Sonntag, 27. Dezember 2015

Früher war es einfacher...

So, Weihnachten 2015 ist Geschichte und auch wenn es ein sehr entspanntes und schönes Weihnachtsfest war, sehne ich mich jetzt nach Einfachheit und Frische. Nach Luft und Bewegung auch noch, um das komplett zu machen, aber das nur am Rande.

Essen rund um Weihnachten ist ja gerne recht schwer, dazu ein Overload von Gerüchen und Geschmäckern. Und ganz besonders freue ich mich darüber, wenn die ganzen Keks-, Kuchen- und sonstigen Gebäcke aus meinem Sichtfeld verschwinden!

Mit Sichtfeld meine ich übrigens nicht, dass ich hier bei mir welche herumstehen habe. Nein, hier ist süßigkeitenfreie Zone. Jedenfalls jetzt wieder - die Familie hat sich im wahrsten Sinne des Wortes tapfer durchgebissen... Aber viel war es eh nicht. Ich meine zum Beispiel die ganzen Fotos von Leckereien auf Medien wie z.B. Facebook.

Ich weiß von so einigen LCHFlern, dass es ihnen total schwer gefallen ist, in dieser Weihnachtszeit standhaft zu bleiben, weil man ja wirklich kaum eine Chance hatte, daran vorbei zu schauen. Besonders hart für diejenigen, die sowieso schon ein Problem mit Zucker bzw. dem Verzicht auf Süßes oder Liebgewonnenes haben.

Natürlich verstehe ich rein logisch, dass es vielen Menschen schwer fällt, auf liebgewonnene Leckereien zu verzichten und dass sie versuchen, sich entsprechend ihrer andersartigen Ernährungsgrundlagen Ersatz zu schaffen. Aber es ist nicht LCHF - das ist meinetwegen irgendwas anderes. Ist ja auch nicht weiter tragisch, wenn es etwas anderes ist, finde ich.

Das ist für mich nicht LCHF, weil...


In der Beziehung kann man mir auch gerne Kleinlichkeit nachsagen, aber Baustein drei von LCHF lautet nun einmal:

Man ernährt sich von natürlichen Nahrungsmitteln (d.h. keine künstlichen Zusatzstoffe, keine Süßstoffe etc.) von hoher Qualität, die vorzugsweise aus ökologischem Anbau sowie aus artgerechter Tierhaltung stammen.

Und die in "LCHF-Leckereien" gerne verwendeten Zuckerersatzstoffe sind nunmal nicht gerade das, was ich als natürlich bezeichnen würde...

Auch der übermäßige Gebrauch von Mehlen aus Nüssen oder Samen wirft bei mir Zweifel auf. Dazu sollte man sich vielleicht mal diesen Artikel von Pinkpoison durchlesen:
Phytinsäure - Selbstsabotage trotz Paleo?

Darüber hinaus werde ich immer der Meinung bleiben, dass es deutlich gesünder und wertvoller ist, die bei LCHF verbleibenden Kohlenhydrate lieber in diverse knackige, frische Gemüsesorten zu investieren. Je weniger Kohlenhydrate man täglich zum Ziel hat, desto wichtiger ist dieser Punkt aus meiner Sicht. 

Natürlich gibt es die Menschen, die wirklich nur zu besonderen Anlässe oder ab und an solche Nachbauten essen. Aber was manche da augenscheinlich tun, ist alles andere als ab und an...



Früher war es einfacher...


Prinzipiell ist LCHF für mich eine sehr "geradlinige" Ernährungsform. Als ich mit LCHF angefangen habe, gab es diesen ganzen Hokuspokus noch nicht. Man verinnerlichte sich die Listen mit geeigneten Lebensmitteln, achtete auf die richtige Menge und Verteilung seiner Makronährstoffe (Protein, KH und Fett) und legte Wert darauf, qualitativ möglichst hochwertige Rohwaren selbst zu verarbeiten und zu genießen.

Das einzige Ersatzgebäck, dass es damals schon gab, waren die Oopsies - und da reden wir schlicht von einer Verquickung von Ei und Frischkäse. Irgendwann kam dann das Heinrichknäcke noch dazu, aber das war es auch schon.

Es war einem bewusst, dass LCHF eine ziemlich grundlegende Veränderung der Ernährungsgewohnheiten bedeutete, aber das nahm man eben in Kauf und aß LCHF oder man suchte sich etwas anderes. Peng, fertig!

Ich bin sehr froh darüber, dass ich "damals" angefangen habe, denn mit der Zeit hat sich das sehr verändert und macht nun vielen Interessierten und Neulingen, besonders denen, die viel abzunehmen haben oder zuckersüchtig sind, das Leben echt schwer.

Schade!
Sehr schade!





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Donnerstag, 24. Dezember 2015

Aus Versehen alte Traditionen gebrochen...

Haben wir - völlig gedankenlos.
Das stimmt mich nachdenklich, bin ich doch ein recht abergläubiges Wesen...

1. gebrochenes Ritual


Immer, wirklich immer ist es bei mir Usus, dass ich auf dem allerletzten Drücker vor Weihnachten Geschenke erst am 23.12. nach 23 Uhr total müde und genervt einpacke. 

Was dieses Jahr geschah:
Ich habe die Geschenke zwischendurch verpackt, so wie sie gekauft wurden. Dabei war ich weder genervt noch total müde. 

Hm.


2. gebrochenes Ritual


Jedes, wirklich jedes Jahr lief das Baumschmücken bei uns so ab:
Durch Anspannung zur Entspannung

Was dieses Jahr geschah:
Als ich gestern (!) heim kam, stand der Baum schon. Das diesjährige Exemplar hat butterweiche Nadeln - piekst nullkommanullgarnicht! Und noch schlimmer: Bislang ist überhaupt keine Anspannung in Sicht, die zur Entspannung führen könnte. Wobei... eigentlich SIND wir schon entspannt.

Hm.


Versteht ihr, was ich meine? Das ist zu einfach und zu geschmeidig.

Vielleicht sollte ich noch eine Weile nix tun, damit ich wenigstens später total mit dem Kochen in Hektik gerate, weil ich es dann eng wird, pünktlich fertig zu werden, bevor die Gäste kommen?

Ach was - ich genieße es! Fertig! Ende Gelände!
Kann ja ruhig auch mal was glatt laufen bei mir.


Meine Lieben, 

ich wünsche euch und euren Wichtigen wundervolle Weihnachtstage, gutes Essen, viel zu Lachen, rührende Geschenke, Gemütlichkeit und Tiefenentspannung.

Lasst es euch gut gehen, das habt ihr euch verdient.

Umarmung von
Sudda

 
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Mittwoch, 23. Dezember 2015

Skandalbebender Mann!

Ich soll das bitte richtigstellen!

Der Herr Mann hat die acht Kilo in VIER (!) Monaten abgenommen, nicht in sechs.

Hatte ich im Post zuvor ja absolut fälschlicherweise behauptet, ich lieblose Tomate. Das kann er so nicht stehen lassen. *empörter Blick*

Manmanman, mit mir macht der was mit, unglaublich!
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Der Mann und das Brot

Es würde zwar FAST wie "der alte Mann und das Meer" klingen, aber ich hab dann mal das "alt" im Titel weggelassen, sonst droht vorweihnachtliches Haussegenschiefhängen gepaart mit vorübergehendem Liebesentzug - und wer will das schon? :D

Bevor ich euch mit Weihnachtsgrüßen versehe, hab ich noch einen. Vom Mann!

Und zwar habe ich doch vor einer gefühlten Ewigkeit mal von Sonnes Brot für Gäste geschrieben. Wer das noch nicht gelesen hat oder das nicht mehr präsent hat, möge bei Interesse hier klicken.

Seitdem ich das Rezept von Sonne erhalten und der Mann das Brot das erste Mal probiert hat, besteht er auf meinem wöchentlichen Backeinsatz. Wer mich kennt, weiß, dass Backen nun ü-ber-haupt nicht zu meinen bevorzugten Tätigkeiten und herausragenden Talenten gehört, aber dieses Rezept ist wirklich idiotensicher - anders kann man das nicht nennen. Zutaten in eine Schüssel geben, erwärmtes Wasser und Fett drüber und gut vermischen, ab in die Form und dann in den Ofen. Ist das ganz eigentlich überhaupt backen?

Egal.

Jedenfalls ist seitdem herkömmliches Brot aus Weizen bei ihm so gut wie gestrichen. Lediglich am Wochenende isst er zum Frühstück Getreidebrötchen. Darüber hinaus ist er dazu übergegangen, mittags in der Kantine nur noch Fleisch/Fisch mit Salat oder Gemüse zu essen. 

Neulich erzählte er mir, dass sich das Weglassen der Sättigungsbeilagen anscheinend immer mehr verbreitet. War er zunächst eher ein "Außenseiter", so sieht er jetzt immer mehr "Kohlenhydratreduzierte" mit sich am Tisch sitzen bzw. in der Kantinenschlange anstehen. :)

Darüber hinaus gelingt es ihm immer besser, um die typischen Büro-Süßes-Darreichungen einen großen Bogen zu machen. Ihr wisst schon... die Teller mit Süßem, die griffbereit herumstehen, Geburtstagsrunden von Kollegen etc. Da bin ich übrigens ganz besonders stolz auf ihn, denn er ist eigentlich ein wirklich ausgesprochener Süßschnabel, sein eingebauter Schokosensor ist sensationell ausgeprägt! Er findet Süßes in JEDEM Versteck. Ob tiefgekühlt oder sogar im Keller unter umgedrehten Wäschekörben. Ja, solche Sicherungsmaßnahmen habe ich schon treffen müssen! Vergeblich!

Exkurs:
NACHDEM er die Süßigkeiten vernichtet hatte, beschwerte er sich übrigens regelmäßig bei mir, warum ich den Mist kaufen würde (Entschuldigung, es war dann z.B. Ostern, oder so...). IHN traf prinzipiell keine Schuld - ICH war natürlich als Käuferin alleinschuldig. Ja, ist klar. Gnah!

Und?
Was hat das gebracht?

Insgesamt acht Kilo in einem halben Jahr!
Respekt, oder?

Ich bin brandstolz auf ihn. Es steht ihm ausgezeichnet und das Bäuchlein ist fast weg. 

Und so sieht der zufriedene, windzerzauselte Mann aus, falls ihr ihn noch nicht kennt. 
<3<3 <3





P.S.:

Ich bin gespannt auf seine Weihnachts-Feuerprobe mit ihren Verlockungen an allen Ecken. Das wird wahrscheinlich eher schwierig. Aber wenn... er weiß ja, wie es geht. Wie heißt es so schön: "Dick wird man weniger zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern eher zwischen Neujahr und Weihnachten!"

;)







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Sonntag, 20. Dezember 2015

LCHF-Podcast: Schön, schlank?


Beim Aufzeichnen war mal wieder zunächst das Würmchen drin... Beim ersten Versuch haben wir total am Thema vorbei geredet, sind quasi etwas sehr davon geritten, daher mussten wir einen zweiten Durchgang starten. Aber was länger wird, findet dann doch ein gutes Ende. Zwischendrin bin ich lediglich ein wenig leise, hör ich gerade... Naja, lässt sich nicht ändern.

Das Thema dieses Mal war "Schön, schlank?" Das wirft eine Menge Fragen auf:

Was ist schlank? Und ist schlank immer automatisch schön? Ist schlank sein DAS Ziel? Ist der Weg das Ziel oder ist das Ziel das Ziel? Machen Zwischenziele nicht absolut Sinn, um die Motivation hoch zu halten? Was ist, wenn man sein Schlank-Ziel erreicht hat? Was passiert, wenn man auf einmal ziellos ist? Löst schlanker sein wirklich die Probleme, die man vielleicht als dickerer Mensch darauf geschoben hat? Und was, wenn nicht?

Gedanken über Gedanken.

Neue Gewinnerin und vielen, vielen Dank!


Ganz wichtig:

Wir haben eine neue Gewinnerin für den 50-Euro-Gutschein beim LCHF-Shop gezogen, weil die erste Gewinnerin sich leider partout nicht mehr gemeldet hat. 

Herzlichen Glückwunsch, Lisa 80

Bitte melde dich bei Kathrin oder mir, damit wir dir deinen Gewinn möglichst schnell zukommen lassen können.

Darüber hinaus habe ich von Kathrin erfahren, dass wir mittlerweile mit unseren Podcasts 15 Bewertungen mit 5 Sternen haben und sie bereits auch schon mehr als 7.000 Mal abgerufen wurden. Wow, ich freu mich total! <3 Danke schön. 

Und jetzt geht es los...


Viel Spaß!

Musik wie immer "There's a better way!" von Loveshadow. Ich freu mich jedesmal, wenn ich das Lied höre... 



Wichtige Links zum Podcast


Kathrins RAN ANS FETT geht direkt im Januar in die dritte Runde! Ab dem 05.01.2016 startet der 12-Wochen-Online-Kurs. Alle Infos dazu findet ihr hier (klick!). 

Ihre drei kostenlosen Webinare im Rahmen von RAN ANS FETT starten ab dem 06.01.2016,  jeweils mittwochs um 19.30 Uhr - da werde ich natürlich wieder mit dabei sein. Dazu kann man sich hier (klick!) anmelden. 

Und ich? Ja, ich erzähl's ja schon im Podcast - ich fahr nach Berlin! Am 30.01.2016 bin ich mit meinem LCHFplus Seminar im Martinello zu Gast. Yippie, ich freu mich riesig! Mehr Infos zu meinem Seminar gibbet hier (klick!)




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Montag, 14. Dezember 2015

Hopphopphopp, Frau Sudda!

*singt*

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!

*hörtbesseraufzusingenräusper*


Schrieb ich etwas von "Normalität ab dem 07." in meinem letzten Post? Hm. Gut, mach ich nicht mehr, denn das Leben lehrt mich ständig eines Besseren. Aber gehen wir die ganze Sache doch ein wenig chronolgisch an.

Die Renovierung des Headquarters zog und zerrte immer mehr an meiner Kraft und meinen Nerven. In der letzten Woche vor dem Tag der offenen Tür war ich dann derartig "durch", dass mir immer mehr Missgeschicke passierten. 

Finger geschnitten? *check*

Finger geklemmt? *check*

Nagel abgerissen? *check*

Kopf beim Einsteigen ins Auto gegen den Fensterholm gebolzt, dass ich die Engel schalmeien hören konnte? *check* (Das müsst ihr erst einmal hinkriegen! Oder besser nicht... ich kann euch sagen... Pfoah) 

Lauter kleinere und größere Unkonzentriertheiten. Aber wie heißt es so schön? Irgendwann ist immer Freitag. Und während andere sich so langsam Richtung Wochenende groovten, lief ich im Feintuning des Headquarters zur Höchstform auf.

Mittendrin fiel mir beim Feudeln und Vorbereiten auf den Tag der offenen Tür ein, dass ich ja mal ein kleines Raumvideo vom Status Quo machen könnte, was euch gleichzeitig die Möglichkeit gibt, mal zu sehen, wie es damals aussah.

Die Nische mit dem Waschbecken wird noch komplett erneuert, zusammen mit dem Boden (Eichefarben, Landhausdiele), der auch noch kommen wird. Denn mal ehrlich... dieses Bleu geht gar nicht! Was man nicht erkennen kann, sind die gelben FUGEN. Seufz. Aber das dürfte dann auch bald Geschichte sein. Als ich den Film machte, war ich parallel gerade dabei, den letzten Müll zu sortieren, viele Sachen aus dem Schussfeld zu räumen, ganz viele Teelichter und anderen Schnickschnack für die Gemütlichkeit des herannahenden Abends aufzustellen und zu putzen. Entschuldigt also das kleine Chaos.

Der Raum sieht übrigens in echt deutlich größer aus - finde ich.




Der Tag der offenen Tür war total aufregend und kitzelig schön. Ich hatte lediglich Nüsse, Salzstangen, Kekse, Wasser, O-saft und Sekt im Repertoire, denn der parallel laufende Nikolausmarkt der alten Schule wartete mit einer Cafeteria auf, da wollte ich denen nicht ins Geschäft grätschen. Ja, ich weiß, das ist nicht alles LCHF, aber die Leute um mich herum sind ja ebenso wenig alles LCHFler. Da bin ich sehr tolerant, so lange ich das nicht zu mir nehmen soll.

Ich weiß gar nicht, wie viele Menschen an dem Nachmittag bei mir waren. Aber es waren dicke mehr als 100. Menschen von LCHF, Menschen aus Sportkursen, Menschen aus dem Dorf, sogar Bloggermenschen waren dabei. Ich hab ein wenig bedauert, dass mir so wenig Zeit für manche blieb, aber das holen wir mal in aller Ruhe nach. Es war total toll, sie alle dort zu sehen. 

Viele kamen auch, weil DAS früher ihr Klassenraum war und sie sehen wollten, wie der jetzt aussieht. Das fand ich schön, einige erzählten auch, wie es damals dort war. Sogar der Bürgermeister gab sich die Ehre.  

Ein wirklich rundes Erlebnis, hat mir gut gefallen. Danke an alle Beteiligten bei der Gelegenheit!

Im Film seht ihr auch die Tafel, auf die ich vorher ein "<3-lich Willkommen!" für meine Gäste gemalt hatte. Im Laufe des Abends versuchte ich immer wieder dran zu denken, meine Gäste zu bitten, sich auf der Tafel zu verewigen. Manche haben das auch getan, was eine wirklich schöne Erinnerung geworden ist. Und sie stehen sogar jetzt immer noch alle drauf. :)




Die Aufregung hat mich ganz schön umgehauen und ich brauchte gut bis Mitternacht bis ich wieder meinen Level auf Normal-Null gefahren hatte. Am nächsten Tag habe ich dann sogar bis halb elf geschlafen. ICH! Dann war das ja wohl dringend nötig...

Die letzte Woche war dann doch nicht viel mit "der Ruhe, die dann über mich kommt, wenn das erst einmal alles erledigt ist"... Es stand ein wichtiges Fotoshooting an, tatsächlich wurden sogar zwei draus, weil der weltbesten Svetlana und mir noch "irgendwas fehlte".

Nein, ich werde mich mit der blöden Fotografiertwerderei niemals im Leben wirklich anfreunden, das habe ich mal wieder festgestellen dürfen. Das ist einfach nicht meins. Und ich bin und bleibe superkritisch mit mir selbst. Ich bin froh, dass ich Svetlana um mich hab - sie gibt mir dann doch die Zuversicht und die Ruhe, dass alles gut werden kann.  <3

Fotoshooting wofür kann ich noch nicht verraten, aber es ist nicht für die Webseiten.

Was ich aber schon immer gut konnte und immer gut können werde, sind Schnutenbilder. Hier eins zwischendrin vom Shooting, das ist natürlich seriös gesehen unbrauchbar, aber ich mag es... Und ja, dieses Mal durfte Mutti dann auch mal in Sportsachen ran.




So viel von mir hier - ich geh mal ein wenig Besinnlichkeit suchen, die hab ich irgendwie verschlampt, befürchte ich.

Heute Abend Stellprobe mit meinen beiden Rödinger Sportkursen im Raum, um die spannende Frage zu klären, wie viele Menschen dort gleichzeitig überhaupt Sport mit Matten (oder auch ohne) machen können. Anschließend kleines Beisammenhocken. Davor freue ich mich auf den Besuch von Jelly. Schön!

Podcast haben Kathrin und ich dann heute Morgen auch schon aufgezeichnet, nachdem wir mit dem Versuch von letzter Woche so gar nicht zufrieden waren.

Läuft!

Passt gut auf euch auf. Wir lesen uns.

Umarmung!

Annika



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Sonntag, 29. November 2015

Ja, ich lebe noch!

Aber nur mit knapper Not.

Ich hab das Ganze komplett unterschätzt. Das ist der helle Wahnsinn, wenn man nicht nur selbständig sein, sondern auch noch eigene Räume haben möchte, die man natürlich nicht zuletzt un-be-dingt selbst renovieren will.

Irgendwie hab ich anfangs gedacht, dass ich "Och" nur ein bisschen anstreichen und umziehen müsste. So "Blümchen auf der Wiese, zwitschernde Vögeleins und das Leben lacht". 

Issonich!


Mein Problem:

Ich kann nicht delegieren.
Ich kann nicht um Hilfe bitten.
Ich kann sehr schlecht Hilfe annehmen, die mir angeboten wird (was wohl die Krönung der Dämlichkeit ist!)

Und so arbeite ich mich voran.

Pinselstrich für Pinselstrich. (fertig!)
Schrubber für Schrubber. (fertig!)
Bestellung für Bestellung. (fertig!)
Möbelzusammenbau für Möbelzusammenbau. (Morgen zum letzten Mal.)
To-do-Punkt für to-do-Punkt. (öh! Nicht ganz.)
Bürokratie für Bürokratie. (Es gibt Dinge, über die will ich einfach nicht reden...)

Samstag wird es ernst(er).
Es wird einen mini "Tag der offenen Tür" geben und bis dahin ist noch so viel (stell dir parallel dazu ganz weit ausgebreitete Arme vor) zu tun.

Und ich hoffe, dass ab dem 07. so etwas wie "halbwegs normal" wieder in mein Leben zurückkehrt.

Ich hoffe es echt.
Hoff.

Mö.


Danke für eure Gedanken.
Alles gut.
Soweit.


P.S.: Aber wenn selbst der Mann sagt, dass "das schon richtig genial aussieht", dann kann es nicht so verkehrt sein. Dennoch... manchmal kommt man mittendrin ins Zweifeln. A touch too much. Ich sag's euch.


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Freitag, 6. November 2015

LCHF-Podcast: Die Sache mit dem Protein

Oder auch: LCHF-Podcast mit Kathrin und Sudda - ohne Sudda, dafür mit Daniela Pfeifer.

Exkurs:
Ich bin dieses Mal nicht mit dabei gewesen, die Renovierung und das ganze Drumherum rauben mir so gut wie jede freie Minute. Und ich wette, dass mittlerweile 99,9 % der Menschen meiner Umgebung unglaublich froh ist, wenn ich denn endlich einmal fertig und eingezogen bin. Das nervt nicht nur mich, so viel ist sicher.

Jedenfalls hat Kathrin diesen Podcast netterweise komplett in die eigene Regie genommen und so wurde ich wirklich toll zu einem spannenden Thema vertreten. Denn das ist sich so eine Sache mit dem Protein. Wie viel sollte man denn nun davon täglich haben? Dieser Frage ist Kathrin gemeinsam mit Daniela in diesem Podcast auf den Grund gegangen.

Daniela Pfeifer ist Ernährungsberaterin und lebt in Tirol. Viele von euch kennen sie, so wie ich auch, sicherlich von den Webseiten lowcarb-ketogen.de und lowcarbgoodies.at. Darüber hinaus hat sie bereits diverse Low Carb-Kochbücher veröffentlicht - eine sehr fleißige Frau, finde ich. Ich hoffe, dass ich irgendwann auch einmal die Chance bekomme, sie persönlich zu treffen! Bin da schon ein wenig neidisch. 

Ups - bevor ich es vergesse... DRINGEND!

Steffi1234, bitte melde Dich bei mir oder Kathrin, denn du hast einen 50-Euro-Gutschein für den LCHF-shop.de gewonnen. Wir halten ihn dir bis Mitte November fest, wenn du dich bis dahin nicht gemeldet hast, werden wir ihn erneut verlosen.

Die Musik ist wie immer "There's a better way" von Loveshadow. Love it!


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Sonntag, 1. November 2015

Reebok Stepbrett für Step-Aerobic o.Ä.

Ich dachte, ich frag mal euch. Denn schließlich weiß ich aus eigener Erfahrung, dass man manchmal das ein oder andere Sportgerät irgendwann angeschafft, aber nicht wirklich nutzt.

Ich SUCHE für das LCHF plus Headquarter Reebok Steppbretter, wie man sie u.a. im Step-Aerobic verwendet (kann man aber auch für diverse andere Übungen brauchen). Insgesamt 11-14 Stück.

Und jeder, der mich ein wenig kennt, weiß, dass sie in erster Linie grau/schwarz sein sollten. Fünf Stück bestelle ich sicherheitshalber schon mal, für den Rest versuche ich alternative Wege wie diesen - wenn es nicht klappt, kann ich die immer noch bestellen.

Ich bestelle diese hier (klickediklick zum Bild) , aber falls ihr ein anderes habt, das ganz grau ist oder in erster Linie schwarz, ist das genauso super. Es sollte aber die erhöhbare Version sein und ca. 90 cm breit.

Bitte kein Babyrosa oder Hellblau. *jaul*

Falls ihr so eins habt und es verkaufen möchtet und so lieb wärt, es mir auch noch zu schicken, bzw. in für mich erreichbarer Nähe wohnt (Titz bei Jülich) oder aber jemanden kennt, der so eins hat, es verkaufen und mir schicken würde (etc. pp.), würde ich mich über eine Nachricht sehr freuen.

<3 <3 <3


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Freitag, 30. Oktober 2015

Seit' an Seit'

Am Dienstag bekam ich tatkräftige Unterstützung auf der Baustelle. Von meinem Montagskurs hatte sich U. angesagt, rückte mit Blaumann (Blaufrau?) an, krempelte die Ärmel hoch und wirbelte ordentlich neuen Wind in die Bude.

U. ist noch nicht lange Teilnehmerin meines Pilateskurses, aber sie gehört zu den Menschen, die man direkt für sich adoptiert, weil sie einem so sympathisch sind. Sowas kennt ihr bestimmt auch.

Jedenfalls hatte ich für mich im Hinterkopf gespeichert, dass sie Vegetarierin ist, und weil ich wusste, dass sie direkt von der Arbeit zur Baustelle einfliegen wollte, bin ich vorher noch hopphopp in die nächste Bäckerei gerauscht und habe ihr ein Brötchen mit Brie und eine Pizzazunge mit Tomate-Mozzarella besorgt. Meine Mettwürstchen würde sie ganz sicher nicht wollen, aber Gäste sollen sich bei mir wohlfühlen - besonders, wenn sie mich so nett unterstützen. 

Entsprechend stolz bot ich ihr das eigens für sie organisierte Mahl an.

"Hm, das ist total lieb, aber ich bin eigentlich vegan."

"Uuuupppsssiieeeee... Vegan. Verdammte Hacke!" - war mein erster Gedanke. Aber das konnte sie mir gar nicht gesagt haben, das hätte ich mir doch gemerkt. Oder hatte ich mal wieder nur selektiv zugehört? Wäre auch nicht ungewöhnlich. 

U. ist ein unkomplizierter Mensch und überging meinen Fauxpas, indem sie dennoch zumindest das belegte Brötchen aß.

"Uuuuiiiii... meine erste Veganerin im echten Leben", dachte ich, als ich so vor mich hin pinselte. Schon ein bisschen spannend, also habe ich sie mal ein wenig gelöchert. Schließlich ist ernährungstechnisch eine unserer Schnittmenge ja, dass wir durchaus z.B. ein wenig planen/denken, bevor wir auswärts oder auf Einladungen essen. Wir tauschten Erfahrungen und Geschichten aus, da gibt es deutlich Parallelen.

"Was würde ich eigentlich kochen, wenn ich sie zu mir einladen würde?", überlegte ich weiter beim Anstreichen. Prinzipiell nehme ich nämlich Rücksicht auf die Vorlieben und Ernährungsgewohnheiten anderer. Das fällt für mich unter Gastfreundschaft. 

Aber ich habe in meinem Lebtag noch nicht vegan gekocht. Das wäre eine Herausforderung. Die "Tellerinhaltschnittmenge" beläuft sich bei LCHF und Vegan ja ungefähr auf Gemüse, Nüsse und gewisse pflanzliche Öle, oder? Hm.

Veganer sind militant - so absolut...


... sagen viele. 

Nein, es gibt nicht "die Veganer", ebensowenig wie es "die LCHFler" gibt. Sehe ich so. Es gibt immer "solche und solche". Egal wo. Egal wie. 

Nicht selten habe ich von Shitstorms gehört (und sie auch selbst nachgelesen), die Veganer irgendwo angezettelt haben, weil irgendetwas nicht zu ihrem Lebensstil passte. Klar, das gibbet auch - aber die gibt es auch aus anderen Ernährungsbereichen! Irgendwie scheint Ernährung ein Thema zu sein, das Reibung erzeugt. 

Warum eigentlich? Für mich ist Ernährung eine ganz persönliche Sache, aber deswegen alle über einen Kamm zu scheren, ist mir zu schwarz/weiß. Toleranz fängt bereits auf dem Teller an!

Einträchtig strichen wir Seit' an Seit' den Raum und wurden auf den letzten Tropfen Farbe fertig. 

Anstrich ist jetzt also erledigt, was fehlt ist der Boden, denn das Blau geht mal gar nicht. Es nimmt Formen an!





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Dienstag, 27. Oktober 2015

LCHF-Göttinnen

Nach langer Zeit tut sich wieder etwas LCHFiges in der Bloggerwelt. Fünf LCHF-Göttinnen haben sich auf den Weg gemacht und bloggen rund um das Thema LCHF. 

Das freut mich ganz besonders, denn die Persönlichkeiten, die hinter den tollen LCHF-Göttinnen stecken, sind mir keine Unbekannten, teilweise kenne ich sie persönlich und habe ihren Weg ein Stück weit miterleben dürfen, ihre Ergebnisse bestaunt. 

Die Idee von Ine, Becci, Sari, Claudia und Zeli sich zusammen zu tun, um ein wirklich buntes Potpourri zeigen zu können, finde ich richtig, richtig genial. (Kleiner Tipp: Die Vornamen habe ich jeweils mit einem Link hinterlegt, wenn ihr da drauf drückt, kommt ihr jeweils zu der Geschichte bzw. dem Vorstellungspost der einzelnen - hoch lesenswert, denn die sind wirklich beeindruckend!)

MÄDELZ, VIEL SPASS UND HAUFENWEISE LESER!

Mich habt ihr schon mal als Stammleserin. Und ich packe euren Link direktemang in meine Linkliste. 

Zum Blog geht es hier entlang:


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Was mich betrifft, bleibt zu sagen, dass eine Renovierung in meinem "fortgeschrittenen Alter" dann doch kein Tanz auf Rosen ist. Vor allem, wenn man meint, fast alles selbst machen zu möchten.

Diese Woche finden die Anstreich- und Lackierarbeiten ihr Ende. In rund zwei Wochen liegen dann bestimmt Boden und Leisten und ich kann einziehen. Jedenfalls dürfte - sollte - müsste - will ich Mitte November mit dem Zauber durch sein und in meinem neuen LCHF plus Headquarter die Füße entspannt auf den Schreibtisch packen können. Oder auf das Sofa, die Matte, die Bank... Oder ich lege mich einfach auf den Boden und schlafe mindestens 24 Stunden am Stück!

Alles dreht sich bei mir um die Baustelle und LCHF Headquarter - von morgens bis abends. Anderes muss derzeit irgendwie am besten von selbst laufen. 

Das macht auch vor meinem Zuhause nicht halt: Kartons mit wichtigen Sachen und Equipment stapeln sich im Keller und im Arbeitszimmer - denn wenn ich mal nicht auf der Baustelle bin, beschäftige ich mich mit zum Beispiel mit packen und stapeln (unfassbar, was ich über die Jahre an Fachliteratur, ordnerweise Papierchen, Sportequipment und Ähnlichem angesammelt habe!). Oder ich sitze an Planung, Konzept und überdenke bzw. kalkuliere den Zukauf von weiteren nötigen Materialien und Renovierungskrempel.

Letzte Woche war ich dann an DEM Punkt, an dem man schreiend alles kurz und klein schlagen möchte. Da war sie - meine ganz persönliche Leistungsgrenze. Körper schmerzt, Nägel geschrottet, alles voll Farbe und ich wütend wie selten in meinem Leben! Auslösender Faktor war die malefitzte Korkwand, die einfach nicht so wollte, wie ich...

Auf LCHFplus.de habe ich die Geschichte notiert, falls ihr wissen möchtet, was passiert ist. Ich sage nur eins: KORK will ich fortan nur noch als Verschluss in Weinflaschen sehen!


Passt auf euch auf.
Wir lesen uns.  









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Dienstag, 6. Oktober 2015

Scherze über das Kaufhaus Universum?

Nie wieder!
Ich schwör.

Es ist wirklich unfassbar, was das Leben einem so zuspielt. Was ich jetzt gerade wieder so mache, könnt ihr hier lesen:

Ein Zuhause für LCHF plus - es wird konkret!



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Mittwoch, 30. September 2015

Lappland 2015

Endlich komme ich dann auch ein wenig zur Ruhe. Das Wochenende war aufregend, spannend und wunderschön, denn das erste LCHFplus Seminar ist in Jülich vom Stapel gegangen und das war natürlich etwas superhypergigaatemberaubend Besonderes für mich, was natürlich in der Vorbereitung letzte Woche mein ganzes Hirn und Herz und auch meine Zeit vollständig besetzt hatte. Wer mehr darüber wissen möchte, kann hier eine kleine Zusammenfassung dazu lesen:

LCHF plus Seminar vom 26.09.2015 in Jülich

Aber zurück zu Lappland. In diesem Jahr gab es im Vergleich zu 2014 leichte Änderungen in der Reise an sich. Hin wieder über Stockholm, von da aus mit dem Leihwagen in die Region "Höga Kusten" nach Docksta, aber dort haben wir zwei Nächte übernachtet (letztes Jahr war es nur eine). Das haben wir gemacht, weil die Fahrt nach Docksta schon rund 500 km lang ist und es letztes Jahr sehr anstrengend war, nach nur einem Tag Pause weiter nach Jokkmokk zu fahren, vor allem wenn man in der Region Höga Kusten noch ein wenig wandern gehen möchte - die Gegend ist einfach wunderschön. Die Gegend ist enorm abwechslungsreich.

So gab es dort diese tollen Bäume zu sehen - DAS nenne ich mal Architektur der Natur:





Ihr dürft mal raten, welches der beiden Fotos ICH gemacht habe - obwohl, lasst es lieber... *räusper*

Auch in diesem Jahr fanden wir die komische Klippe hier total spannend. Das kommt auf dem Foto nicht ganz so rüber, aber die Wände sind rund 40 m hoch. VIERZIG!




Zwischendrin gab es ein wenig "Wildchips" (getrocknetes Fleisch bzw. Pemmikan) und selbst gepflückte Blaubeeren aus des Mannes Pfötchen - gibt es Besseres?




Am Samstag waren wir auch kurz in der Fjällrävenfabrik und sogar der Mann hat etwas gefunden. Gut, ich auch. Aber gerade er war glücklich wie ein Kekschen, denn letztes Jahr ging der Gute ja leer aus. (Versteh ich gar nicht, ich finde IMMER was. IMMER! Männer, tse... Gut, aber wir Frauen BRAUCHEN ja auch mehr - also finde ich...)

Sonntag dann die Weiterfahrt nach Jokkmokk. Rund 500 km wieder. Alles in allem natürlich recht viel Fahrerei, aber es LOHNT SICH!!!

Ein kleines Potpourri aus der Zeit am Polarkreis 2015:

Was wir natürlich wieder gemacht haben, war die Tour auf den Jarre. Das muss man einfach mal gesehen haben. Da oben ist unglaublich viel Gegend, man schnappt fast ein wenig über...

Auf dem Weg hoch, vorbei an der Baumgrenze:



Mit diesem Foto oben drüber ist der Gatte übrigens derzeit Titelbildgeber für eine Facebookgruppe zu der Region und ist darüber sehr, sehr stolz.

Ich übrigens auch.
<3

Ganz oben sieht es dann so aus:



Guckt mal - ist DAS ein schönes Rot?
Jaaaa...









Mein Mann, der olle Trapper, hat dann auch direkt mal Rentiere gesichtet! Ich hätte die gar nicht gesehen. Ich saß noch in ehrfürchtiger Starre auf meinem Pausenstein rum, als er sich schon wie ein Indianer auf die Pirsch hinter den Tieren her machte.

ECHTE RENTIERE!
2014 hatten wir ja nicht ein einziges gesehen!
Wow!



Aber das hat sich schnell relativiert... In diesem Urlaub haben wir nämlich Rentiere an allen Ecken und Enden gesehen.

  • Beim ersten Mal waren wir halt der Schnappatmung noch sehr nah.
  •  Beim 2.-4. Mal war es auch noch ein ganz besonderer Moment.
  •  Ab dem 5.-10. Mal haben wir nicht einmal mehr die Kamera gezückt.
  •  Beim 11. Mal (also ca) haben wir die doofen Viehcher von der Straße gehupt, weil sie SCHON WIEDER einfach völlig unbeeindruckt vor Fjälli-Pirellis (also meinem) Lappland-Mobil hertrabten und KEINERLEI Anstalten machten, die Fahrbahn zu räumen! 

Merke:
Rentiere sind auch an HUPEN nullkommagarnicht interessiert. Damit kann man die wenig beeindrucken.  

Aber zurück zum Ausflug auf den Jarre...

Zurück wollten wir mal einen anderen Weg nehmen, zumal der Aufstieg sehr rutschig und steil ist. Millionen Stolperwurzeln und so.

Meine Tante hatte gesagt, dass man "einfach nur dem Pfad zur Sami-Straße" folgen müsse. Das haben wir dann versucht, aber entweder haben die dort oben eine andere Definition für "Pfad" vorliegen oder wir waren schlicht auf dem Falschen.

Sami-Straße übrigens, weil der Weg durch deren Gebiet führte, durch das man als Normalsterblicher zwar GEHEN, aber nicht FAHREN darf. Die Straße (ach, was man so STRASSE nennen kann - seufz) führt vom Hauptweg zu deren Rentiersammelstellen.

Wir gingen und gingen, die Bäume und Büsche wurden unübersichtlicher, der Weg fast ungehbar bzw. er verschwand irgendwann und es gab auch hervorragend viel Sumpf da.

Straße durch Samigebiet? Fehlanzeige.

Anfänglich fand ich das auch gar nicht so schlimm. Echt nicht. Aber als der Mann meinte, mich daran erinnern zu müssen, dass das das bärenreichste Gebiet in Schweden ist, und fragte, ob es nicht Sinn machen würde, wenn wir die ganze Zeit reden und Geräusche von uns zu geben, UND es langsam düsterer wurde UND entgegen aller meiner Orientierungslogik keine Straße auftauchen wollte, wallte ehrlich so langsam Panik in mir auf...

Als der Mann dann versuchte mich mit "Im Zweifel müssen wir hier eben übernachten, kein Problem!" zu beruhigen, war ich emotional endgültig durch.

NEVEREVER!
Was für ein trauriges Ende eines wirklich netten Lebens!

Auf diesem Foto ging es noch mit Weg und Laune... Wie man sieht hatte ich auch die berüchtigte rote Jacke mit. Schließlich war zusätzlich auch noch am gleichen Tag ELCHJAGD in dem Gebiet, was die Stimmung ebenfalls nicht erhellte..




Als ich gerade so richtig in Tränen der Wut und des Zorns ausbrechen wollte, weil der Mann sich zu sparsam gewesen war, eine echte Wanderkarte für das Gebiet für sein Navigerät da zu kaufen und wir jetzt auf dem Bildschirm eine unglaublich beachtliche blaue Linie sehen konnten, hörten wir aus der Ferne ein Rauschen.

Das Rauschen kam näher und zog eindeutig von links nach rechts durch!

HEUREKA!
EIN AUTO!

Und wo ein Auto so fahren konnte, war natürlich was?
Genau.
DIE STRASSE!

Herrjechen, ich glaub, ich war noch nie so glücklich, ein Auto zu hören.

Tatsächlich waren wir zu diesem Zeitpunkt nur noch rund 200 m von der Straße entfernt. Puh! Also Tränen verdrücken, durch knacksigen Sumpf auf die Straße stolpern. SAFE!!!

Der Mann hatte bis dahin recht cool getan, einer muss schließlich der Held sein, aber als wir endlich wieder stabilen Boden unter den Füßen hatten, stieß er einen Yeah-Ruf aus und küsste mich.

AHA, damit hat er sich definitiv verraten, Helden gibbet eben nicht mehr so viele echte.
;)

"Zuhause" angekommen fand ich den Blick aus dem Fenster auf die Wäscheleine dann höchst gemütlich und ausreichend naturig für mich. Selbst da: Viel Gegend, findet ihr nicht?




Dieser Ausflug hatte dann jedenfalls den Effekt, dass ich lieber am Folgetag einen Lesenachmittag auf dem Sofa eingelegt habe, ich wollte nicht raus.

Das war auch wunderbar, denn zum Einfach-so-Rumlesen-und-Rumlümmeln hatte ich in den vergangenen Monaten so gar keine Zeit. Dennoch habe ich mich hinterher gründlich schwarz geärgert, denn der Mann hatte bei seinem Ausflug einen echten Sami getroffen, der ihn ein Stück mit dem Auto zu den Rentiersammelstellen mitgenommen, ein Ründchen mit ihm gequatscht (auf allen verfügbaren Sprachen) UND ihm bei der Gelegenheit einen echten Adler gezeigt hat, den der Herr Gatte vor lauter Überraschung vergessen hat zu fotografieren.

Menno!

Aber was soll das Jammern, wenn man vor der Haustür DIESE Aussicht genießen kann?
:)




Ob wir wieder nach Lappland reisen werden?
Aber hundertprozentig.
Es gibt so viel zu sehen auf der Welt und manchmal deucht mir, dass besonders viel davon genau da oben liegt.




















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Montag, 21. September 2015

... und wie es weiter ging

Kaum hatte der Mann die Zahl "556" in das Zahlenschloss eingegeben, schnackte es auf. :D
Und wir packten die Koffer und machten uns auf in die Erholung.

Na ja, nicht ganz so. Dazwischen ist schon noch einiges passiert, aber die Zeit vergeht im Moment so schnell und es tut sich viel Aufregendes, dass ich leicht Schwierigkeiten habe, Herz und Hirn mit den Handlungen und der Übersicht koordiniert zu bekommen. Nahe dran, vor gutem Gefühl überzuschnappen quasi.

Jedenfalls war es dringend nötig, sich mal ein paar Tage abzukoppeln und das gründlich. Ich hatte zwar zunächst ein wenig Bauchschmerzen bei dem Gedanken, Zuhause alles ein wenig stehen und liegen zu lassen, aber da das nur ein Gedanke in mir war und nicht wirklich der Tatsache entsprach UND wir uns schon seit geraumer Zeit auf den Trip gefreut haben, packte ich nicht nur meinen Koffer mit dem Notwendigsten, sondern bestieg...

*tödötödötödötödötödö...*

... Angstmacher Numero 1: DAS FLUGZEUG! Und das gleich dreimal. Ein Flug hin und Doppelflug zurück.

Und was soll ich sagen: Hinweg war *örks* und beim zweiten Flug auf dem Rückweg bin ich sofort eingeschlafen und erst wieder aufgewacht, als die Rollen fast den Boden berührten. Da war ich echt erstaunt, das könnt ihr mir mal glauben.




Jedenfalls sind wir gestern Abend spät erst wieder Zuhause angekommen und sind in Gedanken noch ein wenig irgendwo in den Wolken. <3

Aber wo war sie denn jetzt? Na, kommt schon, ihr könnt euch das bestimmt denken, oder?





:D

Es war eine herrliche Woche. Viel Zeit, um Kraft zu tanken, ohne Internet (also Whatsapp funktioniert manchmal, wenn man lange genug um das Haus rennt und mit dem Handy wedelt) und mit vielen Wanderungen, Sauna und einem Berg Bücher. Wir haben Rentiere gesehen, Lemminge auch, der Mann sogar einen Adler, Sami getroffen, Natur satt undundund... Dazu viel gutes Essen und keine Waage... *räusper*... was will man mehr.

Da in dieser Gegend der nächste Supermarkt bzw. das nächste Restaurant gute 60-70 km Schotterpiste entfernt liegen, war schon ein wenig Planung gefragt und wir nutzten die Chance uns nur von dem zu ernähren, was es dort typischerweise oft gibt: Ren, Elch und Fisch aus dem See, dazu diverse selbst gepflückte Beeren und Wasser direkt aus dem See vor der Haustür.

Wenn der Mann die Fotos von der Kamera gefischt hat und ich mich hier wieder in Ruhe "rückinstalliert" habe, erzähle ich euch in Ruhe davon. Das Zeugs, was ich als Fotos auf dem Handy habe, werdet ihr eher nicht sehen wollen, glaubt mir. Ich bin echt zu blöd dazu.





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Sonntag, 6. September 2015

192 - 193 - 194..

Moah, ich hab hier gerade so richtig Spaß, Schadenfreude ist doch manchmal was Feines.

195 - 196 - 197...

Der Gatte hat für den heraneilenden Lapplandurlaub nagelneue Zahlenschlösser für unsere Koffer gekauft. Da er kein Vertrauen zu niemanden nieniemalsnienicht hat, beschloss er die Zahlenkombination zu ändern.

198 - 199 - 200..

Angeblich laut Beschreibung.

201 - 202 - 203...

Hat nicht funktioniert, sag ich mal vorsichtig.
Das Schloss ist jetzt feste geschlossen und die Kombination, die der Mann eingegeben hat, tut es nicht.

204 - 205 - 206...

Jetzt gibt es aus meiner Sicht genau zwei Lösungen:

1. Man probiere jede mögliche Zahlenkombi einzeln durch und ziehe jeweils feste am Bügel, in der Hoffnung, die richtige Kombi erwischt zu haben. Es gibt, weil es ein 3-Zahlenschloss ist, die Kombinationsmöglichkeiten von 000 - 999. Logo, oder?

2. Man werfe das Schloss zeternd weg und versuche hektisch, ein neues Schloss noch vor Abflug zu erwerben.

207 - 208 - 209...

Der Mann versucht sich derzeit an Version 1.

210 - 211 - 212...

:D

Jegliche Bestechungsversuche prallen an mir ab, wie Wassertropfen auf der Lotusblume.

:D:D :D

213 - 214 - 215..

Allerdings sollte ich mir vielleicht das Kichern zwischendrin verkneifen. Denn schon mein umsichtiger Hinweis, dass er auch nach jeder eingestellten Zahl wirklich feste am Bügel ziehen soll, hat schon zu dezenten Nüsternaufblähungen geführt.

"Zieh feste, sonst musst du wieder von vorne anfangen, wenn sich bei 999 immer noch nix getan hat."

"ICH FANG DOCH NICHT WIEDER VON VORNE AN! DANN SCHMEISS ICH DAS DRECKSDINGEN WEG!!!!!"

Eine gefährliche Gratwanderung für mein Lästermäulchen! Es ist aber gerade deshalb so witzig, weil sowas üblicherweise MIR passiert. Doch nicht meinem Mr. Pöööhrfäkt. Wobei er froh sein kann, dass es nur ein dreier Zahlenschloss ist, es gibt doch bestimmt auch vierer, oder?

216 - 217 - 218...

Hehe.

Sonntage können wirklich witzig sein.

Ich halte euch auf dem Laufenden, ob er es schafft.

;)

219 - 220 - 221..

Ähm, ich soll fragen, ob einem von euch vielleicht noch eine andere clevere Lösung für das Problem einfällt.



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Samstag, 5. September 2015

Nur noch 1..

... Platz ist im ersten LCHFplus Seminar am 26. September in Jülich zu haben, dann ist meine persönliche Höchstzahl erreicht. Maximal zwei, aber nur für den Fall, dass jemand unbedingt nicht allein kommen möchte. Also wenn noch wer möchte: Hier entlang zum Infotext rund um das Seminar! Heute ist ja auch gleichzeitig der letzte Tag an dem der ermäßigte Preis für Schnellentschlossene gilt.

Ist das nicht der Hammer?
Ich kann meine Gefühle kaum in Worte fassen, das Lächeln ist aus meinem Gesicht nicht mehr rauszubürsten.

Am liebsten würde ich ja schon morgen, aber leider muss ich noch ein paar Mal schlafen. Ob ich das bis dahin aushalte? Unendlich viele kitzelige Schmetterlinge tummeln sich in meinem Bauch.
<3

Und der schöne-Gefühle-Overload geht noch weiter. Aber da ich immer ein wenig skeptisch bin, warte ich noch mit der glücklichen Verkündung bis ich es schwarz auf weiß hat. Jedenfalls ist DAS eine Entwicklung mit der ich so nullkommanull gerechnet habe.

Könnte mich mal jemand mit den Füßen an den Boden tackern?

Kann man eigentlich vor lauter Freude Herzinfarkt bekommen?
Ich hoffe nicht!
Das wär wohl schad.
:)


www.lchfplus.de





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Donnerstag, 3. September 2015

Der große Zusammenriss

Im Moment passiert so viel...

Stop!

Irgendwie komme ich mir vor wie in dem Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" - ich glaube, das habe ich schon öfter gesagt. Aber was soll es, es ist tatsächlich einfach so.

Ob Webseite Nr. 1 oder später Webseite Nr. 2 - das waren beides große Projekte, an denen ich fürchterlich gerne arbeite. Mit Webseite Nr. 2 kam ich dann auch direkt mit meiner "beruflichen Zukunft" um die Ecke und habe mich wie verrückt über die tolle Resonanz gefreut. Es gibt weitere Menschen, die sich von mir in Sachen LCHF coachen lassen wollen (Huhu, ich winke euch!) und was mein allererstes LCHFplus Seminar angeht... Nun, es kommen bereits Leute von Nord bis Süd, Übernachtungen wurden gebucht, Mails ausgetauscht und es sind nur noch eine Handvoll Plätze über bis mein persönliches Limit erreicht ist. Und das habe ich "relativ eng" gesteckt, schließlich ist es mein erstes Mal und mir ist sowieso und prinzipiell wichtig, dass wir gemeinsam gut und entspannt arbeiten können.

Bei Interesse also:
Noch bis zum 05. September gilt ein ermäßigter Preis für das große LCHF plus Seminar am 26. September 2015 in Jülich und wenn die Plätze "fott" sind, sind sie "fott". Mehr Infos findet ihr hier auf LCHFplus (klickediklick).

Wo war ich. Ach ja.

Nachdem ich also wiederum DIE Aufregung verdaut habe, klingelte die nächste große Möglichkeit quasi an die Tür. Also wirklich. Geklingelt! Ich sag nur: An der Theorie mit den Bestellungen beim Kaufhaus Universum könnte vielleicht doch mehr dran sein als bislang geglaubt. ;)

Da aber auch gilt: "Nix Genaues weiß man nicht" muss ich da noch eine Entscheidung abwarten und veratmen, bevor ich mehr darüber öffentlich erzähle.

Exkurs:
Wollte ich aber neulich der Oona (klickediklick) schon mal brühwarm am Telefon erzählen, sie war jedoch leider nicht da. :) Aber ich erwisch sie bestimmt noch. Sollte sie sich besser eine Thermoskanne mit Tee o.Ä. vorbereiten, das kann länger dauern. :D

Ein Highlight jagt also zwar derzeit das nächste, aber dabei ist mir vor ca. zwei Wochen etwas ganz klar aufgefallen:

ES IST ZEIT FÜR DEN GROSSEN ZUSAMMENRISS!

Ich muss mich zusammenreißen, weil ich in solchen Phasen viel zu wenig auf meine Ernährung schaue und das ist gar nicht gut. Das Problem ist gar nicht LCHF an sich - das ist ja nun mittlerweile eine Gewohnheit - sondern dieses unbewusste "Nebenher-Essen" und Nichtessen.

Morgens stand ich auf, rannte los in meinen Tag, meine Aufgaben und meine spannenden Abenteuer und nicht selten fiel mir erst gegen 16 und einmal sogar erst gegen 18 Uhr auf, dass ich noch gar nichts gegessen hatte. Und wenn ich GAR NICHTS schreibe, meine ich auch GAR NICHTS. Auch keinen Butter- oder Bulletproofkaffee oder BPC oder wie man ihn nun nennen mag, denn das wäre wegen des Energiegehalts glasklar eine Mahlzeit - da kann das noch so flüssig sein.

Kein Hunger gehabt.
Einfach vergessen.

Als es mir auffiel, aß ich etwas. Irgendwas. Käse oder hartgekochtes Ei. Und machte weiter mit Aufgaben/Abenteuer/Tag.

Natürlich reichte das nicht. Also zog ich los und nahm noch ein Ei oder ein Stück Schinken und schälte mir ein Stück Gurke. Noch ein wenig Aufgaben/Abenteuer/Tag...

Hmm... nicht genug. Und schon wieder zockelte ich zu meinem kühlen, edelstählernen Freund und betrieb Mundraub. Wie wäre es denn mit Makrele in Tomatensauce? Ist doch lecker. Oder da war noch Fetacreme. Lauter "kleine Dinge".

Das hatte wegen der Ablenkung zwischendrin überhaupt nichts mit BEWUSST oder gar GENUSS zu tun. Das war eher ein EINSCHIEBEN.

Ihr braucht übrigens gar nicht zu glauben, dass man auf diese Weise abnimmt.
Nönö.

Warum?
Weil diese ganzen Kleinigkeiten eine größere Summe der Dinge ergibt.

Zu viel?
Nein, auch nicht. Eben genau richtig, um weder ab- noch zuzunehmen.

Was aber nicht gerade toll war, denn schließlich hatte ich es zuvor bereits geschafft, über die Sommerferien bzw. eigentlich seit Pfingsten über 3 kg (!!) zuzunehmen, weil ich a) in den Ferien so gar keinen Sport gemacht habe und b) viel zu oft Fünfe gerade sein ließ.

Diese Neukilos sollten aber doch eigentlich runter. Und noch mehr. Zeit also, sich feste am Schlafittchen zu packen und einmal gründlich durchzuschütteln. So nicht, Frollein!

Mein Lösungsansatz Numero 1, der übrigens bereits hervorragend funktioniert:

Am Vorabend überlege ich mir, welche Termine ich am folgenden Tag habe und wann mir genügend Zeit zum Kochen und Essen bleibt. Bei mir ist ein Tag eben nicht wie der andere, da muss ich ein wenig flexibel sein. Und daraufhin stelle ich mir original den WECKER im Handy. Wenn der klingelt, wird das eigene System runtergefahren, gekocht und in Ruhe gegessen! Das mag für manche total albern klingen, aber es läuft!

Heute am frühen Nachmittag gab es übrigens Schweinekoteletts überbacken mit Zwiebel-Champignons-Paprika-und-Käse und etwas grünen Salat in kühlem Sahnedressing. Extraordinär lecker.

Lösungsansatz Numero 2, aus der Reihe "wer notiert verliert (Gewicht)":

Aufschreiben und sich selbst analysieren - wenigstens noch bis Mitte September. Das ist dann mal wieder sehr aufschlussreich, was die Gesamtenergiemenge angeht. Aber... großes Phänomen... sobald ich aufschreibe, reiße ich mich zusammen! Ist das bei euch auch so? Wenn ich schwarz auf weiß sehe, was ich bereits intus habe, verfliegt die Lust aufs Grasen.

Und die Waage bedankt sich... von den über drei draufgepackten Sommerferienkilos sind bereits fast zwei wieder weg. Immer wieder interessant, dass es funktioniert, sobald man sich an die eigenen Ratschläge hält. ;)

Aber dem noch nicht genug, es folgt Lösungsansatz Numero 3:

Es wird wieder den ollen, wohlbekannten Wiegetag im Blog geben. Freitags.

*tödötödötödötödötödötödötödötödötödötödötödötödötödötödötödö*zingzingzingzing*
Und wieder zieht der weiße Hai seine Bahnen... Und gleichzeitig ein wenig aus dem Film "Psycho", halt die Duschszene


Dem "dreckigen Dutzend" wird der Garaus gemacht.
Ich will die U70 sehen.
Weg damit.

Ende Ansage.

Noch zweimal schlafen bis zum Wiegetag.

*ommmmm*

:)








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Freitag, 28. August 2015

LCHF-Webseiten-News: Tommy hat sich in nur 18 Monaten halbiert

Heute habe ich ein Interview mit dem Schweden Tommy Runesson vom Blog "Tommy tappar" (klickediklick!) auf LCHF.de veröffentlicht.


Der Mann hat am Höchstpunkt spektakuläre 94 kg abgenommen und mir dazu inklusive Vorher-/Nachher-Fotos Rede und Antwort gestanden. Danke, Tommy.

Er gehört zu den sehr strikten LCHFlern und zieht das auch schon seit Jahren konsequent durch. Mir wäre das zu viel, da würde mir meine übliche Gemüsemenge doch arg fehlen. Aber ihm scheint es damit sehr gut zu gehen und er hat sportliche Zukunftspläne...

Falls es euch interessiert, geht es hier entlang:
Tommy Runesson: Nach 18 Monaten halbiert!



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Donnerstag, 27. August 2015

LCHF-Podcast: Affirmier dich!

So langwierig war das noch nie.

Nein, nicht der Podcast an sich, aber das Aufzeichnen war dieses Mal deutlich komplizierter als sonst. Beim ersten Durchlauf verursachte irgendetwas bei mir Zuhause ein fürchterlich nerviges Rauschen, was Kathrin immer wieder am anderen Ende durch das Drücken diverser Knöpfchen zu unterbinden versuchte.

Der Versuch war also ca. unterlegt mit:

*schrrorooaaraaahh*taptap*ppfffrffsfsd*TAP*ddrrrdrrrrr*tapTAPPPPtap*ssccchhnnööö*

usw. eben. Nicht total laut, aber dennoch aus unserer Sicht sehr nervig. Es war schade um den Inhalt und die Zeit, aber es half nix.

Der zweite Versuch ließ sich sehr gut an. SEHR GUT!
Bis, ja, bis ich plötzlich unverkennbar Schritte hörte.

*Klack*klack*klackklackklack*klack*klack* 

Dann porlierte ein Wasserhahn. Hm. Dabei war ich doch gerade so nett im Erzählfluss, warum läuft Kathrin dann durch die Gegend? War sie gar nicht, war ein Familienmitglied.

Im dritten Ansatz hat es funktioniert, auch wenn ich finde, dass ich streckenweise relativ leise klinge. Irgendwann kriegen wir das noch hin mit der Technik. Vielleicht wenn bei uns hier mal eine nennenswerte Internetverbindung an den Start geht - wann auch immer das sein mag.

Alle guten Dinge sind eben drei.
:)

Was gibt es zu hören?


Der Kern des Podcasts zuerst:

Kathrin hatte damals für die Teilnehmer ihres "Ran ans Fett"-Coachings ein interessantes Audio mit Monika Schießler (klickediklick!) zum Thema Motivationshilfen beim Abnehmen aufgezeichnet. In dem Teil daraus, den wir im Podcast anspielen, ging es thematisch unter anderem um Affirmationen und "Heißhunger Harry".

Monika ist professioneller Coach bei schwierigen Lebenssituationen und Mental-Trainerin, darüber hinaus hat sie den Heilpraktikerschein für Psychotherapie. Sie weiß also, wovon sie spricht und ich freue mich sehr, dass wir den Teil veröffentlichen durften.

Danke, Monika! <3

Damit hatten wir ja reichlich Stoff zu reden. Ein sehr spannendes Thema. Gerade Affirmationen haben es mir schon lange angetan! Kathrin verhält sich in der Hinsicht noch ein wenig strubbelig, aber vielleicht gibt sie dem ja doch noch eine Chance. ;) Von da aus kamen wir vom Hölzchen auf's Stöckchen...

Das Buch, dass da im Laufe des Podcasts angesprochen wird, heißt "The miracle morning" und ist von Hal Elrod - falls ihr daran interessiert seid.

Ansonsten erfahrt ihr natürlich auch, was sonst so los war in der letzten Zeit und auch ein wenig über das, was noch kommt. Das war und ist ja einiges. Da hätte ich ja schon mal spontan ein ganzes Tape füllen können. Mindestens. Bei Kathrin ist es ihr Online-Coaching "Ran ans Fett" (klickediklick!), das am 22. September in die zweite Runde geht.

Wie immer möchte ich es nicht verpassen, die Musik lobend zu erwähnen. "There's a better way" ist und bleibt ein wundervolles Lied von Loveshadow (klickediklick!).

Ach so...

Unser Gewinnspiel bei Itunes endet am 31.08.2015 und am 01.09.2015 werden wir bereits den Gewinner des Gutscheins im Wert von 50,- Euro auslosen. Wer noch dabei sein möchte... auf geht's!



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Biometrische Passfotos

Hömma!!

Wer hat sich denn bitte diesen Mist ausgedacht?
Unglaublich.

So sieht doch kein Mensch "in echt" aus. Also ich sehe so nicht aus, finde ich. Ihr vielleicht? Das glaube ich nicht. Never ever! Darauf wirkt man, als ob man einen Auftritt bei der nächsten Fahndung in Aktenzeichen XY rechtschaffen verdient hat.

Nicht falsch verstehen - Svetlana hat schon die schönsten biometrischen Passfotos von mir geschossen, die man sich (oder ich mir) vorstellen kann.  Aber sie sind und bleiben biometrisch und damit in ihrer Wirkung völlig unecht.

Ihr könnt mir doch nicht erzählen, dass eine offzielle Passvorzeigestelle - wie Post, Zoll, was weiß ich - eine/n Normalsterbliche/n darauf erkennt. Oder? Und wenn du total inkognito bleiben willst, lächelst du einmal breit und die behaupten garantiert, dass du das gar nicht bist. Fordern sie einen dann auf: "Bitte einmal so gucken wie auf dem Foto? Lassen Sie jetzt ihre Mundwinkel erschlaffen, schauen Sie starr nach vorne und machen Sie das linke Ohr frei. Dann schauen wir mal, ob Sie das wirklich sind."??

Bitte.... bei aller Liebe... das krieg ich doch nie wieder hin!

Tse.

Kommt schon... Gibt es irgendeinen hier, der sagt: "Jao, auf diesen meinen biometrischen Fotos sehe ich mal so richtig heiß aus?"

Moah.

Und damit darfste dann Jahre rumlaufen.
*rolleyes*




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Mittwoch, 26. August 2015

Willkommen auf LCHFplus.de

Kaum wartet man mal ein gutes halbes Jahr - oder war es sogar noch länger? - kommt die Frau Sudda dann auch endlich mal mit ihrer "beruflichen Webseite" aus dem Quark.

Exkurs für Oona:
DAS meinte ich damit. :)

Die Verzögerung hatte allerdings einen wirklich guten Grund, nämlich die Übernahme der Hauptseite LCHF.de. Das hatte für mich absolute Priorität, schließlich war das für mich ein "ganz großes Ding", das zuerst vom Stapel  musste und wegen der kompletten Umgestaltung richtig viel Zeit in Anspruch genommen hat - viel mehr als ich zunächst angenommen hatte.

Warum ich überhaupt ZWEI Webseiten gemacht habe, wo ich doch beides hätte vermischen können?

LCHF.de ist für mich eine Infoseite für alles, was rund um LCHF interessieren kann, nicht meine Verkaufsshow - wobei ich natürlich auch dort einen Beitrag zur Eröffnung der Seite oder auch ab und an über spezielle Angebote schreiben werde. Aber eben nicht MEINE Jobseite.

Gleiches gilt im Übrigen für den Blog hier... Ich werde sicherlich eine Verlinkung irgendwo einbauen (muss noch ein Fleckchen dafür finden) und sicher erwähnen, wenn es etwas Neues gibt, so wie jetzt gerade, aber wie sagt man so nett: "Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps".

Der Blog soll endlich wieder das sein, was er sein soll. Ein entspanntes Berichten über alles mögliche, die Alltäglichkeiten, die einem über den Weg laufen, und vor allem soll ENDLICH wieder abgenommen werden. Schließlich heißt das ja nu auch hier "Abnehmblog" (wobei Abnehmen für mich schon immer mehr als nur "anders und wenig essen" war, das ist euch ja nix Neues).

Jetzt aber!

*Puh * - ein bissi nervös macht mich das gerade schon.

Falsch, ein bissi sehr nervös macht mich das schon, denn gleichzeitig ist es ja auch der richtig offizielle Startschuss für mein kleines Unternehmen.

Über das LCHFplus Seminar, das schon sehr bald stattfinden wird, schreibe ich bestimmt noch etwas separat, das wird hier jetzt alles zu viel für mich gerade vom Magensausfaktor. Oder ihr schaut HIER auf der nagelneuen Webseite nach, denn da sind die Informationen dazu auch dabei.

Exkurs:
Übrigens möchte ich mit großem Dank verkünden, dass bereits "Einskommafünf"-Seminarbuchungen (das "Kommafünf", weil das bei einer Interessentin terminlich noch intern abgeklärt wird) heute eingegangen sind und ich von einem weiteren Liebelein per Mail ein tolles Feedback für die Seite bekommen habe, obwohl ich die Webseite noch gar nicht offziell gemacht hab. Da hatten einige eine richtig gute Spürnase und haben die Webseite ganz von selbst gefunden. Klasse! Ich freu mich so.  

Auf der neuen Seite findet man übrigens auch endlich eine kleine Zusammenfassung (klickediklick!) zu dem bereits abgehaltenen Kurs "Entpuppt! - Das Kiloprojekt!", den ich vor dem Sommer mit freundlicher Unterstützung meines Vereins BSG Forschungszentrum Jülich 1963 e.V. abgehalten habe.


Der langen Rede kurzer Sinn:

Herzlich Willkommen auf LCHFplus.de



http://www.lchfplus.de



P.S. 1: Ich bastele noch an einem Gästebuch. Techniktechnik... Das ist nämlich das, was mir sonst auf einer Webseite fehlt. Theoretisch könnte man da auch unter jeder Seite und jedem Beitrag Kommentare zulassen, aber das fand ich dann doch zu viel.

P.S. 2: Falls euch beim Stöbern auffällt, dass der Fehlerteufel an irgendeiner Stelle zugeschlagen hat, würde ich mich über eine kurze Benachrichtigung sehr freuen. Irgendwann sieht man nämlich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. 


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Montag, 24. August 2015

Kannst du nicht mal eben?

Ich glaube, ich bin dabei, eine kleine Satzallergie zu entwickeln!

"Kannst du nicht mal eben..." ist meistens der Anfang zu irgendwas, was ich tun soll. Gerne gesprochen von der Familie, denn ich bin ja meistens "nur" Zuhause oder aber "eh unterwegs", da macht ein kleiner Umweg doch wohl nix aus. Oder?

"Du hast doch donnerstags eh Kurs in Jülich. Kannst du nicht mal eben meine Hose beim Schneider abholen?" (Erläuterung: Der Kurs ist auf dem Gelände des Forschungszentrums AUSSERHALB von Jülich - der Schneider aber mitten in der Stadt)

"Mama, kannst du nicht mal eben dieunddieDaten raussuchen?" (auf ins Arbeitszimmer)

"Können wir nicht mal eben ein Ründchen mit deinem Auto fahren?" (Mein kleiner Autofahrneuling)

"Kannst du mich nicht mal eben zum Bahnhof fahren?" (20 km eine Strecke)

"Kannst du mal eben den Schlenker zur Apotheke machen?" (immerhin nur 2 km)

"Kannst du das nicht mal eben im Internet raussuchen? Du sitzt doch garantiert eh davor."

Ist ja soweit rein theoretisch kein Problem, aber mittlerweile ist bei mir der Groschen gefallen, dass ich dadurch richtig viel Zeit verliere! Ich muss meine Arbeit abbrechen und den Gefallen dazwischen schieben, denn meistens ist der recht dringend.

Mein ab und an aufkeimender Einwand, dass ich dafür eigentlich keine Zeit habe, wird häufig kommentiert mit: "Das kannst du ja wohl mal für mich machen"

Ich kann das aber auch sehr gut selbst verursachen, wenn ich eben mal schnell zwischendrin die Spülmaschine ausräume, staubsauge, aufräume, etc. blabla obwohl ich eigentlich etwas ganz anderes zu tun habe und das am besten schon gestern hätte erledigt sein sollen. Weil aber dann das Gewissen drückt, endet es nicht selten darin, dass ich bis mitten in der Nacht hetzig und müde Sachen ausarbeite. Doof, oder?

Das ist nicht schön.

Daher bestelle ich mir jetzt beim Kaufhaus Universum:

a) Ein schönes, helles Büro außerhalb meines Zuhauses, bitte mit Trainings- und Schulungsraum, um lecker morgens aus dem Haus zu gehen, abends zurück zu kommen und danach nicht mehr den Rechner anzufassen. (Man reiche mir einen üppigen Lotto-Gewinn.. wobei... dazu müsste ich ja überhaupt erst einmal Lotto spielen. Hm.)


oder

b) ein stärkeres und konsequenteres Nein-sage-Vermögen

Schon komisch, dabei kann ich das normalerweise sehr gut mit dem Nein-Sagen. Wo ist das hin? Vielleicht hab ich unterschwellig das Gefühl, dass ich wirklich "nur" Zuhause bin?

Ich gehe in mich.
Tief!

Und vielleicht spiel ich doch mal Lotto.
;)







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Sonntag, 23. August 2015

And zö winner of the Jasmin Kochbuch ist...




:)

Gratuliere, Carmen!

Einmal bitte Adresse zu mir, zackizacki. Dann schick ich das Buch "Low Carb für die Seele" von Jasmin Mengele aka Soulfood LowCarberia bereits morgen schon ab.

Ein dickes Danke auch an Jasmin! <3
Falls du noch einmal ein Buch entbehren kannst, ich hab hier begeisterte Abnehmer und Fans für dich. 

An alle, die nicht gewonnen haben, aber natürlich stets und immer Gewinner meines Herzens sind: Bald droht schon die nächste Verlosung, denn ich habe gerade festgestellt, dass es sehr bald schon einiges zu feiern gibt...

  •  der 1.000 Follower bei Facebook naht -  da fehlen nur noch vier!
  •  noch 9.500 Klicks bis zur 2,5 Millionen (Woah, Wahnsinn... Überlegt mal. ZWEIKOMMAFÜNFMILLIONEN. Unfassbar!). Also knacken wir die noch in der kommenden Woche! 
  • Ich trau mich an das erste Seminar (mehr Infos dazu morgen) und bin schon janz uffjerecht
  •  Meine Webseite LCHFplus geht auch morgen mit den Infos zum Seminar an den Start

Und Feste muss man schließlich feiern, wie sie fallen.

Ich weiß nur noch nicht, was es "geben" wird (denn das ist gerade eine höchst spontane Idee) und ich weiß auch noch nicht, ob ich nicht eine knifflige Aufgabe an euch stelle. Ich persönlich mochte ja die Kreativ-Aufgabe damals beim Millionenklick total gerne - bei der Gelegenheit hat die meist höchst kryptisch formulierende Frau Gräde (klickediklick!) mir ja mehr oder minder zufällig den Titel für mein erstes Buch "mitgeschenkt". Das war ein bisschen romantisch, findet ihr nicht?






Ich denke darüber nach, was es geben wird und was zu tun sein wird. Hier gibbet natürlich nix geschenkt! *zeigefingerdramatischwedel*

:)

Schlaft gut!


Eure Sudda








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Huch..

Äh. Ja.

Mutti geht dann schon mal Lose basteln.
Die Beteiligung an der Verlosung von Jasmins Kochbuch war so enorm, ich denke, da brauche ich ein Weilchen.

Bis später!

Dann gebe ich den/die GewinnerIn bekannt.
Man darf gespannt sein.

:)
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Donnerstag, 20. August 2015

LCHF-News: Dies und das

Hmmm... jetzt hab ich euch ja gesagt, dass ich in letzter Zeit durchaus viel geschrieben habe, aber ich hab euch gar nicht gezeigt, was im Detail. Das möchte ich nachholen, denn ich bin schon ziemlich stolz auf die neuen Texte/Übersetzungen/Beiträge bei LCHF.de. Jaha!

Ich habe zwei Serien gestartet:

Einmal "My & die Zuckersucht" - dabei handelt es sich um Texte von und mit My Westerdahl, die mal vor gefühlten tausend Jahren auf dem Blog schon einmal Thema war. Sie ist Schwedin, bloggt auf "LCHF-Ingenjören" und bezeichnet sich selbst als zuckersüchtig. Ihr ist es aber gelungen, mit ihrer Zuckersucht "umzugehen" und darüber hinaus hat sie 80 kg mit LCHF abgenommen.

Die meisten hier wissen, dass ich mich selbst ebenfalls als zuckersüchtig erachte, auch wenn ich eigentlich nie sonderlich viel reine Zuckerwaren gegessen habe. Könnt ihr euch noch an den Zuckersucht-Post damals erinnern. Moah, da kochten die Emotionen hoch! Bei mir waren es zwar eher Nudeln und Brot, aber wir wissen ja auch, dass die Stärke in diesen Produkten im Verdauungsprozess in Zucker umgewandelt werden... Daher zuckersüchtige Sudda. 

Teil 0 - Interview mit My Westerdahl
Teil 1 - My #1: Die 3 Phasen der Zuckersucht

Kommentar:
Und ich sag es euch gleich: ICH war 2009 volle Lotte in Phase 3! Wie das mit Serien so ist: Von My wird man noch einiges dort lesen. Der nächste Text ist bereits in Vorbereitung.


Die andere Serie, die ich gestartet habe, sind "Die Stolperfallen beim Abnehmen". Da arbeite ich mich mit der Zeit Schritt für Schritt durch.

Bisher vorhanden:

Teil 1 - Die Ausnahme
Teil 2 - Kap der guten Vorsätze

Kommentar:

Auf der weiteren Ideenliste stehen noch die Waage, wenn man es sich zu kompliziert macht und wenn die Seele mehr Hunger hat als der Körper. 

Vielleicht habt ihr ja eine gute Idee für weitere Stolperfallen-Themen? Gerne als Kommentar...
<3

Eine weitere Serie ist im Anmarsch - da kann man noch ein wenig gespannt bleiben. Als nächstes folgt aber ein Interview mit einer schwedischen Kochbuch-Koryphäe. Ich besitze selbst Kochbücher von ihr und freue mich sehr darüber, dass sie mir Rede und Antwort gestanden hat.

************************************************************

So viel von hier und heute.

Ich gehe übrigens jetzt wie John Wayne nach einem mehrwöchigen Ritt durch Texas. Pfoah. Aber... die erste komplette Sportwoche ist überlebt und hat eine Menge Glücksgefühle in mir ausgelöst. :)





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Mittwoch, 19. August 2015

Steter Tropfen..

Oder: Wenn der Prophet im eigenen Haus dann doch nach ein paar Jahren etwas wert ist. :)

Seit nunmehr sechs Jahren esse ich LCHF. Ich esse es nicht nur, LCHF ist in meinem Leben generell eine sehr wichtige Sache. Ob nun dieser Blog hier oder die Webseite LCHF.de, mein "Dabeisein" im Forum... überall LCHF.

Aber was ich nie gemacht habe: Ich habe nie versucht, meine Familie in meine Richtung zu zwingen. Klar, Thema ist es immer wieder mal und ich esse eben, wie ich esse. Ich hatte aber nie ein Problem damit, den anderen Familienmitgliedern eine Handvoll Kohlenhydrate zur Mahlzeit dazu zu kochen, warum auch? Kartoffeln, Reis, Nudeln zu kochen, eine TK-Pizza in den Ofen zu feuern oder ein Brot zu kaufen ist alles andere als aufwändig, nicht wahr? Und wenn dem ein oder anderen nicht gepasst hat, was es zu essen gab (wie tödlicher Wirsing oder brutaler Fisch), dann durften sie sich selbst versorgen. Ich seh das nicht so eng, so lange es nicht tagein tagaus Junkfood ist.

Das habe ich deshalb nicht gemacht, weil ich finde, dass Essen eine sehr persönliche Angelegenheit ist und ich weiß, dass Druck eher Gegendruck erzeugt. Stattdessen habe ich Phasen, in der meine Tochter Vegetarierin sein wollte, mit ihr ausgesessen. Ich hätte kein Problem mit dieser Entscheidung gehabt, wie gesagt, das ist Privatsache. Schließlich kann ich nicht für mich das Recht einfordern, nach meiner Facon zu essen, und es anderen verwehren. Die Vegetarier-Phasen hielten eh meist nur 1-2 Wochen, dann war ihr das genug. Ihre Geschmacksvorlieben liegen eben anders.

Aber sie haben halt mitbekommen, dass ich LCHF esse, und miterlebt, dass es schmeckt und ich mich damit wohlfühle.

Der Mann war der erste, der zunächst zum "Halbtags-LCHFler" mutierte. Abends und an freien Tagen bestand er schnell darauf, dass er auch sowas Leckeres essen wollte, wie ich. Nur morgens... morgens musste es Brot mit Marmelade sein, an Wochenenden Brötchen mit Käse und Gemüse drauf. Im Urlaub gab es dann gerne zusätzlich die örtlichen Leckereien, bisschen Kuchen oder Eis eben. Das hatte zur Folge, dass er als Souvenir aus dem Urlaub 1-2 Extrakilos mitbrachte, die recht hartnäckig saßen und wieder abtrainiert werden wollten.

Dieses Jahr beschloss er, im Urlaub auf Leckerchen zu verzichten UND auf Brot. Gläschen Wein durfte aber sein. Zum Frühstück gab es anstelle des Brots vielleicht ein Rührei mit Bacon. Das hat der Gute dann auch komplett durchgezogen. Und wo er schon einmal dabei war, hat er die Serie nach dem Urlaub weiter durchgezogen. Mit dem Ergebnis, dass er grandiose 6 Kilo seitdem abgenommen hat.

Das Problem dabei: ICH NICHT!

Wenn man in den Sommerferien auf einmal gar keinen Sport mehr macht, aber so weiter isst, wie zuvor, und dazu noch ein paar Gläschen Wein packt und überhaupt Fünfe schwer gerade sein lässt, kann das schon einmal ein wenig ins Auge gehen. Zu den doofen Details komme ich die Tage noch...

Und wie Gatten so sein können:

"ICH habe abgenommen. ICH weiß, wie das geht. Irgendwas machst du falsch!"

Da kann man schon einmal mit dem Gedanken spielen, eine kleine Ladung Abführmittel unter das nächste Rührei zu heben, das sag ich euch! Moah.

Jedenfalls war der Gatte auf einmal in der LCHF-Spur. Und erzählt das auch gerne jedem, der auch nur in Ansätzen danach fragt.

"ICH habe abgenommen. ICH weiß, wie das geht. Annika hingegen ..." etc. pp. mit höchst stolzgeschwellter Brust natürlich. Wo ich mir das gerade so überlege.. Hat jemand einen guten Tipp für ein geschmacksneutrales, ungeheuer stark wirkendes Abführmittel?

Die Tochter machte sich letzten Sommer auf den Weg. Langsam, aber sicher, änderten sich ihre Ernährungsvorlieben. Sie stellte sich nach und nach ganz von selbst um. Und mutierte von dem leicht bauchlastigen Teenie (ellenlange schlanke Beine, aber die Tendenz ein "Zu viel" an der Körpermitte anzulagern - das hat sie nicht von Mutti! Ich bin "Rundum-Anlagerer-mit-erhöhter-Tendenz-zu-Oberschenkelinnenseite") zur schlanken jungen Frau.

ZWÖLF KILO hat sie in dem Jahr verloren!
ZWÖLF!

Das ohne größere Einschränkungen. Ab und an gibt sie sich kleine Ausreißer, z.B. bei Festivals wie "Rock am Ring" oder wenn sie feiern geht. Easy und entspannt. Ansonsten ist sie aber sehr klar bei der Linie und isst LCHF.

Was bleibt ist der Sohn.

*tödötödötödötödö* 
(Das soll der Sound sein, wenn der weiße Hai sich der auf dem Surfbrett paddelnden jungen Dame nähert)

Harte Kohlenhydrat-Bastion!

Doch neulich in meiner Küche:

Ich:
"Sohn, was magst du als Beilage haben?"

Sohn:
"Nur Salat, ich brauche keine Kartoffeln. Ich lass das mal weg."

BÄM!

Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich mag die Tendenz.
:)

Höchst gerne würde ich jetzt freudig rückwärts zur Kaffeemaschine moonwalken und meinen Kaffee holen. Leider geht das nicht, weil ich ganz fies Oberschenkel-Innenseiten-Muskelkater habe...

"Schule hat wieder begonnen" kann man derzeit überall hören (NRW ist wieder dran), bei mir müssten überall Banner hängen mit "Sport hat wieder begonnen". Gnah!

Kommt davon, wenn man sechs Wochen stritzenfaul war. Aber Muskelkater ist für mich jetzt nicht unbedingt das schlechteste Gefühl und es macht vor allem tierisch Spaß, wieder in der Halle zu stehen. Dienstagskurs gestern mit 28 Teilnehmern - 6 neue Wagemutige - ca. 10 von der Stammbesetzung noch nicht zurück, aber die kommen auf jeden Fall wieder... Was will man mehr?

Heute "Rücken", aber glasklar nix mit Beinbeteiligung. :o)

Have a nice day!







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