Montag, 7. Oktober 2013

Unbeeindruckt

Wie besprochen warf ich mich gestern in die grüne Hölle, um der Apfelschwemme Herr zu werden.

Nicht nur, dass ich Apfelmus machen wollte, nein, ich fand dann auch noch bei die.waschküche (klick!) ein tolles Tarte-Rezept. Da kann man bestimmt ein bisschen dran basteln oder es aber mehltechnisch lassen, wie es ist, denn die Familie isst auch gerne mal konventionelles Mehl und ich bin eh nicht der Süßfreak.

Ich pflückte eine "Wäschebütt" (rheinländisch für Wäschekorb) voll Äpfel.
Das sah dann so aus:






Lecker Elstar-Äpfel. Mit ohne gespritzt.

Prima.
Da kann ich doch garantiert erst einmal ein paar Stunden schälen und zu Mus verarbeiten... ohne Zucker und in den Varianten mit und ohne Stückchen.

Kennt ihr auch so "Jobs", die man euphorisch anfängt, um sich dann mittendrin zu fragen, ob man wirklich noch ganz bei Trost ist? Mir deucht, das ist so einer...

Ob das den Baum weiter interessiert hat?
Also dass ich ihm einen Wäschekorb voll Äpfel genommen habe?

Nö.
Ich denk mal, dass es ihn so gar nicht gekratzt hat.

*hust*





Das ist übrigens nur der vordere, obere Teil des Baums.
Erwähnte ich, dass wir ZWEI Apfelbäume unser Eigen nennen?

Hm.

Ich schäl dann mal.

Sonst noch jemand Ideen für Äpfel?





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Kommentare:

  1. Dann mal viel Spaß beim Äpfel schälen.... *knigger*
    Ich glaube, es gibt viel mehr Sachen, die eine mit Apfel machen kann als einer so einfällt.
    Außer Apfelkuchen/ Tarte bin ich da allerdings ideenlos.
    Bei Birne fiel mir evtl.mehr ein. Habt ihr auch Birnen-BÄUME ??

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    1. Doch. Birne haben wir auch. Aber weil der noch recht klein (weil relativ neu) ist, ist der schon aufgegessen. Ich glaub, das hat der Mann ganz alleine geschafft. ;)

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    2. Dann nächstes Jahr....
      Grüßilie
      Oona
      (gerade 62 Minuten gewalkt... tschaka...)

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  2. Wenn die Bäume so vollhängen könnte man sicher ganz prima Saft oder Cidre draus machen. Wenn ihr ein Kelterhaus im Ort/in der Gegend habt wär das doch vielleicht mal was?

    Viele, liebe Grüße,
    N.

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  3. Es gibt kleine regionale Mostereien, wo man den Saft von den eigenen Äpfel bekommt.
    Ein Teil des Saftes verbleibt bei der Mosterei als Lohn für die Arbeit.
    Oder man zahlt in Euro, wenn man keinen Saft abgeben mag.
    Der Saft schmeckt dann genauso wie die Äpfel, lecker, lecker.
    Und sollte den Winter über halten, da der Saft gleich beim Abfüllen pasteurisiert wird.

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    1. Hallo Sudda,
      habe grad noch diesen Link entdeckt:
      http://www.nabu.de/themen/streuobst/service/05812.html

      LG, Gretchen

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  4. Wiener Apfelstrudel, gedeckter Apfelkuchen, Apfelkuchen (Rührteig mit geriebenen Äpfeln) Mürbteigapfelkuchen, gefüllte Apfelnudel (südösterr. Spezialität) mit Vanillesauce, Apfelkompott (kann man auch auf Vorrat machen), getrocknete/gedörrte Apfelringe oder Apfelspalten (statt Chips), Apfelgelee, Apfelmus...

    Lieb grüßt
    Martina

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  5. Tausche Chili Chutney gegen Äpfel ;-))))))

    Liebe Grüße
    Minze

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  6. Felix hat auf seine Seite auch über "Apfelkompott" berichtet: http://www.urgeschmack.de/wie-macht-man-apfelkompott/

    Gabi

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  7. Ich glaube, man kann Apfelmus auch einfrieren... ansonsten würde ich die Äpfel trocknen... Sachma, kannste nich ne Ladung rumbringen? ;-)))

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  8. Schlichte Bratäpfel - das Haus duftet, so was wird doch immer gern gegessen, Füllung/Soße halt nach Wahl. Da gehen pro Portion die meisten Äpfel weg.

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  9. Diesen "noch ganz bei Trost?"-Gedanke denke ich alljährlich bei den gefühlt 8 Tonnen Pflaumen aus Ommas Garten und bei den wie Unkraut wuchernden Kürbissen.
    Wenn Selbstgemachtes nicht immer so fantastisch schmecken würde, hätten wir schon längst einen asphaltieren Parkplatz statt Garten ;-)

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  10. Kassler, Äpfel, grüne Paprika und Zwiebeln zusammen in eine Pfanne; Salz, Pfeffer Curry zum abschmecken....

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