Dienstag, 23. Dezember 2014

Gibt es ein Heiligabend ohne Rotkohl?


Heute wird es höchste Zeit, eine neue Charge Rotkohl zuzubereiten, damit er Morgen auf dem Tisch stehen kann. Weihnachten ohne Rotkohl? Geht nicht!

Ich mariniere den Rotkohl traditionell über Nacht in einer Mischung aus Orangensaft, ein wenig Zitronensaft und Balsamico, dazu Gewürze wie Zimt, Nelken, echte Vanille, Wacholder, gestoßenen Pfeffer und Lorbeer. Geschmort werden MUSS er morgen in Gänseschmalz (sogar den gab es im Bio-Laden) und ein Apfel gehört ebenfalls definitiv dazu. Braunen oder anderen Zucker nehme ich nicht. Das ist mir süß genug.

Hossa, werden jetzt einige LCHFler denken: Orangensaft? Apfel? 
Ja, ist so. 
Aber es kommt eben auf die Menge an, die man am Schluss davon isst. Wenn Rotkohl, dann Rotkohl. Ich käme z.B. niemals im Leben auf die Idee, Ersatzzucker für mehr Süße zu nehmen. Blärk. 

Trotzdem hätte ich gerne mal einen neuen Kick für meinen Rotkohl. Wie machst du deinen? Hast du eine besondere Version? Andere Gewürze? 

Gibt es einen empfehlenswerten "LCHF-Rotkohl"? Oder steuerst du das wie ich über geringe Mengen und/oder eine geschickte Kombination mit anderen Essenskomponenten? Oder verzichtest du von vorneherein darauf? 

Und überhaupt? Isst du an Heiligabend feierlich oder erst am 1. Feiertag? Gehörst du eher zu denen, die auch mit Würstchen und Kartoffelsalat glücklich werden? 

Erzähl mal. Das interessiert mich.



Gleich Baum aufstellen. 
Wünscht mir Nerven!
:D



www.fotolia.com © Doris Heinrichs

Teilen