melden, beschließen, dass sie abnehmen, beschließen, wie sie abnehmen, hart durchstarten und entweder sie schaffen es vorbildlich (Männer sind Stoffwechselunverschämtheiten) oder aber plötzlich still und leise von einem Tag auf den anderen von der Bildfläche verschwinden... Okay, manchmal ist es dann auch so, dass irgendetwas dazwischen kommt, das Schuld daran ist, dass sie es nicht schaffen, wie Stress im Job oder Verletzungen, aber von Männern hört man selten (oder fast nie?) etwas davon, dass "Seelenkrams" dahinter liegt.

      Ist das so?
      Habt ihr keinen "Seelenkram"?
      Seid ihr einfach tougher?
      Oder redet mann nicht darüber?

      Brauchst nicht antworten, wenn dir das zu privat ist, aber das kam mir gerade so in den Sinn.

      Ganz liebe Grüße
      Sudda

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  7. Du liebe "Sudda",

    beim Lesen Deiner Posts, der letzten Tage, ist mir gleich der Gedanke gekommen:

    Hier wird aufgeräumt!

    Nicht nur äußerlich... auch INNERLICH! ;o)

    Ich bin eh der Meinung, dass Alles seinen Sinn und Zweck hat... das ALLES zur "rechten" Zeit kommt/passiert/gemacht wird!

    Du bist nun irgendwie (so ist meine Empfindung... korrigier mich gern, wenn ich mich irre ;o)), am FERTIG-Punkt angekommen, was Deine Gewichtsreduktion angeht. (ok. vielleicht willst Du noch ein bisjen "Feinschliff", aber das Wesentliche ist doch gemacht ;o))

    Ich meine damit, dass Dein Haupt-Augenmerk nicht mehr so auf das eigentliche "Abnehmen am Körper" gerichtet ist, sondern es nun an´s "Eingemachte" geht ;o)

    Das ist, glaub ich, völlig normal und vor allem GUT!

    Dein Vergleich mit "Alkohol-Sucht" stimmt.
    Ich kann da mit reden ;o)
    ... also, ich selbst war od. bin NICHT Alkoholabhängig!

    Aber ich war viele Jahre "Co-Abhängnige" eines Alkoholikers!

    Was AUCH eine Sucht ist!!! Helfersyndrom sozusagen?!

    Jedenfalls war der Weg, MICH zu heilen (und mich endgültig und mit allen Konsequenzen zu trennen)
    entsetzlich schwer und hat wirklich einige Jahre gedauert!

    Die "Aufarbeitung" des Vergangenen, lässt mich auch heute noch (manchmal) fragen: "Warum Warum Warum" hab ich mir das angetan?

    Heute weiß ich aber, es hatte wohl einen Sinn und ich kann damit umgehen.

    Ich werd immer eine Co-Abhängige bleiben... wenn auch "trocken" ;o)

    Das ich aber heute gut damit umgehen kann und nicht in alte "Verhaltensmuster" zurück falle, zeigt mir ein aktuelles Beispiel in meinem Umfeld:

    Jemand den ich wirklich gern hab, ist alkoholkrank... ICH weiß das seit längerem (die andern schauen weg od. suchen Entschuldigungen od. Erklärungen od. verharmlosen..)

    Jedenfalls hab ich den Mensch EINMAL angesprochen, ordentlich den Marsch geblasen, angeboten Adressen zu nennen usw... dabei aber deutlich gesagt, dass dieses Gespräch das Einzige ist, dass ich diesbezüglich mit dem Mensch führen würde und der Rest an ihm selbst liegt.

    DAS hätte ich früher NIEmals gekonnt!

    Ich hätte damals ALLES versucht, um zu "bekehren + zu helfen!"

    Dabei kann sich JEDER Sucht-Kranke NUR SELBST helfen ;o)

    Sorry, liebe Annika... jetzt hab ich nen Roman geschrieben und der ist auch vielleicht noch ziemlich wirr und irgendwie weiß ich auch nicht, ob es so recht passt?

    Jedenfalls hat mich Dein Post einfach genau daran erinnert!

    Ich drück Dich so fest ich kann!

    Bist und bleibst einfach meine Heldin!!!

    Liebe Grüße

    vom Urselchen

    PS: falls Dein Aufräum-Wegschmeiß-Drang kein Ende finden will... ich hätt hier noch GAAANZ dolll viele Möglichkeiten, Dich auszutoben *gg*




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    1. Schätzjen, du musst dich nicht entschuldigen, wenn du hier einen Roman kommentierst, mich hat es sehr berührt. Und ich denke, ich werde das Thema mal mit dem Mann anschneiden, er ist ja auch eine Art Co-Abhängiger. Ich würde schon gerne die Geschichte mal aus seiner Perspektive hören. Er hat nie etwas gesagt, das war nie wirklich Thema.

      "Jedenfalls hab ich den Mensch EINMAL angesprochen, ordentlich den Marsch geblasen, angeboten Adressen zu nennen usw... dabei aber deutlich gesagt, dass dieses Gespräch das Einzige ist, dass ich diesbezüglich mit dem Mensch führen würde und der Rest an ihm selbst liegt."

      Ich überlege mir gerade, wie ich darauf reagiert hätte, wenn jemand deutlich "Tacheles" geredet hätte. Ich glaub nicht, dass das geholfen hätte. Nach dem Gespräch hätte ich mich vermutlich geschüttelt wie ein nasser Hund und danach wäre gut gewesen oder ich hätte diesen Menschen (wenn nicht ganz dichte Familie) aus meinem Leben gestrichen, befürchte ich.

      Hm.

      Oder?
      Ich weiß es nicht.

      Danke, für deine offenen Worte.
      <3

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    2. Ja, weil du dann noch nicht bereit gewesen wärest, dich zu ändern, und klar besteht das Risiko, dass der andere, also der Kranke dann geht, aber ICH könnte mir so eine Krankheit NICHT mit ansehen, dann müssten sich unsere Wege eben trennen...
      Und ich empfinde Klaras "Ansage" auch nicht als Vorgabe, sondern einfach als Wachrütteln. Wenn derjenige dann darauf nicht eingeht/eingehen kann, dann ist das sehr schade, aber nicht mehr "dein Problem".

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  8. *plöck* *plöck* *plöck*
    bin gerade sprachlos...

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  9. Soo, habe meine Sprache wiedergefunden. Alle Tränchen erstmal getrocknet.

    Handtaschen und Schals/Tücher.. Der Renner.. Habe an die 25 Schas/Tücher.. immer neue, schön bunt zu meinen sonst immerwährenden schwarzen Klamotten (weil schwarz ja kaschiert).

    Ich stecke da seit Jahren mittendrin, und wie immer hast du mir einfach mal wieder Mitten aus dem Herzen gesprochen. Und ich erinnere mich im Abnehmforum, wie du mit deinem Weg angefangen hast. Und bewundere dich, dass du da so toll rausgekommen bist. an dir gearbeitet hast. Während ich noch dümpel. An mir arbeite. Halbherzig, und auf der Stelle tretend.

    Heimlich. Ja warum heimlich! Scham, Angst entdeckt zu werden (wobei auch Nervenkitzel entdeckt zu weden?), Möglichst tief die Sachen verstecken, woanders lagern, Im Müll am besten die dunklen Tüten, unten reinkramen, obdendrauf andere Verpackungen. Ich bin süchtig, nach bestimmten Essen. Meine Seele zukleistern, nicht mehr spüren müssen, nicht mit mir was anfangen müssen, keine Auseinandersetzung, trösten.

    Nach außen Hart und "ja, kein problem" oder "das ist nicht so schlimm" aber innerlich total zerrissen, enttäuscht, traurig.

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    1. Liebe,

      stimmt, wir kennen uns schon eine halbe Ewigkeit. Weißte noch? Ach ja.

      Nie vergleichen, einfach alles geben, was in deiner Macht steht. Wir sind alle unterschiedlich, auch unterschiedlich sensibel und wer kann schon beurteilen, wessen Seele mehr angegriffen ist und mehr Zeit zum Heilen braucht?

      Du hast nie aufgegeben und du bist auf dem Weg. Ich drücke alle Daumen, dass du bald genauso darauf zurückblicken wirst wie jetzt. Als Teil deiner Vergangenheit, nicht mehr deiner Gegenwart.

      Umarmt!

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  10. ach Hase, ich drück dich mal feste.. ganz feste!!!!!!

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  11. Auch von mir....schnief......einmal fest gedrückt und ich bin sprachlos. Wie immer gut geschrieben und Ich denke da mußte einfach sein. Die Vergangenheit aufräumen. Es ist Vergangenheit, Du bist, schlank, im hier und jetzt. Ja es ist sicherlich wie beim Alk und vielleicht braucht man hier und da doch immer wieder mal die Erinnerung und Traurigkeit der Vergangenheit, aber jetzt reicht es. Die Bücher lass mal schön liegen. Wenn die Zeit kommt, kommen die sicher an den Tag, aber nicht jetzt.

    Warum heimlich? Das frage ich mich jeden Tag. Ich bin noch nicht geheilt. Tu es oft täglich. Vielleicht um die enttäuschenden Blicke der anderen nicht zu sehen. Es vor sich selbst zu verheimlichen, nicht erwischt zu werden weil man sih schämt dafür.......Ich weiß es nicht!!!

    Du bist einfach wunderbar!
    Ich drück Dich
    LG
    Anja

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    1. Komma her.
      Ich würde dich so oft so gern mal richtig drücken.
      Du bist auch wunderbar.
      Vergiss das NIE!

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  12. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    1. "Wobei da die Frage nach der körperliche Sucht nach Zucker bei mir offen bleibt. Gerade hörte ich von Wissenschaftlern im TV, dass es keine Sucht nach Zucker gibt. Hm...."

      was man nicht alles im TV hört von Leuten, die es nicht am eigenen Leib erlebt haben.... mir hat mal eine Gynäkologin erzählt, es gäbe keine Menstruationsbeschwerden, alles Einbildung....

      Heilen? Ich sage nein. Nur den Umgang damit lernen. Hoffentlich. Und ja, Süchte sind alle gleich schlimm.....

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    3. Ohne die Ursache der Sucht zu kennen, wird es wirklich nur schwer möglich sein, ihr die Stirn zu bieten.

      Ach ja.
      Meine Chefin sagt immer so schön:
      Das Leben ist hart.
      Vor allem das erste!

      Ich umarme dich.

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  13. Hallo Sudda,
    beim Lesen legte sich ein ganz ganz dicker Klos auf meine Brust.

    Warum du weinst willst du wissen?

    Du weinst um und mit deinem innerlichen Kind. Weil es soviel Leid erlebt hat und keiner da war, der es getröstet hat. Weil es sooft allein war mit seiner Scham und seinen Ängsten und doch einfach nur in den Arm genommen und beschützt werden wollte.

    Du weinst aus Mitleid um dich, um deine verlorenen Jahre, um deinen aussichtslosen Kampf den du schutzlos führen musstest obwohl du doch soviel dafür getan hast(Fettpolster)um geschützt und nicht verletzt zu sein.

    Umärmelung
    nashua

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    1. Danke, Nashua.

      Ich habe mich sehr umarmt gefühlt von deinen Worten.

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  14. Mir wurde auch ganz anders beim Lesen.
    Auch ich konnte mich darin doch wieder finden. Ich kann mich sogar daran erinnern Müll in öffentlichen Mülleimern z.B. an der Bushaltestelle entsorgt zu haben oder eine Anruf vorgestäuscht zu haben, damit man bloß nicht denkt, dass diese Massen an Süsskram für mich sind.
    Traurig, wirklich traurig.
    Aber ist es da nicht umso schöner zu entdecken, dass dieser Teil abgehakt ist. Und denke immer daran, dass unser Hier und Jetzt UND unsere Vergangenheit uns zu dem Menschen machen, der wir sind. Dazu gehören alle Süchte, Probleme, alle Fröhlichkeit, alles Lachen, aber eben auch alles Erlebte.
    Nur durch diese schlimme Phase, wird man so wie man ist, nämlich sensibler für andere, kann mehr Verständnis aufbringen und andere Menschen durch Mitgefühl und ähnliche Erlebnisse verstehen und so Wertvolles weitergeben und wenn es "nur" die Tatsache ist, dass man mit seinem Verhalten nicht allein da steht.

    Übrigens war bei mir der wichtigste Schritt, den ich gemacht habe, meine Studie, bei der ich an der Therapie teilnehmen durfte. Das hat mir so manchen lichten Moment, aber auch sehr schwere Momente gebracht!

    Heute: Immernoch zu dick, ja auch viel zu dick! Aber zufrieden, seit Monaten ohne Essanfall und auf dem abnehmenden Ast.

    Und verdammte Axt: Es ist eine Sucht und sie ist so schwer zu bekämpfen, weil Essen immer da ist und wir sogar essen müssen! Es gibt einfach zu wenig Hilfe und zuwenig Verständnis.

    So bevor ich nun auch noch rührselig werde und in meine düstere Zeit entwische gehe ich mit dem Hund raus...

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    1. "Heute: Immernoch zu dick, ja auch viel zu dick! Aber zufrieden, seit Monaten ohne Essanfall und auf dem abnehmenden Ast"

      Du gehst es an. Genau andersherum als ich, aber augenscheinlich genauso erfolgreich, wenn du schreibst, dass du seit Monaten ohne Essanfall bist. Das finde ich richtig toll.

      Ich drück dich.

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  15. Liebe Annika,

    ich weiß wie es dir geht!!! Ohja, nur zu gut.....
    Ich hab im Keller ein großes Bücheregal und beim letzten Ausmisten (ist noch nicht so lange her) hab ich "Sie" gefunden, keine Papierchen und leere Verpackungen sondern, mein Vorrat.... Du siehst mich gerade wieder rot anlaufen....
    Hinter den Bücher..... weiße Schokolade ... 3 Tafeln mit Crunch...3 Tafeln!!!! Irgendwann da hingelegt(nein gebunkert für schlechte Zeiten wie ein Eichhörnchen) und vergessen.... Sie sind in den Müll gewandert und ich hab geheult wie ein "Schlosshund".... und ich hab mich so geschämt..... Gott sei dank war ich allein zu Hause!
    ich drück dich mal ganz,ganz fest!

    Liebe Grüße
    Scarafaggio

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    1. Ist es nicht toll, dass wir von anderen lesen können, dass wir mit unseren "Problemen" nicht allein sind? Ich finde das. Es ist irgendwie sehr tröstlich zu lesen, dass andere meine Gedanken und Gefühle nachvollziehen können, auch wenn ich jedem wünschte, dass er diese Erfahrungen nicht machen bräuchte.

      Danke für deine Offenheit!
      Umarmt!

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  16. Ich glaube auch nicht, dass es hilft, wenn einem von außen die Meinung geblasen wird, die Entscheidung muss immer von einem selbst kommen. Das Aufräumen hatte sicher einen Grund, wie alles im Leben einen Grund hat, auch wenn wir ihne nicht verstehen können. Ich lese dich sehr gerne und bewundere dich für deinen Mut, in dem du dein Innen nach Außen trägst.

    Sigrun

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    1. Danke für deine Worte und dein Lob, Sigrun.
      Das tut mir gerade sehr gut.

      Ich befürchte, ich hätte von außen auch nichts aufgenommen. Es hätte wohl schon einen Stachel in meine Seele gesetzt, aber ob es was geändert hätte, wage ich zu bezweifeln.

      Ganz liebe Grüße!

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  17. Alles, was kommt, ist gut.
    Lektion in Demut.
    :-*

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  18. Ach Suddalein, ich hab' gleich mal eine Runde mitgeheult. Ich denke mal, irgendwo wird der Schmerz von damals immer bei Dir sein. Aber bis zu einem gewissen Punkt denke ich mal, das ist auch gar nicht schlimm. Weil es Dich erinnert, an die schlechten Zeiten. Weil es Dir sagt, Du kannst nicht "mal" erlauben, in die alten Schienen zurueckzuweichen.

    Ich habe zwar auch immer mit meinem Gewicht gekaempft, aber wie Du weisst, nie in den Ausmassen. Ich glaube nicht, dass es jemals Esssucht bei mir war. Meine einzige Sucht ist rauchen. Und ich habe mal sehr erfolgreich 5 Jahre nicht geraucht. Dann habe ich mal eine geraucht, als wir abends alle lustig zusammen sassen. Dann noch eine und noch eine, weil es ging sehr gut, nur "mal" zu rauchen. Und dann war ich ratzfatz wieder in der Sucht drin. Also nur in dem Sinne positiv, dass Du nicht vergisst, wieso Du Dich aendern musstest.

    Fuer mich war "Supersize Me" der totale Augenoeffner, was Esssucht angeht. Der Typ war ja fit und gesund und wie schnell, die Abhaengigkeit eingetreten hat - sowohl koerperlich als auch psychisch - war erschreckend. Wenn Du Dir ueberlegst, dass die meisten Uebergewichtigen sich jahrelang auf diesen Punkt hinarbeiten....

    Was ich aber bei Dir auch immer wieder bewunder, ist wie Du mit den Gedankenbergen umgehst. Fuer viele ist die Abnahme das ultimative Ziel und dann ist alles gut. Auf einmal ist das ganze Leben einfach hervorragend. Aber sie setzen sich nicht mit den Dingen auseinander, die dazu gehoeren, so wie Du das gemacht hast - und immer noch machst. Ich hoffe dass diese Erinnerungen - wie die meisten, die schmerzhaft sind - einfacher werden. Dass sie irgendwann nicht mehr die Traenen bringen und alten Schmerz in Erinnerung rufen, aber dass sie immer da sind. Denn alles, was Du durchgemachst hast, hat Dich zu der Person gemacht, die Du heute bist. Und die ist einfach nur Klasse!!

    Bikey

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  19. Schei*e, schon wieder eine Kekspackung ganz alleine gefressen...

    Also erstmal in die hinterste Ecke der Schreitischschublade und irgendwann dann in den Müll.
    Dazu muss die Tonne aber gut voll sein, damit man erstmal ordentlich nach unten wühlen kann und die Schachtel dann dort verstecken kann.
    Am besten so, dass auch die Müllabfuhr nicht drüber fällt!

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