Freitag, 4. Oktober 2013

Rechtsseitige Handlähmung

Moah.
Gestern war so herrliches Wetter. Ich hoffe, es war bei euch ähnlich.

Daher bin ich bereits am frühen Morgen, noch im Schlafanzug, mit einer Tasse Kaffee durch den Garten gestrolcht und hab mir die Sonne auf das Gesicht scheinen lassen. Kann man den Tag schöner beginnen? Wohl kaum.

Jedenfalls... während ich so strolchte und beschienen wurde, sah ich ein dickes Unkraut. Also hab ich mich gebückt und es weggezupft. Als ich aber schon gebückt da stand, fand ich das nächste... Und da hinten war doch noch eins sowie einige Stauden, die ich so langsam runterschneiden könnte, weil verblüht.

Ehe ich wusste, was geschah, steckte ich bis zum Anschlag in Gartenarbeit, da kann ich mich intensiv reinsteigern. Es dauerte sogar eine halbe Stunde bevor mir auffiel, dass ich den Schlafanzug vielleicht mal gegen etwas Adäquateres tauschen könnte. *rotwerd*

Und daher habe ich im Laufe des Tages einen riesigen Haufen Grünzeugs zusammengeschnippelt und eimerweise Unkraut gezupft und durchgeharkt - aber nein, fertig bin ich immer noch nicht. Außerdem musste ich die letzten Pflaumen zum Einfrieren pflücken und dies und das.

Quittung folgte heute Morgen.. ich kann die Finger der rechten Hand kaum noch bewegen. Alles vermuskelkatert!

Wie schade. Kann ich heute nicht drinnen weitermachen. Dabei wollte ich doch soooooo gerne Fenster putzen, den Boden wischen und vor allem stundenlang bügeln. ;)

Stattdessen hole ich mir noch eine Tasse Kaffee und entwickele Schlachtpläne, um mich wieder abnehmtechnisch auf die Spur zu bringen und dem Lotterleben ein Schnippchen zu schlagen. So geht es hier nicht weiter, die Gemütlichkeit beginnt, Spuren um meine Taille zu hinterlassen. Ich könnte mir das natürlich schönreden und behaupten, ich würde meinen vererbten Ur-Instinkten folgen und mir Winterspeck anfuttern, aber... ich bin eben kein Urmensch und das ist nun wirklich nicht nötig.

Dazu aber später mehr, erst denke ich ein Ründchen nach.


P.s.: Es ist wirklich schwierig, nur mit links zu tippen. Das hat ganz schön lange gedauert. Möge der Muskelkater auf eine andere Körperstelle umziehen. Huschhusch.




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Kommentare:

  1. Auch bei uns in Ostsachsen war das gestern so ein wunderschöner Sonnentag - ich habe ihn mit meinem Mann auf dem Fahrrad genossen. Wir sind von einer "Sonnenbank" zur nächsten gefahren und haben wie "Kätzchen" diese kostbaren Strahlen aufgesogen.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich seit der strengen ketogenen Ernährung keinen Muskelkater mehr bekomme.
    Bis jetzt sieht hier das Wetter nochmals so goldig aus - also wieder ab auf's Rad und losstrampeln.

    Herzliche Grüße
    Gabi

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  2. Im Eifer des Gefechtes kann eine schon mal "Wunden" davon tragen... tsttsstststsss... aber im Schlafanzug? Was sollen da die Nachbarn denken. Also ehrlich!!

    Grüßilie
    Oona

    schon 48 Minuten gelaufen, um 8 Uhr am morgen. Schiete war das KALT !!

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  3. Ich schmeiß mich weg, ich habs gestern auch getan ... aber meine Hand ist durchs Holz packen bereits gut trainiert.

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  4. Ich kann mir schon vorstellen, dass da der Instinkt zuschlägt: Winter = Winterspeck anfressen.
    Nicht, dass man dann dem Instinkt nachgeben unbedingt nachgeben sollte! Aber mir tut gut, wenn ich mir bewußt mache, was da in meinem Körper läuft. Ich habe zur Zeit echt emotionalen Stress - die erstgeborene Frucht meiner Lenden geht für drei Monate nach Afrika, da blutet das elterliche Herz im 5l/Minute-Bereich. Und ich spüre, wie der Stresspegel steigt, aber auch der Energiebedarf. Dass ich mir nicht kiloweise Schokoriegel reinziehe, sondern merke, dass ich Stress habe und deshalb erhöhten Energiebedarf, aber nicht unbedingt Schokoladebedarf, das betrachte ich echt als kleinen Sieg.

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