Montag, 2. Dezember 2013

Wie klingt dein Hunger?

Eine wirklich wichtige Regeln beim Abnehmen ist aus meiner Sicht, dass man essen sollte, wenn man tatsächlich Hunger hat.

Das war anfangs ein kleines Problemchen für mich, denn...

* Hunger war manchmal schlicht Durst. Irgendwie hatte ich mein Durstgefühl verloren.
* Hunger und Heißhunger sind anscheinend Geschwister!
* Ich war an bestimmte Uhrzeiten gewöhnt.

Daher musste ich meinen echten Hunger damals im wahrsten Sinne des Wortes wiederfinden, neu kennenlernen.

Heute weiß ich:
Mein Hunger lässt sich nicht mit Appetit verwechseln. Ist er erst einmal da, ist er da. Mein Magen bohrt und brennt, lässt sich auch nicht durch Trinken oder Ablenkung besänftigen.

Neulich sprach ich mit zwei Bekannten über das Hungergefühl. Bei ihnen ist es zwar ähnlich, aber Hunger macht den einen nervös, löst einen Dauerdruck im Magen aus, die andere bekommt recht schnell Kopfweh und leidet unter Übelkeit. Mein Hunger steht mit einem Paukenschlag vor der Tür, bei einer der beiden steigert er sich langsam, aber unaufhörlich (was ich mir persönlich anstrengend und nervig vorstelle).

Sind Hungergefühle tatsächlich so unterschiedlich?
Ist deiner wie meiner oder wie seiner oder ihrer?
Fragen über Fragen.


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Besinnlichkeit, zwo, drei..

In den letzten Jahren kam die Vorweihnachtszeit bei uns viel zu kurz.
Ich schaffte es gerade mal zum 1. Advent irgendwas mit vier Kerzen irgendwo hinzuschmettern, ansonsten war ich viel zu sehr mit leben und mir beschäftigt. Und bevor ich es überhaupt veratmen konnte, war schon Heiligabend.

Dieses Jahr wollte ich alles anders machen, ein bisschen mehr genießen, schließlich war ich früher quasi "the Queen of Deco" und verfüge über ein erstaunliches Repertoire mit dem man im Nullkommanix das Haus ins Weihnachtswonderland umrüsten kann.

Was soll ich sagen?
Advent hat sich schon mal von hinten angeschlichen!
Gestern rappzapp die Kerzen auf dem Wohnzimmertisch verteilt und dann aber glatt vergessen, die erste anzuzünden.

Stattdessen Alltagsgewusel mit Wäsche waschen, Kind fahren, Sonntagsbraten kochen, was man sonntags so eben tut, weil man mehr Zeit hat. Advent? Fehlanzeige.

Dabei hat die Vorweihnachtszeit für mich auch damit zu tun, zur Ruhe zu kommen und sich auf entspanntere Zeiten einzuschwingen... Innezuhalten und durchzuatmen.

Mist, verdammt!

Daher werde ich gleich, sobald die Familie aus dem Haus ist, aber noch bevor es heller wird, die erste Adventskerze anzünden. Nur für mich ganz alleine.

Ich wünsche euch, dass ihr schon einen Hauch Weihnacht in euch aufsaugen konntet. Immer mal zwischendrin stehenbleiben, atmen und die Zeit für einen Moment anhalten. Es hamsterraded sich sonst so doll.




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