Mittwoch, 30. Juli 2014

Gewinnspiel zu "Entpuppt": Letzter Aufruf!


Soooo.... Morgen läuft die Frist für das Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit dem LCHF-Shop (klickediklick!) ab. Wer noch nicht hat, aber noch will, sollte sich schnell melden. Ich schau unterdessen mal nach, ob sich weitere Teilnehmer gemeldet haben...

HIER (klickediklick!) geht es zu den Aufgaben und Infos rund um das Gewinnspiel!

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück.


Dieses Paket vom LCHF-Shop ist einer der Gewinne:






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Dienstag, 29. Juli 2014

Es geht um mich...


Moah, wie schön!

Ich fühle mich riesig geehrt, dass Kathrin Koehler, die ich richtig toll finde, mit mir für ihren Blog ein Interview gemacht hat. Das zu lesen ist ganz großartig im Magen.

DANKE!

HIER (klickediklick) könnt ihr euch das Interview auch geben.


*************************************************************

Und jetzt?
Vamos a la playa. Mit drei neuen Mückenstichen. Am Bauch. Menno.

Sagt mal, kann es sein, dass bei euch quasi fast die Welt untergeht? Die Nachrichten zeigen nichts Gutes... Ich umarme euch!




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Montag, 28. Juli 2014

Schweden mit Nebenwirkungen


Wenn ich in Schweden bin, ist vieles in, an und mit mir deutlich anders. Manche Unterschiede sind angenehm, auf andere könnte ich wirklich verzichten.


Mücken:

Mücken interessieren sich für mich in Deutschland NULL. Ich bin quasi als Opfer nicht existent. Sie konzentrieren sich üblicherweise eher auf meine Tochter, die scheint eine Delikatesse zu sein.

Kaum bin ich in Schweden, wendet sich das Blatt! Ich habe bei 20 Stichen aufgehört zu zählen, vor allem vor Zorn, weil eins dieser Drecksviecher sich erdreistet hat, mich in die Nasenspitze zu stechen. Na-sen-spit-ze! Schon mal gesehen? Nein? Gut, ich zeig euch das auch nicht, selbst wenn ich davon ein Foto gemacht habe, weil ich es nicht fassen konnte. Ich verrate nur so viel, es sieht  richtig shice aus, changiert gegen bordeauxrot...

Eine weitere Attacke erwischte meine Fußsohle. Herrlich. Das juckt bei jedem Schritt und es sieht wenig schön aus, wenn eine Frau sich in der Fußgängerzone unsittlich stöhnend die Fußsohle kratzt!

Im Forum kommentierte das eine sinngemäß treffend mit:
"Das sind schwedische Mücken, die essen auch LCHF."


Hunger:

Heeee... unfassbar! Ist das die Seeluft? Ich könnte fast jederzeit ein halbes Schwein mit ohne Toast essen. Man. Sagt mir, dass das die Seeluft ist. 

Es ist aber auch zu lecker hier, schon weil ich echte Fischliebhaberin bin.


Schlaf:

Ich schlafe wie ein Stein. Mit vielen intensiven Träumen, aber dazu komme ich noch. Das Erstaunliche ist, dass ich mich am Morgen danach noch daran erinnere. In Deutschland vergesse ich sie sofort, falls ich überhaupt träume.

Eine Nebenwirkung, die mich im Gegensatz zur Familie überhaupt nicht erwischt hat, ist die Dauermüdigkeit in der ersten Woche. Während alle schon schliefen, schaute ich die miesesten schwedischen Krimis. Macht das mal in einem kleinen Holzhaus mitten im Wald. Da braucht es Nerven, wenn einem mitten in der Nacht einfällt, dass man vergessen hat, im Nebenzimmer die Fenster zu schließen... *gruselgrusel*


Wasser und Befindlichkeiten:

Es ist ungewöhnlich heiß hier. Heute war der erste Tag UNTER 30 Grad - wir hatten moderate 26 Grad. Und ZACK lagere ich Wasser ein. Die Füße, Fußgelenke und Waden sind ordentlich geschwollen, die Finger "brummen" und unter den Augen sieht das auch nicht gerade nett aus. Wie ich das hasse! Es erinnert mich an die üblen, alten übergewichtigen Zeiten, in denen ich tagtäglich damit klarkommen musste.

Ich versuche das durch viel Wasser trinken und Brennnesseldingens zu beheben. Gelingt mäßig. Zuhause habe ich damit keine Probleme.

Zusätzlich habe ich hier jedes Jahr Wadenkrämpfe! Zuhause auch nie! Jemand eine Idee, warum das so sein kann? Es nervt. Also Magnesium hinterher geworfen...


Entschleunigung:

Das ist das allerallerweltallerbeste am Schwedenurlaub. Echt. Die ersten Tage hummele ich noch semihysterisch, verhältnismäßig laut und höchst auffällig zwischen den absolut entspannten Originalschweden herum. Dann werde ich nach und nach langsamer, entspannter. Nach einer halben Woche schlurfe ich völlig in der landestypischen Geschwindigkeit mit den Flipflops an den Füßen durchs Land.

Ab dem Moment werde ich übrigens auch nur noch auf Schwedisch angesprochen. Davor? Auf Englisch oder direkt auf Deutsch... Scheint auffällig zu sein.

Und ich stelle fest: Wenn man langsam geht, kann man dabei richtig herrlich grübeln. Viele ruhige, entspannte, ausnahmsweise eindeutig klare Gedanken. Ich entstresse total. Wie lange ich das wohl als Souvenir in Deutschland behalten darf?


Wisst ihr was?
Auch wenn hier einiges mit mir und generell anders läuft, es tut unendlich gut.
Ich atme ein.
Ich atme aus.
Und bin voll im Moment.





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Sonntag, 27. Juli 2014

Sie haben Post!






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Samstag, 19. Juli 2014

Der Mann in Schweden-Bingo

Gestern ist mir spontan ein geniales Spiel für den gesamten Urlaub eingefallen:

"Der Mann in Schweden-Bingo!"

Jaha, es gibt nämlich einfach Sätze, die sagt er JEDES Jahr. Also haben wir uns hingesetzt und eine klitzekleine Liste mit den Sätzen notiert, die auf JEDEN FALL im Laufe des Urlaubs fallen werden. Da stehen nur rund 220 Sätze drauf.

;o)

Die drucke ich aus und streiche die Sätze durch, die "gelaufen" sind. Sehr amüsant. Schon beim Schreiben der Liste haben wir Tränen gelacht, auch der Mann. Ich hoffe nur, dass er sich nicht allzu viele Sätze im Vorfeld gemerkt hat, nachher sagt er die dieses Jahr gar nicht...

Es folgt ein kleiner Auszug. Ich werde nach und nach auch hier die streichen, die er bereits gesagt hat. Das Spiel startet schon am Vorabend der Abreise...

Mach mal hinne, ich will das Auto fertig packen! CHECK!
Damit fängt natürlich alles an...

Alles muss man alleine machen. CHECK!
Während er das Auto belädt.

Hast du alles dabei? CHECK!
Bei der Abfahrt.

Ich habe nichts vergessen, ich habe ja auch eine Liste zum Abhaken. CHECK!
Der Satz fällt, wenn mir auffällt, dass ich etwas vergessen habe.

Du kannst ruhig schlafen, dann habe ich auch meine Ruhe.
Während der Fahrt. Und das mache ich auch. Ich schlafe immer mindestens von Köln bis Hamburg. Gelernt ist gelernt.

Da sind wir aber gut durchgekommen. CHECK!
Am Fähranleger Puttgarden.

In Schweden frisch angekommen, wir fahren durch Helsingborg:

Hier hast du gewohnt als ich dich kennengelernt habe. 
Stimmt! Wir sind woanders lang gefahren. Wir haben zunächst das Grab meiner Großmutter besucht, daher kamen wir nicht an meiner ehemaligen Straße vorbei...

Tempomat ist in Schweden super. Echt. CHECK!
Wir sind auf der schwedischen Autobahn. Kaum ein Auto in Sicht, jedenfalls relativ gesehen.

Da bin ich schon gewandert. Den Weg rein.
Immer an der gleichen Stelle.

Hier ist so viel Platz, warum müssen die ausgerechnet neben uns parken? CHECK!
Wir sind am Supermarkt. Das ist tatsächlich ein Phänomen! Hunderte freie Parkplätze um uns herum und die parken wirklich direkt ganz eng neben einem ein.

Guck mal auf der Quittung, ob das so richtig ist. Ich habe meine Lesebrille nicht mit. CHECK!
Ist alles in bester Ordnung, Mann.

Ich rufe mal zuhause an, ob alles okay ist. CHECK!
Das mache wohl besser ich.

Knall die Autotür nicht so. CHECK!
Jaja, ist ja schon gut.

Sind die Fenster zu? CHECK!
Und obwohl ich JA sage, geht er zwei Minuten später kontrollieren.

Ich spüle nicht, ich bin der Fahrer. CHECK!
TÄGLICH. Wirklich TÄGLICH!

Ich habe so Nackenschmerzen. Kannst du mich massieren? Ich bin schließlich der Fahrer. TEILCHECK!
Jepp, wissen wir bereits.

Du kannst doch nicht die ganze Zeit lesen. Kauf nicht noch mehr Bücher.
Als Nichtleser hat er dafür wirklich wenig Verständnis. Dabei freue ich mich jedes Jahr auf neue schwedische LCHF-Bücher. Okay, ich gebe auch jede Menge Geld dafür aus.

Das bezahle ich aber nicht. CHECK!

Also die Bücher.

Ich mache die besten Fotos, findest du nicht? Sag doch mal. Du kannst das nicht. Und das ist die Tochter eines Fotografen. Mach auch mal ein Foto von mir, aber lass die Kamera nicht fallen. TEILCHECK!
Diese Sätze sind einzeln notiert, kommen mehrfach vor, aber sie gehören doch zusammen...

Frag mal nach, ich kann das nicht! Wozu habe ich eine Schwedin geheiratet. CHECK!
Dieser Satz taucht mehrfach auf. Jedes Mal, wenn er mehr Details zu etwas braucht und selbst nicht fragen möchte.

Haben wir das gut, Frau! Härligt! CHECK!
Auch immer wieder. Im Urlaub entspannt der Mann komplett und sieht so richtig glücklich aus.

Prost, Mutti. Auf den Urlaub. CHECK!
Jaaaaa...

Eigentlich bin ich schwedischer als du. Oder nicht? CHECK!
Kann sein. Ich habe da schon einige Abweichungen, die er nicht hat, obwohl er kein Schwede ist. Und ja, es gibt Unterschiede zwischen Deutschen und Schweden - also wenn man den Durchschnitt zieht. Wir erinnern uns vielleicht noch an die Supermarktkasse? (klickediklick)

Ich glaub, wir fallen hier gar nicht als Ausländer auf. Die da hat mich auf Schwedisch angesprochen. CHECK!
Nööööööö, gar nicht. Siehe Punkt oben drüber.

Wir können auch essen gehen, du brauchst nicht kochen. CHECK!
Aber gerade im Urlaub habe ich Spaß daran, weil es in Schweden eben andere Produkte gibt.

Da sind Deutsche! CHECK!

Auch täglich mehrfach. Denn es sind wirklich sehr viele Deutsche in Schweden.

Snabba, snabba. CHECK!

Wenn ich mich beeilen soll.

An welchem Tag will Nicole noch mal kommen? CHECK!
Dienstag. Hab ich ihm zwar schon mehrfach gesagt, egal.

Du Kalkleiste blendest! Wer von uns hat am meisten Farbe? CHECK!
Ich habe eben einen "sensitiven" Teint. Tse.

Von dem Restgeld tanke ich. CHECK!
Macht er kurz vor der Rückfahrt... jedes Jahr.

Ich gehe JEDE Wette ein, dass jeder einzelne Satz gesprochen werden wird.
Jede.

Hihi.
Ich geh dann mal packen.
Ohne Liste zum Abhaken.


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Freitag, 18. Juli 2014

Im Schweinsgalopp


Es gibt so Tage, da weißt du morgens schon, dass du bis zum Abend durchgehetzt sein wirst. Einfach, weil enorm viel zu tun ist. So sah bislang meine ganze Woche aus - mit Ausnahme einer wundervollen Oase, als ich einfach bei einer Freundin auf dem Balkon saß, wir endlich Zeit für einander hatten und ich obendrein noch sensationelle Tapas serviert bekam.

Ich finde es anstrengend, wenn so viele Sachen zu erledigen und alle circa gleich dringend sind, dann verliere ich nicht selten die Übersicht und weiß am Ende gar nicht mehr, in welche Richtung ich zuerst loslaufen soll. Das führt mich regelmäßig vorübergehend in ein sensationelles Chaos, aber zum Glück pflegt es sich doch irgendwann zu lichten und zu lösen.

Dennoch... anstrengend!

Aber ist ja für einen guten Zweck. Urlaub steht vor der Tür und daher möchte ich im Vorfeld alles "vom Tisch" haben. Heute Abend noch Großeinkauf für die, die nicht mitfahren und Haus und Hund hüten. Soll ja niemand verhungern, ist klar.

Ich wollte euch das nur schnell sagen, damit ihr nicht glaubt, ich sei zwischenzeitlich irgendwo verschütt gegangen oder in der Sonne zerschmolzen.

Jetzt könntet ihr mir noch ein paar Gehirnzellen ausleihen, damit ich nicht so unfassbar essentielles Gepäck vergesse wie Laptop, Ladekabel... Halt alles, was eine Sudda braucht - sonst kann ich aus Schweden nicht posten.

Und dann...






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Dienstag, 15. Juli 2014

Fotos machen - wie ich es hasse!

Ich saß heute über einer knobeligen Aufgabe. Ein Interview. Ich ging Frage für Frage durch und am Ende blieb mein Blick erstarrt auf dem "P.S." hängen:


"P.S. Bekomme ich ein aktuelles Foto von Dir? #selfie oder so???"


Och nöööö, bitte nicht. 

Menno.

Meine Unterlippe bebt angestrengt.


Ich mag das nicht.
Ich mag mich immer noch nicht fotografieren lassen, schon gar nicht aus der Nähe. 
Das ist jedesmal SO ein Krampf für mich. 

Bin ich zu anspruchsvoll?

Ich seziere jedes Bild von mir und aus ca. 165 Stück gefällt mir maximal eines.
Unerträglich.

Besonders schlimm war es übrigens zu dicken Zeiten. Ich konnte rekordverdächtig vor Kameras fliehen. Gelang es doch einmal jemandem, ein Foto von mir zu machen, war ich nervlich am Ende. Ich hätte alles dafür gegeben, wenn ich eine Chance gehabt hätte, die so geschossenen Fotos zu vernichten. 

Fotografiert werden ist pestig.

Warum?

Weiß nicht.
Eigentlich wurde ich von klein auf sehr viel fotografiert, schon weil mein Vater Werbefotograf war. Es gibt Zillionen wundervolle Kinderfotos von mir. Es gibt mich dank Papa auch vorne auf einem Post-Spiel drauf und auf weiteren Werbungen.

Gut, es gibt auch ein Foto auf dem ich als 8-jährige angetan in türkis-grünen Blümchenwickelrock, einer gelb-blauen Strickjacke und einer 1. FC-Köln-Mütze ein Schwein im Zoo kraule, aber okay.. DAS Foto ist wirklich ein Brüller. Müsste ich eigentlich mal raussuchen. Hm.


Ich kratze meine juckende Augenbraue.


Foto. 

Scheiße.  
Wisst ihr, was mir nämlich ganz schwer fällt? 
Mein Mund will nicht.
Ich mag nicht lächeln, ich kann nicht lächeln, das fühlt sich total "verkehrt" an, wenn ich für ein Foto lächeln soll.
Dabei lache ich in echt sowohl viel als auch gerne. 

Fotos mit grimmigen oder blöden Gesichtsausdrücken kann ich dagegen wirklich super. 


Ich finde es übrigens total unfair, dass alle anderen Menschen auf Fotos so wie in echt aussehen. Nur ich nicht. Oder meine ich das nur, weil ich kritisch ins Detail schaue. *gnah*


Ach, Menno!
Aber ist ja für einen guten Zweck quasi.

Tiefes Seufzen macht die Sache nicht besser, stelle ich nach vier gründlichen Stoßatmern fest. 


Und jetzt?
Soll ich den Mann zwingen, mich stundenlang zu fotografieren, auf dass er sich hinterher stundenlang mein frustriertes Zetern anhören kann? 

Kann man fotografiert werden trainieren? Wenn man sich wieder und wieder knipsen lässt, ist es einem dann irgendwann egal?

SELFIE... ich mag das Wort schon nicht. Hab ich noch nie gemacht. Das ist bestimmt noch doofer, sich selbst zu fotografieren, oder? 


Schlückchen Kaffee.


Das krieg ich bestimmt nicht hin.






Stunden später... Ich war mit den Dienstagsmädelz laufen. 


Jaha, 5,5 km! Wisst ihr Bescheid. Ging aber heute höchst... zäh. Dennoch, getan ist getan, während andere lediglich ihr Sofa belümmelt haben, trommelten meine Füße über den dumpfen Waldboden des lokalen Naherholungsgebiets.


Als alle weg waren, zog ich still und heimlich auf dem Parkplatz mein Handy aus der Tasche.

Und BÄM! Mein erstes Selfie. 

Gut, immer noch mit Sonnenbrille und das Lächeln.. na ja. Aber es ist eben mein allererstes. 







Herrjehchen ist das ein doofes Gefühl, nur damit ihr es wisst. 


Wenn man genau hinsieht, erkennt man in den Gläsern der Sonnenbrille meine verkrampften Pfoten, die den Auslöser suchen. Und gedreht krieg ich das auch nicht bzw. gespeichert ist es in gedrehter Version, aber das interessiert Blogger mal gar nicht.


Eben sah meine Tochter mein erstes Selfie an.

Und schwieg.
Und schwieg noch ein bisschen.

Und sagte dann:

"Mama, das geht aber besser. Ich mach das am Donnerstag mit dir. Aber ohne Sonnenbrille und mit offenen Haaren. Keine Angst, es gibt hoffnungslosere Fälle!"

Bin ich froh, dass ich Kinder habe.

Puh!









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Sonntag, 13. Juli 2014

Unwiedergutmachbar?!?!


Eeeeehhh...

Was krieg ich eigentlich dafür, wenn ich gleich so ein legendäres, angehend historisches Fußballspiel NICHT gucke, damit Deutschland gewinnt? Nur für Uneingeweihte... Wenn ich gucke, steht die Wahrscheinlichkeit für Deutschland EXTREM hoch, dass sie verlieren werden! Kein Scherz.

Die Familie hat mittlerweile allerdings schon so viel Mitleid, dass sie mir - zumindest bis zum ersten Tor für Argentinien vermutlich - erlauben würde, im Wohnzimmer das Spiel zu schauen.

Wie wäre es mit einem Angebot für ewigen Ruhm und Anerkennung?
Die Zeit läuft... ihr habt nicht mehr lange, mich zu überzeugen.

;o)




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Süßigkeiten-Dingens-Platz


Neulich kamen meine Tochter und ich auf "Süßigkeitenverwahrstellen" zu sprechen. In den anderen Familien rund um uns herum gibt es meistens irgendeine davon. Es gibt sie in Form von:

* Süßecken im Regal
* Süßigkeitenschubladen in der Küche
* Bonbonieren auf der Anrichte
* Süße Schüsseln auf dem Couchtisch
* etc.

Das gibt es in unserem Haus nicht. Gab es noch nie. Das gab es nämlich auch nicht in meiner Kindheit und manche Dinge übernimmt man eben.

Wobei es bei uns wohl darüber hinaus kaum möglich wäre, ein solches Aufbewahrungseck einzurichten, denn meine Familie ist darauf spezialisiert, alles umgehend zu vernichten, was an Süßem über die Schwelle gerät. Eine entsprechende Schüssel oder eine Schublade wäre demnach sowieso immer leer oder ich müsste ständig nachfüllen, damit es repräsentativ aussähe.

Jaja, ihr könnt jetzt natürlich sagen, dass das daran liegt, dass meine Familie den natürlichen Umgang mit Süßaufbewahrungsstellen nicht gewöhnt ist und deshalb einkassiert, was zu haben ist. Das kann aber nicht sein, denn es ist definitiv nicht so, dass Süßes in meinen vier Wänden verboten ist. Ich will nur nicht so einen "Süß-SCHREIN" haben.

Jedenfalls haben Tochter und ich überlegt und überlegt und uns fiel kein Haushalt in unserem Umfeld ein (halt außer uns), die kein Süßigkeiten-Dingens-Platz haben. Und wir fragen uns, ob das Zufall oder regionaler Brauch ist oder ob das bei euch auch so ist.

Und?
Gibt es bei euch ein Süßigkeiten-Dingens-Platz?
Warum?
Und wenn ja, könnt ihr damit umgehen?





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Freitag, 11. Juli 2014

Ich bin ein Tiefkühlschlampi


Ja, ich bekenne.
Ich habe weltmeisterliches Chaos im Tiefkühlschrank.
Wobei..  falsch.
Ich habe weltmeisterliches Chaos in den Tiefkühlschränken, denn oben verwüste ich drei Schubladen und im Keller einen kleinefraushohen Schrank.

Kluge Menschen beschriften ihr Gefriergut, Suddas nicht.
Kluge Menschen haben eine Übersicht über die Waren, ich nur ungefähr.
Kluge Menschen halten ihre tiefgekühlten Vorräte so, dass sie zwischendrin mal leer werden und sie den Tiefkühlschrank abtauen können, ich auch, aber anders:

Bei Suddas sind TIKÜRE-Wochen angebrochen!
Jaha, es wird quasi aufgegessen, die TIefhlREste.
Leider hat das manchmal etwas von "Russisch Roulette", nämlich dann, wenn ich raten muss, was ich da eingefroren habe.

Für mein Abendessen habe ich ein Behältnis aus dem Tiefkühlschrank gefischt.
Ich HOFFE auf Fischfiletstückchen in Zitronensahnesauce.
Hm.

Und ich schwöre:
Wenn am Ende der TIKÜRE-Wochen die Geräte abgetaut und gereinigt sind, wird beschriftet.
Echt jetzt.



© Ig0rZh - Fotolia.com



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Donnerstag, 10. Juli 2014

LCHF Leckerchen: Oopsie Flammkuchenstyle


Heute habe ich das erste Mal wieder seit Jahren Oopsies (klickediklick zum Rezept) gebacken. Ich backe nicht gerne, das gebe ich gerne zu. Noch schlimmer ist aber, dass ich auch nicht gut backe. Aber egal.

Auf die Idee kam ich, weil das Oopsie-Rezept auf diesem Blog DAS Rezept mit den meisten Zugriffen ist. Gewusst? Jedenfalls wollte ich auf einmal Oopsies, die nichts weiter sind als kleine Fladen, die aus Doppelrahmfrischkäse und Ei bestehen und reichlich universell verwendet werden können.

Heute Mittag gab es daher Oopsies, die ich mit Käse, Schinken, Sprossen, Tomate, Gurke und ein wenig Mayo belegt hatte. Sogar ein mutiges Familienmitglied hat probiert, fand es jetzt aber nicht soooooo lecker. ;)

Es blieben daher zwei Oopsies über, die ich mir heute Abend in ein köstliches Abendessen verwandelt habe. Ich habe zunächst ein wenig Crème fraîche darauf verstrichen, anschließend frisch geräucherten, gewürfelten Speck vom Metzger und Zwiebelchen liebevoll darauf verteilt. Für das Geschmacksextra habe ich etwas Kräuter der Provence darüber gestreut. Zappzarapp, fertig!

Vor Abflug in den Ofen sah es so aus:




Bei 180°C Umluft so lange im Ofen lassen, bis es im ganzen Haus verführerisch duftet und die Gaumenzauberei richtig lecker aussieht.

Ein Nachher-Foto existiert leider nicht, da ich erst gegessen und dann gedacht habe...
Nächstes Mal.
Versprochen!




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Frühling - du kannst mich mal!

Neulich hat eins meiner Familienmitglieder - eins derjenigen, mit denen ich genetisch verwandt bin - eine Farbberatung mitgemacht. Aus angehenden, beruflichen Gründen. Anschließend wurde mir mit der Aussage "Ich bin ein Frühlingstyp" eine umfangreiche Farbkarte vorgelegt.

Hm. Hm. Doppel-Hm.
Was mein Auge sah, mochte mein Auge nicht.

Ich begann zu überlegen. Schließlich sind wir uns (aus gegebenen Gründen) nicht unähnlich. Was, verdammt, wenn ich nun auch ein Frühlingstyp sein soll? Wenn DAS da die Farben wären, die ich auch besser tragen sollte, damit ich optisch alles aus mir rausholen kann?

DAS!
GEHT!
NICHT!

Da sträubt sich mein Inneres komplett. Was tun? Genau. Man macht so lange Farbanalysetests, bis man das Ergebnis erzielt hat, auf dessen Farben man emotional am besten klar kommt. Dummerweise scheint meine bevorzugte Farbe SCHWARZ genau die Farbe zu sein, die eigentlich niemand tragen sollte. Gut, Schwarz ist ja nun dem Grunde nach gar keine Farbe. Ist mir aber ziemlich egal.

Und so war ich dann mal wahlweise "kalter Winter" oder "leichter Frühling". Dummerweise scheint "kalter Winter" aber eher weiß- oder echt schwarzhaarigen Menschen vorbehalten zu sein, wenn ich das richtig verstehe. Bin ich nun beides eher gar nicht.

Ehrlich gesagt scheitere ich schon fast an den gestellten Fragen an sich. Jedenfalls fällt mir die Beantwortung nicht leicht. Machen wir das doch mal Schritt für Schritt:

1. "Wie ist Ihr Teint?" 
* klar & hell mit pfirsichfarbenem/goldenen Unterton
* rosig-zart oder leicht oliv
* hell mit beigem/goldenem Unterton
* klar & hell mit bläulichem Unterton oder kräftig/oliv oder dunkel

Suuupperrr... kräftig/oliv, oliv und dunkel ist raus. Rosig-zart? Im zarten Alter von 5 vielleicht. Aber bin ich jetzt Antwort 1 oder 3? Da ich eher dazu tendiere, pink anzulaufen, wenn ich mich extrem anstrenge, nehm ich mal Antwort 1. Außerdem klingt "beige" ja wohl richtig krank. Weiter geht's.

Okay, Frage Nr. 2 kann ich tatsächlich leicht beantworten:

2. Wie reagiert die Haut auf Sonne?
* sehr schnell Sonnenbrand, gar nicht braun
* schnell braun, kaum Sonnenbrand
* leicht Sonnenbrand, trotzdem braun
* keinen Sonnenbrand

Antwort 2. Erst werde ich leicht rot, dann braun. Allerdings nehme ich natürlich Sonnencreme und gehe eher selten in die Sonne, daher passiert das mit dem Sonnenbrand nur höchst selten.

Oh, Frage 3 geht auch. Nein, ich habe keine Sommersprossen und bekomme auch keine. Fand ich als Kind total blöd. Ich wollte auch Sommersprossen, wie meine Mama. Die hat nur ein paar, das nur im Sommer und die fand ich so schön. Bekam ich nie, das haben allerdings die Kinder geerbt.

Frage 4 und die Augenfarbe

* Nein, ich habe keine Flecken in der Iris, weder goldene noch grüne. Das hat der Mann. Ich hab STRICHE in der Iris, die von der Mitte zum Rand führen, wie Radspeichen. Davon ganz viele. Komische Augen. Sie sind weder hellblau noch grün, meine Augen.

* Sanftes Blau, klares Grün oder Braun? Nö.

* Intensiver Farbton? Stahlblau? Intensives Braun oder Grün? Nö. Wobei ich "stahlblau" gerne gehabt hätte.

* Nehmen wir also diese Antwort: Ich hab recht graue Augen, leichtes Blau dazwischen.

Die Haarfarbe - Straucheln bei Frage 5

Haare? Ja, hab ich. Und nein, ich färbe nicht. Sie sind... straßenköterblondmittouchrichtungminimalrotstich. Aber nur Stich. Super. Was nehm ich jetzt? Auschlussverfahren: Sie strahlen nicht in einem warmen Blond-, Rot- oder Braunton. Schwarz oder hellblond auch nicht. Mahagoni und Kupfer fallen auch raus. Trotzdem gefällt mir meine verbliebene Antwortmöglichkeit nicht, denn da steht "Ich färbe es, weil mir der Farbton langweilig erscheint". Ich finde die Haare weder langweilig, noch färbe ich sie. Und sind die ASCHirgendwas? ASCH klingt nicht schön. Meine Haare sind meine Haare. Ende. Ich sag euch was, aus mir wird nie eine Lady!

Frage 6 - wem sehe ich ähnlich?

SUPER!
Antwortmöglichkeiten:

* Goldie Hawn (nein), Anna Kurnikova (auch nein - soifz), Angela Merkel (NEIN!), Boris Becker (aaaahhhhh)

* Angelina Jolie (nein, heute mal nicht!), Evangeline Lilly (wer ist das?), Natalie Portman (hö?), Jennifer Aniston (wie passt Jennifer Aniston in diese Reihe?) 

* Julia Roberts (pretty woman - lalalalalaaaaa), Lindsay Lohan (och nö), Nicole Kidman (die fand ich schon immer zu "hart" im Gesicht), Barbara Meyer (wer ist das? Wikipedia wirft eine aus, die mutmaßlich Mitglied der RAF gewesen sein soll... na, danke!)

* diese Reihe kann ich blind ausschließen: Lucy Liu, Halle Berry, Eva Longoria und Audrey Tatou.

Da ist guter Rat teuer. 1 oder 3? Weil ich weder Frau Merkel (nichts für ungut) oder Herrn Becker ähnlich sein möchte (echt nicht), nehme ich 3. Der Schuh in Antwort 2 ist mir dann doch was zu groß.

Und ZACK bin ich Sommer.
Na, klasse. Da haben wir den Salat.
Was denn nun?
Nach Frühling und Winter haben wir jetzt Sommer.
Ich bin verwirrt.

Sommer ist das da:

© Ursa Studio - Fotolia.com


Mir ist das zu blöd. Ich will und werde weiterhin die Farben anziehen, die ich mag. Die, in denen ich mich wohl und sicher fühle. Und das sind nun einmal schwarz, grau, jeansfarben und diverse Beerentöne (aber nicht so intensiv, sondern pudrig, Tendenz pastellig). Ich mag keine Muster, liebe es Uni. Und ich werde sicherlich nie goldenen Schmuck tragen, denn den finde ich nicht schön. Ich bin Silbermensch.

Ich bin ich, ich passe in kein Schema.

(Aber ich muss schon zugeben, dass ich die ein oder andere Farbe des Sommers tatsächlich mag! Guckt mal, da ist sogar schwarz dabei...)

Seht ihr das anders und ich sollte mich im Schattensprung üben?

Habt ihr so eine Analyse schon mal gemacht und was seid ihr für Typen? Im Internet findet ihr übrigens reichlich Tests, wenn ihr in Google "Farbtyp bestimmen" eingebt.


P.s.:
Es hätte übrigens nichts geändert, wenn ich Boris Becker und Frau Merkel gewählt hätte! Hab ich vielleicht doch keine aschigen Haare? Oder ist mein Teint doch eher beige als pfirsichfarben? Fragen über Fragen.










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Dienstag, 8. Juli 2014

Aus Zucker?


Es ist Dienstag.
Und wie ich neulich geschrieben habe, wollen die Dienstagsmädelz und ich auch in den Ferien dienstags zusammen Sport treiben. Nicht in der Halle, da die wegen der Sommerferien geschlossen ist, sondern in der freien Wildbahn. Walken und Joggen statt Bodystyling.

Hm.
Hat mal wer aus dem Fenster geschaut?
Da sieht es - zumindest bei uns - gerade ungefähr so aus...


© Mr Twister - Fotolia.com

Wetterprognose sagt eine Regenwahrscheinlichkeit von 70-80% voraus. Auf Deutsch:
ES WIRD SCHÜTTEN!

Eigentlich so gar nicht mein Wetter, um draußen zu sein. Tatsächlich hasse ich es, nass zu werden, wenn es nicht freiwillig in der Dusche, dem Schwimmbad, der Badewanne, dem Meer, dem See, etc. ist. Wenn ich auch Zucker oral meide, scheine ich zu einem recht hohen Anteil daraus zu bestehen.

Aber ich kann ja nun schlecht kneifen.

Daher eine Bitte an euch:

Steht auf und macht sofort wahlweise ein Wetterbeschwörungsritual oder mindestens 7 Sonnengrüße aus dem Yoga. Das könnte es bestimmt noch rausreißen.

Ansonsten weiß ich, wer Schuld ist, wenn ich nass werde.
Jaha.
;o)





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Montag, 7. Juli 2014

Geschmeidiger Abend


Nachdem ich heute Mittag mal wieder total langweilig gegessen habe (nämlich zwei dicke Bockwürstchen vom Metzger mit dem Rest des Coleslaws von gestern), beschloss ich, dass es nachher noch etwas besonders Leckeres geben muss. Mir war nach "cremig" und "heiß" zumute.

Daher steht jetzt schon in der Küche eine Portion "Käse küsst Käse" (klickediklick) für den Abgang in den Ofen bereit, sobald ich Hunger habe. Ist aber noch nicht in Sicht. Erfahrungsgemäß wird das gegen 20 Uhr der Fall sein. Aber dann wird hier vor Gaumenfreude geseufzt. Laut! Falls ihr das Rezept noch nicht ausprobiert habt, müsst ihr das wirklich einmal tun.

Diese Version ist allerdings eine leichte Abwandlung des Rezepts, denn...

1. ... meine schwarzen Lieblingsoliven sind alle. 
2. ...mittlerweile hat sich für mich herauskristallisiert, dass mir das Gericht besser schmeckt, wenn ich den Käse zum Überbacken erst kurz vor dem Ende der Garzeit darauf verteile. 

Und bei euch so?





P.S.:
Mit dem Foto habe ich mir heute ausnahmsweise richtig Mühe gemacht! Nur für euch. Damit das Foto schnieker wird, habe ich noch nicht die gesamte Gemüsemenge in die Auflaufform gegeben. Kommt aber glasklar noch. ;)

P.S. 2:
Was so unschuldig aussieht, hat übrigens rund 990 kcal (inkl. eben erwähntes, nachzufüllendes Mehrgemüse und Gouda zum Überbacken). Hättet ihr das gewusst? Dafür sättigt es mich aber auch ewig-und-drei-Tage.





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Original & Kindl*


Neben der Printversion habe ich mir auch die Kindl*-Version von "Entpuppt" gegönnt. Schließlich ist es doch interessant, wie das Buch auf diesem Medium wirkt.

Hm.
Doppel-Hm.

Ich zeige euch ein Beispiel:





Das ist übrigens Abweichung #3 (!), die ich bis Seite 20 gefunden habe.

Zur Erläuterung:

Sowohl die Print- als auch die Ebook-Version (also auch die anderen Ebook-Formate) wurden aus ein und derselben PDF, die ich persönlich hochgeladen habe, erstellt.

Kann mir vielleicht jemand erklären, wie es zu solchen Abweichungen kommen kann?
Wobei die "Schuld" wohl eher nicht bei Am*zon liegt, das glaube ich definitiv nicht.
Betrifft das nur meinen Kindl*?
Betrifft es auch die anderen Ebook-Formate?

Ich werde jedenfalls nachfragen, das steht fest.
Finde ich reichlich ärgerlich.




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Freitag, 4. Juli 2014

Einmal gründlich aufgeräumt

Vorgestern war ich so richtig dämlich.
Das kann ich nicht anders nennen.

Ich weilte so auf meinem Diwan und dabei fiel mir der Tochter kleines Bonbonschächtelchen ins Blickfeld. Es lag da so rum, auf dem Couchtisch.

So ein kleines Schächtelchen mit zuckerfreien Bonbons. Alles in allem fasst die Schachtel 44 läppsche Gramm, drin waren ca. 30.

Zuckerfrei!
Hm.
Kann ich ja mal probieren.
Und die waren gar nicht so schlecht.
Fand ich.

Der Schachtelrückseite entnahm ich, dass 100 g weniger als 0,5 g KH haben. Ui. Gut, mir war schon klar, dass der Rest Süßstoff war und dass es bessere Nahrungsmittel gibt. Dennoch zwitscherte ich mir, wie ferngesteuert, eins nach dem anderen rein. Bis die Schachtel leer war. 10 kleine Bonbons waren das in etwa. Kann man doch mal machen, oder?

NEIN, KANN MAN NICHT!
Jedenfalls ich nicht. Ich scheine recht empfindlich zu sein.

Die zweite Hälfte der Nacht verbrachte ich bis zu den frühen Morgenstunden entweder im Bad, auf dem Weg zum oder vom Bad oder jammernd auf dem Sofa. Ins Bett traute ich mich nicht mehr!

Ich will keine näheren Details liefern, ich sage nur so viel, dass mein Darm hinterher mit Sicherheit blitzeblank war.

Das Gute an dieser harschen körperlichen Reaktion?
Örks, für mich keine Bonbons mehr. Und schon gar keine Süßstoffbomben.



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Mittwoch, 2. Juli 2014

EndspOrt?

Gibt man, wie ich, Sport u.a. in Schulturnhallen, ist es wohl meistens so, dass diese Örtlichkeiten in den Ferien geschlossen bleiben. Daher bezeichne ich die Sommerferien für mich immer als Saisonende, zumal ich auch vor drei Jahren kurz vor den Sommerferien als Trainerin begonnen habe.

He, ich bin schon seit drei Jahren aktive Trainerin. Unfassbar, wie die Zeit vergeht!

Jedenfalls ist das mit der Dienstagsmädelz-Halle nicht anders. Und so hatten wir gestern das letzte Mal Sport vor den langen, langen, langen Sommerferien.

Das ist gleichzeitig ein wenig blöd, denn man hat schließlich doch einiges an Zeit und Mühe und Schweiß in den Körper gesteckt und so eine lange Unterbrechung ist da schon ein wenig "zurückwerfend". Natürlich kann man auch alleine Sport machen, aber mal Hand auf's Herz: Wer macht das wirklich, wenn er nicht einen festen Termin hat? Da schließe ich mich nicht aus. Wenn ich erst einmal Wochen und Monate hintereinander mehrfach pro Woche Sport gegeben habe, dann kann ich mir das noch so vornehmen, ich teige dann doch herum. Daher mehrte sich auch in den letzten Wochen die Frage, ob man denn nicht wieder was in den Sommerferien... also so vielleicht?

Klar kann man.

Und so bastelte ich eine Liste, wer denn nun an welchem Dienstag in den Ferien Lust hat, sich um unsere gewohnte Zeit am Parkplatz XY zum Walken oder Laufen zu treffen. Meine Hoffnung war, so viele zu finden, dass man, sowohl für das Laufen als auch für das Walken, ausreichend Menschleins für jede Leistungsstärke zu finden.

Das Ganze ist privat, abgelöst vom Verein und absolut freiwillig. Das gilt übrigens auch für mich. 

Und funktioniert das?

Gestern waren wir nur 22 beim Kurs. Eine davon habe ich vergessen zu fragen, weil sie etwas später kam und wir die Liste vorher bearbeitet haben, hol ich aber noch nach. Eine muss wegen Schichtdienst noch in ihren Kalender schauen. Mindestens sechs, die gestern nicht da waren, wollen garantiert auch noch.

Fest steht:
You'll never walk alone.

:D

Guckt mal, jede Reihe steht für eine Mitmacherin... Gute Quote? Extrem gute Quote, würde ich sagen! Mutti ist sehr, sehr stolz! Das gibt Extra-Fleissmärkchen deluxe.










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