Freitag, 19. September 2014

Breaking Ischennews...


Hm... Vielleicht hätte ich doch nicht so schnell vorverurteilen sollen.

Der gute halbe Liter, den ich heute Morgen extra getrunken habe, um der Ische ein Wiegeergebnis der anderen Art abzuringen, ist... hm... also quasi "durch". Auf einmal zeigt sie 600 g weniger an als heute Morgen und damit definitiv ein anderes Ergebnis.

Eigentlich schön blöd, oder?

Was ich aber noch sagen wollte:

Es ist nicht das Gewicht AN SICH, das mich nervt. Oder der Wiegevorgang an sich Was mich nervt ist, wenn in einer so fortschrittlichen Welt eine dämliche Waage nicht in der Lage sein soll, DAS zu wiegen, was auf ihr drauf steht. Rein technisch.

Klar, ich kann ein Maßband nehmen, aber ist das nicht so als würde ich künftig statt elektrischem Licht Kerzen verwenden, weil der Schalter einfach keinen Bock hat? Etwas zu wiegen ist ja nun keine hochkomplizierte Meisterleistung, jedenfalls theoretisch.

Danke für die moralische Unterstützung. 
Das Wochenende kann kommen.
:)




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So nicht, Frolleins!


Also so langsam gehen sie mir aber RICHTIG auf den Keks, die Ischen. Seit einigen Tagen haben sie nämlich dann doch noch einen nagelneuen Trick entwickelt. Der heißt: "Schau'n-ma-mal-wie-lange-ich-brauche-bis-die-lustige-Frau-da-so-richtig-ausflippt". Und sie machen ihren Job gut, ich schwöre.

Zunächst einmal:
Ich habe meinen Wiegetag verlegt. Der Mittwoch erscheint mir rein logisch als ungünstig, weil ich dann die heftigsten Sportkurse der Woche gerade hinter mir habe. Das macht sich gerne negativ auf der Waage bemerkbar, besonders wenn die Anstrengung groß war und man Muskelkater hat. Aber das nur am Rande, ist für diesen Text eigentlich auch schnurzpiepe.

Vor fast einem Monat habe ich das Ruder rumgerissen, nachdem ich eine Zunahme von fast 6 kg zu verzeichnen hatte. Darüber habe ich ja geschrieben. Mir war logisch klar, dass ich dieses Mehrgewicht nicht rappzapp wieder verlieren würde, da ich es mir ja nun nicht mit Kohlenhydraten aufgefuttert habe. Mehr Kohlenhydrate hätten Wasser eingelagert und im Umkehrschluss würde man dann recht schnell die ersten Erfolge auf der Waage feiern können, wenn man sie wieder weglässt. Nö, war ehrenwertes Fett, was ich mir da auf den Alabasterleib gezüchtet habe. Muss ich mit umgehen können. Selbst Schuld!

Die letzten Wochen bin ich ziemlich eisern gewesen. Echt. Ich habe zwar nicht akribisch mein Essen notiert, aber ich habe es gründlich im Kopf überschlagen.

Über 1.800 kcal? Nein!
Über 30 g KHs am Tag? Ebenso nein!
Über die Maßen Protein verspeist? Nope!
Genügend Fett? Ich denke schon.

Jedenfalls ließ es sich zäh an, das mit dem Gewichtsverlust, aber es ließ sich an. Und in den ersten drei Wochen habe ich es immerhin geschafft, 1,5 kg abzunehmen. Yeah!

Respektable Leistung, wie ich finde. 500 g/Woche ist ein guter Schnitt. Und ich merke es an der Kleidung und an meinem Körper. Ich merke es sogar daran, dass ich schon von zwei Personen gefragt wurde, ob ich abgenommen hätte. Ist halt eben auch beim Abnehmen jetzt anscheinend ehrenwertes Fett, was ich verliere. Das ist der Vorteil, wenn es nicht aus "Kohlenhydratwasser" besteht.

Aber jetzt zum neuen Ischentrick.
Nachdem ich euch hier mein Leid über die Ische geklagt habe, habe ich die ALTE Original-Ische (die, mit der ich so viel abgenommen habe) aus den Untiefen meines Kellers gegraben und mit niegelnagelneuen Batterien versehen. Ich habe sie liebevoll mit einem Lappen abgerieben und bis in die letzte Ecke poliert.

Ich stieg drauf und sie zeigt mir immerhin ungefähr das gleiche Gewicht an, wie das andere Miststück. Aber dann...

Seitdem zeigt sie mir immerimmerimmer das gleiche Gewicht an. Jeden Morgen. Auf das Komma genau! Mal im Ernst... das kann doch nicht!

Also griff ich in die Trickkiste:

Trick 1:
Ich trank vor dem Wiegen ca. einen halben Liter Flüssigkeit -> gleiches Gewicht!
(Gut, wäre vielleicht schlauer gewesen, sich auch VOR dem Trinken zu wiegen, aber manchmal... hm)

Trick 2:
Daraufhin beherzigte ich Inkas Trick aus den Kommentaren, die schrieb, ich solle mal zwischendurch ein anderes Gewicht auflegen. Also packte ich einen Wäschekorb mit Büchern - der wog übrigens 18,1 kg. Danach hüpfte Mutti auf die Waage -> gleiches Gewicht.

Jetzt mal im Ernst.
Ich bin ein geduldiger Mensch. Mir machen Wiegeergebnisse nichts, wenn sie mal rauf- und runterschwanken, aber das hier schlägt dem Fass den Boden aus. Das ist auf Dauer nicht gut für meinen Durchhaltewillen.

So, jetzt hatte ich also eine Waage, die wankelmütig war, wie eine Diva. (und die der Mann umgehend entsorgt hat - Mist!)
Nun habe ich eine Waage, die stur ist, wie ein Esel. (Ist die etwa beleidigt, weil sie so lange im Keller wohnen musste?)

Das ist doch eine Verschwörung!

Heute Abend Kriegsrat mit dem Mann. Ich plädiere für eine neue, gute, zuverlässige Ische. Aber wenn ich mir die Bewertungen von diversen Waagen bei Amazon ansehe (vor allem die mit wenigen Sternen), habe ich schon keine Lust mehr dazu.

*gnah*

Man tröste mich!








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