Montag, 8. September 2014

Hohes Venn, oder: Ist der Schuh erst ruiniert...

... geht es sich ganz ungeniert!




Wie konnte es dazu kommen? Ganz einfach...

Gestern ging es bei "von oben" trockenem Wetter ins Hohe Venn. Gestartet sind wir am Entenpfuhl und von da aus erreichten wir sehr schnell das Moorgebiet.






"Von oben trocken" heißt dort natürlich nicht automatisch "von unten trocken" und daher bin ich auf den ersten 2 km mal so richtig versumpft. Über ausreichend viele Meter fehlten nämlich die Steege...






Daher sahen Schuhe und Socken nach 2,5 km so aus:




Da ich sehr empfindliche Hacken habe und wusste, dass ich mir mit nassen Schuhen und Socken im Handumdrehen Blasen zuziehen würde, blieben mir exakt zwei Möglichkeiten:

a) Wanderung abbrechen und zurück zum Auto gehen

b) Schuhe und Socken ausziehen und barfuß weiter gehen.

Da ich dezent merkwürdig bin, entschied ich mich für b). Eeeehhhh.. wisst ihr eigentlich, was das für ein wundervolles Gefühl ist, bis zu den Knöcheln im original Moddermoor zu stecken? Siehe Foto 1.

Es gab ganz viel tolle Gegend zu sehen und auch kleinere Details...











In den Wäldern fanden wir eine Menge Pilze und die haben wir - mit Ausnahme der Fliegepilze - dann abends auch gegessen..

Ja, ich lebe noch!




Ist das hier eigentlich ein Pfifferling? Der Mann hat mir das nicht geglaubt und daher haben wir den dann doch lieber nicht verspeist.





Mehr Gegend:





Insgesamt eine wundervolle Wanderung über 17 km. Die 14,5 km barfuß haben mir definitiv nicht geschadet. Kein Splitter, keine Probleme. Lediglich minimal Muskelkater in den Füßen. Das Gefühl an den Füßen war dagegen unbeschreiblich schön. Schuhe waren gestern jedenfalls definitiv überbewertet.

Hohes Venn?
Immer wieder gerne.

Und im Sommer auch wieder barfuß.
:)




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