Montag, 30. Juni 2014

Ich sprüh's auf jede Häuserwand...


... neue LCHF-Blog-Männer braucht das Land.

Es gibt einen neuen LCHF-Blog.
Von 'nem Mann, der sich Cybaerdad nennt und einige (hmmm.. einige sehr viele) Kilos abnehmen möchte (Gewicht steht oben rechts im Blog vermerkt).

Wenn ihr ihn begleiten und anfeuern wollt...

HIER (klickediklick!) lang.




Teilen

Freitag, 27. Juni 2014

Meine Neuen!


Kaum wartet man mal fast zweieinhalb Jahre und drei Löcher lang, schon kauft man sich neue Schuhe für das Training...

Ehrlich? Irgendwie konnte ich mich von den alten Schuhen nicht trennen, schließlich waren es meine ersten als Trainerin. Aber als nach dem zweiten das dritte Loch auftauchte und das auch noch am Übergang zur Sohle, war mir klar, dass wir uns leider von einander verabschieden müssen. Dennoch werde ich die alten verwahren. In dem Schrein meiner liebevollen Erinnerungen, oder so.

Darum hab ich huxflux welche von Rumpf beim Sportlädchen bestellt. Das sind also meine Neuen:




Sehen die nicht super aus? Dass die in der Mitte keine Sohle haben, ist übrigens Absicht.

Wie, ihr wundert euch, dass die so verschieden aussehen?
Ihr habt ja keine Ahnung...

Ich fand das sogar so ungewöhnlich chic, dass ich mir direkt noch ein Paar davon bestellt habe. Das zweite Paar ist nur insofern anders, als dass der Schuh mit den silbernen (!!) Streifen rechts ist und der ganz schwarze links.

;)


Teilen

Dienstag, 24. Juni 2014

Mit ein und demselben

Den ganzen Tag über habe ich mir überlegt, was ich an diesem besonderen Tag schreiben könnte. Nein, anders... Ich habe mir überlegt, WIE ich das schreiben soll.

Ich hätte euch davon erzählen können, dass ich stolz darauf bin, heute vor 20 Jahren DEN Mann geheiratet zu haben, meinen Mann, der eine, der wirklich zu mir passt. Der Mann, der nebenbei auch noch mein bester Freund ist. Derjenige, mit dem ich stundenlang im Garten und sonstwo zusammensitzen kann. Der, mit dem einem der Gesprächsstoff nicht ausgeht (er redet übrigens genauso viel wie ich, wenn wir zu zweit sind - aber er redet noch lange nicht mit jedem). Er, der versteht und weiß, wie ich ticke, und auch, wie man mit mir umzugehen hat. Der Kerl, der all die Jahre an mich geglaubt hat, mich in guten und schlimmsten Zeiten begleitet und versteht, voll und immer an meiner Seite steht. Der, der jeden Hokus mit mir mitmacht. Gut, es sei denn, es wird zu wirr, denn er ist gleichzeitig der Mensch, der mich erdet und weiß, wie man mich an den Füßen vom Höhenflug wieder zurück auf den Boden bringt. Der Mensch, der versteht. Der da, der mir nie langweilig wird und mit dem ich lachen kann bis die Tränen laufen.

Gut, er ist auch der Mensch, dem ich gerne mal einen Stein hinterher werfe, wenn er mich zu sehr provoziert. Der, der sicherlich froh sein kann, die ein oder andere Situation überlebt zu haben. Wie bei den meisten gab es natürlich auch Geschichten, da hätte ich ihn... also ich hätte ihn... Aber hab ich nicht, denn er ist anders... einzig, nicht artig... ein echtes Unikat! Und nein, ich bin natürlich ebensowenig der einfachste und perfekte Mensch. Wir sind irgendwie wie Tag und Nacht, aber die Schnittmenge stimmt. Er ist das Hirn, ich bin das Herz - die Aufgaben sind klar verteilt. Und das funktioniert, wir haben enorm viel geschafft und gelöst... seit so vielen Jahren.

Ja, das und noch viel mehr hätte ich mit Beispielen bis ins Detail hier aufschreiben können. Aber das ist nicht nötig. Es ist unser Tag und so bleibt mir neben einem "Danke" ihm nur noch eins zu sagen:


JÄD, damals, gestern, jetzt, Morgen und immer!
♥♥♥


Deine Annika




Teilen

Montag, 23. Juni 2014

Emden, Greetsiel, Norden Norddeich...


Da ihr hier von überall her seid und weil einige auch noch viel herum kommen, habe ich eine Frage an euch:

Kennt jemand ein nettes Hotel/Pension mit genialem Frühstück in Emden, Greetsiel, Norden oder Umgebung?

Der Mann und ich... nun.. wir möchten "superkurzhoneymoonen", da wir Morgen 20 Jahre verheiratet sind. Jaaaa... Da kann man schon mal ein wenig applaudieren! Und zwar nächstes Wochenende, mit einer Übernachtung von Samstag auf Sonntag.

Jemand einen tollen Tipp?
Ich weiß, dass es nicht so einfach ist, so kurzfristig etwas zu bekommen, aber vielleicht haben wir ja Glück. Bitte!!! Ich möchte sehr gerne ans Meer und chillen, mal nicht wandern. Wandern geht mit meinen Fersen sowieso nicht.

Also wenn ihr etwas wisst... Bitte sofort melden.

Danke!





Teilen

Sonntag, 22. Juni 2014

Faulheit = Dummheit


Ich hab mir einen gründlichen Klopper geleistet am Wochenende. Ich wollte nämlich ein Ründchen mit Besuch und Hündchen durch die Felder streifen - meine 5 km-Runde halt. Als ich die Schuhe anziehen wollte, war ich zu faul, nach oben zu gehen und mir Socken zu holen. Einfach nur zu faul. Weil jedoch schönes Wetter war, dachte ich, dass ich die nicht sooooo dringend brauche...

FAIL!

Fest steht seitdem, dass die Sportkurse in der kommenden Woche sehr, sehr ruhig ausfallen werden. Nix mit Hopsen oder schnell Bewegen... Denn ich habe auf beiden (!!) Fersen bis hoch zum Übergang Wade (!!) quasi nur noch rohes Fleisch bzw. lose Haut. (Aber die lässt man trotzdem dran, oder?)

Höchst clever, Sudda, höchst clever!

Kann mal einer pusten?


Teilen

Gewaltig schön


Ich schreibe.
Menschen kommentieren.

So auch heute.
Ein Mensch, den ich bis dato nicht "kannte" schrieb zu "Stimmlos" den folgenden kurzen, aber (für mich) knackigen Kommentar:

 Du brauchst dringend eine Trillerpfeife, dann gibste da mal ordentlich Bescheid

Dazu war etwas verlinkt. Das sieht man, weil es dann bei mir im "ich geb Kommentare frei"-Feld blau hinterlegt ist. Da kann man noch so technikblond sein, das merk sogar ich. Aha. Also jemand mit Webseite. Und ich geh - als neugieriger Mensch - natürlich mal schnell schauen. Schließlich durfte ich ja nicht Fußball gucken..

Und stoße zunächst auf ihre Webseite: Pamela Natterer

Von da aus auf eins ihrer Lieder:





Ist das nicht unglaublich?
Was für eine schöne, warme, weiche Stimme?


Liebe Pamela!

Nein, dich "kenn" ich nicht. Aber du hast eine tolle Stimme. Ich weiß nicht, wie/wann/warum du auf meinen Blog gestoßen bist. Ist auch egal, denn ich freu mich richtig darüber, dass du da warst und deine eigenen Fußspuren hinterlassen hast. Das war die Bereicherung des Tages.

Schlaft schön. Ich geh jetzt ins Bett und summe noch eine Weile vor mich hin.



P.s.: Oona (klickediklick) hat mich gestern telefonisch vom Fußballspiel abgelenkt. Das war schön! Danke! ♥













Teilen

Samstag, 21. Juni 2014

Ischenknigge


Da freut man sich auf den Besuch. Man putzt, schrubbt und sortiert tagelang. Man überlegt sich, was es zu essen geben könnte und kauft ein. Man macht und tut und sowieso... Ich erwähnte es bereits.

Dann kommt diese Frau und weil sie nun bei einem übernachtet, klettert sie am frühen Morgen in meiner Gegenwart auf die Ische.

DIE Ische.
Dieses kleine Waagenluder, das so geizig ist und überhaupt gerne divenhaft und gehässig. Dieses miese kleine Glas-Metall-Dingens.

Was sagt man in diesem Fall ABSOLUT NICHT?
Also wenn man von dem gespaltenen Verhältnis der Gastgeberin zu diesem... diesem... Dingen weiß, sowohl als Blogleserin als auch als Freundin? Niemals?

Man klettert niemalsnienicht auf dieses Teil und sagt dann:

"Och, deine Ische geht aber ziemlich genau. Ich wieg hier genauso viel wie Zuhause."

Neeeeeeeeeiiihheeeeennnn, meine Lieben. Als wirklich netter Mensch und Freundin steigt man NA-TÜR-LICH drauf, zieht angestrengt und gespielt entsetzt die Augenbrauen hoch und sagt den einzig richtigen Satz:

"Och, die ist aber shice, deine Ische. Ich wieg hier fünf Kilo mehr als Zuhause. Das Ding geht falsch, da kannst du spielend fünf Kilo abziehen."

Tse.
Pah.
Es gibt keine Liebe mehr auf der Welt. Das wurde mir in dem Moment mal wieder schmerzlich bewusst. Ich geh dann mal Freundschaften überdenken. Falls es jemals noch einmal einen nächsten Besuch geben sollte, räume ich nicht auf und es gibt nix zu essen.

:)




Teilen

Freitag, 20. Juni 2014

Der Mann und das Marmeladenglasdeckelorakel

Gestern Morgen war es wieder soweit. Der Mann sollte zu einer seiner berüchtigten, mehrtägigen Wanderungen aufbrechen. Vier Tage mit Etappen von 40 km dazwischen. Nein, natürlich NICHT mit mir, ich bin ja nicht verrückt. Allein die Vorstellung, 40 km an einem einzigen Tag wandern zu sollen, anschließend schlafen zu gehen in der Gewissheit, dass ich am nächsten Tag nochmal 40 km... Neeeeneeee, nicht mit mir, meine Lieben. Daher darf er das mit einem seiner besten Freunde machen, zweimal im Jahr. Und das tut ihm richtig, richtig gut.

Nun saß er vor seinem Frühstück und man spürte klar und deutlich seine Vorfreude. Er sprudelte quasi schon zu dieser frühen Stunde über vor guter Laune und Redefluss (gut, da er morgens die erste Stunde eigentlich sowieso nie redet, weil er noch wach werden  muss, waren die 20 Sätze, die da nun sprudelten, eine halbe Sensation. Da ist er wirklich anders als ich, ich bin nämlich in der Lage, Anwesende schon morgens um 6 bewusstlos zu schnattern... Hm.)

Er schraubte sein Marmeladenglas aus, hielt inne und grinste mit einem Mal breit.

"Schau mal, das ist ein super Orakel! Ein Marmeladenglasdeckelorakel! Das zeigt ja wohl, dass die Wanderung genial wird."




Oh ja, ich glaub, er hat recht.
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, dass dieses Marmeladenglasdeckelorakel auch für LCHFler gilt, trotz des hohen Kohlenhydratgehalts. Denn ich...

... ich hab VIER TAGE STURMFREI!

Yippie!!
:D



Teilen

Mittwoch, 18. Juni 2014

Entspannter Besuch


Morgen erwarte ich ganz besonderen Besuch aus der LCHF-Welt in meiner bescheidenen Hütte. Das Schöne daran: Sie ist ein total unkomplizierter Mensch! Ist das nicht toll? Da muss man sich vorbereitungstechnisch kein Bein ausreissen, sondern kann sich einfach nur vor sich hin freuen und erwartungsfroh am Fenster lauern, bis sie endlich kommt, auch wenn sie bei mir übernachtet. Ich liebe Menschen, die so unkompliziert sind, wie ich, denke ich, während ich...

* ellenlange Einkaufslisten erstelle

* mal schnell über die Wohnzimmerfenster putze (Ich hasse es, die Fenster zu putzen. Genau wie bügeln und einkaufen!)

* noch ein wenig Unkraut aus dem Beet im Sichtbereich puhle (das erinnert mich an eine, die vor einem Besuch sogar extra neuen Rindenmulch verteilte... ICH BIN NICHT ALLEIN!)

* mir überlege, was sie wohl gerne isst

Ich finde es schade, wenn man vorher unglaublich viel Energie in Aufräum- und Sanierungsarbeiten stecken muss. Man soll doch einfach so sein, wie man ist, sagt mein Mann immer. Darüber denke ich nach, während ich..

* dann doch mal bei ihr nachfrage, was sie gerne frühstückt (argh, ich hab vergessen, Joghurt zu kaufen, aber ich muss ja eh nochmal los)

* meine Papierchen im Büro wegsortiere oder dezent zusammenschiebe (dazu hab ich keine Lust)

* das Bad oben gründlich abschrubbe

* den Geschirrschrank auswische 

* stundenlang staubsauge

Der Mann sagt auch immer, dass es doch sinnvoller ist, HINTERHER zu putzen. Hm. So ein kluger Mann, das macht man doch sowieso, oder? Und ich...

* frage mich, wieso schon wieder Staub auf den Möbeln ist, obwohl ich erst vorgestern Staub gewischt habe 

* krame schon mal die Bettwäsche für sie hervor

* plane ein klitzekleines Unterhaltungsprogramm (hab ich noch Feuerwerkskörper? Scherz...)

* sortiere den Zeitungskorb aus (dass ich aber auch alles verwahren muss...)

* checke den Wetterbericht (mistmistmist!)

Jedenfalls freue ich mich auf ein absolut unkompliziertes Wochenende. Das wird toll.

Kann mich mal jemand abschalten?
Ich bin doch wirklich dezent bekloppt, aber ich will es halt so schön für sie machen, wie möglich. 
Dennoch glaube ich nicht, dass ich damit allein dastehe. ;)






P.s. Die Autorin dieses Posts verwendete hier das Stilmittel der Übertreibung. Das mach ich natürlich nicht alles. Bestimmt nicht. Also vielleicht. Oder so.




Teilen

Stimmlos


So wenig Leute am Montag wegen des WM-Spiels da waren, so viele waren es gestern!
28 Mädelz und ein Kleiner füllten die Halle ordentlich.

Der Kleine ist zwei und gehört zu Babe, die sonst nicht hätte kommen können. Und er ist SO süß und lieb, zum Klauen! Das klingt für manche vielleicht befremdlich, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Kleinen nie ein Problem sind. Sie machen entweder mit oder spielen ganz lieb an der Seite. Sollte das Kind nicht mehr wollen, muss die Mama eben mit Kind gehen, so ist es abgesprochen, aber das ist noch nie vorgekommen. Natürlich ist "das Kind mitbringen" etwas für den Notfall und ist bislang erst sechsmal in drei Jahren der Fall gewesen. Die anderen Frauen stören sich ebenso wenig daran, die meisten sind selbst Mütter und wissen, wie es sein kann.

Jedenfalls sind 28 Mädelz plus 1 Trainerin in einer herkömmlichen Schulturnhalle wirklich hart an der Grenze. Dadurch, dass die Akkustik meistens auch nicht prosper ist, wird es sehr schnell sehr laut und sehr unruhig. Gestern lag jedenfalls "etwas in der Luft", denn man braucht sicherlich nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass Menschen, die sich mittlerweile lange kennen und sich vielleicht seit 1-2 Wochen nicht gesehen haben, sich eine Menge zu erzählen haben.

Vielleicht spielt das Rheinländische sogar eine zusätzliche Rolle, ich behaupte mal, dass wir ein paar Zusatz-PS im Schnütchen haben. Ich habe Verständnis dafür, wenn es einen gewissen Geräuschpegel nicht überschreitet. Gestern jedoch stieg der nach und nach an und es wurde richtig hummelig und unruhig. Selbst merkt man das wohl eher nicht, man redet mit der Nachbarin halt lauter, weil es drumherum lauter wird und so steigert sich das Ganze quasi von selbst. Und je mehr Menschen da sind, desto lauter wird es. Jedenfalls hat das nichts mit einer Absicht, stören zu wollen, zu tun. Überhaupt nicht. Das weiß ich, braucht auch nicht angezweifelt zu werden.

Probates Mittel in solchen Situationen bislang: Eine schöne, intensive, lange Abfolge von Crunches aller Art, dann ist normalerweise schnell Ruhe. Gestern jedoch nur vorübergehend.

Als ich selbst immer lauter wurde, um überhaupt noch dagegen anzukommen, habe ich irgendwann ein bisschen geschimpft, weil es mir richtig auf die Stimme und auch auf die Konzentration und an die Nerven ging. Das habe ich noch nie getan und das fühlte sich auch gar nicht schön an. Tatsächlich verfolgt mich das seitdem, also dass ich geschimpft habe, denn ich mag die doch alle so gerne und ich bin kein Schimpfer. Meine Weichei-Seele verträgt das nicht gut. :(

Ich denke, darüber müssen wir nächste Woche mal in Ruhe reden. Es sind ja auch Teilnehmer da, denen das vielleicht ebenso wie mir ergeht, die auch etwas mehr Ruhe brauchen. Ich möchte einen gemeinsamen Nenner finden, mit dem wir alle gut leben können. Ich möchte nämlich auch nicht mit Lautsprecher und Headset arbeiten. Das finde ich sehr störend und damit übertöne ich ja lediglich die anderen und brauche weniger Stimmeinsatz.

Schwierig.
Wirklich schwierig.
Ich musste mir das nur mal eben von der Seele schreiben.



Teilen

Dienstag, 17. Juni 2014

Happy birthday!

Moah, ich bin vielleicht eine vergessliche Trutsche.
Unfassbar.

Der LCHF-Shop.de wird schon ein Jahr alt und ich möchte doch nicht versäumen, Tina und Nicole ganz herzlich zu ihrem kleinen Geburtstag zu gratulieren. Sie haben viel Liebe und Arbeit in ihren Shop gesteckt und können wirklich stolz darauf sein.

Der Shop feiert seinen Geburtstag mit einem Dankeschön für die Kunden, es gibt einen 5-Euro-Gutschein. Interessierte einfach aufs Bild klicken, um dorthin zu gelangen. Die Aktion gilt noch bis zum 23. Juni und ist sicherlich auch für Neukunden eine günstige Gelegenheit, den Shop und die Produkte zu testen.




www.lchf-shop.de




Teilen

Montag, 16. Juni 2014

1, 2, 3, 4...


FÜNF Kursleute in ZWEI STUNDEN!

Pfoah, das hatte ich noch nie. Zwei in der ersten, drei in der zweiten Stunde, quasi gähnende Leere.
Aber dennoch wurde brav pilatiert. Das war richtig schön, denn bei wenigen Teilnehmern kann man sich jeden einzelnen in Ruhe ansehen. Nicht wahr, Pinselchen?

*plingplingÄugelein*

Sie hat nämlich doch lieber ihre schwarz-rot-güldenen Nägelein in meinen Kursraum geschleppt als die zweite Halbzeit zu schauen. Braves Kind, zwei Fleißmärkchen mit rosa Glitter für sie, mit Hello-Kitty drauf.

Darüber hinaus war es euer Glück, dass ich heute Kurs hatte. Wie Silke schon so schön in einem Kommentar erinnerte:

"hey, sudda,
ich kann mich vage an einen post von dir erinnern, wo du fussball-fernsehverbot bekamst, weil sonst die deutsche mannschaft verliert...da war doch mal was, oder??
schöne grüsse, silke"
Ja, das stimmt.
Nachzulesen auch hier (klickediklick!).

Daher erwarte ich nu an dieser Stelle zumindest einen kleinen Hauch von Dankbarkeit von allen Fußballfans. Ohne meinen Nichteinsatz vor dem Fernseher hätte der Müller das gar nicht geschafft! Hopphopp. Sonst guck ich am Samstag! Ich schwör. :D




Teilen

Allein, allein...

Heute Abend findet mein Kurs zur besten Fußballzeit statt.


Sonntag Mittag, das WhatsApp rappelt. Eine Kursteilnehmerin präsentiert mir per angehängtem Foto ihre perfekt schwarz-rot-gold lackierten Fingernägel... Ich erwidere, dass sie nicht vergessen solle, dass sie heute Abend um 19 Uhr Pilates hat. Sie erwidert, dass sie mir versprechen würde, auf dem Boden vor dem quasi Public-Viewing-Bildschirm in ihrem Wohnumfeld fleißig turnen würde. Neeee, ist klar. :D

Sonntag Nachmittag, das Telefon klingelt. Meine allerälteste Kursteilnehmerin (Ü80) sagt für Montag Abend ab, weil ihre Familie aus dem Spiel ein Gemeinschaftsevent machen würde. Da will sie natürlich dabei sein. Aber nächste Woche ist sie wieder da.

Montag Morgen. Email einer Kursteilnehmerin, die leider schweeeerrr infiziert ist. Fußballinfiziert. Sie kann leider nicht kommen.

Hm.
Wenn das so weitergeht, wird das heute Abend eher Personaltraining als Kurs geben. 

Hat jemand mal einen Spielplan und kann mir verraten, wann Deutschland noch so spielt? Also an Montagen zwischen 18 und 20:15 Uhr, Dienstagen zwischen 18:45 und 20:15 und Mittwochen zwischen 17 und 18 Uhr?

Faules Volk!
Das merkt Mutti sich.
Das gibt KEINE Fleißmärkchen.
Oder nur ein klitzekleines OHNE Glitter, denn immerhin sagen sie mir Bescheid, wenn sie verhindert sind.

;)








Teilen

Freitag, 13. Juni 2014

Fehlt!


Ich wette, es ist einigen von euch aufgefallen, dass Pinkpoison seinen Blog... sagen wir mal... deutlich reduziert hat. Und auch, dass er sich ein wenig zurückgezogen hat, was ja für mich auch aus seinem letzten Post hervorgeht. Manchmal tut eine Auszeit aber auch wirklich Not, das kennen wir wohl alle.

Und wie das so ist... wenn etwas nicht mehr da ist, dann fällt einem erst einmal so richtig auf, dass es einem fehlt.

Sicherlich hat er mit seiner besonderen, gerne durchaus heftigen Pinkpoison-Art die Meinungen gespalten, aber ich persönlich habe einiges von ihm und durch seine Posts gelernt und für mich umgesetzt. Ich habe dort oft nochmal nachgeschlagen, wenn ich mir nicht mehr sicher war. Darüber hinaus hat er mich mehr als einmal persönlich motiviert und unterstützt. Er ist auf seine ganz besondere Art für mich eingetreten. Für all das bin ich ihm dankbar. Das wollte ich nur mal sagen.

Pinkpoison, falls du das hier liest:
Ich hoffe, du kommst wieder - Ausgeschlafen und mit klarem Blick!

 


Teilen

Donnerstag, 12. Juni 2014

Wochenende - oder wenn das Gehirn auf Standby schaltet


Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht. Aber ich zerbreche mir gerade den Kopf, wie ich ein für mich in letzter Zeit typisches Phänomen geschmeidig abändern kann.

Folgende Problemsituation:

Montag Morgen, der Wecker rasselt, die Woche und der Alltag haben mich wieder. Ich springe nicht nur aus dem Bett, sondern auch in den Wochenstart, bester Laune und voll der guten Vorsätze... Nur das für mich perfekte Essen kreuzt meine Lippen, das auch noch in der korrekten Dosierung. Ich mache meine Sportkurse, so dass (gerade bei diesem Wetter in den handelsüblichen Turnhallen) der Schweiß tropft und habe mich Dienstag sogar tatsächlich zum strammen Gehen (landläufig mittlerweile als Walken bekannt) aufraffen können. Insgesamt fühlt sich mein Körper rundum wohlig bewegt an.

Auch jetzt liegen meine Sportsachen und meine windschnittigen, neuen Schuhe sowie ein hoffnungsfroh dreinblickender Hund quasi schon im Flur bereit und alles wartet nur darauf, dass ich diesen Post beende und endlich loslege.

Dabei fühle ich mich grandios, motiviert, glücklich, stolz und zufrieden. Und als ob das der Konsequenz noch nicht genug wäre, trinke ich auch noch ausreichend Wasser und Tee. Da guckt ihr, was? Trinken ist nämlich meine Achillesferse. Leider bin ich bereits mit meiner Kaffeeration mehr als glücklich, wenn ich nicht achtgebe.

Für Schlotti... zu essen gab es übrigens bis hierher:
Toll, oder?

Nur Morgen ist es wieder soweit:

Wochenende!

Ab exakt 18 Uhr schaltet mein Gehirn auf Standby und ich finde mich abends bei einer zu großzügigen Portion Essen und gemütlichem Wein als Wochenausklang wieder. Schließlich ist eine Woche vorbei und der Mann und ich haben endlich Zeit für einander. Und ab dem Moment bleiben Körper und ich im "Sleep-Modus" bis Montag Morgen wieder der Wecker rasselt. Man kann fast froh sein, dass ich mich zumindest einmal am Tag in relativ normale Klamotten werfe.

Nein, ich esse auch am Wochenende LCHF. Aber ich esse eindeutig zu viel LCHF. Und trockener, eiskalter Weißwein ist zwar nicht verboten, gehört jedoch dummerweise in die Kategorie "In Maßen - nicht in Massen" und sollte, so lange man abnehmen möchte, besser weiträumig umgangen werden, weil man davon schon mal auf jeden Fall Wasser einlagert wie ein Kamel vor einem mehrwöchigen Ritt durch die Wüste.

Ob ich das Wochenendrumgehänge mag und mich wohlfühle? Mich dabei entspanne? Klares NEIN! Aber es hat mittlerweile ein wenig etwas von einem amtlichen Ritual. Mein ganzer Körper summt zwar drei Tage "Probiers mal mit Gemütlichkeit" in Endlosschleife, aber tatsächlich bin ich gleichzeitig eigentlich müde und schlapp.


Sieht - zur Verdeutlichung des Missstandes - ungefähr so aus:




Und exakt umgekehrt zu meiner Motivationskurve verhält sich natürlich mein Gewicht! In der Woche geht es bestens bergab, um dann am Wochenende wieder anzuziehen. Am Ende der Wiegewoche stand ich also dieses Mal mit einem höchst unbefriedigendem "Plus-Minus-Null" da. Das ärgert mich!

Gut, clevere Menschen werfen an dieser Stelle ein, dass ich doch froh sein kann, dass ich damit zumindest das Gewicht halten kann, aber das ist doch nicht mein Ziel.

Warum habe ich mich an Wochenenden nicht im Griff? Warum kann ich nicht einfach so weitermachen wie in der Woche? Und warum mache ich das, wenn ich mich doch in der Woche so wohl mit mir fühle?

Seit gestern Abend lasse ich nun die Rädchen in meinem Gehirn rattern und klackern. Ich will das so nicht. Der Freitag naht und ich will eine Veränderung bereits für das kommende Wochenende. Aber wie kann ich mich und meine Gewohnheiten überlisten?

Jemand eine gute Idee?







Teilen

Dienstag, 10. Juni 2014

Motivation, komm raus...


... du bist umzingelt!

Soll ich euch mal etwas Schreckliches erzählen?
Nur noch zwei Monate bis zum Women's Run und ich habe quasi noch nichts Nennenswertes dafür getan. Wah!

Theoretisch nehme ich mir die ganze Zeit vor, endlich regelmäßig zu laufen oder wenigstens schon mal mehr zu walken, weil ich auf Laufen derzeit nicht so richtig Lust habe. Aber selbst die Lust auf Walken ist eben nur höchst theoretisch vorhanden.

Theoretisch habe ich mir sogar tolle Laufpläne gebastelt, aus denen hervorgeht, wie ich es noch zumindest in etwa schaffen könnte, eine für mich ausreichende Laufleistung zu bringen. Aber irgendwie sind Theorie und Praxis dann doch zwei Paar verschiedene Schuhe. Irgendwie krieg ich den Poppes nicht hoch. Gut, ich kann mir das natürlich mit den ganzen Kursen, die ich gebe, schönreden. Aber das ist ja keine Ausdauer!

Apropos Schuhe, wenn wir schon mal beim Thema sind. Selbst da hab ich aufgerüstet und mir brandneue Walkingschuhe zugelegt.




Liegen sie nicht wunderschön in diesem Karton?
So sauber und nagelneu?
Und ist es nicht draußen nach dem Sturm gestern Abend bestimmt viel zu matschig und schlammig?
Wäre das nicht total schade, wenn ich die mir jetzt direkt einsauen würde?
Kriege ich nicht bestimmt sowieso Blasen beim Einlaufen?
Und Kreislauf, weil es schwül ist?


Hm.

Neeee, so wird das nichts.
Kann mich mal einer aus dem Sessel schubsen?


Teilen

Freitag, 6. Juni 2014

Denkanstoß

Mittwochs nach dem Sport treffe ich mich ab und an, und vor allem sehr gerne, mit der ein oder anderen Freundin im Li*bevoll, einer wirklich empfehlenswerten Lokalität mitten in der Fußgängerzone von Jülich. Die Karte bietet auch für LCHFler Leckerstes und es sitzt sich dort einfach gut.

Neulich wieder. Weil das Wetter schön war, saßen wir draußen, quasi in der Fußgängerzone. Während ich gerade mit der Hitze des köstlichen, gebackenen Fetakäses rang...

Exkurs - Das kennt ihr bestimmt alle:
Mund (mit ultraheißem Gemüse und Käse darin) leicht geöffnet halten, unter Tränen in den Augen "Fafafafafaaaaaheeeeeiiiiiissssss"-Laute ausstoßen und mit der Hand vor dem Gesicht rumwedeln, als ob das etwas helfen würde...

... fiel mir auf, dass Bea immer wieder den Kopf von ihrem Salatteller lupfte, die Augen zusammenpitschte und hochkonzentriert die übersichtliche Fußgängerzone hinabstarrte. Ich wedelte und beobachtete parallel, wie ihr Gesicht zwischen den Augen unschöne Fältchen schlug. Hm.

Nachdem ich mir dieses Schauspiel etwa 5 Minuten angesehen hatte, wendete ich mich *fafafaaaa* um, um durch tränenverhangene Augen zu orten, was ihr Interesse wohl so gefesselt hatte, aber mir fiel nichts Spektakuläres ins Sichtfeld. Fragend sah ich sie an, mit gerunzelten Brauen, mit vollem Mund spricht man schließlich nicht.

Wieder kniff sie fest die Augen zusammen und versuchte, diesen bestimmten Punkt zu fixieren. Endlich sprach sie:

"Du, sag mal, was ist eigentlich Ing*lsperger für ein Geschäft? Dahinten das?"

Breit grinsend folgte meine Antwort auf dem Fuß:

"Ein Optiker!"

:o)


Teilen

Mittwoch, 4. Juni 2014

Der Mann mal wieder...


Neulich haderte ich ein wenig mit dem Alter. Nein, falsch, ich haderte nicht mit dem Alter, sondern mit mir. Denn manchmal hab ich - wie wohl viele Frauen - die Tendenz mich ein wenig überkritisch zu betrachten.

Und so wehklagte ich dem Mann mein hartes Schicksal. Hätte ich mal besser nicht getan, theoretisch hätte ich doch nach fast 20 Jahren Ehe wissen müssen, wie DAS ausgeht, oder? Selbst ihr hier wisst ja, dass er manchmal ein wenig anders ist. Bei der Verschmelzung der Eizellen müssen damals jedenfalls gewisse Charakterzüge wie Einfühlungsvermögen, Fingerspitzengefühl und vor allem Gefahrenbewusstsein im Umgang mit mir vollständig über Bord gegangen sein.

Aber warum wehklagt man dem eigenen Mann gegenüber? Ge-nau. "Fishing for compliments" eigentlich, oder? Aber wie viel Sinn macht es, in einem voll durchgechlorten Freibad zu angeln? Also im übertragenen Sinne?

Ich jammerte also, so dass die Spatzen fast aus den Büschen wippten, und er antwortete:

"Jetzt hör aber mal auf. Ich weiß gar nicht, was du hast. Falten hast du nun wirklich so gut wie keine, wenn ich das mit anderen im gleichen Alter vergleiche. Nur diese Augensäcke, die du morgens manchmal hast, wenn du zu wenig geschlafen hast - also die sind wirklich doof."

Moah, danke.
Ich dich auch, du Charmebröckchen.
Und wie!

Als ich ihn fassungslos ob dieser Antwort anstarrte, erläuterte er mir, dass es doch gut sei, dass ich so gut wie keine Falten hätte, kann man sich doch mal drüber freuen, oder?

Da stellt sich doch die Frage: Gibt es noch mehr Exemplare dieser Gattung? Oder gibt es noch echt einfühlsame Kerle auf der Welt? Also neben Don Mülli, der Mann unserer Djiella, dessen Liebesbezeugungen mir den Neid fast aus den Poren tropfen lässt?






Teilen

LCHF-Rezept: Cremige Spitzpaprika aus dem Ofen


Was macht man, wenn man nachts von etwas besonders Leckerem geträumt hat und morgens immer noch Lust darauf hat?

Genau!

Frrrüüüüüühhhhstück...




Simpel und extrem lecker.

Zutaten:

Spitzpaprika
Doppelrahmfrischkäse
Bacon
(etwas gehackten Knoblauch, wenn es nicht zum Frühstück ist...)


Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Spitzpaprika waschen, der Länge nach hübsch aufschneiden und innen die Kerne und die weißen Häute entfernen.

(Doppelrahmfrischkäse mit Knoblauch vermengen.) Den Frischkäse mit einem Messer in die Paprikahälften schmieren und den Bacon dekorativ drumherum wickeln.

Ab damit in eine feuerfeste Form und die Paprika so lange im Backofen garen, bis der Bacon eine hübsche Farbe angenommen hat.

Fertig!

Schmeckt übrigens auch kalt noch sehr lecker. Ist auch für den Grill (in Alufolie oder auch mit anderer geeigneter Unterlage) bestens geeignet.


Die inneren Werte:

Diese Angabe ist relativ schwierig, denn es kommt auf zu viele Faktoren an, wie die Größe der Paprika (danach entscheidet sich die Füllmenge auch noch) und wie viel Bacon drumherum gewickelt werden.

Für LCHF passt es jedenfalls, das steht fest. Wobei man, wenn man die KHs zum Abnehmen stark reduziert, bedenken sollte, dass Paprika in gelb oder rot recht viele Kohlenhydrate enthält.

Guten Morgen und guten Hunger an euch da draußen!



Teilen

Dienstag, 3. Juni 2014

Zu LCHF finden mal anders

Neulich im LCHF-Forum...
(Ja, ich darf diese Interna ausplaudern. Ich hab gefragt...)

Ich schrieb mich ein wenig durch die Threads der anderen. Das mach ich immer wieder gerne, dann bin ich uptodate. Muss doch wissen, was so los ist. Und während die Wörter zwischen uns hin und her flogen, tauchte plötzlich dieser Kommentar einer neuen Mitforista auf:

Übrigens hast du mir unbewusst den letzten Anstoß gegeben. Ich hab mich nämlich auf dem Konzertfoto auf deinem Blog stehen sehen und dachte mir "Na super, jetzt bin ich schon so gewaltig, dass man mich aus so einer Entfernung orten kann"

Hö? Was?
Dass sie sich auf das Robbie-Williams-Konzertfoto bezog, war mir klar, schließlich hab ich sonst noch nie über ein Konzert geschrieben. Da musste ich doch nachfragen. Und das ging wohl wie folgt - ich hoffe, ich hab das richtig verstanden:

Sie war im Internet auf der Suche nach neuen LC-Blogs (und klar, LCHF ist ja auch eine LC-Form... LC = low carb = wenig Kohlenhydrate). Dadurch stieß sie zufällig auf MEINEN Blog. Und da war dann nu das Foto von VOR dem Konzert. Und sie hat sich darauf gefunden, sie war auch da und zufällig in genau dem Bereich.

Ich hab mir auch zeigen lassen, wo sie auf dem Foto zu sehen ist. Hm. ICH SEH NIX GEWALTIGES! Das ist so klitziklein, minifutzi. Dennoch ihr persönlicher Startschuss für LCHF.

Ich hab so gelacht!
Das Leben schreibt selbst die dollsten Geschichten, findet ihr nicht?
Herrlich.

Meine Liebe, für deine Ziele und Pläne alle Daumen von mir.

Ihr könnt ja hier (klickedicklick!) noch mal nachsehen, ob ihr etwas Gewaltiges finden könnt... ziemlich weit hinten auf dem Foto. :) Ich seh nix.



Teilen

Nieder mit dem Waschbärbauch!


Jepp, wenn ich ein für mich nerviges "Depot" hab, dann ist das am OBERbauch. Das ist fast so nervig wie meine Oberschenkelinnenseiten, aber die seh ich nicht andauernd.

Das Frustrierende daran ist, dass ich total tolle Bauchmuskeln hab. Leider sieht man die nicht, denn ich habe halt einen Waschbärbauch über meinem Waschbrettbauch. Doof.

Gut, ich könnte ja meine Essensmenge eindeutig reduzieren und meine Disziplin in Daumenschrauben legen die Ische hat im Alleingang und natüüüüürlich bar jeglichen (!) Verschuldens meinerseits entschieden, dass das Gewicht nur Grammweise schmelzen soll. Wenn das nun etwas länger dauern soll, kann ich auch Sinnvolles tun und meine Bauchmuskeln für den Tag der Tage, den Moment an dem sie theoretisch an die frische Luft dürfen, stählen, finde ich (praktisch würde ich wohl eher niemals bauchfrei durch die Gegend laufen). Und so habe ich mein wöchentliches Bauchgymnastikpensum leicht erhöht. Dezent - wie ich nunmal bin. Nein, Quatsch, ich hab eh immer schon recht bauchlastig trainiert, ich mag das, eben weil die sich so schön anfühlen, wenn man mal in den Bauch piekt und quasi direkt wieder abprallt. Glaubste nicht? Komm mal fühlen!

Wie sieht es denn im Moment damit aus? Was mach ich für den Bauch?

Nach hinreichender Aufwärmung (versteht sich) beginne ich mit einem Wechsel aus 16 geraden Crunches (Bauch anspannen und Oberkörper aus Rückenlage anheben. Finger stützen zwar Kopf und Nacken, aber sie ziehen NICHT dran, da bin ich sehr streng!) und direkt anschließend 8 Situps (hoch zum Sitzen). Aber nicht nur einen Durchgang. Nönönöööö:

16 Crunches - 8 Situps - 16 Crunches - 8 Situps - 16 Crunches - 8 Situps - 16 Crunches - 8 Situps - 16 Crunches (macht in Summe 112)

Nach den geraden kommen im fliegenden Wechsel die schrägen Bauchmuskeln dran:
16 Crunches schräg (rechte Schulter zu linkem Knie - linke Schulter zum rechten Knie - Kopf stützen...). Darauf folgen jetzt aber 8 Criss Cross (guckstu hier!) Und auf diese Weise gibt es:

16 Crunches - 8 Criss Cross - 16 Crunches - 8 Criss Cross - 16 Crunches - 8 Criss Cross - 16 Crunches - 8 Criss Cross - 16 Crunches (macht in Summe wieder 112)

Es geht weiter in Rückenlage...
Eine Übungsreihe aus drei Übungen hintereinander weg, drei bis vier Durchgänge:

* Die Beine zur Brust ziehen Bauch und Po und Rücken anspannen und langsam die Beine gerade nach vorne schieben. Aber nur bis kurz vor dem Punkt, BEVOR der Rücken ins Hohlkreuz rutscht. Das ist individuell und hängt ua von der Muskelkraft ab. Ich strecke die Beine durch. Langsam wieder ranziehen.

* Beine senkrecht in die Luft strecken, Knie nicht ganz gestreckt. Jetzt 16 x mit dem Po vom Boden hüpfen. Also die Füße und den Po Richtung Decke bringen.

* Die Beine bleiben senkrecht in der Luft. Bauch und Po und Rücken fest anspannen. Beim Ausatmen die fast gestreckten Beine Richtung Boden absenken und beim Einatmen wieder heben. Auch hier gilt glasklar: Nur bis zu dem Punkt BEVOR der Rücken ins Hohlkreuz schnacken will. DAVOR ist der natürliche Stop. Wer es kann, darf fast bis zum Boden senken. Es reicht aber natürlich auch mit einigen Zentimetern, solange man die Kraft noch nicht hat.

Hab ich dann mal mit den Mädelz und Jungz letzte Woche in den Kursen ausprobiert:

Montags - 
fast volles Programm, ich hab nur jeweils die letzten Crunches gestrichen. Von der zweiten Übungsreihe drei Durchgänge!

Dienstags - 
volles Programm, ohne Abstriche! Respekt! Das sind aber auch welche...

Mittwochs - 
halbe Dosis, aber das Alter liegt in diesem Kurs deutlich höher. Bei rund 60, tippe ich. Aber die sind fit wie Turnschuhe. Haben sich in ihrem Leben viel bewegt.

Freitag hab ich für mich selbst trainiert.

Ich würde gerne mal ausprobieren, wo meine Grenze liegt. Das weiß ich noch nicht.  Mach ich mal. 

Diese Woche mache ich die Bauchmuskelübungen aber allein Zuhause weiter und serviere im Kurs andere, dezentere Bauchübungen. Stattdessen ziele ich diese Woche in den Kursen auf die Beine. Heute war schon mal prächtig. Ich liebe es.

Habt ihr eigentlich Lieblingsübungen für "Problemzonen"? Was findet ihr richtig effektiv - ohne Gerätschaften. Her damit. Kann ich immer brauchen.



Teilen

Sonntag, 1. Juni 2014

Ischen-Einschleimtag

So, jetzt aber... Lange Wochenenden sind ganz schön anstrengend, findet ihr nicht? Da passt so viel rein, erstaunlich.

Die Wanderung habe ich überlebt, war dieses Mal nicht so schlimm, der Weg an sich war traumhaft, allerdings hat dieser Mann mich mal wieder angeschummelt, was die Route und die Berge und die Hänge und die Ab- und Aufstiege betrifft. Aber davon berichte ich euch noch in Ruhe. Nur so viel: Mutti musste sich an Drahtseilen entlanghangeln. Argh.

Kommen wir zunächst mal zu etwas Wesentlicherem...
Ich hab versucht, mich bei der ollen Ische gründlich einzuschleimen. Sie rundum zu verwöhnen, auf dass ihr Display mir gnädig gewogen sei. Dazu sammelte ich mir zunächst das nötige Equipment zusammen:

  • Ein weiches Poliertuch
  • So ein Staubpuffiwuffi, wie heißen die noch in richtig?
  • Wattestäbchen
  • ein flaches Kissen, damit sie bei der Prozedur gemütlich ruhen und sich entspannen konnte
  • Sid*lin Glasreiniger
  • Im Hintergrund ließ ich leise klassische Musik laufen, wer weiß, ob das nicht auch zum Wohlgefühl beitragen würde. 



Hm. Vielleicht muss ich noch einmal ausschweifen. Für alle Neuen hier:

Ische ist der Name meiner Waage. Wir haben ein kompliziertes Verhältnis miteinander. Manchmal ist sie sehr großzügig, noch häufiger bockt sie jedoch nach Leibeskräften. Und sie kann es gar nicht leiden, wenn ich sie mit dem dicken Zeh "andotze", um sie einzuschalten. Sich auf diese Weise ein gutes Wiegeergebnis zu erschleichen, ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt! Auch, wenn man zunächst so tut, als würde man nur an ihr vorbeigehen wollen, quasi antäuscht und dann plötzlich auf sie drauf springt.

Ja, lacht nur!  Ich bin mir nach all den Jahren recht sicher, dass sie unter starken Stimmungsschwankungen sowie mindestens Dauer-PMS und vielleicht ein wenig Wechseljahrsbeschwerden leidet. Charakterlich ist und bleibt sie Diva.

Ich hab schon mal versucht, mir eine neue Ische zu kaufen. Nützt nichts. Denn die Seele einer Ische ist nicht an ihr "Gehäuse" gebunden. Also zieht sie einfach um, wenn ein neues Exemplar angeschafft wird. Eine Art Hausbesetzung - oder eben "Gehäusebesetzung".Ich kann jedenfalls tun, was ich will, ich werde sie nicht los!

Exkurs-Ende!

Die Musik dudelte leise und unaufdringlich, während ich Ische langsam auf ihrem Kissen auf dem guten Esszimmertisch abstellte, das nur zu besonderen Gelegenheiten genutzt wird (weil in der Küche noch ein Tisch steht und ich zu faul bin, das Essen regelmäßig dorthin zu schleppen). Ich meinte ein wohliges Schnurren zu hören. Aber ich bin mir nicht sicher.

Mit dem Staubpuschiwuschi staubte ich sie zunächst liebevoll ab, bevor ich die Wattestäbchen zur Hand nahm und sie achtsam bis in die letzte Rille säuberte. Abschließend polierte ich sie leicht massierend, bis sie glänzte als habe ich sie neu erstanden.

Zufrieden begutachtete ich mein Werk, bevor ich sie langsam und behutsam wieder nach oben ins Bad trug und sie akribischst auf IHREN Platz stellte. Oh ja, sie hat IHREN Platz. Schon auf leichte Verschiebungen reagiert sie mit Anzeigeschwankungen von bis zu einem halben Kilo. Das korrekte Platzieren der Ische ist Millimeterarbeit, lasst euch das gesagt sein. Falls ihr mir nicht glaubt, nehmt eure Ische und wiegt euch mal an unterschiedlichen Stellen der Wohnung / des Hauses. Am Wenigsten wiege ich übrigens im Vorratskeller, aber mal im Ernst: Wer hat schon Lust, nackig im Vorratskeller zu stehen... Hm. Besonders sinnlos übrigens, die Waage mit in Urlaub zu nehmen, denke ich. Das kann von den Ergebnissen her nicht gut gehen!

Ich entblätterte mich und stieg auf die Ische - nicht ohne mir vorher die Füße gründlich gewaschen zu haben, denn das wäre sonst eine unglaubliche Beleidigung!

Und?

Was?

NIX!

Das ganze Tamtam brachte mir gerade mal ein Minus von 300 g. Läppsch (wie der Rheinländer zu sagen pflegt). So glänze ich mit einem Minus von einem halben Kilo in zwei Wochen. Pah! Dabei war ich so tapfer!!! *

Aber Minus ist Minus, meine Lieben. Und wenn das so weitergeht, mit einem durchschnittlichen Kilo im Monat, bin ich auch Weihnachten fertig. Yeah! Aber ich will mal nicht undankbar sein.

Also Oona, lass die Waage schön im Keller oder im Schrank. Da steht sie gut. Und eine Abnahme erkennt man genauso gut am Umfang oder wie weit oder eng die Klamotten sitzen. Ich jedenfalls. Erinnert ihr euch noch hier dran? (Klickediklick).





























* Gut, jedenfalls IN der Woche. Wochenenden sind doof. Da schnackt mein Hirn nach hinten und ich lasse die Zügel dezent aus den Händen gleiten. Alle Vorsätze, harsch am Ball zu bleiben, lösen sich in zu viel gutem Essen und im Weinglas auf. Durchschnittlich 2.500 kcal sind für mich eben zu viel. Aber das verrate ich euch nicht. Nönö. Ihr sollt schön glauben, dass die Ische Schuld ist. :)




Teilen