Montag, 30. September 2013

Aaawwwww....


Ist die aber süß!!!

Die Jasmin von Soulfood LowCarberia (klick!).
Findet ihr nicht?

Mir kam sie schon immer sympathisch rüber und ich wollte sie mindestens ebenso schon immer in Nürnberg in ihrem Café mal persönlich aufsuchen - mein persönlicher Eindruck bestätigt sich für mich gerade voll.

Ich seh mir nämlich synchron die erste Folge von "Das perfekte Dinner - Die Foodblogger" an.

Also pssstt..... ich guck jetzt weiter.
Finde ich richtig toll.

Wenn du magst, kannst du auch gucken.
Hier (danke übrigens noch einmal für den heißen Tipp):

Folge 1 bei Frau Glasgeflüster

Hach.
Super.

Wobei mir Frau Glasgeflüster (klick!) bereits am Anfang ein wenig leid tut. Das ist nicht einfach am ersten Tag... Hier ein Vegetarier, dort ein LowCarbler und einmal kein Schweinfleisch. Bin gespannt, wie sie das gelöst hat.


P.s.:
Und ich wette, die haben bestimmt alle vorher ihren Backofen geschrubbt.
;)



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Sonntag, 29. September 2013

Was guckst DU Morgen?

Morgen geht es los und ich kann nicht gucken.
Das finde ich wirklich schade.
Warum gibt es in diesem Haus auch kein Aufzeichnungsgerät?

Was ich nicht gucken kann?
Den ersten Teil der neuen "Das perfekte Dinner"-Woche.
Auf Vox um 19:00 Uhr.
Dieses Mal mit Food-Bloggern.

Und nicht nur das, nein, mittendrinne ist unsere Jasmin von "Soulfood LowCarberia", die sich damals mit einem Leckerschmecker-Paket an meinem Millionenklick-Spiel beteiligt hat! Das kleine Süßschnäbelchen unter den LowCarblern, das es sogar soweit gebracht hat, ihren Internetshop und sogar ein Café in Nürnberg (klick!) zu eröffnen.

Menno.

Aber es hilft nichts.
Wenn sie sich das erste Mal auf dem Bildschirm zeigt, stehe ich im Trainingsraum und gebe Kurs. Kann also wirklich nicht gucken.

:(

Weiß jemand, ob man sich das nachträglich noch ansehen kann?
Seht ihr es euch an?

Meine Daumen sind natürlich für sie gedrückt (selbst wenn der Sieger natürlich schon feststeht - wir als schnöde Normalozuschauer aber noch nicht wissen, wer es ist), wobei ich auch auf die anderen Teilnehmer sehr gespannt bin. Dennoch... Meine Gewinnerin ist sie sowieso.

GO, JASMIN, GO!

<3


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Ende Gelände

Wenn man mit mir schon durch hügelige Landschaften flanieren möchte, gilt es gewisse Grundregeln einzuhalten. Die da wären:

1. Man wähle die Route so, dass man auf dem Hinweg, der etwa 3/4 der Strecke ausmachen sollte, bergAB geht. 

2. Der Rückweg, der, wenn es auf dem Hinweg bergab ging, natürlich zwangsläufig, wenn auch von meinem höchsten Widerwillen begleitet, bergAUF führen muss, soll maximal 1/4 der Strecke ausmachen.

3. Dazwischen plane man eine nette Einkehr zur Stärkung.

4. Man gehe NEBEN mir, nicht 5 m VOR mir.

5. Man kommentiere meine Zornesausbrüche beim bergAUF gehen nicht mit vernichtenden Sprüchen á la "Frau Trainerin, was ist los?" oder "Hätteste diese Woche mal mit dem Sport nicht so übertrieben" oder "Wandern ist eben besser für die Fitness als alle anderen Sportarten" oder "Der Blick! Göttlich!" oder "Schau mal, das Ehepaar dort ist locker 90. Die kommen den Berg aber noch ohne Gejaule hoch!" oder "Wie jetzt, hinsetzen? Wenn wir uns jetzt hinsetzen, kommen DIE DA vor uns in der Straußwirtschaft an und wir kriegen keinen Platz mehr. Die überholen wir noch. Zackzack!".

6. Man verdrehe nicht die augenscheinlichen Tatsachen durch Ansagen wie "Das ist doch kein Berg!" oder "Hier ist es ja wohl recht flach!" oder "Wenn wir um die Ecke rum sind, sind wir oben."

7. Wichtigste Regel. ACHTUNG! Wenn ich schon vor Wut schäume, laufe man nicht kichernd vor mir her und biete mir an, mich bergan zu schieben oder ein nettes Erinnerungsfoto von mir beim Vorwärtskriechen zu schießen.

8. Man renne nicht, man wandere, bzw. passe sich dem Tempo des schwächsten Teilnehmers (hier: ich) an.

Das ist ja wohl nicht zu viel verlangt, oder?

Wie kann ein einzelner Mann, der seit bald 20 Jahren mit mir verheiratet ist, ganz entspannt gegen 6 von 8 wichtigen Regeln verstoßen?

Pause war toll und der Rückweg war tatsächlich nicht länger als 1/4 der Strecke.


Der Rest....
Gut, wegen 5., 6. und 7. war 4. und 8. glasklar überlebensichernd. Denn wenn ich den Burschen erwischt hätte, hätte ich so manchen Moment der Wanderung Schaschlik aus ihm gemacht. Ich schwöre.

Könnt ihr eigentlich auch so böse werden, dass ihr jemandem Schmerzen zufügen möchtet? Dabei... hey... wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich fast die Sanftmut in Person bin, die niemandem Böses möchte. Meistens jedenfalls.

Wenn ich ehrlich bin.. ich bin mir nicht 100%ig sicher, was gestern mit mir los war, aber ich habe eine Ahnung. Die Strecke war eigentlich wunderschön und überhaupt nicht zu lang. Da bin ich schon ganz andere Strecken gewandert, auch in bergigem Gebiet. Aber es lief von Anfang an sehr zäh. Meine Vermutung ist, dass es doch etwas viel war, Samstag, Montag, Dienstag und Mittwoch Stunden zu geben, Donnerstag zwei Stunden zu joggen und dann zu meinen, dass man Samstag fröhlich pfeifend wandern würde.

Wir starteten von Bölingen aus bei perfektem, sonnigen Wanderwetter durch Feld und Wald und es war wirklich hübsch anzusehen. Des Mannes neues Credo übrigens: "Wanderwege kann jeder, wir machen mal querfeldein zwischendrin!" So kamen wir ab und an auf wirklich spannende Wege bei der nicht eine Menschenseele die Bahn kreuzte.

Das hier ist oberhalb von Lantershofen.








Hübsch, oder?

Allerdings gestaltete der Weg nach unten sich ein wenig arg hügelig. Andauernd ging es ein Stück bergab, dann wieder hoch. Eben weil wir nicht die normalen Wege nehmen wollten.

Immer wenn ich dachte, dass es jetzt ja theoretisch nur noch bergab gehen könnte, kam noch eine Schleife mit noch einem Anstieg.



An sich mag ich solche Wege total gerne, allerdings war ich an dieser Stelle bereits im "Meckermodus" unterwegs. Meine Beine fühlten sich sehr schwerläufig an.

Vom Wald aus ging es durch die Weinberge, die wie immer herrlich anzusehen waren. Da wir uns zu 95% geschickt oberhalb der "Hauptverkehrswanderwege" aufhielten, bekamen wir vom Rummel dort wenig mit. Man kann sich sicherlich vorstellen, was an einem Wochenende bei tollem Wetter dort los war!

Auf unseren Wegen - himmlische Ruhe.





Nach gefühlter Ewigkeit, bzw. eigentlich nach 12 km kamen wir in Marienthal an und pausierten bei Schumachers (klick!) in deren Straußwirtschaft (klick!). Dort gehen wir seit vielen Jahren immer wieder mal hin, weil es eben so schön ist. Ich bekam sowohl meine ersehnte Kürbiscremesuppe (sogar mit Garnelenspieß) als auch ein Glas hervorragenden trockenen Rotwein "Pas de deux". Hach ja.






Am liebsten wäre ich gar nicht mehr aufgestanden. Meine Oberschenkel fühlten sich an wie Blei. Aber es half nix, Mutti musste den ganzen Berg wieder hoch.

Ich war fix und alle.
Die Beinen verwandelten sich von Blei in Gummi.
Ätzend.

Da konnte der märchenartig anmutende Wald auf dem Rückweg auch nichts mehr rausreissen.

Und der Mann?
Nun, der konzentrierte sich darauf, gewissenhaft und intensiv gegen die Punkte 4 bis 8 zu verstoßen.
Mehrfach wohlgemerkt.

Wobei ich ihn wirklich bewundere. Der wandert schneller als ich laufe. Topfit. Macht eben das regelmäßige Wandern. Der hat Wadenmuskeln, auch einen echten Knackpo, da kann man nur neidisch sein. Bin ich auch. Gebe ich gerne zu. Der knackige Anblick hob meine Laune allerdings nur minimal.

Hätte ich nur etwas mehr Mumm in den Beinen gehabt, ich hätte ihn... aber so richtig! Es gibt sogar ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie ich eine Attacke auf ihn versuche und er lachend und weghopsend auf den Auslöser gedrückt hat. Aber das erspar ich euch. Falsch, das erspar ich mir.

Selten war ich glücklicher am Parkplatz angekommen zu sein. Zuhause kam ich kaum noch aus der Kiste raus. Moah...

Das fühlte sich an wie Zerrung. Herb. Wirklich herb.

Muskelkater kann das ja nun nicht gewesen sein. Das war Überlastung.

Das war dann der Punkt, an dem ich sogar dem Mann leid tat. Das will was heißen. Ich parkte den Rest des Abends den Po auf dem Sofa und jammerte leise vor mich hin, sobald ich nur eine minimale Bewegung machte. Ich armes Dingen, ich.

Interessant:

Als ich heute Morgen aufwachte, war der Spuk vorbei. Nichts. Noch nicht einmal Muskelkater.
Sehr merkwürdig.

Fest steht allerdings, dass ich diesen Weg in den nächsten Wochen noch einmal gehen möchte. Exakt den gleichen. Dann wollen wir doch mal sehen, ob ich das nicht besser kann.

Was soll es.
Man kann nicht immer gut drauf sein.









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Samstag, 28. September 2013

Wandern und Pausen

Heute Morgen erwachte ich mit dem Wissen, dass bei uns heute eine Wanderung auf dem Programm steht. Es geht - wie so oft und immer wieder gerne - ins Ahrtal.

Wanderungen sind einer der Gründe, die mich durchaus zum Frühstücken veranlassen. Nicht nur, weil ich zu der für mich üblichen Hungerzeit schlecht essen kann, weil ich dann meinen Körper stramm vorwärts bewege, sondern auch, weil ich interessanterweise tatsächlich schon morgens Hunger habe, wenn ich WEISS, dass ich mich bewegen soll.

Und so trat ich, den Schlaf aus den Augen reibend, in die Küche und überlegte, was ich denn frühstücken könnte. Es gelang mir im letzten Moment, mein spontanes Bauchgefühl zu übertönen, das unbedingt bereits zu dieser frühen Stunde und vor dem längeren Besuch der reinen Natur die Reste des Kohlpuddings (klick!) vom Vortag vertilgen wollte.

(Übrigens sehe ich gerade, dass ich Kohlpudding heutzutage anders zubereite... Deutlich weniger Milchprodukte! Müsste ich mal überarbeiten oder ein zweites Rezept dazu setzen.)

Kohl ist in größeren Mengen für mich nicht unproblematisch und leider habe ich es versäumt mir dieses Buch (klick!) zu kaufen. Hihi.

Stattdessen entschied ich mich für ein Rührei, für das 3 Eier sowie 1  "Schwupp" Sahne und 1 großzügiger EL Butterschmalz ihr Leben lassen mussten. Das hält mich sehr lange satt, locker 5 Stunden habe ich dann Ruhe.

Heute wandern wir nur 16 km. Das ist nicht so viel wie sonst. Aber man darf auch nicht vergessen, dass das Ahrtal sehr hügelig ist. Besonders für so Flachländer wie mich. Da geht man durchaus etwas länger an den paar Kilometern.

Der Mann und ich haben uns angewöhnt, bei solchen Wanderungen keinen Proviant mitzunehmen. Stattdessen gehen wir etwas in einer Straußwirtschaft essen. Der Mann plant die Wanderungen stets so, dass wir nach rund 2/3 der Strecke irgendwo einkehren.

Dort gibt es ganz tolle und liebevoll zubereitete kleine Mahlzeiten, in der Regel aus regionalen Produkten hergestellt. Jedenfalls in den Straußwirtschaften, die wir uns rauspicken. Meistens ist darin auch mal das ein oder andere KHchen mehr enthalten, wie beispielsweise in einem genialen Kürbiscremesüppchen sowie einem gutem Glas trockenen Wein dazu, aber dadurch, dass ich mich entsprechend gründlich davor und danach bewege, weiß ich, dass ich diese KHs sofort wieder verfeuere. Natürlich käme ich nicht auf die Idee, einen Teller Nudeln zu essen, ihr wisst schon, wie ich das meine.

Das war bei meinen ersten Wanderungen noch ganz anders. Da hatte ich noch das Gefühl, dass ich Proviant dringend brauchte. Ehrlich gesagt denke ich, dass es in erster Linie um die Pause an sich ging, denn die Wanderungen haben mich damals richtig geschlaucht. Aber das wollte ich natürlich nicht so gerne zugeben. Wenn man so einen Mann neben sich hat, für den bis 30 km Wanderung am Tag Peanuts sind, fühlt es sich ein wenig peinlich an, wenn man sich nach 5 km aus dem letzten Loch pfeifend hinsetzen möchte. Stattdessen habe ich versucht, meine Schnappatmung so leise wie möglich zu veratmen und auf meine "Ess"pause gepocht.

:D

Andererseits macht es aber auch Spaß, mit baumelnden Beinen auf einer Bank mitten in der Natur zu sitzen und etwas aus der Box zu knabbern. Oder etwa nicht?

In meiner Box waren damals bevorzugt Käsewürfel, Gurkensticks, Cocktailtomaten, Paprikastreifen und Stücke von der Mettwurst. Ich habe übrigens eine Box mit eingebautem Kühlakku. Das hält das Ganze dann auch lecker kühl. Dazu gab es natürlich Wasser.


Sonst noch wer im Ahrtal heute?
Bei diesem bombigen Wetter?

Kehrt ihr lieber ein oder nehmt ihr lieber mit?
Und wenn ja, was nehmt ihr mit?
Vielleicht sieht man sich?


Ich bin die, die vermutlich in schwarz mit schwarz und einem Hauch von schwarz auf den Pfaden ein Stück oberhalb der Touristenmassen unterwegs ist. Mit schwarzem Rucksack, versteht sich, mürrisch HINTER einem fröhlichtiefenentspannt leicht und locker die Berge hinaufzischenden Mann in Profioutdoorequipment herzockelnd. Bergauf bin ich fast prinzipiell mürrisch, das wird sich wohl nie ändern.

Bergwanderurlaub?
NIEMALSIMLEBEN!

Ich bring bestimmt Fotos mit!
Bis denne.




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Donnerstag, 26. September 2013

Wenn der Körper summt

Diese Woche strotzt bis hierher vor Sportstunden in der Halle wie selten zuvor.

Am Samstag triezte ich in Würzburg, Montag gab ich erst eine Runde BauchBeinePo und anschließend Pilates, Dienstag drehte ich beim Bodystyling auf und Mittwoch durfte ich tatsächlich das erste Mal eine Rückenstunde geben.

Das war übrigens herrlich aufregend vorher. Es bubbelte ein wenig im Herzen. Erst am Morgen hatte ich erfahren, dass ich dieses Mal die Stunde halten dürfte und so habe ich mir den ganzen Tag Gedanken gemacht, welche Übungen ich in welcher Reihenfolge zu welcher Musik wählen möchte.

Meinem Bauchgefühl folgend entschied ich mich für ein Potpourri aus Pilates, Qigong und klassischer Rückengymnastik. Dehnung nicht zu vergessen. 

Es war grandios!
Ich erhielt hinterher sehr, sehr viel Lob von den Kursteilnehmern, das ging natürlich runter wie Öl.

:)))))))))))

Als ich am Abend auf dem Sofa zur Ruhe kam, spürte ich, dass der ganze Körper summte. Die Muskeln kribbelten. Besonders die Beine und Oberarme. Ich liebe dieses Gefühl. Es ist toll zu spüren, wie alles eine Weile weiterarbeitet. Es erfüllt mich mit Stolz, dass ich mit meinem Körper eine Einheit bilde, dass die Jahre des Übergewichts keine Schäden verursacht haben, die mich in irgendeiner Weise einschränken würde. Er tickert wie ein Uhrwerk und läuft wie am Schnürchen.

Mit 43 Jahren bin ich viel, viel fitter und leistungsstärker als ich es vor 10 Jahren war. Oder vor 15.

Was will man mehr.

Die Woche ist natürlich noch nicht zu Ende, aber die Kurse sind es. Stellt sich die Frage, was Körper und ich noch so anstellen könnten. Ich denke, dass ich heute die Laufschuhe anziehen werde, die Muskeln lockern. Mir ist nach loslaufen ohne Plan und ohne Ziel. Spontan entscheiden, wo es langgehen soll und wie weit meine Füße mich tragen dürfen.

Für den Samstag ist die erste Ahrtalwanderung für den Herbst geplant.
Wenn das mal nicht tolle Aussichten sind.

Was habt ihr diese Woche noch mit eurem Körper vor?


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Dienstag, 24. September 2013

Backofenreiniger 2.0

Bei der unglaublichen Resonanz konnte ich nicht anders, ich habe nachgefragt.

Bei Interesse meldet ihr euch bitte an die Mail feliday31(ät)aol.com. Ihr könnt gerne schreiben, dass ihr von mir davon erfahren hat, dann weiß sie auch direkt, was gemeint ist.

Der Reiniger ist geeignet für:
Backöfen (aber nicht das Dichtungsgummi - das habe ich ausgebaut), Backbleche, Edelstahltöpfe und Edeelstahlpfannen, Grillgeräte, Hähnchen- und Gasgriller, Mikrowellengeräte und Ceranfelder, Kochplatten, Elektroherde, Kamine, Ofenscheiben uvm.

Der Reiniger ist NICHT geeignet für:
Metalllegierungen, Guss, Aluminium, Kupfer, Messing, teflonbeschichtete und lackierte Oberflächen, Backöfen mit Selbstreinigungsfunktion sowie alle Kunststoffoberflächen

Das wollte ich noch schnell gesagt haben.

Ich geh jetzt gleich Kurs geben und klemm mir vorher noch schnell was hinter die Kiemen.


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Heilig's Blechle

Wenn es irgendwas gibt, was ich so richtig hasse, dann ist das das Reinigen des Backofens.
Und wenn es irgendetwas gibt, was bei einem LCHFler, der viel für eine ganze Familie kocht, ständig versifft, ist das genau der.

Es gibt eben doch Nachteile mit Fett...

Ich weiß nicht mehr, wie oft ich STUNDEN meinen Backofen geschrubbt, gekratzt und vor allem mit allen möglichen Präparaten eingenebelt habe. Ihr wisst schon, diese Sprays, die man nur mit angehaltenem Atem aufsprayen kann, weil es einem sonst im Handumdrehen die Lunge raushaut. Wo man zum Atmen am Besten schnell in den Flur rennt, weil die Gase (?) überall in der Küche sind.

Wurde der davon wirklich sauber?
Nö.

Trotzdem Stunden geschrubbt. Mit mittelprächtigem Ergebnis.

Ich tendierte sogar dazu, lieber immer wieder mal neue Backbleche zu kaufen.

Neulich telefonierte ich mit einer MitLCHFlerin und MitBloggerin und da ich weiß, dass sie beruflich mit Reinigungsmitteln zu tun hat, klagte ich ihr mein Leid.

"Ach was, das geht ganz einfach. Ich schick dir da mal was!"

Und so erreichte mich gestern ein unglaubliches Paket mit den unglaublichsten Dingen drinne. Spannend! Darunter das Reinigungsmittel für den Backofen. Musste ich sofort ausprobieren.

1. Mit Handschuhen den kalten Backofen einpinseln
2. 2-3 Stunden entspannt warten.
3. Auswaschen
4. Neutralisieren
5. Auswaschen
6. Fertig

Hö?
Pikobello!
Unfassbar!!!

Der Ofen ist WIE NEU.
Ungelogen.
Und das völlig stressfrei.

Ich fasse es immer noch nicht. Da hab ich all die Jahre... und dabei ist es so einfach.

Merde!

Jetzt ist es leider so, dass ich weiß, dass betreffende Dame ihr Berufsleben von der virtuellen Welt fernhalten möchte, weil sie niemalsnienicht den Eindruck vermitteln möchte, dass sie irgendwem irgendwas verkaufen will. Und ich kann ja jetzt nicht hierhin schreiben "wendet euch an XY", falls sie das nicht möchte.

Hm.

Wir machen es so...
WENN jemand wissen will, was das für ein Mittel ist, WENN sie ihre Identität offenlegen möchte, dann können das beide Seiten in den Kommentaren tun.

Ich halte mich da raus.
MEIN Ofen ist schließlich jetzt nicht nur sauber, sondern rein, wie es einmal so nett in einer Werbung hieß.

Ich sag an der Stelle nur DANKE!!!
Hammer.
Ich weiß gerade echt nicht, wie ich das gutmachen soll.


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Montag, 23. September 2013

Würzburg

Herrlich, herrlich, herrlich...

Es war ein geniales LCHF-Wochenende. Menschmensch..

Aus Hamburg, Stuttgart und Umgebung, aus Frankfurt und Ingolstadt, aus München und dem Saarland, natürlich auch einiges aus dem Rheinland...von allen Ecken und Enden waren wir eingeflogen, um eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Und ja, die hatten wir.

Auch total egal, wen du gerade neben dir hattest, es gab stets Interessantes miteinander zu besprechen und summasummarum sprechen wir hier von allerfeinster Qualitätszeit. Genau lässt sich das gar nicht transportieren.

Die meisten kannte ich schon von anderen Treffen und es fühlte sich richtig gut an, sie wiederzusehen. Es war ein großes Hallo. Dazwischen auch einige, die ich bis dahin nicht persönlich erlebt hatte. Toll! Denn auch mit den "Neuen" gab es - so zumindest mein persönlicher Eindruck - keinerlei Fremdeln, das integrierte sich im Nullkommanix vollautomatisch. :)

Und nach gefühlter Ewigkeit durfte ich zum allerersten Mal Ruth und Herbert treffen. Erinnert ihr euch noch? Die beidem vom Nähmaschinenzentrum München, die mir damals beim Millionenklickspiel völlig unerwartet höchst großzügige Gutscheine zur Verfügung gestellt haben? Ansonsten findet ihr die Geschichte von damals hier (klick!).

Herrlich war darüber hinaus, dass man alles bedenkenlos essen konnte, was irgendwo an Essbarem im Haus zu finden war.

*lach*

Ich wusste beim Frühstück kaum, wofür ich mich entscheiden sollte. Angefangen natürlich bei den obligatorischen Eiern in jeder Variation über Frühstücksspeck vom Demeterhof, Quark und Beeren, Chiasamen, Knäcke, Käseplatte undundund bis hin zur perfekten, selbstgemachten Leberwurst und Griebenschmalz. Was da alles zusammen kam! Moah, ich war im siebten Himmel.

Außerdem hab ich es getan.
Jepp.
Ich habe das allererste Mal selbstgebackenes LCHF-Brot gegessen.
Weil es so derartig lecker aussah, dass ich es einfach wissen MUSSTE!
Und es war tatsächlich lecker.

Sobald Leseratte das Rezept zu Papier gebracht hat, werde ich es euch weiterreichen.
Ich weiß nur noch, dass da u.a. Leinsamenmehl, ganze Leinsamen, Mandelmehl und Quark drin war, etc. pp. Ich bin nicht gerade die Bäckerin, aber das werde ich definitiv meiner Familie unterjubeln.

;)

Gleiches gilt für die Leberwurst.
Blumica, die sie gemacht hat, hat gesagt, dass das gar nicht sonderlich kompliziert ist... wenn man einen Thermomix hat. Hm. Hab ich leider nicht. Aber vielleicht kann ich das anderweitig kompensieren. 

Ach, und Ajvar. Hat sie auch selbst gemacht. Könnt ich mich glatt reinlegen. Das Rezept könnt ich bestimmt auch noch organisieren, wenn ich lieb nachfrag und Interesse besteht.

Samstag habe ich einen gepflegten Durchgang Sport verpasst und mich hat irre gefreut, dass sogar die anwesenden Herren sich nicht gedrückt haben. Der ein oder andere wird garantiert noch einzwei Tage an mich denken.

Danach gab es Bauchtanz und somit für mich persönlich eine Lektion in Demut.

*soifz*

Dieses entspannte Loslassen fällt mir richtig schwer. Ich kann es nicht, ich kann es nicht, ich kann es nicht. Ich habe viel lieber hinterher Djiellas Darbietung zugesehen. Das war der Hammer.

Sehr wenig Schlaf, sehr viel Lachen und tolle Gespräche, intensives Beisammensein. Ich habe für mich einige neue Impulse mitgenommen, die ich für mich überdenken und umsetzen möchte.


Wir haben schon beschlossen, dass das keine Eintagsfliege war.
Das wird nicht nur wiederholt, sondern tunlichst noch verlängert!

Gestern Nacht habe ich dann allerdings geschlafen wie ein Stein.
Ich war fix und alle.


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Freitag, 20. September 2013

Hinterhältig

Immer, wenn ich denke, ich liege gut in der Zeit, springen mich von hinten noch eben schnell Aufgaben an, die ich auch noch dringend erledigen muss.

Wo waren die vorher?
Warum jetzt?

Aber egal...

Die Sonne scheint, ich geh jetzt duschen, pack die Tasche und mache einen Abflug Richtung Bayern.

Yeahaw, LCHFler, ich koooommmmeeeeeee...

An alle anderen:
Ich wünsch euch ein traumhaftes Wochenende mit viel Sonne und noch mehr lachende Momente.


Bis denne
eure
Sudda


P.s.
Und wo ist bitte mein eines Ladekabel?
Falls jemand es hat, bitte bei mir vorbeischicken.


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Donnerstag, 19. September 2013

Manchmal..

Manchmal im Leben begegnet man einem Menschen und wird mit einem Mal sehr dankbar und demütig.

Von schwerster Krankheit gezeichnet, dennoch aufrecht, nervlich am Rande der Kante. Nein, nicht alt. Schätzungsweise einen Ticken älter als ich, aber die Krankheit hat sich tief in die Gesichtszüge gegraben, so dass niemand es wohl so genau weiß. Nach jedem Satz eine gequälte Atempause, weil das Herz nicht mehr mag. Und nicht nur das mag nicht mehr.

Dennoch..
Aufrechten Hauptes gibt sie ihre Stunden.
Würdevoll.
Hart, aber herzlich.
Mit beneidenswerter Körperspannung.
Haltung.
Alte Garde.
Mit ihrem Sperberblick sieht sie jede Abweichung.

Ich durfte zusehen.
Mitmachen.

Hinterher ein sehr offenes Gespräch.
Eine Begegnung, die mich sehr berührt hat.

Und mit einem Mal ist vieles, was einen persönlich so nervt, schietegal. Das sind reine Luxussorgen. Das sag ich euch.

Ich bin gesund, ich habe ein tolles Leben.
Alles andere ist maximal Dekoration, die nicht meinem persönlichen Geschmack entspricht.

Jetzt nehme ich meine Tasse Kaffee, schlendere durch den Garten und sauge einen Moment der Ruhe in mich auf. Mit freier Seele.

Danke, Leben!






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Mittwoch, 18. September 2013

LCHF - ein ganzes Wochenende lang

Klingt super, was?
Jedenfalls für mich.

Dieses Wochenende treffen sich 16 Foris aus dem Forum, um gemeinsam Qualitätszeit miteinander zu verbringen. "Letztens" war es bis zu diesem Termin noch ewig hin und jetzt *rubbeldikatz* ist es schon da. Und so langsam gelingt es mir sogar, mich zu entschleunigen.

Nachdem ich dann gestern sogar meinen Kleiderschrank mal wieder akribisch (aus-)sortiert habe, sollte mir das Kofferpacken kein Kopfzerbrechen bereiten. Ich glaub, ich schock die mal alle und zieh etwas Nicht-Schwarzes an. Ich glaube glatt, dann erkennt mich keiner.

Besonders freue ich mich auch auf das gemeinsame Sportstündchen. Musik, Box, Matten, alles dabei und wenn datBea noch genügend Platz hat, pack ich vielleicht auch die Redondobälle und die Therabänder ein. Wenn schon, denn schon, oder?

Und bis dahin will ich ggf. noch die 8 Brokate aus dem Qigong (klick!) in vernünftiger Ausführung in mein Gehirn brennen. Das ist so herrlich entspannend.

Ihr seht, ich seh einer spannenden Zeit entgegen und freu mich tierisch darauf.

Ich geh dann mal meine Lieblingssportklamotten waschen.


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Montag, 16. September 2013

Mehr als Name und Zahlen

Gestern kam eines meiner Kinder und sagte:
"Erzähl doch mal von unserer Familie!"

Schwupp, da bin ich in meinem Element.
Ich erzählte Geschichten aus dem Leben meiner Mutter, meiner Groß- und Urgroßmutter und natürlich auch den männlichen Pendants. Mit den Jahren habe ich viele dieser persönlichen Geschichten sammeln können, weil ich nie nachgelassen habe, bei den noch lebenden Ahnen nachzufragen...

Wie waren sie wirklich?

Also nicht nur "wer ist diese Person auf dem Foto, von wann bis wann hat sie gelebt und inwiefern ist sie verwandt mit mir?". Nein, ich wollte am Besten genau wissen, wie die Person charakterlich war. Und über Geschichten, die man über sie erzählt, das, was sie erlebt hat, kann man sich doch so einiges zusammendenken. Ich bin übrigens sehr froh, dass ich das Erzähl-Gen wohl aus mehreren Ecken vererbt bekommen habe.

Da ich Interesse hatte, erhielt ich sehr häufig nicht nur die Geschichten, sondern auch eben Fotos oder aber persönliche Gegenstände, die nach dem Tod noch übrig geblieben sind. Besonders spannend in dem Zusammenhang die Karten einer meiner deutschen Urgroßmütter, die nach ihrer Scheidung (SKANDAL!) ein kleines Zubrot damit verdiente, dass sie den Menschen die Zukunft aus ebenjenen las (DOPPELT-SKANDAL).

Meinem Opa war das so peinlich, dass er ihr freiwillig etwas Geld zuschusterte...

Allerdings bezweifele ich, dass sie sich an den Deal, dass sie dafür keine Karten mehr legen solle, wirklich hielt. Warum wären sonst noch die Karten da? Und überhaupt... ich weiß noch einiges andere über sie, daher bin ich mir recht sicher, dass sie beide Finanzquellen genutzt hat.  

Aus Briefen ihrer Mutter an eine Cousine weeiß ich z.B., wie meine Großmutter väterlicherseits als Kind drauf war. Sie war übrigens ein verzogenes, nerviges Gör, wenn ihr mich mal fragt. :D

Es sind sogar persönliche Geschichten aus dem Nordischen Krieg von 1700-1721 überliefert! Daher weiß ich auch ein bisschen mehr über meine ethnische Zusammensetzung. Als nämlich Karl XII mit seinen Leuten wieder nach Schweden zurückkehren durfte, hatte einer meiner Ahnen seine vor Ort geehelichte türkische/armenische (man ist hier nicht ganz sicher) Gattin nebst Kindern im Gepäck. Und so kam diese Frau nach Schweden - was muss das für ein Umbruch in ihrem Leben gewesen sein - nur um kurze Zeit später als Witwe dazustehen, weil ihr Mann (Berufssoldat) in Norwegen erschossen wurde - angeblich übrigens aus eigenen Reihen!

Jaja.
Ich finde das total interessant und ich kann Stunden damit verbringen, mich mit den einzelnen Persönlichkeiten auseinander zu setzen.

Als wir so über den ein und anderen sprachen, wurde mir mit einem Mal klar, dass ich diese ganzen Geschichten dringend zu Papier bringen muss. Sonst ist irgendwann keiner mehr da, der sie kennt, der sie weitererzählt.

Und dann sind diese tollen Persönlichkeiten, die einen gewissen Anteil an mir als Mensch haben, irgendwann nichts weiter mehr als ein Name und zwei Daten - Geburt und Tod.. Irgendwann vielleicht nicht einmal mehr das.

Ist man erst dann wirklich tot?

Mein Cousin war übrigens clever... er hat meine schwedische Urgroßmutter mal über ihre Familiengeschichte interviewt und das Ganze auf Kassette aufgezeichnet. Von ihr ist daher noch ihre Stimme konserviert - allerdings sollte man die wohl schleunigst auf CD brennen, sonst kann man sie irgendwann nicht mehr abspielen!

Manchmal frage ich mich, was meine Urururenkel irgendwann noch über mich wissen werden. Wobei... das Internet vergisst angeblich nichts. So gesehen gibt es für sie eine Menge zu lesen... vorausgesetzt es interessiert sie.

Hach ja.

Seid ihr da ähnlich gestrickt, wie ich?
Gibt es in eurer Familie auch so viele spannende Geschichten zu spannenden Menschen?
Wie konserviert ihr die?
Jemand einen wertvollen Tipp?

Und ansonsten:
Guten Morgen!
Ich wünsch euch einen tollen Wochenbeginn!



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Samstag, 14. September 2013

Ninas Hexenküche: Cremesüppchen von der Schmorgurke



Zeitaufwand: gering < 30 min
Schwierigkeit: wirklich einfach
Portion: ca. 2,20 €



Zutaten für 4 Personen:
1 El Butterschmalz 
200 g gute geräucherte Wurst (wie z.B. Landjäger o.ä.)
1 kg Schmorgurken (man kann auch ersatzweise Salatgurke nehmen)
2 kleine Zwiebeln
1 Liter (bevorzugt selbstgemachte) Gemüsebrühe
1 Bund Dill (ersatzweise 1 Päckchen TK-Kräuter)
4 EL Crème fraîche (besser Crème double)
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel nach dem Schälen würfeln. Die Gurken z.B. mit dem Sparschäler oder einem Käsehobel schälen, der Länge nach halbieren, mit einem Esslöffel entkernen und in etwa einen halben Zentimeter breite Scheibchen schneiden. Die Wurst ebenfalls in Scheiben schneiden.
  
Butterschmalz in einem großen Topf mit dickem Boden erhitzen und die Wurstscheiben darin knusprig braten. Anschließend wieder herausnehmen und vorübergehend beiseite legen. Zwiebel- und Gurkenwürfel ebenfalls im heißen Bratfett kurz andünsten. Mit 1 l Gemüsebrühe ablöschen. Kurz aufkochen lassen, anschließend Wärme reduzieren und zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Danach etwa die Hälfte der Gurkenscheiben aus der Suppe nehmen und beiseite legen, den Rest pürieren.

Dillzweige waschen, kurz trocken schütteln und fein schneiden, bzw hacken. Crème fraîche und Dill unterrühren. Anschließend die Wurstscheiben und Gurken wieder zugeben. Mit Salz (Vorsicht... die Würste geben nachher noch sehr viel Salz ab!) und Pfeffer abschmecken.


Nährwerte pro Portion:

412 kcal
E: 10,5 g
Fett: 38 g
KH: 7 g


Tipp

Anstelle von Crème fraîche könnte man auch Crème double verwenden oder Sahne, hätte dann allerdings andere Werte. Ein wenig geriebenen Käse als Topping oben drüber oder Käseplätzchen dazu... mmmhhh!


:)


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Freitag, 13. September 2013

Neue Rubrik: Ninas LCHF-Hexenküche

Was tut man, wenn man gerne nette Rezepte im Blog zum Thema LCHF veröffentlichen würde, der Tag aber definitiv zu wenig Stunden hat?

Genau.
Man sucht sich eine Ghostcookerin.
Wie Ghostwriter, aber eben nicht Writer, sondern in diesem Fall Cooker.

:D

Ich kündige mit Freude und kleinen Tränchen des Stolzes die neue Rubrik "Ninas LCHF-Hexenküche" an.

Nina, das ist eine meiner Dienstagsmädels, die nicht nur sehr tapfer jegliche körperliche Attacken meinerseits überlebt, sondern auch noch mein Versuchskaninchen ist, wenn es darum geht, Menschen an LCHF und/oder das Abnehmen im Einzelnen und Speziellen heranzuführen. Sie nähert sich zwar sehr, sehr Slowmotion an LC an, aber ich muss gestehen, dass ich in den letzten Tagen und Wochen nicht so in der Lage war, richtig am Thema zu bleiben. Mir kam zu viel dazwischen. Und ihr sicherlich auch. Schließlich hat sie da so einen Minimann, der viel Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. (Der ist aber soooooooo süß!)

Seitdem ich sie kenne (und das ist jetzt noch nicht so schrecklich lange - aber wir haben uns quasi gesucht und gefunden), (er)findet sie ein Rezept nach dem anderen. Ich weiß nicht, woher sie die Muße, die Rezepte und die Phantasie hernimmt, aber es ist eben so.

Und geistesgegenwärtigblitzig wie ich manchmal bin, habe ich sie heute spontan gefragt, ob sie nicht Lust hat, einige Rezepte in meinem Blog veröffentlichen zu lassen.

Und sie hat Lust.

Daher könnt ihr euch jetzt schon freuen... Auf so Rezepte wie "Cremesuppe aus Schmorgurken" oder Leckereien mit "Blumenkohl-Couscous" als Beilage. Ganz zu schweigen von einem Rezept, von dem sie mir mal erzählt hat... ich nenne es mal "Blumenkohlpüree deluxe". Das leier ich ihr auch noch aus dem Kreuz.... *schwör*

Morgen geht es los.
Holt schon mal die Töpfe, Pfannen, Tiegel, Besteck und Teller.
Es gibt was zu Essen!

Jippieh!


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Donnerstag, 12. September 2013

Ich hab Rücken #2

Das Thema Rücken beschäftigt mich dann doch sehr.

Vielen Dank übrigens für eure Kommentare, die ich später noch kommentieren möchte. Also einen Kommentar jeweils unter den Kommentar setzen.

Gestern habe ich mir ein recht kurzweiliges Buch zum Thema gekauft. Es sprang mich im Buchladen quasi an. "Ich hab Rücken!" von Marion Grillparzer.

Eigentlich wollte ich ein Buch mit Rückengymnastikübungen - eben wegen des neuen Kurses, zur Inspiration. Das ist aber ein Buch, indem alles Mögliche rund um den Rücken erklärt wird. Frau Grillparzer hat sich dazu mit vier Rückenspezialisten aus den Bereichen Orthopädie, Sporttherapie, Osteopathie und Traditionelle Chinesische Medizin zusammengetan. Spannende Kombi, wie ich finde. Die ersten Seiten habe ich schon durch und darin ist alles rund um den Rücken schön erklärt. Das hier (klick!) ist es.

Außerdem habe ich mich zu einem Tagesseminar zum Thema orthopädisches Taping angemeldet. Ihr wisst schon... die bunten Klebebänder, die man ab und an mal an Menschen "bappen" sieht. Das sieht sehr interessant aus, oder nicht? Und jetzt will ich gerne mehr darüber erfahren.

Wer es nicht kennt, hier (klick!) könnt ihr sehen, wie das aussieht.

Schweinchen Schlau kommt auch und Matten sollen wir mitbringen. Material wird gestellt.

Da steht nämlich geschrieben:

Nicht nur für Leistungssportler und Profis sind die bunten Klebebänder hilfreich. Hobbysportler, ältere Menschen und Menschen, die Probleme mit dem Bewegungsapparat haben, können von dieser sanften Methode profitieren. Aber wie kann ich möglichst effektiv die Bänder anlegen? Warum wirkt es überhaupt? Kann ich die Bänder am ganzen Körper nutzen? Fragen, die Ihnen ein Facharzt für Orthopädie und ein Sportler mit medizinischer Ausbildung in Praxis und kurzweiliger Theorie erklären. 

Ich mach dann hinterher mal ein Foto von ihr, wie ich sie vermutlich höchst kunstvoll und knallig bunt kokonähnlich in ihre Matte geklebt habe.

:D

Ich freu mich drauf!

Hat jemand schon mal Erfahrung mit Taping gemacht?
Gut?
Schlecht?
Sinnvoll?
Bullshit?


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4 Jahre, 1 Monat und 9 Tage


Es geht nicht weg.
Das weiß ich jetzt.

Aha.

4 Jahre, 1 Monat und 9 Tage habe ich ohne geschafft, problemlos, aber nach fast einer Woche psychischer Höchstspannung, Momenten größter für mich vorstellbarerer Angst, habe ich gestern - als der Druck wich - den Kopf in den Kühlschrank gesteckt und für gefühlte Stunden nicht mehr rausgeholt.

So lange bis nichts mehr ging und mir gigaschlecht war.

Und es war mir im Übrigen auch total egal, was ich gegessen habe.
Total egal.
Darüber hatte ich keine Kontrolle mehr.

Ich kann wohl von Glück reden, dass in meinem Kühlschrank von Natur aus nicht sonderlich viel merkwürdiges Zeugs lagert. Und wenn... selbst das wäre mir egal gewesen.

Nein, ich habe hier nicht über das geschrieben, was in den letzten Tagen los war und ich möchte es auch nicht tun. Ich war froh, um jeden "normalen Moment", in dem ich mit Alltag und Normalität beschäftigt sein konnte. Ich will nur, dass ihr wisst, dass es mein persönlicher Super-GAU war, jetzt aber alles besser ist. Ich bin alles andere als empfindlich - das könnt ihr mir glauben. Bei mir muss es wirklich richtig dicke kommen.

Ich brauche auch keine tröstenden Worte, denn es gibt nichts mehr zu trösten. Es ist gut. Und dass ich einen Essanfall hatte, braucht auch nicht getröstet werden, weil ich nicht traurig bin. Ich bin nur...

... sehr erstaunt.

Es kam ganz plötzlich, aber extrem bestimmt. Ich habe zunächst alle Tränen der Erleichterung freigelassen, die ein einzelner Mensch in sich lagern kann, bin anschließend wie ferngesteuert vom Sofa aufgestanden und dann ging es los. Kein Moment des Zögerns, nichts. Einfach gemacht.

Anschließend habe ich die ganze Nacht gegen unglaubliche Übelkeit gekämpft. Das war sehr unschön und nicht nachahmenswert. Auch heute Morgen ist es noch nicht gut. Mein Inneres rumort, das ist nicht mehr feierlich.

Dennoch ist heute ein neuer Tag und ich weiß, dass es vorbei ist. Ich ärgere mich auch nicht darüber. Es ist in Ordnung. Ich kann den Moment weiterziehen lassen.

Ich weiß auch, dass ich anscheinend nie vollständig davor gefeit sein werde.
Das wollte ich euch eigentlich nur sagen.
Ich kann durchaus einknicken, wenn es viel zu viel wird, auch wenn ich das nicht erwartet hätte.
Ich bin nichts weiter als ein normaler Mensch, selbst wenn ich mich eigentlich recht oft auf der Oberholspur wähne.

4 Jahre, 1 Monat und der 10. Tag... 
Es geht weiter!

Umarmung!



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Mittwoch, 11. September 2013

Ich hab Rücken #1

Ist schon "ein Kreuz" manchmal - also mit dem Rücken - oder?

Früher hatte ich ständig Rückenschmerzen. Als ich noch so schwer war. Der Rückenschmerz begleitet mich  den ganzen Tag. Sobald ich etwas länger saß oder stand, tat mir alles weh. Dann musste ich mich erst wieder einige Schritte verkrampft und vorsichtig "warmlaufen".

Auch in den Nächten fand ich kaum Ruhe. Jedes Mal, wenn ich mich im Schlaf umdrehte, wurde ich wach, weil es weh tat. Und morgens wieder: warmlaufen.

Ehrlich gesagt bekam ich sogar Probleme in der "Sanitärabteilung".. Ich kam nämlich nur noch sehr schwer "dran" hinterher. Erst jetzt habe ich gelernt, dass es dafür sogar Hilfen zu kaufen gibt. Damals wäre ich nie auf die Idee gekommen nachzufragen. Zum einen, weil ich lieber gestorben wäre, als im Sanitätshaus so ein Teil zu kaufen, zum anderen, weil ich dachte, es gäbe sonst niemanden, der ein ähnliches Problem hat. Peinlich, einfach nur peinlich.

Dabei habe ich damals schon Pilates gemacht. Ohne wäre es vermutlich viel schlimmer gewesen. Und wieder... das waren lediglich 60 min pro Woche. Habe ich wirklich Wunder davon erwartet?

Weil es weh tat, habe ich Bewegung gemieden. Erschien mir damals spontan sehr logisch. Schließlich ist es nicht schön, Schmerzen zu haben. Und Ibuprofen war ein sehr, sehr enger Freund von mir. Wohltuende, freiverkäufliche Pillchen. Und ob ich nun eine nahm oder zwei. Nu ja..

Das verschaffte mir schmerzreduzierte Atempausen.

In meiner Verzweiflung suchte ich einmal einen Orthopäden auf. Ich hatte es lange gescheut, da ich befürchtete, er würde mir sagen, ich sei selbst Schuld, da ich so dick sei. Hat er aber tatsächlich nicht getan. Hm.

Jedenfalls.... die obligatorischen Röntgenbilder wurde angefertigt und er behauptete, ich habe beginnende Arthrose im Lendenwirbelbereich. Ich war damals erst 29 Jahre alt.

Arthrose. Ist da nicht der Zug total abgefahren? Das dachte ich jedenfalls damals.
Verschleiß. Kaputt.

Und der Orthopäde verschrieb mir "Rückenlangziehen mit Wärme" (ich weiß gar nicht, wie das richtig heißt) und eine Familienpackung Ibuprofen. Super. Da hatte ich bis dahin doch alles richtig gemacht, oder? Wenn der mir das Gleiche verschreibt, was ich bereits einnehme, konnte es doch nicht verkehrt gewesen sein.

Ja, ich weiß, was Rückenschmerzen sind.
Ich weiß, wie sie behindern.
Ich weiß, wie sie belasten.

2009
Ich nehme ab.
Ich fange an, mich zu bewegen, weil ich Energie loswerden muss.
Ich gehe zunächst, laufe dann.
Zapple generell viel mehr herum.
Pilates wird ausgebaut - ich übe für mich.
Will Übungen schaffen, von denen ich bis dahin nur träumen konnte.
Verdrücke ein Tränchen, als ich das erste Mal wieder einen Rollover hinbekomme, dann eine Kerze. So wie früher im Sportunterricht.
Und das ohne mich selbst von meinen Körperfettmassen, meinem Busen und meinen inneren Organen zu erdrücken. Ich bin in meinen Bewegungen deutlich flexibler geworden und mein Po zieht mich nicht mehr bleiern nach unten.

2010 
Rückenschmerzen? Was ist das?
Komischerweise habe ich vor lauter anderen Erlebnissen gar nicht bewusst gespürt, dass der Schmerz weg war.

2011 
Trainerschein.
Erste Kurse.
Ich muss mich sehr mit Gymnastik auseinandersetzen.
Möchte schließlich anderen Gutes tun.

2012 
Mehr Kurse.
Dauergymnastik
Ich merke, dass sich meine Haltung verändert hat.
Ich stehe selbstbewusst, stabil und stark auf beiden Beinen.
Mittige Gewichtsverteilung.
Achte auf die Schultern und den Rücken.
Immer noch leichte Abweichungen, wie Kathi mir sagt, aber ich arbeite bewusst daran.

Ich habe schon seit Jahren keine Beschwerden mehr.
Frei!
Wie herrlich.

Wie ich genau jetzt darauf komme?
Mir ist ein Rückenkurs angeboten worden.
Rückenstunde mittwochs.

Und ich sitze hier und überlege, wie ICH meine Probleme lösen konnte. Kann ich so gar nicht sagen.
Das war eine wilde Sammlung an Bewegungsabläufen. Und wir dürfen nicht vergessen, dass ich zumindest nie einen Bandscheibenvorfall hatte, im Gegensatz zu so vielen anderen, die ich in meinen Kursen habe.

Aber in einer Rückenstunde werde ich wohl stärker mit echten Problemen konfrontiert werden. Wie viel kann ich den Teilnehmern abverlangen? Klar, das muss ich natürlich in der ersten Stunde abfragen - will natürlich genau wissen, wo es beim Einzelnen "klemmt". Dennoch muss ich in der ersten Stunde auch etwas mit ihnen machen.

Spontan würde ich sagen, dass ein stabiler Rücken auch stabile Bauchmuskel einfordert. Und natürlich auch Arbeit an der Haltung. Außerdem weiß ich, dass gerade Rücken oft auch psychische Ursachen hat.

"Ich kann das nicht mehr ertragen"
"Rutsch mir den Buckel runter"

"Es ist ein Kreuz"
"Jeder hat sein Päckchen zu tragen"
"Jemandem etwas aus dem Kreuz leiern"
"Da krieg ich so einen Hals"

Für mich sind solche Redewendungen nicht zufällig entstanden.


Hm. Ich google mich gerade durch das Internet und lese Sportbücher.

Aber ich hab ja auch euch.
Jemand "Rücken" hier?

Wenn ja (und ich kenn euch - ihr seid ein unfassbarer Quell an Erfahrungen):
Was erwartest du von einer Rückenstunde?
Welche Übungen tun dir gut?

Eine neue Herausforderung... Ich freu mich!




P.s.:
Wegen der angeblichen Arthrose...
Ich glaub, ich such mir mal einen anderen Orthopäden und zeig dem meine Röntgenbilder von damals. Ich möchte zu gerne wissen, ob der eine damals die richtige Diagnose gestellt hat.

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Dienstag, 10. September 2013

Die Pocke des Grauens

Moah...
Ich armes Dingen.
Wie gemein.

Vorgestern habe ich mir ganzganzabersowasvonganz vorne auf die Zunge gebissen. War wohl mal wieder zu hektisch. Und darum hat sich ganzganzganzabersowasvonganz vorne ein miniminiminikleines Pöckchen gebildet. Das ist so klein, dass ich mich vor dem Spiegel wirklich konzentrieren muss, um es zu sehen.

ABER...
das Dingen tut richtig weh. Sobald ich mit der Zunge an die Zähne stoße oder rede oder esse oder aber sobald ich mit der Zunge rumfummel, um zu spüren, ob es noch weh tut.

Theoretisch könnte ich die Zunge einfach stillhalten und schweigen.

Praktisch wissen wir hier wohl fast alle, dass das nicht funktioniert. Böse Zungen behaupten immer wieder, dass ich wahlweise im Tiefschlaf (sogar im Halbschlaf quake ich noch), tot oder bewusstlos sein müsse, wenn ich länger als 5 min schweige.

Hmpf.


Heute hab ich reichlich zu tun. Es wird Zeit die Hufe zu schwingen.
Pocke hin, Pocke her.


Vorher aber mal alle aufstehen und ganz lang recken und strecken.
Lang und länger, noch ein bisschen.
So.
Das tut gut, was?
Auch wenn es vielleicht minimal im Körper "knurpst".
:)

Diese frische Körperlänge mitnehmen und hoch erhobenen Hauptes durch den Tag, meine Lieben!




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Montag, 9. September 2013

Wie viel Zeit bist DU dir wert?

9.990

Die Zahl prangte oben auf der Tafel.

*töcktöcktöck* klopfte der Vortragende mit dem roten Stift dagegen und unterstrich dadurch seine Aussage.

"Schönes Argument für Kursteilnehmer, um ihnen eventuellen Bewegungsmangel deutlich zu machen à la 'Eine Woche hat 9.990 min und du machst hier im Sportkurs gerade mal 60 min. Meinst du wirklich, dass das ausreicht?'"


Finde ich gut.
Ich mag einprägsame Slogans.

Aber...
Hmmm...

Wenn man mir Zahlen "schenkt", fange ich unweigerlich an zu rechnen. Ihr nicht?

Daher habe ich recht schnell auf einem Blatt ausgekrickelt, dass das gar nicht stimmt. Die Woche hat gar nicht 9.990 min. Nein. Sie hat sogar

10.080 min

So.
War schon mal nicht ganz richtig. Kleiner Trotz wallte in mir auf. Auch typisch. Nicht mit mir. Das muss ich mir genauer ansehen. Das ist mir zu schwarzweiß.

Also..

Wir haben 10.080 min pro Woche Zeit. Aber es gibt ja nun auch Dinge, die erledigt sein wollen. Ha.

Sagen wir mal Trude Trott arbeitet Vollzeit. Und sie hat 1 h Anfahrt und 1 h Abfahrt zur Arbeit. Ist ja jetzt nicht so selten.

Wobei die Argumentation ein wenig hinkt, denn ich arbeite nicht Vollzeit. Andererseits bin ich auch nicht Trude Trott und ich fühle mich verantwortlich für Kursteilnehmer und Mitabnehmer und Mitblogger.. Da sind bestimmt Vollzeitler bei. Ja, so umsichtig und gut bin ich zu euch.. Mutti eben.

Macht 50 h pro Woche. Ich habe jetzt nicht anteilig Urlaubs- und Feiertage rausgerechnet. Ich gehe von einer Nullachtfuffzehn-Woche aus. 50 h sind 3.000 min. Bleiben also noch 7.080 Wochenminuten.

Jetzt braucht der Mensch blöderweise Schlaf. Trude Trott auch. Optimal 8 h. Oder? Das sind 3.360 min. Bleiben noch 3.720 min.

Für Essen, kochen, Haushalt veranschlage ich mal 4 h am Tag. Ist wohl eigentlich ein wenig übertrieben, aber wir klotzen mal ein wenig. Ich ziehe also großzügig noch einmal 1.680 h dafür ab. Bleiben dennoch 2.040 min übrig. Njam.

Da fällt mir ein, dass wir noch gar keine Arbeitspausenzeiten rausgerechnet haben. Haha! Halbe Stunde Pause hat Trude Trott schließlich auch. Mal 5 Arbeitstage. Sind immerhin 150 min pro Woche.

Wobei es sicherlich eine tolle Sache wäre, wenn Trude Trott in der Pause ihren Po in Wallung bringen und ein Ründchen um den Block drehen würde, statt Pommes in der Kantine... Ihr wisst schon, die schöne Theorie.

Jetzt sind jedenfalls noch immer 1.890 min übrig.

Aber man sollte sich auch ein wenig pflegen und so. Wenn es müffelt und klebt ist nicht so schön. Was meint ihr? 1,5 h am Tag? Das sind jedenfalls 630 min in der Woche. Restwochenzeit 1.260 min.

1.260 min übrig
21 Stunden pro Woche

Ja, ich weiß, dass man auch viel Zeit in Warteschlangen, an Ampeln oder sonstwo verschleudert oder noch andere Verpflichtungen hat. Zum Beispiel weil man kleine Kinder hat, oder so. Aber andererseits arbeitet man vielleicht nicht Vollzeit oder putzt/kocht/isst/wäscht nicht 4 Stunden am Tag. Oder macht nur Katzenwäsche und putzt sich die Zähne...

Das ist ja jetzt nur eine grobe Grundrechnung. Mit Pech vielleicht sogar fehlerhaft überschlagen. Egal.

Was für mich persönlich bei der ganzen Rechnerei rauskam?

Ich möchte mehr Zeit für mich selbst nutzen. Mir gut tun. Mich mehr bewegen - mehr Ausdauer. Laufen. Aber nicht nur Sport - auch wenn es dem Vortragenden mit dem Stift in der Hand eigentlich in dem Moment in erster Linie darum ging. Gesundheit ist mehr als körperlich fit sein.

Mich mit einer Tasse Tee bewusst hinsetzen. Doch mal einige Seiten im Buch lesen. Bisschen Extrapflege vielleicht. Einen Moment innehalten. Und wenn ich nur kurz tief in den Bauch ein- und ausatme. Geht ganz schnell. Das sollte ich mir wert sein. Ich habe dieses Wochenende leider miterleben dürfen, wie schnell das Blatt sich wenden kann. Ich bin im Hier und Jetzt. Bewusst. Vielleicht nicht immer und auf Schritt und Tritt im Alltag, aber ich werde Nischen suchen und finden. Ich übe noch.

Denn ja! - es ist noch Zeit genug dafür über.

Und wenn es mal eng wird - dusche ich eben 5 min weniger oder spar mir das Bügeln.

;)



Carpe diem, meine Lieben!
Ihr auch?
Ihr auch!



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Sonntag, 8. September 2013

Entschuldigung!

Dieses Wochenende hatte es im negativen Sinne in sich. :((((
Schlussendlich ist aber dann doch alles soweit gut gegangen.

Mir blieb keine Zeit, dabei habt ihr mir wirklich sensationelle, spezielle, schlaue, herzaufgehenlassende Sprüche mit auf den Weg gegeben.

Nach einigem Ein- und Ausatmen werde ich sie nachher in aller Ruhe lesen. Ihr vielleicht auch? Kann ich nur empfehlen.


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Freitag, 6. September 2013

Schön gesagt

Stand auf einem Plakat bei der Trainerausbildung geschrieben und geht mir seither nicht mehr aus dem Kopf:


Es sind nicht die Jahre des Lebens, die zählen,
sondern das Leben in den Jahren!

Von wem der ist, weiß ich leider nicht.

Edit
Nashua hat gewusst, dass der Spruch von Abraham Lincoln ist. 
Danke, Nashua! <3

Aber genau so sehe ich das auch.
Hach ja.

Und mein allerallerliebster Spruch ist sowieso (soweit ich weiß, so oder so ähnlich von Selma Lagerlöf):


Das Wunder, auf das ich all die Jahre gewartet habe,
bin ich selbst.

Oder:

Wer sich bremst, dem quietscht die Seele.

(Verfasser mir leider auch nicht bekannt)

Hast du auch Sprüche, die dich begleiten, die deine Seele treffen, die du unterschreiben könntest, die dich motivieren?

Sag mal deinen!


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Donnerstag, 5. September 2013

Sachensucher

Was man nicht alles findet, wenn man mal das Büro aufräumt!

Ich hab die Rezepte von einem Indisch-Kochkurs wiedergefunden, den ich vor locker 10 Jahren besucht habe. Und so wie ich das sehe, ist dabei einiges LCHFtauglich.

Jippieh.

Wenn ich mit der Räumerei fertig bin, wird experimentiert.
Dann wird es richtig lecker hier, das Essen war nämlich wirklich ein Kracher.

Wobei das noch dauern kann.

*hust*

Warum wachsen Papierstapel eigentlich immer von selbst im Handumdrehen an? Vorgestern waren die noch nicht da. Bestimmt nicht.



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Mittwoch, 4. September 2013

Steffis LCHF Fingerfood

Neulich war ich mit Babe bei Steffi zum "Kaffee".
Steffi - ihr wisst es vielleicht noch - ist die mit den Thunfisch-Röstis (klick!).

Und sie hat sich etwas ganz besonders Leckeres anstelle der sonst kaffeeüblichen süßen Naschereien ausgedacht. Als sie den Teller auf den Tisch gestellt hat, sind mir fast die Augen aus dem Kopf gepoppt.

Respekt!

Das muss ich unbedingt nachmachen:






 Zu sehen sind:

  • Weichkäsescheiben in geröstete Mandelsplitter gedippt (links unten)
  • Frikadellchen in frische Babyblattspinatblätter gehüllt (oben links)
  • hauchdünne, kurz angebratene Scheibchen Möhre und Zucchini abwechselnd auf Spießchen gesteckt 
  • handgekurbelte Minifrikadellchen
  • Schinkenscheibe mit hauchdünner Zucchinischeibe belegt, gewickelt auf Spießchen gesteckt und in der Pfanne angebraten 
  • die berühmten Thunfischröstis, die übrigens kracherlecker sind


Nicht mit auf dem Bild ist der Quark mit frischen Kräutern, den es dazu gab.

Schön, oder?
Und war mindestens genauso lecker wie schön!
Damit kann man bei Gästen richtig auftrumpfen, finde ich.

Das nenn ich Verwöhnprogramm.
Danke für den Nachmittag, Steffi!







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Trial and error: Weißkohl

Nein.


Weißkohl wird nicht bekömmlicher, wenn man ihn vor Verwendung im Cole Slaw (Krautsalat aus der Rezeptecke, allerdings ohne Möhren, mit zusätzlich etwas Essig und Olivenöl) kurz blanchiert.

Aua!
:(


Ansonsten...

MOIN!

Hoffe, ihr habt alle gut geschlafen.


SCHULBEGINN!
JETZT AUCH IN NRW.
ALLTAG!


Wünsche allen Betroffenen (Schüler, Lehrer, Eltern und auch anderen Schulmitarbeitern drumherum) eine gute Zeit. Auf geht's in die nächste Runde!


Ich freu mich sogar ein bisschen drauf.
Noch.


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Dienstag, 3. September 2013

Völlig unkompliziert

Ich bin völlig unkompliziert, wenn es ums Essen geht. War ich schon immer.

Es gibt ja wohl kaum Nervigeres als Menschen, die ständig und immer an allem rumnörgeln und dies nicht essen und das nicht essen und dabei so merkwürdige Gesichter ziehen, oder? Solche kennt ihr auch, 'ne?

Manmanman.

Ich bin quasi ein Allesfresser. Gib mir - nehm ich. Würdet ihr mich einladen, würdet ihr das schnell merken.

Gut, es muss natürlich zu meiner Ernährung passen... Also kein Reis, kein Brot, keine Nudeln, nix mit Zucker oder Mehl, blabla, ihr wisst schon. Aber das hat ja Nix mit Anstellerei zu tun, das ist eben meine Ernährung. Und dass auch ihr Fertigprodukte und Zusatzstoffe, die man kaum aussprechen kann, besser nicht essen solltet, versteht sich wohl von selbst.. Schließlich hab nicht nur ich eine Gesundheit, die wertvoll ist.

Ist für Gastgeber tiefenentspannt. Wenn ich komme, brauche ich keine Kekse, keinen Kuchen, kein Nix. Ich sitz einfach nur da und sehe euch beim Kuchenmampfen zu. Macht mir nichts. Bin ich gewöhnt.

Da müsst ihr euch gar keinen Druck machen, ich quatsch prima ohne irgendetwas angeboten zu bekommen. Für einen Schluck Bio-Sahne in den Kaffee - auf keinen Fall Sahne mit Carrageen!!! - bin ich immer zu haben. Mich stört es nicht, wenn ihr eure Kohlenhydrate esst, ich seh einfach darüber hinweg. Oder erzähl euch derweil etwas Spannendes über Gefahren und Folgen von zu hohem Zuckerkonsum. Da sollte man schon mal drüber reden!

Man kann mir auch einfach ein Stück Käse und etwas Rohkost auf einen Teller packen. Simpel, was? Nur keine Käsesorte mit Schimmel bitte, lieber eine andere.

Falls du einen gemischten Salat servieren wollen würdest, was oftmals genial lecker ist, fände ich es ganz toll, wenn du für das Dressing nur Olivenöl verwenden würdest. Andere Öle finde ich nicht so prickelnd oder nicht so gesund...

Dass ich relativ wenig Zeit habe, um mich mit anderen zu treffen, steht auf einem anderen Blatt. Irgendwann in diesem Leben bekommen wir das bestimmt einmal gebeamt. Früher oder später seh ich sie alle. :)

Wo war ich.
Ach ja. Unkomplizierter Gast.

Mein Bruder war ganz mäkelig als Kleinkind. Boah, ich weiß gar nicht, wie meine Mutter die Nerven bewahren konnte. Andauernd zickte der rum. Hat sich aber heute ausgewachsen.

Womit man mich allerdings schon von klein auf wirklich fast einmal um die Welt jagen kann, sind Sellerie und Fenchel.

Pfähpfäpfäh!

Da reicht mir schon der Geruch aus der Ferne. Ganz oben auf der Liste "BEISSEN auf rohen Stangensellerie". Vom Gedanken allein bekomm ich Ekelpocken.

Unvergessen als ich zum allerersten Mal offiziell bei den Eltern meines allerersten Freundes zum mehrgängigen Silvester-Menü eingeladen war, ganz feierlich. Und die Mutter machte schon Tage vorher ein Irrsinnsspektakel um ihr Essen und die Kocherei. Ein riesiges Geheimnis.

Ich war derart nervös (ja, ICH hatte noch Respekt vor ERWACHSENEN!) als sei ich bei der Queen selbst eingeladen. Das waren so MegaGigaSchickimickis, ich habe mich in dem Haus und mit seinen Eltern nie wohl gefühlt. Auch zu diesem Event alles absolut schnieke eingedeckt, ich traute mich kaum zu atmen und die Gastgeberin setzte strahlend vor Stolz einen Teller Selleriecremesuppe vor mich.

Da war guter Rat teuer. Echt. Ich hab tapfer gegen die aufsteigenden Tränen und den aufwallenden Brechreiz angekämpft. Zum Glück kann ich durch den Mund atmen beim Essen, dann schmeck ich das nicht so. Also habe ich die Suppe gegessen. Mir war speiübel, unfassbar, aber ich wahrte nach außen die Contenance.

Auf die Frage der begeistert auf Lob wartenden Gastgeberin, sagte ich dummerweise, es habe köstlich geschmeckt. Woraufhin im Handumdrehen die zweite Portion Selleriecremesuppe vor mir stand...So im Nachhinein frage ich mich, ob das nicht Absicht war. Ob sie vielleicht nicht irgendwie irgendwo mal aufgeschnappt hatte, dass ich mich vor Sellerie ekele. Die Sympathie war jedenfalls auf beiden Seiten nicht vorhanden und nein, sie wurde nicht meine Schwiegermutter.

Wobei.. Thema Suppe. Ess ich irrsinnig gern, vertrage ich leider nicht gut. Ich tippe dabei auf die Brühe. Übrigens auch, wenn sie selbstgemacht ist.

Ähnlich geht es mir mit den diversen Kohlsorten. Aber das ist kein Problem, ess ich einfach wenig davon, dann sind die Bauchschmerzen erträglich und ich sitz halt nur etwas öfter auf dem Örtchen. Kann euch ja egal sein, wie es mir hinterher geht.

Dafür kann man mir mit Innereien eine große Freude bereiten! Leber, Herz, Lunge, Hühnermägen... njamnjam. Gut, Nierchen und Hirn lassen wir mal raus, die nicht so.

Ansonsten... Fleisch oder Fisch auf den Teller, Gemüse dazu - Gemüse sollte aber nicht stärkehaltig sein, wie z.B. Mais; Paniertes schmeckt auch nicht lecker - und gut ist. Simpel, oder?

Nur bitte kein Kalbfleisch. Das esse ich nicht. Ist richtig albern, Lammfleisch esse ich schließlich, ich weiß das, aber irgendwie kann ich das nicht und werde ich das nicht. Punkt. Ist ein persönliches Ding.

Wie ich überhaupt auf das Thema komme? Ende September findet ein LCHF-Wochenende statt. Manche aus dem Forum treffen sich dort für drei Tage. Und zur Zeit laufen die Planungen für das Essen.

Das wird lustig! Bekannte Gesichter, neue Gesichter... Zwei Gesichter, die ich vom Hören schon kenne und ENDLICH treffen darf. Hach ja...

Jedenfalls läuft die Essensplanung unter LCHFlern doch noch relativ geschmeidig, wenn man bedenkt, dass wir eine größere Truppe sind. Da ich so unkompliziert bin, habe ich nur ein Veto an der Stelle eingeworfen, als Kokossuppe vorgeschlagen wurde. Kokos. Och nö. Mochte ich auch noch nie.

Ich weiß, dass man das nicht sagt, aber... iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiigitt.

Kokosöl auf der Haut und ein minibisschen im Butterkaffee geht noch, aber als ESSEN? Neinneinneinnein....

So asiatische Varianten mit Kokos und am besten noch Erdnussgedönse finde ich total überbewertet. Erdnussbutter oder was auch immer man da reinmischt. Kommt bei mir direkt hinter frischem Koriander. Das schmeckt seifig, finde ich.

Falls jemand Interesse hat... ich hab hier noch ein ungeöffnetes Glas Ernussbutter, natürlich ungesüßt, für Selbstabholer, falls es noch nicht abgelaufen ist, weiß ich grad nicht. Hab ich geschenkt bekommen, kann ich leider nichts mit anfangen.

Apropos süß...

Süßes esse ich nicht nur wegen LCHF nicht, sondern auch weil ich es nicht mag. Das ist nicht meine bevorzugte Geschmacksrichtung. Da bin ich wohl ganz anders als die meisten Menschen. Dummerweise schließt das schon von jeher Obst mit ein. Ist ja auch süß. Ganz selten esse ich mal eine Handvoll hier und da, aber muss definitiv nicht. Da gibt es deutlich Leckereres.

Daher also für mich kein süßes Frühstück beim LCHF-Wochenende. Mir reicht ein Rührei. Das mag ich. Darf allerdings nicht braun werden. Auch nicht nur ein bisschen. Das schmeckt ömmelig, findet ihr nicht? Bei Wurst bin ich etwas empfindlich, wenn ich nicht weiß, wo die her ist. Lieber gekochter Schinken.

Ihr seht, mit mir hat man keine Probleme.
Unkompliziert wie keine Zweite, oder?
Ihr seid garantiert anstrengender. Das erlebe ich selten, dass jemand so is(s)t, wie ich.

Wann soll ich vorbeikommen?

;)
















_____________________________________________


Ein EDIT - angeregt von Pinselchen, der kleinen Petze :D  :

Ich trinke nichts aus Plastikflaschen, weil ich finde, dass das nach Plastik schmeckt, aber ist ja egal, oder?
Das macht mich wohl jetzt nicht ansatzweise kompliziert, finde ich.

:)))))))))))))



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Montag, 2. September 2013

Tschakka!

Nach einer wirklich anstrengenden und vollgepackten Woche darf ich verkünden, dass ich fortan die B-Lizenz Prävention "Haltung und Bewegung" mein Eigen nenne!

Ich stehe quasi gerade mit etwas mehr als hüftbreit geöffneten Beinen vor euch, die Füße leicht nach außen gedreht, die Knie zeigen Richtung Zehenspitzen, die Kniegelenke sind minimal angebeugt, das Gewicht liegt gleichmäßig auf beiden Füßen verteilt, den Po fest, den Bauchnabel nach innen zur Wirbelsäule gezogen, den Rücken gerade, der Nacken lang, hocherhobenen Hauptes, so als sei an meinem Hinterkopf ein unsichtbarer Marionettenfaden befestigt, an dem ich noch ein wenig länger gezogen werde, die Schultern nach hinten gerollt und tief auf gleichmäßiger Höhe, die Schulterblätter in den Hosentaschen, die Brust leicht angehoben, als präsentierte ich eine Medaille und hebe meine Arme mit leicht angebeugten Ellenbogengelenken seitlich an und zeige euch zwei Victoryzeichen!

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen...

Bitte alle jetzt gerne einmal nachmachen, immer daran denken "alles kann, nichts muss" und danach aber wieder rückengerecht zurück auf den Stuhl setzen, meine Lieben! Sehr schön. Prima gemacht.

:)))))))))

Wie war die Lehrgangswoche?

Sie war anstrengend!
HolladieWaldfee!

Von Montag bis einschließlich Sonntag je 8 Stunden zuhören, denken, denken, Sport, planen, denken, zuhören, überlegen, Sport, fragen, denken, Übungseinheiten mitmachen, denken, zweifeln, planen, überzeugt sein...

Ich war morgens um 8 aus dem Haus, abends fast nie vor 19 Uhr Zuhause, dann musste ich noch weiter nachdenken und nicht zuletzt die Lernerfolgskontrolle (netteres Wort für Prüfung, finden die) für Sonntag vorbereiten. Mein Gehirn fühlte sich zwischendrin an wie teigige Kaugummimasse. Echt.

Dazu kam, dass es nun einmal um einen Lehrgang für Haltung und Bewegung ging, also wurde ordentlich darauf geachtet, dass wir Trainer, als VORBILDER, natürlich selbst auch stets und immer Haltung bewahren und uns nicht wie SchluckWasserinKurve hielten bzw. auf den Boden fallen ließen. Nach 5 Wochen mehr oder weniger Sommerpause war das am Anfang wirklich anstrengend. Der eigene Rücken ist nämlich ein recht bequemes Teilchen und gemeinsam mit dem inneren Schweinehund lässt der mehr als gerne mal alle Fünfe gerade - bzw in diesem Fall schief sein. Rückengerechtes Sitzen, Aufstehen, Hinsetzen, auf die Matte runtergehen, überhaupt gehen. Das war eine  Herausforderung. Jetzt am Ende der Woche moppert der obere Rücken zwar ein wenig, aber ich spüre eindeutig, dass es viel gebracht hat.

Ich habe mich auch tapfer gehalten, bis fast zum Schluss. Da habe ich dann bei einer anderen Lernerfolgskontrolle als Teilnehmer nach einer Übung in Rückenlage unbedacht beide Beine gemeinsam wieder auf den Boden krachen lassen. Schweinchen Schlau hätte mich fast von der Seite mit dem Kulli abgeschossen.  :)

Die Gruppe war sehr, sehr angenehm. Wir waren "von bis".

Von Küken bis fast 60.
Von frischer Trainer bis "ich hab das studiert".
Manchen hatten bis zu 200 km Anfahrtsweg!
20 unterschiedlichste Menschlein.
Total spannend.

Wo viele Trainer, da natürlich auch eine größere Ansammlung echter Rampensäue (das braucht es schon - Entertainment und die Fähigkeit andere zu begeistern sollte schon sein, sonst stehste irgendwann allein in der Halle). Und da kann ich mich selbst nicht ausschließen. Wobei ich schon deutlich die Handbremse angezogen hatte, mich zurückgenommen. Vielleicht habe ich mich wegen des wirklich unglaublichen Erfahrungsschatz anderer ein wenig eingeschüchtert gefühlt.

Es ist nämlich eine Sache, ob du eine Stunde vor Menschen gibst, die einfach nur da sind, um mit dir Spaß zu haben und sich zu bewegen, oder aber eine Ansammlung von Trainern, die jeden Fehler sehen. Davor hatte ich Respekt.

Der krönende Abschluss ist die Lernerfolgskontrolle. Weil wir so viele waren zu zweit und ich fand in B. die perfekte Partnerin für mich. Ist nämlich absolut nicht einfach, sich eine Stunde zu teilen, wenn man sonst allein ist. Und wir hatten riesigen Spaß dabei! Wir waren die vorletzte Startnummer und somit erst gestern dran, nachdem 8 andere tolle Stunden schon erlebt waren.

Es ist total herrlich, wenn die Musik angeht, bin ich in einer anderen Welt. Und so tobte ich durch die Halle und fühlte mich vollständig in meinem Element.

Wir haben zwar ein wenig die Zeit aus den Augen verloren und mussten hinten einkürzen, aber das ist uns super gelungen. B. hat sich ebenso wohl damit gefühlt wie ich (sie war kaum zu bremsen und sah SO glücklich aus dabei) und hinterher kamen wir aus dem Grinsen und Umarmen kaum noch raus. 

Hinterher kam ein Teilnehmer zu mir und sagte sinngemäß:
"Als du auf einmal losgelegt hast und die Halle plötzlich explodierte, dachte ich: 'Hö? Wer ist diese Frau und wo war die die ganze Zeit?'"

Eben wegen meiner zuvor im Lehrgang angezogenen Handbremse. :)

Er war richtig begeistert und meinte, ich solle das mit der Handbremse zukünftig weglassen.

Überhaupt hagelte es eine Menge Komplimente... Das tut wirklich gut! Und mittlerweile kann ich Komplimente auch sehr gut annehmen, wie ich festgestellt habe. Große Augen bekam ich wohl, als mich während des Lehrgangs jemand "Trainerin mit reichem Erfahrungsschatz" bezeichnete.

Hö? So reich nu auch nicht. Zwei Jahre sind "a piss in the orbit" als Trainer, finde ich.

Schweinchen Schlau war richtig stolz auf mich, das habe ich gesehen und das hat sie mir auch gesagt. Ein dickes DANKE an dieser Stelle ganz besonders auch an den MISTER Schweinchen Schlau, der gemeinsam mit einem weiteren Mann ganz wundervoll den Lehrgang geleitet hat. Ich habe sehr viel gelernt.

Hach ja.
Ich bin aber auch sehr stolz auf mich.
Mensch, ich denk dann immer dran, wie es vor vier Jahren noch war. Wo ich damals stand und heute. Da können selbst mir schon mal die Tränchen kullern.

So.

Jetzt habe ich aber viel zu tun.
Ich muss die nächsten Seminarangebote checken.
Da sind noch so viele, die ich gerne machen möchte.
Einen Berg Sportklamotten muss ich auch noch waschen.

Wobei... vorher noch ein kleines Tänzchen durch die Bude, so viel Zeit ist immer drin.

Ich hab mir zur Feier des Tages meinen "Powerfrau"-Hoodie angezogen und finde mich total super!

Also, wenn ihr mal Bock auf einen 10er Präventionskurs "Haltung und Bewegung" habt, könnt ihr euch vertrauensvoll an mich wenden.

:)




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Sonntag, 1. September 2013

Denkminute

Wenn ihr nachher mal einen Moment Zeit habt,
so gegen 12 Uhr, schätze ich,
vielleicht sicherheitshalber schon um viertel vor 12,
dann denkt mal ganzganzganz feste an mich!

Heute praktische Lernerfolgskontrolle für die B-Lizenz.

Los geht's.


Mein Lied des Tages dazu:
Wake me up - Avicii

Ich liebe den Text...

Und Morgen habe ich endlich wieder genug Atemluft, um euch alles brühwarm darüber zu erzählen und einen Berg Mails zu beantworten.

So long!


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