Freitag, 28. Februar 2014

Morgen auf der Agenda: Postboten belauern


Ich atme ein.
Ich atme aus.
Besser so.

Heute Morgen kam die Mail:

ihre Bestellung für den Titel "Entpuppt" mit der BoD-Nummer 10xxx6 wurde heute verschickt.

Moah, hoffentlich kommt der Probedruck schon morgen an. Das wäre gigaschön. Ich kann es gar nicht mehr erwarten. Und vor allem hätte ich das ganze Wochenende Zeit, die letzten Korrekturen zu machen. Ich gehe gerade das Buch ein letztes Mal Schritt für Schritt, Satz für Satz, eigentlich sogar Wort für Wort durch. Sieht dann so aus:




Die Striche setze ich, um mich davon überzeugen zu können, dass der Satz "fertig" ist und ich den nicht noch einmal lesen muss. Das ist übrigens quasi ein Ausschnitt der "ersten Worte".

Ganz wichtig:

Tausendmillionen Dank an die, die bereits ein Buch mit Widmung von mir bestellt haben. Ich hab richtig Herzjucken gehabt, bei jeder einzelnen Mail. Ich müsste eigentlich auf jede Mail mittlerweile geantwortet haben, wenn nicht: BITTE MELDEN!

Bis Montag werde ich noch Bestellungen sammeln, denn dann wird es tatsächlich so langsam Zeit, das Buch endgültig freizugeben und damit auch die von mir zu verschickenden Exemplare zu bestellen.

Falls du auch noch möchtest: Hier (klick!) steht, wie du dir auch eins bestellen kannst und alle anderen Eckdaten. Danach könnt ihr das Buch natürlich ganz gewöhnlich im Handel bestellen, aber dann eben ohne Widmung von mir. Das wird eine einmalige Aktion bleiben, denke ich. Es sei denn, ich gehe iiirgendwann mal iiiirgendwohin auf Lesereise und verkaufe welche vor Ort.

Jedenfalls hab ich mich so sehr gefreut, dass ich beschlossen habe, ein Gratisexemplar zwischen allen, die auf diese Weise bei mir bestellt haben, zu verlosen. Danke an euch. ♥

Ich hab sogar schon Versandkartons für die Bücher bestellt. :D
Ich wollte nämlich nicht irgendwelche, sondern stabile und vor allem weiße, weil sonst die Absenderbanderole, die bei Familiensache.com (ähnlich wie hier: klick!) exklusiv für den Versand dieser Bücher für mich hergestellt werden, nicht so schön zur Geltung kommt.
Nein, nicht Kopf schütteln. Ja, ich bin so.


ES
IST
ALLES
SO
AUFREGEND
!!!

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Donnerstag, 27. Februar 2014

Lass den Hunger Zuhause!


Gestern war ich auf dem Rückweg nach dem Sport noch schnell einkaufen. Küchen und Kammern waren daheim ungewöhnlichst leer.

Dummerweise hatte ich richtig fies Hunger, sollte aber gleichzeitig SOFORT entscheiden, was ich denn am Abend noch essen will. Wer hier schon länger liest, weiß, dass ich am Abend stets die größte Mahlzeit brauche, und damit ist bei mir auch nicht zu spaßen. Das hat sich bei mir so eingebürgert, seit ich nicht nach Uhrzeit, sondern nach Hunger esse. Lustigerweise entsteht dennoch immer eine gewisse, eigene Regelmäßigkeit... Aber zurück zum Thema.

Ich im Geschäft.
Ich SO Hunger.
Ich in Entscheidungsnot.
Schlecht!
Sehr schlecht!

Denn zum einen habe ich Ewigkeiten im Laden gebraucht, weil ich mich eben nicht entscheiden konnte und wollte, zum anderen war ich an der Kasse direkt mal fast 100 Euro leichter.

Dafür sollte ich mich dann Zuhause zwischen

Avocado gefüllt mit Lachs- oder Krabben- oder Lachs-und-Krabbensalat
Käse küsst Käse (siehe Rezept)
hartgekochte Eier mit geräuchertem Lachs und Meerrettichsahne
Kurzgebratenes mit Spinat und Roquefort-Sahnesauce (auch Rezeptecke)

entscheiden.

Super!

Mittlerweile war es dann so spät, dass ich mir einfach vier Eier in die Pfanne gehauen habe und mir den Rest vom Gurkensalat genommen habe, weil ich vor Hunger fast gestorben bin und keine Lust hatte, noch zu kochen.

So, und jetzt habe ich das ganze Zeugs im Haus! Ich vermeide eigentlich Vorratshaltung, denn wenn viel da ist, kann ich mich immer schlecht entscheiden, worauf ich richtig Lust habe. Und für mich ist es nach wie vor wichtig, dass ich esse, was ich wirklich haben will. Sonst grase ich los, auf der ewigen Suche nach dem heiligen Kühlschrankgral. *narf*

Kurzgebratenes mit Blattspinat in Roquefort-Sahnesauce gibt es heute Abend, wenn der Mann da ist. Die Sauce ist schon fertig und wie jedes Mal frage ich mich, wie es sein kann, dass etwas, was "roh" so widerlich schmeckt wie Roquefort, in einer Sauce derart genial ist.

Ob ich noch einen Käse küsst Käse als Vorspeise...?
Oder Avocado mit Krabben?

Nein, Scherz.
Mach ich natürlich nicht.

Jedenfalls:
Niemalsnienicht mit dickem Hunger einkaufen gehen.
Oder kratzt euch das gar nicht?

Es gibt Dinge, die ändern sich einfach nie. 



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Dienstag, 25. Februar 2014

Der frühe Vogel und ich...


... sind manchmal dicke Freunde.
Gut, aber wirklich nur manchmal.

Aber holen wir mal weiter aus...
Gestern Abend nach dem Training, einer heißen Dusche und einer köstlichen Gulaschsuppe sank ich auf mein Sofa nieder und verfiel gegen 23 Uhr an Ort und Stelle in einen tiefen Schlaf. Bis ich jäh aus meinen Träumen gerissen wurde, weil das Telefon klingelte!

Halb betäubt rollte ich mich erstaunlich schnell aus der Liegeposition und taumelte halbblind durchs Wohnzimmer... Verdammt, wo hatte ich bloß das blöde Telefon gelassen? Ich tastete mich an den Esstisch, zurück über die Fensterbänke zur Couchecke. Das Telefon klingelte und klingelte. Kürzen wir das Drama ab. Ich hab eine gefühlte halbe Stunde gebraucht, bis mein Gehirn auch endlich wach war und ich begriffen hatte, dass das Telefonklingeln aus dem immer noch laufenden Fernseher kam!

*bischbischbisch* <- Geräusch, das entsteht, wenn man den Kopf auf den Tisch haut

Nun ja, ich war dann jedenfalls wach und verlagerte mich in mein Bett. Lecker fiesen Krimi lesen. Im Liegen lesen ist bei mir eine probate Einschlafhilfe. 10 Minuten und ich bin weg. Da kann es auch passieren, dass ich AUF dem Lesestück einschlafe. Einmal bin ich auf einem "Spiegel" eingeschlafen. Nicht gut! Am Morgen hatte ich dann die Druckerschwärze im Gesicht kleben. Auf dem Kindle schläft es sich allerdings eher schlecht. ;)

Die Kinder haben heute später Schule und daher konnten wir luxuriös bis um acht schlafen.
Theoretisch!
Tatsächlich hatte ich vergessen, den Wecker umzustellen und wurde um 6 Uhr geweckt. Jippieh! Da das meine gewöhnliche Aufstehzeit ist, konnte ich nicht wieder einschlafen.

Und was tut man?
Man steht auf.
Und was tut man dann?
Genau, man putzt das Bad und wischt Staub.

Nein, sagt jetzt nichts!
Dafür war ich um halb acht bereits durch und konnte mich gemütlich anderen Dingen widmen.

Wie zum Beispiel dem Lesen dieser Mail:


Sehr geehrte Frau Sudda,
Ihr Buch Entpuppt mit der BoD-Nummer 10xxxx6 wurde heute für den Druck freigegeben. Bestellungen, die eventuell bereits eingegangen sind, werden jetzt unverzüglich bearbeitet. Sollten Sie noch keine Ihrer Bücher für den Eigenbedarf bestellt haben, können Sie dies jederzeit in myBoD unter der Rubrik "Meine Buchbestellung" erledigen.

Jaaaaa...
Dann hab ich den Probedruck bestimmt bald hier.
Yay!

Guten Morgen, euch allen!
Wünsche wohl geruht zu haben. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, Mutti geht jetzt gleich laufen. Fangt was an mit eurem Tag.





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Montag, 24. Februar 2014

Nomen est omen!


Der Mann ist so ein besonderer... Ich glaube nicht, dass es davon noch eine second Edition gibt. Echt nicht. Ein besonderes Merkmal ist, dass er ständig irgendwas "anzumerken" hat (hab ich doch noch ein nettes Wort dafür gefunden... Jippieh!). Zu welchem Thema? Zu JEDEM Thema!

* Wetter (zu kalt, zu warm, zu naß, zu trocken)

* andere Autofahrer (alles Dilettanten, zu schnell fahrende Belgier, mit Wohnwagen straßenverstopfende Holländer, alte Männer, Nicht-rechts-Fahrer, osteuropäische LKWs, Drängler, Nicht-präsente Polizei...)

* Auf Wanderungen (nervige Reiter/Mountainbiker/Hundegroßrudelgruppen, die entweder nicht auf ihren Wegen bleiben oder ihre Tiere definitiv nicht im Griff haben, laute Menschen, viel zu warm gekleidete "Outdoorspezialisten", die das völlig falsche Material am Körper tragen)

* In der Stadt (Menschen, die einem zu nah kommen und einen auch noch annießen oder anhusten!, Touristen in der Weihnachtszeit, die mit blinkenden Nasen und Weihnachtsmannmützen oder Rentiergeweihen aus Filz sein ästhetisches Auge stören und auch noch laut sind)

* Haushalt (unprofessionell sortierte Spülmaschinen, im Weg stehende Schuhe/Taschen/Kartons/blabla, nicht sachgemäß behandelte Messer, herumstehende Trinkgläser, die keinem gehören)

Gut, das mit den Trinkgläsern ist bei uns wirklich ein Phänomen. Du gehst AUS dem Wohnzimmer, kein Glas da. Du kommst zurück ins Wohnzimmer, mindestens drei Gläser stehen dort auf einmal herum. Die Nachfrage ergibt: Keiner hat die dorthin gestellt. KEINER! Menno.

Wie dem auch sei. Manchmal mach ich mir zwar Sorgen, dass er dadurch irgendwann einen Herzinfarkt erleiden wird, andererseits fördert Zorn ja nu auch bestimmt ein wenig die Durchblutung, was nicht schaden kann... Nach 21 Jahren bin ich aber auf "dem Ohr" relativ taub. Denke meistens "jaja" und zieh meiner Wege.

Nun ist es aber so, dass man ihm (ich war es nicht, ich war es nicht!) einen Spitznamen verpasst hat. Ich hab so gelacht. Man nennt ihn auch:


DEN GRINCH!

Es gibt allerdings jemanden, dem mein Grinch definitiv chancenlos ausgeliefert ist. Jemand, der ihn geschmeidig um den Finger wickeln kann, so dass die Gesichtszüge vor Weichheit entgleisen können. Jemand, der das auch genau weiß und gezielt einsetzt. Von Geburt an.

Väter und ihre Töchter - mehr brauch ich wohl kaum sagen.


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Sonntag, 23. Februar 2014

Dumm gelaufen!



Da freu ich mich die ganze Woche auf meine Sonntagsbolognesesauce (das Wort sieht so komisch aus). Und kaufe Möhren, Speck, habe Tomaten da, frischen Parmesan und Brühe. Frischen Eisbergsalat und Crème fraîche... Was man so braucht eben (guckstu Rezept).

Schlussendlich steh ich in der Küche und was?
Genau. Ich hab kein Hackfleisch.
Tse.

Ich denke, es gibt daher eher Sonntagskotelett mit Salat.

Naja.



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Samstag, 22. Februar 2014

Geschafft - vorletzte Hürde überhüpft!

Mir ist gerade so richtig *gnihihi* zumute.

Seit geschlagenen drei Tagen habe ich als Technikblondchen gegen oder mit oder für den Upload meiner Buchdatei gekämpft. Schön, wenn man dann auf die Idee kommt, doch mal den Support anzurufen. Noch schöner, wenn man dadurch herausfindet, dass es nicht an einem selbst gelegen hat, sondern dass der ganze Mist sich aufgehängt hat.


Der langen Rede kurzer Sinn: ICH HAB ES GESCHAFFT.

In wenigen Tagen halte ich endlich den Probedruck in der Hand. Dann noch *hugsflugs* drüberlesen und letzte Änderungen machen... *FingerableckundindieLufthalt* ... in ZWEI Wochen ist es soweit. Dann bin ich Autorin eines waschechten, herausgegebenen Buchs. Von Seite 1 an MEINS. Cool, oder?

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Ich kann schon mal PimalDaumen-Eckdaten geben:

* Ich habe mich in diesem Buch auf die Zeit meiner "großen Abnahme" konzentriert (es wäre unmöglich gewesen, meine Erlebnisse bis heute in ein Buch zu fassen, denn dann hätte es gleichzeitig als zuverlässiger Bremsklotz für LKWs Dienste leisten können und wäre unerschwinglich geworden...)

* Es geht natürlich auch eindeutig um LCHF - aber nicht nur um die allgemeine, sondern im Besonderen um MEINE Version von LCHF. Theorie tat in Grundzügen Not!

* Aber es geht auch um meinen seelischen Aspekt und um meine Entdeckung des Sports... Denn erfolgreiches Abnehmen ist deutlich mehr als nur "weniger bzw. anders essen und mehr bewegen"

* Ich fange an bei "wie es war" und habe das Buch mit den - aus meiner Sicht - wesentlichen Blogtexten dieser Zeit gespickt. Von sorgenschwer bis quietschigglücklichleicht.

* Drei wundervolle Menschen haben ihre "Erfolgsgeschichten" inklusive - wie ich finde - spektakulärer Fotos zur Verfügung gestellt

* Dazwischen noch ein paar Tipps und Listen. Rezepte passten nur noch sehr wenige rein...

* Das Buch hat "brutto" 232 Seiten (oder Blätter), "netto" 222 Seiten (reiner Text ohne Inhaltsangabe oder leere Seiten o.ä.)

* Das Format ist 17x22, also eindeutig größer als ein Taschenbuch, denn so passt es gemütlicher auf den Schoß und gleichzeitig mehr auf die Seiten

* Es hat dieses unfassbar schöne Cover - es ist Paperback

 * und es wird 17,90 € kosten

* Es wird auch eine E-book-Version geben, die natürlich deutlich günstiger sein wird als das echte Buch. Da hab ich aber noch nicht fertig kalkuliert, aber immerhin eine ungefähre Vorstellung.


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Jetzt wird es langsam Zeit nachzufragen, ob hier irgendwer ist, der ein Buch direkt von mir haben möchte, weil er/sie z.B. einen persönlichen Bezug zu mir hat und gerne eine eigenhändige Widmung hätte (ich bin schon darauf angesprochen worden). Dann würde ich das für euch mitbestellen, auf Wunsch die Widmung reinschreiben und euch zuschicken. Allerdings muss ich dann im Voraus bestellen und brauche dafür eine ungefähre Zahl!

Daher schicke bitte in dem Fall bis zum 03.03.2014 eine Email an suddasbuch@gmail.com mit deinem Namen und deiner Adresse, der Angabe wie viele Exemplare du haben möchtest, ob du eine Widmung haben magst - ich möchte mich gerne darauf verlassen können.

Ansonsten werde ich in Kooperation mit dem www.lchf-shop.de versuchen, dass ihr das Buch so früh wie möglich in den Händen halten könnt. Das kann bei den üblichen, großen Anbietern (Amazon, etc. - dort wird es das Buch und auch das E-Book auch geben) manchmal einige Tage/Wochen dauern, vom Einstellen des Buchs ins Sortiment bis zur Auslieferung - wie ich leider jetzt gelesen habe. Darum habe ich mich sehr gefreut, dass der LCHF-Shop bereit ist, an mich und das Buch zu glauben und einzuspringen. ♥ 

Hach ja, ich hab Herzjucken.





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Freitag, 21. Februar 2014

Welcher Verlag

Ich habe mich schlussendlich doch für Books on demand entschieden. Warum? Was waren für mich die Vor- und Nachteile gegenüber herkömmlichen Verlagen?

* Vorteile

- Ich kann meine Rechte für eine übersichtliche Summe zurückkaufen. Ansonsten ist die Laufzeit des Vertrags relativ übersichtlich - im Gegensatz zu anderen Verlagen.

- Ich konnte schreiben, wie ich nun einmal schreibe. Mein Stil ist mein Stil. Das macht mich aus. Ich mag mich nicht zensieren lassen.

- Vom Cover hatte ich eine bestimmte Vorstellung. Auch da hätte ich mir nichts sagen lassen wollen.


* Nachteile

- Werbung muss ich selbst machen
Naja. Ich habe keine Gigaerwartungen an den Buchabsatz (ich würde mich freuen, wenn ich die Kosten für das Cover rausbekommen würde). LCHF ist bisher sowieso ein "Nischenthema". Und ich glaube in der Beziehung ein wenig an das Schicksal: Wenn es so sein soll, wird es interessieren. Ich werbe über die Kanäle, die ich erreichen kann, und wir schauen, was passiert. *Que sera, sera, what ever will be, will be - the future's not ours to see, que sera, sera. What will be, will be*

- Die Kosten
Ein Buch dieser Art ist relativ teuer. Aber es hat für mich den Vorteil, dass ich mich um nichts weiter kümmern muss. Jemand bestellt, es wird gedruckt. Die einzige andere, akzeptable Option wäre für mich gewesen, selbst einen Verlag zu gründen, den Buchabsatz zu schätzen und zu bestellen, und dann wäre der LKW irgendwann rückwärts an die Garage herangefahren und hätte eine Palette Bücher abgesetzt, die ich alle selbst in Vorkasse hätte bezahlen und verkaufen müssen (inklusive Risiko, Zahlungeingangkontrolle und Versand). Das macht nun alles BOD. Ich habe geschrieben, formatiert und hochgeladen. Den Rest macht dieser Verlag.

- Schlechter Ruf??
Ehrlich? Mein Buch wäre inhaltlich das Gleiche gewesen, egal welcher Verlag - sonst hätte ich nicht veröffentlicht. Dass am Ruf nun hie und da gezweifelt wird... Mir auch egal. Mein Buch ist mein Buch ist mein Buch, ob BOD oder was auch immer. Wenn jemand das Buch wegen des gewählten Verlags nicht kaufen möchte.. nun, da kann ich dann auch nicht helfen. Ich hab ehrlich gesagt noch NIE den Kauf eines Buchs vom VERLAG abhängig gemacht, aber vielleicht bin ich da einzigartig. Mir ging es stets um den Inhalt. Jemand sagte mal, es sei ein Egoding, wenn jemand über einen solchen Verlag veröffentlichen würde. JA, es ist ein Egoding. Aber ich geh noch einen Schritt weiter und behaupte: Buchveröffentlichungen sind meistens ein Egoding. Sollte es sein, da steckt literweise Herzblut drin. Denn sonst ist es was? Ein Profitding? Dann doch lieber ein Egoding.   

Wie gesagt, ich habe lange überlegt und schließlich aus dem Bauch heraus entschieden.


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Montag, 17. Februar 2014

Hasenfuß!

Weißt du, worüber ich mir heute ganz viele Gedanken gemacht habe?
Darüber, dass ich so ein Hasenfuß bin.
Eine richtige "Schissbüx".

Ich muss wohl zugeben, dass ich das meistens sehr gut überspielen kann, aber manche Situationen bringen mich dazu, dass ich mich am liebsten unter die Decke kriechen würde.

Beispiele?

Heute war so ein Dingen. Sozialversicherungsprüfung in der Firma. Meine Arbeit der letzten vier Jahre, feinsäuberlich abgeheftet, auf dem Prüfstand. Und ich konnte schon am Wochenende schlecht schlafen.

Nein, es war nicht meine erste Prüfung. Ich habe so viele in den vergangenen Jahren gehabt. Ob Betriebsprüfungen vom Finanzamt, ISO-Zertifizierung und Audits, unvergessen auch die Ausbildereignungsprüfung (ich wink mal heftig zu Torenia) oder eben solche wie heute. Prüfungen säumen mein Berufsleben. Und jedes Mal sterb ich fast ab. Gut, außer die ISO, die ist mir mittlerweile echt egal.

Nein, es gab auch noch nie Beanstandungen. Ich bin immer "1 mit Sternchen" da durch. Und es stimmt übrigens nicht, dass die immer so lange suchen, bis sie was finden. Denn manchmal finden sie eben nichts und dann können sie sich auch durchaus mitfreuen. So selbst erlebt.

Das weiß ich THEORETISCH. Aber mein Hirn kann noch so sehr auf mich einschnattern, ich bin nervös. Mir ist dann richtig schlecht und manchmal heule ich Rotz und Wasser vor Mitleid mit mir selbst. Total albern, ist aber so.

Es zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Und die nächste Herausforderung wird mein Buch sein. Manchmal denk ich... nein, ich weiß, dass ich deswegen so ein wenig vor mich hinschiebe. Das ist keine Marketingstrategie, das ist schierer Schiss!

Wie werde ich mit Kritik klar kommen? Wird es gefallen? Habe ich schön geschrieben? Kann ich die Gefühle, die ich hatte, transportieren? Sind viele Fehler drinne?

Nein, ich weiß, dass es immer jemanden geben wird, der negativ kritisiert. Ich weiß auch, dass immer Fehler in  Büchern sind (interessanterweise finde ich jetzt immer welche, wenn ich andere Bücher lese). Ich habe das Buch vielfach gegenlesen lassen, und es hat gefallen. Und am Allerwichtigsten: MIR gefällt es. Es gefällt mir innen und außen!

WARUM BOCK ICH DANN VOR DEM HINDERNIS?
Warum drück ich nicht einfach DEN Knopf und los geht es?
Verdammt!

Und doch... es ist mit meiner Hasenfüßigkeit schon deutlich besser geworden. Ich habe viel Selbstsicherheit gewonnen, seit ich abgenommen habe. Auch, weil ich mich viel weiter vor gewagt habe. Viel mehr ausprobiert, was ich früher niemals getan hätte. Allein, dass ich mit Begeisterung vor vielen Menschen stehe, rede und dabei auch noch Übungen mache, wäre früher undenkbar gewesen.

Ob der Rest sich auch noch legen wird? Das wäre so schön! Denn es ist wirklich ein wenig anstrengend.

Mitte Mai lauert die nächste große Sache, aber jetzt ist das Buch erst einmal dran.

Und jetzt atme ich mal tief ein und aus und zeig euch auf jeden Fall schon mal mein Cover.
Ich liebe es.

Und?






Danke, Jasmin!
Das hast du perfekt hinbekommen.





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Spochtrepocht

Hab ich eigentlich schon mit meinem Kurspensum für den Februar angegeben?
Myohmyohmy.

Montag

14:30-15:30 Eltern-Kind-Turnen mit einem Rudel 3-Jähriger. Ej! Die machen mal gar nicht das, was man geplant hat. Ein Sack Flöhe ist leichter zu handhaben. Ich schwör. :-o

18:10-19:10 Bauch-Beine-Arme-Po. Das erste Mal auspowern der Woche. Herrlich!

19:15-20:15 Pilates als Abschluss des Tages. Herrlich anspannend/entspannend. Kann man gar nicht so richtig beschreiben. Ich liebe Pilates!

Dienstag

18:45-20:15 Hyperpower-Bodystyling. Brennende Muskeln, jammernde Teilnehmer. :D So will Mutti das!

Mittwoch

17:00-18:00 So tun als ob ich voll verständnisvoll und lieb bin - bei Rückengymnastik. Quatsch, schönes Kontrastprogramm, das kann man nicht anders sagen. Sehr gezielte Gymnastik, mein Rücken verformt sich bereits davon.

Donnerstag

09:00-10:00 Ich vertrete im Februar einen Silberlöckchen-Kurs. Seniorensport deluxe. Wow, was für eine Umstellung! Die tun mir ein bisschen leid, weil ich nicht immer das rechte Maß finde. Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass es manchen allein schon schwer fällt, im Sitzen die Beine anzuheben. Hm. Ich lerne noch... Dringend!

Das ist doch schon was, oder?
Ich bin gefragt worden, ob ich mittwochs ab 19 Uhr noch einen Kurs geben will, habe aber zum ersten Mal dankend abgewunken. Das wird mir zu viel. Da komme ich ja ins Rennen, um vom einen Kursort pünktlich beim nächsten anzukommen. Vielleicht nach den Sommerferien. Da denke ich noch drüber nach.

Was mir fehlt, ist das Laufen.
Aber wenn mein Husten nächste Woche weg ist, bau ich mir das noch ein.
Schließlich hab ich mein Ziel:

DAS ULTIMATIVE STEINFOTO IN DIESEM SOMMER.

Es wird Zeit, es kräftig anzuvisieren. Denn der Sommer kommt, das ist mal sicher.



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Sonntag, 16. Februar 2014

Ich kann ihn riechen...


... den Frühling!

Ich trau mich zwar kaum, das laut auszusprechen, weil es üblicherweise zum handfesten Schneesturm kommt, wenn ich das tue, aber ich lehne mich mal kräftig aus dem Fenster.

Und es ist so herrlich. Die Pflanzen machen sich auf den Weg, sogar die Vögel zwitschern intensiver.

Allerdings auch ein wenig merkwürdig. Bei uns hat in diesem Jahr orginal nicht eine einzelne Schneeflocke den Boden tangiert. Keine einzige! Null Fussel Schnee. War zwar manchmal ein wenig abstrakt, wenn man hörte, wie andere Teile des Landes ihre jährliche Dosis abbekamen, aber ich habe nichts vermisst. Auf gar keinen Fall.

Ich will GRÜN.
Ich will SONNE auf der Haut, die wärmt.

Hach ja - Zeit aus dem Winterschlaf zu kriechen, meint ihr nicht?

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Mittwoch, 12. Februar 2014

Hömmhömm


So langsam werde ich wieder Herrin meiner Sinne.
Moah, war das schrecklich.
Ich hasse es krank zu sein.

Trotzdem hab ich einen kleinen... Aufreger?... gefunden.

Dr. Eenfeldt berichtet hier (klick!) auf seiner Dietdoctor-Seite über einen ehemaligen Teilnehmer der (glaub ich - ich bin in Erdkunde eine Niete!) australischen Ausgabe von "the biggest loser", der in einem Interview über die Tricksereien bei der Produktion ausgepackt hat. Hier (klick!) bei www.news.com.au nachzulesen.

Hm.
Ob das in Deutschland auch so ist?

Die aktuelle Staffel habe ich mir übrigens nicht angesehen - bis auf Teile der ersten Folge, weil ich wissen wollte, wer "dabei" ist.

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Freitag, 7. Februar 2014

Ausgeknockt

Nach echtem Schock hat es mir die Füße weggerissen und mein Körper entschied sich über Nacht dazu, richtig krank zu werden. Fieber, Schüttelfrost, Nase zu, Nebenhöhlen hinterher, Husten.. Fast unerklärlich, denn Vorboten gab es keine (dabei war ich so stolz, dass ich seit 2011 nicht mehr krank war). Praktisch weiß ich, warum das passiert ist. Ich nehme allerdings Rücksicht auf private Wünsche und erläutere an dieser Stelle nicht näher.

Donnerstag habe ich daher das erste Mal in meiner "Karriere" als Trainerin einen Kurs abgesagt. Schade, denn es war die erste Stunde der Vertretung von Mathias Seniorenkurs. :(
Gut, aber die hab ich nächste Woche auch noch. Und übernächste.

Jedenfalls... wenn mich jemand sucht:

NRW... Rheinland.. .. Am Fuße der Anhebung... rechts... links... links... links... rechts.. rechts... links... links... rechts... rechts... rechts... auf dem Sofa... da bin ich.







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Montag, 3. Februar 2014

H*renkind und Schusterjunge


Na gut, geh ich das Manuskript eben zum drölfzigsten Mal durch.
Hab ich H*renkinder oder Schusterjungen drin?

Super.
Nach der Entdeckung der Tatsache, dass neue Kapitel stets RECHTS beginnen sollten, wieder eine kleine Herausforderung. Das war mir bislang nie aufgefallen. Euch?

Mal im Ernst...
So langsam denke ich, dass mal jemand vorbeikommen und das Manuskript einfach freigeben sollte. PING!

Wie Schwiegermutter inklusive (klickediklick. Sie hat schon mehrere Bücher veröffentlicht! Tolle Frau.) schon im vorigen Post kommentierte: Das Loslassen ist das Problem. Ich will es so gut wie möglich machen. Aber perfekt geht wohl wahrscheinlich nie.

Moah. I die off!  (Ich sterb ab!)

:(



P.s. Seit ich hier meine Texte scanne, finde ich auch in fremden Büchern auf einmal immer wieder FEHLER. He, die sind mir vorher nie aufgefallen.  Und ich red nicht nur von fehlenden oder (wie in meinem Fall eher -  ich bin eben ein großzügiger Mensch!) überflüssigen Kommas. 





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Sonntag, 2. Februar 2014

Endspurt


So langsam werde ich fertig.
Kaum zu fassen, aber wahr.

Was ich gelernt habe, ist, dass ein Buch schreiben dann doch deutlich mehr ist, als nur Wörter aneinander zu reihen. Es ist erstaunlich, wie viel noch "Drumherum" zu tun ist.

Ich geh dann mal weiter mit der Formatierung kämpfen.

Irgendwann nächste Woche werde ich den Probedruck bestellen, damit ich ein Gefühl dafür bekomme, wie es aussehen wird. Ich denke, es ist etwas völlig anderes, es in Buchform in der Hand zu halten als es auf dem Bildschirm zu sehen.

Puh!





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