Samstag, 12. Oktober 2013

Mein LCHF-Dinner heute


Der Mann und ich erwarten heute sehr geschätzte Gäste. Und weil wir im Sommer zu einem fulminanten Grillen bei ihnen eingeladen waren, will ich nun natürlich auch etwas besonders Leckeres kredenzen.

Daher stehe ich schon jetzt mit den ersten Vorbereitungen in der Küche.
In der Planung:

Feldsalat mit Vinaigrette (klick - nur die Sauce) und in Bacon gewickelte und gebratene Ziegenkäsetaler sowie einige geröstete Kernchen oben drauf

Die Vinaigrette mache ich mittlerweile ein wenig anders. Ich nehme einen guten Weißweinessig anstelle des Balsamico Biancos, denn der hat recht viele KHs, und verwende nur eine Knoblauchzehe. Stattdessen investiere ich in einen Hauch Honig. Auf die gesamte Menge macht das meiner Meinung nach nicht viel aus, außerdem bleibt das meiste der Vinaigrette eh nicht am Salat kleben, sondern am Teller... Aber der Hauch Süße hat mir gefehlt. Muss das Vinaigrette-Rezept mal neu schreiben. Hm.

Ich nehme Taler aus Ziegenfrischkäse. Hier in der Gegend gibt es einen Ziegenhof, da kann man die kaufen oder aber im lokalen Edeka. Die Taler verpacke ich jeweils in zwei hauchdünne Scheiben Bacon, die ich leicht festdrücke. Dann brate ich die kurz vor dem Servieren in der Pfanne bis der Speck knusprig braun ist und der Käse zu schmelzen beginnt. Vorher habe ich dann schon die Kernchen geröstet. Ich weiß noch nicht, welche ich nehme... Da greife ich tief in meine Vorratskiste. Vielleicht ein paar Kürbiskerne?


Boeuf Bourguignon (klick!) dazu in Abwandlung "Blumenkohlpüree deluxe à la Nina" (Rezept folgt später) und für die Kohlenhydratis frische Bandnudeln

Dieses Boeuf esse ich unglaublich gerne, auch wenn ich immer zwölfmal schauen muss, wie es geschrieben wird. Ich mariniere das Fleisch ausgiebig mit einer Menge frischer Kräuter aus dem Garten (ja, ich habe auch eigenen Lorbeer) und einem guten Rotwein. Bei den Perlzwiebeln und den Pilzen achte ich darauf, dass ich besonders hübsche und vor allem kleine einkaufe, denn ich finde es persönlich hübscher, wenn ich sie im Ganzen lassen kann, nicht zerkleinere. In Abwandlung zum normalen Rezept habe ich dieses Mal auch ein paar Handvoll Pfifferlinge dabei. 

Auch bei Sichtung meines hier notierten Blumenkohlpürees habe ich gesehen, dass ich es heute anders mache. Auf einen gekochten Kopf Blumenkohl gebe ich lediglich ca. 100 g Butter und püriere gründlich, schmecke mit Muskat, Salz und Pfeffer ab. Aber jetzt kommt der Clou. Ninas Abwandlung. Dazu ziehe ich kurz vor dem Servieren in dünne Streifen geschnittene Endivie und gebratene, kleine Speckwürfelchen unter das Püree. Ich bin gespannt, ob meine nicht-LC-Gäste diesem Püree zumindest eine Probierchance geben. Es ist derart lecker, das müsst ihr ausprobieren.

Zu den Bandnudeln brauch ich nicht viel schreiben, oder? Ab ins Wasser, gut ist.  


Mandel-Zimt-Apfelmus-Törtchen mit Schlagsahne 

Was das wird? KEINE AHNUNG. Hab ich mir spontan ausgedacht. Muss ich erst einmal sehen, wie das wird. Ich nehme den Mandelboden hier (klick!), versetze ihn mit einem Hauch Zimt und steche nach dem Backen mit dem Trinkglas Kreise aus. 

Oder soll ich lieber den Zimt aus dem Teig lassen und dann die Sahne mit diesem Gewürz versetzen, also Zimtsahne machen? Andererseits habe ich schon Zimt im Apfelmus? Fragen über Fragen.

Jedenfalls verteile ich oben drauf einen Klecks von meinem neulich selbst mit Äpfeln aus dem Garten hergestellten zuckerfreien Apfelmus und toppe das Ganze mit geschlagener Sahne. Vielleicht reibe ich noch ein wenig dunkle Schokolade darüber?


Sagt was.
Ich bin nicht der Süßspezialist und ich hasse backen, aber es sollte schon schmecken.

Zur Zeit lädt das Akku für die Kamera und ich werde dann die fehlenden Rezepte einstellen. Das Essen ist definitiv nicht schwierig zuzubereiten, ist aber gigalecker. Vieles kann ich vorbereiten.

Tischdeko? Das ergibt sich meistens von selbst. Ich hab ja eine Menge Zeugs hier. Aber wenn ihr noch Ideen habt, her damit.


Meine Abnehmpläne?

Ich seh da wenig Probleme. Es ist relativ kohlenhydratarm (ohne Nudeln halt) und die Menge macht das Gift. Außerdem ist es bei mir üblicherweise so, dass mich schon die Gerüche bei der Vorbereitung derartig satt machen, dass ich, wenn das Essen schlussendlich auf dem Tisch steht, gar keinen Hunger mehr habe.

Hüa.
Es gibt viel zu tun, Frau Sudda.






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