Donnerstag, 10. Juli 2014

Frühling - du kannst mich mal!

Neulich hat eins meiner Familienmitglieder - eins derjenigen, mit denen ich genetisch verwandt bin - eine Farbberatung mitgemacht. Aus angehenden, beruflichen Gründen. Anschließend wurde mir mit der Aussage "Ich bin ein Frühlingstyp" eine umfangreiche Farbkarte vorgelegt.

Hm. Hm. Doppel-Hm.
Was mein Auge sah, mochte mein Auge nicht.

Ich begann zu überlegen. Schließlich sind wir uns (aus gegebenen Gründen) nicht unähnlich. Was, verdammt, wenn ich nun auch ein Frühlingstyp sein soll? Wenn DAS da die Farben wären, die ich auch besser tragen sollte, damit ich optisch alles aus mir rausholen kann?

DAS!
GEHT!
NICHT!

Da sträubt sich mein Inneres komplett. Was tun? Genau. Man macht so lange Farbanalysetests, bis man das Ergebnis erzielt hat, auf dessen Farben man emotional am besten klar kommt. Dummerweise scheint meine bevorzugte Farbe SCHWARZ genau die Farbe zu sein, die eigentlich niemand tragen sollte. Gut, Schwarz ist ja nun dem Grunde nach gar keine Farbe. Ist mir aber ziemlich egal.

Und so war ich dann mal wahlweise "kalter Winter" oder "leichter Frühling". Dummerweise scheint "kalter Winter" aber eher weiß- oder echt schwarzhaarigen Menschen vorbehalten zu sein, wenn ich das richtig verstehe. Bin ich nun beides eher gar nicht.

Ehrlich gesagt scheitere ich schon fast an den gestellten Fragen an sich. Jedenfalls fällt mir die Beantwortung nicht leicht. Machen wir das doch mal Schritt für Schritt:

1. "Wie ist Ihr Teint?" 
* klar & hell mit pfirsichfarbenem/goldenen Unterton
* rosig-zart oder leicht oliv
* hell mit beigem/goldenem Unterton
* klar & hell mit bläulichem Unterton oder kräftig/oliv oder dunkel

Suuupperrr... kräftig/oliv, oliv und dunkel ist raus. Rosig-zart? Im zarten Alter von 5 vielleicht. Aber bin ich jetzt Antwort 1 oder 3? Da ich eher dazu tendiere, pink anzulaufen, wenn ich mich extrem anstrenge, nehm ich mal Antwort 1. Außerdem klingt "beige" ja wohl richtig krank. Weiter geht's.

Okay, Frage Nr. 2 kann ich tatsächlich leicht beantworten:

2. Wie reagiert die Haut auf Sonne?
* sehr schnell Sonnenbrand, gar nicht braun
* schnell braun, kaum Sonnenbrand
* leicht Sonnenbrand, trotzdem braun
* keinen Sonnenbrand

Antwort 2. Erst werde ich leicht rot, dann braun. Allerdings nehme ich natürlich Sonnencreme und gehe eher selten in die Sonne, daher passiert das mit dem Sonnenbrand nur höchst selten.

Oh, Frage 3 geht auch. Nein, ich habe keine Sommersprossen und bekomme auch keine. Fand ich als Kind total blöd. Ich wollte auch Sommersprossen, wie meine Mama. Die hat nur ein paar, das nur im Sommer und die fand ich so schön. Bekam ich nie, das haben allerdings die Kinder geerbt.

Frage 4 und die Augenfarbe

* Nein, ich habe keine Flecken in der Iris, weder goldene noch grüne. Das hat der Mann. Ich hab STRICHE in der Iris, die von der Mitte zum Rand führen, wie Radspeichen. Davon ganz viele. Komische Augen. Sie sind weder hellblau noch grün, meine Augen.

* Sanftes Blau, klares Grün oder Braun? Nö.

* Intensiver Farbton? Stahlblau? Intensives Braun oder Grün? Nö. Wobei ich "stahlblau" gerne gehabt hätte.

* Nehmen wir also diese Antwort: Ich hab recht graue Augen, leichtes Blau dazwischen.

Die Haarfarbe - Straucheln bei Frage 5

Haare? Ja, hab ich. Und nein, ich färbe nicht. Sie sind... straßenköterblondmittouchrichtungminimalrotstich. Aber nur Stich. Super. Was nehm ich jetzt? Auschlussverfahren: Sie strahlen nicht in einem warmen Blond-, Rot- oder Braunton. Schwarz oder hellblond auch nicht. Mahagoni und Kupfer fallen auch raus. Trotzdem gefällt mir meine verbliebene Antwortmöglichkeit nicht, denn da steht "Ich färbe es, weil mir der Farbton langweilig erscheint". Ich finde die Haare weder langweilig, noch färbe ich sie. Und sind die ASCHirgendwas? ASCH klingt nicht schön. Meine Haare sind meine Haare. Ende. Ich sag euch was, aus mir wird nie eine Lady!

Frage 6 - wem sehe ich ähnlich?

SUPER!
Antwortmöglichkeiten:

* Goldie Hawn (nein), Anna Kurnikova (auch nein - soifz), Angela Merkel (NEIN!), Boris Becker (aaaahhhhh)

* Angelina Jolie (nein, heute mal nicht!), Evangeline Lilly (wer ist das?), Natalie Portman (hö?), Jennifer Aniston (wie passt Jennifer Aniston in diese Reihe?) 

* Julia Roberts (pretty woman - lalalalalaaaaa), Lindsay Lohan (och nö), Nicole Kidman (die fand ich schon immer zu "hart" im Gesicht), Barbara Meyer (wer ist das? Wikipedia wirft eine aus, die mutmaßlich Mitglied der RAF gewesen sein soll... na, danke!)

* diese Reihe kann ich blind ausschließen: Lucy Liu, Halle Berry, Eva Longoria und Audrey Tatou.

Da ist guter Rat teuer. 1 oder 3? Weil ich weder Frau Merkel (nichts für ungut) oder Herrn Becker ähnlich sein möchte (echt nicht), nehme ich 3. Der Schuh in Antwort 2 ist mir dann doch was zu groß.

Und ZACK bin ich Sommer.
Na, klasse. Da haben wir den Salat.
Was denn nun?
Nach Frühling und Winter haben wir jetzt Sommer.
Ich bin verwirrt.

Sommer ist das da:

© Ursa Studio - Fotolia.com


Mir ist das zu blöd. Ich will und werde weiterhin die Farben anziehen, die ich mag. Die, in denen ich mich wohl und sicher fühle. Und das sind nun einmal schwarz, grau, jeansfarben und diverse Beerentöne (aber nicht so intensiv, sondern pudrig, Tendenz pastellig). Ich mag keine Muster, liebe es Uni. Und ich werde sicherlich nie goldenen Schmuck tragen, denn den finde ich nicht schön. Ich bin Silbermensch.

Ich bin ich, ich passe in kein Schema.

(Aber ich muss schon zugeben, dass ich die ein oder andere Farbe des Sommers tatsächlich mag! Guckt mal, da ist sogar schwarz dabei...)

Seht ihr das anders und ich sollte mich im Schattensprung üben?

Habt ihr so eine Analyse schon mal gemacht und was seid ihr für Typen? Im Internet findet ihr übrigens reichlich Tests, wenn ihr in Google "Farbtyp bestimmen" eingebt.


P.s.:
Es hätte übrigens nichts geändert, wenn ich Boris Becker und Frau Merkel gewählt hätte! Hab ich vielleicht doch keine aschigen Haare? Oder ist mein Teint doch eher beige als pfirsichfarben? Fragen über Fragen.










Teilen

Kommentare:

  1. ...na klar bist du ein Sommer...genau wie ich auch. Allerdings habe ich keine Farbanalyse machen lassen sondern schon immer "instinktiv" meine Farben gewählt (das hat mir die Farbexpertin gesagt, bei der ich bei der Farbanalyse einer Freundin dabei sein durft....was für ein Satz aber du verstehst, was ich meine). Ich trage auch gerne "bunt" in meinen Farben und fühle mich wohl darin ;o)).
    Und natürlich sieht man in seinen Farben besser aus; das kommt am Besten im vorher nachher vergleich rüber und ist echt verplüffend!
    Wenn du aber am liebsten Schwarz trägst...na dann ist das halt so ;o))
    LG
    Beate

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du auch ein Sommer? Interessant. Dich hab ich ja schon mal gesehen. Vielleicht hilft es mir ja, wenn ich die "Jahreszeiten" an Menschen festmache, von denen ich ein eigenes Bild habe.

      Ja, genau. Ich mache eine 5. Jahreszeit auf. Und die wär dann wohl NICHT Karneval. ;)

      Löschen
    2. ...ach so, Silber ist natürlich auch eine Sommerschmuckfarbe ;o))....
      Übrigens kenne ich auch einen Sommer, der fast nur Schwarz und Grau trägt aber sehr feminine Sachen. Das sieht gut aus....wobei mir persönlich das auf Dauer einfach zu langweilig wäre...ich bin bunt (Punkt).

      Löschen
  2. Ich bin der Frühling... *kopfnick*, aber der kann mich mal...

    Nein. Es kommt schon ziemlich gut hin. Wenn eine das spielerisch angeht, kann das ganz was entzückendes *knigger* bei rumkommen. Tatsächlich steht mir apricot, hellgrün und - oh Wunder - tomatenrot ausgesprochen gut. Die Frage ist, wie eine das kombiniert. (Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich getsern die DVD "der Teufel trägt Prada" gesehen habe.... )

    Aber ich trage kein Goldschmuck!
    Basta.

    RE: Ist das Ohr.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, in den genannten Farben kann ich mir dich gut vorstellen! Und ich liiieeeebbbeee "Der Teufel trägt Prada". Der ist so toll. Wunderschönen Tag wünsch ich. Auf dass der Regen aufhören möge.

      Löschen
    2. Der hat schon gestern aufgehört.... :O)
      Ja. Ein klasse Film. Nur sollte eine danach nicht in den Spiegel schauen.

      Löschen
  3. Ich finde ja auch, jeder sollte tragen womit er sich wohlfühlt.
    So trage ich auch rot, obwohl es sich mit dem Pink meiner Haare ja total beissen müsste.
    Meine Mama hat vor einigen Jahren mal so eine Farbberatung mitgemacht, früher war blau ihre Lieblingsfarbe und sie hat viel blau getragen. Nach der Beratung hat sie auf die Empfehlung hin angefangen viele rosa-Töne zu tragen, und ich muss sagen: Meine Mama sieht in einem rosa Poloshirt SO SÜSS aus - und auch 10 Jahre jünger noch dazu.

    Zu dieser Typbestimmung, die man selber machen kann: find ich schwierig. Gerade den eigenen Hautton einzuschätzen ist kniffelig. Ich weiß, dass mein Hautton eher gelblich als rosa ist, das merke ich, wenn ich eine Foundation benutze, die zu pink ist. Dann seh ich echt aus wie ein Schweinchen.
    Und wenn meine Haare nicht pink-pink sind, sondern zu warm und orangestichig, seh ich krank aus.
    Ich vermeide ausserdem Farben wie Violett und alle Grautöne, die stehen mir überhaupt nicht.

    Und zu der Goldgeschichte: Ich war auch strikte Goldverweigerin, bis es eine Kette, die ich unbedingt haben wollte, nur in gold gab. Ich trag sie selten (weil fettes Protzstück, auch "Statement-Kette" genannt ;) ), aber wenn, dann mag ich auch Gold an mir :D
    (Ich hab grad mal 4 von diesesn Tests gemacht: 2 sagen Herbst, einer Frühling und einer Sommer. Ja wat denn nu?)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, genau. Wat denn nu...

      Ich denke schon, dass ich schon durchaus mehr Farbe tragen könnte, aber was nützt es mir, wenn ich mich unwohl fühle? Hm.

      Einige Farben gehen nicht, da seh ich sehr merkwürdig aus, aber die mag ich sowieso nicht. Übrigens blau... früher war blau MEINE Farbe. Ich tauchte kopfüber in eine blaue Welle ein. Blaue Küchenwände, blauer Toaster, blauer Teppich, blaue Kaffeemaschine, blaugeringeltes Porzellan, blaublaublau. Nach einem Jahr hatte ich es SO satt. Seitdem geht blau bei mir nur noch bei Jeans oder bei meinem Marinepulli. Ich krieg innerliche Pocken von blau. Wobei das eigentlich schade ist, denn blau steht mir ganz eigentlich.

      Es ist schon schwierig.

      Aber dein Teint sieht auf den Fotos total rosigzartporzellanig aus. Clever geschminkt? Du musst mal her kommen und mir Nachhilfe geben. DRINGEND!

      Umarmung!

      Löschen
  4. Ja, habe ich, für viel Geld. Ich sollte eigentlich ein Frühling sein, aber wenn ich diese Farben trage, sehe ich ziemlich krank aus und ich werde sogar gefragt, ob es mir nicht gut geht. Gold steht mir nicht, helles Grau auch nicht, Apricot nicht und schon mal lange kein Vanillegelb ... ich bin ein Typ, dem am besten kräftige, klare, harte Farben (Rot, Schwarz, Weiß) stehen, kombiniert mit Silber und nicht die pastelligen Töne. Paßt auch eher zu meinem Auftreten Kurz, ich halte davon nicht sonderlich viel, weil sich auch im Laufe des Lebens die Hautfarbe ändert, die Haarfarbe und und und. Je älter man wird, desto mehr verschieben sich die Farbtöne.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Doris,
      Du klingst, nach der Farbberatung, die a) eine der ersten und b) von einer mir persönlich als vertrauensvoll empfundener Dame erstellt wurde, nach Winter. ;)
      Sind auch meine Farben.

      Löschen
    2. @Doris

      Stimmt, die Zeit verändert dann doch einiges. Ich sehe schon... miiinniiimmal natürlich nur... anders aus als vor 25 Jahren.

      @Ruthy

      Winter hat auch nette Farben. Was gar nicht geht bei mir - und da bin ich mir HÖCHST sicher - ist der Herbst.

      Löschen
  5. Huhu, es gibt einen einfachen Trick, mit dem man herausfinden kann, ob man zum warmen (Frühling/Herbst) oder zum kalten Farbtyp (Sommer/Winter) gehört. Zwei billige Lippenstifte kaufen, einen eher pfirsichfarben (warm) und einen rosafarben (kalt) mit ungefähr gleicher Farbintensität. Dann nacheinander ausprobieren. Ruckzuck siehste was gar nicht geht... Auch wenn man sonst gar keinen Lippenstift trägt... Grundsätzlich gilt das es bei Klamotten immer nur um die Farben in Gesichtsnähe geht... Ob das bisserl Schmuck (Gold oder Silber) einen riesen Unterschied macht... nöööö...!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich finde, Schmuck macht sehr wohl einen Unterschied. Bevor ich damals die Farbberatung hatte, bin ich nur mit Goldschmuck rumgesaust. Danach hab ich meine Silberringe aus Jugendtagen wieder rausgekramt und wurde promt am nächsten Tag im Büro gefragt, ob ich in Urlaub gewesen sei, weil ich so schön braun wäre.

      Löschen
    2. @Anonym

      Die Idee mit dem Lippenstift ist super!! Danke. Das probier ich aus.
      Grüße!

      Löschen
  6. boah, bei uns im verein schwappt auch die farbstilberatungswelle, und spuckt dir vertraute menschen
    überraschend anders wieder aus, und nicht immer zu ihrem besten, wie ich finde .

    und ich trage auch sehr gerne schwarz, und ich werde das auch weiterhin tun, mit dem fuss aufstampf!
    schönen schwarzen gruss, silke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Genau. WIR HALTEN ZUSAMMEN!!!
      *Fäustchenwedel*

      Löschen
  7. Hallo Sudda,

    ich glaube, der Sommer passt bei dir doch sehr gut?
    Der Aschton im Haar, das pinke (=blaustichige/kalt) Gesicht bei Anstrengung (hab ich auch *highfive*), die Vorliebe zu kalten Tönen (blau, Beerentöne, grau, Silberschmuck, etc.) deuten alle Richtung Sommer. Nur das Schwarz fällt etwas ab, aber man sagt ja, dass kalte Typen auch vom "Schwesterfarbtyp" Farben tragen können.
    Aber prinzipiell denke ich, tragen was gefällt ist die beste Vorgehensweise :)
    Liebe Grüße
    Frau Betty

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, vielleicht sollte ich es einfach mal versuchen. Einzelne Farben mit schwarz zu kombinieren, oder so. Also etwas mehr als bislang.

      Liebe Grüße!
      Annika

      Löschen
  8. Wenn ich dich so sehe, dann scheinst du mir aber ein Sommer zu sein, ich bin nämlich auch einer und wir haben viele Übereinstimmungen. Ich hab die Farbberatung schon mit 30 zum Geburtstag bekommen und war vom Ergebnis nicht überrascht - ich trug diese Farben alle ;-) mein einziger Goldschmuck ist mein Ehering.

    AntwortenLöschen
  9. Sudda, ich glaub auch, Du bist eher ein Sommer. Im allgemeinen zieht man instinktiv eigentlich eher die Farben an, die einem auch stehen - Ausreißer sind natürlich immer mit drin (bei mir Oliv und manchmal Apricot ;) ). Außer, man bekommt bei einer "falschen Farbberatung" Mist erzählt (so einer Bekannten in einem Laden in München passiert. Die wäre eigentlich Sommer, ihr wurde aber Winter auf's Auge gedrückt, und daß das nicht paßt, seh sogar ich).
    Irgendwo weiter oben kam die Aussage, die Hautfarbe/der -ton würde sich ändern. Ich glaub das eher nicht. Bei meiner damaligen Farbberatung - und da gab es NUR die 4 Jahreszeiten - wurde erst mal unterschieden zwischen gelblicher=warmer und bläulicher=kalter Farbe, und diese Grundrichtung bleibt eigentlich. Frühjahr und Herbst sind die warmen, Sommer und Winter die kalten Farben, wobei die ersteren die pastelligen Töne sind, die zweiteren die klaren.
    Und es gibt einen groben Anhaltspunkt: wenn ein Mensch als ganzes auffällt / in Erinnerung bleibt, ist der Mensch mit den richtigen Farben gekleidet, fallen einzelne Kleidungsstücke auf, sind es die falschen Farben. Oh, und Knalleweiß und Schwarz sind laut meiner Farbberatung nur Winterfarben, also in Gesichtsnähe anderer Farbfamilien eher ungünstig.
    Ich wurde damals mit einer neutralen Haube vor einen Tageslichtspiegel plaziert. Dann wurde, weil ich ein eher dunklerer Hauttyp bin, mit Tüchern in Herbst- und Winterfarben begonnen, die mir immer abwechselnd um den Hals drapiert wurden. Ich sollte sagen, ob mir was auffällt. Beim ersten Durchgang hab ich nur gemerkt, daß sich mein Gesicht irgendwie ändert. Erst beim zweiten mal fielen mir allerlei Unregelmäßigkeiten meiner Haut auf, immer dann, wenn ich die "falsche" Farbe umhatte.
    Vielleicht hilft Dir das ja ein bißchen. Ich komm mit meinen Winterfarben wunderbar klar, und trag seither auch mal Farben, die ich früher eher nicht angezogen hätte.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Aber wieso hast du eine Haube übergezogen bekommen? Über den Kopf? Die Haare spielen doch eine Rolle.

      Ja, mag sein. Aber sind das auch VOM GEFÜHL her deine Farben? Fühlst du dich damit wohl?

      Löschen
    2. Haube wegen meiner gefärbten Haare. Kann ja auch mal sein, daß man seinen Haaren die falsche Farbe verpaßt ;)
      Und um zu vermeiden, daß die falsche Farbe dann Einfluß nimmt - bei dieser Tüchersache geht es ja um die Auswirkungen auf das Gesicht - gibt es eben die Haube.

      Und die Farben sind voll die meinen, z.B. dunkelgrün, ein knalliges Grün, bestimmte Blautöne...ich hab mit Seidentüchern in Winterfarben angefangen - Schwarz trag ich ja schon einige Jahre, hat aber keinen besonderen Grund, gefällt mir nur einfach, und da passen die ausgezeichnet dazu :)
      Hab nur früher gedacht, die Farben würden mir nicht stehen. Aber da kommt es halt auch sehr auf die Nuancen an, ein Tickchen daneben und schon paßt es nicht mehr.

      Löschen
  10. Ich hab's mal mit so einem 80er-Jahre-Farbbeatungsbuch versucht und meine Antworten waren auch meist so im Bereich "öhmmmmnajahmmmm" angesiedelt.
    Ich weiß nur, was ich NICHT bin, nämlich Herbst. Dies aber instinktiv und ohne Fragebogen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Njamnjamnjam... in den 80ern waren die vielleicht noch anders? Also ich mein, weil in den 80ern die Mode und die Farbkombinationen anders waren? Oder ist das System und sind die Farben die gleichen geblieben? Müsste man mal vergleichen.

      Ich seh schon, das Thema birgt doch einiges.

      Löschen
  11. Entweder ich bin auch Sommer oder ich habe die falschen Lieblingsfarben. Und "warme" Brauntöne oder beige oder gelb sehen bei mir total krank aus.

    AntwortenLöschen
  12. Hallo zusammen,

    ich les hier ab und an mit und möchte zum Thema Farbberatung etwas sagen. Per Fragen kann man nicht rausfinden, was für ein Typ man ist. Das geht wirklich nur mit Farbtüchern, an einem.

    Ich war bei einer Farbberatung. Es wurde verdunkelt, Tageslichtlampe angemacht, ich bekam eine graue (?) Haube und Schürze um. Sie schaute meine Haut und auch meine Augen an und dann legte sie mir diverse Tücher um den Hals und ich legte meine Hand auf das Tuch.

    Puh... manches geht wirklich nicht!

    Ich habe das in einer Gruppe mit 9 weiteren Frauen gemacht. Bei vielen Frauen wusste ich schon nach den ersten 4 Farben, welcher Typ sie sind. DAS hätte ich NIEMALS erwartet.

    Ich bin der Sommer und hab anfangs nur rumgenölt darüber. Aber wenn man mal genau hin schaut, was es doch für eine Auswahl gibt, die mir schwarzträgerin eben doch gefällt, find ich mich zunehmend damit ab. Natürlich schmeiß ich nicht alles sofort um, aber bei neuen Sachen achte ich mit darauf, welche Farben es sind. Halte es auch mal in den Farbpass, ob es da rein passt.

    Der Sommer darf übrigens durchaus schwarz und weiß tragen. Unten das kräftige schwarz und weiß, oben gebrochenes schwarz und weiß.

    Vorher hatte ich viele Farben, die nicht dem Sommer entsprechen. Ich fühl mich innerlich eben eher warm, statt kalt. Hab eine Strickjacke in einem warmen beige, die ich liebe. Jetzt hab ich mir eine in einem kaltem beige gekauft und die steht mir tatsächlich viel besser und könnte meine neue Lieblingsstrickjacke werden ;-)

    Schlussendlich helfen einem Fragebogen aber nicht, wenn man seine Farbpalette finden will, die einen noch besser erscheinen lässt. Denn nichts anderes ist es. Die für uns optimale Farben lassen uns einfach noch mehr (!) erstrahlen.

    LG
    schabu

    AntwortenLöschen
  13. Halo, liebe Sudda,

    bitte nicht verwirren lassen! :-)

    Ich war vor Jahren erstmals bei einer Farbberatung. Ergebnis: ganz eindeutig Wintertyp!

    Nun wäre ich nicht ich ;-), wenn ich nicht eine zweite Beraterin konsultiert hätte. Ergebnis: ganz eindeutig Wintertyp. Und: ich hätte ein gutes Gefühl, trage ich doch (mein Leben lang) die richtigen Farben.

    Aaaber... zur Sicherheit habe ich Monate später doch eine dritte Beraterin aufgesucht: eindeutiges Ergebnis Wintertyp - meinte sie nach der üblichen Prozedur. Oder?!...... meinte sie. Sie wollte dann doch weiter testen. Zu 100% er Sicherheit.

    Fazit: das erneute Testen dauerte sehr, sehr lange, doch zum Schluß hatte sie die Antwort: ich sei - ganz eindeutig - eine "Winter-Sommer Mischung".

    Mit dem Ergebnis bin ich nun zufrieden - und ich trage seitdem etwas weniger echtes Schwarz, dafür suche ich immer wie verrückt nach dem "unechtem" Schwarz.

    Hoffe, ich habe Dir etwas helfen können!

    LG Sonne

    AntwortenLöschen
  14. Hej, Suddaline!

    Ich habe vor ca 4 Jahren mal mit meinen Mädels an einer Farbberatung teilgenommen - so mit Tüchern umlegen und gefärbte Haare abdecken und alles.

    Ergebnis: Auch ich bin Sommer. Und fand´s total blöd, weil nach "meinen" eigenen Farbberatungsergebnissen aus der Zeitung etc. war ich immer Frühling.

    Die Farben vom Sommer gefallen mir bis auf die (hellen) Blau- und Türkistöne auch nicht so richtig. Damals hatte ich wie wild angefangen, alles in Grau zu kaufen - davon hab ich fast nix mehr, weil ich uni Grau ziemlich fad finde.
    Zu Braun und Beigetönen greife ich jetzt schon mal öfters.
    Mit Rosa sehe ich ziemlich blutleer aus, lila- und Beerentöne habe ich durch, kann ich nicht mehr sehen.
    Was ich absolut zum Würgen finde, sind die Grüntöne vom Sommertyp - bis neulich.........Da hatte ich eine leichte Sommerjacke entdeckt, die mir vom Schnitt und der Machart total gut gefiel.
    Leider gab es die nur in dunkelblauzuklein, in altefrauenbeige und in grün. Das hellere von den beiden Sommertypdunkelgrüns.
    Watt soll ich sagen - die steht mir total gut.
    Und das nichtsommertyptaugliches Orange oder Rost ist meine 2. Lieblingsfarbe. Auch weiß mit Türkis trage ich gerne.
    Gold ist auch nicht meins, Silberschmuck - ja, aber noch schöner finde ich momentan das angesagte Roségold. Das sieht m. M. nach auch gut aus, wahrscheinlich, weil der Sommertyp gut rosa (börks!) tragen kann.

    Fazit: ich bin der frühlingshafte Sommertyp mit herbstlichem Winteraszendenten.

    Liebe Grüße
    Djiella

    AntwortenLöschen
  15. Ich kenne die Sommerfarbpalette etwas "staubiger" - ähnlich wie agavengrün, mattes flieder oder altrosa.
    Wenn du gerne schwarz trägst, mach das doch weiter und ergänze mit farbigen Tüchern oder Shirts, dann merkst du auch welche Farben am besten passen.
    Frühlingsfarben kann ich am schlechtesten tragen, bin eigentlich ein Wintertyp, klappt aber mit ergrauten Haaren nicht mehr so ganz, auch die gefärbten sind oft irgendwie falsch. zum Glück seh ich auch mit Sommer- oder Herbstfarben noch nicht untot aus. :D
    Was auch zählt, ist die Brillenglasfarbe: eigentlich sollten Winter- und Sommertypen leicht blaustichige Gläser tragen, leider gibt es da nur deutlich sichtbare "Stiche". Klare Gläser sind auch nicht wirklich klar, sondern leicht gelbstichig. Da weiß ich keine Lösung.

    LG
    gann

    AntwortenLöschen

Es kann etwas dauern, bis dein Kommentar freigeschaltet wird, weil ich mich für "Handarbeit" entschieden habe.

Ich danke für dein Verständnis und deinen Kommentar!