Montag, 1. September 2014

LCHF-Tipp: Der Spiralschneider


Jahrelang bin ich immer wieder im Kreis drumherum gelaufen. Einerseits hat er mich extrem gereizt, andererseits war ich mir zu geizig. Schließlich kann man Gemüsenudeln auch mit dem Sparschäler rappzapp zubereiten... dachte ich.

Klar, kann man auch, aber was so ein Spiralschneider aus Rettich, Kohlrabi, Gurke, Zucchini, Möhren und sehr schmalen Spitzpaprika so macht, ist doch ein ganz anderes Erlebnis.

Nein, bislang habe ich keinen "warmen Nudelersatz" daraus gemacht, sondern den Rettich, Kohlrabi, etc. s.o. anschließend mit Vinaigrette angemacht. Aber dennoch ist das 1a-gigalecker unter Bolognesesauce. Oder wie der Mann seit dem ersten "Kontakt" mit meinem Rettich-Kohlrabi-Nudelsalat immer wieder gerne sagt:

"Normale Nudeln sind was für Weicheier!"

Er war's, er war's... nicht ich. :)

Jetzt wollte ich euch doch mal ein tolles Foto von meinen Gemüsenudeln machen, das Ergebnis ist aber leider nicht so der Brüller... Ich wollte rote Spitzpaprika mit reinhobeln, aber die war zu breit und auch schon zu weich, gab also nur kleine, rote Fissel dazwischen.




Eine besondere Marke kann und mag ich nicht empfehlen. Ich hab den von Westmark, sieht aber baugleich aus wie einer von Lurch - ich weiß nicht, welcher am besten ist. Das muss jeder Interessierte selbst herausfinden. Einfach mal "Spiralschneider" googlen, dann werdet ihr garantiert fündig. Bei meinem Modell wird jedenfalls das geschälte Gemüse "eingespannt" und dann von der Seite "verkurbelt". Das Teil hat auch verschiedene Einsätze, so dass man Gemüsenudeln unterschiedlicher Art herstellen kann.

Als Nachteil könnte man nennen, dass in der Mitte eine Art "Stift" aus Resten entsteht. Stört mich aber nicht weiter, ich mag auch Gemüse in Stiftform sehr gerne. Blöd nur bei den Möhren, denn das Beste daran, eben die Mitte, wird nicht zu Gemüsespaghetti verarbeitet.

Meine Frage an alle, die ein solches Gerät besitzen:
Habt ihr schon mal warme Nudeln damit gemacht?
Und wenn ja, wie schmeckt das?

Ich wollte mal eine Versuchsreihe mit ganz knapp blanchierten Kohlrabinudeln starten, als Unterlage für eine extrem geniale Carbonara-Sauce. Blanchieren, weil die dann minimal weicher werden und wahrscheinlich auch ihren typischen Geschmack verlieren. Das schwirrt so in meiner Vorstellung rum. Geht das?



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