Donnerstag, 15. August 2013

Theorie und Praxis

Theorie:

Man formuliert für sich ein ausgefuchstes Ziel, plant den Weg, schaufelt sich die Zeit frei und erstellt ein Konzept dafür, wie man das Ziel erreichen möchte. Es ist eine Kleinigkeit, eine Art Stundenplan zu erstellen, damit man konzentriert und fokussiert arbeiten kann. Nichts kann einen abhalten. Die Zielvorgaben können problemlos eingehalten werden.


Praxis:

Wer wirft ständig unvorhersehbare Alltagsfummeleien in meine Planung? Hm. Holterdipolter ist alles über die Wupper.


Menno.
Das muss ich noch lernen.







P.s.:

Wollte nur sagen: Es geht mir gut, ich geh nur in ein wenig Tohuwabohu von Schreiben, Denken, Korrigieren, Überarbeiten, ungeplanter Planlosigkeit und den Fußangeln des Alltags unter. Aber ich seh Licht. Dahinten. Mein ich. Sieht so aus. Oder? Jedenfalls habe ich mir persönlich schon ein bis zwei rote Kreuzchen in meinen Kalender gemacht. Später dazu mehr..

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Kommentare:

  1. Will ich mal schnell meinen Gedanken aufschreiben bevor ich wieder ins Bett gehe... 6.30 Uhr.

    Die Psyche ist eine spannende Untergrundkämpferin. (Muss ich das nun mit Sternchen für die Suchmaschine der us*a schwerer auffindbar machen?)
    Wo war? Genau. Untergrund.
    Du hast doch eine Zeit im Frühjahr extrem viel gearbeitet an einem Schreibprojekt. Wochenlang nur noch da gesessen und gearbeitet. Ohne "Rücksicht" auf Verluste. Verdreht auf dem Sofa gesessen etc. Ich denke, ich darf das so schreiben.
    Was war die Folge? Eine nicht lustige Krankheit nahmens Trigemidingsa. Mußtest (mußt?) dafür starke Tabletten nehmen, die es in sich haben. (Inwieweit können die Dich zur Zeit auch schneller lahm legen, fällt mir gerade ein??)
    Also was hat Dein Unterbewußtsein - vielleicht - abgespeichert, liebe Annika?
    EXTREME Arbeit macht krank. Woher soll Deine Psyche wissen, dass Du dieses Mal achtsamer bist, Dir Zeit läßt, Pausen einhälts, Spazieren gehst, den Hund kraulst und mal fünwe :O) gerade sein läßt? In dem Wissen, dass es dann evtl. viel besser flutscht?
    So kommen eben immer die Alltagsdinge dazwischen, kleine (Schreib-)Blockarden oder oder oder.

    Ich weiß, es ist sausauschwer, aber vielleicht kannst Du etwas loslassen? Die ganze Aktion mit einer mehr spielerischen Leichtigkeit angehen?
    NICHTS ist so kostbar wie die eigene Gesundheit. Wir sprachen darüber.

    So. Ich muss wieder ins Bett. Ich habe nämlich SEHR viel zu tun und enormen Zeitdruck wie Du weißt :O) Nehme mir also die Worte hier selbst zu Herzen.
    Im Buddhismus sagt man:
    "Wenn Du es eilig hast, mache einen Umweg."

    Ahoi
    Oona

    (*Klugschweißermodus aus*)

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    1. Es ist dieses Mal ganz anders. Denn ich hab ab sofort richtig viel mehr Zeit. Ich konnte mein bisheriges Arbeitspensum um über 20 Stunden pro Woche runterschrauben. Das Projekt, an dem ich damals gearbeitet habe, ist fertig.

      Mein eigenes Buch strengt mich zum Glück nicht an, ich suche nur andauernd nach den richtigen Wörtern. ;) Versuche gewisse Worte sein zu lassen, weil sie viel zu häufig auftreten und alles in eine gescheite Reihenfolge zu bringen. Ach ja, und natürlich versuche ich, nichts Wichtiges zu vergessen. Da ist aber kein Druck.

      Da das mit der Mehrzeit aber nagelneu ist, muss ich meine Zeit irgendwie umsortieren, am Besten sinnvoll. Äm. Und das ist noch ein wenig schwierig. Aber es wird.

      Doof ist eben, wenn du gerade einen genialen Gedanken hast, so richtig im Schreibfluss bist, aber dann leider dringend etwas erledigen musst.

      Außerdem sollte ich besser den WLAN-Router abschalten, sonst verführt das dazu, dass man "mal eben schnell" gucken geht, was da draußen so lost ist.

      Nein, es ist entspannt. Nur eben total ungewohnt.

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    2. Ich finde es schoen, was Oona da geschrieben hat,.... Und richtig,... Trotzdem auf sich selbst zu achten, auch wenn es manchmal gar nicht so stressig scheint ist genauso wichtig. Man verliert zu schnell sich selbst aus den Augen, obwohl man denkt, man hat den Fokus auf sich selbst gestellt.

      Um Gedanken festzuhalten: Schonmal versucht dem Handy was zu diktieren?

      Alles Liebe

      Julia

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  2. TRINCHEN!!

    Dein Kommi ist weg. Ich blödes Huhn hab aus Versehen den falschen Knopf gedrückt. Kannste noch mal?? *hoil*

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    1. Na zumindest in etwas.

      Als zu Hause arbeitende Selbstständige kenne ich das auch nur zu gut. Da muss man XY unbedingt fertig machen.

      Heute ist so so ein Tag. Ich muss unbedingt was fertig machen, aber man muss ja einkaufen, kochen, saubermachen, Wäsche waschen und schwupps ist der vormittag dahin und ich habe schon zwei Zeilen getippt.

      Ich bin dann mal weg, nicht bei der Arbeit, sondern um die Spülmaschine auszuräumen ;-)

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    2. Genau so. Hier ein bisschen, da ein bisschen, lauter Kleinigkeiten - schrupp ist die Zeit weg. Ich muss das echt noch lernen, ich bin es nicht gewöhnt so viel Zeit für diese Dinge zu haben, vorher liefen die zwischendurch vollautomatisch, oder eben einfach mal gar nicht.

      Macht man das vielleicht, um sich nicht dransetzen zu müssen?

      Irgendwie muss ich das noch besser organisieren - feste Zeitfenster einplanen, zumindest für den Haushalt und das Drumherum. Dann wäre mir schon sehr geholfen.

      Und wie gesagt - WLAN abschalten... Das stellt mir ein Bein. Dann guckste mal ins Forum, in die Mailkiste, in die Blogs, da geht richtig schnell was an Zeit weg.

      Hm.

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