Mittwoch, 28. August 2013

Millionenmilliarden...

... Dank für eure Hilfe bzgl. des Glaukoms.

Es ist super, wie ihr mir helft. Ob hier im Blog, bei Facebook und per Mail!
Ihr seid die Besten!

Für Claudi und Patty habe ich einen Kommentar bei den Kommentaren dagelassen.
:)

Ich sichte gerade so gut ich kann das Material und die Links. Das ist reichlich. Daher heute keinen besonderen Post von mir.

Ich danke für euer Verständnis.

UMARMUNG!

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Dienstag, 27. August 2013

Grüner Star/Glaukom: Spezialist dringendst gesucht!

Ein Aufruf, der mir sehr am Herzen liegt.

Eine Person, die mir sehr nahe steht, hat "grünen Star".
Sie wurde bereits an den Augen operiert, aber der Augendruck ist nur vorübergehend gesunken. Jetzt steigt er wieder.

Wir suchen dringend einen Spezialisten!

Wenn irgendwer von euch, einen Spezialisten für grünen Star, bzw. Glaukom (nicht grauer!) kennt oder eine Klinik, die darauf spezialisiert ist, vielleicht sogar nagelneue Methoden, was weiß ich..

BITTE, BITTE MELDEN!
DRINGEND!

Ich will gar nicht darüber nachdenken, was passiert, wenn keine Hilfe gefunden wird.
:(

Auch wenn ihr jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt.
Jede Info kann weiterhelfen.


Tausend Dank vorab.


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Tag 1 - Was ist ein Senior?

Nachdem ich überpünktlich am Ort des Geschehens ankam, durfte ich nach einem Parkplatz suchen, was in etwa eine halbe Stunde dauerte und in einem entlegenen Wohngebiet endete, so dass ich - kombiniert mit dem Fußweg zur Halle - gerade noch pünktlich ankam.

Nun denn.
Glück gehabt.

Bei der Begrüßung erfuhr ich dann, dass man auch einfach bequem auf den Schulhof fahren darf.

*narf*

Egal.

Blick in die Runde.
Manche wie ich, dazu ein paar echte Sportsgranaten (die erkennt man 10 Meilen gegen den Wind) und insgesamt drei Männer. Alles zusammen 16 Menschleins.

Erst wurde Organisatorisches geklärt und etwas zum Ablauf des Basismoduls "Prävention Erwachsene/Ältere, Grundlagen der Prävention", das wiederum Bedingung für die Teilnahme für "ÜLB-Sport in der Prävention Haltung und Bewegung" ist, was ab Mittwoch folgt und wodurch man (nach bestandener "Prüfung") die B-Lizenz erwirbt (wenn man bereits mindestens die C-Lizenz hat, ich hab die zielgruppenübergreifende).

Nur so:
Auf jeden Fall möchte ich noch "Prävention Herz-Kreislaufsystem" und "Prävention Stressbewältigung und Entspannung" machen und alles rund um Reha - danach sehen wir weiter. Träumchen wäre noch "A-Lizenz Personaltrainer" (gibbet in Köln) und die Pilates Matwork-Ausbildung von SAFS BETA und auch Yoga. Beim Ausdauerteil bin ich mir noch nicht so schlüssig, natürlich muss das auch rein. Generell muss ich da eh noch ein bisschen sparen. :)

Jedenfalls alles das, was ich auch brauchen kann, um Übergewichtige in Bewegung zu setzen. 

Im Ernst, das macht so viel Spaß, man könnte ständig weitermachen. Und es gibt zillionen Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten. Vielleicht fahr ich mal ins Torenia-Land und schau, was da so angeboten wird. ;)

Zurück zum Lehrgang.
Als nächstes Vorstellungsrunde. Die war kurz und knackig. Wer bist du, warum bist du da, was hast du bisher gemacht?

Uiuiuiuiui.

Frisch absolvierte Sportstudentin, Kampfkunstdingens, Menschen, die fast alle Aus- und Fortbildungen schon haben, auch A-Lizenzen ("diese hier habe ich noch nicht. Dann kann ich die auch auf meiner Liste abhaken."). Dazu Figürchen, das einem vor Begeisterung ganz anders wird. Da ärgere ich mich dann, dass ich es mit meinem Körper überhaupt jemals habe so weit kommen lassen. Ehrlich.

Egal, Nase hochziehen, Krönchen richten, anlaufen.

Und es hat richtig Spaß gemacht. Sport war nicht anstrengend, weil es um Sport mit Älteren ging (Trainingsbeispiele). Da ist es ja eher gemächlicher. Wobei viele von uns auch in den normalen Sportgruppen Menschen rund um die 80 haben, aber das sind wohl eher die sehr fitten Ausnahmen. In der Regel vielleicht eher nicht so.

Aber dabei kam halt für mich die Frage auf "Ab wann ist man potentieller Teilnehmer für eine solche Gruppe"?

Ich denke, dass das sehr individuell ist. Wie man sich fühlt und ob einem der Anspruch in einer solchen Gruppe reicht. Einerseits ist es vielleicht schön, wenn man "unter sich" ist, andererseits doch auch schön, in einem buntgemischten Haufen zu sein, oder?

Dennoch... ich wollte eine "Hausnummer", ein Alter.

Und hossa...

SENIORENSPORT BEGINNT (PIMALDAUMEN) AB 50.

Hallo?
Da bin ich in 7 Jahren!
Sieben!

SENIORENsport.

*möööööööööööööpppp*

Für mich waren Senioren immer die, die auf jeden Fall mindestens in Rente sind.
Davor ist man doch noch mittendrin und voll dabei.
Und ich in meinem Fall, fange doch gerade erst überhaupt richtig an!

Oder seh ich das so falsch, weil ich selbst "in der Lebensmitte" bin (so nannte man es), was ich unverschämt finde, weil ich mindestens 110 werde. Was ich muss, denn mein Mann hat auch beschlossen 100 zu werden und der ist drei Jahre älter und wann soll ich sonst die ganze Kohle mit den jungen Kerlen verfeiern, wie mir meine Oma dereinst anriet?

*kicher*

Scherz beiseite.

Andererseits habe ich eben schon Menschen erlebt, die keine 50 sind und so unfit, das man nur staunen kann. Wofür es vielfältige Ursachen gibt. Übergewicht, Krankheiten, aber eben auch die Tatsache, dass sie zuvor nichts im Bezug auf Sport gemacht haben, Bequemlichkeit, Faulheit, uvm. Bisweilen sind die leider noch nicht einmal 20! Kein Scherz.

Aber Letztere kann man wohl kaum in eine Seniorengruppe packen, obwohl manche sie da leider immer noch "in die Tasche stecken" würden. 

Wie seht ihr das eigentlich?
Wie steht es mit der Fitness in eurem Umfeld?
Was ist für euch ein Senior?

So, auf geht es in einen neuen Tag.
Morgen gibbet meine Gedanken zum Begriff "Prävention".
Darüber grübele ich nämlich auch schon seit gestern rum, aber ich will den Bogen hier ja nicht überspannen.

Heute kommt auch Schweinchen Schlau. Ich freu mich wie Bolle. Frittata ist eingepackt. Abends im Anschluss treff ich mich zum Sport mit meinen Dienstagsmädels. Es kann nur ein schöner Tag werden!

Hüa.


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Montag, 26. August 2013

Eigentlich...



... brauche ich für heute keinen Trainerlehrgang und keinen Sport mehr.
Ich hab nämlich die halbe Nacht davon geträumt!

Scheint mich ja doch reichlich zu beschäftigen.
Nun denn.

Ich hab keine Zeit mehr... Ich muss noch eine wesentliche, eigene-welt-bewegende Frage klären:



























Was zieh ich nur an??

Mädchen halt. 


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Sonntag, 25. August 2013

LCHF to go

Ich habe das Glück, dass ich nur bis 13 Uhr arbeite und binnen 5 min. wieder Zuhause bin. Da ich nicht frühstücke (weil ich morgens traditionell keinen Hunger habe - schon weit vor LCHF) und erst gegen 14-15 Uhr überhaupt Hunger bekomme, passt das perfekt zu mir.

Und wenn ich als LCHFler eine vernünftige Mahlzeit hinter mir habe, bekomme ich über viele Stunden keinen Hunger und keinen Schmacht auf "irgendetwas Kleines zwischendurch". Es ist ruhig und entspannt in mir, vermutlich weil mein Körper sich darauf eingestellt hat, sich im Falle des Falles von meinem verbliebenen Körperfett zu bedienen.

Dadurch fällt mir auch extrem auf, dass ganz viele Menschen, die in der Stadt unterwegs sind, irgendetwas snacken (gerne Gebackenes wie Teilchen oder belegte Brötchen). Oder aber in ihrem Handy rumdaddeln... Aber das ist ein anderes Thema.

Falls ich nicht gefrühstückt habe und dann stundenlang in der Stadt unterwegs bin, kann ich dort überall etwas finden, was ich essen kann. Man muss nur ein wenig mitdenken. Das läuft. Kommt aber so gut wie nie vor.

Durch den Vollzeitlehrgang für den Trainerschein ist es jetzt aber ein wenig anders!

Der geht von 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr und er findet auch nicht gerade um die Ecke herum statt, so dass ich morgens um 08:00 Uhr schon starten werde. (Ich gehöre zu den Menschen, die es nicht mögen, unpünktlich zu sein - lieber bin ich eine Weile vorher da und warte.).

Da ich ganz sicher nicht frühstücken werde, wenn ich keinen Hunger habe, vor allem, weil ich davon ausgehe, dass doch so einiges an Sport im Zusammenhang mit dem Trainerschein auf dem Programm stehen wird, und ich nicht gerne mit vollem Magen Sport mache, muss ich mir etwas für meinen üblichen Nachmittagshunger zum Mitnehmen ausdenken. Etwas lockerleichtes, nicht belastend.

Beim ersten Trainerschein war die Welt noch ein wenig anders. Ein Supermarkt lag nebenan und dann habe ich mir im Zweifel eben etwas geholt. Allerdings endete das damals häufig bei Mettwürstchen und Babybel, etwas was ich nicht mehr so gerne esse, weil es mir nicht mehr schmeckt. Im Falle des "Käses to go" habe ich das Gefühl, dass der richtig künstlich schmeckt. Und Mettwurst ist mir zu salzig.

Möchte ich nicht.
Daher besser etwas einpacken.
Zumal ich vom ersten Mal weiß, dass die Pausen gerne etwas kürzer ausfallen. Sehr knappe halbe Stunde.

Das fängt schon beim Wasser ein.
Ich mag Wasser aus Plastikflaschen nicht.
Bäh.
Ganz schlimm, wenn die noch eine Weile in der Sonne gestanden haben. Das schmeckt reichlich nach Plastik. 

Glasflaschen sind zwar etwas blöder zu hantieren, aber das werde ich schon hinbekommen. Und wenn ich mir direkt einen ganzen Sprudelkasten in den Kofferraum stelle, damit das stabil transportiert werden kann.

Aber essen..
Hm.

Ich bin gedanklich bei gemischten Salaten, Vinaigrette im separaten Döschen, damit der schön knackig bleibt. Oder nur geschnippelte Rohkost mit Vinaigrette als Dip. Dazu vielleicht hartgekochte Eier, am Vorabend zubereitete Hähnchenschenkel oder Frikadellen, Steffis Thunfischtaler vielleicht.

Kalte Frittata mag ich ebenfalls sehr gerne.

Aber so richtig haut mich das noch nicht um. Das Dollste ich, dass ich am Freitag vergessen habe, entsprechend für Montag einzukaufen. Menno. Ich muss mal sehen, was die Vorräte so hergeben.

Jemand noch ein gute Idee?
Hilfe!

Auf jeden Fall wird wohl endlich mal mein "Göffer" zum Einsatz kommen. Eine Mischung aus Löffel, Gabel und Messer. Habe ich letztes Jahr in Schweden im Outdoorshop gekauft, wenn ich schon stundenlang in solchen Läden mit dem Mann abhängen muss, muss ich doch wenigstens ein minimales Shoppingerlebnis haben.

:D

Man beachte: Er ist nicht schwarz!
Gab es leider nicht in meiner Lieblingsfarbe.





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Freitag, 23. August 2013

Naturheilkunde - nein, danke?

Eine mir bekannte Journalistin sucht für einen Artikel zum Thema "Heilpraktiker, Homöopathen und Heiler" in einem deutschlandweit bekanntem Magazin Menschen, die persönlich negative Erfahrung mit Vertretern dieser Branche gemacht haben.

Ich zitiere sie:

"Hat jemand einmal die Erfahrung gemacht, dass er (teuer), vergebens und sinnlos von Heilpraktikern oder Naturheilern & Co. auf bestimmte vermeintliche Krankheiten behandelt wurde, die es in Wahrheit gar nicht gab?
Vielleicht wurde anschließend beim normalen Arzt eine ganz andere Diagnose gestellt und erfolgreich behandelt?

Beispiel: Hinter vermeintlichen Parasiteninfektionen oder Borreliosen steckte dann evtl. eine Schilddrüsenstörung.

Beliebte Diagnoseverfahren bei solchen Behandlern sind u.a. Dunkelfeldblutdiagnostik, Kinesiologische Tests, Bioresonanz oder Irisdiagnostik…."

Falls jemand von euch eine solche Erfahrung gemacht hat, wäre es schön, wenn ihr euch melden würdet. Entweder im Kommentar oder direkt per Mail an suddasudda(ät)gmail.com.

Da mir die Journalistin bekannt ist und ich bereits weiß, um welches Magazin es sich handelt, bin ich mir sicher, dass es ein gut recherchierter und interessanter Artikel werden kann. Aber natürlich steht und fällt das auch mit den Fallbeispielen. 

Liebe Grüße und happy Wochenendbeginn!
Yeahaw!






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Donnerstag, 22. August 2013

Noch viermal schlafen...

... dann geht es los mit den Lehrgängen zur B-Lizenz.
Trainer für Fortgeschrittene irgendwie.

:)

Ich freu mich total darauf, zumal die Ausbilder fast wieder die gleichen sind wie bei der C-Lizenz.

Das könnte eine harte Woche werden. Jeweils von 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr.
Wie hoch wohl der Sportanteil ist?

Schweinchen Schlau hat jedenfalls versprochen, dass es weniger ist als bei der C-Lizenz. Logisch. Die Lehrgänge sind ja auch deutlich kürzer.

Hm.
Das gibt bestimmt gepflegt Muskelkater.

Und am 01.09. dann lecker Abschlussprüfung.
Yay.

Hoffentlich bekomme ich ein nettes Thema.

Dieses Mal werde ich bestimmt auch nicht mehr so aufgeregt sein, denn als ich die Prüfung für die C-Lizenz gemacht habe, hatte ich vorher ja noch nie eine Sportstunde angeleitet. Das ist heute mit 2 Jahren Trainererfahrung deutlich anders.

Und es ist geht ja um "Haltung und Bewegung". So viele Merkwürdigkeiten können dabei ja gar nicht auftreten.

Problematisch wird es, wenn ich Muskelnamen auswendig lernen muss. Ich kann mir diese Bezeichnungen nicht gut merken, die sind für mich ein wenig abstrakt. Aber vielleicht gibt es dafür Eselsbrücken, muss mal Kathi, die Physiotherapeutin meines Vertrauens, befragen.

Ich werde euch selbstredend auf dem Laufenden halten... sofern ich noch die Finger bis zur Tastatur kriege.

:D



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Mittwoch, 21. August 2013

LCHF - Ernährung im Wandel der Abnahme

Es ist interessant, wie sich meine Ernährung im Wandel der Abnahme verändert hat. Darüber hab ich gestern viel nachgedacht. 

Als ich noch ganz, ganz schwer war - also am Anfang meiner Abnahme - habe ich mich anders ernährt als heute.

Zu Anfang mit LCHF habe ich zum Beispiel deutlich mehr Milchprodukte gegessen. Das war aber auch ein Erlebnis nach den Magerquarkjahren!

Jippieh - endlich schmeckt es wieder.

Sahne, Sahnequark, Creme double, Mayonnaise, Butter... Geschmacksexplosionen im Mund und im ganzen Körper. Das ist kein Scherz.

Ich kann mich tatsächlich daran erinnern, dass ich beim ersten Genuss von Sahnequark echte Gänsehaut am ganzen Körper hatte. Ich wollte unbedingt jede Menge "cremige Konsistenzen" im Mund spüren. Vielleicht klingt das ein wenig merkwürdig, ist aber so.

Mozzarella, Weichkäseplatte... herrlich!

Und weil ich dieses ungewohnt Cremige so schön fand, gab es anfangs auch recht häufig z.B. Blumenkohl- oder anderes Gemüsepüree. Damals noch mit Creme double verfeinert. Generell gab es ab und an gerne "warmes Gemüse". Ich dachte mir immer wieder neue Gemüseaufläufe aus. Hauptsache Käse drüber und vielleicht noch Sahne drin.

Wovon ich ebenso wenig genug bekommen konnte, waren gute Wurstwaren. Die leckersten Salamis, Würste und Mettgeschichten wanderten in mich. Salzig und fettig? Klasse!

Auch wenn ich von Anfang an auf die Energiemenge geachtet habe, diese Produkte fanden ihren Platz.

Mit den Jahren hat sich das wie von Geisterhand gewandelt.

Es fing damit an, dass ich das Cremige nicht mehr wollte und so verschwanden die Milchprodukte nach und nach aus meinem Repertoire. Zuerst merkte ich, dass mir Quark und Joghurt nicht so gut bekommen. Sie machten mich nicht lange satt, sondern lockten wieder Heißhunger! Also weg damit.

Mit Weichkäse kann man mich heutzutage fast jagen. Sahne, Creme double, etc. verwende ich nur noch höchst selten. Einzig hin und wieder Hartkäse ist geblieben.

Dadurch, dass ich fast keine Kohlenhydrate mehr in Milchprodukte investiere (und ja, die haben zum Teil reichlich davon), ging ich dazu über mehr Gemüse zu essen oder eben auf die KHs zu verzichten.

Wurstwaren?
Ganz selten. Ist mir zu salzig.

Eier spielen eine große Rolle in meiner jetzigen Ernährung, in zweiter Linie gibt es ein gutes Stück Fleisch oder Fisch - wobei die Mengen hier auch deutlich geringer geworden sind. Ich wähle die Stücke bevorzugt fettreich und Hühnchen gibt es natürlich mit Haut. Gerne esse ich ein Stück Kräuterbutter dazu.

Meine Kohlenhydrate investiere ich in Gemüse. Obst habe ich noch nie gerne gegessen, das ist mir zu süß. Aber das ist eben reine Geschmackssache. Mein Gemüse esse ich schon seit langem lieber roh. Ich bevorzuge das knackige Gefühl. Beim Salat bin ich weg von Sahnesaucen hin zur Vinaigrette. Wenn ich denn Gemüse gare, beschweren sich andere gerne, dass es ihnen noch zu fest sei.

Generell ist der Fettanteil nach und nach geringer geworden.
Ich denke, dass das aber auch logisch und richtig ist..

Schließlich verringert sich mit dem schwindenden Gewicht der Energiebedarf. Je schwerer, desto mehr. Je leichter, desto weniger. (Es sei denn man entwickelt sich während der Abnahme zu einem echten, echten Sportler - dann sieht das wohl anders aus)

Also sollte sich der Fettanteil nach und nach verringern, woanders kann ich Energie schließlich nicht abknapsen. Der Anteil an Eiweiß und Kohlenhydrate bleibt relativ gleich (ob ich 10 g oder 20 g oder 30 g KH esse, macht einen Energieunterschied von rund je 40 kcal pro 10 g KH aus, das ist nicht der Rede wert).

Interessant ist, dass sich meine Nahrungsauswahl von selbst in diese Richtung verändert hat, ohne dass ich mir bewusst irgendetwas streichen oder versagen musste. Ich habe nicht beschlossen, die Fettmenge zu reduzieren, das kam einfach so. Meine Vorlieben haben sich instinktiv verändert.

Simsalabim!

Es ist alles ruhig und entspannt geworden.
Mein Essen schmeckt mir.
Was will man mehr?

Geht es anderen LCHFlern eigentlich auch so?

Oder bei anderen Ernährungsweisen oder meinetwegen Diäten:
Wird eure neue Ernährung für euch eigentlich auch zu so einer angenehmen Selbstverständlichkeit? So dass ihr gar nicht mehr groß darüber nachdenken braucht? Werdet ihr dabei bleiben, wenn ihr euer Ziel erreicht habt oder seid ihr froh, wenn es endlich vorbei ist?

Fragen über Fragen.








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Dienstag, 20. August 2013

Gemeinsam alt werden

Mein Hund und ich sind auch nicht mehr das, was wir mal waren.
Das ist so.

Noch vor ein paar Jahren war vor dem Hund wenig sicher. Als vermutete Kreuzung eines Terriers, dann vielleicht noch ein wenig Münsterländer und Riesenschnauzer sowie mindestens einer hysterischen Wespe, verbrachte sie die meiste Zeit ihres Lebens entweder a) rennend oder b) auf der Suche nach etwas Gutem. Lecker.

Als Junghund kannte sie da wenig Grenzen. Ob das Steak vom Teller ziehen, wenn man für den Bruchteil einer Sekunde die Küche verließ, die Schnittchen im Vorbeigehen aus der Kinderhand gemopst oder sogar das zum Abkühlen weggestellte Frittierfett... nichts war vor ihr sicher. Sie war einfach überall und wie die meisten Haustiere kannte sie das Geräusch der sich öffnenden Kühlschranktür sehr genau. Und sie wusste auch, dass es eindeutig am Lukrativsten ist, beim Essen mit leidendem Blick in der Nähe des Tochterkinds zu bleiben.

Jetzt ist sie alt und so gut wie taub. Mittlerweile haben Hund und ich uns recht gut auf diese neuen Lebensumstände eingestellt, auch wenn ich mir vorkomme, wie ein den Verkehr auf einer belebenden Kreuzung regelnder Polizist im Feierabendverkehr. Winkend und gestikulierend. Jetzt macht es sich bezahlt, dass ich stets viel beim Reden mit den Händen fuchtel, der Hund weiß sofort, was ich mit manchen Bewegungen meine. Ob "ab ins Körbchen" oder "der Hund verlässt die Küche umgehend" oder "komm her" oder "Fressenszeit!".. läuft.

Sie besteht wohl auf feste Essenszeiten, sonst fiept sie bis sie es bekommen hat. Sobald sie ihr Fressen hatte, ist sie tiefenentspannt. Ich behaupte, das man mittlerweile sogar ein Stück Filet neben ihrem Korb abstellen und den Raum verlassen könnte, interessiert sie weniger. 

Ich bin da nicht anders. Gut, natürlich bin ich nicht taub. Aber wenig an Essen interessiert, finde ich.

Wenn ich da an früher denke... Essen war ein zentrales Thema in meinem Leben und oft, sobald alles schlief und ich mich alleine wähnte, leerte ich den Kühlschrank. Das war als wäre da ein Sog, der mich dorthin zog. Es gab sozusagen auch keinen Widerspruch, ich war nicht in der Lage, mich dagegen zu wehren. Es konnte sogar vorkommen, dass ich nachts wach wurde und bei meinen Erledigungen noch zufällig schnell den Umweg über die Küche nahm.

Heute?

An manchen Tagen denke ich abends auch heute noch an Essen. Ich liege auf meinem Sofa und überlege mir, dass ich mir doch noch ein Stück Käse... oder Reste vom Mittagessen... oder ein Stück Schinken.... vielleicht mit einem Klecks Senf... Oder eine Cocktailtomate und Käse und Senf?

Und dann?
Schlaf ich einfach ein, den schnarchenden Hund neben mir.

Wir sind wirklich nicht mehr das, was wir mal waren.
In meinem Fall: Zum Glück.



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Montag, 19. August 2013

Holunder

Mal ne Frage für die Profis da draußen.

Im Moment platzt mein Garten erntetechnisch so langsam aus allen Nähten. Ich finde es immer wieder sehr spannend, was die Natur so hergibt, wenn man sie nur lässt. Tomaten, Gurken, diverse Kräuter, Beeren sind auch noch welche da, die Äpfel machen sich auf den Weg, Weintrauben, Zwetschgen und Birnen auch, etc.

Leider mag ich persönlich Obst nicht. Weil es süß ist, das ist nicht unbedingt meins. Mit Obst kann man mir ungefähr so viel Freude bereiten, wie den meisten kleinen Kindern mit einer Extraladung Rosenkohl. Ich halte mich lieber an das Gemüse und die Kräuter. Aber das ist reine Geschmackssache.

Wenn ich in die KH-Tabelle schaue, die ich verwende, wenn ich mal eben etwas wissen will, dann liegen zumindest Beeren oftmals nicht höher in den Werten als so manche Gemüsesorte, die ich ab und an gerne esse. Zuckermelone (das ist Honigmelone, oder?) hat laut dieser Liste genau so viele KHs wie gelbe Paprika, Erdbeeren liegen noch unter roter Paprika. Von daher... wenn man es gern isst und es in den persönlichen KH-Rahmen passt, warum nicht?

Meine Familie freut sich darauf - ganz besonders der Mann - und ich habe zumindest viel Spaß daran, etwas daraus zu machen, wobei der größte Teil frisch vom Baum oder Strauch verzehrt wird.

Und da isser nun, der Holunder.
Der trägt dieses Jahr unglaublich viele Beeren.
Was mache ich damit?
Gut, ich kann sie für die Vögel einfach hängen lassen.
Aber kann man nicht auch etwas anderes Spannendes damit machen?
Roh kann man den doch nicht essen, oder?


Holunder hat einiges an Vitaminen und Mineralstoffen und kann für die Gesundheit eingesetzt werden. Aber wie sollte ich ihn dafür konservieren? Geht das überhaupt, ohne dass die Inhaltsstoffe zerstört werden? Muss da Zucker dran, um ihn haltbar zu machen? Oder kann man das einfrieren?

Der Grund, warum ich überhaupt einen Holunder besitze, ist übrigens, weil ich ihn spannend und schön finde.

Holunder schützt nämlich vor Trollen, Hexen und Krankheiten!

Jaha!

Kann man gut brauchen - davon gibt es reichlich im Alltag. Seh ich immer wieder. Darf ich mich immer wieder mit rumschlagen. Tse.

Er schützt das Haus der Sage nach außerdem vor Blitzschlag und man muss ihn auf Knien um Verzeihung bitten, bevor man ihn fällt.

Wisst ihr Bescheid.




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EDIT:

Bitte den Kommentar von Robert lesen, falls ihr euch für Holunder interessiert... Ich denke, ich lasse ihn dann doch lieber zur Deko und gegen Blitzschlag, Trolle und Hexen im Garten stehen. Für mich hat er keinen Wert, wenn ich ihn totkochen muss, damit der überhaupt genießbar ist.




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Sonntag, 18. August 2013

PMZ

Liebe Kerle,

es tut mir leid, aber das muss jetzt raus. Ich schätze euch wirklich, das wisst ihr. Ihr seid ebenso wichtig für diesen Blog wie die Mädelz! Dennoch... DAS muss jetzt mal raus.

Mag sein, dass ihr kein PMS (klick!) haben könnt, aber ich wette, es gibt da etwas anderes, recht regelmäßiges...

Nennen wir es PMZ!
(Pampiger Mann Zuhause)

Nicht total schlimm, mehr so ein kleines, halb- bis eintägiges Dauernörgeln. *ningningningning* Dann ist es plötzlich genauso schnell wieder weg, wie es gekommen ist.

Seit Monaten schwör ich mir, dass ich kleine Kreuzchen auf dem Kalender machen werde, um eine Regelmäßigkeit nachweisen zu können. Hab ich aber bisher noch nicht. Gefühlt jedenfalls alle 14 Tage. 

Das würde die Theorie des Mannes widerlegen, eben weil es zu häufig auftritt... Nämlich das PMZ eine Folge von weiblicher PMS wäre (womit er eigentlich nur sagen will, dass ICH das verursache. Ich, das engelsgleiche, zartbesaitete, gigasensible, supersoziale Menschlein, das absolute Beispiel für gelebten Pazifismus, wirklicher Toleranz und grenzenloser Liebe unter den Menschen... Pföh!)

Alle 14 Tage habe ich das nämlich auf gar keinen Fall. Noch nicht einmal monatlich. Eigentlich noch nicht einmal einmal im Quartal!

Tse.

Und NEIN, wir sind hier KEIN Einzelfall. Das weiß ich in Rücksprache mit mehreren Freundinnen, Bekannten und Kursteilnehmerinnen. PMZ ist weit verbreitet. Eine Seuche auf dem Vormarsch?

Oder?
Sagt was?
Männliche Leser: Seid ihr auch so? Ehrlich jetzt.
Weibliche Leser: Oder habt ihr auch so einen?

Und vor allem:
Was kann man dagegen tun?

In der virtuellen Welt könnte man auf "igno" schalten oder den Link aus der Blogroll löschen.

Aktennotiz: Muss ich auch noch machen... Blogroll gründlich aussortieren.

Hm.







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Schluss mit dem Lotterleben!

Über Bloggerland herrscht reichlich Ruhe, nur vereinzelte Recken/Reckinnen sorgen zur Zeit noch für Bewegung in meiner Blogroll. Und ich? Ich bin kein Stück besser.

Gut, muss auch mal sein.
Alles zu seiner Zeit.

Aber ich für meinen Teil werde die Sommerpause jetzt beenden.
Genug gechillt.
Es gibt viel zu tun.
Meine To-do-Liste reicht von hier bis zum Orinoco, quasi.

Wenn ich diesen Post beendet habe, werde ich mir die Laufschuhe anziehen und eine große Runde laufen gehen. Ich bin Housesitter und muss mal nach dem Rechten sehen. Das ist nur 1,5 km von hier, also lauf ich "außenrum", dann komm ich auf 6-8 km.

Ich hatte mich sogar für eine Millisekunde bei der Überlegung erwischt, den direkten Weg zu nehmen oder gar mit dem Auto zu fahren. Peinlich.

HALLO? 
Wo sind wird denn hier? 
Lotterhausen?

Auf geht's.

Beim nächsten Post erzähle ich euch mal endlich ein bisschen, was ich so für die nächste Zeit geplant habe, bzw. was passiert ist und wie es weitergeht.

Hüa!



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Freitag, 16. August 2013

Neuzugänge

Ich kann es einfach nicht lassen.

Wenn ich irgendwo in Begleitung shoppen bin, passiert eines todsicher: An irgendeinem Punkt des Ausflugs rollt meine Begleitung mit den Augen und sagt den Satz

"Och nö, nicht schon wieder ein Buchladen!"

Aber ich mag die so gerne.
Ich mag den Geruch.
Ich mag die Ruhe, die dort meistens herrscht (ich bevorzuge kleine Läden).
Ich mag Bücher anfassen.

Und vor allem...

... mag ich Bücher kaufen UND haben.

In Schweden ist es besonders schön, Bücher zu kaufen, denn dort findet sich garantiert immer noch mindestens ein LCHF-Buch, das ich nicht habe, und das mir gefällt. Wobei es tatsächlich auch einige Bücher gibt, die ich gar nicht haben will, weil ich entweder den Autoren unsympathisch finde oder es um Themen geht, die mich nicht interessieren, wie beispielsweise Backen und Süßspeisen. Süßkram ist einfach nicht meins.

Aber es gibt sie doch... die Back- und Süßspeisenbücher, auf denen zumindest LCHF drauf steht. Ob da meiner Meinung nach auch LCHF drin ist, steht auf einem anderen Blatt.

;)

Hier die Beute des Sommers:





Das Buch von Dr. Andreas Eenfeldt in der Mitte ist mittlerweile auch auf Deutsch unter dem Namen "Köstliche Revolution" erhältlich. Unter anderem im LCHF-Shop. Ich hatte allerdings das Glück, es auf Schwedisch für einen sensationellen Preis zu ergattern.

Ich finde es gut und verständlich geschrieben, aber für mich steht nicht unbedingt Neues drin, schließlich lese ich u.a. recht regelmäßig die Seite von Kostdoktorn (schwedische Version) bzw. dietdoctor (englische Version). Für Neulinge sicherlich informativ.

Sehr hübsch aufgemacht, das Buch "LCHF på riktigt" von Monique le Roux Forslund. Auch ihre Seite lese ich gerne. Hierbei handelt es sich um ein Kochbuch mit strikten LCHF-Rezepten. Darin u.a. ein wenig Theorie, ein Essensplan für 4 Wochen inklusive Einkaufsliste usw. Dieser Essensplan interessiert mich nicht, ich könnte nicht 4 Wochen das essen, was irgendwo vorgeplant ist.

Ich liebe Kochbücher, besonders, wenn die Fotos gut gemacht sind. Das kann mich so ansprechen, dass ich direkt loslegen möchte. 

Was mir allerdings immer und immer wieder auffällt... Die Schweden scheinen deutlich weniger zu essen als ich. Das Rezept auf dem Bild ist für 4-6 Portionen. Das besteht aus zusammengerechnet 6 Eiern, 100 g Butter, 330 g Sahne, 150 g geriebenen Käse und 100 g Schinken.

Das ist ein Abendessen... Dazu ist aber zu sagen, dass man in Schweden mittags eher zur Kleinigkeit tendiert und abends das Hauptmahl isst.

4-6 Portionen!

Dazu gibt es grünen Salat und ein wenig Tomate (auch wenn auf dem Bild eine Avocado zu sehen ist).

Ich probier das mal aus, esse eine der 4-6 Portionen und sehe mal, was ich dann denke.

Hm.
Vermutlich esse ich dann noch eine Portion.
Oder zwei.

;)





Von Nicole bekam ich das LCHF-Kochbuch von Sten Sture Skaldeman geschenkt, als sie hier in Deutschland war.

Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn das Buch habe ich mir in Schweden nicht gekauft, obwohl ich immer wieder davor stand, weil ich bereits die anderen Bücher gekauft hatte und dieses hier nicht gerade billig ist. Die Fotos finde ich total toll. 







Dieses Rezept hat mich angepickt.
Das probiere ich demnächst aus!

Würzige Lammroulade mit Haricot verts.
Njamnjam.





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Donnerstag, 15. August 2013

SOSO

Guten Morgen euch allen!

Ich sitze hier gerade SO entspannt in meinem Garten, am großen Gartentisch, der wirklich SO groß ist, dass alles, was ich zum Schreiben brauche, darauf Platz findet. Und das ist nicht nur das Laptop, nö, sondern auch SO ein Stapel Notizen und Krickelagen, die teilweise vor Wochen geschrieben SO unleserlich sind, dass ich mir selbst SOwieso die Frage stelle, was ich mir damit sagen wollte. Hm. Typisch. Aber wahrscheinlich SOwas von genial, dass es Sinn macht, wenn ich versuche, die Hyroglyphen zu entziffern. Das meiste davon habe ich in einem Notizbuch, dass ich stets bei mir trage und in dem ich SO viel notiert habe, als ich SO entspannt in Schweden am Strand rumgelegen habe. Ich höre fast noch die Wellen zwischen den Seiten rauschen, SO fern ist die Zeit noch nicht.

Die Spatzen toben durch die Wildrosen, das ist SO laut, dass es mir fast auf den Wecker geht, aber nur fast. Da ich eine ausgesprochene Kaffeetante bin, versuche ich zur Zeit auf Tee umzusteigen, aber das ist nicht SO lecker. Echt nicht.

Heute habe ich zum Glück nicht SO viel vor. Eigentlich noch gar nichts, außer Schreiben und dass der Mann heute Abend kommt und ich mich schon jetzt SO tierisch darauf freue, ihn zu sehen. Daher trage ich mich guter Hoffnung, dass ich heute SO richtig viel schaffen werde.

Klingt vielleicht doof, aber das, was ich bisher niet- und nagelfest geschrieben habe, macht mir selbst SO richtig viel Spaß. Aber dazu habe ich es auch SO gefühlte tausendmal überarbeitet. Man will ja zufrieden sein. Ist doch SO. Stellt euch vor, ihr kämt auf die Idee SO ein Buch zu schreiben. Über euch. Anderen von euch zu berichten. Dann will man es doch a) SO gut wie möglich machen und b) dass der andere am besten genau eure Gefühle und Gedanken nachvollziehen kann, oder? Und das ist quasi schon die Krux an der Sache. Aber alles wird gut, irgendwann, davon bin SO überzeugt. Die Frage ist nur, wann das SOweit ist.

Probleme bereiten mir (wieder einmal - ich schrieb schon drüber) meine Anhäufung an Lieblingsworten. Die kommen teilweise SO oft vor, dass es mich SO nervt. Die müssen raus. Geht SO nicht. Aber ich oute natürlich nicht, welche Worte ich SO anstrengend finde. Ich muss ja hier nicht SO mirnichstdirnichts auf eigenen Missstände hinweisen.

Obwohl...

Wenn ihr jetzt diesen Text noch einmal SO ganz von vorne lest und dabei bei einem bestimmten, oft darin wiederkehrenden Wort jedes Mal die Arme weit auseinanderreißt und einen leichtfedernden Ausfallschritt nach vorne macht (bitte abwechselnd und nicht SO übertreiben), um die Bedeutung und Betonung des Wortes zu unterstreichen, dann habt ihr SO eine tolle Morgengymnastik, dass euch ganz warm wird.

*hust*

:D






P.s.:

Nachher gebe ich noch mit meinen neuen LCHF-Büchern an. Höhö. Habe ich ganz neu importiert, bzw. eins geschenkt bekommen, worüber ich mich SO gefreut habe. Meine Sammlung wächst und gedeiht. Eins davon ist ein Kochbuch von Skaldeman, daraus werde ich die Tage mal etwas kochen, bin gespannt, ob das schmeckt.


 






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Theorie und Praxis

Theorie:

Man formuliert für sich ein ausgefuchstes Ziel, plant den Weg, schaufelt sich die Zeit frei und erstellt ein Konzept dafür, wie man das Ziel erreichen möchte. Es ist eine Kleinigkeit, eine Art Stundenplan zu erstellen, damit man konzentriert und fokussiert arbeiten kann. Nichts kann einen abhalten. Die Zielvorgaben können problemlos eingehalten werden.


Praxis:

Wer wirft ständig unvorhersehbare Alltagsfummeleien in meine Planung? Hm. Holterdipolter ist alles über die Wupper.


Menno.
Das muss ich noch lernen.







P.s.:

Wollte nur sagen: Es geht mir gut, ich geh nur in ein wenig Tohuwabohu von Schreiben, Denken, Korrigieren, Überarbeiten, ungeplanter Planlosigkeit und den Fußangeln des Alltags unter. Aber ich seh Licht. Dahinten. Mein ich. Sieht so aus. Oder? Jedenfalls habe ich mir persönlich schon ein bis zwei rote Kreuzchen in meinen Kalender gemacht. Später dazu mehr..

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Dienstag, 13. August 2013

Women's Run 2013

Was für ein Wochenende.
Es war so schön!

Aber der Reihe nach.

Nachdem ich aus dem Urlaub zurück war, musste ich natürlich hier erst einmal wieder ankommen, klar Schiff machen, auf der Arbeit vorbeischauen und... schrubb... war es schon Donnerstag. Donnerstag ist am Wochenende vor dem Run immer der "Jippieh-Nicole-kommt-Tag!". Ich freue mich jedes Mal so sie zu sehen, denn durch die Entfernung ist es natürlich etwas schwieriger.

Und wir erzählten und erzählten und erzählten. Tranken Kaffee, gingen nur kurz durch die Stadt, fuhren zu mir nach Hause, erzählten und erzählten. Trotzdem können wir anscheinend nie genug Erzählzeit haben, es gibt einfach wirklich richtig viel Gesprächsbedarf.

Wir waren erst weit nach Mitternacht im Bett und Freitag Vormittag zogen wir bereits nach Köln um.  Einige aus dem Forum hatten sich schon ab Freitag im Hotel eingenistet und wir wollten gleichziehen, hatten aber noch nichts davon erzählt. Zunächst trafen wir Sola und datBea und verbrachten einen netten Nachmittag in der Stadt. Shoppen. Ich habe mir nichts zugelegt, außer einer dicken Blase am linken, kleinen Zeh und das, obwohl ich mir wirklich vorher gut überlegt hatte, welche Schuhe zum Shoppen bequem genug sind. Und wir erzählten und erzählten und erzählten. Jetzt waren wir ja bereits vier Frauen und da quasselt es sich natürlich deutlich wilder. :D

Als wir im Hotel ankamen und uns im Innenhof auf einen Kaffee niederließen, war keiner von den anderen in Sicht. Ganz leer. Und wir erzählten und erzählten. Dennoch. Wo waren die ganzen anderen? Hm.

SMS an Pinselchen:
Wo seid ihr? Was macht ihr? Etc.

Pinselchen:
Manche sind im Fitnesskeller. Andere ruhen sich aus.

FITNESSKELLER?
Am Tag davor?
Ui.
Respekt.
Darauf hätte ich in dem Moment keine Lust gehabt.
Dort unten war es nämlich richtig schwül, wie ich feststellen konnte, als ich Strickliesel, Nicky (klick!) und Bella mal eben schnell Tag gesagt habe. Aber so junges Volk hat dann eben doch deutlich mehr Power in den Knochen als wir Dinosaurier. ;) 

Ich fragte Pinselchen, ob sie nicht lieber unten bei uns einen Kaffee trinken wolle. Nachdem sie begriffen hatte, dass wir da sind (und das ging sehr fix), war sie dann sehr schnell mit von der Partie. Und wir erzählten und erzählten.

Nach und nach sammelten sich mehr und mehr von uns im Innenhof. Ein großes Hallo und Begrüßen und nichts war fremd! Jedenfalls empfand ich es nicht fremd. Jetzt wurde es natürlich gleichzeitig richtig wild mit dem Erzählen. Ich kam kaum noch mit. Ich war sowieso völlig geflasht. Das bin ich bei solchen Treffen immer. Es ist spannend und klasse, wenn "Texte mit Avataren" echte Menschen mit Mimik, Gestik und Stimme werden. Und wenn auch vor Ort alle so sind, wie man sie zuvor aus Texten wahrgenommen hat.

Klar, manche denken vielleicht, dass man sich bei einem Treffen theoretisch anders geben könnte, als man wirklich ist. Aber ich bezweifle, dass das drei Tage am Stück funktioniert. Irgendwann schimmert es durch.

Wir gingen essen und setzten uns anschließend noch im Hotel zusammen und erzählten und erzählten, bevor wir ins Bett gingen. Nicole und ich erzählten und erzählten natürlich noch eine Weile bevor wir einschliefen. Was sonst.

Ausgiebiges Frühstück am nächsten Morgen, die nächsten trudelten ein. Und wieder die Situation wie am Vortag: Einfach nur schön.

Abfahrt zum Women's Run-Gelände, noch mehr LCHFler, ob laufend, walkend oder als jubelnde Masse/Wenigkeit. Stoffel hatte sich sogar ein geniales Shirt gebastelt, um gebührend uns und vor allem seine Liebste anzufeuern. Fand ich klasse.




Musik in richtiger Reihenfolge? Kurzes "In-sich-gehen", nicht nur bei mir



Sammeln vor dem Start


Mein Lauf war nicht gut. Es rächte sich gewaltig, dass ich vorher viel zu wenig gelaufen bin, und die Blase am kleinen Zeh machte das nun auch nicht besser. Wobei das zu wenig laufen definitiv der ausschlaggebende Faktor war. 37 Minuten. Hab ich mich geärgert? Ja, hab ich. Wenn ich nicht dieAndi gehabt hätte, die die ganze Zeit beharrlich an meiner Seite blieb, wäre ich noch langsamer gewesen... Danke dir dafür, Andi. Auf das nächste Jahr werde ich mich jedenfalls besser vorbereiten. Ziel ist bereits gesetzt. Peng.

Der Mann war als meine persönliche, jubelnde Masse und Taschenträger natürlich auch dabei. <3. Und hat mir einen brombeerfarbenen "Powerfrau"-Hoodie zur Erinnerung geschenkt.

Unterm Strich:
Alle, die gestartet sind, sind würdevoll und mit strahlenden Gesichtern im Ziel eingelaufen. Toll, oder? Was will man mehr? 

Abends waren wir frisch geduscht, glücklich und - zumindest ich - ein wenig platt von den ganzen Eindrücken drumherum. Und wir erzählten und erzählten. Bisschen schade fand ich, dass man zwar theoretisch viel Zeit miteinander verbringt, aber "netto" viel zu wenig für den einzelnen hat. Es waren einige da, mit denen ich gerne mehr private Worte gewechselt hätte. Aber kommt Zeit, kommt Rat. Und damit hoffentlich eine günstige Gelegenheit.

Sonntag Mittag wurde es Zeit für den Abschied. Ich für meinen Teil freue mich schon auf das nächste Jahr und hoffe, dass wir dann alle wieder zusammenkommen können. Danke, dass ihr da wart! Wenn ich mir überlege, welche Strecken manche auf sich genommen haben... Krass.

Zuhause angekommen, saß ich noch eine Weile mit dem Mann im Garten und berichtete vom Wochenende.

Ich:
"Wir hatten absolut zu wenig Zeit. Es gibt noch so viel zu reden."

Mann:
"Aber ihr habt doch jetzt vier Tage geredet. Geht euch denn nie der Stoff aus?"

Ich:
"Tse. Viel geredet... Das war noch gar nichts."

Der Mann schüttelte ungläubig den Kopf.
Ich lächelte.

Es war toll.
Richtig toll.

Dennoch fühlte ich mich gestern Morgen so, als sei ich vom Bus überfahren worden.
Circa.


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Mittwoch, 7. August 2013

Mies!

Egal, wie oft ich es erlebe:
Ich fasse es nicht!

Ich gebe Sportkurse von denen ich entspannt sagen kann, dass sie nicht ganz so lockerflockig sind, sondern durchaus mit Anstrengung verbunden. Ab und an bekomme ich zwar dabei Muskelkater, aber eigentlich nur dann, wenn ich nagelneue Übungen gründlich ausprobiert habe, nach der 3. Kursstunde der Woche.

Ich laufe ohne Muskelkater zu bekommen.
Gut, ich lauf ja jetzt auch nicht um die Welt, sondern Späßchen, aber trotzdem.

Aber:

Ich arbeite 2-3 Stündchen im Garten und kann bereits am Folgetag kaum gehen!

Da soll mal einer sagen, dass Garten ein entspanntes Hobbylein ist.
Von wegen.

Grandios, was?
Ich hab "Rückseite Oberschenkel".
Und wie!

Wenn ich aufstehen und gehen muss, ist das daher vollautomatisch an Geräusche wie "Autsch!Itsch!Atsch!" gekoppelt. Richtig peinlich.

Und jetzt hab ich auch noch meinen Kaffee in der Küche vergessen. Könnte mir den mal bitte einer holen? Ich mag nicht noch einmal aus dem Sessel aufstehen.

Danke.
:D


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Oben ohne

Hat etwas länger gedauert, ich musste erst einmal wieder richtig ankommen und die alltäglichen Diversitäten in den Griff bekommen. Eigentlich hat Urlaub doch einiges an "Nachspielzeit", findet ihr nicht?

Gestern Abend dann "Freiwilligentreff" von der Dienstagssportgruppe. Pfoah, hab ich geschwitzt. Tat aber himmlisch gut, sich zu bewegen und anzustrengen, festzustellen, dass noch alles da ist und funktioniert, wie es funktionieren soll.

Das mit der Ode habe ich mir übrigens noch einmal überlegt. Dichten ist nicht so mein Ding.
;o)

Dennoch...

Als ich dieses Jahr wie selbstverständlich mit freien Armen da saß, wurde mir richtig bewusst, wie wichtig dieser Eingriff für mich war. Denn als ich darüber nachdachte, wie lange meine Oberarme nicht mehr das Licht der Öffentlichkeit gesehen hatten, war mir ganz feierlich zu Mute.


Ja, ich weiß, dass es sicherlich viele Menschen gibt, denen die Oberarme total egal sind. Mir aber nicht. Schöne Oberarme finde ich persönlich hochästhetisch. Jetzt zumindest völlig normale Oberarme zu haben, fühlt sich genial an. Wirklich.

Ich fand meine Oberarme unerträglich als ich dick war.
Ich fand sie aber ebenso unerträglich als ich abgenommen hatte und von meinen Oberarmen nur noch "Pelle" übrig war. Unfassbar viel Pelle.

Denn als ich dick war, war es für mich normal, mich zu verhüllen und einfach komplett wegzuvertuschen. Aber wenn du abgenommen hast, bist du stolz auf dich selbst. Du hast so lange daran gearbeitet und willst endlich, endlich auch Kleidung tragen, die das zeigt. Nicht mehr die ca. knielangen Gebilde, die alles umwallen.

Und dann... Pelle satt.

Wie dem auch sei. Meine Oberarme und ich sind beieinander angekommen. Ich habe ärmellos getragen und es war einfach normal. Ich bin froh, dass ich mich dazu entschlossen habe und würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden. Glasklar. Das ist wieder ein Stückchen Freiheit und Normalität für mich. Auch wenn das nicht jeder nachvollziehen kann.

Als ich nämlich auf der Düne hockte und der Wind mir durch die Haare sauste, fiel mir ein, dass meine Oberarme ca. 17 Jahre mehr oder minder weggesperrt waren. 17 Jahre! Und wenn ich sie ganz selten mal raus ließ, fühlte ich mich nicht wohl. Ich habe meine Arme (außer am Strand und nur auf dem Weg vom Handtuch ins Meer) immer versteckt. Sobald ich nämlich wieder auf dem Handtuch saß, zog ich mir ein T-Shirt über. Natürlich nur um keinen Sonnenbrand zu bekommen - ist klar.

Naja. Vorbei ist vorbei. Zum Glück.

Aber es gibt eine Situation, in der ich die Arme nach wie vor einpacke.
Langärmelig.
Egal, wie warm es ist.

Und zwar beim Sport!

Denn die Narben fühlen sich nach wie vor ein wenig "doof" an (wie Narben sich eben so anfühlen können), das Gefühl ist zwar weitestgehend wieder da, aber eben nicht ganz. Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Narben von der Achselhöhle auf der Innenseite der Oberarme bis fast zum Ellenbogen reichen. Sie haben sich natürlich auch unter der normalen Hautspannung breiter gezogen, aber das hatte man mir vorher schon prophezeit. Rechts mehr als links - ich bin Rechtshänder und nehme an, dass das damit zu tun hat. Dafür sind sie schon deutlich verblasst.

Jedenfalls ist es ein unangenehmes Gefühl, wenn die Narben bei heftigerer und länger andauernder Bewegung an der Kleidung reiben. Daher... verpackt.

Aber damit kann ich leben.
Problemlos.




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Sonntag, 4. August 2013

The eagle has landed

Whoopsie... kaum weg bin ich wieder Zuhause angekommen.
Ist schon komisch, aber auch schön.

Ich bin tatsächlich so ein "Mischdingens" (hab ja auch beide Staatsbürgerschaften, falls ihr es noch nicht wusstet).

Ich bin "einbisschenvonhier-einbisschenvonda".
Und egal, wo ich bin, ich bin glücklich.
Außerdem bin ich total stolz darauf, so ein buntes Dingen zu sein.

Wenn wir schon mal dabei sind... sagte ich schon, dass ich darüber hinaus sogar sowohl armenisches als auch "hugenottisches" Blut (in Prozenten XY) in mir trage?

Egal.

Meine Hauptanteile sind Deutsch und Schwedisch.
Wo ich bin, ob Schweden oder hier, bin ich gern und fühle mich verbunden.
In beiden Ländern habe ich gelebt.

Und egal, wo ich wegfahr... das ein oder andere Tränchen fließt immer.

Hm.

Morgen eine Ode an meine Oberarme.
Sentimental befürchte ich und manche denken vielleicht, dass eine Ode an ein (resp. zwei) Extremitäten ein wenig bescheuert ist - mir egal - ich weiß, dass sie nicht weniger wichtig sind als andere.

Ist so hinzunehmen oder eben nicht.

Sudda is back!

Bis denne, meine Lieben!



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Samstag, 3. August 2013

Geburtstag




4 Jahre LCHF!

Heute!

Yay.

Die Zeit ist so schnell vergangen und gleichzeitig habe ich so viel erleben dürfen, wovon ich damals als dicke, frustrierte Frau niemals zu träumen gewagt hätte.

Der Mann, die Tochter und ich haben gestern lange über "damals" geredet. Das war ein ganz besonderes Gespräch bis tief in die Seele.

War es die richtige Entscheidung damals?
Ja.
Ganz klares JA.
Anders hätte ICH es nicht geschafft.

Ich bin dankbar und ich fühle mich richtigrichtig wohl.
Möchte mit niemandem tauschen.

Für mich hat das etwas von einem Extra-Geburtstag im Jahr.
Der Tag, an dem das Leben eine echte Wende nahm.

Mensch, 4 Jahre...

Genauer und ausführlicher schreibe ich demnächst darüber, heute feiere ich erst einmal mich selbst.
:)


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Freitag, 2. August 2013

Alle Jahre wieder!

So könnte man es wirklich bald nennen.

Zum vierten Mal treffen sich LCHFler und Freunde (man kann natürlich auch NichtLCHFler sein) in diesem Jahr zum Women's Run in Köln.
Am 10.08. ist es soweit und ich krieg jetzt schon ein wenig "Magenflitschen", wenn ich darüber nachdenke.

Dieses Jahr haben wir unseren Vorjahresrekord wieder schlagen können.

Ich habe zwar wegen Um- und Abmeldungen, getauschten Startplätzen etc. ein wenig die Übersicht verloren, aber wir sind wirklich viele Starter, sowohl Walkerinnen als auch Läuferinnen. Und jubelnde Massen, bzw jubelnde Wenigkeiten (eine wehrte sich gegen den Begriff "jubelnde MASSE" und sie hatte damit recht, denn seitdem sie als "jubelnde Wenigkeit" ihr Kommen zusagte, hat sie noch reichlich Kilos verloren!). Aus allen möglichen Ecken Deutschlands wird angereist. Sogar Mannsvolk traut sich zum Frauenlauf, aber eben in jubelnder und vor allem taschentragenundbewachender Funktion.

Für mich beginnt der Women's Run eigentlich traditionell damit, dass ich vorher denke "Verdammt, ich hätte öfter laufen sollen! Warum mache ich das bloß? Ich werde schon überleben!" und damit, dass Nicole Lindborg am Donnerstag bereits aus Schweden zu mir kommt und wir endlich die Zeit haben, uns in Ruhe den Mund fusselig zu reden.

Einige aus dem Forum "loggen" bereits am Freitag in "unserem" Hotel in Köln ein, viele weitere am Samstag. Das fand ich im letzten Jahr schon total strange. Du kennst dich aus dem Forum, vielleicht mit einem kleinen Foto, du hast deine Vorstellung von diesen Personen, aber damit kennst du sie ja noch lange nicht in Gestik und Mimik, ihr wisst schon was ich meine. Dann stehst du im Hotel, checkst ein und auf einmal hüpft dir ein Avatarfoto nach dem anderen in waschecht über den Weg.

Ich weiß jetzt auch gar nicht, wie viele von uns im Hotel schlafen, aber getippte 20? Wahnsinn, oder?

Treffen beim Run, gleicher Treffpunkt wie jedes Jahr. Wie auch schon im Hotel gibt es viel zu lachen, quatschen, gegenseitiges Beschnüffeln und auch ein wenig Nervosität. Einige Blogger, die ich bislang noch nicht persönlich getroffen habe, sind übrigens auch dabei...  :D

Kurios-genial-schön im letzten Jahr: Die Menschen waren sogar so, wie man sich das vorstellte, wie man das aus der virtuellen Welt kannte. Und daher gab es von Anfang an kein blödes Gefühl, kein peinliches Schweigen, kein Fremdeln. Ich fand es klasse. Da bin ich doch glatt völlig in meinem Element!

Wobei das nicht ganz stimmt. Bei einer lag ich letztes Jahr voll daneben. Ich dachte, das sei eine ganz Verkniffene, völlig langweilige... Hm. Und dann stand vor mir so eine Wilde mit blitzendem Lachen und einer ordentlichen Ladung Schalk im Nacken. Mir sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen. Aber so herum macht irren ja richtig Spaß! Hab ich ihr natürlich direkt brühwarm erzählt. Unglaublich.

Abends nach dem Run gemeinsames Essen.
Tisch ist für 34 Personen gebucht!

VIERUNDDREISSIG!!

Ich freu mich SO sehr auf nächste Woche.
Noch 8 Mal schlafen, Ladies and Gentlemen!
Let's get ready to rumble!

Hach ja.

Filmchen über den WR noch zur emotionalen Einstimmung:
LOKALZEIT WR





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