Freitag, 1. November 2013

LowCarb Kelp Nudeln


Als Nicole und ihr Mann uns in Schweden besucht haben, habe ich interessante Mitbringsel bekommen, die ich bislang nicht probiert habe. Unter anderem dabei:

LowCarb Kelp Nudeln

Hmmm... Die werden aus Seegras gemacht. Und jetzt frage ich mich, ob das wirklich schmecken kann. Klingt ja erst einmal recht ungewöhnlich.

In der Verpackung sehen sie jedenfalls so aus:





Hat optisch was von Glasnudeln, meint ihr nicht?

Die "inneren" Werte auf der Verpackung besagen, dass 100 g 2 g Kohlenhydrate enthalten. Und 3 g Ballaststoffe sowie 6 kcal. Allerdings habe ich einmal gelernt, dass 1 g Kohlenhydrate 4,1 kcal entsprechen. Wären dann ja nun schon mal 8,2 g, oder? Wobei es albern ist über 2 kcal überhaupt nur zu diskutieren.

Angaben für Eiweiß und Fett gibt es nicht - logisch, kann ja auch nicht drin sein, denn sonst wäre die Kcal-Menge höher. 

In der Verpackung befinden sich 300 g. Für einen zu viel, denn wenn, dann mache ich auch Sauce dazu. Also brauche ich ein Opfer, das sich an solche Merkwürdigkeiten mit mir herantraut. Wie schön, dass meine Mama heute zu Besuch kommt...

Love you, Mum!

Was ich bislang nicht herausfinden konnte, ist, wie die Nudeln hergestellt werden. Falls jemand etwas findet, her damit. Ich überlege nämlich, wieso die weiß sind, wenn doch Seegras an sich grün, braun oder wasweißichwiefarben ist. Das macht mich zumindest neugierig.

Irgendwo habe ich gelesen, dass sie sehr bissfest sein sollen und man sie daher eventuell aufweichen sollte. Auf der Verpackung selbst steht nur, dass man sie spülen soll. Dann kann man sie sogar ohne Aufwärmen essen. Doppel-Hm.

Ich erzähl euch später, was ich daraus gemacht habe und wie es geschmeckt hat. Habe Visionen von asiatischer Anhauchung mit Krabben und Bambussprossen und Pilzen. Aber ich schau mal.

Sollte ich mich bis Morgen Nachmittag nicht gemeldet habe, könnt ihr einen Suchtrupp losschicken.

:D



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Kommentare:

  1. Ich hatte mal von einer Kollegin ähnliche Nudeln bekommen. Sie war da während Dukan draufgekommen. Soweit ich mich erinnere, waren die Dinger recht geschmacksneutral, rochen ein wenig fischig und glibberig wie Glasnudeln. Flutschen so durch. In Soße ertränkt ging es.
    Schönes Wochenende
    Kirsten

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    1. Das waren garantiert Shirataki-Nudeln aus Konjakmehl. Wegen des fischigen Geruchs, mein ich. Diese hier rochen nach nix.

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    2. Ups... Ich wünsche dir auch ein tolles Wochenende.

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  2. oh, da bin ich extrem gespannt! Und kann man die auch in Deutschland kaufen?

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    1. Keine Ahnung. Muss man mal suchen.

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    2. Hm... zumindest soll man sie hier bestellen können:

      http://german.alibaba.com/product-free/sea-grass-noodle-123204105.html

      Sieht zwar in meinen Augen nicht sonderlich vertrauenerweckend aus, aber zumindest steht da mal, was da drin sein soll, nämlich Kelp und Natriumalginat.

      Kelp:
      Kelp ist die Bezeichnung für große Seetange, die zu den Braunalgen, speziell zur Ordnung Laminariales, gehören. Es gibt etwa 30 verschiedene Gattungen und sie wächst entlang der kühleren Küstenregionen der Welt, vorwiegend im Nordpazifik.

      Herkunft und Gebrauch von Kelp:
      Die Alge ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen. Kelp hat vor allem einen hohen natürlichen Jodanteil. Diese Pflanze ist ein beliebtes Produkt in der Naturheilkunde. Hier findet die Pflanze ihren Einsatz bei Menschen mit einem Defizit an Mineralien, für Nerven und Sinnesorgane, Rückenmark, Hirngewebe, Schilddrüsenfunktion, Arterien und Fingernägeln. Als Nahrungsergänzung gibt es Kelp üblicherweise in Tablettenform. Weiterhin enthält die Pflanze u. a.: Algensäure, Kalzium, Kupfer, Natrium, Schwefel, die Vitamine A, B1, B3, B5, B6, B9, B12, C und E, Zink.
      Die Pflanze wächst in einigen Regionen bis zu 60 Meter lang und kann täglich bis zu 30 Zentimeter wachsen.
      (Quelle: www.gesundheit.de)

      E 401 – Natriumalginat:
      Natriumalginat ist das Natriumsalz der Alginsäure, ist wie diese Bestandteil der Zellwände bestimmter Braunalgen und wird daraus gewonnen. Es wird in der Lebensmittelindustrie als Gelier-, Verdickungs- und Überzugsmittel eingesetzt. Natriumalginat ist für Lebensmittel allgemein zugelassen und ist wegen seiner gelbildenden Wirkung besonders häufig in Puddingpulver, Aspik, Desserts, Konfitüre, Marmelade, Gelees, Füllungen für Backwaren, kalorienreduzierter Sahne und Speiseeis zu finden.

      Alginsäure und ihre Salze, die Alginate, werden vom Körper nicht aufgenommen. Sie werden vom Gesetzgeber als unbedenklich eingestuft, jedoch raten Verbraucherschützer von einem häufigen Verzehr ab, da sie die Aufnahme von lebenswichtigen Mineralstoffen wie Calcium, Eisen oder Zink behindern können.

      Achtung! Wenn Sie Allergiker sind und/oder tierische Produkte meiden und/oder Gentechnik in Ihren Lebensmitteln ablehnen und/oder einen hohen Verzehr von Lebensmitteln mit diesem Zusatzstoff haben, beachten Sie bitte folgende Hinweise:
      - In Entwöhnungsnahrung für Säuglinge und Kleinkinder zugelassener Zusatzstoff.
      - In Säuglings- und Kleinkindernahrung für besondere medizinische Zwecke zugelassener Zusatzstoff.
      - Kann auch gentechnisch produziert werden.
      - Auch für BIO-Produkte zugelassen.
      - Auch für Kosmetika zugelassen.
      (Quelle: das-ist-drin.de)

      Und nun mag jeder für sich selbst entscheiden ;-)

      Shirataki-Nudeln hab' ich übrigens schon gegessen, der "fischige" Geruch verschwindet beim Waschen und sooo schlecht schmecken die gar nicht...

      Gruß
      Claudi

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