Dienstag, 12. November 2013

Flitzpiepe


Verdammt, wäre ich nicht so eine Nullnummer in Bio und Chemie gewesen, hätte ich jetzt bestimmt deutlich weniger Schwierigkeiten, geeignete Worte für die Wirkungsweise von Dopamin und Serotonin im Zusammenhang mit Zuckersucht zu finden. Geeignete Worte sind für mich übrigens Worte, die auch Normalsterbliche wie ich verstehen.

Anders geht es ja auch gar nicht. Ich kann schließlich nur die Worte schreiben, die ich verstehe. Andere habe ich nicht zur Verfügung. 

Argh.

Aber was sagten meine Lehrer damals immer wieder gerne zu mir, wenn ich sie bei solchen und ähnlichen Themen nahezu tödlich gelangweilt und genervt ansah?

"Eines Tages wirst du das vielleicht noch mal brauchen. Sei nicht so desinteressiert."

Ich quittierte das üblicherweise, indem ich die Augen verdrehte.

Menno.

Ein Königreich für ein Gehirn, dass sich mit solchen Dingen leichter tut.
Zumindest vorübergehend.

Mein Respekt des Tages geht an alle Naturwissenschaftler.




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Kommentare:

  1. Ich leih Dir gerne mein naturwissenschaftliches Gehirn für nen Moment aus...aber Achtung...ich bin gerade in Schottland...das verarbeitet gerade noch den ein oder anderen Whiskey zuviel ;-)

    Gute Nacht :-)

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    1. Danke, ich glaub, das hat trotz Whiskey bereits geholfen. Wäre - natürlich NUR wegen des Whiskeys - trotzdem total lieb, wenn du mal drüberschauen könntest. :D

      NUR wegen Whiskey.
      Für den Moment bin ich total zufrieden bei den seelischen Ursachen für Zuckersucht angekommen. Puh. DAS ist eher meins.

      Gruß zurück. Grüß Nessie von mir.

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  2. Hi Sudda, Zucker macht immer nur in Verbindung mit Fett süchtig. 2-3 Tage fettfrei und keine Sucht mehr da. Mehrfach derzeit bei mir im Umfeld bestätigt. Selbst wenn der Magen knurrt - keine Sucht mehr. Geht sogar noch schneller, als mit lowcarb. Liebe Grüße von der Petra

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    1. "Zucker macht immer nur in Verbindung mit Fett süchtig."

      Stimmt! Aber da labe ich mich lieber am gesunden Fett als mir den Zucker ins Blut zu jagen lol...

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    2. Hallo dat Bea, mir ist es halt nicht so bekommen, wie gedacht, deshalb bin ich wieder zu den gesunden KH übergegangen :-)

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  3. Achso Sudda, falls du wegen deinem Buch nachgefragt hast, recherchiere mal über das limbische System, das ist verantwortlich für unsere Süchte jeglicher Art. Liebe Grüße Petra

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    1. Ja, genau.

      Darum werfe ich direkt eine Frage hinterher, vielleicht hast du dazu Informationen.
      Soweit ich das mit dem Dopamin und Serotonin (gehört doch mit dazu) verstanden habe, werden die durch Zucker, Nikotin, Alkohol "ausgelöst" - daher kann es zur Sucht danach kommen. Plus dass Heißhunger auch über die BZ-Schwankungen ausgelöst werden kann, hat auch mit Zucker zu tun.

      Wenn du (und andere) jetzt die Erfahrung machen, dass Zucker nur in Verbindung mit Fett süchtig machen soll - wie erklärst du dir die Rolle des Fetts dabei? Also inwiefern sollte das Fehlen von Fett das verhindern? Hast du eine Idee (die ich auch verstehe *lach*?)

      Liebste Grüße
      Annika

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    2. Wenn du es wissenschafltich willst, das würde hier zu lange dauern, dennoch schreibe ich darüber noch auf meinem Blog. Vielleicht kannst du ja einmal das 80/10/10 Buch lesen http://www.amazon.de/80-10-Diet-Balancing-Luscious/dp/1893831248, um einmal etwas von der anderen Seite zu erfahren, macht immer Sinn, sich beide Seiten anzuschauen, habe ich ja auch getan. Allerdings gibt es das Buch bisher nur in Englisch, kommt aber in Kürze in deutsch. Einig sind wir uns ja, dass Zucker und Fett nicht zusammenpassen, die Natur ist das übrigens auch, es gibt außer Durian (und die stinkt für die meisten Hölle) gibt es keine Frucht, die Zucker und Fett gemeinsam enthält.

      Deshalb macht Zucker alleine nicht süchtig. Weiterhin arbeitet der Körper am liebsten effizient und deshalb zieht er süßes vor, das beginnt schon im Babyalter mit der Muttermilch, die ist süß und enthält nur 4% Fett und da muss ein Körper noch wachsen. Braucht dann ein ausgewachsener Mensch wirklich mehr Fett, als ein Säugling?

      Der Körper kann super in Ketose arbeiten, doch das ist aufwendiger für ihn, als direkt Zucker zu verknallen und kostet mehr Energie, das tut ein Körper nur, wenn er muss. Im Grunde ist es ganz einfach erklärt. Wenn du suchtfrei bist, kannst du jederzeit Zucker essen ohne rückfällig zu werden, ist aber bei keinem (zumindest niemanden den ich kenne) der Fall, der lowcarb macht. Wenn du aber fettarm (wir reden hier von max. 10 %) isst und dann mal wieder Fett, gibt es keinen Rückfall. Müsstest du selbst erfahren, um zu verstehen. Ich weiß es aber und andere auch. So bleibt dir zunächst nur einmal die Fremderfahrung, denn du wirst deinem Stil treu bleiben. Doch selbst mein Mann bestätigt dies, und der brauchte immer sein süßes nach dem Essen. Jetzt nicht mehr.

      Wenn du Früchte und Gemüse im Cronometer eingibst, geben die immer eine Ratio von 80/10/10. Da hat sich die Natur schon etwas bei gedacht. Beim tierischen sind es nur die Organe, die KH enthalten, auch da hat sich die Natur etwas bei gedacht, denn wäre Fett und Zucker zusammen gesund, gäbe es dass auch so in der Natur. Es gibt heute noch Naturvölker, die essen sehr fettbetont (Eskimos) oder sehr KHbetont (Hunzas) - die Frage ist nur - wer lebt länger und was ist effezienter für uns "Industriemenschen)?

      Ich möchte mich übrigens Bitfreak anschließen, nur über etwas zu schreiben, was du getan hast und über deine Erfahrungen, sonst wird es ja zu wissenschaftlich und da musst du wirklich aufpassen was du schreibst. Habe deshalb auch ein fertiges Buch in die Tonne getreten, weil mir das alles zu heikel war. Wenn du es doch tun willst, solltest dich allerdings auch etwas in die KH betonten Ernährung einlesen, um dich diesbezüglich schlau gemacht zu haben, und etwas mitreden zu können. Doch das ist halt wieder mit sehr viel Aufwand verbunden. Habe das ja gerade die letzten Monate abermals sehr intensiv betrieben. PUH kann ich sagen. Ich denke auch, dass du authentischer bleibst, wenn du nur über dich schreibst, alles andere ist ja nur Hörensagen, dass du selbst nicht erfahren hast. Lang geworden, doch sicherlich nicht so lang, wie alles wissenschaftliche Geschwafel über KH und Fett und wieso, weshalb warum: Ich bin jedenfalls froh BEIDES kennengelernt und auch über einen längeren Zeitraum praktiziert zu haben. So kann ich mich jetzt doch in Gelassenheit üben und tun, was ich für mich als richtig erachte. Und du hast Recht, der emotionale Aspekt ist der Schlüssel überhaupt, dann kommt erst die Ernährungssache. Liebe Grüße Petra

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  4. Mal so jaaanz blöt jefragdt:
    Macht dett übahubt Sinn, wenn du über watt schraibst, wennde darüba keene Ahnung haben tuen tust?

    Ich glaube mich daran zu erinnern, dass es in diesem Blog keinen einzigen Artikel darüber gibt. und wenn habe ich ihn übersprungen, weil mich (!) persönlich (!) die emotionale/persönliche Seite von LCHF mehr interessiert. Ich fand zum Beispiel den Artikel "wie es damals war" und "Kohlenhydrate machen süchtig" viel interessanter.

    Hat zwar nichts mit der Intension deines Artikels zu tun... aber vielleicht entspannt es ja ein bisschen :)

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    1. Aber genau DAS ist es ja.
      Ich kann doch nicht einfach nur schreiben "KHs machen süchtig". Das muss man dann schon ein wenig näher erklären, finde ich. Jedenfalls würde ICH das erwarten, wenn ich so ein Buch lese. Kann ja sonst jeder kommen und sowas behaupten. Natürlich mache ich daraus kein riesiges Dingen, kann ich gar nicht.

      "Wie es war" ist übrigens drin (plus noch deutlich mehr rückblickende Gedankenberge). Ganz vorne quasi, denn ich möchte ja schon, dass man versteht, wo ich stand und was Ursache war, BEVOR ich mit LCHF anfing. Und die Zuckersucht ist glasklar auch dabei - aber halt mit ein wenig mehr Hintergrundinfo.

      Was auch einen sehr großen Anteil hat, sind die Gedanken und Tipps, wie ich mich durch Arbeit an der Seele (mir fällt gerade kein besserer Ausdruck ein) so stabilisiert habe, dass es mit dem Abnehmen auch wirklich dauerhaft gelingen konnte. Und die sind zum Beispiel VÖLLIG unabhängig von LCHF. Das ist meiner Meinung nach allgemeingültig.

      Abnehmen ist für mich deutlich mehr als nur anders und/oder weniger zu essen.



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    2. Ach so... Kohlenhydratsucht ist im Prinzip Zuckersucht. Darum ist sie dabei.

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    3. "Abnehmen ist für mich deutlich mehr als nur anders und/oder weniger zu essen." -- Genau deshalb erwarte ich, dass das Buch gut wird :)

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  5. Hm. Manchmal interessiert es* (*der Hintergrund, Ursprung, Geschichte seit A&E...) die Zielgruppe ja nicht so wirklich tiefschürfend, oder es würde den Rahmen des Buchs sprengen oder den Leser ermüden; deshalb wird doch öfter auf Studien verwiesen, Anhang etc.
    Klar, das ist die nächste Fleißaufgabe: eine/mehrere zu finden, die fundiert und freigegeben ist/sind. Aber das würde ich nach kurzem Anreißen am geschicktesten finden, und auch lesetechnisch am angenehmsten.
    Ich gehe morgen mit Zeit in die Bib, vielleicht finde ich ja noch Inspiration zum Genre, Lifestyle oder so ;-)
    Ansonsten finde ich den "mentalen" Aspekt auch am wichtigsten, besonders, um sein Zielgewicht zu halten.

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    1. Wenn du was findest, schrei!
      Das wär nett.

      Ich finde, dass ich nicht umhin komme, bestimmte Themen dabei zu haben (Zuckersucht und Ketose). Linktipps und weiterführende Informationen habe ich hinten im Buch gesammelt, wie du es ja auch anregst.

      Natürlich wird es in dem Buch auch gründlich um LCHF gehen, finde ich recht logisch. Aber MEINS.. ;)

      Was ich erst schreiben wollte, aber dann verworfen habe, ist etwas über die Geschichte von LCHF. DENN... ich finde keine gescheite Info dazu. Hm. Nu, und so wichtig finde ich das dann auch nicht.

      Es ist nicht leicht, rauszupicken, was man braucht, damit man es wirklich gut findet.

      Ich erwäge schon, zwei Teile zu machen.

      1. mit Schwerpunkt Abnehmen und 2. mit Schwerpunkt Halten. Zum einen, weil ich ganz viel wirklich Schönes drin haben will und zum zweiten, weil das LCHF für Abnehmen und Halten gründlich voneinander abweichen. Die Seelendinge übrigens auch.

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  6. Ich fünde es ganz schön, wenn Du die "wissenschaflichten Hintergründe" vom Buchtext trennnen könntest, wie ich das in manchen Büchern schon gesehen habe.
    Z. B. in einer grünen Box und dann als "Gastbeitrag" eines Experten.
    Aber was immer Du tust, meinen Segen hast Du! :-)

    Susan

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    1. Ich liebe Boxen. Ich hab welche für Tipps und für Sprüche und um Texte aus dem Blog kenntlich zu machen... Och ja.

      Im Moment habe ich es so ähnlich, wie Katja es oben anregt. Kurz im Text einfach erklärt und hinten lecker Link- und Informationstipps, sortiert nach dem ein oder anderem Thema.

      Wie isset sonst so, Susan?
      Morgen machen wir mal Gewichtsupdate, was?

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    2. Experten habe ich auch schon angeschrieben.
      Komisch, der antwortet gar nicht.
      Hm.
      :D

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  7. zu Serotonin und Dopamin weiß ich nur eins: Hast Du zu wenig davon, hast Du Angst vor der Arbeit. Hast Du genug davon, hat die Arbeit Angst vor Dir.
    Zitat Dr. Spitzbart
    auf dessen homepage findest Du tolle Infos, schätze ich mal

    Bussi

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