Samstag, 15. November 2014

Müsste es vielleicht eigentlich DIE Sport heißen?


Ist natürlich mit einem gewissen Augenzwinkern gemeint, aber ein wenig Gedanken mache ich mir darüber schon. Mir ist nämlich etwas aufgefallen:

Ich stehe montags in BauchBeinePo: Ca. 10 Frauen, kein Mann. Ich stehe danach in Pilates: Ca. 12 Frauen, kein Mann. Ich stehe dienstags in Bodystyling: Durchschnittlich 25 Frauen und 1 Mann. Ich stehe mittwochs in Rückengymnastik: Mittlerweile durchschnittlich 20 Frauen und 5-6 Männer. Ich vertrete manchmal donnerstags vormittags Yoga light, auch manchmal die Silberlöckchen: Kein Mann. Jetzt könnte man sagen "Tsja, kann daran liegen, dass Männers eben nicht an diesem Kursgehüpfe interessiert sind - das ist nix für echte Kerle!".

Mal ganz abgesehen davon, dass man dafür von mir nur ein leises Gähnen und rollende Augen kassieren würde - ich sage: "Sehr viele Männer tun sich mit den Übungen schwer und es ist ihnen zu anstrengend!" Ich habe schon hie und da Männer erlebt, die erst solche Töne gespuckt und dann in meinem Kurs mit wehender Fahne untergegangen sind. Noch häufiger erlebe ich allerdings großes Tönespucken ohne den Versuch, an einem Kurs teilzunehmen.  :)

Ich habe jedoch sehr gute Trainingsbücher von Männern. Und die geben/nehmen ja nun auch Kurse. Aktuell zum Beispiel dieses (klickediklick) von Paolo Roberto, aus dem ich bereits manche Anregung für meine Stunden mitgenommen habe. Sudda-Prädikat: Empfehlenswert.





Okay dann wechseln wir vielleicht mal die Sportart. Männersportarten haben wohl eher Männertrainer, oder? Trainer muss man erst einmal werden (Lizenz) und dann bleiben (Verlängerung)...

Ich habe zwei Übungsleiterlizenzen gemacht: Deutlicher Frauenüberhang - wobei da doch relativ viele Männer waren, sagen wir mal 20%. Ich gehe an diesem Wochenende auf eine Fortbildung: 16 Trainerinnen, 1 Dozentin und 5 Trainer. Sportarten  bzw. Beweggründe der anwesenden Männer für Lizenz und Verlängerung soweit ich mich erinnern kann: Tischtennis, Fußball, Grundschullehrer, Volleyball, Leichtathletik, Karate, Badminton, Schach (ja, auch dafür braucht man eine Trainerlizenz! Gilt als Sportart)... Und - fand ich total super - Wassergymnastik für Seniorinnen. Jedenfalls... wenn es tatsächlich viel mehr Trainerinnen als Trainer geben sollte, machen dann nicht vielleicht auch mehr Frauen als Männer Sport?

Gehen wir über zur Leibsportart des Mannes - auch wenn ich nur semiFan bin - dem Wandern:
Geht man wandern, sieht man (auch wenn das viele nicht glauben mögen) auffällig viele Frauen. Einzeln, zu zweit oder in Großgruppen (die übrigens häufig sogar rein weiblich zusammengestellt sind). Mehr Frauen als Männer, das ist meine Beobachtung.
Ich fahre mit dem Auto irgendwo hin und sehe garantiert Frauen beim Sport. Sie laufen, sie walken, sie inlinern, sie fahren Rad. Wobei Rennrad fahren übrigens eher männlich ist. Ich walke oder laufe durch die Felder und sehe auch dort eher mehr Frauen als Männern beim Sport. Beim Schwimmen hingegen ist es relativ ausgewogen.
Im Fitti sind auf den ersten Blick mehr Männer. Aber sie sind wohl zu 99% eher an den Geräten zu finden, ansonsten maximal im Spinning und im Bauchmuskel-Kurs.

Klar kenne ich Männer, die regelmäßig Sport machen, aber der Rest?  Stecken die alle beim Fußball? Handball? Tischtennis? Ist es vielleicht doch so, dass mehr Frauen als Männer regelmäßig Sport treiben? WO TREIBT IHR EUCH RUM, KERLZ??? 

Oder bin ich zu parteiisch? Sehe ich selektiv? Sagt was. Gerne auch die Frauen. Wie ist eure Erfahrung? Wie isset mitte Kerlz? Was für Exemplare habt ihr um euch herum? Und was macht ihr im Vergleich dafür an Sport? Hmhmhm...

Sind darum mehr Männer als Frauen in Deutschland übergewichtig (klickediklick!)? :D



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Sonst so:

Morgen zweiter Fortbildungstag. Schwerpunkt Rücken. Mutti in ihrem Element, yay. Sauber!

Buxe ist nicht gerutscht. Habe "Gummitwistgummiband" in Lieblingsbuxe eingezogen und festgezwillt. Darüber hinaus sicherheitshalber Body darunter angezogen. Läuft!








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