Dienstag, 26. November 2013

Leben in der Bude!

Wie ihr wisst, habe ich bereits 3,5 Kurse.

Bodystyling war mein allererster. Und obwohl ich die anderen Kurse sehr, sehr gerne gebe, denn jeder ist auf seine Weise anders, so bleibt dieser Kurs immer etwas Besonderes.

Dann sind da noch BauchBeinePo und Pilates. Da genieße ich die Abwechslung, denn die beiden kommen direkt hintereinander und dadurch, dass deutlich weniger Frauen da sind, kann ich mir alle auch in Ruhe ansehen, Tipps geben und loben. Das ist nicht im Ansatz so "wild" wie Bodystyling, wo einfach auch eine geballte Menge Temperament aufeinander prallt und die Halle brummt.

Mittwochs vertrete ich recht häufig einen Rückenkurs. Das war zunächst Neuland. Denn obwohl natürlich Bewegung für den Rücken prinzipiell gut ist, muss man sich doch schon ein wenig genauer auf dieses "Teilstück" konzentrieren.

Nun darf ich ab Januar vielleicht die nächste Herausforderung annehmen:


ELTERN- UND KINDTURNEN!


Uh, toll, oder?
Das ist wirklich Neuland. Ich habe zwar früher ein Jahr im Kindergarten gearbeitet und habe selbst zwei Kinder, aber Sport habe ich in dem Bereich noch nicht gemacht.

Also... was macht man da üblicherweise? Ich denke doch schon, dass sowohl Eltern als auch Kinder bewegt sein wollen, sonst wäre es Kinderturnen...

Dennoch kann man Kinder wohl eher nicht so knechten wie Erwachsene.
;D


Wer kennt sich aus? Was macht gemeinsam Spaß? Pilates? Yoga? Haltung läge mir persönlich am Herzen. Und spielerisch verpackt werden will das auch noch. Hat jemand von euch das schon mal gemacht? Was war schön, was sollte man lieber lassen? Welche Musik?

Spannend, spannend!

Viele der Mädelz heute Abend haben kleine Kinder, die frag ich direkt auch mal.



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Kommentare:

  1. Hast Du überhaupt noch Zeit für Dich? Familie, Kurse, arbeiten, Buch schreiben - puh!
    Klingt stressig. ;) Sudda, das Arbeits-Tier. ;)

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  2. Moin, meine Kinder und ich waren früher immer beim Kinderturnen und nun geht der Enkel. Eigentlich unterscheiden sich die Stunden trotz der Jahre und unterschiedlichen Städten nicht.
    Erst wird begrüßt, Aufwärmrunden mit Laufen, Hüpfen, Hinken. Dann was mit Bällen oder Ringen. Die Eltern bauen dann aus den Geräten ein Zirkeltraining auf. Da können die Kinder nach Lust und Laune turnen, klettern, schaukeln, keine Reihenfolgen, keine Vorgaben. Nach dem Abbau wird mit allen ein Kreis gebildet und gesungen. Musst du mal googeln. Ich erinnere mich an die Marienkäferfamilie, was mit Elefant etc. Ich finde, dass die Kurzen noch kein straffes Programm machen sollten. Obwohl ein wenig Kinderyoga schon toll ist.
    Viel Spaß
    Kirsten

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    1. So war es bei uns auch. Toll fand ich es immer, wenn die Kursleiterin darauf geachtet hat, dass auch wirklich alle Eltern mitmachen und nicht immer nur in Clübchen da stehen und quatschen und die Kinder stören in der Zeit oder quengeln oder hauen ab... Und ich hätte mir schon etwas mehr Sport gewünscht, also richtig Gymnastik aber halt nicht 20 Wiederholungen sondern nur drei und jeder so gut er kann, ohne kommentieren, die Kursleiterin und die Eltern sollten da Vorbild sein.

      Gaaaanz wichtig fand ich die wiedererkennbare Struktur: Begrüßungslied, Aufwärm-durch-die-Halle-rennen, 5 Minuten Gymnastik und dann Gerätezirkel, wieder abbauen und Abschlusslied und eine Pause mit Trinken und Mini-Snack zwischendrin.

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  3. Selma mochte so Parcours total gerne...balancieren...Purzelbäumeschlagen...springen...irgendwo drunter durch krabbeln.....und am Ende immer einen Tanz einstudieren (á la Kinderdisco)

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  4. Bei uns hieß das Eltern-Kind-Turnen, weil die Kinder noch so klein (1-3 Jahre) waren und eben noch nicht alt genug für echtes Kinderturnen waren! Die Eltern funtionierten als Auf- und Abbauhilfe, na und eben als Personal-trainer für's eigene Kind ;-) Es gab riesige Aufbauten mit 1-2 grossen Kästen, 1-2 grossen Matten, diverse kleine Stationen mit kl. Kästen und Matten. Zu Beginn und Abschluss 1-2 Lieder mit Bewegung! Das Ganze ging 1 Std. und es waren ca 12-16 Mamas mit Kindern da, davon war bestimmt 1/3 - 1/2 mit dem nächsten Kind schwanger und haben höchsten mal ein Schwungtuch oder einen Ball getragen. 2-3 Mamas haben sich nur mit ihren vor Übermüdung ausrastenden Kinden beschäftigt und so blieben die ganzen Auf- und Abbauten immer an den gleichen paar Mamas hängen :-(( Aber ich hab es gern gemacht, kam raus, unter andere Mamas mit Kind, konnte mich austauschen und ich fand es sehr wichtig, dass meine Kinder den Kontakt zu Sport und Bewegung finden und dies dann ein selbstverständlicher Teil in ihrem Leben wird!! Was bei mir leider nicht der Fall war! Die Grosse ist 8 und spielt Völkerball und der Kleine ist 5 und geht zum Kinderturnen ohne Mama und sie lieben es, dafür hat sich die jahrelange Quälerei und das noch einige Jahre andauernde Hinchauffieren gelohnt!! :-)) <3
    LG Claudia

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  5. Hier der Blick aus der Therapeutenecke:
    Haltung und gaaaaanz viel Koordination fände ich super.
    Haltung geht spielerisch immer total genial (Hände-Fußball aufm Pezziball in Bauchlage z.b.), aber bei koordinativen Übungen hast du Haltung und auch Konzentration automatisch dabei.
    Viel Spaß im Voraus :)

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  6. viele kinder könne noch nicht mal eine rolle vor oder rückwärts...ich finds toll!! du wirst das schon schaukeln... fangen ist auch so ne sache die viele nicht können..... ich drück dich.. und ich kann im dezember noch literatur aus schweden bekommen. hast du einen tip was ich an büchern noch brauchen könnte?? gerne per mail.. weil ich find hier immer nix wieder

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  7. Heutzutage können viele (nicht alle!) Kinder sehr gut einfach geforderte Bewegung, Spaß und so gut gebrauchen. Neben dem Streß in der Schule und dann stundenlang PC daddeln.
    Wieder eine neue Möglichkeit Deine Fähigkeiten auszubauen.
    Das ist für später bestens, denke ich.
    Oona,
    die nun "nur" am Wasser spazieren geht. Dick eingemummelt, denn es ist KALT!

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  8. Ich habe gerade überlegt, was mir da früher Spass gemacht hat. Dann ist mir eingefallen: Gar nichts. Ich fand (und finde) Ballspiele, Seil-Krams und so weiter irgendwie doof. Ganz, ganz doof.

    Ich denke die Eltern haben mehr Spass als die Kinder... und es kann den Spass an Bewegung verderben. Ich behaupte mal einfach mal das war bei mir ein Grund für 20 Jahre kein Bock auf Sport. :)

    (In wie weit das gut fürs Gehirn etc bla blubb ist, kann ich nicht sagen...)

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  9. Hm...meine Mutter behauptet zwar, sowas mit mir angestellt zu haben, aber erinnern tue ich mich nicht mehr dran

    Sehr hilfreich, ich weiß ;-)

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  10. Passt ja wie Faust auf Auge. Meine Freundin Christiane ist seit 20 Jahren Übungsleiterin des Eltern-Kind-Turnen. Mittlerweile tingelt sie von Ortschaft zu Ortschaft, um Kurse zu geben. Sie hat ALLE Tricks drauf, glaube mir.... UND... sie macht seit Juni LCHF, hat 20 Kilo abgeworfen und ist Fan von DIR. Ich bin sicher, sie würde Dich extrem gerne mal kennen lernen, wenn auch nur per Funk. Oder, wenn Du mich besuchst. Weiß ja nicht, wie eilig das ist.
    Bussi Axi

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  11. So ganz spontan fallen mir Übungen mit dem Fallschirm/Schwungtuch ein.
    Das macht richtig Spass und es können Kinder und Eltern gleichermassen mitmachen.
    Die Eltern sind die Unterstützung, dass der Fallschirm auch kontinuierlich schwingt, und die Kinder können Erfahrungen sammeln, wie z. B. unter die Kuppel laufen und den Fallschirm auf sich niedersinken lassen, während dem aufwärts Schwingen, die Seite des Kreises wechseln, einer auf dem Fallschirm kann ein Kind unter dem Fallschirm fangen, man kann Bälle auf und ab hüpfen lassen etc....
    und ganz nebenbei muss man einen guten Stand finden, Körperspannung aufbauen und aufrecht erhalten und kann mit viel Spass Arme, Schultern und bestimmt noch andere Körperteile trainieren.
    Ich wünsch Dir und den Kindern mit ihren Eltern ganz viel Spass!
    lg Sigrid

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