Freitag, 4. Juli 2014

Einmal gründlich aufgeräumt

Vorgestern war ich so richtig dämlich.
Das kann ich nicht anders nennen.

Ich weilte so auf meinem Diwan und dabei fiel mir der Tochter kleines Bonbonschächtelchen ins Blickfeld. Es lag da so rum, auf dem Couchtisch.

So ein kleines Schächtelchen mit zuckerfreien Bonbons. Alles in allem fasst die Schachtel 44 läppsche Gramm, drin waren ca. 30.

Zuckerfrei!
Hm.
Kann ich ja mal probieren.
Und die waren gar nicht so schlecht.
Fand ich.

Der Schachtelrückseite entnahm ich, dass 100 g weniger als 0,5 g KH haben. Ui. Gut, mir war schon klar, dass der Rest Süßstoff war und dass es bessere Nahrungsmittel gibt. Dennoch zwitscherte ich mir, wie ferngesteuert, eins nach dem anderen rein. Bis die Schachtel leer war. 10 kleine Bonbons waren das in etwa. Kann man doch mal machen, oder?

NEIN, KANN MAN NICHT!
Jedenfalls ich nicht. Ich scheine recht empfindlich zu sein.

Die zweite Hälfte der Nacht verbrachte ich bis zu den frühen Morgenstunden entweder im Bad, auf dem Weg zum oder vom Bad oder jammernd auf dem Sofa. Ins Bett traute ich mich nicht mehr!

Ich will keine näheren Details liefern, ich sage nur so viel, dass mein Darm hinterher mit Sicherheit blitzeblank war.

Das Gute an dieser harschen körperlichen Reaktion?
Örks, für mich keine Bonbons mehr. Und schon gar keine Süßstoffbomben.



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