Donnerstag, 30. Januar 2014

Schockschweresnötchen!


Ich tauch dann mal schnell aus meinem Endspurt-verdammt-ich-muss-fertig-werden-konzentrier-dich-Chaos auf, denn beim Durchsuchen alter Fotos hat Lady S. folgendes Skandalportrait von mir gefunden.

Aufgenommen im Büro und zwar Mitte August 2009. Da hatte ich mit LCHF recht frisch angefangen, es ist zeitlich also ungefähr dem ersten Steinfoto zuzuordnen. Gewicht ca. 120 kg? Bisschen drunter?






ANNA, MING DROPPE!

Ich muss ehrlich zugeben, dass mir der Anblick des Fotos richtig weh tut. Seh ich nicht total angestrengt aus?

Andererseits freue ich mich in Situationen wie diesen ganz besonders, dass die Zeiten eindeutig vorbei sind.

Atme ein, atme aus.


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Freitag, 24. Januar 2014

Halbseitig verschlankt?


Heute Morgen habe ich mir eine Jeans angezogen, die ich zunächst bei 60°C gewaschen und anschließend auf "Baumwolle" (also heiß) durch den Trockner gejagt habe, weil sie zu weit geworden war. Jetzt sitzt sie... hm... körperbetont, sagen wir mal.

Aber:
Das linke Hosenbein ist weiter als das rechte.
Glasklar deutlich.

Ist mein Standbein dünner als mein Sprungbein?
Müsste das nicht theoretisch genau anders herum sein, weil ich ewig und drei Tage auf dem Standbein - wie der Name schon sagt - stehe? Springen tu ich nu selten.

Oder ist die Hose falsch geschnippelt oder genäht?

Sehr dubios.





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Mittwoch, 22. Januar 2014

Rampensau


Die Menge macht sich bereit. Matten werden ausgebreitet, man sucht sich meistens seinen gewohnten Platz. Erzählt noch ein wenig mit der Nebenfrau. Was halt so in der letzten Woche passiert ist.

Neue sind vielleicht ein wenig unsicher - wo sollen sie am besten hin? Sie tun mir manchmal ein wenig leid, wenn sie sich so ein wenig überlassen sind, nachdem wir uns zur Begrüßung kurz unterhalten haben. Man muss eben ankommen. Das kann ein paar Male dauern.
Aber dann.

Ich sammele mich.
Rede mit der ein oder anderen, sammle mich aber in erster Linie.
Durch den Kopf sausen Übungen, Aufwärmabläufe. Sehe einzelne Teilnehmer detailliert, weiß manchmal, woran es "gebricht" und mache mir meine Gedanken dazu. Frage nach.

Wenn ich mich sammele, gehe ich komischerweise tendenziell im Kreis. Warum? Fragt mich etwas besseres.

Hm. Heute ist es voll. Zähle flüchtig.
27.
4 Neue.
Januar eben.

Räuspere mich.
Brauche Stimme bei der Masse.

Wisst ihr, wie laut es wird, wenn so viele Frauen sich treffen und sich erst einmal freisprechen müssen? Tschuldigung - ein Mann.

Oh, falsch.
Heute 2 Männer.
Wobei.
DER ist so klitzesklein.
Keine 2 Jahre alt.
Steffis.
Ist der süß.
Der kleine Mann hat NULL Berührungsängste. Flitzt von der einen zur nächsten. Erzählt in seiner Sprache. Völlig frei. Alles quiekt verzückt.

Ich sehe auf die Uhr.
Schon fünf Minuten drüber.
Egal.
Das ist der Vorteil, wenn man 1 1/2 Stunden Zeit hat.
Es eilt nicht.
Erst einmal ankommen.

Ist es eigentlich normal, dass man manche so ins Herz schließt, obwohl man sie eigentlich kaum kennt? Mensch, mit IHR will ich wirklich einen Kaffee trinken.

Ich sehe viel, auch zwischen den Worten. Analysiere ständig.

Hm.

Könntet ihr euch vorstellen, Kurse zu geben?

Es ist genial.

Wenn ich da so stehe, weiß ich, dass das absolut meins ist.
Ich fühl mich wohl.
Und reden ohne Punkt und Komma konnte ich schon immer.
Das ist angeboren.

Und doch..
Es gab eine Zeit, da wollte ich nicht vor die Tür.
Mochte nicht auf Fremde treffen. 
Hatte Angst davor, dass sie tuscheln könnten.
Selbst wenn sie noch nicht einmal über mich tuschelten, ich habe es auf mich bezogen.
Ich habe sogar Entschuldigungen erlogen, wenn ich auf größere Parties eingeladen war.
Ich hatte nicht den Mumm.
Und schon gar nicht die Klamotten, die mir die Sicherheit gegeben hätten, Mumm zu entwickeln.

Obwohl... Es lag wohl eher nicht an der Kleidung.
Egal was, ich fühlte mich sowieso unbehaglich.

Ich hab Wochen keine Fremden getroffen.
Nur Menschen, denen ich über den Weg traute.

Vorbei.

Ich hab in den Jahren nicht nur abgenommen.
Nein.
Ich hab eigentlich auch ganz viel DAZU gewonnen.

Ja.

7 Minuten drüber.
Ich fang jetzt an.
Stelle mich in die Mitte.
Durchbreche mit meiner Stimme das Geplauder der anderen.
Fange die Aufmerksamkeit.

Da bin ICH!
Es geht los.

Ich bin eine Rampensau und das ist auch gut so!


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Huch!



Wünscht sich der Gatte doch glatt Kaiserschmarrn.
Halt so ausnahmsweise.
Kann er natürlich gerne, da habe ich kein Problem mit, so lange ich es nicht essen brauche.

Nur... hmm..

Es ist gefühlte hundert Jahre her, dass ich das gemacht habe. Hat jemand ein gutes Rezept?
Kommt schon, dass ist DIE Chance ein Kohlenhydratknaller-Rezept in einem LCHF-Blog zu posten!
Ohne Zensur!
:)

Und außerdem... ich geh dann mal einkaufen. Dazu braucht man doch garantiert Mehl und Zucker. Oder? Hab ich gar nicht da.

Mistmistmist.
Was mache ich denn hinterher mit dem Restmehl und dem Restzucker?

Grüße an euch alle, ich bin derzeit ein wenig sehr beschäftigt.
Melde mich aber bald in aller Ausführlichkeit.












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Sonntag, 19. Januar 2014

Schiebschieb

Achtung...

Ich schieb mal wieder Posts durch die Gegend, die auf Entwurf waren.
Nicht wundern, wenn hier ab und an Posts auftauchen, die ganz woanders hingehören.
Ich verschieb die dann wieder auf die richtige Stelle.

Ich such nämlich dringend was.

Hm.



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Donnerstag, 16. Januar 2014

Muckeldonnerstag


Ich hoffe, ihr wisst zu schätzen, dass ich hier einen Schneckentempopost schreibe, weil ich mich ständig auf das EEEEEE konzentrieren muss... Davon lass ich mich doch nicht abhalten. Pföh!

Heute ist ein muckliger Donnerstag, den ich bewusst genießen möchte. Die Sportkurse (5 an der Zahl) der Woche sind "durch" und mein Körper darf sich zurücklehnen und sammeln. Mir ist es gelungen, ALLE Körperteile grandios zu beanspruchen, gestern Abend hat alles komplett gebrummt, ich schwör.

Das ist übrigens ein Gefühl, dass ich sehr mag. Das gute Gefühl eben, dass alles funktioniert und in Schuss gehalten wird.

Gestern lag dies auf dem Teller:

14 Uhr
Hähnchenschenkel, Chilimayo und gemischter Salat (was halt so da war)

19:30 Uhr
Lachs-auf-Sahne-Blattspinat-überbacken

Allerdings hatte ich abends nicht sonderlich Hunger, der Mittag hing noch nach.

Mag sein, dass mein Essen so manchem ein wenig langweilig erscheint, ist es für mich aber nicht. Zum einen ist es genau das, worauf ich derzeit Lust habe, und zum anderen mag ich es, wenn es schlicht gehalten ist. Ich habe das Gefühl, dass ich so deutlich weniger verführt werde, denn Nahrungsaufnahme ist zurzeit eher wieder etwas, was ich mache, weil ich Hunger habe, und es gelingt mir damit besser, aufzuhören, wenn es reicht.

Wenn etwas verteufelt lecker ist, ist es doch schwieriger rechtzeitig aufzuhören, meint ihr nicht?

Als letzte Kursstunde in dieser Woche habe ich eine richtig "runde" Rückenstunde gegeben. Durchgelockert, gefördert und gefordert.

Mir tut es leid, zu sehen, wie viele doch echte Schmerzen und Probleme mit dem Rücken haben. Aktuell mit einer, die aber auch seit - ACHTUNG - ZWANZIG Jahren nichts, aber auch gar nichts in sportlicher Hinsicht getan hat.

ZWANZIG!

Hö?
Unglaublich, oder?
Und nein, sie ist nicht übergewichtig. Ich kenne diese absolute Bewegungsunlust sonst eher von schwer Übergewichtigen, denen eh jeder Schritt schwer fällt, und die sich ein Stück weit aufgegeben haben. So wie ich damals. 

Der Rücken ist bei ihr oben schon ganz rund und die Muskulatur zwar irgendwo bestimmt vorhanden, aber schwachschwach und irgendwie nach links "verzogen". Ich bat sie im Anschluss an die Stunde, einen Physio oder Osteopathen aufzusuchen. Selbst kann ich nur ganz simple Übungen anbieten, aus Angst, etwas falsch zu machen. Und ich gab ihr "Hausaufgaben" für das bewusste Wahrnehmen ihrer eigenen Körperhaltung mit auf den Weg durch die Woche. Ich hoffe, sie nimmt das wahr.

Das kann sich nicht gut anfühlen, damit zu leben.
:(

Und ich kam daran mich zu erinnern, wie schlimm mich früher die Rückenschmerzen plagten! Ich hab eigentlich so gut wie nie eine Nacht durchgeschlafen. Jedes Mal, wenn ich mich im Schlaf bewegt habe, war ich sofort wach, weil ein Schmerz wie ein Dolchstich durch den Rücken zog.

Seit der Abnahme - und erst recht seit ich selbst Kurse gebe - ist das vorbei. Ich hab keinen "Rücken" mehr. Und in Situationen wie gestern wird mir das klar vor Augen geführt. Was für eine Wohltat!

Dafür kann ich mir tatsächlich selbst ein Ründchen auf die Schultern klopfen. Ich hab mich selbst da rausgeholt. Ganz allein.

Ja, heute ist Muckeltag. Ein Tiefenzufrieden-Muckeltag.

:)



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Mittwoch, 15. Januar 2014

Gib mir zwischn-D-und-F-s


Na supr.
Muss das sin?

Da komm ich minm Zil, das Buch frtig zu schribn richtig nah, und was passirt?

Min Buchstab "zwischn D und F" klmmt!

Dr funktionirt nur noch, wnn ich ganz fEEEEEEEEEEEst drauf drück.

War doch klar.

Nin!
Das ist kin hrkömmlich Tastatur, wo man di Buchstabn rausnhmn und dn Drck dahintr wgmachn kann. Das ist in flach Laptop-Tastatur.


Arrrggghhhhhh...


Man schnk mir ganz vil "ZWISCHN D UND F"s


Hilfä!




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Dienstag, 14. Januar 2014

Aaaaannnddddiiiiii.. Oder: Women's Run, die 5.


Jappadappadu...
Ich hab dann auch mal dran gedacht, mich beim Women's Run anzumelden.

Zum fünften Mal in Serie!

(An dieser Stelle wäre zumindest ein minimales, erstauntes Raunen angebracht!)

Was sagt uns das?

Es sagt uns:

Mist * Mist * Mist * Mist * ich muss anfangen zu laufen * Mist * Mist * Mist * Wo ist Andi, wenn man sie braucht * Mist * Mist * Mist * Mist * Mist * War nur ein Scherz - dieAndi ist eine meiner wertvollsten Buchkorrekteusen und IMMER da, wenn ich sie brauche * Mist * Mist * Mist * Mist * Dieses Jahr muss es besser werden * Mist * Mist * Wir haben doch Ziele!!! Aaaaannndddiii * Mist * Mist * Mist * Mist * Mist * Jaul! * Mist * Mist * Mist * Mist *Warum melde ich mich immer wieder an? Ich könnt doch "nur jubeln" * Mist * Mist * Mist * Ach Quatsch, macht schon Spaß * Mist * Mist * Mist * Wie wäre es, meine Liebe, wenn du den Hintern hochhebst und was tust? * Mist * Mist * Mist *Mist * ...


Und so weiter.
Sagen wir mal so:
Auch dieses Jahr werde ich irgendwie überleben.

Dafür macht das Drumherum so viel Spaß.

Nicky kommt auch!
Und Dupsi.
Nicole nicht zu vergessen.

WER NOCH?

In Köln am Samstag, den 09. August 2014.





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Geschmeidig


Es läuft alles so geschmeidig, dass man skeptisch werden könnte!
Ich bin mitten in meinem höchsteigenen Flow.

Manche haben angefragt, was ich denn derzeit so esse und wie es mit dem Sport läuft. Dazu sag ich gerne etwas - macht ja Spaß,  wenn man im Tritt ist. :)


Montag:

Sport:

1 Eltern-Kind-Kurs
1 Bauch-Beine-Po
1 Pilates

Beim Mutter-Kind-Kurs hab ich die meiste Energie verbraten. Dreijährige leben dann doch recht ungeplant und halten nicht viel von dem, was die große Frau für Pläne hat. Das war eine echte Herausforderung für meinen Einfallsreichtum. Weia. Erwachsene sind dann doch deutlich einfacher zu betrainern. :) Aber ich lerne noch.


Essen:

Viel zu wenig!

Mittags hatte ich Hühnchenreste vom Vortag mit Chilimayo (aber weniger scharf gewürzt). Dazu eine Gigaportion Feldsalat mit Vinaigrette.

Abends hab ich mir nach dem Trainig noch ein bisschen Huhn in den Mund geschoben, wollte nach der Körperrestauration etwas kochen, habe mich anschließend in die Wanne gelegt, nach der Wanne "zum Trocknen" ins Bett gekuschelt und ein bisschen gelesen und bin... pardauz.... eingeschlafen.

Peng, weg.
Bis heute Morgen.



Dienstag:

Heute steht auf dem Programm...

Sport:

DienstagsmädelzundeinJungz-Kurs (1,5 h)


Essen:

Wenn ich nachher/gleich/später Hunger bekomme, gibt es 200 g Räucherlachs und 1 Ei mit reichlich eiskaltem Dill-Gurken-Salat. Eiskalt schmeckt der extralecker. Auch hier Vinaigrette. Dazu löffle ich eine halbe Avocado. 

Spät am Abend nach dem Trainig esse ich eine Frittata "Nimmwasdaist". Da ist das Gemüse in Form von Paprika, bisschen Tomate, Zwiebel und einige schwarzen Oliven schon mit drin. Das Grundrezept steht im Rezeptteil. Und natürlich die zweite Avocadohälfte.


Für "Neue" vielleicht erklärend dazu:

Ich esse meistens zweimal am Tag. Eben dann, wenn ich Hunger habe. Mittags reicht etwas Kleines, aber am Abend verstehe ich NULL Spaß, da brauch ich reichlich. Das geht problemlos an die 1000 kcal für eine Mahlzeit! Nicht immer, aber kann vorkommen.

Lasst euch nicht erzählen, dass abends essen dick macht. Aus meiner Sicht ist das Blödsinn. Esst dann, wenn ihr HUNGER (nicht Appetit!) habt. Wann das ist? Individuell. 


Moah, ich hab Muskelkater im "dahinten". Das zwickt sogar beim Sitzen. Habe es wohl gestern ein wenig damit übertrieben. Aber wenn's schön macht... :D


Bei euch auch alles gut?
Oder seid ihr noch im Winterschlafmodus??





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Sonntag, 12. Januar 2014

Ein neues Ziel


Ich hab eins.
Endlich.

Nachdem "wese" in seinem Kommentar meinte, es könne ja auch ein "Fitnessziel" sein, bin ich auf den Trichter gekommen, dass es ja nicht immer "Kilogramm XY" sein muss, wenn man sich eins setzt.

Wieso bin ich so fixiert auf die Zahlen auf der Waage?
Ich müsste es doch eigentlich mittlerweile besser wissen, oder?
Aber das scheint eintätowiert.

Dagegen tun wir jetzt was.

Mein Ziel:


Im Sommerurlaub wird es ein finales Foto auf DEM Stein geben. Nach exakt FÜNF Jahren mit LCHF.


Wer jetzt nicht so richtig weiß, von welchem Stein ich rede.. Der berühmte "Klick!", der mich dazu bewogen hat, endlich abzunehmen, war ein Urlaubsfoto, das mich richtig wachgerüttelt hat. Dieses:




Das war quasi mein Startschuss 2009.

Genau ein Jahr später und 35 kg leichter (gleicher Ort, gleicher Stein, Versuch der gleichen Pose) entstand dieses:




Und jetzt wird es definitiv Zeit für ein Neues. Die letzten Male, die wir dort waren, lungerten wahlweise Fischer oder Touristen an "meinem" Stein herum. Und dann wollte ich nicht.

Also Foto.
Gut, aber vielleicht endlich mal in einer anderen Pose. Vielleicht nicht in schwarz. Und nicht so Wallawalla-Klamotten. Haare auf? Hmhm... Bis dahin fließt ja noch ein wenig Wasser den Rhein runter.

Klar ist, dass ich auf diesem finalen Foto möglichst perfekt aussehen möchte. 

Jungz und Mädelz... Ich geh dann mal nachher direkt mal laufen!




Ansonsten geht es mir super. Alles im Takt. Melde mich dazu aber separat später.
Bis denne.




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Donnerstag, 9. Januar 2014

Fleischcontent


Neulich ist doch der Mann schlagartig gealtert und dort, wo er sein Tagwerk verrichtet, ist es üblich, eine Geburtstagsrunde zu geben. Des Mannes Plan: Frikadellenbrötchen!

Da wir stets sehr liebevoll miteinander umgehen und jeder seine Kompetenzen kennt und gerne für das Gemeinwohl einbringt, entschieden wir uns für eine entsprechende Arbeitsteilung:

ER Brötchen
ICH Frikadellen

Fair, oder?
;)

Da ich heute gleichzeitig meine Messer wieder beim Messerschleifer abholen wollte, führte mich mein Weg huxflux wieder an dem neuen Metzger vorbei. Nachdem die dicke Rippe und auch die Bratwürste eine echte Geschmackssensation gewesen waren, wollte ich dort gerne das Hack kaufen.

Problem: Frikadellen für 24 Leute
Frage: Wie viel kostet dafür wohl das Hackfleisch vom Tier, das nicht eingesperrt groß wird?

Ich befürchtete Schlimmstes, denn ich hatte mir 3 Kilo gemischtes Hack und 0,5 Kilo Rinderhack ausgerechnet (es gibt eben auch Moslems und ja, da nehme ich Rücksicht drauf).

Aber fragen kostet bekanntlich erst einmal nichts.

Und?
Was kostet das pro Kilo?
Nein, Oona, nicht 300 Euro. ;)
(Kleiner Insider - Oona hatte da so einen Traum..)

Gemischtes Hack: 6,00 €
Rinderhack: 6,50 € 

Fragen?
Was kostet das eingeschweißte, begaste Hackfleisch beim Discounter pro Kilo? 4,50 €?

Da find ich den Preisunterschied doch mehr als okay! Und selbst wenn man wirklich auf das Geld schauen muss, lohnt es sich dennoch, denn das Fleisch behält auch in der Pfanne sein Volumen. Jaha... das Fleisch schrumpelt NICHT um ein Drittel ein!

Ansonsten: Qualität vor Quantität.
Etwas weniger tut es auch. Finde ich.

Ich muss wohl zugeben, dass ich vor lauter Überraschung vergessen habe zu fragen, ob das ein Wochenangebot war oder Standard. Aber das finde ich nächste Woche heraus. Glasklar! Ich sag euch dann Bescheid.

Und weil ich schon dabei war, kaufte ich Fleischwurstaufschnitt (für die Kinder), echten Larda (so weißer Speck - Hammer) und zwei Mettwürstchen zum kalt knabbern (übrigens extrem lecker, eins habe ich bereits eliminiert).

Jedenfalls... weil ich von drei Leuten gefragt wurde, hier die Adresse:

Metzgerei Nussbaum
Hauptstr. 81
50126 Bergheim
    (in der Fußgängerzone)


Das ist Werbung, die ich gerne mache, einfach so. Weil ich begeistert bin.


P.s.: Neben den Draußen-Schweinen gibt es freilaufendes Rind aus der Eifel. Ach, und Wild. Auch aus der Eifel.


P.s. 2: Ich bin dann mal in der Küche. Frikadellendauerproduktion. Wenn ich die Frikadellen angebraten habe, kann ich die doch im Backofen garziehen lassen, oder?




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Maß halten



Eine der schwierigsten Übungen, findet ihr nicht?
Manchmal beschleicht mich der Eindruck, dass es unendlich vielen Menschen schwer fällt, das rechte Maß zu finden. Sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.

Gerade jetzt im Januar fällt es mir auf.

PENG! 
JANUAR!

ALARMAALARMA, SYSTEMÄNDERUNG!
180°-Wende. 
Jetzt.


Die Sportkurse schwellen über, die Medien überschlagen sich mit Diätsendungen, - reportagen, - tipps. Aber auch die Menschen untereinander sind ganz wild vor Sport- und Ernährungsplänen. Leider sind die nicht selten völlig.. überzogen?... extrem?


Mir fiel es im Sportkurs auf. Eine Neue, die sich fast den Körper auseinanderriss, um mit den anderen mitzuhalten. Ich biete häufig für eine Übung verschiedene "Härtestufen" an, sie wählte stets den härtesten Weg. Mein Hinweis vorher, dass sie sich einleben und langsam machen soll, weil die anderen seit Jahren regelmäßig mit mir trainieren, verhallte unregistriert. Auch meine Hinweise "an alle" zwischendrin, dass man auf sich selbst hören soll und ruhig zwischendrin mal "ablegen" waren egal.

Man kann nicht von der Couch kommen und dann in Serie unendlich viele Crunches in 10 verschiedenen Versionen durchhalten. NEIN! Aber das war ihr egal. Und sie war wirklich fix und fertig. Aber... keine Gnade. Sie riss sich hoch. Ab dem Punkt schadet man sich nun definitiv.

Ich arbeitete mich unauffällig durch die anderen Teilnehmer (lobte hier, errinnerte da, korrigierte in manchen Fällen, legte mich dazu und zeigte vor), scheinbar ruhig, aber innerlich eilig, um an sie heranzukommen. Irgendwann habe ich mich einfach neben SIE gelegt und mit ihr gearbeitet. Und als ich so neben ihr lag, wir uns kurz unterhielten und gemeinsam arbeiteten, merkte ich, wie endlich Ruhe über sie kam.

Ich wählte nämlich eine sehr ruhige und etwas einfachere Gangart. Und sie passte sich mir an. Wenn selbst ich die Übung SO mache, wird sie gern angenommen.    

Ja, fordern.
Aber nicht ÜBERfordern.

Es soll Spaß machen.
Es soll aushaltbar sein.
Es soll individuell passend sein.


Denn nur dann wird man dauerhaft weitermachen und kann sich schrittweise an Verbesserungen freuen.

Ähnlich ist es mit dem Essen.
Diäten, bei denen es viel zu wenig zu essen gibt, nur um den schnellen Erfolg zu sehen, wird man nicht lange aushalten. Und der Rückschlag bringt die verlorenen Kilos rappzapp wieder mit.

Been there, got that!

Natürlich verstehe ich, wenn man möglichst schnell abnehmen möchte. Viele verlorene Kilos sollen ein Nachweis für Erfolg sein. Aber ist das Erfolg? Lernt man etwas dabei? Wie geht es DANACH weiter?

Gerade bei Menschen, bei denen mehr hinter dem Übergewicht steckt, als nur zu viel essen und zu wenig bewegen, kann weniger essen und sich mehr bewegen nicht die alleinige Lösung sein. Das Übergewicht hat man sich nicht binnen zwei Wochen an den Körper gegessen, also kann es auch nicht in zwei Wochen wieder weg sein. So ist das.

Was den meisten fehlt, ist Respekt vor sich selbst. Man kasteit sich, bestraft sich, lässt sich leiden. Aufhören!

Denn wisst ihr, was beim Abnehmen am allerlängsten dauert? Was wirklich schwierig ist? Schwieriger noch als anders essen? Oder mehr bewegen? Was mir lange Zeit zu kauen gegeben hat?

DAS NACHRUTSCHEN DER SEELE

Sie muss eine Chance bekommen, sich an den neuen Zustand zu gewöhnen. Die ist nämlich ein wenig blind, weil sie häufig viele Jahre total vernachlässigt wurde. Und jetzt kommt man daher, baut ihr ganzes Zuhause um, verändert alles, stellt nicht nur die Möbel um, sondern versetzt sogar ganze WÄNDE! Ist doch klar, dass sie sich zunächst ständig verläuft und überall anstößt, sich unwohl fühlt, oder? Stellt euch das mal bildlich vor.

Aber damit nicht genug. Es wird täglich weiter umgeräumt. Und nicht nur ein bisschen. Wie soll man sich da Zuhause fühlen?

Und was macht die clevere Seele, sobald wir den Spaß und den Biss verloren haben? Genau. Sie räumt wieder alles zurück an Ort und Stelle. So wie es war. Denn das kennt sie.

Nehmt die Seele an die Hand, denn gemeinsames Umbauen und neu gestalten kann viel Spaß machen. Gebt ihr ein Mitbestimmungsrecht. Dann fühlt man sich gemeinsam schneller daheim.


Ach ja, das ist sich schon was mit den Januaren.
Ich sags euch.







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Mittwoch, 8. Januar 2014

Zauberladen


Hier bei uns gibt es am Rande des Ortes einen kleinen Dorfladen.
Lotto, Totto, ihr wisst schon.

Aber auch Brötchen, Getränke, blabla.
Und diverses.

Kommt man in den Laden, denkt man zunächst: "Och, das ist aber ein übersichtliches Sortiment."
ABER!

Jedes Mal, wenn ich vom Einkaufen zurück komme und mal wieder etwas vergessen habe (*hust*), halte ich dort an und frag nach. Die Besitzerin macht *simsalabim* und hat es da. Von Spültabs über Milch bis hin zu Schulsachen. Gut, einen Tacken teurer als beim Discounter, aber nicht viel. Es erstaunt mich immer wieder. Ich hab das sogar schon auf die Probe gestellt...

Backpapier?
Simsalabim.

Nivea?
Simsalabim.

Bei der Gelegenheit sah ich sogar, dass es RasierCREME gibt. Was ist das? Kenn ich gar nicht.

Hm.

Mich hat es dann auch nicht weiter gewundert, als ich beim Rausgehen heute aus Versehen einen Ständer mit DRUCKERPATRONEN umgerempelt habe.

Unglaublich.

Ich liebe solche Läden und unterstütze sie gerne.



















Und nicht gerade selten... Hm.


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Dienstag, 7. Januar 2014

Mir geht es prächtig


Gestern auf heute habe ich mich so richtig ausgeschlafen. Also bin ich heute, nach vielen, vielen Wochen ein echt aufgewecktes Kerlchen.
:)

Meine Pläne ziehe ich bis jetzt vorbildlich durch.

Heute gab es:

Nachmittags:
2 Makrelenfilets, 2 Eier, einen "Pitsch" Mayo und Gurkenscheiben

Abends:
Supergenialoschmackofatzo dicke Rippe und Sahnekraut

Außerdem habe ich die Dienstagsmädelz schön geknechtet (ich liebe ihr Jammern... ♥). Obwohl STOP! Hab ich eigentlich schon erzählt, dass wir jetzt auch einen Dienstagsmann haben? Yeah.

Obwohl ein wenig auf der Kippe stand, ob das Training heute stattfindet und ich gestern Abend erst das "Go" geben konnte, waren 23 Mädelz und 1 Jungz da. Das erfreut doch das Trainerherz bis Anschlag.

Morgen geht es direkt weiter mit dem Rückenkurs.

Wisst ihr, ich liebe es, meinen Körper zu spüren. Eben dieses Gefühl, dass er gearbeitet hat und DA ist. Wenn er hinterher so schwer und wohlig warm ist. Hach ja.

Aber ich denke, das geht euch ähnlich. Wisst ihr nicht? Kennt ihr nicht? Hallo? Sofort Schuhe an und zumindest eine Runde um den Block. Huschhusch.

Was soll ich groß sagen. Mir geht es klasse.

Und Morgen Abend nehme ich mir VIEL Zeit für ein Wannenbad bei Kerzenlicht und schrubbel mir die Füße. Das Leben ist schön.

Gute Nacht euch allen da draußen.



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Glücksgriff



Heute war ich in der anderen "nächstgrößeren Stadt". Denn da weilt für drei Tage ein original Messerschleifer in einem Haushaltswarengeschäft und manche Messer hatten einen Profischliff dringend nötig.

Auf dem Weg durch die Fußgängerzone kam ich an einem Metzgersladen vorbei. Ich erinnerte mich daran, dass ich vor Jahren dort mal Aufschnitt gekauft habe. Aber wie das so ist... man hat so Routinerunden und diese nächstgrößere Stadt liegt nicht auch meiner Standardroute.

Mein Mahlzeitenplan sah heute Kassler mit Sauerkraut vor. Rein da, Kassler kaufen. Minikleine Metzgerei. Super Auslage, das seh ich auf einen Blick. In erster Linie Schweinefleisch. Fragte nach Kassler. Antwort: "Oh, das tut mir leid, der hängt noch bis zum Wochenende im Rauch." Öh. Ungewöhnlich, oder? Sind wir nicht alle ein bisschen gewohnt, immer alles zack zu kriegen, was wir haben wollen?

Wir kamen ins Gespräch und ich fragte, woher denn die Schweine stammen würden. Die stammen von einem Hof aus dem Umland, auf dem nur rund 100 Schweine gehalten werden. Die Schweine laufen draußen rum und wenn man wolle, könne man sich die auch ansehen gehen. Wenn der Metzger nun ein Schwein braucht, sucht er sich eins aus und das wird dort geschlachtet. Also keine Massenschlachterei!

Für mich klingt das gut. Wenn schon Tier, dann vernünftig.

Ich kaufte vier dicke Rippen (1,5 kg), ein großes Stück handgeräucherten Speck (400 g) und vier handgeklöppelte Würste (500 g) von ebendiesen Schweinen. Fleisch für mindestens drei Tage.

Was kostet das? Ist das viel teurer?

Ich habe 13,68 € bezahlt und finde nicht, dass das viel ist, oder?

Selbst wenn es teurer ist... dann eben weniger. Ich esse sowieso nicht jeden Tag Fleisch, auch wenn das manchen vielleicht erstaunen mag.

Ab sofort ändere ich  meine Route, denn der Metzger, bei dem ich bislang war, war auch gut, aber bei diesem fühle ich mich besser beraten, verstanden und bedient. Ehrlich gesagt ist das mit der Bedienung ein wesentlicher Faktor.  Manche Menschen sind einem einfach unsympathisch, vorsichtig gesagt. Und hier war es ganz anders.

Ich habe gefragt, ob ich denn auch Koteletts mit richtig dickem Fettrand bekommen könnte. Die Metzgersgattinnenaugen glänzten freudig. Ja, kann ich. Wie gut, dass ich eine große Tiefkühltruhe habe, denn ich glaube, wir werden gut ins Geschäft kommen.

Manchmal sind Abwege wirklich eine Wundertüte.











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Sonntag, 5. Januar 2014

Konditionierbar?


Ein gewisses Organ scheint mit meiner ungewohnt hohen Flüssigkeitsaufnahme heute ein wenig überfordert.
Hm.

Ist es lernfähig?
Das will ich wohl hoffen.

Vielleicht spül ich aber auch eine Menge Mist der vergangenen Wochen aus?
Egal, raus muss es.

Ich bleib dann heute besser mal im näheren Umkreis meines Zuhauses.
:D




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Selbstreinigung


Gestern Abend habe ich mir selbst einen Startschuss verpasst.
Ich verabschiede hiermit die gemütliche Weihnachtszeit und schiebe das muckelige Kerzenlicht vehement beiseite.

Vor dem Einschlafen habe ich mir meine Marschroute beisammen gezimmert, bin mit Überzeugung und Freude im Herzen eingeschlafen und habe natürlich lustigerweise sogar davon geträumt. Es werden echte Dinge geschehen, das war mein Beschluss.

Selbstreinigung auf allen Ebenen. Die Ernährung wird puristischer, der Wein ist gestrichen, die Laufschuhe werden ausgegraben, die Sportkursmädels können sich warm anziehen, meine Aufgaben werden strukturiert und überhaupt... ich bin dran.

Heute Morgen erwachte ich bei strahlendem Sonnenschein, sogar das Wetter ist auf meiner Seite.Yay.

Dementsprechend motiviert und voller Tatendrang hüpfte ich aus dem Bett und habe erst einmal fast eine Stunde im Bad verbracht. Duschen, schrubbeln, eincremen. Mir gelang es sogar, kraftvoll zu verdrängen, dass auf der Pflegeserie von Alverde, die ich geschenkt bekommen habe, für "reife Haut" draufsteht. Dafür riecht und pflegt sie gut. Punkt.

Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten hatte ich sofort Hunger und genoss in aller Ruhe meine Eier mit Butter. Die Sonne schien mir durch das Fenster feste ins Gesicht (wenn es nur warm wäre).

Danach hab ich mich hingesetzt und eine Todo-Liste zusammengezimmert, die es in sich hat. Das war dringend nötig. Es ist nämlich dämlich, wenn man ständig irgendwelche Todos im Kopf rumlungern hat, die aber nirgends sortiert und somit eher nicht abgearbeitet werden. So hübsch notiert, habe ich dann direkt mal zwei abgearbeitet. Tschakka.

Auf die Änderungen komme ich nach und nach noch zurück, jetzt freu ich mich erstmal über diesen herrlichen Tag vor mich hin. Raus an die frische Luft.

Nachher gibt es Steak mit Kräuterbutter und Salat. Zwei Flaschen Wasser hab ich mir bereitgestellt und nachher freue ich mich auf eine Kanne Rooibos-Tee. Was will man mehr? Nicht viel.

Ich wünsch euch einen ebenso pushenden Tag. Macht was draus!







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Samstag, 4. Januar 2014

Unschlüssig

Ich hab keine Ahnung, was ich mir heute kochen soll. Für die Familie habe ich das Essen schon in petto, aber ich?

Problem ist nämlich, dass ich keine Lust habe, irgendetwas richtig zuzubereiten. Daher bestand mein Essen bis hierher auch nur aus zwei Scheiben Käse, zwei Scheiben Schinken, bisschen Tomate und Gurke zum Röllchen aufgewickelt. 

Interesse hätte ich an geräuchertem Lachs mit hartgekochten Eiern, Mayo und Meerrettich. Doof nur, dass ich keinen mehr habe.

Vielleicht mach ich mir eine Frittata "Nimmwasdaist". Das ist auf jeden Fall unkompliziert, kocht sich quasi von selbst.

Nach den ganzen "Kochen und Essen"-Wochen sehne ich mich nach den simplen Dingen.

Wisst ihr was?
Ich sitz das aus.
Mir wird schon was einfallen, wenn ich wirklich Hunger bekomme.


Edit:

Habe doch etwas Spannendes gefunden:
Hähnchenleber und Hühnerklein

Das brutzelt jetzt im Backofen.

Dazu einen gemischten Salat.
Das Leben lacht.




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Freitag, 3. Januar 2014

Hoffnungsschimmer?


Kann es tatsächlich sein, dass es bereits wieder spürbar heller wird?
Gestern Abend um fünf war noch so etwas wie Restlich vorhanden.

Ich sehne mich so sehr nach warmer Sonne auf der Haut, das ist kaum auszuhalten.

Dabei hatten wir ja noch gar nicht wirklich Winter. Jedenfalls hier nicht. Das dicke Ende kommt noch. Garantiert.

Wobei mir einfällt, dass ich noch die Türgummis meines Autos einfetten muss, damit ich nicht wieder durch den Kofferraum einsteigen muss...




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Donnerstag, 2. Januar 2014

BitFreak und die Schokolade


BitFreak, der Gute, hinterließ mir folgenden Kommentar:

Wenn du gerade so gut dabei bist Dinge zu beantworten, würde mich interessieren: Wie kann man es schaffen nur bei richtigen, echten, körperlichen (du weißt was ich meine) Hunger zu essen? Ich glaube inzwischen es Unterscheiden zu können: Aber zwischendurch kommt einfach der Punkt "Schokolade! Jetzt! Sofort! Die ganze Packung!" Nicht nur zu Hause, auch auf der Arbeit und so weiter...


Ich les ihn sehr gerne (klickediklick!), unter anderem weil wir Frauen unter den Abnehmbloggern eindeutig Mehrheit sind und ich mich immer wieder freue, wenn sich Männer untermischen.

Und ich hab selten so gelacht, wie als er von seiner BLACK MAMBA erzählt hat. Dem Fahrrad. Bei dem Namen BLACK MAMBA hatte ich direkt die Assoziation von einem sportysporty schwarzen Rennrad mit Hightechschnickschnack vom Feinsten. Was weiß ich... Carbon oder so was. 

Aber... BLACK MAMBA ist ein Damenrad. :) 
Ich finds grandios. Aber vielleicht steh ich da mit meinem Humor auch allein da. 

Naja, wo wollte ich eigentlich hin? Ich versaus mich so gerne.

Ach ja, BitFreak und die Schokolade.

Die begleitet ihn wie ein roter Faden durch den gesamten Blog. Hm. Die Schokolade...

Vielleicht bist du süchtig. Das wäre dann ein bisschen wie bei Rauchern, aber nicht ganz. Denn Raucher können theoretisch einfach sagen: "Rauch ich eben nicht mehr!" Zigaretten weg, eine Weile vielleicht kräftig leiden, aber wenn man es schafft, ist Ruhe.

Der Unterschied ist nämlich, dass Nikotin in normalen Nahrungsmitteln oder Getränken eher nicht so vorkommt. Zucker (wie er eben in Schokolade recht kräftig enthalten ist) hingegen steckt in so vielem. Nicht nur im Süßen, sondern auch in den Nudeln, dem Reis, dem Brot, sogar in BACON kann er sich verstecken. Jaha. Und den Zucker hab ich bei dir durchaus im Verdacht (fast logisch bei meiner persönlichen Erfahrung, man neigt dazu, auf andere zu transportieren).  

Selbst wenn du es nun schaffst, dem offensichtlichen Suchtmittel erster Wahl (in deinem Fall Schokolade) zu widerstehen, gibst du dir - wenn meine Theorie stimmt - den Suchtstoff über ANDERE Quellen. Wie soll man da davon loskommen?

Gut, ist nicht bei jedem so. Weit gefehlt. Ich bin definitiv nicht der Meinung, dass jeder, der Schokolade isst, süchtig ist. Auf gar keinen Fall. Aber in deinem Fall würde darüber nachdenken.

Oder es hat einen emotionalen Grund? Oder ist es blutzuckergesteuert? Vielleicht kannst du dem mit Fragen wie diesen auf den Grund gehen:

1. Warum ausgerechnet Schokolade? 

Mal abgesehen davon, dass man sie überall kaufen kann und vor allem praktisch ist, weil sie sich superduper heimlich essen lässt. Sie bröselt eher weniger, passt in Büroschubladen und Jackentaschen und knurpst nicht so fies beim Kauen. Außerdem ist sie sehr kompakt und dröhnt mit nur wenigen Bissen recht viel Zucker und Kalorien rein.


2. In welchen Situationen brauchst du Schokolade? Wann passiert das, was du beschrieben hast? 


3. Wie fühlst du dich, bevor du die Schokolade isst? Wie fühlst du dich, während du sie isst? Wie fühlst du dich danach?



Es gibt bei mir drei Sorten von Hunger. Emotionalen, blutzuckerspiegelgesteuerten und echten.

Vielleicht ist das bei dir auch so.
Bei welcher Art Hunger dich die Schokolade überfällt, dass ist der Knackpunkt, den du herausfinden musst. Das kannst nur du. Und dann kannst du das Muster verändern.



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Rückschläge

Auf den Post "Eigenverantwortung" habe ich viele tolle Kommentare  bekommen. Ich liebe es, denn es trägt immer weiter. Ein Post ist eine Art "Grundgerüst", die Kommentare machen es rund.

In einem Kommentar fand ich diesen Satz, mit dem ich nahtlos weitermachen möchte:

Manchmal brauchts aber auch die Rückschläge, um mehr über sich und sein Verhalten zu lernen und das zu verstehen. 

Danke an die.waschküche (klickediklick!), die immer wieder für ganz besonders wertvolle Gedankenberge bei mir sorgt.

Wenn man, wie ich damals, den berühmten Klick erlebt, den magischen Punkt, an dem man nicht nur spürt, sondern wirklich WEISS, dass es etwas passieren WIRD (nicht nur theoretisch passieren müsste), legt man los, wie eine Dampfmaschine. Ziel anvisiert, da geht es lang und ab dafür.

Leidensdruck entlädt sich. Der ist ungeheuerlich stark und richtig kanalisiert bringt einen nichts mehr vom Weg ab. Ausnahme? Was ist das? Ich bin doch nicht verrückt und schieß mich aus der Bahn. Ich doch nicht.

Aber wie das mit dem Druck so ist... an der Austrittsstelle ist er enorm, aber je weiter man von dieser Austrittsstelle wegkommt, desto schwächer wird er, bis er kaum noch zu spüren ist.

Und dann steht man da, unbekannter Ort. Da war ich noch nicht. Druckbefreit versucht man sich neu in seinem Leben zu orientieren.

DAS IST SCHWIERIG!

Echt. Zielorientiertes Abnehmen mit Druck ist dagegen ein nettes Spielchen.

Eine Freundin, die gemeinsam mit mir abgenommen hat, hatte eines Tages ihr Ziel erreicht. Einfach so. Und da saß sie nun vor mir, natürlich sehr glücklich, wurde auf einmal ganz leise, grübelte, sah mich an und sagte:

"Und was mach ich jetzt? Ich hab kein Ziel mehr."

Sie war verunsichert.

Ich, noch lecker mitten auf dem Weg und inmitten meiner Euphorie, sah sie innerlich kopfschüttelnd an und sagte:

"Was wohl? Leb doch einfach!"

Nein. Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Das merke ich gerade. Mir hat jetzt ein gutes Jahr das Ziel gefehlt. Ich hab so vieles erreicht, so vieles erlebt, und doch... Ab und an hab ich versucht, mich aufzuraffen und diesen verdexten letzten 10 Kilos den Kampf anzusagen. Habe versucht, mich selbst zu pushen, den Biss wiederzufinden, aber ihr wisst selbst, wie das gelaufen ist: Es waren eher Blindgänger als echte Granaten. Und sobald der Knall der Blindgänger verebbt war, habe ich mich wieder zurückgelehnt und mein neues Leben weitergelebt. Auch auf dem Blog trat "Entspannung" ein, mir fehlte das Grundgefühl für tiefergehende Gedanken, ich war zu beschäftigt mit vor-mich-hin-leben. Haben die, die schon länger hier lesen glasklar sicher gemerkt.

Jetzt komm ich auf den Kommentar von der Waschküche zurück. Siehe oben.

Ja, ich brauchte einen Rückschlag, auch wenn der auf der Waage kaum bemerkbar ist. Aber ich spüre, dass sich gewisse Muster zurück in mein Leben schleichen, auf ganz leisen Sohlen.

Ein Beispiel:
Ihr wisst, dass ich gerne guten Wein trinke.
Trinke ich aber guten Wein, verspüre ich im Anschluss daran den Wunsch zu essen.

Früher bin ich in einer solchen Situation einfach ins Bett gegangen.
Dann fing ich an, ein Stück Käse zu essen, weil darf man ja als LCHFler.
Einige Wochen später kam regelmäßig ein zweites Stück Käse dazu, auf Knäcke.
Wie ich noch eine Weile später herausfand, passt auf das Knäcke mit dem Käse super Mayo und Ardenner Schinken.  Und Gürkchen.

Versteht ihr?
Es weitete sich aus. Und das, obwohl ich eigentlich gar keinen Hunger hatte.
Und nein, ich habe auch keinen emotionalen Druck.
Nur Lust.
Weil es lecker ist.

Fehlt nur noch, dass ich unterbewusst öfter Wein trinke, um mehr essen zu können...

Das ist mir dieser Tage klar geworden. Ich bin noch nicht da raus, egal, was ich gedacht habe.

Ich hab gesagt, dass das sich auf der Waage nicht bemerkbar macht. Eigentlich ist das ein bisschen gelogen. Ich weiß es nämlich nicht. Ich geh gar nicht erst drauf. Verlasse mich auf meine Hosen, die noch bestens passen.

Warum mach ich das?
Tsja, zweiter Rückschlag!
Die Augen vor Dingen verschließen, die ich, sollten sie vorhanden sein, gar nicht wissen will.

Ich muss dringend was tun.
Ab sofort.

2014 soll mein Jahr werden, auf allen Ebenen. Und eben auch auf dieser.
Ich geh mal denken.




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Mittwoch, 1. Januar 2014

Eigenverantwortung

Ich hoffe, ihr seid alle gut im Neuen Jahr angekommen. Bei uns war es sehr ruhig und schön. Wir haben viel miteinander geredet und aus diesem Grund kaue ich heute schon den ganzen Tag auf einem Thema herum, dass ich für das Abnehmen total wichtig finde: Die Eigenverantwortung.
 
Das spielt so eine große Rolle!

Für meine Ernährung bin ich als erwachsener Mensch selbst verantwortlich. Ich entscheide, was ich zu mir nehme. Ich musste mühsam lernen zu akzeptieren, dass ich mich damals selbst in diese Situation gebracht hatte. Mich hat niemand dazu gezwungen, was mich formte, habe ich mir persönlich über den Mund zugeführt.

Es mag sein, dass manche Erlebnisse verletzt oder geprägt haben, aber Probleme dieser Art werden sich nicht davon in Luft auflösen oder dadurch ungeschehen gemacht, dass man versucht, sich mit Lebensmitteln zu trösten. Im Gegenteil: Wenn man als Konsequenz daraus übergewichtig wird, ist unter Umständen eine weitere Seelenbaustelle aufgerissen. Das ist für das Wohlbefinden äußerst kontraproduktiv ist. Für viele Erfahrungen ist sicherlich eine dicke Haut nötig, aber sollte die zwingend aus Fett bestehen?

Es kann auch sein, dass wir von Zuhause aus an Essen gewöhnt wurden, das uns nicht bekommen ist. Dennoch bin ich ab einem gewissen Alter mündig und darf bei jeder Mahlzeit selbst die Entscheidung treffen, wie viel und was ich zu mir nehme.

Mir war es nicht sonderlich angenehm, das zu realisieren. Zunächst habe ich diesen Gedanken sogar wütend weit von mir geschoben, war es doch einfacher, die Schuld auf andere abzuwälzen, als selbst verantwortlich zu sein.

Es ist wichtig, Eigenverantwortung zu übernehmen. Daher lehne ich Ernährungsformen ab, die des eigenständigen Denkens berauben. Damit wird das Abnehmen auf „Autopilot“ geschaltet. Es muss nicht an Punkten der Seele gerührt werden, die vielleicht arbeitsam oder unangenehm sind. Einfach die bis aufs Gramm vorgegebenen Mahlzeiten nach Punkt und Komma befolgen und das Ziel erreichen. Das ist kein Stück besser als stillschweigend und kritiklos zu essen, was auf den Tisch kommt, ob es einem nun bekommt oder nicht.

Natürlich habe ich das früher auch ausprobiert. Ich entschied mich z.B. einmal für eine Diät, bei der man ausschließlich von Eiweißshakes leben sollte. Das Risiko für meine Gesundheit war mir bewusst, auch dass eine kulinarisch eher frustrierende Zeit vor mir lag, aber ich überzeugte mich damit, dass die gesamte Diät lediglich rund 15-20 Wochen dauern würde, dann hätte ich mein Ziel erreicht und könnte endlich wieder „normal“ essen. Das war mir den Preis wert. Definitiv.

Denkfehler bemerkt? Wäre meine Ernährung vorher NORMAL gewesen, woher kam dann das Übergewicht, das nicht nur an mir klebte wie Pech, sondern auch noch langsam aber sicher anwuchs? Für eine dauerhafte Ernährungsumstellung ist völliges Umdenken ist erforderlich! Sonst werden die Kilos ebenso schnell ihren Heimathafen - den Körper – wiederfinden wie Brieftauben nach hunderten Kilometern blindlings ihren Schlag. Plus dass der Stoffwechsel durch das Hungern auf Sparflamme schalten und künftig mit weniger Energie klarkommen wird. Der berühmte Jo-Jo-Effekt! Da ist er.

Ein kluger Mann hat einmal zu mir gesagt:

Wer wieder wie vorher isst, sieht schnell wieder wie vorher aus. 

Aber zurück zu meinem damaligen Diätplan. Wie gut hat der wohl funktioniert? Wie lange hält ein schwer übergewichtiger Mensch, der leider ein wenig Probleme mit emotionalem Essen hat, es aus, sich von nur drei Eiweißshakes am Tag (bei einer Gesamtenergiemenge von ca. 900 kcal) zu ernähren?

Mit gewissem Stolz in Hinblick auf meinen „Biss“, teile ich mit, dass ich es immerhin rund zwei Wochen ausgehalten habe. Der Gewichtsverlust in dieser Zeit war imposant – aber zu welchem Preis? Nie habe ich mich schlechter gefühlt als in diesen Tagen und ich habe lange gebraucht, bis ich mich davon erholt habe. Dummerweise hat sich mein Gewicht schneller erholt als ich.

 Selbst wenn eine solche Diät bis zum Wunschgewicht durchgehalten würde, erreicht man das Ziel, dauerhaft das neue Gewicht zu halten, auf diese Weise tatsächlich? Wie geht es weiter? Hat eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten stattgefunden? Hat man die Ursachen des Übergewichts reflektiert und Fehler bearbeitet? Gab es ausreichend Lerneffekt, um in Zukunft selbst Verantwortung für den eigenen Körper übernehmen zu können? Ist ein starrer Diätplan überhaupt universell für jeden geeignet? Ich lasse diese Fragen zum Weiterdenken einfach mal so im Raum stehen.

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