Sonntag, 25. August 2013

LCHF to go

Ich habe das Glück, dass ich nur bis 13 Uhr arbeite und binnen 5 min. wieder Zuhause bin. Da ich nicht frühstücke (weil ich morgens traditionell keinen Hunger habe - schon weit vor LCHF) und erst gegen 14-15 Uhr überhaupt Hunger bekomme, passt das perfekt zu mir.

Und wenn ich als LCHFler eine vernünftige Mahlzeit hinter mir habe, bekomme ich über viele Stunden keinen Hunger und keinen Schmacht auf "irgendetwas Kleines zwischendurch". Es ist ruhig und entspannt in mir, vermutlich weil mein Körper sich darauf eingestellt hat, sich im Falle des Falles von meinem verbliebenen Körperfett zu bedienen.

Dadurch fällt mir auch extrem auf, dass ganz viele Menschen, die in der Stadt unterwegs sind, irgendetwas snacken (gerne Gebackenes wie Teilchen oder belegte Brötchen). Oder aber in ihrem Handy rumdaddeln... Aber das ist ein anderes Thema.

Falls ich nicht gefrühstückt habe und dann stundenlang in der Stadt unterwegs bin, kann ich dort überall etwas finden, was ich essen kann. Man muss nur ein wenig mitdenken. Das läuft. Kommt aber so gut wie nie vor.

Durch den Vollzeitlehrgang für den Trainerschein ist es jetzt aber ein wenig anders!

Der geht von 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr und er findet auch nicht gerade um die Ecke herum statt, so dass ich morgens um 08:00 Uhr schon starten werde. (Ich gehöre zu den Menschen, die es nicht mögen, unpünktlich zu sein - lieber bin ich eine Weile vorher da und warte.).

Da ich ganz sicher nicht frühstücken werde, wenn ich keinen Hunger habe, vor allem, weil ich davon ausgehe, dass doch so einiges an Sport im Zusammenhang mit dem Trainerschein auf dem Programm stehen wird, und ich nicht gerne mit vollem Magen Sport mache, muss ich mir etwas für meinen üblichen Nachmittagshunger zum Mitnehmen ausdenken. Etwas lockerleichtes, nicht belastend.

Beim ersten Trainerschein war die Welt noch ein wenig anders. Ein Supermarkt lag nebenan und dann habe ich mir im Zweifel eben etwas geholt. Allerdings endete das damals häufig bei Mettwürstchen und Babybel, etwas was ich nicht mehr so gerne esse, weil es mir nicht mehr schmeckt. Im Falle des "Käses to go" habe ich das Gefühl, dass der richtig künstlich schmeckt. Und Mettwurst ist mir zu salzig.

Möchte ich nicht.
Daher besser etwas einpacken.
Zumal ich vom ersten Mal weiß, dass die Pausen gerne etwas kürzer ausfallen. Sehr knappe halbe Stunde.

Das fängt schon beim Wasser ein.
Ich mag Wasser aus Plastikflaschen nicht.
Bäh.
Ganz schlimm, wenn die noch eine Weile in der Sonne gestanden haben. Das schmeckt reichlich nach Plastik. 

Glasflaschen sind zwar etwas blöder zu hantieren, aber das werde ich schon hinbekommen. Und wenn ich mir direkt einen ganzen Sprudelkasten in den Kofferraum stelle, damit das stabil transportiert werden kann.

Aber essen..
Hm.

Ich bin gedanklich bei gemischten Salaten, Vinaigrette im separaten Döschen, damit der schön knackig bleibt. Oder nur geschnippelte Rohkost mit Vinaigrette als Dip. Dazu vielleicht hartgekochte Eier, am Vorabend zubereitete Hähnchenschenkel oder Frikadellen, Steffis Thunfischtaler vielleicht.

Kalte Frittata mag ich ebenfalls sehr gerne.

Aber so richtig haut mich das noch nicht um. Das Dollste ich, dass ich am Freitag vergessen habe, entsprechend für Montag einzukaufen. Menno. Ich muss mal sehen, was die Vorräte so hergeben.

Jemand noch ein gute Idee?
Hilfe!

Auf jeden Fall wird wohl endlich mal mein "Göffer" zum Einsatz kommen. Eine Mischung aus Löffel, Gabel und Messer. Habe ich letztes Jahr in Schweden im Outdoorshop gekauft, wenn ich schon stundenlang in solchen Läden mit dem Mann abhängen muss, muss ich doch wenigstens ein minimales Shoppingerlebnis haben.

:D

Man beachte: Er ist nicht schwarz!
Gab es leider nicht in meiner Lieblingsfarbe.





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