Samstag, 29. März 2014

NOCH ZEHN - Tag 2


Gestern war schon richtig hübsch "Ruhe im Karton". Keine Diskussionen mehr in mir, was ich als sehr wohltuend empfinde.

Obwohl... Inka hatte in ihrem Kommentar gestern etwas von "beleidigter Leberwurst" geschrieben, was dazu führte, dass mein Frühstück aus Leberwurst auf Gurkenscheiben bestand. Hm. Aber die Leberwurst, die ich da hatte, war "handgekurbelte" vom Metzger und die ist so lecker. Und.. ihr ahnt es... die musste weg. :)

Den Morgen begann ich damit, dass ich zunächst tatsächlich 5 km laufen war. Ganz locker, keinen Stress, was mir bei dem herrlichen Wetter auch nicht schwerfiel. Ohne Uhr, ohne Druck, schlichtes Vorwärtstraben und irgendwann ankommen.

Freitag ist Metzgertag und als ich dort aufschlug, gab es dort leckere Mettwurst. Ebenfalls handgekurbelt. Yippie... Mittagessen. So eine Mettwurst von nur 100 g kann gründlich sättigen. Glaubt man zunächst gar nicht.

Abends gab es ein dickes Lummerkotelett mit dickem Fettrand. Da macht das Essen richtig Laune. Das war fast 3 cm dick und ich hab es nur kurz angebraten und dann bei Niedrigtemperatur im Ofen gar ziehen lassen. Dazu Salat und aber auch den Rest Sahnekraut. Musste weg.

So kam ich auf summa summarum:

Fett 133,3 g / 74 E%
KH 11 g / 3 E%
Eiweiß 90,6 g / 23 E%

Kalorien:  1.619 kcal

Damit bin ich sehr zufrieden, denn auch der Tag war nicht im Voraus geplant. Ich bin wohl erstaunt, dass es so wenig Kohlenhydrate waren, das hätte ich höher geschätzt.

Heute wird der Tag anspruchsvoller. Wir feiern Schwiegermamas runden Geburtstag und gehen Essen. Außerdem hat Schwiegervater sehr guten Wein. Doof dies. Ich setz mich am besten auf meine Hände.

Und noch was Schönes.
Guckt mal, was ich hab!!








Das ist der Aufdruck von meinem nagelneuen LCHF-Shirt. Das hab ich von hier (klickediklick!) natürlich. Nein, noch nicht gewaschen und noch nicht gebügelt. Ich hab es einmal in schwarz und einmal in weiß und es fühlt sich sagenhaft an. Es gibt auch ein Laufshirt, aber ich mag lieber etwas mit Ärmels, altes Gefühlsrelikt.

Bin gespannt, was die im Kurs dazu sagen nächste Woche. Zieh ich logischerweise direkt an.

Was mir noch fehlt, ist ein Shirt mit "OBEY ME!" drauf... UN-BE-DINGT!

:o)



Und?
Bei euch alles gut?









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Freitag, 28. März 2014

NOCH ZEHN - Tag 1


"Som'ma nich noch wat Kleinet?"

Das war wohl gestern einer der meistgedachtesten Sätze! Unglaublich nervig.

Nachdem die hinterhältige, fiese Ische - meine Waage, die natürlich auch dieses Mal mit von der Partie ist - mir mit 82,3 kg gestern eine klare Ansage gemacht hat (ähm... können wir die Aktion noch in "NOCH ZWÖLFKOMMAVIER" umnennen?? Ich wollte eigentlich unter die 70... naja, vielleicht sollte ich erst einmal die zehn machen und dann "NOCH ZWEIKOMMAVIER".. menno), hatte ich ehrlich gesagt keine große Lust mehr, den Vortag zu analysieren. Stattdessen wollte ich mich lieber auf den neuen Tag konzentrieren.

Und der fing dann direkt mal mit Damengymnastik an. Gut, durch meine Abnehmaktion müssen die Damen jetzt natürlich mit durch. Das gilt für alle Kurse. Kann nicht schaden.

(Da kann man aber mal sehen, dass es für mich nicht gut ist, die Waage länger zu ignorieren. Oder hab ich sie ignoriert, weil ich wusste, dass ich dann sehen würde, was ich nicht sehen wollte?)

Nach dem Sport sauste ich bei Nina vorbei, weil wir einiges zu besprechen hatten und trank einen Sahnekaffee. Die erste Energie des Tages flitzte in meinen Körper. Denn nicht vergessen: 100 g Biosahne sind bereits 310 kcal und 3,1 g KH. Dafür kann man sich durchaus schon ein respektables, kohlenhydratarmes Salätchen zusammenbasteln! Darum trinke ich nur höchstselten Sahnekaffee.

Weiter ging es mit Diversitäten und als ich Zuhause ankam, packte ich mir zweimal je 1 Scheibe Gouda auf 1 dünne Scheibe Bratenaufschnitt (mach ich und schneid ich selbst), verteilte darauf jeweils minimal Mayo und 1 großzügiges Fäustchen Alfalfa-Sprossen aus meiner neuesten Ernte und kurbelte daraus 2 Röllchen. Find ich total lecker.

Abends kam der Mann und es gab grünen Spargel und Champignons in der Pfanne gebraten mit gefälschter Hollandaise für Eilige (s. Rezeptteil), dazu gebratene Rindfleischstreifen. Ich achtete vorbildlich darauf, nur wenig auf den Teller zu packen und aß hübsch langsam. Prima!

Alles bestens... oder?
Ja, theoretisch. Denn kaum hatte ich mich nach dem Essen mit dem Poppes auf dem Sessel niedergelassen, ging das Spektakel los. Ich und ich kamen in Disput:

"Som'ma nich noch wat Kleinet?"

"Spinnst du? Du hast gerade gegessen!"

"Aber sowat ganz Kleinet??"

"Ich sagte NEIN! Nerv nicht."

 "Schau mal... Im Kühlschrank ist doch noch der allerletzte griechische Joghurt. Ja, ich weiß, dass du den nicht mehr essen wolltest, aber man kann den doch nicht verkommen lassen. Und was ist schon ein miniklitzekleiner Joghurt?"

"Hmmm..."

"Und da ist auch noch eine futzimini Bockwurst vom Metzger. So 'ne gute! Du weißt. Die, die so hübsch im Mund knackt beim Kauen! Außerdem hatten wir heute Sport."

"Na und? Wir haben von Montag bis Donnerstag immer Sport. Das heißt doch noch lange nicht, dass wir das dann alles aufessen müssen, oder? Die Zeiten sind vorbei, meine Liebe. Feierabend!"

"Komm schon. Du kannst ja Morgen laufen gehen. Da hast du ja noch keinen Sport. Dann ist das wipps weg."

Kennt ihr das, wenn man dann auch noch anfängt, sich selbst zu bedauern und ein wenig vor sich hin zu leiden, weil das Leben so fürchterlich ungerecht ist?

Machen wir es kurz:
ICH GEH DANN MAL HEUTE LAUFEN!

*rolleyes*


Dennoch... als ich heute Morgen mit denkbar schlechtem Gewissen mein Essen von gestern bei fddb eingab, war ich überrascht!

Fett 138,3 g / 74 E%
KH 19,1 g / 5 E%
Eiweiß 85,7 g / 21 E%

Kalorien:  1.671 kcal


Das nenn ich doch mal eine Punktladung, ihr Lieben.

Und?
Euer Tag?
Wie ist es bei euch gelaufen?






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Donnerstag, 27. März 2014

Hinterhältig


Kaum hatte ich gestern ausgeschrieben, dass ich "noch 10" will, ab Morgen, bekam ich was?
Genau!
Hunger.

Netter Versuch, Psyche, aber nicht mit mir! Ich durchschaue dich - theoretisch.

Und so gab es gestern Lachs, Eier und Gurkensalat am Mittag. Abends dann Kassler Nacken mit Sauerkraut. Plus griechischem Joghurt pur. Der musste nämlich noch weg. Neeeeee, ist klar!

Hm.
Klingt doch zunächst gut.
Nur leider sagt das noch überhaupt nichts, denn da steht noch nichts von den Mengen, nicht wahr?
Die gebe ich nachher mal in Fddb ein, denn ich weiß, dass ich in den letzten Monaten eindeutig zu viel gegessen habe. Und zu viel LCHF ist auch zu viel.

Melde mich, sobald ich den Rückenkurs gegeben habe und den FDDB-Eintrag verdaut habe.

Ich wünsch uns allen einen guten Start.
Und denkt dran:

NOCH ZEHN!

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Mittwoch, 26. März 2014

Umsatteln?



Heute im Kurs - ich war gerade in schönstem Rede- und Gestikulierschwall, während die Teilnehmer leise vor sich hinstöhnend ihren Kopf und Oberkörper aus der Bauchlage langsam hoben und senkten, natürlich dabei die Stirn zur Schonung des Nackens auf den ineinander gelegten Handrücken abgelegt und noch so'n paar Haltungsansagen dazu - unterbrach eine der Damen ihre Übung, strahlte mich an und sagte: "Du hast wirklich derart schauspielerisches Talent! Entertainment pur."

Ich?

"Stimmt. Eigentlich bin ich für die Bühne geboren worden!", entgegnete ich lachend. Was soll ich sonst auch sagen?

Während alle brav weiter stöhnten und ächzten, grübelte ich noch eine Weile darüber nach. War ich das vielleicht wirklich? Und wenn ja - überlegt mal, was dieses Übergewicht damals aus mir gemacht hatte. Oder was ich zugelassen habe, dass es aus mir werden konnte. Ein trauriger Mensch, der jedes Mal Schiss hatte, wenn er unter Fremde sollte. Sich Lügen ausdachte, um Einladungen, zu denen man lieber nicht gehen wollte, abzusagen. Hm.

Schauspieler.
Entertainer.
Raus in die Welt.

Ich!

Hm. Nö.
Ich bleib lieber hier, denke ich.
Hier isses schön.


Und breit lächelnd machte ich weiter:

NOCH ACHT
SIIIIIIIEEEEEEEEEEEEEBEN
Uhuhuhund SECHS
FÜMPF
...
...


Es ächzte und stöhnte durch die leicht miefige Halle mit dem quietschigen Boden.

Ich liebe es.



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Schnieke!


Moah...

Noch jemand hier, der so auf Schreibwaren und schnieken Schnickschnack steht?
Hach.

Schaut mal, was angekommen ist. Exklusiv für den Versand meiner signierten Bücher, der (DAUMEN DRÜCKEN!) hoffentlich Ende nächster Woche losgehen wird. Heute müsste nämlich der finale Probedruck ankommen und dann kann ich endlich a) das Buch offiziell freigeben, b) parallel schon die Bücher, die einige von euch bei mir vorbestellt habt, bestellen und c) die Webseite zum Buch freigeben...

Junge, dann geht's rund.
Öh. Also hoffentlich.
:)

Mittlerweile habe ich auch meine seelische Mitte wiedergefunden... Läuft!


Hm.
Wo war ich.
Ach so.

Guckt mal...





Meine Adressbanderole mit dem o-ri-gi-nal Schmetterling. In echt sieht das noch viel toller aus, aber ich bin nun einmal nicht gerade eine begnadete Fotografin. *schäm* Und normalerweise ist die Adresse natürlich lesbar...

Wer sich jetzt fragt, wie die verwendet werden: SO!
Quasi einmal um das Kartöngchen rum.
Nur wollte ich den Schmetterling eben auf der "angespitzten" Seite haben.
Na, ihr werdet schon sehen.

Das Adressfähnchen ist von Familiensache (klickediklick!), die mir nicht zum ersten Mal zur Seite stehen und bei denen ich mich für die schnelle und professionelle Bearbeitung ganz dolle bedanken möchte. Besonderen Dank an Designerin Nina, die liebevoll die gute Laune und Nerven behielt. Ich bin eben nicht unbedingt der Erklärbär. ;)

Morgen werde ich zum einen ein Exemplar unter allen Vorbestellern verlosen und zum anderen endlich mal wieder über LCHF und das Abnehmen schreiben.

Es wird Zeit, die guten Vorsätze und Ziele aus der Winterschlafhöhle zu treten. Es gibt zu tun! Ich will noch ZEHN. Das wollte ich zwar schon länger, aber jetzt reicht es. Dinge werden geschehen. Vielleicht mag noch jemand? Im Moment habe ich den Eindruck, dass bei vielen die Motivation verschütt gegangen ist.

Und wenn ich schon selbst sogar ein Buch darüber geschrieben habe, wie man prima abnehmen kann, wäre es doch gelacht, wenn ich das nicht schaffe. Wobei es etwas anderes ist, die letzten 10 zu eliminieren, da muss ich von der Energiemenge anders rangehen. Und ausdauersportlich gesehen noch eine Schippe draufpacken. Aber dazu komme ich noch im Detail.

Noch was:
Kann mal einer den Kältehahn zudrehen?
Moah.






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Sonntag, 23. März 2014

Einmal Haare gründlich föhnen lassen...



Japp.
Am Freitag wurden mir mal so richtig gründlich die Haare geföhnt, umgangssprachlich gemeint. Stattdessen - Übersetzung für alle Bayern :o) - könnte man auch:

* Meinung geigen
* Augen öffnen
* anschubsen

sagen.

Für mich jedenfalls gespickt mit vielen Überraschungsmomenten und Aha-Effekten. Denn das, was ich gerade mache, das was ich vorhabe, das, an dem ich arbeite, ist für mich absolutes Neuland. Und ich stelle unter anderem meinem eh schon äußerst spärlichem Geschäftssinn recht gründlich ein Beinchen - einfach auch, weil mir die Grundlagen fehlen. Ich verhakel mich in Details und Kleinigkeiten, um die man sich Gedanken machen kann, wenn die wirklich wichtigen Dinge in Stein gemeißelt sind.

Fest steht, dass es noch viel zu lernen gibt.
Fest steht aber auch, dass ich froh sein kann, dass ich (übrigens Bloggen sei Dank!) Menschen für alle Lebenslagen um mich weiß, die nicht nur so einiges besser drauf haben als ich, sondern mich auch noch klar und deutlich unterstützen.

Danke! ♥

Wer mir diese chice Föhnfrisur verpasst hat?
Hier entlang!

:)



P.s. Und Morgen zeig ich euch, was ich gestern Tolles in der Post hatte... Apropos wunderhübsche Kleinigkeiten sozusagen. ♥
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Freitag, 21. März 2014

Heimbastelarbeit


Extra für das Buch baue ich parallel die Website dazu auf.

Yippie, das macht Spaß.
Hossa, ist das kompliziert - jedenfalls manchmal.

Aber das hab ich mir in meinen Sturkopf gesetzt und dann muss das so sein!

Ganz eigentlich wollte ich nämlich gerne, dass mein Buch auch richtig genutzt werden kann. So mit Listen zum Ausfüllen, z.B. damit man seine Maße oder das schwindende Gewicht eintragen kann. Oder sein Essen notieren kann. Vielleicht ein Rezept handschriftlich verbessern oder sonstige Notizen machen.

Als ich träumerisch einer Freundin von dieser Vision erzählte, sah sie mich entgeistert an und sagte: "Was? Ich schreib doch nicht in ein Buch rein."

Hm. Stimmt. Ich auch nur selten. Und spätestens beim Ebook entfällt die Möglichkeit nun eher ganz.

Daher die Webseite.
Mit o-ri-gi-nal Downloadbereich, zum Ausdrucken und schönen LCHF-Abnehm-Ordner basteln. Den Downloadbereich fülle ich gerade nach und nach mit Leben. Guckstu hier:





Kunterbuntes Gesammel von Infos, Formularen, Berichten über das "Making of" und anderes... Auch Links, denn die wollte ich  nur teilweise veröffentlichen, weil die ja sehr schnell nicht mehr aktuell sein können und das fänd ich blöd. Auf der Webseite kann ich das hugsflugs ändern.

Noch nicht zum Benutzen freigegeben. Und wird natürlich nach und nach erweitert.

Lasst euch überraschen.

Mir gefällt's jedenfalls.

Falls euch noch etwas einfällt, was ich dort realisieren könnte oder ihr passende Links auf Lager habt: ich freu mich über Kommentare!

Ich hätte auch gern gesammelte Links von weiteren LCHF-Blogs. Danke! ♥




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Donnerstag, 20. März 2014

Antiquitätchen!


Ich kann es nicht lassen, ich muss doch auch hier mal feste gratulieren, denn die weltbeste

MORSI ♥

(das ist meine Mama) hat heute Geburtstag und zwar einen runden, aber ich verrate nicht welchen, denn sonst tut sie mir vielleicht weh.

Sicherheitshalber ist sie auch dezent abgehauen, direkt mal huschhusch nach Lappland. Wahrscheinlich befürchtete sie, dass nachher sonst noch der Bürgermeister vor der Tür steht und feierlich ein Glückwunschschreiben überreicht. Im schlimmsten Fall mit Foto fürs lokale Käseblättchen...


Falsch, Morsi, das machen die erst ab 80!

;)

Bis dahin ist ja noch 'ne Weile. Und nie vergessen:

Grandmothers are just antique little girls. ♥


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Mittwoch, 19. März 2014

Ein erstes Nein!

Gestern wurde mir ein weiterer Kurs angeboten und zum ersten Mal habe ich dankend abgesagt. Nicht so sehr, weil ich es nicht schaffen würde, sondern eher, weil dann der ganze Mittwoch-Nachmittag geblockt wäre.

Von 17-18 Uhr habe ich bereits einen Kurs und bis man von dort (mit Abbauen und ein wenig Plaudern mit den Teilnehmern wieder raus ist sowie Einkaufen - ich komm eh dann an Geschäften vorbei - sowie Fahren) wieder zurück ist, ist 19-19:30 Uhr.

Mit dem neuen Kurs ständ ich um 20 Uhr in einer anderen Halle.

Und Mittwoch Abend ist derzeit der erste ruhige in der Woche, weil ich Mo und Di immer erst gegen 20:30-20:45 zurück bin.

Dennoch tut es mir leid, denn der trainersuchende Kurs ist einer, der seit Jahrzehnten besteht.

Solltet ihr eine Beschäftigung suchen, bei der man sich nicht über Angebotsmangel beklagen kann, dann macht den Trainerschein! Selbst - oder vielleicht sogar gerade - auf dem platten Land.

Hüa!







Der Gruß des Tages geht an die Dienstagsmädelz, die heute unter Umständen Schwierigkeiten haben könnten, zurück zu winken oder laut zu lachen... Ich war gestern ziemlich übermütig und voll Schabernack *blitzendeAugen* Ihr wart sehr tapfer.


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Dienstag, 18. März 2014

Da wächst was über meinen Kopf


Hm.
Im Moment mache ich richtig Kilometer. Pendle von der Arbeit zum Krankenhaus (ich bin gesund - mehr mag ich nicht sagen) und zu den Kursen. Zwischendrin bin ich mal Zuhause und schlafe viel zu wenig.

Aber Ende der Woche wird es endlich ruhiger. ♥

Das Buch musste ich in den zweiten Probedruck schicken, weil Jasmin (Graphikerin) und ich sonst nicht wissen, wie das Ergebnis wird. Im ersten Druck gab es mit dem Cover leichte Probleme und außerdem war das Finish "matt". Wenn ich nun aber zu beherzt mit den Nägeln zugreife, bleiben glänzende Kratzer darauf zurück. Das gefiel mir auch nicht. Also Probedruck in hochglänzend.

Erst habe ich mich tierisch darüber geärgert, aber ich will ja auch, dass es vernünftig aussieht. Jetzt bin ich mittlerweile fast ein wenig froh darüber, denn das hätte ich zeitlich und nervlich derzeit nicht geschafft.

Mensch, ich würd so gern genau erklären, was los ist, damit ihr versteht, wie mies es mir in den letzten Wochen ging, aber das geht leider nicht. Ich hab's versprochen und halte mich daran. :(

Na, das Wichtigste ist ja auch, dass es jetzt besser ist und alles gut wird. Nicht wahr?

Ich danke euch für eure Geduld.
Ihr seid schnucki.




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Sonntag, 16. März 2014

Ein kleiner Versuch

In Köln gibt es ein "Bio-Kaufhaus" und ich liebe es, stundenlang dort durch die Produkte zu stöbern und mir hier und da etwas Neues zu kaufen. Dieses hier (klick!), sehr zentral gelegen.

Als ich neulich dort war, fand ich ein Sprossenglas. Und weil ich vor unzähligen Jahren schon gerne Sprossen selbst gezogen habe und Sprossen nicht gerade selten esse, hab ich mir eins mitgenommen. Dazu Samen in spezieller Qualität, nämlich Brokkoli und Alfalfa. Die sind so lecker! Kann ich nur empfehlen. Allerdings ist es schwierig, genaue Infos zu den Nährstoffen zu finden. FALLS jemand was weiß, bitte melden. Man liest immer nur, dass die "reich an..." sind. Aber das finde ich ein bisschen wenig. Vor allem zu Brokkolisprossen finde ich gar nichts!

Gefunden habe ich die Ansage, dass Alfalfa pro 100 g 2,2 g Kohlenhydrate enthalten. Super, oder? Habt ihr mal 100 g Alfalfa-Sprossen gesehen? Das ist ein kleiner Hügel!

Zuhause angekommen, habe ich die Samen in saubere Marmeladengläser verpackt, aber dummerweise vergessen, das Glas mit den Alfalfasamen zu beschriften, weil ich plötzlich etwas anderes machen musste.

Als ich jetzt Alfalfasprossen ziehen wollte, stand ich vor einem kleinen Problem. Ich packe übrigens fast alles in Gläser um und besonders gern in alte Marmeladengläser. Und ich habe locker hundert Gläser der gleichen Art, weil ich die so hübsch fand.

Warum ich überhaupt umpacke?
Ich mag meine Lebensmittel nicht dauerhaft in Plastik oder alter Pappe lagern und spätestens wenn die Verpackung geöffnet ist, will ich sie vernünftig gelagert wissen. Das ist so ein Tick von mir - lasst mich. :)

Jedenfalls hatte ich auf einmal ZWEI Gläser mit höchst ähnlichem Inhalt in der Hand. Hm.
Eins davon mussten die Alfalfas sein, bei dem anderen tippte ich auf Flohsamen.

Und nu?
Gibt es Flohsamensprossen? Ja, gibt es.
Oder waren das nur die Hüllen der Flohsamen?

Egal wie sehr ich grübelte, ich kam auf keine Antwort. Und so tat ich, was mir spontan einfiel. Ich entschied mich aus dem Bauch heraus für ein Glas und warf den Sprießmodus an.

Simsalabim - nach drei Tagen sieht das jetzt so aus:





Und?
Sind das jetzt Alfalfa- oder Flohsamensprossen?
Sie sehen aus wie Alfalfas, aber wenn es nun doch Flohsamensprossen sind?
Kann man die überhaupt essen?

Renate?
Sonst wer?

Hilfe!







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Donnerstag, 13. März 2014

Dolor muscular


Letzte Woche fielen wegen des Karnevals 3 von üblichen 5 Sportkursen aus, sowohl der Montag als auch der Powerdienstag. Am Ende der Woche hab ich gemerkt, wie sehr mir das gefehlt hat, weil die Woche ansonsten mit Stress und Warten bis zum Rand gefüllt war.

Umso mehr habe ich mich daher darauf gefreut, diese Woche "mal so richtig Dampf zu machen". Ich hatte nämlich die stundenlange Warterei damit verbracht, nagelneue Übungen herauszusuchen, konzentriert auf Po und Rücken, denn da fehlten mir noch neue Impulse. Ich finde es sehr öde, wenn immer wieder die gleichen Übungen kommen. Gut, sie ähneln sich häufig, weil man eben eine bestimmte Stelle damit "ansteuern" möchte, aber so ein bisschen Abwechslung ist was Feines.

Ich daher mit Elan und Volldampf in die Sportwoche. Und kopfüber alles Neue mal angetestet. Gleichzeitig die Gelegenheit genutzt, meinen eigenen innerlichen Druck loszuwerden.

Was soll ich sagen?
Mutti hat "Rücken" - genauer definiert "oberer Rücken". Muskelkater vom Feinsten. Mutti hat aber auch "Po". Und wenn wir schon mal dabei sind, hat sie auch noch "Oberarme" und... Moment... ich beweg mich mal eben... "Innenseite Oberschenkel". Ja, man kann sagen, dass die Übungen ihr Ziel erreicht haben. :D

Am Dienstag tauchten im Kurs zwei neue Mädelz auf.  Las chicas hablan español. Da muss ich mal tief kramen, ich hatte doch Spanisch in der Schule vor Millionen Jahren. Noch trau ich mich nicht, aber wird schon. Ich hab jedenfalls versucht, ein wenig langsamer und deutlicher zu erklären und wenig kompliziert und sie hatten keine Probleme, der Stunde zu folgen. Die beiden sind recht fit und haben daher von vorneherein alles gegeben, was ging. Jedenfalls machten sie fleißig mit und waren hinterher ein wenig durch den Fleischwolf gewrungen.

Gestern beim Rückenkurs... ich hob schon an, loszulegen... öffnete sich die Hallentür y las chicas entraron al gimnasio, oder so. Ay caramba, das fand ich mutig! Sie grinsten mich ebenso breit an, wie ich sie. Zweiter Durchgang für die beiden.

Am Ende der Stunde fragte ich, ob sie heute um 10 auch wieder dabei sein würden. Da sah mich die eine an, die zumindest ein wenig Deutsch kann und sagte, während sie auf einzelne Körperteile zeigte: "Vielleicht. Ich Schmerzen Muskel hier und hier und hier und hier und hier."

Da musste ich lachen. Das klang so schön. Na, wir werden es sehen. Ich nutze jetzt die restliche Zeit und suche einige Übungen raus, die andere Körperstellen betreffen, besser ist das. Por las chicas y por la Sudda.



P.s. an Scarafaggio:
Neeeeeeeiiiihheeeeennenn... Der Tisch ist noch nicht draußen (klick!). Musstest du mich daran erinnern? 





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Mittwoch, 12. März 2014

Menschenmemory


Ich glaub, ich bin kein normaler Menschenwahrnehmer. Ich komme darauf, weil ich gestern etwas über Typologie gelesen habe. Paar Fragen beantworten und schon - simsalabim - kommt raus, wie man angeblich ist. Lass ich mal so stehen.

Mir fällt jedenfalls immer wieder auf, dass ich anscheinend ganz anders vorgehe, wenn ich neuen Menschen begegne als die meisten anderen.

"Hast du die gesehen, die letztens neu mit war? Die A.?"
"Hö? Was für eine A. und überhaupt... wovon redest du?"
"Na, die Aaaaaaa.! Im Kurs. Die, die die Haare so und so hat. Dunkel. Etwa so groß wie du. Die das chice Oberteil anhatte. Das ist die Schwester der Nachbarin meiner Cousine."
"????"

Zunächst einmal habe ich ein fürchterlich schlechtes Namensgedächtnis. Grottig. Ich muss Menschen schon länger kennen oder sehen, bevor ich mir den merken kann. Und ich muss ihn zumindest einige Male bewusst ausgesprochen haben, sonst setzt sich das nicht nieder.

Gesichter merke ich mir insofern, als dass ich weiß, ob ich die Person schon einmal irgendwo gesehen habe. Da habe ich ein Gedächtnis wie ein Elefant! Nicht selten passiert es mir, dass ich irgendwo Menschen sehe und WEISS, dass ich sie schon einmal gesehen habe, aber erinnere mich nicht mehr an den Zusammenhang. Das war neulich im Sportkurs der Fall. Da war eine neue Frau und ich wusste ganz genau, dass ich sie schon öfter sah, aber wo? Keine Ahnung. Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, einfach dezent nachzufragen. Und dann kommt man der Sache meistens recht schnell auf die Schliche. Gesichter merken geht also. Aber nicht die Details, ich merke mir keine Nase oder Ohren, nein, das ist irgendetwas anderes.

Mich interessieren weder Frisuren noch Klamotten. Mich interessiert wenig, wie eine Figur im Detail aussieht. Und am wenigsten interessieren mich Gerüchte. He, ich wohn auf dem Dorf. Da kann es durchaus sein, dass du dir am einen Ende in den Finger schneidest und am anderen Ende wird erzählt, man hätte aus Versehen die Hand in der Kreissäge gehabt. Also überzogen gesprochen. Wertigkeit von Gerüchten? Die geht gegen Null!

Aber dafür sehe ich die Haltung. Und ich sehe den Blick an sich. Ich erfasse die Grundstimmung und beobachte das Verhalten zu anderen, aber auch das instinktive Verhalten anderer diesem Menschen gegenüber. Wenn es jemand aus dem Kurs ist, kann ich sicherlich auch einige Details zum Umgang mit dem eigenen Körper erzählen oder wie gut der in Schuss ist.

Manche sagen, es gäbe eine Art "Schubladensystem", in dem man die Menschen einsortieren oder zumindest vorsortieren könnte. Wahrnehmen, AHA, Schublade auf, Mensch rein, Schublade zu. Ich sage, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es Schränke mit so vielen Schubladen überhaupt geben kann. Ich sehe das nicht.

Nehmen wir mal Bloggerland. Gut, man kann natürlich sagen, dass unklar ist, ob die Menschen in ihren Blogs so sind, wie sie wirklich sind. Dass sie sich eine eigenen Traumwelt zusammenzimmern könnten. Aber gerade das wäre doch theoretisch besonders interessant. Denn wenn ich frei entscheiden könnte, wie ich sein WILL und das im Blog transportiere, dann würde das doch auch tief blicken lassen, oder? Außerdem glaube ich nicht, dass man eine Kunstfassade auf ewig und drei Tage aufrecht erhalten kann. Das raubt zu viel Energie und man müsste schon sehr geschickt sein, oder?

In einem Blog zeigt man viel. Es fängt bei dem gewählten Design an. Den Farben, den Fotos, den Bildchen, dem Aufbau. Es geht weiter über den Aufbau der Texte, die Absätze und nicht zuletzt natürlich dem Inhalt. Ihr wisst bestimmt, was ich meine. Es steht unendlich vieles zwischen den Zeilen.

Ich behaupte einfach mal, dass ich recht viel Kontakt mit anderen Bloggern habe. Mails, Telefonate, treffen... Und ich hab jedenfalls noch keine/n erlebt, der nicht im reellen Kontakt genauso wäre, wie im Blog! So!

Zurück zu den Schubladen. Meine Gedanken wandern durchs Bloggerland und ich versuche, Menschenmemory zu spielen. Gäbe es Schubladen, müsste ich doch zumindest Pärchen bilden können, oder? Also sagen können "Die ist ähnlich wie die, also pack ich die zusammen in eine Schublade".

Und ich grüble und grüble und suche und Namen bzw. Blogs fliegen durch meinen Kopf und doch finde ich kein einziges.

Wobei es in meinem Leben doch eine Schublade gibt. Exakt eine. Mit einem dicken "A" drauf. "A" wie "aussortiert". Da sind die drin, die ich gar nicht leiden kann. Glücklicherweise ist die A-Schublade in meinem Leben miniklein. Da passt kaum was rein und vor allem ist - noch wichtiger - so gut wie gar nichts drin. Aber das, was einmal drin ist, pflegt drin zu bleiben. Da bin ich dann doch extrem engstirnig.

Hm.
Ich glaub nicht an die Schubladentheorie. Das ist mir viel zu anstrengend. Aber vielleicht ist das auch so, weil ich es mit Ordnungssystemen generell nicht so habe. Ich kann mir wohl super welche ausdenken, sie auf Dauer mit Leben füllen eher nicht. :D

Und du?






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Dienstag, 11. März 2014

Deckel drauf


Sooooo... Die Vorbestellungen für die Bücher mit Widmung habe ich jetzt alle gesammelt.  Und ich werde wohl viel Zeit mit ungewohnter Handschreiberei verbringen. Zum Glück habe ich auch schon ein Opfer zum Verpackungskartonfalten gefunden. Die hat kleinere Hände als ich, ist geschickter, das ist gut so!  :)

Was soll ich sagen? Ich war überwältigt!

Nicht nur wegen der Vielzahl der Anfragen, nein, auch weil sich überraschend so einige gemeldet haben, die meinen Blog und meinen Gedankenwirrwarr augenscheinlich schon seit gefühlten Ewigkeiten verfolgen und das ganz ohne auch nur einmal zu "piepsen".

Seitdem fliegen hier so einige Mails hin und her und ich lerne täglich neue, spannende Hintergründe kennen. Im Moment gibt es von meiner Seite her dann doch noch einiges zu beantworten, aber kommt Zeit, kommt Rat. Ich bin derzeit privat sehr an- und eingespannt, hoffe aber, dass es sich zum Ende der Woche lichtet. Es ist nicht wirklich rosa Wölkchen gerade. Aber alles wird gut, darauf verlasse ich mich einfach.

Was ich eigentlich sagen wollte:

IHR SEID KLASSE!
ALLE MANNS UND FRAUS.
GENAU SO, WIE IHR SEID.
DANKE!
 
 
 
 
 

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Montag, 10. März 2014

Alle Jahre wieder


Die Sonntagssonne scheint, die Vögelchen zwitschern fröhlich, die ersten Blümchen warten mit unglaublicher Farbenvielfalt auf.

Ich sitze im Garten, die Sonnenbrille auf der Nase, die Jeans so hoch gekrempelt wie möglich und spüre endlich die Wärme auf der Haut. Die Lebensgeister fassen sich fröhlich an den Händen und tanzen glücklich quiekend im Kreis.

Der Mann neben mir seufzt mit einem Mal und sagt:
"Moah, muss das direkt so heiß werden? So ein Mist. Das ist mir schon fast zu viel. Wo ist der normale Frühling geblieben? Das hier ist ja wohl nicht normal..." Mein kleiner Grinch.

Und ich stelle das linke Ohr auf Durchzug.
Und ich stelle das rechte Ohr auf Durchzug.
Schon hübsch mit einer frischen Brise im Kopf manchmal.
:D

Ich wünsch euch den perfekten Wochenstart!


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Freitag, 7. März 2014

Chance?


Gestern habe ich für "meinen Verein" eine Sportstunde vertreten - was übrigens eine sehr schöne Sportstunde war. Ich liebe es.

Im Anschluss kam ich mit dem für mich Verantwortlichen des Vereins ins Erzählen. Er sagte mir, dass in dieser Halle noch eine gewisse Zeit frei sei und wenn ich eine gute Idee für einen Kurs hätte, könnte ich die gerne übernehmen. Das Gute an der Sportstätte sei, dass es auch einen Kraftraum gibt, den ich mitnutzen könnte. Und da das Gelände, auf dem diese Sportstätte liegt, riesig groß ist, könnte ich mit Sicherheit auch mit den Teilnehmern walken oder ähnliches - dachte ich dann.

Ja, nu.
Da machte es *ping* in meinem Gehirn und mir fiel einer meiner Träume wieder ein. Den mit dem Sportkurs für Menschen, die übergewichtig sind und/oder sich wieder in Bewegung setzen wollen. Davon habe ich ihm erzählt und ich erklärte dem Mann auch die wichtigsten "Hintergrundinformationen zu mir", inklusive der Tatsache, dass demnächst ein Buch von mir zum Thema herauskommt. Das fand er anscheinend recht interessant, denn er bot mir an, dass man ja auch das Buch innerhalb des Vereins quasi bewerben könnte. Und meine Idee mit dem Kurs fand er auch interessant.

Dann hab ich ihm vorgeschlagen, dass er es vielleicht erst einmal lesen soll und sich eine Meinung bilden. :)

Träum:
Wär doch was, oder? Wenn ich es schaffen würde, hier in unserer Gegend mir einen klitzekleinen Namen zu machen, um einen solchen Kurs mit Menschen und somit mit Leben zu füllen. Visionen von einer Kombi aus Sport und hinterher eine offene Gesprächsrunde zum Thema Abnehmen. Was man für Gedanken und Wünsche hat, wie es läuft, sich gegenseitig motivieren, Entspannungs- und Wahrnehmungsübungen. Ach ja. Wäre schon superschön.
Vorteil für teilnehmende Vereinsmitglieder... die Kosten würden - bis auf eine kleine Zusatzpauschale - im Vereinsbeitrag stecken, den sie ja eh schon entrichten. Fremde könnten sicherlich auch dazu kommen, müssten allerdings natürlich etwas mehr bezahlen.

Haken:
Die freie Zeitkapazität liegt zwischen 15 und maximal 17 Uhr. Damit fallen wohl die meisten, die Vollzeit arbeiten, raus.

Hm.. Doof.

Aber wie ich immer sage:
Sprechenden kann geholfen werden. Und so werde ich mir mein Buch nach Erscheinen unter den Arm klemmen und zu "meinem Verein fahren". Vielleicht geht da noch was.








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Donnerstag, 6. März 2014

Zum Abnehmen brauchte ich...


Soooo... holt euch eine Tasse Tee oder Kaffee, mummelt euch auf dem Sofa ein und deckt euch kuschlig zu, denn das hier kann länger werden. Hm.

Den ganzen Tag gestern hab ich immer wieder gegrübelt. Was brauchte ICH, um endlich abnehmen zu können. Was war damals anders, als ich mit LCHF anfing. Warum hat es damit endlich geklappt? Ich hab ja nun alles Mögliche vorher durch gehabt.

Ich hab mich so sehr danach gesehnt, abzunehmen. Der Körper schmerzte, die Seele schmerzte und ich hab mich immer mehr eingeigelt. Irgendwie hatte es den Anschein, dass alle um mich herum es schaffen würden, nur ich nicht. Ich Loser.

Aber Hoffnung aufgeben? Niemals. Das konnte doch nicht so schwer sein. Stand doch in jedem Diätbuch drinne: Wenig essen, mehr bewegen, dann klappt das schon. Bisschen Disziplin natürlich.

THEORETISCH wusste ich alles, was auf dem Markt zu lesen war. THEORETISCH hatte ich schon hunderte Kilos abgenommen. PRAKTISCH litt ich wie ein... hm... ihr wisst schon, weil ich zwar euphorisch anfing, aber dann nach ein paar Tagen einknickte. Der Körper ist clever, glaubt es mir. Nehm ich ihm zu viel, holt er sich das alles fein wieder zurück. Wie eine gigantische Welle rollte es über mich und ich konnte nicht anders: Essen. Und die Standarddiäten, die man an jeder Ecke findet, in Zeitschriften und sonstwo, die sind nun einmal nicht auf wirklich Hochkalibrige ausgelegt. Dennoch wollte ich es so machen oder sogar noch härter, denn ich wollte unbedingt SCHNELL abnehmen. Sofort diesen Zustand, in dem ich mich gefangen fühlte, beenden.

Nein, es reicht nicht, einfach einen Diätplan zu befolgen, jedenfalls nicht dann, wenn die Ursache für das Übergewicht mehr ist als nur "lecker und zu viel gegessen". Und da ich mich mit vielen Übergewichtigen auch schon hinter den Kulissen ausgetauscht hab, denke ich, dass ich behaupten kann, dass bei den meisten mehr dahinter steckt. WAS das ist, ist so individuell, das kann ich nicht in irgendeiner Form eingrenzen. Und das ist auch zu privat. Ich sag vielleicht nur so viel: Da sind teilweise richtig unglaubliche, traurige Päckchen bei. Meine tiefste Bewunderung für diejenigen, die dennoch jeden Morgen aufstehen und sich der Sache entgegenstellen. Dagegen ist alles, was ich erlebt hab, nichts weiter als Peanuts. Dennoch MEINE Peanuts, denn die Toleranzschwelle ist ebenfalls absolut individuell.

Für mich gab es drei Bereiche, auf die ich mich beim Abnehmen konzentriert habe:

1. Ernährung

Klar. Die muss zu einem passen, es gibt kein Schwarz oder Weiß. Es nützt nichts, sich zu etwas zu zwingen, was man nicht leben kann. Denn so wird das nie etwas, womit man auf Dauer zufrieden ist. Und das sollte man definitiv sein.

Ich war (bin) zuckersüchtig, ich kämpfte mit Heißhunger. Nein, viel Zucker aß ich eigentlich gar nicht. Ich bezog meinen "Stoff" in erster Linie aus Nudeln und Brot. Aber auch die werden im Körper entsprechend umgewandelt.

Der Heißhunger splittete sich quasi in zwei Abteilungen:

a) Heißhunger, körperliche Art
Verursacht durch die Blutzuckerschwankungen wegen absolut übermäßigem Kohlenhydratverzehr. Fiel der Blutzucker ab, stand ich am Kühlschrank. Ferngesteuert!

b) Heißhunger, seelische Art
Selbst wenn ich versuchte, mich "im Griff" zu haben und gegen den körperlichen Heißhunger ankämpfte... kam die Seele ins Spiel, wurde es hakelig! Ich hatte mir über die Jahre angewöhnt, stärkere emotionale Gefühle mit Essen zu dämpfen. Und stärkere Gefühle gab es reichlich: Traurigkeit, Wut, Müdigkeit, Langweile, aber auch unbändige Freude. Alles aufgegessen. Ich hab es in mich gesteckt, anstatt es rauszulassen. Traf beides aufeinander, war ich chancenlos.

So, dann hab ich LCHF gefunden und ich gebe zu, dass es für mich natürlich der absolute Hammer war, dass ich fortan auf meine geliebten Nudeln und mein Brot verzichten sollte. ICH! Aber ich wollte es definitiv wissen. Also fing ich an. Und im Nullkommanichts war der körperliche Heißhunger weg. Das dauerte keine drei Tage, rappzapp.

Das war meine Chance. "Heißhunger, körperliche Art" konnte ich zu den Akten legen, das hatte ich mit LCHF wunderbar im Griff. Aberaber... Ernährung ist eben nur EIN Teil.

2. Die Seele

"Heißhunger, seelische Art" war eben immer noch da. Hat man sich über Jahre daran gewöhnt, Druck aufzuessen, fühlt es sich fast wie ein Reflex an. Nachdem ich die Ernährung umgestellt hatte und "Heißhunger, körperliche Art" ausgeschlossen war, wusste ich, wenn doch Heißhunger auftrat, dass es die seelische Seite sein musste. Und ich war in der Lage, die Hand, die schon am Kühlschrankgriff klebte, zu bremsen und zu hinterfragen, WARUM ich jetzt dringend essen wollte.

Aber noch vor dem Hinterfragen machte ich etwas ganz Wichtiges: Schuhe an und raus aus der Situation. Denn ich brauchte Abstand, um meine Emotionen runterzufahren und wieder klar denken und reflektieren zu können. Noch wichtiger war zu lernen, Emotionen rauszulassen, aber das würde jetzt hier zu weit führen.

3. Der Körper

Als ich sehr schwer war, dachte ich oft, ich wäre in einem gigantischen Anzug eingesperrt. Wie so ein Sumo-Kostüm, dummerweise mit Reißverschluss auf dem Rücken. Ich kam nicht dran!
Seele und Körper waren irgendwie getrennt. Schwer zu erklären.. Versteht mich einer? Es fühlte sich so an, als sei meine Seele im Körper GEFANGEN. Dabei sollten Seele und Körper eine eingeschworene Einheit sein. Die gehören zusammen, denn zusammen sind sie schließlich ICH! Es wurde also quasi Zeit für eine Art interne Familienzusammenführung. :)

Ich fing an, meinen Körper wirklich wahrzunehmen. Ich ging spazieren und spürte, wie er arbeitete. Für mich! Ich spürte nach, wie hübsch er nach der Bewegung summte. Entspannte. Ich feierte jede Veränderung, jeden Knochen, der plötzlich wieder sichtbar wurde. Selten habe ich so viel an meinen Schultern, Ellenbogen oder Hüften rumgefummelt, wie auf meiner Abnehmreise! Das war alles ICH. Oder die Geschichte mit dem Eincremen, die ich letztens ausgebuddelt habe. Anfassen und be-greifen. 


Was ich damit zusammenfassend sagen will - ihr habt vielleicht noch etwas anderes an diesem tollen, sonnigen Tag vor - und mehr dazu steht eh im Buch:

Ja, Ernährung ist wichtig, aber es gibt deutlich mehr zu tun, wenn man abnehmen möchte. Wer viel Gewicht zu verlieren hat und glaubt, dass es reicht, grammgenau irgendwelchen extremen Plänen zu folgen, wird vielleicht abnehmen, aber auf Dauer? Die anderen Baustellen sind dann immer noch vorhanden und die haben viel, viel, viel Kraft. So hatte ich Kati auch in ihrem Kommentar verstanden.

Selbst heute, wenn es mir emotional richtig schlecht geht (und glaubt mir - im Moment knallt mir privat einiges um die Seele), steh ich manchmal mit hängenden Schultern da und mein Hirn kreischt:

LAKRITZSCHNECKEN!

Es wird nie vorbeigehen. Es wird mich immer begleiten. Ich werde immer reflektieren und kontrollieren. Aber es geht, man kann es tatsächlich im Griff haben. Daher wünsche ich jedem von euch da draußen, dem es so geht wie mir, Nerven aus Drahtseilen, die Erkenntnis, dass Lakritzschnecken das Problem nicht wirklich lösen können, und die Kraft, diese Erkenntnis mit Leben zu füllen.

Ich drück euch. ♥

Eure Annika








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Mittwoch, 5. März 2014

Inselblick


Auf die Geschichte mit der Insel von gestern, schrieb Kati folgenden Kommentar:

Die Geschichte ist sehr schön. Leider ist es aber mit ankommen auf der Insel nicht getan, sondern man muss sich darüber im Klaren sein, dass man sich, auf der Insel angekommen, nicht zurücklehnen kann und wieder zurück zu alten Gewohnheiten kehren kann.
Einmal auf der Insel heisst, die neue Ernährung (mit kleinen Abwandlungen) ein Leben lang beibehalten. Deshalb wirken auch Sachen wie *Eiweißshakes* und Co nicht, weil sie nicht für lange Zeit gedacht sind.
Auf der Insel bleiben dauerhaft nur ca. 5 % Aller, die losschwimmen. Deshalb sollte man sich die Methode und die Motivation genau überlegen. Jeder der losschwimmt und aufgibt, wird dicker als vorher und dicker, als der der gar nicht erst beginnt.
Das ist das Fiese. Entweder man findet einen Lebensstil, den man auf Dauer leben kann oder man sollte es besser ganz lassen und versuchen sein Gewicht zu halten.

LG

Kati

Den finde ich sehr wichtig! Denn natürlich hat sie recht, denn wenn man während der Abnahme nicht gelernt hat, anders mit Nahrung umzugehen und wieder "normal" isst, wird man sehr schnell wieder die Insel verlassen. So schwierig es war, dorthin zu gelangen, zurück wird man "gebeamt". Manchmal bevor man gemerkt hat, dass etwas nicht richtig läuft.

Aber gibt es keine Chance mehr, wenn man einmal den Rückfahrschein gezogen hat? Sollte man die Finger davon lassen und aufgeben, wenn man es nicht schafft? Und wenn man es lassen sollte und das Gewicht nur halten soll... das geht doch auch nur mit einer Umstellung der Ernährung, sonst nimmt man doch auch weiter zu. Nicht umsonst ist man ja in der Regel in diese Situation gekommen.

Ich geh grübeln und stell euch das zur Diskussion. Wie denkt ihr darüber?

Melde mich später mit meinen Gedanken dazu.
Hab Termin!



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Dienstag, 4. März 2014

Mit auffällig wenigen Worten


Es riecht so gut.
Es liegt so schön in der Hand.
Es ist so... besonders.

Eigene Worte in der Hand zu halten ist... unbeschreiblich schön!








P.s. Leichte Coverkorrektur nötig. Aber Jasmin sagt, das ist kein Problem.


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Montag, 3. März 2014

Eine kleine Gute-Nacht-Geschichte für M.



Stell dir vor, es ist ein wunderschöner Sommertag und du sitzt auf einer Düne am Meer. Vielleicht auf einem dicken, aber relativ bequemen Stein. Die Sonne scheint dir aufs Haar und du baumelst mit den Füßen durch das "schnibbelige" Dünengras. Du starrst über das Wasser und siehst ganz weit entfernt am Horizont die Umrisse einer Insel. So klein, dass du sie gerade erkennen kannst.

Diese Insel ist speziell. Nein, eigentlich nicht die Insel an sich, aber der Weg dorthin. Menschen, denen es gelingt, dorthin zu gelangen und einen Fuß auf die Insel zu setzen, sind nicht mehr übergewichtig und belastet, sondern sportlich, glücklich, selbstbewusst und frei. Und das möchtest du auch von Herzen gern sein, dein absoluter Traum. Es muss sich toll anfühlen. So wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben. Du bist unglücklich und der Körper schmerzt. Es ist anstrengend. Eine Haarsträhne juckt dich und du kratzt dich kurz an der Nase. Am liebsten würdest du dich direkt auf den Weg dorthin machen. Jetzt. Alles an Ort und Stelle liegenlassen und starten. Wenn du nur schon dort wärst...

Es gibt mehrere Möglichkeiten, auf die Insel zu kommen. Du hast viele Berichte darüber gehört und jeder, der es geschafft hat, schwört auf seinen Weg. Einer ist hinüber geschwommen, wochenlang, ließ sich zwischendrin treiben, fand zum Glück immer wieder kleine Felsen und Bojen, um sich auszuruhen. Der nächste baute sich mühevoll mit eigenen Händen und ohne Hilfsmittel ein Floß. Und paddelte eine halbe Ewigkeit gegen Strömungen, um anzukommen. Nicht zu vergessen der Luftweg. Mit dem selbstkonstruierten Heißluftballon, das soll SO einfach gewesen sein. Einsteigen, rüberfahren und ankommen. Zack, peng. Die Luftwegmenschen können gar nicht verstehen, dass es ihnen nicht alle gleich tun. Mag sein, aber du leidest nun einmal leider unter Höhenangst.

Nein, es gibt kein reguläres Schiff dorthin. Weder Flugzeug noch Helikopter. Du bohrst den dicken Zeh in den Sand. Gemütlich klingt das alles nicht. Du weißt gar nicht, welcher Weg der ist, den du schaffen könntest. Und wie lange würde es dauern, dorthin zu kommen? Schaffst du es überhaupt? Und wenn du untergehst? Oder völlig von der Strömung oder den Winden in die falsche Richtung getrieben wirst? Das Wasser ist tief, das weiß man. Und was sich darin tummelt! Bah. Stell dir mal vor, was alles in der Tiefe herumlungern kann. Davor hast du ein wenig Angst. Unbekannt.

Kalt ist das Wasser auf jeden Fall. Das hast du ausprobiert. Vorhin hast du es bis zu den Knien hinein geschafft, nach innen kreischend mit Ganzkörpergänsehaut. Viel Grund hast du nicht mehr gesehen. Aber Algen. Und kleine Fischchen huschten um deine Waden. Igittigitt. Das war nicht gerade gemütlich! Gedankenverloren porkelst du den Sand zwischen den Zehen hervor.

Und überhaupt. Du warst noch nie dort. Oder es ist so lange her, dass du dich gar nicht recht erinnern kannst. Ist es wirklich besser, dort zu sein? Oder glaubst du daran, weil alle das behaupten? Aber es müsste sich perfekt anfühlen. Sicher. Wobei, so minimal schön ist das hier auf dem Stein schließlich auch.

Eine Reise dieser Art wird deutlich mehr als ein schlichter Spaziergang. Und nein, das geht nicht schnell. Aber irgendwann wirst du es schaffen, davon bist du überzeugt. Das muss einfach passieren und wenn andere es schaffen, dann du doch auch. Wäre doch gelacht. Du kannst ja schon mal planen, wie du es machen willst. Gute Idee. Außerdem kannst du gar nicht sofort loslegen, denn du bist doch am Wochenende noch bei Tante Trude auf den Geburtstag eingeladen. Und sie wäre bestimmt enttäuscht, wenn du nicht mit einem Blümchen vorbeikommst und mindestens ein Stück von ihrem selbstgebackenen Schokotraum isst. Oder zwei.

Außerdem geht das Gerücht, dass demnächst eine dreispurige Brücke hinüber zur Insel geschlagen werden soll. Dann wäre es ganz einfach! Könnte man aussitzen.

Du streckst dich gähnend. Grabbelst aus dem Korb neben dir einen Schokoriegel hervor. Den kannst du ruhig essen - zur Stärkung - ist einer der letzten, den demnächst geht es auf die große Reise.




Nein, ich hab nichts eingenommen. Ich wurde um eine kleine, spontane Geschichte gebeten, nur für M, der es nicht gelingt, anzufangen. ♥

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Sonntag, 2. März 2014

Kleiner SPAM-Skandal

Nachdem ich hier (klick!) alle Buch-mit-Widmung-bei-mir-Besteller gefragt hatte, ob sie bereits Antwort von mir bekommen hätten, meldete sich prompt eine und sagte, sie hätte mir bereits am 22. geschrieben und KEINE Antwort erhalten.

Nö, da war ich mir ganz sicher, wir sind enger befreundet, das wäre mir aufgefallen. Sehr dubios. Ich ging die Mails noch einmal sicherheitshalber durch. Nö. Nix.

Irgendwann stieß ich auf den Spam-Ordner und die Ohren schnackelten rund.
VERDAMMT!

Da waren drölfzig Mails drin, der letzten drei Monate (danach werden die anscheinend gelöscht). Mails, die ich bislang nie gesehen und somit nie beantwortet habe. Menno. Das tut mir so leid.

Ich geh dann mal Mails beantworten. Das dauert eine Weile.
Und ihr schaut besser mal sehr genau in eure Spam-Ordner.
Leider sehr erstaunlich.
:(


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Samstag, 1. März 2014

Ich habe heute kein Foto für dich...


... denn darauf wäre eh nur ein tieftrauriger Schmollmund zu sehen, mit einer Unterlippe, die bis auf den Boden labbert.

Die Post ist durch. Nix. Dabei wurden so viele Däumchen liebevoll gedrückt.
Meine letzte Hoffnung klebt an UPS und Hermes. Ich weiß nicht, womit Bod versendet. Und ich überlege, ob Rosenmontag überhaupt Post im Rheinland ausgetragen wird. Weiß ich auch nicht.

Menno, ich weiß fast gar nichts, hat es den Anschein.
Ich geh mal die Familie volljammern. Das hilft bestimmt. :(



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